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Thema: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

  1. #31
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Wird das Loch noch grösser?

    GUATEMALA-STADT - Während Geologen hoffen, des Rätsels Lösung in der Tiefe zu finden, fliehen die Anwohner. Zu Recht: Ein Geologe befürchtet, das Loch könnte bald weitere Gebäude verschlucken.


    Die Senkgrube in Guatemala-Stadt könnte noch mehr Gebäude in die Tiefe reissen. Dennoch wollen Geologen dem Loch auf den Grund gehen. (Reuters)

    30 Meter tief, 20 Meter im Durchmesser und beinahe rund ist das Loch, das sich am Samstag wahrscheinlich als Folge von Tropensturm «Agatha» in Guatemala-Stadt auftat. Noch sind sich Geologen nicht einig, wie genau es zu dem Loch kam, welches ein dreistöckiges Gebäude mit einer Textilfabrik und eine Kreuzung verschluckte. Von einer Unterspülung des Erdreichs ist die Rede.


    «Wir müssen da runter»

    «Ich kann Ihnen nur sagen, was das Loch nicht ist: Es ist kein geologischer Fehler und nicht das Resultat eines Erdbebens», sagt Geophysik-Ingenieur David Monterroso von Guatemalas Behörde für Katastrophenmanagement. «Das ist alles, was wir bislang wissen. Wir müssen da runter.»

    Entgegen erster Annahmen riss das Loch keine Menschen in den Tod. Während die Geologen das Loch erforschen wollen, fliehen die Anwohner. «Wir warten nicht», sagt einer. «Wir haben schon woanders etwas gemietet und gehen jetzt.»

    Die Theorie von Dr. James Currens, Geologe an der Universität Kentucky, nährt die Angst der Anwohner noch. Gemäss «National Geographic» befürchtet Currens: «Je nach Beschaffenheit der unterirdischen Erdschichten könnte das Erdloch noch grösser werden und weitere Gebäude verschlucken.» Das Phänomen von immer grösser werdenden Senkgruben sei gut dokumentiert.


    Anwohner beschwerten sich über ein Grollen

    Ein Ombudsmann von Guatemala-Stadt bestätigte indes laut CNN, dass Anwohner sich seit 2005 über Risse, grollende Geräusche und ein Absenken des Bodens beschwerten. Der Quartierverein machte den LKW-Verkehr verantwortlich: Wegen einer Fabrik im Quartier fuhren täglich tonnenschwere LKWs über die Kreuzung.

    Bereits 2007 entstand in Guatemala-Stadt eine riesige Senkgrube. Nur fünf Kilometer vom heutigen Unglücksort entfernt riss das Loch damals drei Menschen und mehrere Häuser in die Tiefe. Der Regen und das Abwassersystem sollen schuld gewesen sein. Noch sei es zu früh, um festzustellen, ob es einen Zusammenhang zwischen dem damaligen und dem jetzigen Vorfall gibt.



    Quelle
    Um Weitere infos zu finden einfach hier klicken : ==> [googelsuche:rwxkxd0s]loch in guatemala[/googelsuche:rwxkxd0s]

    oder hier : News zum Loch von Guatemala

  2. #32
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    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Es ist zwar eine Flut an Berichten im Netz die aber alle nur auf Vermutungen basieren.
    Auch für 2007.
    Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tiers; denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.

  3. #33
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    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Hochwasser in Polen. Hunderte Menschen müssen ihre Häuser verlassen. Gewitterstürme mit heftigen Regenfällen haben in Polen die Hochwassersituation weiter verschärft.

    Weiter hier http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,698692,00.html


    Liebe Grüße
    Wir können die Windrichtung nicht ändern. Aber wir können die Segel richtig setzen.

  4. #34
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Schwere Unwetter fordern ein Todesopfer



    Eine massive Sturm-, Gewitter- und Regenfront hat am Samstagabend für ein Chaos auf den Straßen in Ostösterreich gesorgt. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz. Im Burgenland musste das "Nova Rock"-Festival unterbrochen werden. Auch über Teilen Oberösterreichs ging der Starkregen nieder. Ein 15-Jähriger starb in Neuhofen, als er ein Bad in der reißenden Krems nehmen wollte.

    Der Bub war gegen 21.40 Uhr an einer Badestelle im Gemeindegebiet von Neuhofen/Krems in den nach einem Unwetter reißenden Fluss gesprungen, teilte die Sicherheitsdirektion Oberösterreich mit. Er dürfte von einer Wasserwalze erfasst worden sein. Ein Feuerwehrtaucher fand den Toten nach einer Suchaktion sieben Kilometer flussabwärts.

    Ein Freund des Unglücksopfers hatte Glück. Er wurde dreimal unter die Wasseroberfläche gezogen, schaffte es aber nach etwa 100 Metern aus eigener Kraft ans rettende Ufer. Er alarmierte die Einsatzkräfte. Bei der anschließenden Suchaktion waren neben der Polizei sieben Feuerwehren im Einsatz.

    Großeinsatz für fast alle Wehren Niederösterreichs
    Unterdessen gab es in fast allen Bezirken Niederösterreichs Großalarm für die Feuerwehren, wie es seitens des Feuerwehrkommandos hieß. Gegen 20.30 Uhr verfinsterte sich der Himmel bedrohlich. Innerhalb weniger Minuten zogen dunkelschwarze Gewitterwolken auf. Windböen von bis zu 100 Stundenkilometern knickten im ganzen Land Hunderte Bäume um. Insgesamt waren in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Niederösterreich 253 Feuerwehren in 16 Bezirken damit beschäftigt, 465 Einsätze abzuarbeiten.

    Im Bezirk Korneuburg wurden geparkte Autos von umstürzenden Holzriesen völlig zertrümmert, verletzt wurde zum Glück dabei niemand. Schwer betroffen waren vor allem die Bezirke Korneuburg (100 Einsätze, 24 Feuerwehren), St. Pölten (85 Einsätze, 50 Feuerwehren), Tulln (54 Einsätze, 22 Feuerwehren) sowie Wien Umgebung (41 Einsätze, 13 Feuerwehren).

    Nahe St. Pölten Straßenzüge komplett vermurt
    In Waldlesberg im Bezirk St. Pölten standen Dutzende Häuser unter Wasser, fast alle Straßenzüge waren völlig vermurt. Alleine in dieser Ortschaft waren neun Feuerwehren mit 110 Mitgliedern im Einsatz. Lediglich die Bezirke Gmünd, Neunkirchen, Waidhofen an der Thaya, Scheibbs und Wiener Neustadt wurden laut Feuerwehr von den Unwetterkapriolen verschont.

    Wien: 60 Meter langes Baugerüst stürzt ein
    Die Wiener Feuerwehr musste wegen des Unwetters am Samstagabend über 100 Mal ausrücken. Es habe zwischen 100 und 150 Einsätze gegeben, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. In Favoriten stürzte ein 60 Meter langes Baugerüst in sich zusammen und beschädigte fünf Pkw zum Teil erheblich. Die Straßenbeleuchtung wurde völlig zerstört, die Trümmer lehnten sich sogar gefährlich an einen Turmdrehkran. Verletzt wurde aber niemand, berichtete die Feuerwehr.

    Die Einsatzkräfte hatten mit den Sicherungsmaßnahmen alle Hände voll zu tun. Das stehengebliebene, von der Mauer losgelöste Gerüst wurde mittels Greifzug Richtung Mauer gezogen und provisorisch befestigt. Über die Drehleiter wurden absturzgefährdete Gerüstteile händisch bzw. mit Trennschleifer abgetragen.

    "Nova Rock"-Festival unterbrochen.

    Auch auf dem "Nova Rock"-Festival im burgenländischen Nickelsdorf wütete das Unwetter. Gegen 21 Uhr musste die Veranstaltung unterbrochen werden. Nach etwa einer Stunde konnte der zweite Tag des Open Airs allerdings fortgesetzt werden. Die zwischenzeitliche Räumung des Geländes verlief laut Polizei weitestgehend ruhig.


    Quelle : Krone.at

  5. #35
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    15 Tote nach Unwetter in Südfrankreich



    Marseille (APA/ag.) - In Südfrankreich sind in Folge von sintflutartigen Regenfällen mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Zudem galten mindestens elf Bewohner nach Überschwemmungen als vermisst. Die Rettungskräfte sind bemüht, Menschen zu helfen, die in ihren Autos, in ihren Häusern oder auf Gebäudedächern festsitzen. 1.200 Betroffene wurden mit Hubschraubern aus misslichen Lagen befreit.
    "Wir haben so etwas seit einem Jahrzehnt nicht gesehen", sagte ein Vertreter der Regionalbehörden. Innerhalb von zwölf Stunden fielen nach seinen Angaben 180 Millimeter Regen. Rund 96.000 Haushalte sind ohne Strom, mehr als 13.000 ohne Telefon. Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy rief am Mittwoch zur nationalen Solidarität auf. Die Regierung müsse den Betroffenen alle nötige Unterstützung zukommen lassen. Innenminister Brice Hortefeux wollte in die Region reisen.

    Die Stadt Draguignan beispielsweise stand zu weiten Teilen unter Wasser, wie Augenzeugen berichteten. Allein hier wurden nach offiziellen Angaben drei Leichen geborgen. Autos trieben durch die Straßen. "Innerhalb weniger Minuten war hier alles 60 Zentimeter tief überschwemmt", berichtete ein Reporter. "Inzwischen sind wir bei zwei Meter angelangt."

    Rund 1.200 Rettungskräfte sowie mehr als 650 Sicherheitskräfte sind rund um die Uhr im Einsatz. Elf Hubschrauber flogen allein in der Nacht zum Mittwoch 400 Noteinsätze. Der Zugverkehr zwischen Nizza und Toulon wurde bis voraussichtlich Donnerstag eingestellt. Der Flughafen Toulon-Hyeres wurde am Mittwoch wieder geöffnet, doch einige Straßen waren nach wie vor gesperrt. Die rund 430 Insassen der örtlichen Haftanstalt mussten demnach in Sicherheit gebracht werden. Sie wurden in andere Gefängnisse in der Umgebung verlegt.


    Quelle : APA (Austria Pressse Agentur)

  6. #36
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Fast 40 Tote bei Taifun auf Philippinen

    Wegen des Taifuns "Corson" sind auf den Philippinen bisher mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen. Weitere rund 50 Personen galten als vermisst, teilte die Zivilschutzbehörden in Manila heute mit.

    Der Taifun hatte die Insel Luzon schwer getroffen und dabei fast 19.000 Häuser beschädigt. Rettungstrupps waren weiterhin bemüht, in entlegene Teile der Insel vorzudringen. Der zweite Tropensturm dieses Jahres erreichte Windgeschwindigkeiten bis 150 Stundenkilometer.


    Quelle : ORF.at

  7. #37
    Susi
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen


  8. #38
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    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Kältewelle in Südamerika.Mehr als hundert Menschen erfroren.Deutschland erlebt einen
    ungewöhnlich heißen Juli,Südamerika wird von einem der strengsten Winter seit langem
    heimgesucht.Bisher starben insgesamt 175 Menschen.Vor allem Obdachlose brauchen Hilfe.
    Habe langsam das Gefühl, das das ganze Klima durcheinander ist.


    Weiter hier http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,707415,00.html


    Liebe Grüße
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  9. #39
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Kältewelle in Südamerika: 175 Tote

    Während Österreich einen ungewöhnlich heißen Juli erlebt, wird Südamerika von einem der strengsten Winter seit langem heimgesucht. Bisher starben in sieben Ländern insgesamt 175 Menschen infolge der bitteren Kälte. Am schlimmsten war die Lage im Süden Perus, wo das Thermometer in höheren Lagen der Anden auf bis zu 23 Grad unter null fiel. Seit Beginn der vergangenen Woche starben dort nach offiziellen Angaben von gestern (Ortszeit) 112 Menschen an Unterkühlung und Grippe.

    Schadhafte Öfen

    n Argentinien wurden so niedrige Temperaturen wie seit zehn Jahren nicht mehr gemessen. Dort erfroren 16 Menschen, weitere elf starben durch Kohlenmonoxid-Vergiftungen infolge schadhafter Öfen. Ungewöhnlich kalt war es auch in angrenzenden Ländern. In Bolivien fielen der Kälte 18 Menschen zum Opfer, in Paraguay fünf, in Chile und Uruguay je zwei und im Süden Brasiliens neun Menschen.

    Auch Tausende Rinder erfroren

    In Paraguay und Brasilien erfroren zudem Tausende Rinder auf den Weiden. Ställe gibt es nicht, da es normalerweise auch im Winter nicht wirklich kalt wird.

    Am schwersten haben es in allen Ländern die ärmeren Bevölkerungsgruppen, die oft in prekären Behausungen nur schlecht gegen die Kälte geschützt sind, keine Heizungen haben und von den Gesundheitssystemen mehr recht als schlecht versorgt werden.

  10. #40
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    EXTREME Hitzewelle in Russland !!!

    Russland

    Dichter Rauch über Moskau

    Nach drei Wochen Hitze mit den höchsten Temperaturen in Moskau seit Beginn der Aufzeichnungen brennen nun Wälder und Torfmoore in der Umgebung der Hauptstadt Russlands. Die Hochhäuser am Rande der Stadt sind in dichten Rauch gehüllt. Die Menschen leiden unter hohen Temperaturen und hoher Partikelkonzentration.
    Dichter Rauch aus Wald- und Torfmoorbränden in der Umgebung von Moskau hat die Bewohner der russischen Hauptstadt am Montag nach Luft schnappen lassen. Nach einer beispiellosen dreiwöchigen Hitzewelle waren die berühmten stalinistischen Hochhäuser der Stadt an der Moskwa am Horizont kaum sichtbar. Das Thermometer zeigte laut des Wetterdienstes mit 37,2 Grad im Schatten in Moskau die bislang höchste Temperatur seit Beginn der Messungen.

    Wie die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Amt für Luftqualität meldete, war die Konzentration schädlicher Partikel in der Luft fünf- bis achtmal so hoch wie normalerweise. Der Katastrophenschutz warnte nach Informationen der Nachrichtenagentur ITAR-TASS vor Sichtweiten von nur 300 Metern in Teilen der russischen Hauptstadt. Die Sanitätsdienste forderten vor allem ältere Menschen auf, in ihren Häusern zu bleiben. Ministerpräsident Wladimir Putin wandte sich im Fernsehen an die Bevölkerung: „Trinken Sie heißen Tee. Das regt die Schweißbildung an und hilft, Hitzschläge zu überwinden.“

    Rund sechzig Brandherde wurden am Montag rund um Moskau gezählt, sechzig Hektar Wald und Torfmoore sind dem Katastrophenschutz zufolge betroffen. Bei den Bränden in den Mooren verglüht der dortige Torf bis in mehrere Meter Tiefe. Diese Torffeuer sind äußerst schwer zu löschen.

    Im europäischen Teil Russlands herrscht seit Anfang Juli außergewöhnliche Hitze, täglich steigt das Thermometer auf über 30 Grad. Die Hauptwetterstation in Moskau zeigte nach Angaben der Behörden um 16 Uhr (Ortszeit, 14 Uhr MESZ) 37,2 Grad. Das ist die höchste bislang dort gemessene Temperatur seit Beginn der Messungen in Russland vor 160 Jahren. Der bisherige Rekord lag demnach bei 36,8 Grad im Jahr 1920. In dieser Woche rechnen die Behörden sogar mit Werten von bis zu 40 Grad. Erst am Ende der Woche soll es schrittweise abkühlen.



    Durch die ungewöhnlichen Temperaturen wurde nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums in den 23 betroffenen Regionen bereits ein Drittel der Ernte vernichtet. Putin sagte den Landwirten finanzielle Hilfen zu. Die Hitze führt zudem zu einer hohen Zahl von Badeunfällen, die ohnehin wegen des weitverbreiteten Alkoholkonsums relativ häufig sind. Am Wochenende ertranken in ganz Russland 65 Menschen, seit Anfang Juli starben 951 Menschen auf diese Weise. Dies geht aus Zahlen des Katastrophenschutzes hervor, die die Nachrichtenagentur Interfax verbreitete.


    [link=http://www.focus.de/panorama/vermischtes/russland-dichter-rauch-ueber-moskau_aid_534597.html][/link]
    ==>Meteogramm um Moskau etwa<==




    ==>Aber es geht auch nördlicher in russland in höhe von island so gut wie am polarkreis<==


    [size=110:8sqh8r1q]
    Diese Werte sind in der Tat schon fast unglaublich, mann muss bedenken das der bisherige Temperaturrekord um fast 3° übertroffen wird, und das an mehreren Tagen hindurch !!!

    Würde man diese Werte der Hitzewelle auf Österreich überttragen würde das bedeuten das der aktuelle Temp.Rekord nicht mehr 39,7° (1983,in Dellach im Drautal) sondern ca. 43°wären

    Übertragen auf Deutschland würde der aktuelle Rekord (40,3°C 27.07.1983 Gärmersdorf bei Amberg) dann ca. 43,5° Bedeuten
    [/size]


    Aktualisierung !!! (Samstag, 31.07.2010)


    Russland: Voller Glut


    Bei verheerenden Waldbränden durch die seit Wochen anhaltende Hitze in Russland sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. - Foto: dpa

    Mehrere Tote und etliche verbrannte Dörfer: Inmitten einer Rekordhitze kämpft Russland mit Waldbränden und Stürmen. Rund 240.000 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Wie schlimm ist die Lage?

    Die Luft schmeckt brandig, sagt die Livereporterin vom Staatssender RTR. Und die Bilder bestätigen es: Dicker schwarzer Qualm liegt über der Stadt Woronesh. Und man hört das Knacken brennender Äste. Stunde um Stunde schiebt sich im Südosten eine Feuerwand immer dichter an die Stadt heran, erste Ausläufer der Flammen lecken bereits gierig nach den Häusern der Vorstädte.

    Berichte aus dem Gebiet Woronesh, knapp 500 km südlich von Moskau, sehen derzeit aus wie Frontberichterstattung. In eilig zu Notfallstationen umfunktionierten Kulturhäusern drängen sich Menschen aus dem Umland, deren Dörfer von den Flammen bedroht sind oder bereits ihr Opfer wurden. Viele haben nur eine Tasche bei sich. Mit Dokumenten und dem, was sie gerade noch greifen konnten, bevor sie vor dem Feuer flüchten mussten. Apathisch sitzen sie da.


    Es ist die schlimmste Waldbrandkatastrophe in Zentralrussland. Eine Region, die eigentlich zur gemäßigten Klimazone gehört, mit mäßig warmen, feuchten Sommern. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Schon Anfang Mai kletterte das Thermometer auf über 20 Grad und hat diese Marke seither nicht mehr unterschritten. Seit Anfang Juni haben sich die Temperaturen sogar bei rund dreißig Grad eingependelt, seit Anfang Juli fallen fast täglich Hitzerekorde, die vor 130 Jahren aufgestellt wurden, als Russland mit Wetteraufzeichnungen begann. In Moskau stiegen die Temperaturen auf fast 38 Grad. Menschen suchen in Springbrunnen mitten im Stadtzentrum Abkühlung, viele kampieren nachts auf den Grünflächen vor ihren Häusern. Sturmwarnungen und Regenmeldungen schrecken sie nicht. Meist treffen diese Vorhersagen nicht zu und wenn doch, dann ist die Luft inzwischen so heiß und trocken, dass die Tropfen verdampfen, bevor sie den Boden erreichen.

    Noch schlimmer sieht es auf dem flachen Land aus. Das Getreide verdorrt auf dem Halm, höchstens kniehoch und ohne überhaupt Ähren angesetzt zu haben. Auch das Gras ist trocken wie Zunder. In der Teilrepublik Tatarstan trocknete sogar ein Nebenfluss der Wolga aus. In deren Delta bei Astrachan, wo Temperaturen weit über 40 Grad gemessen werden, brennt seit Juni das Schilf. Im Moskauer Umland entzündeten sich die Torfmoore, die nicht mehr bewässert werden. Die Luft im Zentrum ist so dick, dass man glaubt, sie mit Messern zerschneiden zu können.

    Schon vor Wochen brannten auch die ersten Wälder. Betroffen sind vor allem die Regionen südöstlich von Moskau: Wladimir, Rjasan, Nischni Nowgorod und Woronesh. Bisher gelang es Feuerwehr, Katastrophenschützern und paramilitärischen Einheiten der Polizei jedoch stets relativ schnell, die Brandherde einzugrenzen. Das änderte sich schlagartig am Donnerstag, als sich böiger Wind aus der Arktis Richtung Süden aufmachte. Die Gesamtfläche der Brände nahm in einer einzigen Nacht um das Vielfache zu. Der Kreml und die Regierung traten zu einer Krisensitzung zusammen. Sie zählen die Verluste.

    Allein in Zentralrussland brennen inzwischen 11 000 Quadratkilometer Wald. Das Feuer forderte laut Ministerium für Katastrophenschutz bisher 18 Tote, vor allem Feuerwehrleute, Dutzende wurden verletzt. Mehrere Walddörfer in den Gebieten Nischni Nowgorod und Woronesh brannten völlig nieder. Insgesamt wurden bisher über 350 Familien obdachlos.

    „Die Lage ist tatsächlich sehr ernst“, sagte Präsident Dmitri Medwedew nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax. Er will nun auch die Armee zum Löschen einsetzen. Im ganzen Land sind Flugzeuge und Hubschrauber im Einsatz. Zugleich mussten die Behörden gegen Plünderungen kämpfen. Premier Wladimir Putin hielt zunächst eine Videokonferenz mit den Gouverneuren der Katastrophenregionen ab und brach danach Richtung Nischni auf, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen. Die Betroffenen und Obdachlosen sollen vom Staat Entschädigungen in Höhe von 200 000 Rubeln bekommen. Das sind umgerechnet rund 5000 Euro – damit lässt sich allerdings auch in Russland kein neues Haus bauen.

    Versichert aber sind weder die Hausbesitzer noch die Bauern, denen die Ernte auf dem Halm verdorrt. Obwohl die Regierung seit mehreren Jahren mit teuren Aufklärungskampagnen dafür wirbt. Doch ein russisches Sprichwort lautet: Der Bauer bekreuzigt sich erst, wenn der Blitz eingeschlagen hat.

    Zudem wurden bei einem schweren Sturm in der Region St. Petersburg sieben Menschen, davon zwei Kinder, von umstürzenden Bäumen erschlagen. Den immer wieder versprochenen Wetterumschwung sehen die Meteorologen inzwischen erst für Mitte August. Ultraorthodoxe Popen haben da ihre Zweifel. Gott strafe die Menschen für ihren lästerlichen Lebenswandel, erklärten sie gestern der Moskauer Nachrichtenagentur Interfax.


    Quelle : Tagespiegel.de

    Eventuell Passende "Theorie" dazu findet ihr hier : viewtopic.php?f=24&t=50&start=15#p7505

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