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Thema: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

  1. #41
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Unwetter in Pakistan: Mehr als 1100 Tote


    Ein Mann evakuiert seine Kinder auf einem Motorrad im Nordwesten Pakistans. (Bild: Reuters)

    Islamabad - Nach heftigen Monsunregen und Überschwemmungen im Norden Pakistans sind mehr als 1100 Menschen gestorben. Fast alle davon kamen in der Grenzprovinz Khyber-Pakhtunkhwa ums Leben. Dutzende wurden vermisst. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind in der Region noch rund 27 000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. Insgesamt seien 1,1 Millionen Pakistaner von den Fluten betroffen, die Medien als die schlimmsten seit mehr als 80 Jahren bezeichneten. Die EU stellte 30 Millionen Euro Soforthilfe bereit. Auch die Bundesregierung sagte Pakistan Unterstützung zu. Besonders betroffen sind nach Behördenangaben die Gebirgsdistrikte Shangla und Swat, wo zahlreiche Flüsse über die Ufer traten und ganze Landstriche überfluteten. Viele Dörfer seien von den Wassermassen dem Erdboden gleichgemacht worden. Auch in anderen Teilen Nordpakistans forderten Unwetter Todesopfer. Im pakistanischen Teil Kaschmirs kamen nach Behördenangaben bislang mindestens 57 Menschen ums Leben. Wegen fortgerissener Brücken und überschwemmter Straßen kamen die Rettungsarbeiten nur langsam voran. In den Massenunterkünften steigt aufgrund schlechter hygienischer Verhältnisse die Gefahr von Seuchen. Ärzte berichteten aus Notlagern von Ausschlägen und Durchfallerkrankungen. Zudem gebe es Engpässe bei der Versorgung mit Lebensmitteln. dpa

    [link=http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article8770365/Unwetter-in-Pakistan-Mehr-als-1100-Tote.html][/link]

    [link=http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,709602,00.html][/link] Spricht bereits von 1300 Toten !!!


    Hier ein Zitat :

    Es ist die schwerste Flutkatastrophe seit 80 Jahren: Nach tagelangem Monsun sind mehr als 1300 Menschen in Pakistan ums Leben gekommen, inzwischen haben die Behörden in Teilen des Landes den Notstand ausgerufen - und es drohen weitere Regenfälle.

  2. #42
    Susi
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Brände in Russland bedrohen Atomzentrum

    Moskau (dpa) - Die verheerenden Wald- und Torfbrände in Russland sind am Dienstag bedrohlich nahe an ein Zentrum für atomare Forschung herangerückt. Die Flammen rund um Sarow etwa 400 Kilometer östlich von Moskau seien jedoch inzwischen unter Kontrolle, teilte die Stadtverwaltung mit.

    Landesweit weiteten sich die Feuer aber aus. Es gebe bis zu 400 neue Brände, sagte der Leiter des nationalen Krisenzentrums, Wladimir Stepanow und bezeichnete die Lage als «dramatisch». Bei der schwersten Naturkatastrophe in Russland seit Jahrzehnten starben bisher nach offiziellen Angaben 41 Menschen.

    «Das ist eine große Tragödie», sagte Kremlchef Dmitri Medwedew in einer Videobotschaft an die Nation. Russland werde alle Möglichkeiten nutzen, «um der Naturgewalt zu trotzen». Brände in insgesamt 17 Regionen des Riesenreichs hielten die Rettungskräfte in Atem. Die Löschtrupps waren zwar ununterbrochen im Einsatz. Wegen des starken Windes und der großen Hitze brachten sie aber wenige der Feuerfronten unter Kontrolle.

    Zudem können Löschflugzeuge nur bei Tageslicht eingesetzt werden. An mehreren Orten überwand das Feuer die angelegten Brandschneisen. Zunächst müssten die Menschen aus bedrohten Dörfern in Sicherheit gebracht werden, sagte Stepanow. Dies habe Vorrang vor der Rettung des Waldes und dem Löschen der Gebäude.

    Beißender Brandgeruch durchzog wie an den Vortagen viele Städte des Landes. Der Schadstoffgehalt in der Luft sei mehr als doppelt so hoch wie an anderen Tagen, sagte ein namentlich nicht genannter Experte. «Ein paar Stunden auf Moskauer Straßen kommen zwei Packungen Zigaretten gleich.» Nach Behördenangaben wurden allein am Dienstag landesweit Hunderte Menschen mit Brandwunden, Rauchvergiftungen und Kreislaufversagen in Krankenhäuser gebracht. Tausende sind obdachlos. Bei den Löscharbeiten wurden auch mehrere Soldaten verletzt, als ihr Tankwagen umstürzte.

    In Sarow waren mehr als 2200 Rettungskräfte im Einsatz, um das auch für die Waffenentwicklung wichtige Atomforschungszentrum zu schützen. Trotz der lodernden Brände in einigen Kilometern Entfernung könne im Zentrum für atomare Forschung in allen Bereichen wie gewohnt gearbeitet werden, hieß es. Zur Koordinierung der Rettungsarbeiten flog der Leiter des staatlichen Atomkonzerns Rosatom, Sergej Kirijenko, in das Gebiet.

    Die Behörden sprechen von der schwersten Trockenheit und Hitze in Russland seit mehr als 130 Jahren. In den kommenden Tagen könne die Temperatur an manchen Orten sogar auf über 40 Grad Celsius steigen, sagten Meteorologen. Wegen der Dürre korrigierte die Regierung bereits ihre Prognose für die Getreideernte deutlich nach unten.
    http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/in ... ntrum.html

  3. #43
    Susi
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Drei Millionen Menschen von Flut in Pakistan betroffen



    Die Flutkatastrophe in Pakistan trifft immer mehr Menschen - ihre Zahl erhöhte sich am Dienstag auf rund drei Millionen. Tausende Pakistaner warten auf Hilfe. Schätzungen zufolge sind mehr als 1500 Pakistaner ums Leben gekommen. Einige Helfer befürchten nun aber, dass ihre Zahl bis auf 3000 steigen könnte. Neue Regenfälle drohen unterdessen, den drittgrößten Staudamm des Landes zu überfluten...
    http://nachrichten.t-online.de/flutkata ... 7460/index

  4. #44
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Zitat Zitat von ONLINE FOCUS
    Cholera-Ausbruch nach Flutkatastrophe
    Mittwoch 04.08.2010, 09:40

    Dem Deutschen Roten Kreuz zufolge ist in Teilen Pakistans die Cholera ausgebrochen. In den von der Flutkatastrophe betroffenen Gebieten seien bereits etliche Cholera-Fälle und viele weitere Durchfallerkrankungen registriert worden. Das Rote Kreuz mahnt zur schnellen und umfangreichen medizinischen Hilfe.

    In den überfluteten Gebieten Pakistans ist nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes Cholera ausgebrochen. Es seien schon etliche Cholera-Fälle registriert worden, sagte der Leiter des Büros in Islamabad, Dirk Kamm, Mittwoch im „Inforadio“ des RBB. Zudem gebe es viele weitere Durchfallerkrankungen. Daher sei schnelle medizinische Hilfe dringend nötig.

    In den nördlichen Provinzen geht das Wasser Kamm zufolge inzwischen zurück. Das bedeute aber, dass es in den südlichen Provinzen zunehmend schwieriger werde. „Das Wasser fließt jetzt weiter südlich in Richtung der Provinz Sindh. Dort erwartet man die schlimmste Flutkatastrophe seit 33 Jahren“, ergänzte Kamm. Dies bedeute, dass jede Provinz Pakistans von den Fluten betroffen sei. Die zu leistenden Hilfe müsse daher noch umfangreicher angelegt werden.

    Die vom Monsunregen ausgelösten Überschwemmungen sind die schwersten in Pakistan seit etwa 80 Jahren.
    http://www.focus.de/panorama/vermischte ... 37744.html

  5. #45
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Erneut schwere Überschwemmungen: Schon 1.700 Tote in China

    Die schwersten Überschwemmungen seit fast 100 Jahren haben im Nordosten Chinas nahe der Grenze zu Nordkorea knapp 7.000 Häuser mitgerissen. 86.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Landesweit seien nach den immer neuen heftigen Regenfällen der vergangenen Monate mittlerweile rund 1.700 Menschen ertrunken, bei Unfällen getötet worden oder würden vermisst, berichteten staatliche Medien gestern.

    Von den Unwettern der vergangenen Tage im Nordosten sei vor allem der autonome Bezirk Yanbian betroffen. Viele der Flüchtlinge seien in Schulen und Fabriken untergebracht worden, andere harrten in Zelten oder bei Verwandten aus, hieß es weiter. Insgesamt hätten in der Provinz Jilin, zu der Yanbian gehört, mehr als 780.000 Menschen ihre Häuser verlassen müssen, rund 1,25 Millionen Hektar Ackerland seien überflutet.

    In ganz China wurden seit April 1,1 Millionen Häuser von den Wassermassen zerstört, die als Sturzbach zu Tal donnerten oder die Flüsse über die Ufer treten ließen. Zehn Millionen Menschen hätten ihre Häuser verlassen müssen, der wirtschaftliche Schaden sei immens, gaben staatliche Behörden an.



  6. #46
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    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Ich wollte erst einen neuen Thread aufmachen unter der Bezeichnung "Bevölkerungsreduktion" bei Verschwörungstheorien, dass war jedenfalls mein erster Gedanke!

    Stelle es jetzt mal hier rein, es passt in diverse Bereiche!

    Schnee in Brasilien
    Seit mehreren Tagen fällt Schnee in den südlichen Regionen von Brasilien. In den betroffenen Gebieten von Rio Grande do Sul und Santa Catarina sahen die Menschen schneebedeckte und eisige Strassen und sie mussten ihre Autos von der weissen Pracht befreien. Der südliche Teil von Südamerika ist von einem Polartief bedeckt, welches Temperaturen unter Null gebracht hat.



    Mindestens 33 Städte im Süden von Brasilien erlebten Schneestürme. Das brasilianische Wetteramt sagt voraus, die Schneefälle die Anfang der Woche begannen werden bis zum Wochenende anhalten. In Cambará do Sul (Santa Catarina) erreichten die Temperaturen -3,6°C und Bom Jesus (Rio Grande do Sul) -3°C. In Urubici mussten die Lokalbehörden Unterkünfte für die Obdachlosen einrichten, damit sie nicht erfrieren.



    Auch Argentinien ist durch die Kälte stark betroffen. In 12 der 24 Provinzen und in der Hauptstadt Buenos Aires fiel Schnee. In Patagonien entlang der Anden, wo etwas Schnee eigentlich normal ist, sind aber jetzt viele Dörfer von der Aussenwelt abgeschnitten, mit Schneehöhen von über einen Meter, was zu Verlusten bei den Viehbestände führt. Die Temperaturen fielen dort unter -10°C.

    In Bolivien sind in den tropischen Gebieten im Osten die Temperaturen unter Null gefallen, was zu „Millionen von toten Fische“ in den Flüssen geführt hat, die sonst eine warme Umgebung von 20 Grad gewöhnt sind.

    Der Gouverneur von Santa Cruz, Ruben Costas, warnte die Bevölkerung, wegen des „grossen Umweltdesasters“ durch verfaulende Fische, sollen sie kein Wasser aus den Flüssen entnehmen und er versprach, Tankwagen mit Trinkwasser würden in die Gebiete geschickt.

    “Das letzte Mal wo so etwas dieser Grössenordnung passierte war vor 47 Jahren,” sagte Costas.

    Weitere Fotos über den Schneefall in Brasilien gibt’s hier: http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=1187597
    Quelle: http://alles-schallundrauch.blogspot.co ... ilien.html

    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  7. #47
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    05.08.2010

    Folgen der Hitzewelle
    Russlands Exportstopp lässt Weizenpreise steigen


    Eine schwere Dürre trifft Russlands Weizenbauern, jetzt greift die Regierung ein: Premier Putin hat ein Exportverbot verhängt. Weltweit reagieren Märkte mit einem deutlichen Preisplus. Schon wittern Spekulanten satte Gewinne am Getreidemarkt.

    Moskau - Was hat die russische Getreideernte mit dem Brötchenpreis in Deutschland zu tun? Mehr als Verbrauchern lieb sein kann. Denn Russland verhängte am Donnerstag ein Exportverbot für Getreide als Konsequenz aus der wochenlangen Dürre und den verheerenden Bränden. Das wirkt sich auf den weltweiten Preis für Getreide aus und könnte langfristig auch die Lebensmittelpreise in hierzulande beeinflussen.

    Schon kurz nachdem Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin am Donnerstagvormittag einen Ausfuhrstopp vom 15. August bis Ende Dezember angekündigt hatte, schoss der europäische Weizenkontrakt für November in die Höhe - um bis zu 8,9 Prozent auf 227,50 Euro je Tonne. Seit Anfang Juli hat sich die Tonne Weizen damit um 50 Prozent verteuert. Auch der in den USA gehandelte Weizen-Future stieg um bis zu 8,3 Prozent auf ein Zwei-Jahres-Hoch von 785,75 US-Cent je Scheffel (42,15 Kilo).

    Russland ist einer der weltgrößten Exporteure von Weizen und hat damit großen Einfluss auf die Preisentwicklung. Wegen der extremen Trockenheit hatte Moskau die Prognose für die Getreideernte bereits um rund 20 Prozent nach unten korrigiert - auf etwa 70 Millionen Tonnen. Daher erwarten Experten weitere Turbulenzen auf den internationalen Getreidemärkten, wenn die Lieferungen nun ganz ausbleiben.
    mehr http://www.spiegel.de/wirtschaft/servic ... 32,00.html

  8. #48
    Susi
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    ...und passend dazu:


    Der Dollar, HAARP und der Weizen



    Die weltweiten Schädigungen der Ernten mit HAARP stellen ebenfalls einen Krieg dar - nicht weniger folgenträchtig als ein paar Atombomben. Anzunehmen, daß dieser Krieg jedoch ohne Antwort seitens der geschädigten Nationen bleiben werden, ist schlichtweg naiv. Insbesondere Länder mit dem Potential den Angriff der USA mit einer entsprechenden Antwort zu versehen, darf als weitestgehend sicher betrachtet werden.

    Während sich die Gerüchte um den Fall des Dollars noch für dieses Jahr (und in der Folge auch des Euro) verdichteten, haben die USA ihre in Garkona/Alaska installierte HAARP-Anlage zur Stabilisierung des Dollars genutzt. Über die Beeinflussung des Wetters – Hitzewelle mit außer Kontrolle geratenen Bränden in Russland und den GUS-Staaten und Überschwemmungen in Pakistan, Indien, Bangladesch und China, und Regenfälle in Kanada während des Zeit der Aussaaten die allesamt schwerste Einbußen bei den Ernten vor allen Dingen beim Weizen verursachten, haben die USA Ernteüberschüsse … die aber nur gegen Dollars abgegeben werden.



    Begonnen hatte es mit einer langanhaltenden Hitzewelle in Russland mit jetzt Temperaturen von 39 und 40 °C. Das eigentümliche an dieser Hitzewelle, d.h. diesem Hochdruckgebiet ist, daß es sich stabil über Russland festhält - sämtlichen Tiefdruckgebieten Westeuropas zum Trotz. Überall um Russland herum regnet es, in Westeuropa herrscht abgesehen von zwei Wochen mit einem Hoch ansonsten für die Jahreszeit ungewöhnlich starker Regen mit niedrigen Temperaturen - nur über Russland bleibt das HOCH mit noch nie gehabten hohen Temperaturen hängen. Südlich und südöstlich von Russland - Pakistan bis China jedoch leiden die Gegenden unter außergewöhnlichen Regenfällen und Überschwemmungen.

    Dabei hat Russland die größten Einbußen bei der Weizenernte zu verzeichnen - man spricht von bis zu 14 Millionen Tonnen an Ernteausfällen - also rund einem Drittel der sonst normalen Ernte. Exportverbote bei Weizen werden nicht mehr ausgeschlossen. Hinzu kommen ebenfalls stark geminderte Ernteergebnisse in der Ukraine und einigen weiteren Staaten der GUS.



    In China - aber auch in den Ländern Pakistan, Indien, Bangladesch und China haben anhaltende starke Regenfälle zu Überschwemmungen geführt - und damit ebenfalls zu erheblichen Ernteausfällen. Letztlich werden die Ärmsten der Armen den Preis für diese Wettermanipulation bezahlen.

    Somit nimmt der Weizen die Stelle des Erdoels ein, so wie bereits Henry Kissinger es ausdrückte: “Über Oel beherrscht man die Wirtschaft eines Landes – über Nahrungsmittel jedoch die Völker direkt“.

    Und ganz nebenbei bereichert die Versorgungskrise mit dem Grundnahrungsmitel Weizen auch die Reichen – sie werden reicher durch Warenterminoptionen. Natürlich hat das alles auch einen wirtschaftlichen Gesichtpunkt, auf den ich hier nachstehend eingehen werde.
    http://www.politikglobal.net/ - weiterlesen nur mit Abo - ich hab leider keins

  9. #49
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    "Die schlimmsten Fluten aller Zeiten in Pakistan"

    Die Flutkatastrophe nimmt immer größere Dimensionen an: Der UN-Sondergesandte Ripert geht davon aus, dass die Folgen auch für die Wirtschaft Pakistans verheerender seien als nach einem Erdbeben. Die UN-Mitgliedsstaaten müssten "uns mit einer großen Summe Geld ausstatten", fordert er.

    [globalvideo:1e282qkn]b11b6dcaab24ee401707[/globalvideo:1e282qkn]

    Es sind teilweise grauenhafte Bilder, die Rettungskräfte, Hilfeleistende und Journalisten von ihren Ausflügen in die Flutgebiete mit zurücknehmen. Auch der Sondergesandte der Vereinten Nationen für Pakistan, Jean-Maurice Ripert, war mehrere Tage im Land unterwegs und hat sich einen Überblick über das Ausmaß der Zerstörung verschaffen können: "In der Erinnerung findet sich kein vergleichbares Drama. Es sind die schlimmsten Fluten aller Zeiten in Pakistan. Und sie kommen nach einer anderen humanitären Katastrophe: Vergessen wir nicht, dass wir zur selben Zeit im vergangenen Jahr drei Millionen Flüchtlinge hatten wegen der Kämpfe von Militanten mit der Armee. Also reden wir hier von einer Katastrophe nach der Katastrophe."

    Millionen Bewohner des Swat-Tals etwa hatten im vergangenen Jahr vor den Kämpfen mit den Taliban fliehen müssen - viele waren gerade erst zurückgekehrt. Und stehen nun erneut vor den Trümmern ihrer Existenz - diesmal hart getroffen von der Natur.

    "Viel verheerender als ein Erdbeben"

    Immer wieder wird das Ausmaß der Fluten mit dem Erdbeben in Pakistan im Jahr 2005 verglichen. Damals starben mehr als 75.000 Menschen. Der UN-Sonderbeauftragte meint im Interview mit dem ARD-Hörfunkstudio Südasien, als Helfer mit den Wassermaßen umzugehen, sei aber viel schwieriger: Das kann man nicht vergleichen. Die Zahl der Opfer 2005 war furchtbar. Aber das Beben dauerte 30 Sekunden, in einem sehr begrenzten Gebiet. Wenn das Erdbeben zuschlägt, weiß man genau, was zu tun ist."

    Das Drama bei den Fluten sei: Sie dauerten schon zehn Tage und bewegten sich fort. "Das Ausmaß der Katastrophe, die Auswirkungen, die sie auf das Leben der Menschen haben wird, auch auf die Wirtschaft, sind viel viel verheerender als bei einem Erdbeben", fügt er hinzu.


    Macht sich ein Bild vom Ausmaß der Katastrophe: Der UN-Sondergesandte für Pakistan, Ripert.

    Zerstörte Brücken, unbegehbare Straßen

    Für die Hilfskräfte vor Ort geht es derzeit darum, die Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen - und sie überhaupt erstmal zu erreichen. Denn Dutzende Brücken sind zerstört, Straßen unbegehbar und schon gar nicht befahrbar. Gefragt danach, ob dafür genug Geld vorhanden sei, sagt Ripert: "Es kann immer mehr sein natürlich. Eine meiner Aufgaben hier, ist mir die Lage anzusehen, um den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen zu berichten, dass sie uns mit einer großen Summe Geld ausstatten müssen."

    Zunächst gehe es um die Rettungsarbeiten, anschließend um den Wiederaufbau. "Worum wir bitten werden, ist eine langfristige Anstrengung. Die Mitgliedsstaaten müssen nachhaltig helfen", ergänzt er



    "Jeder hat Angst vor mehr Regen"

    Zuletzt hatte heftiger Regen im Nordwesten, wo das Wasser eigentlich auf dem Rückzug schien, die Lage wiederum verschärft. Und das zu einem Zeitpunkt, wo der sorgenvolle Blick eigentlich Richtung Süden geht, den die Fluten jetzt erreicht haben. "Wir befinden uns erst am Anfang der Monsun-Saison, jeder hat große Angst vor mehr heftigen Regenfällen bis zum Ende des Monats. Wir können nicht sagen: Das Schlimmste kommt erst noch, aber das Ausmaß der Zerstörung ist viel größer als wir erwartet hatten."

    Klar jedenfalls ist: Die Arbeit der Hilfsorganisationen, auch der Vereinten Nationen wird andauern müssen - auch Monate nachdem Pakistans Flüsse sich wieder beruhigt haben.

    Tagesschau.de

  10. #50
    Susi
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Deutschland: Unwetter gehen in die nächste Runde

    Meteorologe Dr. Alexander Hildebrand befürchtet: Deutschland muss sich noch diese Woche auf neue Unwetter einstellen ...



    ...Nach dem heißen Juli überwiegen diesen August die regnerischen Phasen und neue Unwetter kommen auf uns zu. Erneut wird heiße Luft vom Mittelmeer eine entscheidende Rolle spielen. Donnerstag und Freitag drohen wieder starke Regenfälle - inklusive unwetterartiger Entwicklungen und weiterer Überschwemmungen. Der Sommer in Deutschland ist in diesem Jahr immer wieder für Überraschungen gut und spielt seine garstige Seite in den nächsten Tagen nochmal voll aus...

    zum Artikel: http://de.news.yahoo.com/blogs/allgemei ... 05580.html

    LG

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