Seite 51 von 194 ErsteErste ... 4147484950515253545561101151 ... LetzteLetzte
Ergebnis 501 bis 510 von 1933

Thema: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

  1. #501
    Gast

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Schengen-Vertrag

    EU plant leichtere Wiedereinführung von Grenzkontrollen


    Unter "sehr strikten Bedingungen" - Kommission legt Mitteilung vor

    Die EU-Kommission will eine leichtere Wiedereinführung von Grenzkontrollen zwischen europäischen Staaten. Dies soll durch eine Reform des Schengen-Vertrags erreicht werden, die EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström am Mittwoch in Brüssel in den Grundzügen präsentierte. Im Rahmen des Schengen-Abkommens wurden 1995 Grenzkontrollen zwischen den meisten EU-Staaten abgeschafft, Ausnahmen gab es beispielsweise bei sportlichen Großereignissen, um Hooligans im Vorfeld die Einreise zu verweigern.

    "Schengen ist eine fantastische Errungenschaft der EU. Wir sollten das schützen und verteidigen", betonte Malmström. Sie kündigte an, die EU-Kommission werde Leitlinien veröffentlichen, die Grenzkontrollen sollten nur unter "sehr strikten Bedingungen" eingeführt werden können und auf europäischer Ebene überwacht werden. "Wir brauchen mehr Europa, nicht weniger", warnte Malmström vor Populismus in dieser Frage.

    Zwist zwischen Italien und Frankreich

    Die jüngste Aufregung über Schengen war Folge des Umbruchs in mehreren nordafrikanischen Ländern. So war es wegen des massiven Zustroms von tunesischen Flüchtlingen nach Italien zu einem Zwist mit Frankreich gekommen. Italien hatte Wirtschaftsflüchtlingen aus Tunesien Touristen-Visa ausgestellt, mit denen diese auch in andere Schengen-Länder ungehindert einreisen konnten.

    Österreichs frühere Innenministerin Maria Fekter sah darin eine "unsolidarische Maßnahme" und sprach von einem "Staubsaugereffekt" auf alle Migranten, die nach Italien gelangen und von dort in die EU weiterreisen könnten. Österreich hatte daraufhin seine Kontrollen wegen der Italien-Visa verstärkt. In der Folge hatten Italien und Frankreich gemeinsam EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso aufgefordert, Änderungen am Schengen-Vertrag mit einer leichteren Wiedereinführung von Grenzkontrollen zumindest temporär zu ermöglichen.

    "Zeitlich begrenzte Wiedereinführung"

    Als letztes Mittel in "kritischen Situationen" schlägt die Kommission nun "eine koordinierte und zeitlich begrenzte Wiedereinführung der Kontrolle der internen Grenzen" zwischen Schengen-Staaten vor. Diese Kontrolle solle solange durchgeführt werden, bis es durch andere Maßnahmen gelinge, die Außengrenzen wieder zu stabilisieren.

    Dabei geht es um den Schengen-Kodex, der es den EU-Staaten ermöglicht, unter außergewöhnlichen Umständen für einen beschränkte Zeitraum die Personen-Grenzkontrollen wieder einzuführen. Dies ist etwa im Fall größerer Sportveranstaltungen oder bei Gefahr für die innere Sicherheit möglich. In dem Artikel sind keine spezifischen Kriterien wie die Zahl von Migranten genannt, um die es geht. Die Grenzkontrollen müssen bei der EU-Kommission angemeldet und können von Brüssel auf ihre Gültigkeit überprüft werden.

    Bulgarien und Rumänien ausgenommen

    Die Schengen-Zone besteht derzeit aus 25 Ländern. Davon sind 22 EU-Staaten. Außer Bulgarien, Rumänien, Irland, Großbritannien und Zypern sind alle Länder der EU vertreten. Darüber hinaus gehören Norwegen, Island und die Schweiz dem Schengen-Raum an. Bulgarien und Rumänien durften wegen Mängeln in ihren Polizei- und Justizsystemen bisher Schengen nicht beitreten.

    Nach Informationen der EU-Kommission sind 2009 rund 570.000 Personen aus Drittstaaten illegal in die Europäische Union eingereist. Rund 250.000 von ihnen wurden zurückgeschickt. Die EU-Innenminister werden am 12. Mai die Mitteilung der Kommission zu Migration und zur Reform des Schengen-Abkommens beraten. Dies ist auch der erste Auftritt der neuen österreichischen Innenministerin Johanna Mikl-Leitner auf Brüsseler Boden. Danach muss die EU-Kommission erst einen Gesetzesvorschlag vorlegen. Die Brüsseler Behörde will die Schengen-Reform beim EU-Gipfel Ende Juni absegnen lassen, EU-Diplomaten sehen diesen Zeitplan allerdings skeptisch. (APA)

    http://derstandard.at/1304428480384/Schengen-Vertrag-EU-plant-leichtere-Wiedereinfuehrung-von-Grenzkontrollen

  2. #502
    Super-Moderator Avatar von lamdacore
    Registriert seit
    06.04.2010
    Beiträge
    2.866
    Blog-Einträge
    4
    Mentioned
    68 Post(s)
    Follows
    1
    Following
    0
    Renommee: 32090

    Antarktis - Artefakte alter Kulturen

    Antarktis - Artefakte alter Kulturen

    Ein Film von: conrebbi



    Eine Fotographie zeigt ein Bauwekr in der Antarktis. Es stellt sich die Frage, was es ist, oder in welcher Zeit es entstanden ist.

    Lebe dein Leben so wie es dir gefällt, ohne daß du Jemandem etwas aufdrängst!

    Der, der nicht weiß, und nicht weiß, daß er nicht weiß, ist ein Narr - meide ihn.
    Der, der nicht weiß, und weiß, daß er nicht weiß, ist ein Kind - lehre ihn.
    Der, der weiß, und nicht weiß, daß er weiß, schläft - erwecke ihn.
    Doch der, der weiß, und weiß, daß er weiß, ist ein Weiser - folge ihm.

  3. #503
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    08.04.2010
    Ort
    Planet Erde, Nordhalbkugel
    Beiträge
    370
    Mentioned
    2 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 631

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Hallo,

    Schon bei früheren Expeditionen hat man interessante Sachen in der Antarktis finden können. Unter anderem waren dabei Fossilien von Sauriern, versteinerten Bäumen und Blättern, so das die Wissenschat zum Entschluss gekommen ist, das der heutige Eiskontinent einmal von tropischen Aussehen geprägt ein musste.

    Anhänger der Atlantis-Saga meinen in der Antarktis das untergegangene und sagenumwobene Inselreich zu sehen.

    Hier drauf klicken...
    [googelsuche:shc6hkwb]atlantis in der Antarktis[/googelsuche:shc6hkwb]

    Gruß, Ghosti
    Irgendwann wird die Wahrheit herauskommen, dann werden viele aus ihrer heilen "Scheinwelt" erwachen...

    Alle meine gemachten Beiträge basieren auf das GG Art. 5 und 21 i.V. GG Art. 20

  4. #504
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    08.04.2010
    Ort
    Planet Erde, Nordhalbkugel
    Beiträge
    370
    Mentioned
    2 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 631

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Nabend zusammen,

    Hier eine Meldung zu Lage in Griechenland. Heraus gesickert ist das kurz nach 18 Uhr MESZ also nach Schließung der europäischen Börsen und Banken. Der Euro hat schon kurz nach 16Uhr rund 1% nachgegeben war anscheinend da schon eine gewisse Unruhe oder Insiderwissen vorhanden.

    Hier aber nun die Meldung die uns alle und den Rest Europas ab Montag wohl so richtig beschäftigen wird. Könnte jetzt das Ende des Euros und Ende er europäischen Union sein, das viele schon seit einem Jahr erwartet haben

    Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,761136,00.html

    Pläne für eigene Währung

    Griechenland erwägt Austritt aus der Euro-Zone

    Die Schuldenkrise in Griechenland spitzt sich zu. Die Regierung des Landes überlegt nach Informationen von SPIEGEL ONLINE, die Euro-Zone zu verlassen. Die Finanzminister der Währungsunion und Vertreter der EU-Kommission treffen sich am heutigen Freitagabend zu einer geheimen Krisensitzung.

    Berlin - Die wirtschaftlichen Probleme Griechenlands sind gewaltig, fast täglich protestieren Bürger gegen die Regierung. Nun sieht Ministerpräsident Georgios Papandreou offenbar keine andere Möglichkeit mehr: Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE überlegt seine Regierung, den Euro aufzugeben und wieder eine eigene Währung einzuführen.

    Alarmiert durch die Bestrebungen hat die EU-Kommission für den Freitagabend zu einem Krisentreffen nach Luxemburg geladen. Das Treffen findet im Château de Senningen statt, das von der luxemburgischen Regierung für offizielle Termine genutzt wird. Neben dem möglichen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion steht auch eine baldige Umschuldung des Landes auf der Tagesordnung. Ein Jahr nach Ausbruch der Griechenland-Krise bedeutet dies für die Europäische Währungsunion einen existentiellen Wendepunkt - unabhängig davon, für welche Variante sie sich entscheidet.

    Wegen der angespannten Lage wurde für das Treffen in Luxemburg höchste Vertraulichkeit verordnet, nur die Finanzminister und je ein enger Mitarbeiter dürfen kommen. Für Deutschland nehmen Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen teil.

    Schäuble will die Griechen unter allen Umständen vom Euro-Austritt abhalten. Eine interne Vorlage seines Ministeriums, die er mit nach Luxemburg nahm, warnt vor den Folgen. "Es wird zu einer erheblichen Abwertung der neuen Inlandswährung gegenüber dem Euro kommen", heißt es darin. Schätzungen zufolge sei mit einem Kursverlust von bis zu 50 Prozent zu rechnen. Dadurch wachse die Verschuldung Griechenlands drastisch an. Schäubles Fachleute rechnen damit, dass die Staatsschuld nach der Abwertung auf rund 200 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen würde. "Eine Umschuldung wäre unumgänglich", warnen sie. Im Klartext: Griechenland wäre pleite.

    Massive Auswirkungen für die Wirtschaft in Europa

    Zwar ist umstritten, ob ein Euro-Austritt Griechenlands juristisch überhaupt möglich wäre - nach Ansicht von Rechtsexperten müsste das Land dafür gleichzeitig auch die Europäische Union insgesamt verlassen. Allerdings ist fraglich, ob die anderen Mitglieder der Währungsunion der Regierung in Athen einen einseitigen Austritt aus der Euro-Zone tatsächlich verwehren würden.

    Fest steht: Die Maßnahme hätte nach Einschätzung der Schäuble-Beamten massive Auswirkungen auf das Wirtschaftsleben in Europa. "Die Währungsumstellung würde eine Kapitalflucht auslösen", schreiben sie. Griechenland könnte sich gezwungen sehen, Kapitalverkehrskontrollen einzuführen. "Dies wäre mit den Grundfreiheiten des europäischen Binnenmarkts nicht in Einklang zu bringen." Zudem wäre das Land für viele Jahre vom Kapitalmarkt abgeschnitten.

    Darüber hinaus würde der Austritt eines Landes aus der Währungsunion "das Vertrauen in das Funktionieren der Euro-Zone schwer beschädigen", heißt es weiter. Internationale Investoren müssten damit rechnen, dass künftig weitere Euro-Mitglieder austreten wollten. "Dies würde zu Ansteckungseffekten in der Euro-Zone führen."

    Die deutschen Steuerzahler käme der Schritt teuer zu stehen

    Schwere Auswirkungen hätte ein Ausscheren Griechenlands auf den noch immer angeschlagenen Bankensektor, vor allem im eigenen Land. Durch den Währungsschnitt "wäre das gesamte Eigenkapital des Bankensystems aufgezehrt, die Banken des Landes wären schlagartig insolvent". Doch auch die Banken in anderen Ländern hätten zu leiden. "Deutsche und ausländische Kreditinstitute müssten mit erheblichen Verlusten auf ihre Forderungen rechnen", heißt es in dem Papier.

    Auch die Europäische Zentralbank (EZB) wäre betroffen. Sie müsste "einen wesentlichen Teil ihrer Forderungen als uneinbringlich abschreiben". Zu den Krediten an Banken kämen noch die Bestände an griechischen Staatsanleihen hinzu, welche die EZB in den vergangenen Monaten aufgekauft hat. Ihr Volumen schätzen die Schäuble-Beamten auf mindestens 40 Milliarden Euro. "Deutschland müsste entsprechend seinem EZB-Kapitalanteil von 27 Prozent den größten Teil der Verluste tragen."

    Unter dem Strich käme ein Austritt Griechenlands mit anschließender Staatspleite die Euro-Staaten und ihre Steuerzahler noch teurer zu stehen. Zusammen mit dem Internationalen Währungsfonds haben sie dem Land Hilfen in Höhe von 110 Milliarden Euro bewilligt - von denen rund die Hälfte bereits ausgezahlt wurde. "Die Euro-Staaten müssten nach der Insolvenz des Landes auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten."
    Irgendwann wird die Wahrheit herauskommen, dann werden viele aus ihrer heilen "Scheinwelt" erwachen...

    Alle meine gemachten Beiträge basieren auf das GG Art. 5 und 21 i.V. GG Art. 20

  5. #505
    Erfahrener Benutzer Avatar von Wald_Fee
    Registriert seit
    19.04.2011
    Beiträge
    675
    Mentioned
    0 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 27

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    http://nachrichten.t-online.de/politologe-merkel-wusste-genau-was-sie-sagt-/id_46204466/index

    http://nachrichten.t-online.de/richter-zeigt-bundeskanzlerin-wegen-aeusserung-zum-tod-von-osama-bin-laden-an/id_46245562/index
    http://nachrichten.t-online.de/angela-merkel-entgeht-knapp-beinahe-absturz/id_45108982/index


    Fee
    Fee

    „We are not here to change the world. We are here for the world to change us.“
    "Wir sind nicht hier um die Welt zu verändern. Wir sind hier damit uns die Welt verändert."

    Unbekannter Verfasser

  6. #506
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    05.04.2010
    Beiträge
    1.132
    Mentioned
    0 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 16

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Wirtschaftskrise: USA ist theoretisch in sechs Tagen zahlungsunfähig

    Während die hiesige Presse stets von den Nöten der EU hinsichtlich der enormen Verschuldung ihrer Mitglieder berichtet, zeichnet sich ein unaufhaltsames Ende der USA als Wirtschaftsmacht ab, mit allen negativen Auswirkungen, auch für Europa.

    Bereits unzählige Male musste das US-Parlament die offizielle Schuldengrenze aus der Not heraus nach oben hin korrigieren. Wird das nicht nochmals wiederholt, ist die USA in sechs Tagen pleite. Aber diese "Taschenspielertricks" funktionieren nicht bis in alle Ewigkeit.

    Amerikanische Haushaltsexperten gehen gegenwärtig davon aus, dass am 02.08.2011 die USA offiziell ihre Insolvenz verkünden müssen. Angesichts dieser prekären Lage, bedarf es mindestens ein Wunder, um enorme wirtschaftliche Schäden auch auf die europäischen Staaten abzuwenden.

    http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/staatsverschuldung-in-sechs-tagen-sind-die-usa-pleite_aid_625738.html

  7. #507
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    05.04.2010
    Beiträge
    1.132
    Mentioned
    0 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 16

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    "Allrussische Volksfront": Wladimir Putin gründet neue politische Gruppierung

    Dem russischen Premierminister Wladimir Putin liegt sehr daran, auch zukünftig die Geschicke in Russland bestimmen zu können. Um das Ergebnis der anstehenden Duma- und Präsidentschaftswahlen entsprechend zu gestalten, hat er die "Allrussische Volksfront" (VF) gegründet.

    Die VF steht unter dem martialischen Motto: "Alles für die Front, Alles für den Sieg". Möglichst alle gesellschaftlichen Bereiche sollen sich unter diesem Banner vereinen - und Putins Wiederwahl garantieren.

    Und wie sich das im modernen Russland gehört, sind Gewerkschaften, Veteranen- und Frauenverbände, Autofahrer, Rentner und namhafte Künstler umgehend dem Ruf gefolgt. Da es sich um eine reine "Putinisten"-Organisation handelt, sind Medwedews Wiederwahlchancen auf Null gesunken.

    http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/fuer-putin-an-die-front/

  8. #508
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    30.901
    Blog-Einträge
    273
    Mentioned
    257 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 718586

    Mut



    Hier noch ein Kommentar dazu:

    Fucking morons started yelling at her before they? even heard what she had to say!! As soon as she starts talking you hear shhhhhhhhhhhhhh! That's the new American way! Shut the fuck up and don't ask questions. Land of the free home of the brave? Sometimes the only Patriots I see or hear from are here on youtube.


    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  9. #509
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    30.901
    Blog-Einträge
    273
    Mentioned
    257 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 718586

    Grenzkontrollen

    Man kann ja meinetwegen "Grün" sein, aber dieser ist ja von oben voll gesteuert .......

    Cohn-Bendit droht Dänen mit Visapflicht

    Dänemarks Grenzkontroll-Pläne sorgen für Empörung - der Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit fordert Konsequenzen. Wenn das Land Ernst mache, müsse es den Schengen-Raum verlassen. Im Interview erklärt der Grüne, warum er trotz der aktuellen Krise noch immer an die europäische Idee glaubt.

    SPIEGEL ONLINE: Dänemark will Grenzkontrollen wieder einrichten, Mitgliedstaaten hängen finanziell am Tropf. Wie steht es um Europa?

    Cohn-Bendit: Es ist eine schwierige Zeit. Aber Jammern nützt nichts. Wenn es schwierig ist, muss man kämpfen.

    SPIEGEL ONLINE: Und zwar wie?

    Cohn-Bendit: Zum Beispiel, indem man ein paar Konsequenzen zieht. Man kann nicht durch irgendwelche absurden symbolischen Aktionen Gesetze umgehen. Die Dänen müssen sich entscheiden: Machen sie Ernst mit den Grenzkontrollen, müssen sie raus aus dem Schengen-Raum. Dann brauchen sie selbst aber auch wieder Visa, wenn sie durch Europa reisen. Für jeden europäischen Staat eins. Bitte sehr.

    SPIEGEL ONLINE: Manche Kritiker sehen die dänischen Grenzkontrollen als Angriff auf den europäischen Geist. Sie auch?

    Cohn-Bendit: Es geht nicht um den europäischen Geist. Es geht darum, europäischen Unsinn zu bekämpfen. Man muss Flagge zeigen. Es gibt kein Europa à la carte. Sobald Probleme auftreten, macht jeder, was er will - so funktioniert das nicht. Dann brauchen wir kein Europa.
    Wenn wir Gesetze haben, müssen sie überall umgesetzt werden.
    Und genau das sollte dieser erkennen: Wir brauchen keine Europa !!!

    SPIEGEL ONLINE: Reisefreiheit und Euro - mehr können viele Menschen mit Europa nicht verbinden. Versagen die politischen Institutionen in Brüssel?

    Cohn-Bendit: Nein. 30 Jahre nach der französischen Revolution haben die Franzosen von der Republik auch noch nicht viel gemerkt. Es sind komplizierte historische Prozesse. Was viele Menschen nicht merken: Es stünde viel ernster, wenn wir den gemeinsamen Markt und den Euro nicht hätten. Unsere Wirtschaft würde weniger wachsen, unser Gemeinwesen wäre weniger stabil.

    SPIEGEL ONLINE: Woher rührt dann die Skepsis, die sich in vielen Ländern gegenüber Brüssel breitmacht?

    Cohn-Bendit: Das Positive wird eingesteckt, Schwierigkeiten stoßen auf. Das ist nicht nur in Sachen Europa so. Aber klar ist auch: Wir erleben gerade, dass viele Menschen rückwärtsgewandt sind. Sie sehnen sich nach Vergangenem. Das ist menschlich - aber falsch. Deswegen müssen wir viel erklären und nicht aufgeben, wenn Rechtsextreme irgendwo mal 20 Prozent holen. Das sind noch keine 50 Prozent.

    SPIEGEL ONLINE: Ein schwacher Trost, oder?

    Cohn-Bendit: Mag sein, aber ich bin nicht ohne Hoffnung. Im Gegenteil. Ich glaube, dass Europa notwendig ist. Ich lasse mich nicht von vergreisten Theorien ins Boxhorn jagen.

    SPIEGEL ONLINE: Wie kann die europäische Idee wiederbelebt werden?

    Cohn-Bendit: Wir brauchen in den unterschiedlichen Ländern einen Mentalitätswechsel. Die Deutschen sind nicht nationalistisch. Aber sie wollen, dass Europa so tickt wie sie. Die Franzosen sind nicht nationalistisch. Aber sie wollen, dass Europa so tickt wie sie. So kann das nicht weitergehen. Europa muss zusammen anders ticken. Es kann nicht sein, dass die großen Regierungen die kleinen erpressen, sobald etwas nicht in ihrem Sinne läuft. Wir brauchen eine gemeinsame Wirtschaftsregierung. Wir brauchen eine wirksame Kontrolle des Finanzsystems. Das kann man aber nur erreichen, wenn das Bewusstsein entsteht, dass davon alle Staaten profitieren. Nicht nur einzelne.

    SPIEGEL ONLINE: Griechenland wird wohl neue Milliardenhilfen benötigen, auch aus Deutschland. Warum ist es gerecht, die Fehler anderer Regierungen auszubügeln?

    Cohn-Bendit: Weil wir teilgenommen haben an den Fehlern der dortigen Regierung. Unsere Industrie hat sich in Athen getummelt, und wir haben für Milliarden von Euro Waffen nach Griechenland verkauft.

    SPIEGEL ONLINE: Aber ein paar der griechischen Probleme sind ja durchaus hausgemacht.

    Cohn-Bendit: Ja. Genauso wie Deutschland ein hausgemachtes Problem mit den wirtschaftlichen Folgen der Wiedervereinigung hatte. Da stand Europa ohne Wenn und Aber auf deutscher Seite. Das vergisst man manchmal. Die Integration der DDR in den europäischen Wirtschaftsraum ging erstaunlich problemlos. Daran sollten wir denken, wenn wir über Hilfen für Partnerländer reden.

    SPIEGEL ONLINE: Was wäre so schlimm daran, wenn einzelne Staaten wie Griechenland aus der Euro-Zone austräten?

    Cohn-Bendit: Das Problem wäre, dass die griechischen Schulden in die Höhe schießen würden und das Land sie nicht mehr bezahlen könnte. Das würde die dortigen Banken beschädigen und das ganze europäische System. Griechenland helfen wir nicht nur wegen der Griechen. Griechenland helfen wir vor allem aus Eigeninteresse. Das muss man verstehen.

    Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,762131,00.html
    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  10. #510
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    27.02.2011
    Beiträge
    1.919
    Mentioned
    0 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 383

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    OT
    Ja der Cohn-Bendit. Als er sich als Erzieher im Kindergarten von den Kindern noch hat nackt ausziehen lassen und es erotisch fand.
    Gruss Gwynfor
    ----------------
    http://befriediger.blog.de

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •