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Thema: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

  1. #81
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Diesbezügliche Meldungen gehören wohl schon zum Altag :?

    China: 130.000 Menschen fliehen vor Hochwasser


    Überschwemmte Straße in der Provinz Hainan - Foto: AP/Guo Cheng

    Schwerste Überschwemmungen seit einem halben Jahrhundert

    Peking - Im Süden Chinas sind rund 130.000 Menschen vor den schwersten Überschwemmungen seit einem halben Jahrhundert geflohen, wie die Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag meldete.

    Heftiger Regen hatte besonders die Provinz Hainan heimgesucht, wo 330 Dörfer evakuiert werden mussten. Zwei Personen werden vermisst.

    In ganz Asien haben Überschwemmungen und Erdrutsche in dieser Woche mehr 130 Menschen das Leben gekostet. Für Freitag wurde weiterer Regen vorausgesagt.
    (APA)

    Quelle : der Standart.at

  2. #82
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Unwetter in Russland

    Elf Tote bei Überschwemmungen

    Heftige Regenfälle haben im Süden Russlands elf Todesopfer gefordert. Sie ertranken in den Fluten. Insgesamt stehen sieben Dörfer und 17 Ortschaften unter Wasser.


    Überschwemmungen in Russland Foto: AFP

    [size=110:13bpq4x8]Moskau –

    Durch Überschwemmungen infolge heftiger Regenfälle sind im Süden Russlands mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. In der Nähe der Küstenstadt Tuapse am Schwarzen Meer seien elf Menschen in den Fluten ertrunken, sagte ein Vertreter der örtlichen Behörden am Samstag der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Drei weitere Menschen würden vermisst.
    Zunächst hatten die Behörden die Zahl von neun Todesopfern angegeben. Die für die Region Krasnodar zuständige Abteilung des Katastrophenschutzministeriums teilte auf ihrer Internetseite mit, im umliegenden Gebirge seien sieben Dörfer und 17 kleinere Ortschaften überschwemmt worden.
    Laut RIA Nowosti wurden 300 Menschen aus dem Überschwemmungsgebiet in Sicherheit gebracht. Präsident Dmitri Medwedew habe den zuständigen Minister für die regionale Entwicklung, Viktor Bassargin, beauftragt, einen Notfallplan zu erarbeiten und die Versorgung der Flutopfer zu organisieren.[/size] (afp)


  3. #83
    Lisa
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Taifun "Megi" bringt Rekordregen

    Wirbelsturm «Megi» hat Taiwan erreicht und dort bislang elf Menschen das Leben gekostet. In 48 Stunden regnete es mehr als einen Meter Wasser vom Himmel. Es kam zu zahlreichen Erdrutschen.



    Elf Menschen starben 23 galten am Freitag in Taiwan als vermisst, darunter 19 chinesische Touristen, deren Bus bei einem Felsrutsch verschüttet wurde. In der nordöstlichen Stadt Suao City begrub eine durch den Sturm ausgelöste Schlammlawine einen buddhistischen Tempel. Dabei seien neun Menschen, einschliesslich zweier buddhistischer Nonnen, getötet worden, teilte das Notfalllagezentrum am Samstag mit. Ausserdem seien zwei Menschen in ihrem überschwemmten Haus ertrunken.
    Entlang einer Küstenstrasse im Landkreis Ilan suchten die Behörden nach einem Bus mit 19 chinesischen Touristen, der am Donnerstagabend von herunterfallenden Felsbrocken getroffen worden war.

    Aus einem weiteren Touristenbus, der nach Angaben der Regierung ebenfalls auf der Strasse von Geröll erfasst worden war, konnten 19 chinesische Insassen gerettet werden. Der taiwanesische Fahrer und der chinesische Reiseführer würden aber noch vermisst, sagte Ministerpräsident Wu Den Yih.

    Rekordregen

    Der Landkreis Ilan war von dem Taifun am schwersten betroffen. Dort sorgte der Sturm, der mit Windgeschwindigkeiten von 145 Kilometern pro Stunde unterwegs war, für einen Rekordregen: In 48 Stunden fielen 114 Zentimeter Wasser.

    «Megi» hatte vor seiner Ankunft in Taiwan auf den Philippinen 26 Menschen das Leben gekostet und Schäden in Höhe von rund 175 Millionen Dollar angerichtet. Es wird erwartet, dass der Sturm am Samstagmittag (Ortszeit) die südchinesischen Provinzen Guangdong und Fujian erreicht. In Fujian wurden bereits 272 300 Menschen vor dem Taifun in Sicherheit gebracht.

    30 Provinzen unter Wasser

    Auch Thailand leidet derzeit unter dem Wetter. Der heftige Monsunregen der vergangenen Tage kostete bislang 32 Menschen das Leben. Betroffen von den Überschwemmungen sind nach Behördenangaben vom Samstag vor allem Zentral-Thailand und der Nordwesten.

    Die schweren Regenfälle haben 30 der 77 Provinzen unter Wasser gesetzt. Der Schaden wurde auf rund 270 Millionen Franken geschätzt. Mehr als 1,4 Millionen Menschen sind betroffen, etwa 400 000 Hektar Acker stehen unter Wasser.

    In der Millionenmetropole Bangkok droht der Fluss Chao Phraya über die Ufer zu treten. Mit Sandsäcken wurden mittlerweile besonders gefährdete Stellen gesichert.

    Die Katastrophe ist nach Ansicht von Experten auch auf Überbauung zurückzuführen. Gegenden, die früher bei starkem Regen als Wasserauffangbecken dienten, seien in Golf- und Hotelanlagen umgewandelt worden. Kritisiert wurde auch, dass vor allem die Menschen im Nordosten des Landes nicht rechtzeitig gewarnt wurden.

    Fachleute der Wasserbehörde rechnen ab Sonntag mit starken Fluten im Golf von Thailand. Dabei könne Wasser in den Chao Phraya gedrückt werden, so dass sich die Lage noch verschärfen dürfte.

    Aus:
    http://www.20min.ch/

  4. #84
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Von diesem Zyklon werdet ihr ansonsten nicht viel finden, Zerstörte Infrastruktur und Nachrichtensperre durch die Diktatur "


    Zyklon "Giri" traf Myanmar

    Küstenstadt großenteils zerstört


    Knapp zwei Tage nach dem Landgang des Extrem-Zyklons "Giri" zeichnen sich schwere Verwüstungen in den Küstenregionen von Myanmar ab. Nach Angaben des Roten Kreuzes gerieten zehntausende Menschen durch sintflutartige Regenfälle, Orkanböen oder auf ihre Häuser gestürzte Bäume in Not. In der von dem Wirbelsturm am schlimmsten betroffenen Küstenstadt Kyaukphyu fiel die Stromversorgung aus, nachdem meterhohe Wellen Dämme durchbrochen und Teile der Stadt überflutet hatten. Dem Bericht zufolge wurde die Stadt dabei zu rund 70 Prozent zerstört.


    Zyklon "Giri" kurz vor Landgang im Satellitenbild

    Zyklon 'Giri' kurz vor Landgang im Satellitenbild

    Bildquelle: MODIS/NASA - Der Zyklon unmittelbar vor dem Landgang in Myanmar. Um das Auge des Extrem-Zyklons tobten zu dieser Zeit Spitzenböen von fast 300 Stundenkilometer.

    Der dunkle Schlund im Zentrum des gewaltigen Zyklons

    Der dunkle Schlund im Zentrum des gewaltigen Zyklons
    Bildquelle: MODIS/NASA - Die Nahaufnahme lässt die gewaltige Dynamik erahnen, mit der die Wolkenmassen um den Sturmkomplex wirbeln. Sein ausgeprägtes Auge erscheint als tiefer Schlund im Zentrum des Zyklons.

    Zahlen über Verletzte liegen bisher nicht vor. Nach Information eines Sprechers, der namentlich nicht genannt werden wollte, forderte der Sturm aber mindestens ein Todesopfer. Ursache der unklaren Nachrichtenlage ist vermutlich eine von der Militärregierung des Landes verhängte Nachrichtensperre. Die Junta war bereits nach dem Zyklon "Nargis" im Jahre 2008 in die Kritik geraten, weil sie die internationale Hilfe behindert und humanitäre Hilfsgüter beschlagnahmt hatte. Damals kamen über 100.000 Menschen ums Leben oder werden seither vermisst.

    Dass der neuerliche Zyklon in den Medien kaum Beachtung fand, während der zeitgleich über dem chinesischen Meer tobende Taifun "Megi" alle Nachrichtenkanäle beherrschte, mag auch an der von der Junta gewählten Isolation Myanmars liegen. Dabei war "Giri" aus meteorologischer Sicht ein höchst ungewöhnlicher Sturm: Er war in nur wenigen Stunden zu einem extrem gefährlichen Zyklon der Kategorie 4 herangewachsen und hatte mit Spitzenböen bis nahe 300 Stundenkilometer kurz vor seinem Landgang nur um Haaresbreite die Grenze zur Kategorie 5 verfehlt.

    Die Zugbahn des kleinen, aber äußerst gefährlichen Zyklons


    Die Zugbahn des kleinen, aber äußerst gefährlichen Zyklons
    Bildquelle: NRL Monterey Marine Meteorology - Der Weg des Zyklons ins Binnenland von Myanmar, wo vor allem aufgrund der gewaltigen Regenfälle immer noch mit schweren Verwüstungen gerechnet werden muss.

    Inzwischen hat sich der Wirbelsturm über den zentralen Landesteilen Myanmars abgeschwächt. Dennoch gehen in seinem Bereich noch enorme Regenfälle nieder, so dass die Gefahr von Erdrutschen und Überflutungen noch nicht gebannt ist. So ist neben massiven Schäden an der Infrastruktur des Landes auch weiterhin mit der Gefahr einer neuerlichen, humanitären Katastrophe zu rechnen, auch, wenn der weitgehend von der Militärregierung kontrollierte Nachrichtenstrom diesmal wohl nur sehr zögerlich ans Ohr der Weltöffentlichkeit dringen dürfte.



  5. #85
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Auch TOP-Aktuell der Beitrag oben : viewtopic.php?f=11&t=236&p=11858#p11857

    100 Dörfer von Außenwelt abgeschnitten



    Monatelang gab es kaum Regenfälle - und das ausgerechnet in der Regenwaldregion am Amazonas. Das hat mittlerweile zur schlimmsten Dürre seit 1963 geführt: Schiffe liegen auf dem Trockenen, Fischer können ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen, da zahlreiche Zubringer des zweitgrößten Flusses der Erde völlig ausgetrocknet sind. Rund 100 Dörfer sind mittlerweile von der Außenwelt abgeschnitten und Brasiliens Luftwaffe muss die Bewohner aus der Luft versorgen. Auch in der 1,5-Millionen-Einwohner-Stadt Manaus spitzt sich die Lage immer weiter zu.

    Regierung startet Katastrophenhilfe

    Das Amazonas-Gebiet wird derzeit von der schlimmsten Dürre seit Jahrzehnten heimgesucht. Brasiliens Regierung hat nun Katastrophenhilfe in Höhe von 13,5 Mio. Dollar (9,7 Mio. Euro) für die betroffenen Regionen angekündigt.


    Mit dem Geld sollen Projekte zur Wasserförderung und -reinigung ebenso finanziert werden wie die Lieferung von Nahrung und Getränken in jene Orte, die durch den stark gesunkenen Flusspegel von der Versorgung abgeschnitten sind. Die brasilianische Luftwaffe hat laut Angaben von BBC Online bereits 500 Tonnen an Nachschub in jene Gegenden gebracht, die normalerweise per Schiff versorgt werden.


    APA/EPA/Raimundo Valentim - Bucht mit gestrandeten Schiffen„Gestrandete“ Schiffe nahe Manaus

    1,5-Mio.-Stadt betroffen

    In Manaus, das am Zusammenfluss des Flusses Negro mit dem Amazonas liegt, ist der Pegel des Amazonas auf den niedrigsten Stand seit 1963 gesunken. Der Negro hat sogar den niedrigsten Wasserstand seit 1903 erreicht. Die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas hat 1,5 Millionen Einwohner. Wissenschaftler sprechen von der schlimmsten Dürre seit vielen Jahren. Rund 100 Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten, 27 Gemeinden und Städte riefen mittlerweile den Notstand aus.

    Mehrere Zuflüsse des weltweit zweitgrößten Flusses trockneten mittlerweile vollständig aus, was zu schweren Störungen im Schiffsverkehr und der Fischerei führt. Normalerweise beginnt die Regenzeit Ende November. Auch weiter flussaufwärts in Peru ist die Dürre beim Pegelstand des Amazonas spürbar.

    Viele Fischer ohne Arbeit

    Laut Angaben des Fischereiverbands ist derzeit wegen des Fischmangels jeder fünfte der insgesamt 120.000 in der Region tätigen Fischer arbeitslos. Und es wird befürchtet, dass sich die Lage im nächsten Jahr noch weiter zuspitzt, weil viele Fische heuer wegen der Trockenheit nicht ablaichen konnten und es damit weniger Nachschub an Fischen geben wird.


    APA/EPA/Alba FernandezFrau steht auf dürrem Acker - Bäuerin in vertrockneter Plantage

    Weil das Gefälle so niedrig ist und das Wasser auch bei normalem Pegelstand nur ganz langsam fließt, wird es lange dauern, bis sich der Wasserstand wieder normalisiert. Am schlimmsten war die Lage beim Fluss Acre, der den östlichen Teil des gleichnamigen Bundestaates durchquert. Zeitweise war es sogar möglich, den Fluss, der zu einem Rinnsal wurde, zu Fuß zu durchqueren.

    Ist 2010 abnormal?


    Ein Team der Umweltschutzorganisation Greenpeace überflog bereits vor Tagen das Gebiet, um einen Überblick über das Ausmaß des Schadens zu bekommen. Der Aktivist Rafael Cruz meinte anschließend, die diesjährige Dürre sei schlimmer als erwartet ausgefallen. „In einem gewissen Ausmaß ist hier bereits der Klimawandel spürbar.“ Das Jahr 2010 falle jedenfalls aus der langfristigen Beobachtungsreihe heraus.

    Manche Meteorologen sind der Ansicht, dass die derzeitige Dürre sich noch innerhalb der Bandbreite der zyklischen Klimamuster der Urwaldregion befindet. Ähnlich trockene Perioden gab es auch 1926, 1963 und 1964. Niemand aber habe diese niedrigen Wasserstände vorhergesehen, so Jose Antonio Marengo, ein Experte des brasilianischen Raumforschungsinstituts INPE gegenüber dem International Press Service (IPS).

    Marengo glaubt nicht, dass die Trockenheit Folge des Klimawandels ist. Wenn in November und Dezember die saisonalen Regenfälle aber nicht einsetzen, wäre das ein „echtes Problem“. Er widerspricht der These, dass die Dürre mit der Erwärmung des Wassers im Nordatlantik zusammenhängt, die auch für die Verstärkung der Hurrikans im Golf von Mexiko verantwortlich gemacht wird.

    Tiefdruckzone verschoben

    Marengo glaubt vielmehr, dass die sogenannte innertropische Konvergenzzone - eine Tiefdruckzone, die im Bereich des Äquators durch das Zusammentreffen der Passatwinde aus dem Norden und aus dem Süden entsteht - sich heuer etwas weiter nördlich bildete als normal. Damit fehlt dem Amazonas-Gebiet der Niederschlag aus den in dem Tiefdruckgebiet mehrmals täglich niedergehenden Regenfällen.

    Alarmierende Studie

    Erst vor wenigen Tagen hatten Wissenschaftler des US-amerikanischen Universitätsverbandes für Atmosphärenforschung (UCAR) mit aktuellen Rechenmodellen Alarm geschlagen: Demnach könnten 2100 die dichtest besiedelten Regionen der Welt, darunter große Teile Brasiliens, von massiver Trockenheit geplagt sein.

    Um die Dramatik der Situation zu illustrieren: Die schlimmste Dürre der jüngeren Geschichte - jene in der Sahelzone in den 1970er-Jahren, hatte auf der Skala des Dürre-Maßstabs PDSI einen Wert von -4. Die Studie erwartet für die künftigen Dürreperioden aber einen Wert von -15 bis -20.


  6. #86
    Lisa
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Bangkok ist überflutet











    [img]http://api.ning.com/files/Y*G91HCCCePZELNl-tX8SDtPyk3y6g39rnKSuRVphYM5fZ6LYBhoLAeuCMx59uIdzXr 5KWxbnh9RjxiJEPABeL7P2wranvbI/t31_25635171.jpg?width=721[/img]

    http://www.pattayadailynews.com/en/2010 ... the-brink/

  7. #87
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    [edit:2j0abavf]Riesige Unwetterfront tobt durch Mitte der USA

    Washington (dpa) - Eine gewaltige Unwetterfront hat vom Mittleren Westen bis in den Süden der USA Verwüstungen angerichtet. Zehntausende Menschen waren ohne Strom, wie CNN berichtet. Mancherorts habe der Wind fast Hurrikanstärke erreicht, im US-Staat Illinois war die Rede vom schlimmsten Sturm seit 70 Jahren. Auf dem O'Hare-Großflughafen von Chicago fielen hunderte Flüge aus. Zunächst lagen aber keine Bericht über Tote oder Schwerverletzte vor, hieß es.[/edit:2j0abavf]

    [size=130:2j0abavf]Näheres und mehr Informationen findet ihr hier : viewtopic.php?f=17&t=323&start=120#p12093[/size]

  8. #88
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Wetterphänomen: US-Ostküste droht schwerer Sturm

    Ärger und Gefahr für Amerikareisende: In Chicago sind bereits 500 Flüge ausgefallen, weil Wind in Orkanstärke aufkam. Doch das Unwetter scheint noch nicht überstanden zu sein - es zieht jetzt Richtung Ostküste weiter

    [globalvideo:2b6bzogx]7a793a3c837b931807f4[/globalvideo:2b6bzogx]

    HB CHICAGO. Eine heftige Sturmfront mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde ist über den Mittleren Westen der USA hinweggefegt. Auf dem O'Hare-Flughafen von Chicago fielen etwa 500 Flüge aus, viele Maschinen hatten Verspätung. Bäume wurden entwurzelt und Dächer abgedeckt.

    Nach Angaben von Meteorologen handelte es sich um ein ungewöhnlich großes Sturmtief. Der niedrige Luftdruck habe dem eines Hurrikans der Kategorie 3 entsprochen, allerdings habe der Sturm nicht die zerstörerische Kraft eines derartigen Hurrikans entwickelt.

    "Wenn es kälter wäre, hätten wir einen Blizzard gehabt", sagte David Imy von der US-Wetterbehörde NOAA. In Wisconsin, Indiana, Illinois, Ohio und der Region St. Louis hatten vorübergehend 145 000 Haushalte keinen Strom.



    Das Unwetter erstreckte sich am Dienstag von Nord- und Süd-Dakota bis hin zu den Großen Seen. Es bewegte sich am Nachmittag (Ortszeit) in Richtung Ostküste. Die Meteorologen schlossen nicht aus, dass die Stürme, die sich gegen Abend abschwächten, am Mittwoch erneut an Stärke zulegen könnten.


    Unheimliche Unwetter-Front in den USA

    WASHINGTON - «Eine solche Angst hatte ich noch nie», beschreibt eine Frau die gewaltige Unwetterfront, die vom Mittleren Westen bis in den Süden der USA grosse Verwüstungen angerichtet hat.



    Mindestens 160´000 Menschen waren ohne Strom, wie «CNN» berichtete. Mancherorts habe der Wind fast Hurrikanstärke erreicht, im US- Staat Illinois war die Rede vom schlimmsten Sturm seit 70 Jahren.

    «Ich hatte noch nie eine solche Angst», beschreibt eine Frau in Mount Pleasant, Wisconsin, den Sturm. «Teile des Daches, an dem wir arbeiteten, flogen mir auf einmal nur so um die Ohren, alle schrien nur noch ‹Renn!, Renn!›»

    Auf dem internationalen O´Hare-Grossflughafen von Chicago fielen Hunderte Flüge aus. Mindestens zwei Tornados wurden gezählt.

    2000-Kilometer-Front



    Zunächst lagen aber keine Berichte über Tote oder Schwerverletzte vor, hiess es weiter.

    Die Front mass den Angaben zufolge rund 2000 Kilometer und reichte von der kanadischen Grenze bis weit in den Süden. In vielen Staaten bis nach Alabama wurden die Bürger aufgerufen, nach Tornados Ausschau zu halten.

    Gestern bewegte sich das System mit 80 Stundenkilometern Richtung Osten. Mit am stärksten betroffen waren zunächst die Staaten Ohio, Indiana, Michigan, Kentucky und Illinois.
    (SDA)


    Quellen : http://www.handelsblatt.com/magazin/bus ... rm;2680515 und http://www.blick.ch/news/ausland/unheim ... usa-159399
    [size=130:2b6bzogx]Näheres und mehr Informationen findet ihr hier : viewtopic.php?f=17&t=323&start=120#p12093[/size]

  9. #89
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen



    (... ist kein Sinkloch - das extreme Hochwasser hat die Böschung vorgeschädigt/unterspült ...)

  10. #90
    Lisa
    Gast

    Re: Aktuelle "EXTREM"WETTER-Meldungen

    Erdbebenopfer müssen erneut flüchten

    Erst kam das Erdbeben, dann die Cholera. Und jetzt fordert der Tropensturm «Thomas» das leidgeprüfte Haiti. Am stärksten betroffen sind die Menschen in den Notlagern.

    Wegen des stärker werdenden Tropensturms «Tomas» hat die Regierung von Haiti die Bewohner der Notunterkünfte für Erdbebenopfer aufgefordert, ihre Zeltlager zu verlassen. «Meine Schwestern und Brüder, verlasst die gefährdeten Gebiete, ich bitte Euch darum», sagte Premierminister Jean-Max Bellerive am Donnerstag in einer Fernsehansprache, die er an der Seite seiner Kabinettskollegen an das Volk richtete. «Es wird Regen und Wind im ganzen Land geben. Seid nicht stur. Geht, wenn Ihr in einer unsicheren Unterkunft seid.»

    In Haiti leben noch immer rund 1,3 Millionen Menschen in Zelten, seit ein Erdbeben zu Beginn des Jahres rund 110 000 Häuser zerstörte. Im Lager in Corail-Cesselesse, zehn Kilometer von der Hauptstadt Port-au-Prince entfernt, brachte die UNO Bewohner zu einem Spital, wo fast 2000 Menschen während des Unwetters untergebracht werden sollten.

    Vor allem Frauen, Kinder und ältere Menschen wurden in Sicherheit gebracht. In Port-au-Prince waren die Behörden nach eigenen Angaben darauf eingestellt, rund 100 000 Menschen in öffentlichen Gebäuden unterzubringen.

    Nach Angaben von Gesundheitsminister Paul-Antoine Bien-aimé starb ein Mensch, als er versuchte, einen durch den Regen angeschwollenen Fluss in einem Fahrzeug zu durchqueren. Meteorologen rechneten damit, dass sich der Tropensturm in den kommenden 48 Stunden verstärken und bei seinem Durchzug über Haiti in einen Hurrikan verwandeln könnte. Es drohen gefährliche Brandung entlang der Küste und Erdrutsche im Landesinneren.

    Aus:
    http://www.20min.ch/

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