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Thema: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

  1. #501
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    Muß man weit über die Grenzen hinausschauen?
    Die Musik spielt auch bei uns.

    Was war das für ein Bombenanschlag neulich in München?
    Sollte man nicht vielleicht doch gegen den Oberbürgermeister wegen Terrorismus ermitteln?





    freundliche Grüße

  2. #502
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Fukushima und die Erdbeben-Lüge: Das japanische 9/11 heißt 3/11

    Auf die Bitte von ein paar Lesern aus dem Forum und entstandene Diskusionen daraus,
    poste ich folgenden Text doch hier. Mir ist es allerdings zu viel von Verschwörungstheorie....
    ....ich distanziere mich von diesem Inhalt.

    Fukushima und die Erdbeben-Lüge: Das japanische 9/11 heißt 3/11







    Es kostete sie 300 Jahre und Billionen von Dollar, um ein Theater der Finsternis zu bauen, doch das Licht von nur einem Zündholz kann es niederbrennen. Lassen Sie dieses Licht nicht erlöschen.
    Fukushima – dies ist Japans 9/11 — alles stützt sich auf offizielle Aufzeichnungen und Beweise, die nicht zum Schweigen gebracht werden können. Alles ist so belastend wie Gebäude 7 unmittelbar nach 9/11, es ist aber viel wichtiger, und die Tatsache, daß sogar ein großer Teil der 9/11-Kritiker diesen Bericht meidet, zeigt Ihnen einfach nur, wie tief die Verschwörung geht.
    Es ist wichtig, diesen Bericht zu verlinken, zu kopieren und ihn auf anderen Internet-seiten zu veröffentlichen, weil E-Mails zensiert werden und die Menschen durch eine E-Mail nicht hierher finden werden. Er wird auch von Seiten wie Above Top Secret und Godlike Productions gelöscht werden, und wenn er nicht auf anderem Wege verbreitet wird, haben die Eliten die Möglichkeit, anderswo eine ähnliche Katastrophe zu schaffen, vielleicht in Ihrer Nähe.
    Um weiter zu lesen hier klicken

    LG Angeni

  3. #503
    Administrator Avatar von Martin
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    Fukushima - Manipulierte Fotos

    Der Atomkonzern Tepco hat Bilder von Reaktor vier manipuliert. Eine Internetredaktion entdeckte den retuschierten Reaktorzugang.

    BERLIN taz |Ein offensichtlich manipuliertes Foto der Aufräumarbeiten am havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daichi sorgt für Unruhe im Internet. Das Bild steht auf der Homepage des AKW-Betreibers Tepco und zeigt eine Szene bei den Bauarbeiten am Reaktor vier.
    Deutlich ist zu sehen, dass das Foto an einer Stelle nachträglich bearbeitet worden ist. Am späten Dienstagnachmittag lässt der japanische Atomkonzern den brisanten Teil des Bildes ganz verschwinden.
    Die Bilder auf der Tepco-Homepage zeigen Ausschnitte aus den Aufräum- und Abrissarbeiten, die auf dem Gelände von Fukushima Daichi stattfinden. Langfristig sollen alle vier Reaktoren abgebaut und entsorgt werden. An der Westseite des Reaktorgebäudes, die vom Meer abgewandt liegt, befand sich früher ein Zugang zum Reaktorraum.
    Dieser Tunnel aus Beton wurde in den letzten Monaten abgerissen. Seine Öffnung in den Reaktorraum ist nun durch eine grobe Nachbearbeitung unkenntlich gemacht worden. Ob das Foto neben einem Schutthaufen Arbeiter oder Maschinen oder etwas anderes zeigt, ist nicht erkennbar.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Tepco_04.09._tepco.jpg 
Hits:	89 
Größe:	57,7 KB 
ID:	1382
    Hier geht es zum original Artikel bzw. zur Quelle: taz

  4. #504
    Redakteur Avatar von Angeni
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    FBI beginnt mit dem Aufbau eines Gesichtserkennungssystems

    FBI beginnt mit dem Aufbau eines landesweiten Gesichtserkennungssystems


    Die amerikanische Bundespolizei FBI hat nun offiziell damit begonnen, ein auf dem neuesten Stand der Technik stehendes Gesichtserkennungssystem aufzubauen, das ihre Bemühungen verstärken und erweitern soll, Informationen über praktisch alle und jeden Amerikaner zu sammeln und zu speichern – Kostenpunkt: eine Milliarde Dollar.


    Wie das Wissenschaftsmagazin New Scientist in der vergangenen Woche berichtete, hat das Federal Bureau of Investigation (FBI) große Fortschritte bei der Entwicklung seines Identifizierungsprogramms der neuen Generation (»Next Generation Identification Program« , NGI) gemacht und nun damit begonnen, überall im Land an ungenannter Stelle Datenspeicherzentren zu errichten. Bereits 2005 hatte das FBI erste Entwürfe dieses Programms vorgelegt und im August 2006 dann in einer Stellungnahme gegenüber dem Justizministerium erläutert, das neue System stelle letztlich eine Aktualisierung des derzeitigen Integrierten und automatisierten Fingerabdruck-Erkennungsystems (»Integrated Automated Fingerprint Identification System, IAFIS) dar, mit dem amerikanische Staatsbürger, die bereits schon einmal mit dem Gesetz in Konflikt geraten waren, im Auge behalten werden sollen.


    »Das NGI umfasst eine ganze Reihe unterschiedlicher Initiativen, die die schon existierenden biometrischen Erkennungssysteme verbessern oder im Umfang erweitern werden«, erklärte der Projektleiter damals gegenüber dem Justizministerium und fügte hinzu, das System »wird den steigenden Anforderungen der Informationsverarbeitung und -weitergabe im Zusammenhang mit der Terrorismusbekämpfung Rechnung tragen… Dieses NGI-Programm soll terroristische und kriminelle Aktivitäten durch die Verbesserung und Ausweitung biometrischer Personenerkennung sowie der Informationsverarbeitung und -weitergabe im Zusammenhang mit dem Strafregister verringern. Dazu sollen die Forschung, die Ausbildung und die Einführung modernster Technologien in das IAFIS-Programm forciert werden«.

    Das FBI betonte weiter: »Als Folge der NGI-Initiativen wird das FBI in der Lage sein, Dienstleistungen bereitzustellen, die die Zusammenarbeit und Integration zwischen Behörden aller Ebenen des Bundes, aber auch der bundesstaatlichen Ebene sowie mit ausländischen Partnern verbessern und verstärken können.« Diesen Prozess treibt die Regierung nun enorm voran, indem sie mithilfe einer Technologie, die die Erfassung und Erkennung von Fingerabdrücken wie ein Kinderspiel aussehen lässt, alle verfügbaren Bilder-Datenbanken und andere personenbezogene Informationen über alle Personen, die in ihren Archiven erfasst sind, Behörden weltweit zugänglich macht und mit diesen austauscht.

    In dem Bericht an das Ministerium aus dem Jahr 2006 heißt es, das NGI-Programm »nutze fachspezifische Vorgaben aus den Bereichen Spurenabgleich, Gesichtserkennung und multimodaler Biometrie«, die »es dem FBI ermöglichen, ein Fingerabdruck-Erkennungssystem für Terroristen zu entwickeln, das mit anderen Systemen zusammenarbeiten kann, die Verfügbarkeit und den Umfang der IAFIS-Fingerabdruckarchive für Terroristen erhöht und die Möglichkeit eröffnet, Handabdruckspuren abzugleichen und zuzuordnen«.

    Um mehr geht es nicht? Im Rahmen einer Veranstaltung des Biometrischen Informationszentrums des FBI erläuterte die Behörde, warum Gesichtserkennungstechnologien unbedingt einbezogen werden müssten. Diese Technologien könnten insbesondere für die »Identifizierung von Personen in öffentlichen Datenbeständen« sowie bei der »automatisierten Überwachung von Aussichtspunkten« und »der Abverfolgung von Personenbewegungen« eingesetzt werden. Das heißt aber nichts anderes, als dass es bei dem NGI-Programm um mehr als nur eine kombinierte Datensammlung aus Fahndungs- oder erkennungsdienstlichen Fotos und Fingerabdrücken geht. Das FBI räumt ja selbst ein, dass es mit dem Einsatz dieser Technologie Absichten verfolgt, die weit über die Suche nach Straftätern hinausgehen und flächendeckende Überwachungsmöglichkeiten einschließen. In seiner Gesamtheit haben wir es hier mit einem Überwachungssystem zu tun, wie man es sonst nur aus Science-Fiction-Büchern oder -Filmen kennt.


    New Scientist berichtet, 2010 habe eine Untersuchung ergeben, dass das NGI-System in der Lage sei, mit einer sehr hohen Genauigkeit (von 92 Prozent) Verdächtige aus einer Datensammlung von 1,6 Millionen Fahndungsfotos herauszufiltern. Bereits zuvor in diesem Jahr wurde das System im Rahmen eines Versuchs im US-Bundesstaat Michigan erprobt, und die Genehmigung für weitere Pilotvorhaben in Washington, Florida und North Carolina ist bereits erteilt. Dem New-Scientist-Artikel zufolge wurde schon mit der flächendeckenden Einführung des Programms begonnen, und nach Angaben von FBI-Experten rechnet man damit, dass die technische, räumliche und personelle Infrastruktur 2014 in den gesamten USA einsatzbereit ist.

    Vor vier Jahren hatte das FBI das Unternehmen Lockheed Martin Transportation and Security Solutions, einen der bevorzugten Vertragspartner des Verteidigungsministeriums, mit dem Entwurf, der Entwicklung, der Erprobung und dem Einsatz des NGI-Systems beauftragt. Der frühere FBI-Mitarbeiter Thomas E. Bush III., der an der Projektentwicklung und Aufgabenformulierung von NGI beteiligt war, erklärte gegenüber der Internetseite NextGov.com: »Man wollte in der Lage sein, diese Identifizierungs- und biometrischen Merkmale auf einfache Weise überall kombinieren und vernetzen zu können.« Wenn jetzt diese Datensammlungen praktisch ohne Aufsicht und Kontrolle zusammengeführt werden, und damit personenbezogene Daten von Millionen von Amerikanern in die Hände einiger weniger verspielter Pentagon-Mitarbeiter geraten, wirft dies allerdings massive und schwerwiegende Bürgerrechts- und Datenschutzprobleme auf.

    Jim Harper, Leiter der Abteilung Informationspolitik des Cato-Instituts, ergänzte gegenüber NextGov, die Ermittler wollten Gesichtserkennungstechnologien mit öffentlich zugänglichen sozialen Netzwerken verknüpfen, um umfassendere Profile erstellen zu können. Gesichtserkennungssysteme »gewinnen in der Verknüpfung mit Google oder Facebook an Genauigkeit, weil sie dann in der Regel über sehr viel mehr Fotos einer bestimmten Personen verfügen, während das FBI wahrscheinlich nur ein oder zwei Fahndungsfotos besitzt«, erklärte er. Wenn diese Datensammlungen dann Strafverfolgungsbehörden auf Bundes-, bundesstaatlicher oder sogar internationaler Ebene zugänglich gemacht werden, könnten personenbezogenen Daten, die von Großaufnahmen von Augen und der Iris bis hin zu Informationen über bevorzugt besuchte Internetseiten alles Mögliche enthalten können, zwischen diesen Behörden ausgetauscht und abgeglichen werden.

    Das FBI geht davon aus, dass zum Zeitpunkt der flächendeckenden Einführung des NGI-Systems in zwei Jahren etwa 14 Millionen Fotos erfasst sein werden. Aber angesichts der technischen Fortschritte und der neuen Verbindungen, die von den Strafverfolgungsbehörden ständig geknüpft werden, dürfte der tatsächliche Datenbestand diese Schätzungen weit übertreffen. Bereits in dieser Woche meldete Russia Today, die Stadt Los Angeles betrachte das Fotografieren an öffentlichen Plätzen als »verdächtig« und habe die Polizei bevollmächtigt, Aktenvermerke anzulegen, sollten sie den Eindruck haben, ein Verdächtiger führe nichts Gutes im Schilde. Diese Berichte, die nicht notwendigerweise zu Verhaftungen, Straftaten, Verdächtigungen oder Verhören führen müssen, können dann gesammelt, analysiert, gespeichert und mit Bundes- und lokalen Behörden abgeglichen werden, die alle über gigantische Zentren zur Datenzusammenführung und -vervollständigung miteinander verbunden sind. Zudem ist damit zu rechnen, dass auch die Bilder der Live-Video-Überwachung aus Tausenden von Überwachungskameras im ganzen Land im Rahmen des TrapWire-Programms, jenes weltweiten Überwachungsprogramms, über das bereits schon berichtet wurde, an diese Datenzentren übermittelt werden.


    »Gesichtserkennung wirft ganz akut Datenschutzprobleme auf, die im Zusammenhang mit Fingerabdrücken nicht auftauchen«, erklärte der demokratische Senator Al Franken aus Minnesota vor dem Unterausschuss für Datenschutz, Technologie und Recht des Senatsjustizausschusses schon früher in diesem Jahr. »Sobald man die Fingerabdrücke einer Person besitzt, ist es ein Leichtes, den dazugehörigen Namen und die entsprechenden Nutzerkonten in sozialen Netzwerken zu ermitteln. Darüber hinaus kann man die Person in der Öffentlichkeit verfolgen, kennt die Geschäfte, die sie besucht, die Regierungs- oder Verwaltungsgebäude, die sie betritt, und die Fotos, die andere Personen, mit denen man befreundet ist, von ihr ins Internet gestellt haben.«

    Prof. Alessandro Acquisti von der Carnegie-Mellon-Universität erklärte gegenüber Senator Franken: »Die Zusammenführung und Verknüpfung von [Technologien zur] Gesichtserkennung mit sozialen Internet-Netzwerken und Data-Mining [mathematische Methoden, um aus gesammelten Daten Muster und Zusammenhänge abzuleiten] macht es möglich, aus allgemein zugänglichen Daten und unter Einsatz kostengünstiger Technologien ausgehend von einem unbekannten Gesicht sensitive Muster und Überlagerungen zu ermitteln... Wie viele andere Informationstechnologien auch kann Gesichtserkennung der Gesellschaft und ihren einzelnen Mitgliedern sowohl Nutzen als auch Schaden bringen. Die Kombination aus Gesichtserkennung, den Daten aus sozialen Netzwerken und Data-Mining kann sich negativ auf unser jetziges Verständnis von und auf unsere Erwartungen an Datenschutz und Anonymität auswirken.«

    Da es sich diesen jüngsten Berichten zufolge abzeichnet, dass das NGI-Programm in Amerika bereits Gestalt annimmt, ist es möglicherweise schon zu spät, das FBI daran zu hindern, in praktisch alle Bereiche unseres privaten wie öffentlichen Lebens einzudringen. Am 18. Juli 2012 berichtete das FBI: »Das NGI-Programm hält sich, was Umfang, Zeitplan und Kosten angeht, im Rahmen und ist zu 60 Prozent einsatzbereit.«
    FBI begins installation of $1 billion face recognition system across America


    Qriginal Text - Quelle in Englisch

    LG Angeni

  5. #505
    Luzifer
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    Doch, Science Fiction gab es damals schon. Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

  6. #506
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    UFO-Krieg: Chinesische und US-Navy vor der Küste von San Francisco

    Kommentar: Beginnt nun die Operation “Fake Alien Invasion“, wie von Wernher von Braun vorhergesagt? Die sehr ernst zu nehmende US-Veteranen-Webseite “Veterans Today” veröffentlichte heute den nachfolgenden Bericht. Die kryptischen Ausdrucksweise des Autors Gordon Duff vor allem im Endteil des Artikels machte eine sehr freie Übersetzung nötig. Bei Bedarf bitte den Originalartikel lesen.

    Bitte machen Sie sich Ihr eigenes Bild! [Kommentar Ende]


    Vereinte Flotte wehrt UFO-Bedrohung ab

    by Gordon Duff, Senior Editor
    Übersetzung von Politaia.org

    Letzte Woche wurde über Schiffe der chinesischen Marine vor der US-Küste – speziell vor der Küste von Nord-Kalifornien – berichtet, aber die Berichte wurden dementiert.
    Nun berichtet ein asiatische Geheimdienst, dass eine kombinierte Flottenoperation zwischen den USA und China gestartet wurde, eine volle Kampfoperation gegen eine “sehr unfreundliche extraterrestrische Bedrohung”, wie man uns erzählte. Kerry Cassidi war eine frühe Quelle über diesen Umstand und soll deswegen erwähnt werden. Ihre anfänglichen Vermutungen sind nicht akkurat, aber ihre [grundlegenden] Informanten wurden betätigt.
    Es gibt viele Bestätigungen der Flottenoperationen, aber keine Bestätigung von der US-Seite, obwohl die (Kriegs)Schiffe von jedem anderen Schiff gesehen werden (können), das sich vor der Küste befindet.
    Die wahre Natur der Bedrohung und auch der Umfangs der eingesetzten multinationalen Militärkräfte liegt jenseits jeder vorstellbaren Geheimhaltungsstufe.
    Gerüchte:

    • Außerirdische Fahrzeuge operieren von Unterwasserbasen aus.
    • Fortgeschrittene US-suborbitale Waffenplattformen – welche als “getestet” bezeichnet werden – sind bereits von der Vandenburg Air Force Base aus ausgeschwärmt. Sie sind mit Energiewaffen ausgerüstet.
    • UFO-Aufspürsysteme arbeiten nicht mehr mit konventioneller Technologie, sondern mit Nano-Technologie. Mikroskopische Sensoren werden eingesetzt, um Dimensionsrisse und Zeitkrümmungen aufzuspüren, Dinge, die man sonst nur in Fernsehsendungen wie Fringe and X-Files diskutiert.
    Die gegenwärtige Geheim-Memo für einen sehr begrenzten Kreis erwähnt nur folgendes:


      • Der Gegner ist außerirdischen Ursprungs und extrem aggressiv und unfreundlich
      • Die Bedrohung stellt eine “klare und momentane Gefahr” dar und ist auf das Pazifische Becken isoliert.
      • China muss die Verantwortung der USA übernehmen, weil unsere Marinekapazitäten im Persischen Golf sitzen, während Amerika unter einer wirklichen Gefahr schwebt.
      • Versuche, an Bestätigungen zu kommen oder die Operationen direkt zu verifizieren, werden verhängnisvolle Folgen haben.

    Unsere Befunde beschränken uns auf diese Aussage, die ich aus persönlichen Gründen in dieser ableugbaren Form gewählt habe. Andere Leute in den USA haben bessere Informationen und Quellen und wurden nur mit Warnungen zum Schweigen gebracht…
    Vor einigen Monaten gab es Offenlegungen bezüglich der UFO-Sache. Eine reale Sichtung fand über Südkorea statt. Dann wurde das Internet überflutet mit getürkten Videos auf “YouTube“, einige davon mit einer Qualität “jenseits der nächsten Generation”. Sämtliche Informationen darüber, wie UFO-Videos und Bilder analysiert werden, sind völlig falsch, besonders jene von “UFO-Netzwerken”. Sie sind auf geradezu professionelle Weise selbstentlarvend.
    Vor sechs Wochen wurde von der NATO eine “Studiengruppe” ernannt – sowie eine weitere in Asien – um UFO-Videos nach bestimmten Mustern hin zu untersuchen. Man entschied, eine oder mehrere dieser Netzwerke besonders genau unter Augenschein zu nehmen.
    Es ist nicht empfehlenswert, in dieser Hinsicht genau unter Augenschein genommen zu werden.
    Ich möchte das unterhaltender gestalten, zum Beispiel Dinge erfinden, darüber spekulieren und einige faszinierende Videos einbinden.
    Ich gebe der Information eine Wahrheitswahrscheinlichkeit von 70% oder ich muss einer verlässlichen offiziellen Quelle unterstellen, dass sie Informationen absichtlich streut, die keinen Sinn machen. Mein Vorschlag wäre, dass die Leser anderen Meldungen oder Informationen nachgehen, die in gewisser Weise helfen. Stellen Sie diese als Kommentare ein. So können wir sehen, ob wir einen besseren Überblick darüber bekommen, was sehr gut eine extrem gefährliche Situation sein könnte.

    Quelle: http://www.politaia.org/wirtschaft/u...san-francisco/

    Liebe Grüße
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  7. #507
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    Virtual 911



    VIRTUAL 9-11: Will Israel Hack The US Banking System Computers and Falsely Blame It On Iran?

    Netanyahu didn't get any traction at the UN today. Indeed his bomb chart has become an object of ridicule in the alternative media. By now he is throwing a huge tantrum. He wants his war and Netanyahu is a man used to always getting what he wants. There are only three things Netanyahu can do now to get the war with Iran going before the Israeli elections next month.
    The first is to simply go ahead and attack Iran, expecting that the United States will protect Israel from the counter-attack even if Israel struck the first blow.
    The second option is a false-flag attack somewhere in the world to be blamed on Iran, but that is a very chancy option given the video of WIMEA lobbyist Clawson actually selling the idea that a false flag to start the war with Iran is a great idea.
    The third and final option, and the one I am starting to think is the most likely, relates to the sudden flurry of media stories and statements by people like Joseph Lieberman about how Iranian hackers are attacking the US financial system computers. (Senator Lieberman has also been pressuring Obama to sign an executive order to take over the internet.) Of course, the common sense approach still applies. Why would Iran, which wishes to avoid a war, do something that provocative.
    But we know that the US and Israel are behind the cyber-weapons like STUXNET, DUQU, FLAME, etc., taht these cyber-weapons were directed against Iran, and that one variant specifically targeted banks in Lebanon and Iran. We also know that the US financial system is stretched to the breaking point, and we know that if the government of either Greece of Spain is driven from office by angry protests, credit default swaps sold by Wall Street against those debts come due, and there is no money to pay the claims. The Euro might even collapse, and that would trigger even more Credit Default Swaps. So the final option, one that strikes me as very likely, is that Israel will take down the US financial computers, and blame it on Iran. This also gets Wall Street and Washington DC off the hook, because now the financial melt-down is an act of war, rather than the result of decades of Wall Street crime and corruption and the predations of Private Central Banks. US banks have already been hit with cyber attacks over the last two weeks, to set the stage. And this would also explain why the US corporate media has paid scant attention to the riots in Spain and Greece so that Americans still dependent on ABCNNBBCBS will remain oblivious to the fact that the Euro is falling apart.
    This scenario also explains the testing of means to interfere with DNS to silence websites that may offer opposing interpretations of events (this too will be blamed on Iran).
    Such a cyber false-flag also gives the US Government the excuse to take total control of the internet so that those pesky truth-seeking bloggers don't give the slaves uppity ideas that this is just another war-starting hoax like the attack on the USS Liberty or 9-11.


    Between the possibility of a false-flag hack attack, or the collapse of the Eurozone, or just the continuing fraud by the US financial system, you should only have as much money in the banks as is needed to cover your outstanding obligations, and you should have the rest of your money under your own personal control in case those bank doors do not open and the ATMs stop working.

    PLEASE REPOST THIS THEORY TO YOUR SOCIAL NETWORKS. If we can make them doubt that the official story of a financial system computer crash will be believed by the public, we can get them to call it off! If the bank computers and alternative media do crash, the US/Israel did it!

    Quelle: http://whatreallyhappened.com/WRHART...irtual9-11.php

    LG
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  8. #508
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    Die Plünderlandverschwörung

    Wahlweise, hören oder lesen!




    D i e " P l ü n d e r l a n d - V e r s c h w ö r u n g "
    Ein satirisches Märchen?
    Von Ralf Prengel
    1 - Die Geschichte von der Plünderland-Verschwörung oder
    wie man tausend Milliarden Plünderos veruntreut!
    Es war einmal ein Land, das nannte man Plünderland. Plünderland war nicht das
    einzige Land auf der Welt. Andere mächtige Länder sahen, dass Plünderland
    immer größer und stärker wurde.
    Also führte man zwei große Kriege mit Plünderland. Plünderland verlor die Kriege
    und die Sieger teilten es unter sich auf.
    Danach gab es Plünderland Ost und Plünderland West. Im Plünderland Ost wurde
    die sozialistische Planwirtschaft eingeführt und im Plünderland West die
    kapitalistische Marktwirtschaft. Beide Systeme dienten auf ihre Art und Weise dazu,
    die Bevölkerung in einem ständigen Existenzkampf zu halten und langfristig durch
    Mangel gefügig zu machen. Damit sich die Systeme nicht vermischen konnten,
    ließen die Götter der Welt mitten im geteilten Plünderland eine Stahlwand
    errichten. Künftig war die gesamte alte Welt durch diesen Stahlwall in den
    sozialistischen Osten und den kapitalistischen Westen geteilt.
    In der sozialistischen Planwirtschaft gab es reichlich billiges Geld und zu wenig
    nutzbare Güter. Denn Geld wurde nach Belieben vom Staat geschöpft. Die Güter
    aber wurden nicht nachfrageorientiert, sondern nach einem schlecht
    funktionierenden Plan produziert. Dadurch gab es einen permanenten Mangel an
    Gütern.
    Im kapitalistischen Westen hingegen war es genau umgekehrt. Zwar wurde am
    Anfang genügend Geld zur Verfügung gestellt und dadurch konnte zunächst auch
    eine nachfragegerechte Produktion finanziert werden. Doch das privatisierte
    Kreditgeldschöpfungsmonopol erzeugte im Westen mit der Zeit ein anderes
    Problem. Durch die permanent steigenden Geldumlaufgebühren, den Zinsen und
    Zinseszinsen, entstand mit der Zeit eine immer größere Geldknappheit bei der
    breiten Bevölkerung.
    Beide Entwicklungen waren von den Göttern der Welt beabsichtigt. Langfristig war
    eine Zentralisierung aller Macht in der alten Welt geplant. Dazu musste man in den
    verschiedenen Ländern dieses Teiles der Welt eine einheitliche Währung einführen.
    Kein Land sollte mehr sein eigenes Geld erschaffen können.
    Im westlichen Plünderland regte sich ziemlich viel Widerstand gegen die
    Währungspläne der Götter. Schließlich war der Plündero-West die stabilste
    Währung in der alten Welt. Andere Länder waren bis dahin weitaus unsolider
    bewirtschaftet worden und deshalb lag die Verschuldung in Plünderland deutlich
    niedriger als die anderer großer Alte-Welt-Staaten.
    Um alle Macht in der alten Welt zu zentralisieren, hatten die Götter schon lange
    geplant, den großen Stahlwall wieder abzureißen.
    Ganz nebenbei konnte man bei dieser Gelegenheit die beiden Plünderländer
    wieder zusammenführen. Das wurde von den Pünderanern als großes Ereignis
    gefeiert. Sie ahnten nicht, dass die Götter etwas ganz anderes wollten, als alle
    Plünderaner in Brüderlichkeit wiederzuvereinen. Neben der Zentralisierung aller
    Macht in der alten Welt, war nämlich auch noch geplant, die Wiedervereinigung
    von Plünderland zum Anlaß zu nehmen, seine Verschuldung drastisch anzuheben.
    Die Plünderaner sollten keinen Grund mehr sehen, ihren Widerstand gegen eine
    einheitliche, monopolisierte und privatisierte Kreditgeldwährung, für die ganze alte
    Welt, aufrechtzuerhalten. Um die Verschuldung von Plünderland auf die Augenhöhe
    der anderen Länder anzuheben, organisierten die Götter einen gigantischen
    Betrug. Wir nennen dieses einmalige historische Ereignis
    "die Plünderlandverschwörung".
    Natürlich wird der eine oder andere von Ihnen sagen: Da ist schon wieder eine
    dieser ewigen Verschwörungstheorien. Ich weiß nichts von irgendeiner
    Verschwörung. Ich kann beim besten Willen nirgends eine Verschwörung
    entdecken. Zwar steht nicht alles zum Besten und es gibt auch einige
    Ungereimtheiten auf dieser Welt - aber deshalb von Verschwörung reden?
    Bedenken Sie bitte eines: Es gehört zum Wesen einer wirklich guten, einer
    gelingenden, einer ordentlichen Verschwörung, daß die, gegen die man sich
    verschworen hat, die Verschwörung nicht als solche erkennen können.
    Die Verschwörung muß außerhalb Ihrer normalen Wahrnehmung liegen. Sonst
    wäre es schließlich keine ordentliche Verschwörung.
    Es gibt aber auch außerordentliche Verschwörungen. Sie zeichnen sich dadurch
    aus, daß sie nach Art und Umfang und nach zeitlicher Dauer unsere
    Vorstellungskraft von einer möglichen Verschwörung einfach weit übertreffen.
    Deshalb können wir sie nicht als Verschwörung erkennen bzw. begreifen. Bei
    außerordentlichen Verschwörungen können Teilaspekte durchaus im Bereich
    unserer normalen Wahrnehmung liegen. Das nützt uns aber nichts, weil wir solche
    Teilaspekte nicht als Bestandteile dieser außerordentlichen Verschwörung
    identifizieren können.
    Es ist ganz ähnlich wie bei einem sehr großen Puzzle aus vielleicht 2000 Stücken.
    Sie sehen aber nur 10 oder 20 von diesen Stücken, die immerhin nahe zusammen
    zu gehören scheinen. Sie erkennen, daß es sich bei diesem Teil des Puzzles wohl
    um einen Elefantenrüssel handeln muß. Sie ziehen natürlich den Schluß,
    daß das gesamte Bild einen ganzen Elefanten zeigen wird. Auf die Idee, dass das
    vollständige Puzzlebild eine große Elefantenherde darstellt, die auf der Flucht vor
    schwer bewaffneten Elfenbeinjägern, ein ganzes Mäusevolk zertrampelt, wären Sie
    vermutlich nie gekommen. Schließlich nimmt der Elefant, von dem Sie anfangs nur
    den Rüssel erkannt haben, einen großen Teil des Bildes ein, weil er ganz vorne im
    Bild ist. Der Macher des Puzzles fand nämlich die Idee besonders witzig, die
    Elefantenherde auf den Bildbetrachter zurasen zu lassen. So hatten sie neben
    einer sehr geringen Bildinformation auch noch eine, die Phantasie besonders
    einschränkende, Perspektive.
    Warum habe ich Ihnen diesen Vergleich vorangestellt? Es geht mir darum, deutlich
    zu machen, daß Sie kaum eine Chance hatten, die Verschwörungspraxis, von der
    Sie heute erfahren werden, selbst zu entdecken.
    Es hat nichts mit Dummheit zu tun, dass Sie von diesen Vorgängen nichts
    mitbekommen haben.
    Es gibt keinen Grund sich selbst in Frage zu stellen. Die Verschwörung war eben
    unvorstellbar groß und sehr perfekt inszeniert. Und die gutmütigen Plünderaner
    waren die arglosen Opfer.
    Hören (es handelt sich eigentlich um ein "Hörstück". - KHH.) wir uns also an, was
    der Verfasser der folgenden Geschichte zu sagen hat:
    2 - Der Milliardenbetrug mit den Ostplünderland-Altschulden
    Von Otto H. Nienkamp
    Heute, siebzehn Jahre nach dem Fall des "stählernen Walls", ist vor allem in
    wirtschaftlicher Hinsicht die Lage von Gesamtplünderland verfahrener denn je. Der
    Staatsbankrott, der Ostplünderland am Ende ereilt hatte, droht nun dem
    wiedervereinten Plünderland. Bis heute ist eine Frage unbeantwortet: warum
    wurden die völlig illegitimen, aus dem Nichts entstandenen Ostplünderland-
    Altschulden von 400 Mrd. Plünderos offiziell übernommen? Wer konnte diese
    Schulden, die vorher gar nicht existierten, als Forderungen verbuchen? Und vor
    allem wie, auf welche Weise genau, wurde dieser Mühlstein dem Plünderland um
    den Hals gehängt?
    Ein paar einleitende Worte zur Vergangenheit.
    Nach 2945 haben die Ostplünderaner nicht weniger fleißig und verbissen
    Wiederaufbau betrieben als die Westplünderaner. Die Leute hatten auch
    Wohnungen, kleideten sich, fuhren mit dem Auto über Straßen, und auch bei
    ihnen kam Strom aus der Steckdose und Wasser aus dem Hahn. Das alles war
    nicht gering zu schätzen. Es war sogar im Einzugs- bzw. Einflussbereichs des
    Westens zu damaliger Zeit nicht unbedingt der Weltstandard. Man denke dabei nur
    an die ausgeraubten Gebiete der so genannten "Hinter-Welt".
    Was ist von dem Ostplünderland-Volksvermögen, seinen Betrieben, seinen
    Immobilien, seinen Fluren, seinen Dörfern, seinen Städten - kurz: seiner gesamten
    Infrastruktur, geblieben? Das alles hatte doch schließlich einen Wert? Die
    beschämende Antwort lautete nach der Wiedervereinigung "gut 400 Mrd.
    Plünderos". Aber nicht etwa Guthaben - nein: "Schulden"!
    Auf Anordnung der Regierung haben die Bürger von Plünderland - zusätzlich zu
    den an sich exorbitant hohen Steuern - hierfür mit einem "Solidarbeitrag"
    aufzukommen.
    "Das kann doch nicht wahr sein", denkt der erstaunte Zeitgenosse und erinnert
    sich, daß die Ostplünderland-Wirtschaft kurz vor dem Ende dieses Staates
    immerhin auf Platz 11 - oder war es doch nur Platz 13 - der Weltrangliste aller
    Industrienationen geführt wurde. Die Produktionsanlagen und das
    Volksvermögen, die dem Land immerhin einen Spitzenplatz an messbarer
    Leistungskraft garantierten, sollen nun WENIGER ALS NICHTS wert sein? Sie sollen
    sogar mit "minus" 400 Milliarden West- Plünderos zu Buche schlagen?
    Früher war einmal die Rede davon gewesen, Ostplünderland sei, mit allem Drum
    und Dran, rund 600 Milliarden West-Plünderos wert gewesen.
    Der normale plünderanische Fernsehzuschauer hat über solchen Widersinn nicht
    nachgedacht. Die Medien hatten ja auch schnell eine plausible Erklärung parat, die
    umso eingängiger war, als sie doch die Tüchtigkeit im Westen besonders
    unterstrich:
    "Ostplünderland war wirtschaftlich eben nur ein Scherbenhaufen, und Scherben zu
    beseitigen, kostet nun mal Geld."
    Im Allgemeinen glaubt der durchschnittliche Zeitgenosse immer, von "denen da
    oben" betrogen zu werden.
    In jenem konkreten Einzelfall hält er es aber für ausgeschlossen. Andere sind
    möglicherweise betroffen -
    ER aber nicht.
    3 - Was sonst noch geschah!
    Ostplünderland hatte natürlich - wie jeder ordentliche Staat, dessen Regierende an
    einem gedeihlichen Verhältnis zu den privaten internationalen Kreditgeldinstituten
    interessiert sind - so genannte direkte
    Auslandsschulden. Sie beliefen sich auf circa 30 Milliarden Plünderos nach
    westlichem Maßstab und wurden von der nachfolgenden Regierung von
    Gesamtplünderland selbstverständlich übernommen.
    Dagegen kann ein auf Recht und Anstand bedachter Bürger auch nichts einwenden.
    Diese Schulden sollen uns im Folgenden auch nicht weiter beschäftigen.
    Es geht vielmehr um die anderen Schulden, die man als "alte Schulden"
    bezeichnet hat. Das sind die Schulden der Staatsbetriebe, der
    Produktionsgesellschaften und der Kommunen des ehemaligen
    Ostplünderland.
    Daß es mit dem "real existierenden Sozialismus" bald zu Ende gehen würde,
    zeichnete sich bereits 10 Jahre vor dem endgültigen Aus für diese
    Organisationsform ab. Auf die Gründe wollen wir hier nicht näher eingehen.
    Sie sind sicher sehr vielfältig, und die Verantwortung dafür tragen im Wesentlichen
    nicht die Bürger von Ostplünderland.
    Die Personen an der Spitze der dort regierenden Partei reagierten schnell und
    entschlossen auf die drohende Gefährdung ihrer Macht, ihrer Position und ihrer
    Versorgungslage. Sie ließen über Schala- Kotkowski und seine "Kotzko" alles, was
    in Ostplünderland nicht niet- und nagelfest war, in den Westen schaffen.
    Das Volksvermögen wurde dort gegen harte westliche Devisen verscherbelt. Der
    Erlös wurde dann auf entsprechenden Konten bei westlichen Banken sachgerecht
    "geparkt".
    Für die "sozialistische" Sache der Parteioberen kamen nur Konten in Betracht, zu
    denen die Polizei des "Klassenfeindes" keinen Zugang hatte und deren eigentliche
    Inhaber gewöhnlich im Dunkeln blieben.
    Da auch die eingeschalteten Banken an solchen Geldeinlagen immer gut verdienen,
    bestand natürlich ein vitales Interesse an gegenseitiger Diskretion.
    Zu Westgeld gemacht, wurden auch die Goldbestände aus dem Volksvermögen
    von Ostplünderland. Sie hatten damals immerhin einen Wert von 2,1 Milliarden
    West-Plünderos.
    Allerdings schien das alles nicht auszureichen, die Existenzangst der von
    Arbeitslosigkeit bedrohten Politprominenz von Ostplünderland zu vertreiben.
    Deshalb wurden in den letzten Tagen des geteilten Plünderlandes, als man schon
    am "runden Tisch" die Übernahme durch Westplünderland verhandelte,
    hemmungslos Ost-Plünderos gedruckt. Diese wurden ohne Rücksicht auf das
    Kursgeschehen am Markt, in westliche Devisen umgetauscht. Natürlich halfen die
    alten Freunde bei den privaten internationalen Großbanken dabei fleißig mit. Nur
    ein Schlingel denkt, dass die in erheblichem Maße angefallenen Provisionen, die
    nötige Motivation generierten.
    Sicher ist allgemein bekannt, dass die Ostplünderland-Währung eine sogenannte
    "nicht konvertierbare" Währung war. Das heißt, das Kursverhältnis zu
    konvertierbaren westlichen Währungen war lediglich ein fiktives, ein theoretisches
    Kursverhältnis. Dieser Kurs für den Ost-Plündero sackte in den letzten Monaten
    der Ostplünderland-Existenz ständig ab. Das fiel in der allgemeinen
    Wiedervereinigungseuphorie aber ebenso wenig auf, wie die Auslandsadressen an
    welche die neu gedruckten Banknoten des Ost-Plünderos zum Schluß Postsäcke
    weise verfrachtet wurden.
    Später fahndeten Spezialagenten auch im Ausland nach dem Parteivermögen der
    Regierungselite bzw. nach dem Volksvermögen von Ostplünderland; wie gute
    Steuerprüfer fanden sie zwar auch einiges, das Meiste aber eben nicht.
    4 - Wissenswertes über die ökonomische Ordnung von
    Ostplünderland.
    Neben dem "Schala Kotkowski", der sich im Wesentlichen mit der Außenwirtschaft
    befasste, waren in der Ostplünderland-Zentralverwaltungswirtschaft auch
    unzählige Buchhalter tätig. Sie kümmerten sich um die Organisation der
    planwirtschaftlichen Finanzen. In ihrem System wurden nämlich alle Einnahmen
    einer Stadt oder Gemeinde an eine zentrale Stelle abgeführt und verbucht. Im
    Gegenzug erhielten die Städte und Gemeinden von dieser Zentrale
    Finanzzuweisungen.
    Dort wurden zu diesem Zweck für die Kommunen unter anderem drei Fonds
    geführt. Einer davon hatte den kommunalen Wohnungsbau zu finanzieren, der
    Zweite, gesellschaftliche Einrichtungen wie Kindergärten oder Schwimmbäder und
    der Dritte finanzierte den Wohnungsbau der Großfirmen vor Ort.
    Wie viel Geld zu fließen hatte und wofür speziell, regelten ausgeklügelte Fonds-
    Bestimmungen von Ostplünderland, auf die wir hier nicht eingehen müssen, von
    denen wir aber annehmen dürfen, daß sie ebenso plündergründlich waren wie
    entsprechende Steuer- und Subventionsregelungen im Westen.
    Diese Finanzzuwendungen waren keine Kredite; sie hatten vielmehr den Charakter
    eines Lastenausgleiches, auf den die Empfänger, wegen ihrer vorher getätigten
    Einzahlungen, einen rechtlichen Anspruch hatten.
    Umstände und Bedingungen, die heute im Einzelnen nicht mehr nachvollziehbar
    sind, führten mit der Zeit zu einer Veränderung der Buchungspraxis.
    Möglicherweise hatte es etwas mit der sich verschärfenden Bilanzschieflage des
    Ostplünderland- Staatshaushaltes zu tun, dass die eigentlich als gesetzlicher
    Anspruch garantierten Fondszuteilungen zunächst als Quasikredite und schließlich
    nur noch als Kredite gebucht wurden (*1). Das fiel in der Routine der Bürokratie
    weiter nicht auf. Alles schaute nur auf die jeweilige Höhe der Auszahlung.
    Liquidität war das eigentliche Thema. Um sie wurde heftig gestritten, weil sie - wie
    in solchen Fällen üblich - immer zu gering ausfiel.
    Erst nach der auch offiziell erfolgten Vereinigung der beiden Plünderlandhälften,
    wurden solche Buchhaltertricks offensichtlich. Die kommunalen Verwaltungen
    staunten nicht schlecht. Plötzlich forderten nämlich die privatisierten Nachfolger
    der ehemals sozialistischen Banken, über die diese angeblichen
    "Kredite" abgewickelt worden waren, die Schuldsalden von den Kommunen zurück.
    Damit nicht genug! Obendrein verlangten sie erhebliche Summen an Zinsen - zu,
    in Ostplünderland-Zeiten, absolut unüblichen Zinssätzen.
    Von den vorher erfolgten Einzahlungen der Kommunen in die Fonds bei der
    Zentralverwaltung von Plünderland und dem daraus entstandenen Rechtsanspruch
    auf Rückzahlungen aus diesen Fonds an die Kommunen, war nun keine Rede mehr.
    Die nunmehr privatisierten, ehemals sozialistischen Banken von Plünderland,
    waren zwischenzeitlich mitsamt ihren Kreditforderungen in den Besitz internationaler
    Großbanken übergegangen. Diese forderten die Altkredite "als ihr gutes
    Recht" ein und die westlichen Regierungsbeamten, die nun die
    Ostplünderland-Zentrale treuhändisch leiteten, gaben ihnen Recht. Schließlich
    hatten Sie ja auch die Privatisierung der sozialistischen Banken und deren
    Überleitung ins Eigentum internationaler Großbanken wohlwollend begleitet.
    Nur wenige Ost-Kommunen und Ostbetriebe sträubten sich gegen diese
    offensichtliche Form des Trickbetruges. Es kam zu Klagen und Gegenklagen und
    entsprechenden prozessualen Auseinandersetzungen.
    Um die ganze Angelegenheit aus dem Tagesgespräch, in das sie zwischen 2990
    und 2995 geraten war, wieder herauszunehmen, entschied man sich - wie in
    Plünderland üblich - zu einer "gütlichen" Regelung abseits der Öffentlichkeit. Man
    mußte um jeden Preis verhindern, dass der Bürger und Steuerzahler erfuhr,
    auf welch perfide Weise die ehemaligen Fondszahlungen an Betriebe und
    Kommunen zunächst zu zweifelhaften und dann zu richtigen Krediten geworden
    waren. Die näheren Umstände unter denen diese Privatisierung stattfand, sollten
    auf keinen Fall das Licht der Welt erblicken und dem gemeinen Volk zu Ohren
    kommen.
    Die Kommunen, oder genauer gesagt die westlichen Fachleute, die deren
    kommunale Verwaltungen an ebenso westliche Verhältnisse heranzuführen hatten,
    erkannten im Rahmen eines "Gentleman Agreements" einen kleineren Teil dieser
    "Schulden" an, während die Plünderlandregierung den weitaus größten Teil,
    ohne besonderes Aufsehen zu erregen, über den Ausgleichsfonds dem
    Steuerzahler an den Hals hängte.
    Die Kommunen waren damit aus dem Gröbsten heraus und die
    Plünderlandregierung vermied einen möglichen Aufschrei der Öffentlichkeit, wegen
    ihrer dubiosen Geschäfte mit den internationalen Banken.
    Auch von der Opposition war über diese Vorgänge nichts zu hören. Partei ist Partei
    und schließlich wollte es sich ja niemand mit den Geldinstituten verderben. Allen
    Protagonisten der Macht war geholfen.
    Über den Ausgang einzelner Prozesse, die einige Kommunen bereits mit
    entsprechendem Medienspektakel angeleiert hatten, erfuhr man aus den Gazetten
    später kaum noch etwas. Allenfalls erschienen hier und dort kleine Notizen am
    Rande, deren juristisch gedrechselte Ergüsse sowieso niemand so recht verstehen
    konnte.
    Und so entstanden gleichsam aus dem Nichts, nämlich aus Rückerstattungsansprüchen
    der ehemaligen Ostplünderland-Kommunen an deren
    Zentralverwaltung, private Kredite privater Banken. Mithin gut und gerne
    65 Milliarden West-Plünderos neuer - so genannter "Altschulden" waren es, die der
    plünderanische Steuerzahler solidarisch schultern durfte. Seltsamerweise hatte
    auch "Der Klub der Steuerzahler" erstaunlich wenig dagegen einzuwenden.
    65 Milliarden sind aber noch keine 400 Milliarden; oder sind es vielleicht sogar 600
    Milliarden? Wie hoch der Turm dieser "alten Schulden" insgesamt nun wirklich war,
    scheint bis heute niemand genau zu wissen.
    5 - Die wundersame Entstehung der Betriebsaltschulden
    Ähnliche Fonds wie für die Kommunen, gab es in Ostplünderland auch für
    Landwirtschaft und Industrie. Da in beiden Bereichen, den kommunalen Abläufen
    identische Verfahren angewendet wurden, genügt es, uns im Folgenden auf den
    Bereich der Güter produzierenden Wirtschaft zu konzentrieren. Bis zum Ende
    des Jahres 2990 hatten sich dort Betriebsaltschulden in Höhe von 130 Milliarden
    West-Plünderos angesammelt. Die innovativen und auf ihre besondere Weise
    kreativen, kompetenten westlichen Banken verstanden es, diese 130 Milliarden bis
    2994 auf 250 Milliarden West-Plünderos Schulden anwachsen zu lassen.
    Wie aber kamen diese Betriebsschulden zustande? Zum großen Teil lief es wie bei
    den Kommunen ab. Auch die Betriebe hatten ihre Erlöse an die Zentrale
    abzuliefern und erhielten im Gegenzug aus verschiedenen Fonds zweckgebundene
    Geldzuweisungen im Rahmen ihrer Rückerstattungsansprüche.
    Es gab da Fonds für Sondervergütungen an die Belegschaften, Fonds zur
    Finanzierung und Umsetzung genehmigter Innovationen, Fonds für besondere
    Investitionen und diverse andere. Auch diese Geldzuweisungen wurden von
    irgendeinem Zeitpunkt an nicht mehr als juristischer Anspruch gewertet, auf
    den der jeweilige Betrieb, wegen der Abführung seiner Erlöse, ein Recht hatte.
    Stattdessen verbuchten die zuständigen sozialistischen Banken diese Zahlungen
    nunmehr als "Kredit". Nach der endgültigen "Privatisierung" der Ost-Banken,
    wurden diese Forderungen durch die internationalen Geldinstitute geltend
    gemacht.
    Bis hierher lief alles ähnlich ab wie bei den Kommunen. Die Untreuegesellschaft,
    als abwickelnde Körperschaft, sorgte für die nötige Diskretion.
    6 - Der Trick mit dem Devisenkurs-Schulden-Multiplikator
    Im Fall der gewerblichen Wirtschaft kommt aber noch eine weitere, eine ganz
    besonders kreative Variante der Alt-Schulden-Erzeugung hinzu. Um die
    schöpferische Phantasie der Schuldenerzeuger zu begreifen, muss man sich die
    Abwicklung von Investitionsentscheidungen im ehemaligen Ostplünderland
    genauer anschauen.
    Das relativ kleine Ostplünderland konnte nicht sämtliche produktionstechnischen
    Entwicklungen im eigenen Land zu Stande bringen. Um möglichst unabhängig zu
    bleiben, hatte man das lange Zeit, zu lange Zeit, versucht. Dies führte zu
    Schwierigkeiten beim Einsatz von Hochtechnologie, was nahtlos in
    Versorgungsengpässe der Bevölkerung überging.
    Ursächliche strukturelle Probleme wurden als sogenannte "Mißwirtschaft" des
    sozialistischen Ostplünderlands fehlinterpretiert. Schließlich mußte man, um
    konkurrenzfähig zu bleiben, auch Spezialmaschinen aus dem westlichen Ausland
    einkaufen. Dazu benötigte man westliche Devisen, über welche die
    Ostplünderland-Mächtigen ja bekanntlich mit Argusaugen wachten.
    Hatte ein Ostplünderland-Betrieb eine geeignete Maschine im Westen gefunden,
    war man sich mit dem ausländischen Handelspartner für gewöhnlich schnell einig.
    Weitaus schwieriger gestaltete sich da schon der Kampf mit den eigenen Behörden.
    Dann lief folgendes Spiel ab:
    Nehmen wir an, die einzukaufende Maschine kostete 1 Million West-Plünderos.
    Dies entsprach bis kurz vor Toresschluß Ostplünderlands circa 4,8 Millionen Ost-
    Plünderos, die der investierende Betrieb aufbringen mußte. Zusätzlich hatte er
    30% der Kaufsumme an den Devisenbeschaffer von Ostplünderland,
    den Schala-Kotkowski, zu entrichten. Daneben gab es einen Bevollmächtigen der
    Regierung, der die Zentrale in Handelsangelegenheiten vertrat und bei der
    Abwicklung der Geschäfte mal förderlich oder auch mal hinderlich war. In jedem
    Fall aber kassierte er für seinen unumgänglichen Einsatz eine Provision von
    12-14% der Investitionssumme. Aus den vorgenannten drei Positionen setzte sich
    der so genannte "Importaufwandpreis" zusammen.
    Aber auch das Außenhandelsministerium von Ostplünderland, das den Vorgang
    endgültig zu genehmigen hatte, wollte im Hinblick auf den erheblichen
    Prüfungsaufwand nicht leer ausgehen, und schlug weitere
    12% auf den Importaufwandpreis auf. Unter der Voraussetzung, dass der
    Regierungsvertreter in diesem Beispiel nur 12% Provision der
    Nettoinvestitionssumme forderte, ergab sich demnach ein sogenannter
    Importabgabepreis von 7,6339 Millionen Ost-Plünderos.
    Schmiergelder, Vergünstigungen und andere Aufwendungen, die außerdem
    erforderlich waren, um die nötigen Unterschriften und Stempel auch wirklich und
    vor allem in der gewünschten Zeit zu bekommen - denn schließlich ist Zeit Geld,
    und beim Geld sprechen Beamte ein Wörtchen mit - sind in diesem Beispiel
    noch nicht mitgerechnet.
    Die sich ergebende Endsumme mußte natürlich "finanziert" werden. Das geschah
    in der Regel durch Kredit, und Kredit war damals in Ostplünderland kein Thema.
    Kredit war kein Problem. Man bezahlte lediglich sozialistische 0,5% Zinsen.
    7 - Verrat und Betrug
    Die Vereinigung der beiden Plünderländer brachte auch in diesem Punkt ein
    Umdenken und führte zu völlig neuen Verhältnissen. Das Ostplünderland-
    Parlament passte am 1. Juli 2990, als eine seiner letzten Handlungen, - nur
    wenige Stunden vor seiner Selbstauflösung - die sozialistischen Zinsen dem
    westplünderischen Zinsniveau an. Das lag damals bei circa 10%.
    Diese fatale Entscheidung mußte der produzierenden Ostplünderland-Wirtschaft in
    den Folgejahren zwangsläufig ruinösen Schaden zufügen. Fragt man nach dem
    Grund dieser volkswirtschaftlich irrsinnigen und durch nichts erzwungenen
    Entscheidung (*2), so ist der leicht gefunden, wenn man die Sache durch die Brille
    der Privatisierungsprofiteure betrachtet.
    Die Ostplünderland-Betriebe, die sich ja ursprünglich auf 0,5 % sozialistische
    Zinsen in Ost-Plünderos eingestellt hatten, mussten selbstredend dramatisch an
    Wert verlieren, da sie natürlich nicht in der Lage waren, die nunmehr zwanzig Mal
    höheren Kapitalzinsen zu erwirtschaften, und das auch noch in West-Plünderos.
    Unter dem sich permanent verschärfenden Kapitalkostendruck gingen diese
    Betriebe rasch in Konkurs und waren sprichwörtlich "für ein Butterbrot" zu
    übernehmen.
    In vielen Fällen legte die Untreuegesellschaft den politisch kompatiblen,
    natürlichen oder juristischen Personen, die diese Firmen übernehmen wollten,
    erhebliche Geldbeträge dazu, um die Privatisierung möglichst kurzfristig abwickeln
    zu können. Schließlich übernahm der Steuerzahler ja gerne die Kosten.
    Das Ostplünderland-Parlament unter Lorenz Mätzchenmacher, entschied sich für
    die "Zinsanpassung", sicherlich nicht ohne den Segen ihrer westlichen politischen
    Vorbilder, denen sie sich am Tag nach diesem Todesstoß für die produzierende
    Ostplünderland-Wirtschaft, angliedern wollte. Um auch hierbei kein Protestgeschrei
    aufkommen zu lassen, verpflichtete sich die nunmehr allein verantwortliche
    Regierung von Gesamtplünderland in einem Staatsvertrag, für diese "Kredite", die
    in den Büchern der 550 Ostplünderland-Geldinstitute standen, die Bürgschaft zu
    übernehmen. Das bedeutete nicht mehr und nicht weniger, als die vierteljährliche
    Zahlung der Zinsen an die forderungsberechtigten Banken.
    Da im Plünderland-Haushalt weder Geld für die so genannten "Altschulden", noch
    für die darauf zu zahlenden Zinsen vorgesehen war, ließ man alle Beträge bei den
    Banken weiter anschreiben.
    8 - Wie geht kreative Buchführung?
    Um die Öffentlichkeit nicht unnötig zu beunruhigen, ließ man sich ein besonderes
    Buchungsverfahren einfallen. Der Sinn bestand darin, die sich schnell anhäufenden
    Zahlungsverpflichtungen im diskreten Dunkel des Vergessens auf der Zeitachse
    verschwinden zu lassen.
    Man ordnete diese Verpflichtungen nicht sofort der Staatsverschuldung zu, auf die
    immer mehr Bürger mit aufgerissenen Augen achteten. Stattdessen entschloß man
    sich kurzer Hand, die exponentiell steigenden Kreditverpflichtungen erst nach dem
    1. Januar 2995 als Staatsschuld in die Bücher aufzunehmen. Dieses
    Datum war, zum Zeitpunkt seiner Definition, ein weit entfernter Horizont für die
    endgültige Regelung darüber, wer in der Solidargemeinschaft Plünderland für diese
    - aus dem Nichts entstandenen - Altlasten
    aufzukommen hatte.
    Zur Überbrückung wurden diese Schulden bei der plünderischen Untreuegesellschaft
    in allerlei Sonderhaushalten und "Fonds" zwischengeparkt. Die
    Zinseszins-Vereinbarung auf Vierteljahresbasis sorgte im Übrigen für eine
    zusätzliche Beschleunigung beim exponentiellen Anwachsen dieses
    Schuldenberges.
    Diese exorbitant hohen Belastungen in den Büchern der ehemaligen
    Ostplünderland-Betriebe hatten einen weiteren Vorteil. Sie schreckten viele
    vormals enteignete Alteigentümer vor der Wiederinbesitznahme ihrer
    Betriebe ab. So konnte die Untreuegesellschaft über diese Unternehmen relativ frei
    und unbehelligt verfügen und sie an politisch erwünschte und vertraute Personen
    für den sprichwörtlichen Apfel und das sprichwörtliche Ei verkaufen, um nicht zu
    sagen "verschenken".
    Ob im Gegenzug Provisionen an Personen oder Institutionen - wie etwa
    Parteikassen - geflossen sind,
    entzieht sich unserer Kenntnis. Wir gehen davon aus, dass auch die
    Staatsanwaltschaften nichts darüber wissen. Sonst wären sie ja sicherlich gegen
    solche Machenschaften eingeschritten.
    9 - Der Weg in die Zwangsverschuldung
    Doch kehren wir zu unserem Ostplünderland-Beispiel-Betrieb zurück und stellen
    die alles entscheidende Frage. Was geschah mit seinen Schulden zwischen dem 1.
    Juli 2990 (Gründung der plünderianischen Währungsunion -
    KHH.) und, sagen wir, dem "Tag der Plünderianischen Einheit" am 03. Oktober des
    gleichen Jahres?
    Wie schon im Vorfeld erläutert, waren aus einer realen Investition von einer Million
    West-Plünderos, ein Kredit in Höhe von 7,6339 Millionen Ost-Plünderos geworden.
    Darauf hatte der jeweilige Betrieb ursprünglich sozialistische 0,5% Zinsen in Höhe
    von 38.169 Ost-Plünderos zu zahlen. Dies entsprach zu jener Zeit einer
    Wertschöpfung von nur 7.951 West-Plünderos.
    Nach der 2:1-Umstellung aller Kredite zum Zeitpunkt der Währungsunion im Jahre
    2990, verblieben folglich 3,816 Millionen West-Plünderos an Schulden in den
    Büchern des Betriebs. Dafür hatte jener Betrieb bei einem angenommenen
    Zinssatz von 10% per anno nunmehr 381.600 West-Plünderos an Zinsen zu
    entrichten.
    Um die Unfassbarkeit dieses Vorgangs nochmals deutlich zu machen, stellen wir
    fest:
    Der ehemalige Ostplünderland-Betrieb hatte Aktiva im Wert von 1 Million West-
    Plünderos erworben. Dem standen nunmehr Passiva in Höhe von 3,816 Millionen
    West-Plünderos gegenüber.
    Versuchen Sie sich vorzustellen, Sie erwerben als Unternehmer eine Maschine zu
    einem festgesetzten Preis. Sie kalkulieren damit und weniger als ein halbes Jahr
    später, stellt der Lieferant eine Nachforderung in Höhe von 280% des
    ursprünglichen Preises, die er von der Staatsgewalt auch noch legitimiert bekommt.
    Glauben Sie, dass Sie diesem Treiben, mit ihrer sprichwörtlichen westlichen
    Tüchtigkeit, gewachsen wären?
    Das die Zinsbelastung für Ihre Kredite in realer Kaufkraft, von ursprünglich 7.951
    West-Plünderos, in diesem Zusammenhang um das 48-fache auf 381.600
    Plünderos stieg, setzt dem Ganzen nur die Krone auf.
    Die Banken kassierten für Kreditbeträge, die die Schuldner niemals erhalten hatten.
    Um diese Art haarsträubender Buchhaltungsbetrügerei, zugunsten der
    internationalen Hochfinanz, wirtschaftlich zu überleben, hätte es nicht
    einmal ausgereicht, ein Finanzgenie zu sein. Eine solche Umstellung hätte
    Produktivitätsfortschritte erfordert, die auch kein noch so gut gerüsteter
    westplünderianischer Betrieb in techno-logischer Höchstform hätte leisten
    können. Und wären die Ost-Manager dieser Betriebe, die besten Manager der Welt
    gewesen, so hätten sie zum Zeitpunkt der Investition, diese unglaublichen
    Vorgänge nicht in ihren Kalkulationen berücksichtigen können.
    Wundern Sie sich noch darüber, dass die Wirtschaft in Ostplünderland
    keine Chance hatte, diese Form der Ausbeutung und Ausweidung zu
    verkraften?
    Wundern Sie sich noch, über die anhaltende Strukturschwäche der Ostplünderland-
    Wirtschaft?
    Wundern Sie sich noch, über die massive Arbeitslosigkeit im Osten, die inzwischen
    die politische Stabilität von ganz Plünderland gefährdet?
    Sie wundern sich natürlich nicht, denn mittels der alten "Propaganda" von der
    Ostplünderland-Mißwirtschaft, die noch aus der Zeit der großen Trennungsspannung
    stammte, hat man Ihnen nachhaltig eingeprägt, daß die im Osten alle
    dumm und die im Westen alle schlau sind.
    Und "Platz 11 oder 13 auf der Weltrangliste der Industrieländer" war ja auch nur
    ein Statistikfehler.
    In Wirklichkeit aber, hatte hier ein Raubzug westlicher Finanzinstitutionen
    stattgefunden, die sich mit Unterstützung der politischen Klasse, in
    atemberaubendem Privatisierungstempo, das gesamte Vermögen der
    ehemaligen Ostplünderland-Bürger einverleibte.
    Es verdampfte wie Schnee auf einem geheizten Kanonenofen. Allerdings hatte
    man sichergestellt, dass die Öffentlichkeit das typische Zischen bei diesem
    Vorgang nicht vernahm. Dieses Zischen war unhörbar durch die
    wunderbare Diskretion, mit der Garantien, Zinsversprechungen und
    Buchhaltungsvereinbarungen bis zum 01. Januar 2995 durch die
    Plünderlandregierung und entsprechende Vertragspartner behandelt wurden.
    Gab es aber noch weitere Gründe für diese Art des lautlosen Agierens?
    10 - Cui bono - wem nützt was?
    "Der-alte-Herr-im-Haus" hatte eine Vision. Die großartige Qualität seines Geistes
    erlaubte ihm, alle Konventionen der Vergangenheit über Bord zu werfen und
    Vorstellungen zu entwickeln, die den Rahmen dessen, was das internationale
    Establishment wünschte, schlicht und einfach sprengten. Er wollte die scheinbar
    verhängnisvolle Ost-West-Spannung, die zur Zeit der großen Trennung oft genug
    bedrohliche Formen angenommen hatte, grundlegend entschärfen. Vor allem die
    massive Ankurbelung der zivilen Ostplünderland-Wirtschaft, die zu einer
    deutlich besseren Versorgung der dortigen Bevölkerung geführt hätte, sollte diese
    Entspannung voranbringen.
    Gleichzeitig hätte dadurch aber auch, die bereits krisengeschüttelte Wirtschaft im
    früheren Westplünderland, angekurbelt werden können. Er stellte sich vor, dass
    die technisch runderneuerten Ostplünderland-Betriebe beim
    Aufbau des Ostens der alten Welt eine entscheidende Rolle hätten übernehmen,
    und als Schnittstelle zur Industrie des Westens hätten dienen können. Vor allem
    der westplünderanische Maschinenbau sollte bei der Restaurierung
    der Ostplünderland-Betriebe seinen Schnitt machen.
    Wäre die Vision "des-alten-Herrn-im-Hause" Wirklichkeit geworden, hätte dies so
    viele Leute in Brot und Arbeit gebracht und somit zu regulären Steuerzahlern
    gemacht, daß der gesamte Aufbau des Ostens - ähnlich wie das
    westplünderanische Wirtschaftswunder nach 2949 - zum sich selbst finanzierenden
    Konjunkturprogramm für die ganze alte Welt geworden wäre. Am Ende wäre
    vielleicht sogar, wie in den 50er Jahren ein gefüllter "Juli-Turm"
    (*3) entstanden.
    Diese ökonomisch einzig sinnvolle Vision löste jedoch bei den so genannten
    "Verbündeten" regelrechte Alpträume und Angstzustände aus. Von der "Vierten
    Macht" war plötzlich die Rede und der Popanz einer neuen plünderanischen
    Vorherrschaft in der alten Welt wurde an die Wand gemalt.
    "Der-alte-Herr-im-Haus" wurde, bevor er mit seiner Vision an die Öffentlichkeit
    treten konnte, durch das "Phantom" der dritten Terroristen-Generation ermordet.
    Dieser Mord ist, wie andere politische Morde der damaligen Zeit, bis heute nicht
    aufgeklärt.
    Auch "der-rohe-Vetter", der erste Chef der Untreuegesellschaft, welche die
    Privatisierung des ostplünderanischen Volksvermögens abzuwickeln hatte, glaubte
    an die Machbarkeit blühender Landschaften im Osten. Etwas bescheidener als die
    Vorstellungen des Chefs der großen plünderischen Bank, "dem-alten-Herrn-im-
    Hause", waren seine Ideen praxisorientierter und berücksichtigten vor allem die
    aktuellen Probleme der ostplünderanischen Wirtschaft.
    Er forderte: "Sanierung muss Vorrang vor Privatisierung haben."
    "Der-rohe-Vetter" vertrat die Ansicht, dass man nicht auf die oft langwierige
    juristische Klärung der Eigentumsverhältnisse warten sollte. Vielmehr mußte alles
    getan werden, diese Betriebe so um- und aufzurüsten, daß sie ohne
    Unterbrechung gewinnbringend und konkurrenzfähig weiterproduzieren konnten.
    Wenn die Menschen in diesen Betrieben ihren Lohn hätten verdienen können, wäre
    immer noch Zeit genug gewesen, Eigentumsverhältnisse zu klären und die
    Privatisierung abzuwickeln.
    Auch "der-rohe-Vetter" wollte - wie "Der-alte-Herr-im-Haus" - vor allem die
    ostplünderanische Industrie im Programm "Aufbau des Ostens" einsetzen. So sollte
    zum Beispiel die Ostplünderland-Stahlindustrie das, wegen
    früher ausgebliebener Investitionen, abgenutzte Schienenmaterial der Eisenbahn
    des alten Reiches erneuern. Außerdem hatte er vorgesehen, dass ehemalige
    Ostplünderland-Baufirmen den erforderlichen Autobahnausbau zu bewerkstelligen
    hatten.
    Auch die Ideen "des-rohen-Vetters" entsprangen einem Sinn für das Gemeinwohl.
    Wie "Der-alte-Herr-im-Haus", wurde auch "der-rohe-Vetter" ebenso heimtückisch
    wie fachmännisch ermordet. Nur wenige, erstklassig ausgebildete, Experten sind in
    der Lage, einen Todesschuss auf so große Entfernung, durch ein geschlossenes
    Fenster, präzise auszuführen. Auch dieser Mord, der am 1. April 2991 ausgeführt
    wurde, ist bis heute nicht aufgeklärt.
    11 - Eine neue Ära
    Zur Nachfolgerin des so plötzlich verstorbenen Chefs der Untreuegesellschaft
    wurde Frau Grille Greuel vom berühmt-berüchtigten "Bankhaus Gerhard, Mensch
    Meier und Stute" berufen. Von eher zweifelhaftem Ruhm und berüchtigt deshalb,
    weil es genau dieses Bankhaus war, von dem am 4. Januar 2933 die Ausschaltung
    des "roten" Generals und Reichskanzlers "von Pirscher" und die Machtergreifung
    des Schicklgrubers in Szene gesetzt worden waren. Später gehörten von Pirscher
    und seine Gemahlin übrigens zu den Mordopfern der so genannten
    "plünderanischen Bartholomäus-Nacht" am 30. Juni 2934. Vor diesem historischen
    Hintergrund ist es daher für manchen Zeitgenossen mehr als verwunderlich, daß
    ausgerechnet jenes Bankhaus den recht einträglichen Beratervertrag zur
    Privatisierung ostdeutscher Betriebe von der Untreuegesellschaft erhielt.
    Das "Bankhaus Gerhard, Mensch Meier und Stute" hatte - wie seine
    internationalen Kollegen - eine völlig andere Vorstellung von der "Abwicklung" der
    ostplünderanischen Wirtschaft als "der-alte-Herr-im-Hause" und "der-rohe-Vetter".
    Vielmehr waren diese Vorstellungen das genaue Gegenteil der Visionen dieser
    beiden großen Männer.
    Allerdings war das "Bankhaus Gerhard und Co" nach seiner politischen Aktivität
    von 2933 in das Eigentum des britischen Bankhauses "Boyds" übergegangen.
    Man kann mit Fug und Recht sagen, dass die teuren Ratschläge - denn solche
    Beratungen hatten für gewöhnlich einen nicht geringen Preis - direkt von der Bank
    Boyds an die Untreuegesellschaft gingen.
    So empfahl Boyds der Untreuegesellschaft, in deren Bilanz keine eindeutigen
    Posten zu unterscheiden, sondern Gegensätze möglichst zu vermischen.
    Nach der Ermordung "des-rohen-Vetters" änderte sich die Buchhaltungspraxis der
    Untreuegesellschaft deshalb nachhaltig. Investitionen zur technischen Sanierung
    der Betriebe und Zuwendungen an Käufer oder Altschuldner wurden nun nicht
    mehr getrennt aufgeführt. Stattdessen fasste man sie einfach unter dem neuen
    Posten "Sanierung und Verlustausgleich" zusammen. Dadurch fiel auch nicht
    weiter auf, dass von den 77,5 Milliarden Plünderos, die im Jahr 2991 unter dieser
    Bilanzposition ausgewiesen wurden, tatsächlich nur 5 Milliarden für
    technische Sanierungsinvestitionen aufgewandt worden waren.
    Und diese Investitionen erfolgten meist nur für den Umweltschutz und hatten mit
    der Modernisierung im Sinne der erforderlichen Produktivitätssteigerung nicht das
    Geringste zu tun. Der Löwenanteil von 72,5 Milliarden Plünderos wurde für
    Zuwendungen bei Privatisierungen oder als Entschädigungen bei Stilllegungen
    ausbezahlt.
    Ein weiterer Rat des renommierten Bankhauses mit der besonderen Historie mag
    gewesen sein, der Privatisierung den unbedingten Vorrang vor der Sanierung
    einzuräumen. So ließ man die Betriebe bis zur endgültigen, oft wegen
    der komplizierten Rechtslage langwierigen "Privatisierung", formal weiter
    wurschteln, wie vorher. Die Exponentialfunktion des Zinseszinses für die so
    genannten Altschulden, sorgte derweil für das Ansteigen der Betriebsschulden in
    schwindelnde Höhen, ohne daß in den Unternehmen Weichen für eine
    aussichtsreiche wirtschaftliche Zukunft gestellt wurden.
    Für die Banken war diese Entwicklung durchaus vorteilhaft, so lange der Staat als
    Garant für die sichere Bedienung dieser Schulden geradestand.
    Die Überschuldung der Betriebe machte die Übernahme durch ernsthafte Sanierer
    wirtschaftlich immer unzumutbarer, obschon nicht nur dadurch die Preise für
    solche Unternehmen immer weiter fielen. Das komatöse
    Verharren im alten Zustand, ohne sinnvolle unter-nehmerische Tätigkeit, drückte
    die Preise weiter. So konnten und mussten diese Betriebe immer billiger
    angeboten werden.
    Das sozialistische Eigentum, auf das die Bürger des ehemaligen Ostplünderlandes
    ein Anrecht gehabt hätten, wurde auf diese Weise drastisch reduziert.
    Soweit es sich nicht um die früheren Eigentümer handelte, die ihre Betriebe
    vielleicht eher aus nostalgischen als aus wirtschaftlichen Gründen wieder erwerben
    wollten, waren andere potentielle Käufer kaum am Aufrechterhalten der
    Produktion, geschweige denn am Erhalt der Arbeitsplätze, interessiert. Deren
    Augenmerk richtete sich vielmehr auf die Märkte, die sie unproblematisch, von
    ihren im Westen schon vorhandenen Betriebsstätten aus, mitbedienen konnten.
    Viele Betriebe gingen, nachdem die hohe Verschuldung die
    Alteigentümer wie gewünscht abgeschreckt hatte, für einen Spottpreis an solche
    neuen "erwünschten" Eigentümer.
    Neben der preisgünstigen Betriebsstätte erhielten diese Übernehmer oft noch hohe
    finanzielle Zuwendungen.
    Zwar erwirtschaftete die Untreuegesellschaft auf diese Weise aus dem Verkauf von
    Betrieben, in den Jahren bis zu ihrer Schließung 2995, Erlöse in Höhe von rund 70
    bis 80 Milliarden Plünderos. Doch wendete sie sage und schreibe
    344 Milliarden Plünderos auf, um diese grandiose Verkaufsleistung zu Stande zu
    bringen. Der Aufwand bestand zu 154 Milliarden aus Verlustübernahmen und zu
    190 Milliarden aus der Übernahme von Verbindlichkeiten der Altschuldner.
    Das war der größte Teil dieser Kategorie von "alten Schulden", die ursprünglich die
    Geburtsform von Fondsausgleichszahlungen hatten, in ihrer Jugend zu Quasi-
    Krediten wurden und schließlich zu "alten Schulden" in Form von "echten" Krediten
    reiften. Alteigentümer, die sich ihre früheren Betriebe aus ehrenwerten Motiven
    zurückkauften, - es handelte sich dabei meist um kleinere Betriebe im
    Familienbesitz - übernahmen insgesamt "nur" Schulden im Wert von 7 Milliarden
    Plünderos.
    Zu guter letzt gingen noch weitere 60 bis 70 Milliarden Plünderos Altschulden an
    die Nachfolgeinstitutionen der
    Untreuegesellschaft über. Damit hatte es eine ganz besondere Bewandtnis.
    12 - WIE STIEHLT MAN EIN GANZES LAND?
    Die Art und Weise, wie ehemals staatliche Fondszuteilungen an die
    Ostplünderland-Betriebe zu privaten Bankschulden wurden, war das eigentlich
    Unfassbare an der so genannten Altschuldenregelung der
    Westplünderland-Regierung. Ein Geheimnis bleibt, aus welch unerfindlichen
    Gründen, diese Vorgänge durch die Opposition gedeckt wurden. Auch die Medien
    taten das ihrige, um die wahren Vorgänge zu verdunkeln. So titelte
    die Gemeine Frankfurter Depesche am 17.1.2995: "Die von der
    Untreuegesellschaft abgelösten Altkredite sind echte Schulden".
    Der Verfasser des Artikels, Lutz Lügner, meinte, "nach der Währungszusammenlegung
    haben nur die Schuldner und die Gläubiger gewechselt".
    So dumm, dass er den Unterschied zwischen sozialistischen Fondszahlungen und
    privaten Bankkrediten nicht kannte, kann er unmöglich gewesen sein. Lutz Lügner
    beschränkte sich in seiner Beurteilung eben auf den kurzen Zeitraum von
    unmittelbar VOR und unmittelbar NACH der Selbstauflösung des
    Ostplünderland-Parlamentes. Für diesen kurzen Zeitraum mag seine Aussage
    sogar einen gewissen Wahrheitsgehalt gehabt haben. Im Jahre 2995, dem
    Erscheinungstermin des besagten Artikels, diente sie natürlich nur zur
    propagandistischen Entlastung der politisch Verantwortlichen, denn die hatten eine
    solche Entlastung auch bitter nötig.
    Ein Gerichtsurteil vom 21. September 2995 aus "der-Burg-der-Mägde" brachte
    etwas Klarheit in die Sache.
    Das Gericht verneinte, daß die Plünderische-Genossen-Bank Rechtsnachfolgerin
    der von ihr am 10. September 2990 erworbenen "Bank für Land und Nahrung" sei.
    Die Bank sei daher auch nicht berechtigt, die "Kredite"
    dieser Bank an die ehemaligen Landwirtschaftlichen Produktionsgesellschaften
    einzufordern. Geklagt hatten 20 LPGes., bei denen die PG-Bank versucht hatte,
    Zinsen für ein Kreditvolumen von 7,6 Milliarden West-Pünderos einzutreiben.
    Das Gericht wollte sich nicht in eine politische Auseinandersetzung verwickeln
    lassen und beschränkte sich in der Urteilsbegründung auf Unstimmigkeiten bei den
    Unterschriften des Kaufvertrags. Insbesondere vermißte es die
    Unterschrift und das Amtssiegel des ehemaligen Finanzministers von
    Ostplünderland. Daß es bei der Übernahme der ehemaligen Ostbanken etwas
    hastig und möglicherweise schlampig zugegangen sein mag, ist nicht von der
    Hand zu weisen, liegt aber in der Natur dieses wahrhaft außerordentlichen
    Geschäftes.
    Die Feinheiten der juristischen Auseinandersetzung sind für uns nicht relevant.
    Vielmehr interessiert uns, wie gewinnbringend das Geschäft mit der Übernahme
    der ehemaligen Ostbanken für die westlichen, internationalen Geldinstitute wirklich
    war.
    Die PG Bank beispielsweise, hatte besagte Landwirtschaftsbank für ganze 106
    Millionen Plünderos von der Untreuegesellschaft gekauft. Dabei mag es der
    Untreuegesellschaft entgangen sein, daß die "Bank für Land und
    Nahrung" zu diesem Zeitpunkt bereits über eine Barschaft von 250 Millionen
    Plünderos in ihren Kassen verfügte - mithin mehr als dem Doppelten des von der
    PG Bank bezahlten Kaufpreises. Die PG Bank konnte die Übernahme
    dieses Geldinstituts also locker aus dessen eigenen Barbeständen finanzieren. Für
    die PG Bank war das natürlich ein außerordentlich lukratives Geschäft, ein
    Geschenk des Himmels sozusagen.
    Aber das war nicht alles. Diese ehemalige Ostplünderland-Bank verfügte auch
    noch über zahlreiche Liegenschaften, das heißt Grundstücke und Häuser mit
    entsprechenden Filialräumen, die über das ganze Ostplünderland in den
    landwirtschaftlichen Zonen verstreut lagen. Diese Liegenschaften gab es gratis
    dazu. Damit wurde das Geschäft für die PG Bank immer besser. Glauben Sie,
    lieber Zuhörer, daß solche Geschenke wirklich vom Himmel fallen?
    Das Beste, das absolute Sahnehäubchen für die PG Bank, waren aber nicht solch
    lächerliche Peanuts im dreistelligen Millionenbereich. Wir erinnern uns. In jenem
    "Burg-der-Mägde"-Prozeß ging es um Forderungen von insgesamt 7,6 Milliarden
    Plünderos. Hatte die PG Bank diese etwa auch noch für ihre Investition von 106
    Millionen bekommen, die ja schließlich aus der "Portokasse" der ehemaligen
    Ostplünderland-Bank bezahlt worden waren?
    Sie hatte! Und noch viel, viel mehr! Insgesamt waren nämlich
    Forderungen im Wert von über 15 Milliarden Plünderos erworben worden.
    Bei den 7,6 Milliarden handelte es sich ja lediglich um die Schulden der
    zwanzig klageführenden Landwirtschaftlichen Produktionsgesellschaften.
    Nun mochte ein westplünderanischer Bürger, der an die Redlichkeit seiner
    Regierung glaubte, einwenden: "diese 15 Milliarden Plünderos können wir getrost
    vergessen, denn sie sind bei der desaströsen Mißwirtschaft des ehemaligen
    Ostplünderland sowieso nicht einzutreiben." Hier irrte er gewaltig. Bis zu diesem
    Zeitpunkt, also in nur knapp einem Monat, hatte die PG-Bank bereits sage und
    schreibe 600 Millionen Plünderos an Zinsforderungen eingetrieben. Erst danach
    setzte das Gericht diesem unglaublichen Treiben ein vorläufiges Ende.
    Nun hätte man darüber entrüstet sein können, das eine Regierungsbehörde
    Staatseigentum in Form von Kassenbeständen einer ehemaligen Ostplünderland-
    Bank mit einem Wert von 250 Millionen Plünderos, Zinsforderungen in Höhe von
    600 Millionen Plünderos und die kaum richtig zu bewertenden Liegenschaften in
    erheblichem Umfang, zu einem lächerlichen Preis von 106 Millionen Plünderos an
    ein privates Geldinstitut verschleuderte, wenn das schon alles gewesen wäre.
    Als Tüpfelchen auf dem "i" hatte die Plünderland-Regierung über ihren
    institutionellen Zwischenhändler, die Untreuegesellschaft, diese Schulden
    zu anerkannten und damit zu gesetzlich abgesicherten Werten gemacht,
    die beim staatlich verwalteten Fonds für geerbte Altlasten, mit größerer
    Gewissheit, als beim zivilen Gericht in "der-Burg-der-Mägde", einklagbar
    waren.
    Diese Forderungen waren für die PG-Bank genauso "sicher" wie Plünderland-
    Schatzbriefe. Für die steht nämlich - damals wie heute - der Steuerzahler
    gerade.
    Was da vor dem "Burg-der-Mägde"-Gericht aktenkundig wurde, war also eines der
    ganz außerordentlich guten Geschäfte, die Banken, wie die PG Bank, auf Kosten
    der Steuerzahler machen durften.
    Damit auch der mit so großen Zahlen wenig vertraute Zuhörer den Charakter
    dieser Geschäfte überblicken kann, stelle er sich folgendes vor:
    Nehmen wir an, er kaufte bei einem "ehrenwerten" Kaufmann eine Geldbörse, die
    diesem Kaufmann aber in Wirklichkeit gar nicht gehörte, die er nur treuhändisch
    aufzubewahren hatte. Dieser ehrenwerte Verkäufer verlangte nur einen Taler und
    6 Pfennige als Preis, obschon in dieser Geldbörse bereits 2 Taler und fünfzig
    Pfennige in bar und zusätzlich noch ein Scheck über 15.000 Taler steckten. Der
    Scheck aber trug auch noch, als "Indossament", die Bürgschaftsanerkennung
    seiner Regierung. Zweifellos würde sich der Käufer über ein solches Geschäft
    freuen. Doch würde er den Kaufmann, oder in diesem Fall die Kauffrau, die
    Untreuegesellschaft, deshalb auch wirklich für eine ehrenwerte Person halten?
    Und wie angenehm fände der wirkliche Eigentümer der Geldbörse die ganze
    Angelegenheit?
    Natürlich waren solche Geschäfte nicht für den einfachen plünderanischen Bürger
    gedacht. So feine Sachen waren nur für international operierende Bankhäuser zu
    machen.
    Was halten Sie als Steuern zahlender Bürger eigentlich von so viel
    untreuhändischem Verantwortungsbewusstsein der Regierung für das Gemeinwohl?
    Doch die größte Unverfrorenheit kommt erst noch. Sie werden es nicht glauben:
    Auch mit diesem geradezu pervers guten Geschäft zu Lasten der
    Allgemeinheit, gab sich die Bank noch nicht zufrieden. Sie ließ sich für den
    "Aufwand",der ihr mit der Abwicklung dieses Geschäftes zugemutet
    worden war, durch einige weitere Millionen Plünderos "entschädigen".
    Die Plünderische-Genossen-Bank war natürlich nicht die einzige Nutznießerin solch
    ehrenwerter Geschäfte der Untreuegesellschaft.
    Empörte Beamte des Plünderland-Rechnungshofes hatten dem Magazin DIE
    SCHEIBE "rechtswidrig" einen 48- seitigen, streng vertraulichen Bericht über
    ähnliche Geschäfte großer in- und ausländischer Privatbanken mit der
    Untreuegesellschaft zugespielt. Ob die "verantwortungslosen" Beamten, die sich
    eines derartigen Vertrauensbruches schuldig gemacht hatten, dafür zur
    Verantwortung gezogen wurden, entzieht sich unserer Kenntnis.
    Das öffentliche Ärgernis wurde allerdings nicht allzu groß, weil der größte Teil
    dieses 48 Seiten-Dossiers der Öffentlichkeit verborgen blieb. DIE SCHEIBE verriet
    in ihrer Ausgabe vom 27. September 2995 lediglich wenige uninteressante Details,
    die wir hier kurz zusammenfassen:
    13 - Zitat:
    "Die Plünderische Kreditbank hatte die Aufgabe, alle Schulden der staatlichen
    Ostplünderland-Betriebe zu bündeln. Sie kaufte Schuldscheine im Wert von 80
    Milliarden Plünderos auf, und zwar so, wie sie in den Büchernstanden.
    Dabei hatte sie nicht zu berücksichtigen, auf welch zweifelhafte Weise sie dort
    hineingeraten waren. Oberaufsicht über diese Arbeit der Plünderischen Kreditbank
    von Ostplünderland führte die Plünderische Bank von Westplünderland. Als die
    Arbeit getan war, wurden die Ostplünderland-Kreditinstitute günstig verkauft. –
    Die Plünderische Bank erwarb davon 112 Niederlassungen in den besten Lagen der
    Industriestädte für 310 Millionen West-Plünderos. Eine Tochtergesellschaft der
    Plünderischen Bank erhielt 74 gut gelegene Grundstücke für 164,4 Millionen. Für
    die Dreh-Bank fielen 41 Liegenschaften für 87,3 Millionen ab." - Zitat Ende -
    Wie viele Plünderos bei den jeweiligen Filialen bereits in den Kassen lagen, erfuhr
    man ebenso wenig, wie die Höhe der Kreditforderungen, die bei diesen
    Privatisierungsgeschäften zusätzlich erworben wurden.
    Seltsamerweise brach die Berichterstattung über diese Vorgänge schon wenige
    Tage nach der ersten Veröffentlichung im Magazin DIE SCHEIBE wieder ab.
    Spätestens hier hätte man wütenden Einspruch des "Klubs der Steuerzahler"
    erwarten müssen. Weit gefehlt! Man war nicht aufgeregt und man bohrte auch
    nicht weiter nach.
    Zwar wurde noch bekannt, daß auch die Hauptstadt-Bank für 49 Millionen
    Plünderos, Kreditforderungen im Wert von 11,5 Milliarden Plünderos erwerben
    konnte. Aber auch das erregte kein öffentliches Ärgernis, obschon sich
    diese Bank, die Abwicklung des Geschäftes, von der Untreuegesellschaft mit
    weiteren 115 Millionen Plünderos, als Verwaltungsaufwand und vorsorglichen
    Schadenersatz, bezahlen ließ, nur für den Fall, daß das Geschäft, aus
    irgendeinem Grunde, nicht wie vereinbart zustande gekommen wäre.
    Außerdem soll dem nur in Auszügen bekannt gewordenen Papier des Plünderland-
    Rechnungshofes zu entnehmen sein, daß insgesamt "Kredite" im Umfang von
    177,5 Milliarden Plünderos auf diese Weise, für einige wenige
    Millionen Plünderos, den Besitzer gewechselt haben. Dabei war den Banken für
    den Fall, daß sich die Schulden als uneintreibbar erweisen sollten, zugestanden
    worden, die Forderung "wertberichtigt" bei einem "anderen Fonds
    im Rahmen der Währungsumstellung" geltend zu machen.
    Für den würde der Steuern zahlende Plünderland- Bürger mit seinem
    Solidarbeitrag bereitwillig geradestehen.
    Soviel Unverfrorenheit hatte zwar bei Medien und Politikern zu Stirnrunzeln und
    Mißfallensäußerungen geführt. Dies lenkte aber nur von dem eigentlichen Skandal
    ab.
    Internationalen Banken war zugestanden worden, für wenige Millionen
    Plünderos mehrere Milliarden Plünderos Kreditforderungen zu kaufen, für
    die der Steuerzahler aufzukommen hatte.
    Doch hielt sich die Aufregung, über das dreiste Agieren der Banken, in engen
    Grenzen. Nach wenigen Wochen redete keine Zeitung und kein Fernsehen mehr
    davon, und so vergaßen es auch die zahlungsbereiten Plünderland- Bürger.
    Dabei hätte die ganze Angelegenheit doch das Zeug zu einem echten Skandal mit
    gehöriger Empörung gehabt. Aber es ist eben nicht wahr, daß die Medien von
    empörenden Neuigkeiten leben. Die Empörung muß schließlich auch in die richtige
    Richtung zielen, um mediengerecht zu sein.
    Um einer Revision dieser Schuldenregelung auf jeden Fall vorzubeugen, hatte die
    Untreuegesellschaft schon im Jahre 2993 - vermutlich wiederum auf Anraten ihrer
    teuren Berater, wie dem angesehenen Bankhaus Boyds -
    damit begonnen, die Schulden der Ostplünderland-Betriebe, die eigentlich gar
    keine richtigen Schulden waren, in echte Kredite umzuwandeln.
    Das bewerkstelligte man dadurch, dass man sie durch Refinanzierung monetisierte.
    Das heißt, die Untreuegesellschaft verkaufte Anleihen und Obligationen und
    bezahlte einen großen Teil der Kreditforderungen der internationalen Institute, mit
    den dadurch erlösten Beträgen. Nachgewiesen sind 105 Milliarden Plünderos, die
    an die Banken überwiesen wurden. Auf diese Art und Weise verschwanden die
    alten Schulden und die neuen Wertpapiere wurden zu unumkehrbaren
    Zahlungsforderungen an Staat und Steuerzahler.
    Das Geld zahlte die Untreuegesellschaft an die Plünderische-Kreditbank. Die Bank
    gehörte zwar der Untreuegesellschaft, arbeitete aber in der Obhut der
    Plünderischen-Bank, in deren Eigentum sie später auch überging.
    Damit stellte sich die Frage, die eigentlich auch den Staatsanwalt hätte
    beschäftigen müssen:
    "Was hatte die Plünderische-Bank mit dem Geld der Plünderischen-Kreditbank
    gemacht?"
    Wahrscheinlich war es - wie im Falle der "Bank für Land und Nahrung" - einfach in
    den Tresoren der Filialen geblieben, als diese - wie erwähnt - von den
    internationalen Geldinstituten für ein paar lächerliche Millionen Plünderos
    übernommen wurden. Warum auch sollten andere Großinstitute schlechter
    dastehen, als die PG-Bank?
    14 - Resümee und Epilog
    Lassen wir unseren Berichterstatter, Otto H. Nienkamp hier enden und fassen kurz
    zusammen, was geschehen war:
    Die Götter hatten zwei Gebiete mit unterschiedlichen Macht- und
    Wirtschaftssystemen zusammengeführt.
    Das kapitalistische Westplünderland hatte ein privates Bankensystem, dem das
    Kreditgeldschöpfungsmonopol geschenkt worden war. Deshalb herrschte hier der
    Zwang, die Zinsen und die Zinseszinsen permanent aufzuschulden, nur um die
    Zahlungsmittel in Umlauf zu halten. Weil die Zinsen immer über 7% lagen,
    entwickelten sich Produktivitätsdruck, Wachstumszwang und die
    Preissteigerungsrate ebenso schnell, wie das Bruttoinlandsprodukt. Diese Faktoren
    sorgten aber auch für eine exponentiell steigende Verschuldung bei den
    internationalen Kreditinstituten.
    So lag das Bruttoinlandsprodukt kurz vor der Vereinigung mit Ostplünderland bei
    deutlich über 2.000 Milliarden Westplünderos. Die Staatsverschuldung hatte schon
    damals über 800 Milliarden und die Verschuldung aller sozialen Einheiten, also
    einschließlich der Schulden privater Haushalte und privater Unternehmen, mehr
    als 1.800 Milliarden Westplünderos erreicht.
    In Ostplünderland dagegen gab es an echten Schulden nur 30 Milliarden
    Westplünderos, den so genannten Auslandsschulden. Alle anderen Schulden waren
    intern, denn die Banken gehörten dort ja dem Staat. D.h.:
    Ostplünderland hatte diese Schulden, die ja eigentlich gar keine waren, weil ja
    auch alle Unternehmen und sonstige Produktionsmittel ihm selbst gehörten,
    lediglich bei sich selbst. Weil das Zinsniveau im sozialistischen Osten sehr niedrig
    war, waren auch Produktivitätsdruck, Preissteigerungsrate und
    Bruttoinlandsprodukt niedrig. Das absolute Preisniveau für Verbrauchsgüter des
    täglichen Bedarfs lag weit unter dem im Westen. Das dort so genannte
    Bruttoprodukt betrug ca. 800 Mrd. Ostplünderos und war mit der entsprechenden
    Zahl im Westen, wegen der unterschiedlichen Finanzierungssysteme und
    Preisniveaus nur schwer vergleichbar.
    Eine Tatsache bleibt jedoch: Wenn auch das Sozialprodukt im Ostplünderland, um
    den Wechselkurs bereinigt, nur knapp 10% der entsprechenden Zahl im Westen
    betrug, lag doch die tatsächliche Verschuldung, die lediglich aus
    den Auslandsschulden bestand, nur bei ca. 1.6% der gesamten Verschuldung in
    Westplünderland. Wer rechnen kann, versteht, dass Plünderland bei der
    Vereinigung eigentlich hätte reicher werden müssen. Selbst die eins zu
    eins Umstellung der Ersparnisse des kleinen Mannes, hätte daran nur wenig
    geändert.
    Dieses Umtauschverhältnis diente letztlich auch nur der Täuschung. Auf diese
    Weise wurde der zwei zu eins Umtausch der Kredite, die, wie sie nun unschwer
    erkennen können, niemals richtige Kredite nach westlichen
    Maßstäben waren, gerechtfertigt. Gleichzeitig schaffte man es, durch die in dieser
    Geschichte beschriebenen Machenschaften, die Gesamtverschuldung des vereinten
    Plünderland in kürzester Zeit dramatisch steigen zu lassen.
    Im gleichen Maße wie die Verschuldung, stieg der Frust im früheren Westen, weil
    die Westplünderaner glaubten, von den Ostplünderanern betrogen worden zu sein.
    Die Leute im Osten glaubten dagegen, von denen im Westen beraubt worden zu
    sein.
    In Wirklichkeit stimmte beides nicht.
    Zwar waren die einen betrogen und die anderen beraubt worden. Doch ganz
    andere Wesen waren die Räuber und Betrüger, als die Plünderaner hüben wie
    drüben vermuteten.
    Es waren die Götter, die mit Hilfe ihrer Handlanger, den Brüdern im Geiste,
    diesen genialen Coup durchgezogen hatten.
    Mit dem Frust, über die nun aus dem Ruder laufenden Staatsschulden, stieg auch
    die Bereitschaft, die Abschaffung der eigenen Währung hinzunehmen.
    Die Götter hatten ein wichtiges Ziel erreicht.
    Aber auch diese Geschichte ist nur ein kleiner Teil einer noch viel größeren
    Geschichte. Die erzählen wir euch demnächst in diesem Theater.

    Quelle: http://www.rsv.daten-web.de/Germanie...schwoerung.pdf



    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  9. #509
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    Israel hat Drohne abgeschossen

    06.10.2012 | 17:30 | (DiePresse.com)
    Die Drohne, über deren Herkunft sich Israel nicht äußern will, kam über das Mittelmeer in den israelischen Luftraum.


    Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben ein kleines unbemanntes Luftfahrzeug abgeschossen. Der Vorfall habe sich am Samstag im Süden Israels ereignet, sagte ein Militärsprecher. Details wie die Herkunft des Luftfahrzeuges nannte er nicht.

    Das unbemannte Fluggerät sei in der Früh vom Mittelmeer aus in den israelischen Luftraum eingedrungen, teilte ein Armeesprecher mit. Derzeit werde im Norden der Negev-Wüste nach den Überresten der Drohne gesucht. Laut dem Armeerundfunk befand sich kein Sprengstoff an Bord des Fluggeräts. Wem die Drohne gehörte, war zunächst unklar.
    Abschuss über unbewohntem Gebiet

    Die israelische Luftraumüberwachung habe die Drohne bereits registriert, als sie sich noch über dem Mittelmeer befand und dann über den palästinensischen Gazastreifen hinwegflog, teilte das Militär mit. Mit dem Abschuss sei gewartet worden, bis sie sich über weitgehend unbewohntem Gebiet befunden habe.
    Im Juli 2006 hatte die israelische Armee eine unbewaffnete Drohne abgeschossen, die von der schiitischen Hisbollah-Miliz aus dem Libanon abgefeuert worden war. Im April 2005 hatte eine Drohne der Hisbollah den Norden Israels überflogen, wurde aber nicht abgeschossen.
    Drohne....vom Mittelmeer her kommend.......... die Drohne wird doch nicht etwa Stars´n Stripes aufm Flügel gehabt haben und ist versehentlich abgeschossen worden ?

    Quelle: http://diepresse.com/home/politik/au...litik/index.do

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