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Thema: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

  1. #1451
    Erfahrener Benutzer Avatar von zottel
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    Renommee: 114555
    Detroit stellt Konkursantrag – größter derartiger Fall in der bisherigen amerikanischen Geschichte

    Redaktion


    Die einst blühende amerikanische Automobil-Metropole Detroit im US-Bundesstaat Michigan hat Konkursantrag gestellt und Gläubigerschutz nach dem so genannten »Chapter 9« beantragt, der die Zahlungsunfähigkeit von Gemeinden, Landkreisen und Städten regelt. Damit drohen Entlassungen im öffentlichen Dienst, der Verkauf von städtischem Eigentum, aber auch die weitere Einschränkung wichtiger Dienstleistungen – wie etwa der Müllabfuhr –, die schon zuvor erheblich zurückgefahren worden waren.


    Detroit ist bisher die einzige Stadt dieser Größe [Einwohnerzahl 2011: 706 585] in der amerikanischen Geschichte, die Insolvenz beantragt hat. Der Insolvenzfachmann Kevin Orr, der im März im Auftrag der Landesregierung von Michigan nach Detroit gekommen war, um die Stadt

    vor der Pleite zu bewahren, stellte am Donnerstag den entsprechenden Antrag, wie die Nachrichtenagentur Associated Press berichtete.

    Am gleichen Tag begrüßte der Gouverneur von Michigan, Rick Snyder, diesen Schritt und erklärte, die »Entscheidung ist nach einem 60 Jahre währenden Niedergang der Stadt« gefallen. Trotz der »größten Mühe« des eingesetzten Zwangsverwalters war es der Stadt nicht gelungen, eine Einigung mit den Gläubigern zu erzielen. So bleibt am Ende ein Schuldenberg von mehr als 18 Mrd. Dollar. »Wir müssen der Tatsache ins Gesicht sehen, dass die Stadt ihre Schulden nicht bezahlt und nicht fristgerecht bezahlen kann und daher als ›zahlungsunfähig‹ zu betrachten ist«, fügte er hinzu.

    Zwischen 2000 und 2010 musste die Stadt einen Bevölkerungsschwund von 250 000 Menschen verkraften. Hatten in der Stadt in den 1950er Jahren noch mehr als 1,8 Millionen Menschen gelebt, so sind es jetzt lediglich 700 000 Einwohner – Tendenz weiter sinkend. Schätzungsweise 78 000 Gebäude und Anwesen stehen derzeit leer, die Arbeitslosigkeit hat sich seit 2000 verdreifacht. Sie liegt derzeit bei etwa 15 Prozent und damit doppelt so hoch wie der amerikanische Bundesdurchschnitt.

    Zusätzlich zu dem massiven Einwohnerverlust hat die Stadt noch mit anderen Problemen zu kämpfen, die einer wirtschaftlichen Erholung im Wege stehen: Der Anteil säumiger Vermögenssteuerzahler liegt bei 47 Prozent, und die Zahl der Tötungsdelikte ist so hoch wie seit fast 40 Jahren nicht mehr. Die Steuerbelastung hat in Detroit bereits ihre »gesetzliche Obergrenze« erreicht, dennoch gibt die Stadt seit sechs Jahren in Folge deutlich mehr aus, als sie einnimmt.

    Orr begründete seinen Antrag am Dienstag auch damit, dass angesichts »der erheblichen und breit gefächerten Zahl der potenziellen Gläubiger« Einigungen mit diesen nur noch im Rahmen eines Insolvenzverfahrens möglich seien. Im Juni war Orr mit etwa 180 Vertretern von Anleiheversicherern, Rentenfonds und Gewerkschaften sowie einer Auswahl anderer Gläubiger zusammengetroffen und hatte ihnen vorgeschlagen, für jeden Dollar an Schulden zehn Cent zu bezahlen. Der Insolvenzfachmann aus Washington hatte bei seinem Amtsantritt in Detroit im März erklärt, die Gefahr eines Bankrotts der Stadt liege bei 50:50. »Die Detroiter müssen verstehen, dass sich diese prekäre Lage im Verlauf vieler Jahre eines stetigen Niedergangs entwickelt und verstärkt hat«, sagte er. Seit vielen Jahren war Detroit von einer immer steigenden Kreditaufnahme und verzögerten Zahlungen an die Rentenfonds abhängig.

    Auf deutsche Verhältnisse bezogen fällt die Pro-Kopf-Verschuldung Detroits mit 20 574 Euro etwa so hoch wie die unserer Hauptstadt Berlin mit 21 702 Euro aus, wie sich aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes ergibt. Die Tageszeitung Die Welt berichtet in ihrer Ausgabe vom 19. Juli, die Bad Bank der Hypo Real Estate sitze noch auf Detroiter Anleihen in Höhe von 200 Mio. Dollar. Insgesamt hielten, so ein Bankier, europäische Banken etwa eine Milliarde Dollar unbesicherter Anleihen von Detroit.

    Quelle
    "Immer weigere ich mich, irgendetwas deswegen
    für wahr zu halten,
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    weil alle es annehmen.

    Jede Erkenntnis muss ich mir selbst erarbeiten.
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    Albert Einstein (1879-1955)

  2. #1452
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    110 Milliarden Euro gesucht: Niemand weiß, wo die deutschen Goldreserven sind

    Was soll das für eine Kontrolle sein, wenn man sein Gold weder sehen noch prüfen darf, ob es eher Wolfram-Barren sind?

    Goldexperten hegen starke Zweifel, dass das Gold der Deutschen Bundesbank wirklich dort lagert, wo es die Bundesbank vermutet. Offenbar wurde das Gold in den vergangenen Jahren zu massiven Spekulationen genutzt. Die Bundesbank beruhigt: Man habe alles unter Kontrolle. Es geht um 110 Milliarden Euro aus deutschem Volksvermögen.
    Mitte Juli sorgte der amerikanische Hedgefonds-Manager William Kaye für Aufregung. Kaye, der früher selbst bei Goldman Sachs gearbeitet hat, sagte unter anderem, Deutschland werde das Gold der Bundesbank nie wieder sehen. Zentralbanken wie die Fed, wo der größte Teil der deutschen Goldreserven lagert, hätten Gold an US-Banken wie Goldman Sachs und JP Morgen verliehen. So sei das Gold auf den Markt gekommen, um den Goldpreis zu drücken und die Fed habe dafür Verbriefungen erhalten.
    Die Deutsche Bundesbank will sich zu Kayes Behauptungen (hier) nicht äußern und verweist auf die „volle Transparenz, die sie im Januar zu den Goldreserven geliefert habe. „Die Lage ist seitdem unverändert“, sagte ein Sprecher der Bundesbank den Deutschen Wirtschafts Nachrichten.

    weiter hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...reserven-sind/
    Wie war das noch mit Zypern? Was haben wir daraus gelernt?
    Das wir nichts anderes als Gläubiger gegenüber unseren Banken sind! Wir sollen glauben, dass wir unser (Giral)-Geld (Gold) immer komplett wieder bekommen.
    Ausserdem was soll das ganze Gezappel? Wenn zwei souveräne Partner sich unterhalten und einer will sein Gold zurück (warum auch immer!), dann mach ich das! Es sei denn, es geht irgendwie nicht ........

    Das Gold ist weg!

    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  3. #1453
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    Philip Klever ist Offizier und Oberleutnant bei der Luftwaffe der deutschen Bundeswehr. 2004 entschied er sich nicht nur gegen einen Zivildienst, sondern verpflichtete sich auch, für 12 Jahre der Armee zu dienen und Deutschland zu verteidigen.


    Im Zentrum für Elektronischen Kampf in der Ulrichkaserne im bayrischen Kleinaitingen war er als Ingenieur für Elektrotechnik an der Optimierung des Euro-Fighters beteiligt, bis er 2012 den Befehl erhielt, nach Afghanistan zu gehen. Wie er durch intensive Beschäftigung mit dem bevorstehenden Einsatz erfuhr, gäbe es keine konkrete Trennung zwischen dem UN-abgesegneten ISAF-Einsatz der Bundeswehr und dem OEF, dem “Krieg gegen den Terror” der USA. Für Philip Klever war klar, dass er durch seinen Dienst die Grenze Hilfseinsatzes, wie er ihm in der deutschen Presse verkauft wurde, und einem Angriffskrieg überschreiten würde – und somit an einem völkerrechtswidrigem Einsatz beteiligt wurde.


    Dies machte er seinem Vorgesetzten deutlich, und verweigerte den Befehl. Seitdem ist nichts mehr wie zuvor. Sein Arbeitsplatz wurde aus einem Großraumbüro in eine Abstellkammer mit Milchglasfenstern verlegt, der Kontakt zu Kameraden wurde ihm untersagt und anstelle der Arbeit am Euro-Fighter nachzugehen, hatte er zunächst einen “Besinnungsaufsatz” zu schreiben, und mittlerweile gar nichts mehr zu tun. Im Gegenzug läuft ein Ermittlungsverfahren gegen ihn wegen des “Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht im Dienst”, nachdem er im Interview mit http://www.nrhz.de äußerte, dass der Dienstposten, den er besetzen sollte, inzwischen gestrichen wurde. Außerdem rechnet er damit, als zusätzliche Schikane im Laufe seiner bis 2016 andauernden Dienstzeit in eine am anderen Ende der Bundesrepublik liegende Kaserne versetzt zu werden.
    Auf seine Gründe der Verweigerung hingegen wurde vonseiten der Bundeswehr nicht weiter eingegangen, so dass Klever bis heute nicht weiß, ob er zu Unrecht einen Befehl verweigerte, oder richtigerweise einem völkerrechtswidrigen Befehl nicht Folge leistete, was jedoch auch auf den gesamten Einsatz ein komplett anderes Licht werfen würde.


    Auch stellte er fest, dass sich die Medien null für seinen Fall interessieren, bis auf das NDR-Magazin panorama, das einen vierminütigen Beitrag über seine Geschichte sendete. Die eigentliche Krux des Falles, die von Klever vorgeworfene Völkerrechtswidrigkeit des Afghanistan-Einsatzes, wurde aber auch hier nicht weiter thematisiert. Im Gespräch mit Ken Jebsen hingegen wird in insgesamt anderthalb Stunden keines der in dieser Causa relevanten Themen ausgelassen, zudem erzählt Klever auch, weshalb er sich vor neun Jahren entschied, zur Armee zu gehen, und warum er sich heute anders entscheiden würde.

    Gespräch Tdeil 1




    Gespräch Teil 2

    "Immer weigere ich mich, irgendetwas deswegen
    für wahr zu halten,
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  4. #1454
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    Neues aus Neuhaus selbstbestimmtes Leben

    Die Gemeinde Neuhaus hatte sich für den Weg der Selbstbestimmung entschlossen und nutzt die Möglichkeiten des Grundgesetzes, Artikel 28 Absatz2, sowie unsewre Rechtstraditionen.



    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  5. #1455
    Luzifer
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    Conrebbi erzählt mal wieder Unsinn auf Zuruf. Und mit dem Lesen bzw. Verstehen hapert es immer noch gewaltig.

    In Artikel 28 Absatz 2 des GG steht u. a.:

    alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der Gesetze in eigener Verantwortung zu regeln.
    Man beachte "im Rahmen der Gesetze". Und in diesen Gesetzen bzw. der Verfassung ist festgelegt, welche Rechte und Verantwortungen sie als Gebietskörperschaft wahrzunehmen hat.

    In Artikel 144 GG:

    (1) Dieses Grundgesetz bedarf der Annahme durch die Volksvertretungen in zwei Dritteln der deutschen Länder, in denen es zunächst gelten soll.

    (2) Soweit die Anwendung dieses Grundgesetzes in einem der in Artikel 23 aufgeführten Länder oder in einem Teile eines dieser Länder Beschränkungen unterliegt, hat das Land oder der Teil des Landes das Recht, gemäß Artikel 38 Vertreter in den Bundestag und gemäß Artikel 50 Vertreter in den Bundesrat zu entsenden.
    Dort steht kein Wort davon, wer in Deutschland Gesetze verabschiedet. Der Artikel bestimmt, wodurch das GG inkraft trat.

    Der Gesetzgeber wird dagegen in Artikel 70 bestimmt:

    (1) Die Länder haben das Recht der Gesetzgebung, soweit dieses Grundgesetz nicht dem Bunde Gesetzgebungsbefugnisse verleiht.
    (2) Die Abgrenzung der Zuständigkeit zwischen Bund und Ländern bemißt sich nach den Vorschriften dieses Grundgesetzes über die ausschließliche und die konkurrierende Gesetzgebung.
    Nur ein paar kleine Beispiele für das ganze Bla Bla. Conrebbi ist absolut merkresistent. Im Gegenteil ... er verblödet immer mehr.

    Bei so einer Anhäufung geballten Schwachsinns könnte ich platzen.
    Geändert von Luzifer (29.07.2013 um 23:45 Uhr)

  6. #1456
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    Renommee: 114555
    Chemnitz – Sachsen rüstet für den Ernstfall: Die Staatsregierung fordert alle Bürger im Freistaat auf, sich mit Konserven und Notvorräten für Krisenzeiten einzudecken.

    Vergrößern
    Umweltminister Frank Kupfer (51, CDU) ist in Sorge um unsere Versorgung
    Foto: Holm Helis




    Es klingt wie das Szenario eines Katastrophen-Streifen aus Hollywood. Doch was derzeit über die Großbild-Leinwand der Chemnitzer Filmnächte flimmert, stammt nicht von Star-Regisseur Steven Spielberg (66), sondern von Umweltminister Frank Kupfer (51, CDU).


    In einem einminütigen Filmspot rät sein Ministerium eindringlich zur Krisen-Vorsorge: Bevorratung für mögliche Katastrophen-Fälle.
    „Wir wollten mit dem Film ein junges Publikum erreichen, das noch nie einen leeren Supermarkt gesehen hat“, so Ministeriums-Sprecher Frank Meyer (54). „Die Älteren kennen das ja noch aus dem Krieg.“

    Katastrophen-Experten empfehlen einen Nahrungsmittelvorrat für 14 Tage im Haus zu haben. „Ereignisse wie das Hochwasser zeigen, wie schnell solch ein Versorgungsengpass eintreten kann“, so Frank Meyer.

    Quelle: Bild


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  7. #1457
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    Renommee: 114555
    Mindestens 40 Menschen sind beim Frontalzusammenstoß zweier Personenzüge in der Schweiz verletzt worden - fünf von ihnen schwer. Zu der Kollision kam es am Montagabend gegen 19.00 Uhr (heute Abend) in der Ortschaft Granges-près-Marnand im Kanton Waadt, als ein Zug in Richtung des dortigen Bahnhofs rollte, während ein anderer gerade von dort abfuhr.

    Wie die beiden Züge der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) auf das selbe Gleis geraten konnten, blieb zunächst unklar. Zudem konnte am späten Abend noch nicht ausgeschlossen werden, dass es bei dem Unglück Tote gab. So wurde einer der beiden Lokführer noch vermisst. „Das war ein enormer direkte Aufprall“, sagte ein Augenzeuge im Schweizer Fernsehen.
    Bilder im Internet zeigten zwei ineinander verkeilte Antriebswagen. Der Bahnverkehr zwischen Moudon und Payerne auf der Linie Palézieux - Payerne im Kanton Waadt war unterbrochen. Die Schwerverletzten wurden in das Universitätskrankenhaus von Lausanne gebracht.
    Zuletzt hatte es in der Schweiz im Januar ein ähnliches Unglück gegeben, als im Bahnhof Neuhausen am Rheinfall zwei S-Bahnzüge aufeinanderprallten. 17 Menschen wurden dabei verletzt.

    Quelle

    ***

    Jetzt wird es aber langsam irgendwie seltsam mit den ganzen Zugunglücken.

    LG
    zottel
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  8. #1458
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  9. #1459
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    Renommee: 406923
    Die Unterwerfung der Menschheit



    LG Angeni
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    Angeni



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  10. #1460
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    Renommee: 406923
    Das grüne Licht für die zionistisch-ethnische Säuberung von Palästina



    Alan Hart über „Plan D“ und die „Besiedlung“ Israels.

    Ich frage mich, wie viele unserer heutigen Führer, speziell Präsident Obama, wissen, was am 10. März vor 65 Jahren in Palästina passierte, als es zu Israel wurde.
    An diesem Tag im Jahr 1948, zwei Monate vor Israels einseitiger Erklärung der Unab-hängigkeit unter Mißachtung des Willens der damaligen internationalen Gemeinschaft unter den Vereinten Nationen, trafen sich die politischen und militärischen Führer des Zionismus in Tel Aviv, um formell den Dalet-Plan (Plan Dalet, Plan D) zu verabschieden — die operativen militärischen Befehle zur ethnischen Säuberung Palästinas.
    Was sie nicht taten und nie tun würden, ist, die Verbrechen, die sie anordneten, als ethnische Säuberung zu bezeichnen. Ihr Euphemismus dafür war „Transfer“.
    Wie eine ausgezeichnete Arbeit des „Institute for Middle East Understanding“ (IMEU) erwähnte, setzten sich die Befürworter des modernen politischen Zionismus seit den frühesten Tagen intensiv mit dem Problem auseinander, in einem Teil der Welt, wo palästinensische Araber die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung waren, einen jüdischen Mehrheitsstaat zu schaffen.
    Die früheste Insider-Information, die wir über die Ansichten des Zionismus haben, stammt aus dem Tagebuch von Theodor Herzl, dem Begründer des Zionismus im Kolonialstil. Er schrieb:
    Die arme Bevölkerung trachten wir unbemerkt über die Grenze zu schaffen, indem wir ihr in den Durchzugsländern Arbeit verschaffen, aber in unserm eigenen Lande jegliche Arbeit verweigern. … Das Expropriationswerk muß ebenso wie die Fortschaffung der Armen mit Zartheit und Behutsamkeit erfolgen.
    Diese Worte wurden von Herzl im Jahr 1895 geschrieben, aber sie wurden erst im Jahr 1962 veröffentlicht — in anderen Worten: sie wurden davor unterdrückt.
    Auf dem 20. Zionisten-Kongreß in Zürich im August 1937 war der „Transfer“ ein diskretes, aber heißes Diskussionsthema.
    Alle Anwesenden waren sich bewußt, daß der Prozeß der Enteignung der palästinen-sischen Bauern, der Fellachen, schon seit Jahren im Gang war, hauptsächlich, indem von abwesenden Besitzern Land erworben wurde. David Ben-Gurion, der zukünftige erste israelische Ministerpräsident, sagte dazu:
    Sie sind sich der Aktivitäten (des Jüdischen Nationalfonds) in dieser Hinsicht ohne Zweifel bewußt. Jetzt muß ein Transfer von einem völlig anderen Umfang durchgeführt werden. In vielen Teilen des Landes werden neue Siedlungen ohne den Transfer der arabischen Fellachen nicht möglich sein … Die jüdische Macht (in Palästina), die stetig wächst, wird auch unsere Möglichkeiten erhöhen, diesen Transfer in einem großen Maßstab durchzuführen.
    Ein Jahr später erklärte Ben-Gurion bei einem Treffen der „Jüdischen Agentur“ („Jewish Agency“), daß er den zwangsweisen Transfer unterstützt. Er fügte hinzu:
    Ich sehe darin nichts Unmoralisches.
    Meiner Meinung nach ist diese Aussage höchst aufschlußreich. Sie zeigt uns, daß Ben-Gurion, der Gründungsvater des zionistischen Staates, ein Mann war, dem der Sinn dafür fehlte, was moralisch richtig oder falsch war.
    Joseph Weitz war der Direktor der Landesabteilung des Jüdischen Nationalfonds, die dafür zuständig war, für das Unternehmen des Zionismus in Palästina Land anzukaufen. Einer seiner Tagebucheinträge für Dezember 1940 lautet wie folgt:
    Es gibt keinen Weg, außer die Araber von hier in die Nachbarländer zu transferieren, und alle von ihnen zu transferieren, ausgenommen vielleicht (die Araber aus) Bethlehem, Nazareth und Alt-Jerusalem. Nicht ein Dorf darf übrig bleiben, nicht ein Stamm (der Beduinen). Und erst nach diesem Transfer wird das Land in der Lage sein, Millionen unserer Brüder zu absorbieren und das jüdische Problem wird aufhören zu existieren. Es gibt keine andere Lösung.

    (Kartenausschnitt von Deir Yassin)
    Der Dalet-Plan forderte:
    Operationen gegen feindliche Ballungszentren innerhalb oder in der Nähe unseres Ver-teidigungssystems, um zu verhindern, daß sie durch eine aktive Streitmacht als Basen genutzt werden. Diese Operationen können in folgende Kategorien unterteilt werden:
    Zerstörung von Dörfern — sie in Brand setzen, sprengen, und in den Trümmern Minen legen — insbesondere diejenigen Ballungszentren, die auf Dauer schwer zu kontrollieren sind.
    Such- und Kontrollmaßnahmen nach folgenden Richtlinien: Einkreisung des Dorfes und in ihm eine Suche durchführen. Im Falle von Widerstand, muß die Streitkraft zerstört und die Bevölkerung außerhalb der Grenzen des Staates ausgewiesen werden.
    Bevor der zionistische Staat am 14. Mai 1948 seine Existenz erklärte, waren bereits mehr als 200 palästinensische Dörfer geräumt worden und rund 175.000 Palästinenser waren bereits Flüchtlinge. Einige waren aus Angst geflohen, andere wurden von den zionistischen Streitkräften vertrieben.
    Der wichtigste Faktor für die Angst war die Abschlachtung von mehr als 100 palästinensischen Männern, Frauen und Kindern in Deir Yassin nahe Jerusalem durch zionistische Terroristen. Arthur Koestler schrieb, das „Blutbad“ in Deir Yassin war „der psychologisch entscheidende Faktor in der spektakulären Flucht der Araber aus dem Heiligen Land und der Schaffung des palästinensischen Flüchtlingsproblems“.
    Es war jedoch Menachem Begin, der Terrormeister des Zionismus und künftige Premier-minister, der die lebendigste Beschreibung lieferte, wie gut die Abschlachtung in Deir Yassin dem Zionismus diente. In seinem Buch „Die Revolte“ („The Revolt“) schrieb er:
    Panik überwältigte die Araber von Eretz Israel. Das Dorf Kolonia, das zuvor jeden Angriff der Haganah (die jüdische Untergrundorganisation, die zur israelischen Armee wurde) zurückgeschlagen hatte, wurde über Nacht evakuiert und fiel ohne weitere Kämpfe. Beit-Iksa wurde ebenfalls evakuiert. Diese beiden Orte überblickten die Straße und ihr Fall, zusammen mit der Einnahme von Kastel durch die Haganah, ermöglichte es, die Straße nach Jerusalem offen zu halten.
    Im Rest des Landes begannen die Araber ebenfalls, in Furcht zu fliehen, noch bevor sie mit den jüdischen Kräften zusammenstießen … Die Legende von Deir Yassin half uns vor allem bei der Rettung von Tiberias und der Eroberung von Haifa … All die jüdischen Kräfte gingen durch Haifa wie ein Messer durch Butter. Die Araber flohen in Panik und schrien „Deir Yassin!“

    Drei Jahrzehnte später, in einem Artikel für THE AMERICAN ZIONIST, brachte Mordechai Nisan vom „Truman Research Centre“ der Jerusalemer „Hebrew University“ seine Besorgnis über die Unfähigkeit zum Ausdruck, die entscheidende Bedeutung des Terrorismus im Kampf um die jüdische Souveränität zu verstehen. Er schrieb: „Es ist unwahrscheinlich, daß die jüdische Unabhängigkeit ohne Terror erreicht worden wäre.“
    Nachdem der zionistische Staat seine Existenz erklärt hatte, richtete dessen Regierung ein inoffizielles Gremium ein, das als „Transfer-Ausschuß“ bekannt war. Seine Aufgabe war die Überwachung der Zerstörung von palästinensischen Städten und Dörfern bzw. deren Wiederbesiedlung mit Juden. Der Zweck dieser zionistischen Strategie war, zu verhindern, daß enteignete Palästinenser in ihre Heimat zurückkehren.
    Bis 1949 waren mehr als 400 palästinensische Städte und Dörfer systematisch zerstört oder von israelischen Juden übernommen worden, und mindestens 750.000 Palästinenser waren ihres Landes, ihrer Häuser und ihrer Rechte enteignete Flüchtlinge.
    In seinem Buch „Die ethnische Säuberung von Palästina“ („The Ethnic Cleansing of Palestine“) dokumentiert Israels führender „revisionistischer“ — das heißt ehrlicher — Historiker Ilan Pappe ausführlich die systematische Terrorherrschaft Zions, darunter 31 Massaker von Dezember 1947 bis Januar 1949. Deir Yassin (Anm. d. Red. 09. April 1948) war nur das erste. In einem Gespräch mit mir im Jahr 2008, das in der Reihe „Hart of the Matter“ auf meiner Internetseite www.alanhart.net aufgezeichnet ist und angesehen werden kann, sagte Ilan dies:
    „Überraschender als alles andere war wahrscheinlich nicht das Schweigen der Welt, als die zionistische ethnische Säuberung Palästinas stattfand, sondern das Schweigen der palästinensischen Juden. Sie wußten, was mit den Juden in Nazi-Europa geschah und einige haben es vielleicht sogar selbst erlebt, dennoch hatten sie keine Skrupel, mit den Palästinensern fast das gleiche zu tun.
    An diesem 65. Jahrestag der Genehmigung der ethnischen Säuberung Palästinas, möchte ich unsere Führer, besonders Präsident Obama, heute folgendes fragen:
    Haben Sie Kenntnis vom Dalet-Plan?
    Falls nicht, weshalb?
    Wenn Sie davon wissen, könnte dann nicht gesagt werden, daß Ihre Weigerung, den Zionismus für dessen Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen, Sie — und Ihre Vorgänger — an diesen Verbrechen mitschuldig macht?
    Quelle
    Hier gehts zum Originalartikel

    Liebe Grüsse
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