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Thema: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

  1. #441
    Gast

    Erdrutsch verschüttet mindestens 15 Menschen in Kolumbien

    Erdrutsch verschüttet mindestens 15 Menschen in Kolumbien

    Mindestens 15 Menschen wurden von einem Erdrutsch im Südwesten Kolumbiens verschüttet. Teile eines Berghanges fielen gestern Abend (Ortszeit) nach heftigen Regenfällen der letzten Wochen auf drei Häuser in einem Ort an der Grenze zu Ecuador.

    Trümmer und Geröll hätten die Menschen in dem Ort Moncayo unter sich begraben, erklärte nun der Feuerwehrchef der regionalen Hauptstadt Pasto, Charles Benavidesder, dem Fernsehsender RCN. Die betroffene Gegend sei wegen weiterer Erdrutsche nur schwer erreichbar.

    Die winterliche Regenzeit hat in Kolumbien in den letzten drei Monaten 141 Tote verursacht. In den Departement-Hauptstädten Cucuta, Riohacha und Manizales wurde der Notstand ausgerufen, weil die Wasserversorgung wegen der Erdrutsche rationiert werden musste.

    http://orf.at/stories/2094600/

  2. #442
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Da es sich ab jetzt nicht mehr um Warnungen handelt sondern um tatsächliche Auswirkungen des Sturms/Orkans Joachim geht`s ab jetzt hier weiter...
    Orkantief Joachim beschert mehr als 45.000 Kindern schulfrei


    Menschenleer: So sahen viele Schulen heute in Südhessen aus! (Bild: dapd)

    Das Orkantief Joachim hat mehr als 45.000 Kindern in Südhessen einen schulfreien Nachmittag beschert. Aus Sorge vor dem Unwetter wurde ab 11.00 Uhr der Unterricht in allen 122 staatlichen Schulen in Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg abgesagt, wie der kommissarische Leiter des zuständigen Schulamts, Ralph von Kymmel, am Freitag sagte. Der Deutsche Wetterdienst habe dringend empfohlen, die Schüler nach Hause gehen zu lassen, bevor das Orkantief am Mittag die Region erreiche. Auch die Nahverkehrsunternehmen wurden demnach benachrichtigt, um sich auf den früheren Schulschluss vorzubereiten.

    Von Kymmel sagte, es könne nicht verantwortet werden, die Schüler erst während des Sturms nach Hause zu schicken. Wenn dort allerdings kein Erziehungsberechtigter auf sie warte, würden sie den Angaben zufolge weiter in der Schule betreut.

    http://blog.wetter.com/?p=74478
    Orkansturm verursacht Verkehrschaos in Rheinland-Pfalz


    Auf manchen Autobahnen ging nichts mehr! (Bild: ddp)

    Autobahn 61 gesperrt – Zugverkehr eingestellt – Umgestürzte Strommasten und Bäume – Straßen überflutet

    Starke Sturmböen fegen seit Freitagmorgen über das südliche Rheinland-Pfalz und sorgen mancherorts für chaotische Verhältnisse. Auf der Autobahn 61 stürzten mehrere Lastwagen um, die dortige Autobahnbrücke wurde in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Der Zugverkehr zwischen Kaiserslautern und Saarbrücken sowie rund um Landau wurde bis auf weiteres eingestellt. Im Raum Kaiserslautern fielen Bäume auf Bahngleise, Strommasten knickten um, Dachziegel wurden auf Gehwege und Straßen geschleudert. Verletzt wurde bislang niemand.

    Auf der A61 bei Alzey ereigneten sich schon in den Morgenstunden zahlreich Unfälle. Zuerst riss der Sturm die leeren Anhänger eines Lastzugs um, sodass die Fahrbahn Richtung Süden komplett blockiert wurde. Kurz danach wurde ein Lastzug von heftigen Böen gegen die Mittelleitplanke gedrückt. Eine Böe riss einen Anhänger hoch, der auf ein Auto stürzte.

    In Krickenbach, Linden und Schopp (Landkreis Kaiserslautern) fiel nach Angaben der Feuerwehr der Strom aus, nachdem mehrere Strommasten umgeknickt waren. In Kaiserslautern musste ein S-Bahn-Zug wegen umgestürzter Bäume stoppen. Die Passagiere setzten ihre Fahrt mit einer anderen S-Bahn fort.

    In der Westpfalz musste die Feuerwehr mehrfach ausrücken, um Äste und andere Hindernisse wie ein Kindertrampolin wegzuräumen, die auf die Straße geweht waren. In Kaiserslautern wurde ein Auto beschädigt, als es gegen einen umgestürzten Baum fuhr. Der Fahrer blieb unverletzt.

    Über Rheinhessen und in den nördlichen Landesteilen gingen bereits starke Regenfälle nieder. Bäche liefen über, Straßen wurden vor allem im Raum Hermeskeil überflutet. Die Feuerwehren sind örtlich im Dauereinsatz.


    http://blog.wetter.com/?p=74481
    Zahlreiche Bäume von Sturm entwurzelt


    So einen Anblick musste man heute in Baden-Württemberg desöfteren ertragen. (Bild: ddp)

    Mit orkanartigen Böen von bis zu 126 Stundenkilometern hat das Sturmtief Joachim am Freitag in Teilen Baden-Württembergs zahlreiche Bäume entwurzelt. In Karlsruhe streiften die Äste eines umfallenden Baumes ein siebenjähriges Mädchen, das vorsorglich ins Krankenhaus gebracht wurde, wie die Polizei mitteilte. Laut einem Meteorologen sollte der Sturm bis zum Nachmittag anhalten.

    Besonders starke Sturmböen wurden nach Angaben des Meteorologen auf den Bergen des Schwarzwaldes gemessen. Auf dem Belchen betrug die Windgeschwindigkeit 126 Stundenkilometer und damit Orkanstärke, auf der Bühlerhöhe wurden 120 Stundenkilometer gemessen. Aber auch in tieferen Lagen wie in Seelbach im Ortenaukreis erreichte der Sturm 113 Stundenkilometer.

    Im Nordwesten des Landes entwurzelte der Sturm Bäume und riss Bauzäune um. Bei Malsch (Landkreis Karlsruhe) musste eine Landesstraße wegen mehrerer umgestürzter Bäume voll gesperrt werden.

    Im Ortenaukreis und im Kreis Emmendingen stürzten wegen des Sturms nach Polizeiangaben Bäume um. In Friedrichshafen und Karlsruhe wurden aufgrund der Sturmwarnung vorsorglich die Weihnachtsmärkte geschlossen.

    Begleitet wurde der Sturm von zum Teil starken Regenfällen. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor Überschwemmungen und Erdrutschen. Insbesondere in den Staulagen des Schwarzwaldes wurde mit ergiebigem Regen gerechnet.

    Gegen Nachmittag sollte sich der Sturm abschwächen. Eine nachfolgende Kaltfront könnte dann für Schneefall im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb sorgen. Im Hochschwarzwald könnten nach Angaben des Meteomedia-Sprechers bis zu 30 Zentimeter Schnee fallen.

    http://blog.wetter.com/?p=74484
    Erste Videos dazu...








  3. #443
    Gast

    Tropensturm Washi

    Philippinen
    Mehr als 440 Tote nach Tropensturm "Washi"



    In einen Kanal gespülte Fahrzeuge auf Mindanao


    Der Tropensturm "Washi" richtete schwere Schäden im Süden der Philippinen an. Viele Menschen kamen ums Leben.



    400 Menschen werden noch vermisst.

    Unwetter überrascht Insel Mindanao mitten in der Nacht - Etwa 400 Menschen vermisst

    Iligan - Die Zahl der Toten nach den schweren Überflutungen im Süden der Philippinen ist auf mindestens 440 gestiegen. Das teilten das Rote Kreuz und die philippinische Armee am Samstag mit.
    Tropensturm "Washi" war über Nacht über die Insel Mindanao 800 Kilometer südlich von Manila hereingebrochen, sagte der Bürgermeister von Iligan, Lawrence Cruz. "Die Menschen schliefen schon, als die Sturzflut kam."

    [size=130:3fk6y3pq]Wasserwand in den Straßen[/size]

    In mehreren Flüssen schwoll das Wasser in kürzester Zeit an, trat über die Ufer und rauschte in einigen Gemeinden wie eine zehn Meter hohe Wasserwand durch die Straßen. Die Wassermassen rissen viele der oft leicht gebauten Häuser mit. Manche Einwohner konnten sich in letzter Minute auf ihre Dächer retten. Andere sprangen aus dem zweiten Stockwerk in Rettungsboote. Am schwersten getroffen wurden die Städte Cagayan de Oro and Iligan. Helfer bargen allein dort nach Angaben des Militärs 172 Leichen.



    Cely Asinero aus Cagayan de Oro wachte durch das dröhnende Getöse draußen auf und sah die Sturzflut. "Wir mussten beim Haus meines Bruders das Dach aufreißen und hochklettern, sonst wären wir ertrunken", sagte sie im Radio. "Es war stockdunkel", sagte Roman Pino, der mit seinen beiden kleinen Kindern auch aufs Dach flüchtete. "Wir haben inbrünstig gebetet. Wir konnten erst nach sechs Stunden runterkommen und haben viele Leichen gesehen."
    [size=130:3fk6y3pq]
    Chaos
    [/size]
    Im Fernsehen waren zusammengebrochene Hütten und Häuser zu sehen. Auf dem Meer trieben Holzplanken. Auf der Küstenstraße türmten sich Autos übereinander. Bäume waren entwurzelt, Strommasten umgeknickt.

    Nach Angaben des Chefs der Zivilschutzbehörde, Benito Ramos, wurden 400 Menschen in den beiden am schwersten betroffenen Städten gerettet. Hunderte Helfer seien im Einsatz, um nach Verletzten zu suchen. Der Tropensturm zog am Samstag über Mindanao. Er wirbelte mit Geschwindigkeiten von 75 Kilometern in der Stunde. (APA)

    http://derstandard.at/1323916694911/Philippinen-Mehr-als-440-Tote-nach-Tropensturm-Washi

  4. #444
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen



    Zehntausende nun obdachlos

    [size=110:176ae25l]Bei Sturzfluten nach schweren Regenfällen sind im Süden der Philippinen mehr als 650 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 800 werden noch vermisst, berichtete der Zivilschutz. Die Regierung mobilisierte 20.000 Soldaten zur Katastrophenhilfe. Hunderte Helfer seien im Einsatz, um nach Verletzten zu suchen.[/size]



    35.000 Familien, die durch das Unwetter obdachlos würden, wurden in Rettungszentren untergebracht. Staatschef Benigno Aquino ordnete die Errichtung von zehn Notlagern an. Das philippinische Rote Kreuz meldete am Sonntag 652 Tote. Zehntausende mussten ihre Häuser verlassen. Im Fernsehen waren zusammengebrochene Hütten und Häuser zu sehen. Auf dem Meer trieben Holzplanken. Auf der Küstenstraße türmten sich Autos übereinander. Bäume waren entwurzelt, Strommasten umgeknickt.


    Verwüstete Stadt Cagaan De OroAPA/EPA/Bobby LagsaDer Tropensturm verwüstet weite Teile der Insel Mindanao

    Zwölf Stunden durchgehend geregnet

    Der Tropensturm „Washi“ war über Nacht über die Insel Mindanao 800 Kilometer südlich von Manila hereingebrochen, sagte der Bürgermeister von Iligan, Lawrence Cruz. Er wirbelte mit Geschwindigkeiten von 75 Kilometern in der Stunde. Es hatte zwölf Stunden durchgehend geregnet. Die Bewohner wurden in der Nacht vom Wasser überrascht. Die Wasserpegel stiegen binnen weniger als einer Stunde um einen Meter an. Der Sturm fegte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern pro Stunde über den Süden des Landes.

    „Die Menschen schliefen schon, als die Sturzflut kam“, so Cruz weiter. Ein Katastrophenschutzvertreter sagte hingegen, dass die Menschen von dem Sturm gewusst hätten: „Die Menschen waren gewarnt, haben sich aber nicht in Sicherheit gebracht.“

    Zehn Meter hohe Wasserwand

    In mehreren Flüssen schwoll das Wasser in kürzester Zeit an, trat über die Ufer und rauschte in einigen Gemeinden wie eine zehn Meter hohe Wasserwand durch die Straßen. Die Wassermassen rissen viele der oft leicht gebauten Häuser mit. Manche Einwohner konnten sich in letzter Minute auf ihre Dächer retten. Andere sprangen aus dem zweiten Stockwerk in Rettungsboote. Am schwersten getroffen wurden die Städte Cagayan de Oro and Iligan. Helfer bargen allein dort nach Angaben des Militärs 208 Leichen.

    Cely Asinero aus Cagayan de Oro wachte durch das dröhnende Getöse draußen auf und sah die Sturzflut. „Wir mussten beim Haus meines Bruders das Dach aufreißen und hochklettern, sonst wären wir ertrunken“, sagte sie im Radio. „Es war stockdunkel“, sagte Roman Pino, der mit seinen beiden kleinen Kindern auch aufs Dach flüchtete. „Wir haben inbrünstig gebetet. Wir konnten erst nach sechs Stunden runterkommen und haben viele Leichen gesehen.“ Nach Angaben des Chefs der Zivilschutzbehörde, Benito Ramos, wurden 400 Menschen in den beiden am schwersten betroffenen Städten gerettet.

    [size=130:176ae25l]Hunderte sterben durch Stürme[/size]

    „Washi“ ist der 19. tropische Wirbelsturm, der die Philippinen in diesem Jahr heimsucht. Der Jahresdurchschnitt liegt nach Angaben des nationalen Wetterdienstes bei 20. In jüngster Zeit besonders verheerend waren die Stürme „Durian“ und „Fengshen“, die im November 2006 sowie im Juni 2008 insgesamt fast 2.800 Menschen das Leben kosteten. Mehr als 800 Menschen starben allein durch den Untergang einer Fähre.

    Die letzten schweren Taifune waren Ende September über die nördlichen Philippinen gezogen und hatten Fluten, Erdrutsche und Stromausfälle ausgelöst. Etwa drei Million Menschen waren von den Auswirkungen betroffen, Dutzende Menschen starben. Die Taifune richteten Schäden an der Infrastruktur und in der Landwirtschaft von umgerechnet mindestens 100 Millionen Euro an.

    http://orf.at/stories/2095332/2095331/

  5. #445
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    Tsunami Wave

    Gehört zwar nicht wirklich zum Extremwetter, sieht aber extrem speziell aus




    Gruss
    Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  6. #446
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    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Mehrere Tote durch Schneechaos im mittleren Westen der USA



    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
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    - Angeni

  7. #447
    Gast

    Tropensturm Washi

    Mehr als 1000 Tote nach Flutkatastrophe

    Manila (dpa) - Die Zahl der Toten nach der Sturzflut im Süden der Philippinen hat die 1000 überstiegen. Nach der Katastrophe warnen die Behörden nun vor drohenden Seuchen.

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    <meta itemprop="thumbnail" content="http://brightcove.vo.llnwd.net/d19/unsecured/media/18140073001/18140073001_1336691042001_ari-origin05-arc-132-1324387093593.jpg?pubId=18140073001">
    Das Gesundheitsministerium schickte am Mittwoch Hilfsmannschaften in die am schlimmsten betroffenen Städte Cagayan de Oro und Iligan. Sie sollen verhindern, dass ansteckende Krankheiten ausbrechen. Laut Zivilschutz sind mehr als 340 000 Menschen auf der Insel Mindanao obdachlos geworden. Mindestens 44 000 seien in Notunterkünften wie Schulen oder Kirchen untergebracht. Andere schliefen auf der Straße.
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    Die Überschwemmungen haben nach Angaben des Zivilschutzes Schäden von umgerechnet mehr als 17 Millionen Euro angerichtet. Tausende Häuser sind zerstört, Straßen und Brücken ruiniert, auch Strom- und Wasserbetriebe lahmgelegt. Ernten und Vieh wurden vernichtet.

    Die größten Gefahren gingen von verdrecktem Wasser und fehlenden sanitären Einrichtungen aus. Das Gesundheitsministerium riet eindringlich, auf Hygiene zu achten, um sich gegen Durchfall, Fieber oder auch Atemwegserkrankungen zu schützen. Die Behörde stellte auch mobile Toiletten bereit. Weil viele Menschen draußen schlafen, gebe es ein weiteres Risiko: «Sie können wegen des kalten Wetters eine Lungenentzündung bekommen», sagte Ted Herbosa, der stellvertretende Gesundheitsminister.

    Laut Herbosa impften medizinische Fachkräfte Kinder gegen Masern. Ärzte und Krankenschwestern beaufsichtigten den Gesundheitszustand von etwa 2000 schwangeren Frauen, die kurz vor der Entbindung stehen.

    Die Zahl der Todesopfer seit vergangenen Samstag stieg inzwischen auf knapp über 1000, wie der Zivilschutz mitteilte. Die Zahl der Vermissten hatte das Rote Kreuz zu Wochenbeginn noch auf bis zu 900 geschätzt.

    Der Zivilschutzleiter Benito Ramos sagte: «Wir kämpfen gegen die Zeit. Wenn wir nicht die im Meer treibenden Leichen finden, werden sie untergehen und wir werden sie vielleicht nie wiederfinden.»

    Internationale und örtliche Organisationen Hilfe schickten unterdessen Hilfen für die Opfer in die Krisenregionen. Die Europäische Union will drei Millionen Euro für die Philippinen spenden, wie die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe, Kristalina Georgiewa, ankündigte. Auch das Internationale Rote Kreuz versprach finanzielle Hilfe in Höhe von 2,2 Millionen Euro.

    Tropensturm «Washi» hatte in der Nacht zum Samstag die Insel Mindanao 800 Kilometer südlich von Manila erfasst. Zwölf Stunden Dauerregen ließen die Flüsse anschwellen. In der Nacht trat das Wasser über die Ufer und rauschte meterhoch durch Straßen und Ortschaften. Die meisten Opfer wurden im Schlaf überrascht.

    http://www.zeit.de/news/2011-12/21/unwetter-mehr-als-1000-tote-nach-flutkatastrophe-21142003

  8. #448
    Gast

    Tote bei Kältewelle in Asien

    2,2 Grad Celsius
    65 Tote bei Kältewelle in Indien


    Die Opfer sind vor allem ältere Menschen und Obdachlose

    Neu Delhi - Eine Kältewelle hat im Norden und Osten Indiens mindestens 65 Menschen das Leben gekostet. Der staatliche Sender Doordashan berichtete am Montag, alleine im Bundesstaat Uttar Pradesh seien seit der vergangenen Woche 26 Menschen gestorben. Die Nachrichtenagentur IANS meldete weitere 39 Kältetote aus den beiden Bundesstaaten Jharkhand und Bihar. Bei den meisten Kälteopfern in Indien handelt es sich jedes Jahr um Obdachlose und ältere Menschen. Seit vergangener Woche werden niedrige Temperaturen gemessen.

    In Uttar Pradesh verzeichnete die Stadt Meerut mit 2,2 Grad Celsius die kältesten Temperaturen. Auch die Menschen in der indischen Hauptstadt Neu Delhi und in den nördlichen Bundesstaaten wie Punjab und Haryana litten unter der Kälte. Der damit einhergehende dichte Nebel führte zu zahlreichen Verspätungen in Bahn- und Flugverkehr sowie zu Verkehrsunfällen, wie indische Medien berichteten.

    Winter in Nordindien sind kurz. Sie beginnen in der Regel Mitte Dezember und dauern bis Februar. Viele Bundesstaaten bieten keine ausreichenden Schutzunterkünfte für Obdachlose an. Die Wohnungen sind selbst in der Hauptstadt Neu Delhi - wo es im Sommer über 45 Grad heiß wird - meist nicht geheizt. Nach Angaben der Meteorologiebehörde wird die Kältewelle im Norden des Landes weitergehen. (APA)

    http://derstandard.at/1324170224097/22-Grad-Celsius-65-Tote-bei-Kaeltewelle-in-Indien

    Mehr als 20 Kältetote in Nepal

    Lange Stromausfälle wegen Wassermangels

    Eine Kältewelle hat im Süden Nepals mehr als 20 Menschen das Leben gekostet. Der Sender Avenues Television berichtete am Dienstag, seit Sonntag seien im Distrikt Mohattari mindestens 14 Menschen wegen der niedrigen Temperaturen gestorben. Acht weitere Kälteopfer seien in anderen Distrikten in der Tarai-Region verzeichnet worden. Zahlreiche Schulen blieben geschlossen.

    Die nepalesische Elektrizitätsbehörde kündigte an, dass es ab Dienstag landesweit zehn Stunden pro Tag keinen Strom geben werde. Der staatliche Versorger machte Wassermangel dafür verantwortlich. Nepal bezieht viel Strom aus Wasserkraftwerken.

    Auch im Norden Indiens hat die Kältewelle Dutzende Menschen das Leben gekostet. Bei den meisten von ihnen handelt es sich jedes Jahr um Obdachlose und ältere Menschen. Seit vergangener Woche werden niedrige Temperaturen gemessen. (APA)

    http://derstandard.at/1324170288692/Asien-Mehr-als-20-Kaeltetote-in-Nepal

  9. #449
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    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Flutwellen spülen Häuser in Thailand weg

    Flutwellen mit einer Höhe von 5 Metern haben an der Küste im Golf von Thailand einige Distrikte unter Wasser gesetzt und Häuser weg gespült. Es wird von vermissten Touristen berichtet, welche einen Tagesausflug machten. Das meteorologische Institut gibt als Grund ein über China liegendes Hochdruckgebiet und den starken Monsunregen aus Nord-Ost an. Alle Küstenbewohner werden zur Vorsicht wegen der heftigen Brandung aufgerufen und kleinere Boote sollten einige Tage an Land gebracht werden.

    Lieber Gruss
    Angeni

    Quelle:
    http://english.cri.cn/6966/2011/12/25/2982s673161.htm
    http://english.cri.cn/6966/2011/12/25/2982s673161.htm
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  10. #450
    Gast

    Wirbelsturm Thane

    Wetter: Wirbelsturm Thane erreicht südindische Küste

    Wiesbaden (WETTER.NET), 29.12.2011 - Wie bereits am Dienstag berichtet, droht dem Südosten Indiens ein schweres Unwetter. Zyklon Thane hält wie prognostiziert Kurs, seine Ausläufer erfassen in den Vormittagsstunden MEZ den Südosten Indiens.

    Das Zentrum des Wirbelsturms wird in den Abendstunden ca. 150 Kilometer südlich von Madras bei den Städten Pondicherry und Cuddalore das Festland erreichen und seinen Weg nach Westen ins Landesinnere am morgigen Freitag unbeirrt fortsetzen. Verbunden ist der Landgang des furchteinflößenden Ungeheuers währernd des heutigen Donnerstags mit Mittelwinden um 125 km/h und Windspitzen bis zu 160 km/h.

    Landeinwärts verlieren die Windböen rasch an zerstörerischer Kraft, doch unvorstellbare Wassermassen prasseln sintflutartig auf Südindien nieder und lassen verheerende Überschwemmungen und Erdrutsche im gebirgigen Binnenland befürchten. Von dem Ungetüm mit einem Durchmesser von rund 400 Kilometern ist die gesamte Region zwischen Madras im Norden und dem Norden der Insel Sri Lanka im Süden betroffen.

    Ein beeindruckendes Bild des Wirbelsturms aus dem Weltall können Sie hier sehn...



    Da bleibt nur zu hoffen, dass die zu erwartenden Erdrutsche nicht unzählige Todesopfer fordern und die betroffenen Menschen in der Region rechtzeitig gewarnt werden. Die Meteorologen von WETTER.NET behalten für Sie die Situation in der Region und die Zugbahn von Wirbelsturm Thane im Auge.

    Udo Baum
    Diplom-Geograf und Meteorologe

    http://www.wetter.net/wetternews/wetter-wirbelsturm-thane-erreicht-suedindische-kueste-5494.html
    HTML-Code:
    <object style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" data="http://www.wunderground.com/swf/tropicalindex.swf" type="application/x-shockwave-flash" height="460" width="800"><param name="src" value="http://www.wunderground.com/swf/tropicalindex.swf"></object>

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