Seite 86 von 86 ErsteErste ... 36768283848586
Ergebnis 851 bis 854 von 854

Thema: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

  1. #851
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    19.413
    Blog-Einträge
    175
    Mentioned
    238 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 424397

    Hyperlinsenkristall zeigt lebende Zellen so detailliert wie nie zuvor

    Stellen Sie sich eine optische Linse vor, die so leistungsstark ist, dass sie Einzelheiten eines kleinen Virus auf der Oberfläche einer lebenden Zelle in deren natürlicher Umgebung zeigen kann.Das optische Material, das hierbei Anwendung findet, ist hexagonales Bornitrid (h-BN), ein natürlicher Kristall mit den Eigenschaften einer Hyperlinse.

    Wissenschaftlichen Berechnungen zufolge kann eine Linse aus einem reinen Kristall prinzipiell Objekte mit einer Größe von 30 Nanometern erkennbar machen. Zum Vergleich: In einem Zentimeter stecken 10.000.000 Nanometer, und der Durchmesser eines menschlichen Haars liegt zwischen 80.000 und 100.000 Nanometern.
    Im Laufe der Jahre haben Wissenschaftler viele Instrumente entwickelt, die Bilder mit einer Auflösung im Nanobereich produzieren können. Diese Anwendungen sind jedoch nicht für lebende Organismen geeignet. Die Instrumente funktionieren entweder nur im Hochvakuum und setzen die Proben schädlicher Strahlung aus oder erfordern eine Präparation, die unweigerlich zum Tod der Proben führt: Gefriertrocknen oder ein Entfernen aus ihrer natürlichen, lösungsbasierten Umwelt.
    Der Beweggrund für die Entwicklung von Hyperlinsen ist die Aussicht darauf, hochauflösende Bilder lebender Zellen in ihrer natürlichen Umgebung zu produzieren und dafür energiearmes Licht zu verwenden, das den Zellen keinen Schaden zufügt. Außerdem können durch Infrarotlicht spektroskopische Informationen über die abgebildeten Objekte gewonnen werden. Dies ist eine Möglichkeit, einen „Fingerabdruck“ des beobachteten Materials zu erstellen.


    Quelle: https://www.nexus-magazin.de/artikel...r?context=blog
    Kleine Zusatzinfo: In den 50er Jahren konnte man bereits mit einem Satelliten aus 750 km Höhe auf dem Erdboden eine Tageszeitung lesen!

    Einfach nur ein klein wenig "weiterdenken"! Wir sind ja "nur" 70 Jahre weiter!

    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  2. #852
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.516
    Mentioned
    247 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 329469

    AW: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Erst in 20-30 Jahren...?
    Boeing präsentiert Konzept für Hyperschall-Jet

    Boeing hat ein Konzept für ein Passagierflugzeug mit Hyperschallgeschwindigkeit vorgestellt.
    Wie das Unternehmen mitteilte, sei der Einsatz eines Fluggeräts mit Mach-5-Geschwindigkeit
    in 20 bis 30 Jahren denkbar.
    Konkurrent Airbus arbeitet mit dem Partner Aerion seit 2014 an einem Überschall-Jet.
    Quelle

    Skripal Reloaded - Boeings "UFO"-Antrieb - CIA-Spion Uri Geller⎜Das 3. Jahrtausend
    Sequenz ab Minute 1:12:01
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  3. #853
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    19.413
    Blog-Einträge
    175
    Mentioned
    238 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 424397

    Koordinierter Tanz von Licht und Schall

    Physiker erzeugen stabile Kopplung zwischen Licht und hochfrequenten Schallwellen

    Flüstergalerie für Lichtwellen: Physikern ist es gelungen, hochfrequenten Schall und Lichtwellen auf stabile Weise zu koppeln. Bei diesem als Brillouin-Streuung bezeichneten Effekt sorgen Wechselwirkungen zwischen den mechanischen und optischen Wellen für eine Verstärkung des Lichts. Dank eines speziellen Aufbaus konnten die Forscher diese Verstärkung nun bei sehr viel höherfrequentem Schall als bisher erzielen.
    Bei optischen Verstärkern in Glasfaserkabeln wird diese Kopplung von Licht und Schall schon länger eingesetzt: Akustische Gitterschwingungen in bestimmten Kristallen treten dabei mit den Lichtwellen der Lasersignale in eine Wechselwirkung. Resonanzeffekte lösen dann eine Übertragung von Energie aus, die das Laserlicht in eine Richtung streut und dadurch verstärkt. Bisher allerdings funktionierte diese Brillouin-Streuung nur mit Schallwellen im Bereich von 20 bis 100 Megahertz.
    Flüstergalerie für Licht

    Jetzt jedoch ist es Georg Enzian von der University of Oxford und seinem Team gelungen, diese Grenze auszuweiten. Sie haben eine stabile Kopplung von Licht und Schall noch bei hochfrequentem Schall von elf Gigahertz erzielt. „Diese starke Kopplungs-Regime zu erreichen, war ein aufregender Moment für uns „, sagt Enzian.
    Gelungen ist dies den Forschern mithilfe einer speziellen Glasstruktur. Sie ähnelt auf den ersten Blick zwei Glasstäbchen, die über eine rundliche Engstelle miteinander verbunden sind. Diese ringförmige Nahtstelle jedoch ist die entscheidende Komponente, wie die Wissenschaftler erklären. Denn sie wirkt als Resonator: Ähnlich wie manche architektonische Bauten geflüsterte Worte verstärken und weiterleiten, kann diese „Flüstergalerie“ im Mikromaßstab Licht und Schall manipulieren.
    Kopplung bei elf Gigahertz

    Im Experiment kombinierten die Wissenschaftler zwei solcher gläserner „Flüstergalerien“ und leiteten einen Laserstrahl hindurch. Gleichzeitig brachten sie die Glasresonatoren durch hochfrequente Schallwellen in akustische Schwingungen von elf Gigahertz. „Das optische Feld interagiert nun mit den mechanischen Schwingungen“, so die Forscher.
    Anzeige

    Das Besondere aber: Normalerweise wirken bei solchen Resonatoren zwei Varianten des Energieaustausches gegeneinander – und heben sich größtenteils gegenseits auf. Bei der sogenannten Stokes-Streuung gibt das Licht Energie an die akustischen Schwingungen ab und wird dadurch in eine höhere Wellenlänge verschoben. Beim Anti-Stokes-Licht ist es umgekehrt.
    „In unserem Ansatz wird die Symmetrie zwischen Stokes und Anti-Stokes durchbrochen und das Stokes-Licht wird unterdrückt“, erklären die Forscher. Dadurch erzeugt das System eine stabile Kopplung von Licht und Schall, die das Laserlicht gezielt verstärkt. „Unseres Wissens nach demonstriert diese Plattform eine optomechanische starke Kopplung mit der höchsten mechanischen Frequenz, die je erzielt worden ist“, so Enzian und sein Team.

    Anwendung in der Quantenkommunikation

    Dieser Erfolg scheint zwar eher abstrakt, hat aber eine praktische Bedeutung, wie die Forscher betonen: Die Erweiterung der Kopplung auf hochfrequenteren Schall ist gerade für die Quantenoptik und künftige optische Datenübertragungen wichtig. „Das ist ein vielversprechender Ansatz für die Kontrolle der Quantenkommunikation“, so die Wissenschaftler. (Optica, 2018; doi: 10.1364/OPTICA.6.000007)


    Quelle: https://www.scinexx.de/news/technik/...cht-und-schall
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  4. #854
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.066
    Blog-Einträge
    3
    Mentioned
    72 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 301478

    AW: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Atomkraft, ja bitte! Neuer Reaktor beseitigt strahlenden Müll


    Bis zu 100 Prozent Verbrennung des radioaktiven Materials und keine Unfallgefahren wie in Tschernobyl und Fukushima. Das ist das Versprechen des deutschen „Dual-Fluid“-Reaktors. Statt der Brennstäbe kommt ein radioaktiver Flüssigbrennstoff zum Einsatz. Im Notfall fließt dieser einfach aus dem Kreislauf ab.





    „Atomkraft? Nein, danke!“ Das denken sich viele angesichts der Unfälle in Tschernobyl und Fukushima oder angesichts des Problems der Endlagerung radioaktiver Stoffe für Jahrtausende. Doch was wäre, wenn es gar nicht zur Kernschmelze mit ihren fatalen Folgen kommen kann und ein Reaktor keine langlebigen strahlenden Abfälle produziert? Genau in diese Richtung geht eine Entwicklung namens „Dual Fluid Reactor“ (DFR) vom Berliner Institut für Festkörper-Kernphysik.

    >>>Andere Sputnik-Artikel: Österreich gegen Ausbau von slowakischem Atomkraftwerk Mochovce<<<

    „Unser Reaktorkern kann nicht schmelzen, weil der Brennstoff schon geschmolzen ist“, bemerkt Götz Ruprecht, Kernphysiker und Miterfinder des Dual-Fluid-Reaktors gegenüber Sputnik. Als Brennstoff kommen dabei flüssige radioaktive Salze oder verflüssigte radioaktive Metalle infrage.

    Funktionsweise: Zwei Flüssigkeiten treffen sich im Kern

    Im Gegensatz zum lange bekannten Flüssigsalzreaktor treffen sich im Reaktorkern allerdings zwei Flüssigkeitskreisläufe. In dem einen zirkuliert der radioaktive Brennstoff, im anderen bewegt sich geschmolzenes Blei, das die Wärme des Brennstoffs aufnimmt und sie aus dem Kern weiter transportiert. Für einen besonders effizienten Wärmeaustausch verlaufen die beiden Flüssigkeiten parallel zueinander in ca. 10.000 Röhren. Das Blei transportiert die Wärme dann weiter zu einem weiteren Wasser- oder Kohlenstoffdioxid-Kreislauf und letzterer treibt schließlich eine Turbine an, wodurch Strom entsteht.

    In der Grafik ebenfalls zu sehen: Ein weiterer Kreislauf, in dem kurzlebige Elemente zirkulieren, und der als eine Art Vorwärmer für das Blei fungiert. Daraus lässt sich schon erahnen, dass der neue Reaktortyp auf die Vermeidung der Endlagerung angelegt wird. „Dass man langlebige Abfälle produziert, liegt an der unvollständigen Verbrennung“, erklärt Ruprecht. „Das ist ein Relikt aus der Zeit der militärischen Nutzung, als man sich leider für feste Brennelemente entschieden hatte. Das hat strategische Gründe gehabt, denn die ersten Druckwasserreaktoren wurden in U-Booten betrieben. Man hat an Land dann die Brennelemente produziert wie ein Magazin und dann die U-Boote bestückt.“

    Für das Militär sei das praktisch gewesen, aber für den zivilen Bereich brauche es die Stäbe nicht, denn diese sind das Gegenteil von effizient. Ruprecht vergleicht den Prozess mit einem Köhlerofen, in dem aus Holz Kohle hergestellt wird. Beim Reaktor mit Brennelementen würde bildlich gesprochen die Wärme des verkohlenden Holzes genutzt und dann die eigentliche Kohle weggeschmissen. „Man verbrennt nur fünf Prozent des Brennstoffs, der in den Brennelementen ist, und der Rest, der gut spaltbar wäre, aber eben nicht in diesem Reaktortyp, wird nicht nur weggeschmissen, sondern muss auch endgelagert werden.“

    100-prozentige Verbrennung möglich


    Das Kreislaufprinzip löse dieses Problem. Bei jedem Durchlauf werde das Gemisch aufbereitet, gereinigt, Spaltprodukte abgeführt und nicht verbrannte wieder dem Kreislauf zugeführt. Das Prinzip, das hier auch für Trennung der beiden Brennstoffkreisläufe sorgt, ist vergleichbar mit einem Raffinerieturm. Je nach Dichte und Siedepunkt trennen sich die verschiedenen Komponenten auf verschiedener Höhe.

    „Im Ergebnis hat man dann, wenn man das lange genug macht, annäherungsweise 100-prozentige Verbrennung“, betont der Kernphysiker. Der Brennstoff könnte bis zu 20fach ausgenutzt werden und der Abfall könne drastisch reduziert werden. Außerdem kann der DFR auch Atommüll konventioneller Kraftwerke auf diese Weise weiterverwenden. Natürlich blieben auch nach etlichen solchen Zyklen langlebige Nuklide übrig, aber für diese gibt es ein angeschlossenes Zwischenlager im DFR, in dem diese maximal 300 Jahre verbleiben sollen – im Gegensatz zu den hundertausenden Jahren, die Brennstäbe verlangen.


    „Radioaktives Material gilt dann als zerfallen, wenn die Aktivität unter die des entsprechenden natürlichen geförderten Urans fällt – und das ist nach 300 Jahren erreicht“, so Ruprecht.

    Im Notfall läuft die Flüssigkeit einfach ab


    Für den Fall, dass es im Kreislauf unerwartet heiß wird, gibt es auch eine recht simple Lösung: das überhitzte Salz bringt eine Schmelzsicherung zum Schmelzen und läuft in unterkritische Behälter ab, in denen es wieder abkühlt. Bei Bedarf kann es wieder hoch in den Kreislauf gepumpt werden. Die Rohre selbst sollen aus einem höchst korrosionsbeständigen Material sein, das in der Industrie für die Beförderung von höchst ätzenden Säuren verwendet wird. Im Idealfall sollen solche Rohre bis zu 60 Jahre halten, im schlimmsten Fall sollte ein Austausch alle 20 Jahre erfolgen. Bei den geringen Maßen des Reaktors – drei Meter Durchmesser – ist das mit keinen großen Materialverlusten verbunden. Der Reaktorkern selbst ist in der Produktion teuer, dafür entfallen aber Aufbereitung, komplizierte Sicherheitsvorrichtungen und die Endlagerung, was für große Einsparungen nach dem Bau sorgen soll.

    >>>Andere Sputnik-Artikel: Tschernobyl: Die ersten Stunden und Tage nach der Katastrophe<<<

    Bei der Trennung der Spaltprodukte können außerdem wertvolle Edelmetalle gewonnen werden ebenso wie radioaktive Isotope für den medizinischen Gebrauch. So soll ein DFR jährlich 300 Gramm Molybdän 99 produzieren, was ein Vielfaches des Weltbedarfs decken würde.

    Kernenergie ist die effizienteste erneuerbare Energie

    Für Ruprecht führt kein Weg an der Kernenergie vorbei. „Ich und meine Kollegen sehen das – um mit Frau Merkel zu sprechen – als alternativlos an“, betont er. Denn mit den erneuerbaren Energien allein sei die Klimawende nicht zu stemmen. „Das ist physikalischer Fakt, denn man kann damit keine grundlastfähigen Kraftwerke bauen.“ Fossile Träger würden eines Tages auch erschöpft sein, was bleibe, seien nukleare Träger. „Da reichen die Ressourcen aus. Man kann tiefer graben, um das Uran aus der Erde zu holen oder aus dem Meerwasser zu extrahieren“, so der Kernphysiker. So sei der Bedarf für Millionen von Jahren gedeckt. „Sie wissen ja vielleicht, wie erneuerbare Energien definiert sind. Energien, die sich aus Ressourcen speisen, die weit über den menschlichen Zeithorizont reichen. Da kann man die Kernenergie getrost dazu zählen. Wir sehen Kernenergie als erneuerbare Energie“, schließt Ruprecht.

    Für die weitere Entwicklung und Sicherheitsstudien werden allerdings Mittel gebraucht. Für den Bau des ersten solchen Reaktors veranschlagt Ruprecht etwa zehn Jahre. Die Entwicklungskosten dürften sich auf zehn Milliarden Euro belaufen. Das Patent für diesen Reaktortyp ist in Japan, Europa und seit letztem Jahr auch in Russland positiv geprüft. In den USA sollte eine Genehmigung bald auch kommen.

    Das Interview mit Götz Ruprecht in voller Länge:


    LG

Seite 86 von 86 ErsteErste ... 36768283848586

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •