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Thema: Gen Food / Monsanto

  1. #581
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Gen Food / Monsanto

    WELTjournal: Glyphosat - Argentiniens kranke Kinder
    Das "WELTjournal" berichtet von Tabakbauern, deren Kinder mit Missbildungen zur Welt kommen,
    und von Ärzten, die nicht mehr schweigen wollen und auf die Gefahren des Unkrautvernichters hinweisen.

    Hier Doku sehen
    Geändert von Angeni (01.12.2017 um 16:06 Uhr)
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #582
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Gen Food / Monsanto

    Monsanto hat ein neues Produkt entwickelt, welches in New South Wales, Australien, eingesetzt wird.
    Nun sterben die Kangaroos, 21 Millionen sind es bereits. Doch das ist bestimmt nur einer dieser Zufälle.





    PS: damit es präsent bleibt:
    Monsantos Glyphosat wurde durch die EU gerade die Bewilligung verlängert, gegen viele Widerstände.

    Quelle
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  3. #583
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
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    AW: Gen Food / Monsanto

    Zitat Zitat von Angeni Beitrag anzeigen
    Monsanto hat ein neues Produkt entwickelt, welches in New South Wales, Australien, eingesetzt wird.
    Nun sterben die Kangaroos, 21 Millionen sind es bereits. Doch das ist bestimmt nur einer dieser Zufälle.





    PS: damit es präsent bleibt:
    Monsantos Glyphosat wurde durch die EU gerade die Bewilligung verlängert, gegen viele Widerstände.

    Quelle

    Nur Stimmungsmache???

    Wer hat sie gezählt???

    Stimmt das alles???

    Zu viele Kängurus in Australien

    45 Millionen Kängurus bevölkern Australien derzeit – fast doppelt so viele wie Menschen. Nun fordert ein Ökologe, dass sie getötet und gegessen werden sollen.


    weiter hier: http://www.swp.de/ulm/nachrichten/ve...-15798639.html
    So ein Thema muss komplett sachlich neutral überprüft werden!

    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  4. #584
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Gen Food / Monsanto

    Zitat Zitat von AreWe? Beitrag anzeigen
    Nur Stimmungsmache???

    Wer hat sie gezählt???

    Stimmt das alles???



    So ein Thema muss komplett sachlich neutral überprüft werden!

    LG
    Genau!! Und meine Freunde reisen im März in diese Region und haben den Auftrag von mir, sich dort genaustens rumzufragen und
    Fakten nach Hause zu bringen Sie die dorthin reist (zum x-ten mal), sind einer solche die Bescheid wissen über solche und andere Themen wie wir
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  5. #585
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Gen Food / Monsanto

    Kampf der Giganten!
    EDEKA legt sich mit Nestlé an und nimmt 163 Produkte aus dem Regal!


    Erst die Meldung, dass der Gewinn von Nestlé um 16 Prozent eingebrochen ist, und jetzt soll der Supermarkt-Marktführer Edeka seinen 4000 selbstständigen Edeka-Einzelhändlern bereits eine fünfseitige Liste mit 163 Nestlé-Produkten geschickt haben, die sie nach und nach aus den Regalen nehmen können, darunter auch Nestlés Mineralwasser San Pellegrino und Vittel. Und auch die Fertigsuppen von Maggi sucht der Verbraucher bei EDEKA in Zukunft vergebens. Grund: Ein Preiskampf!

    So hat sich sicher Ulf Mark Schneider sein erstes Geschäftsjahr als Chef von Nestlé nicht vorgestellt. Der Gewinn des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé ist im letzten Jahr um 15,8 Prozent auf 7,2 Milliarden Franken eingebrochen. Nach 13 Jahren bei Fresenius wechselte Ulf Schneider zu Nestlé. Er galt bis dato als der beste Konzernlenker seiner Generation. Erst gerade konnte Nestlé sein Süßwarengeschäft in den USA für 2 ,8 Milliarden Dollar an den Nutella-Hersteller Ferrero verkaufen.


    • Nestlé ist der größte Nahrungsmittelhersteller.
    • Ferrero ist der größte Süßwarenhersteller,
    • Fresenius/Helios ist der größte private Krankenhausbetreiber Deutschlands und
    • EDEKA ist der größte Discounter in Deutschland.



    Allein schon hier sehen Sie, dass wir es mit den Giganten zu tun haben. Doch was geschieht, wenn Giganten sich streiten?
    Nestlé-Chef Schneider will das weltgrößte Nahrungsmittelunternehmen umbauen, um das Wachstum zu steigern. „Wir haben vier Wachstumsbereiche definiert. Bei Kaffee, Tierfutter, Babynahrung und Wasser sehe ich beste Chancen. Und zwar genau in dieser Reihenfolge“, sagte er noch im Juli 2017 laut Manager-Magazin.
    Doch genau diese Produkte verschwinden aus zahlreichen Discountern, wie EDEKA, aber auch aus COOP in der Schweiz. Immerhin betrifft es mehr als 10 Prozent des Europa-Umsatzes von Nestlé, wie die «Lebensmittelzeitung» schreibt.

    Betroffen sind etwa Marken wie Nescafé, Maggi, Thomy, Vittel und San Pellegrino.

    Laut „Lebensmittelzeitung“ sind 160 Produkte von Nestlé betroffen. Darunter:

    • Bübchen (Pflegeöl, Shampoo, Sonnenlotion, Wundschutzcreme, Cremes)
    • Pizza Wagner (Salami, Hawaii)
    • Mineralwasser (San Pellegrino, Vittel)
    • Thomy (Mayo, Ketchup, Salatsauce)
    • Maggi (Fertigsuppen und -essen, Würzmischung, Würzflasche)

    Die Macht der Lebensmittel-Giganten

    Die Macht der Konzerne ist weitreichend. Wenn Unternehmen Marktmacht haben, werden sie politischen Einfluss suchen und erlangen und umgekehrt. Der enorme Reichtum und die Macht von Konzernen stehen im Zentrum vieler Probleme der Welt – wie Ungleichheit, Menschenrechtsverletzung und Umweltzerstörung. Der Drang nach kurzfristigen Profiten scheint heute die grundlegenden Menschenrechte für Millionen von Menschen auf dem Planeten zu übertrumpfen. Diese Zahlen zeigen, dass das Problem schlimmer wird.

    Was wenn jeder der Giganten seine Macht ausspielen will? Alles hat seinen Preis und auch wenn die Preise in den Discountern günstig erscheinen, zahlt jemand den wahren Preis.
    Welche Folgen haben die Billigpreise für Lieferanten und Konsumenten?
    Wie leidet die Qualität der Waren unter dem Preisdruck der Supermärkte?
    Warum bekommen Gemüsehändler, Milchbauern und Fleischproduzenten keinen fairen Preis für ihre Waren?
    Die Nahrungsmittelindustrie ist eine knallharte Branche, ein Geschäftszweig zudem, in dem sich immer mehr wirtschaftliche Macht in der Hand von immer weniger Großkonzernen konzentriert. Der derzeit umsatzstärkste ist die Schweizer Firma Nestlé International und in Deutschland der Lebensmittelhändler EDEKA. Dazu auch:Die Macht der Lebensmittel-Giganten
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    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  6. #586
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    AW: Gen Food / Monsanto

    Und gleich noch ein Post zum Thema...

    Jetzt Nigeria!
    Versklavung im 21. Jahrhundert! Trotz Protest Genehmigung von GVO!


    Die Länder in Afrika weigern sich, genmanipulierte Pflanzen anzubauen. Die westlichen Länder versuchen mit allen Mitteln, Afrika zu erpressen, damit sie sich für GVO entscheiden. Was geschieht, wenn sich ein Land weigert, sieht man an Tansania: Um Entwicklungshilfe zu bekommen, hat Tansania die Gesetze geändert. Die tansanischen Bauern erwartet jetzt eine Gefängnisstrafe von mindestens 12 Jahren oder eine Geldstrafe von mehr als 205 300 € oder beides, wenn sie Saatgut verkaufen, das nicht zertifiziert wurde. Nutznießer dieser Gesetze sind BayerMonsanto, Syngenta und BASF. Während Burkina Faso schlechte Erfahrungen mit genmanipulierter Baumwolle von Monsanto gemacht hatte und sogar Monsanto verbannte, wollen die nigerianischen Beamten trotz Kritik aus der Bevölkerung die genmanipulierten Pflanzen einführen!

    Die kenianische Regierung hat den Import von Gentechnik-Lebensmitteln untersagt. „Wenn es Zweifel und Ungewissheiten an der Sicherheit von Lebensmittelprodukten gibt, müssen Vorsorgemaßnahmen getroffen werden, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen“, erklärte Gesundheitministerin Beth Mugo Mugo. Die Ministerin drohte sogar mit Sanktionen bei Verstößen gegen das Importverbot. Kenia hält auch die Genehmigung für Feldversuche mit gentechnisch verändertem Mais zurück. Immer wieder wird Kenia aufgefordert, nach Südafrika die zweite Nation zu werden, die den Anbau von Gentech-Mais erlaubt. Maismehl ist in vielen Teilen Süd- und Ostafrikas ein Grundnahrungsmittel.
    Nigeria hat GVO-Mais im Wert von $ 10 Mio aus Argentinien beschlagnahmt

    Im November 2017 berichtete die Nachrichtenagentur Nigerias (NAN), dass die nigerianische Zollbehörde kürzlich 90 Tonnen gentechnisch veränderten Mais im Wert von etwa 10 Millionen Dollar beschlagnahmt hatte, der illegal über den Apapa-Seehafen in Lagos in das Land importiert worden war. Der gentechnisch veränderte Mais wurde Berichten zufolge aus Argentinien eingeführt.

    Die neue Art der Versklavung im 21. Jahrhundert

    Der IWF twitterte: Alle Gegner von genmanipulierten Pflanzen sind radikale grüne Aktivisten! Und man geht sogar noch weiter: diese seien alle dafür verantwortlich, dass fast 20 Millionen Menschen im Jemen, Südsudan, in Somalia und im Nordosten von Nigeria verhungern!
    Radical green activists and their distorted truth about genetically modified (GM) crops are contributing to the nearly 20M facing hunger and even starvation in Yemen, South Sudan, Somalia and northeast Nigeria.
    Auch in Deutschland wird der Mais von der Gentechnikbranche als „Ein Mais für Afrika: Gute Erträge auch bei Dürre“ bezeichnet.
    Da wird doch sogar ein Konzern wie Monsanto zum Weltretter anstatt zum Vernichter – Genmanipuliertes Saatgut mithilfe der Europäischen Union!

    Im Februar 2015 wiesen bei einem Besuch bei der EU in Brüssel Bill Gates und Melinda Gates auf Innovationen in der Landwirtschaft in Afrika hin, um Lebensmittelabhängigkeit und Unterernährung loszuwerden. „Mit einer dürreresistenten Maissorte, die genetisch verändert ist, könnte ein afrikanischer Bauer, männlich oder weiblich, 20 bis 30 Prozent mehr Ertrag aus der Farm holen. Wir denken, es ist an Kenia und Tansania und Südafrika zu entscheiden, ob das richtig für die Wirtschaft ist“, sagte Melinda Gates, Co-Vorsitzende der Bill and Melinda Gates Foundation.


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    Angeni



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  7. #587
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    AW: Gen Food / Monsanto

    Die Übernahme von Monsanto durch Bayer birgt Potenzial, den Welthunger zu stillen. Dem steht aber die Dämonisierung der grünen Gentechnik und der modernen Landwirtschaft durch Bioromantiker im Wege.

    Seit dem 7. Juni ist es amtlich. Der deutsche Traditionskonzern Bayer hat das US-amerikanische Biotechnologieunternehmen Monsanto für rund 54 Milliarden Euro übernommen. Wenige Tage zuvor hatten die Kartellwächter vom amerikanischen Justizministerium dem Deal zugestimmt, der somit die letzte bürokratische Hürde genommen hat.

    Bayers Stärke war bisher das Pharmageschäft. Außerdem ist man der weltweit zweitgrößte Hersteller von Pflanzenschutzmitteln. Neben dem Leverkusener Konzern (Jahresumsatz: 35 Milliarden Euro) wirkt Monsanto wie ein Zwerg. 2017 machte das Unternehmen aus St. Louis/Missouri cirka
    13 Milliarden Euro…..
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  8. #588
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    AW: Gen Food / Monsanto

    Genmanipulierte Nahrungsmittel schädigen Gene:
    “Menschen seien Teil eines Experiments”


    Eine Analyse aus vier unabhängigen Studien hat jetzt herausgefunden, dass genveränderte Nahrungsmittel menschliche DNA schädigt. Die Analyse basiert auf mehr als 1000 menschlichen Proben aus den vier Studien. Das Ausmaß der Schädigung ist noch nicht abzusehen.

    Der Blutkreiskauf ist normalerweise von äußeren Einflüssen aus der Umwelt und vom Verdauungstrakt vollkommen getrennt. Große Moleküle, die mit der Nahrung aufgenommen werden, können nicht direkt in den Blutkreislauf gelangen. So funktionierte der Körper bisher, im Zusammenspiel mit natürlicher Nahrung.

    Forscher haben jetzt im Blut von Menschen, die genverändere Nahrung zu sich genommen haben, DNA-Fragmente dieser GVOs gefunden. Dies war bislang mit natürlichen Lebensmitteln nicht möglich.
    Die Studie belegte zwar diese Tatsache, konnte jedoch den Mechanismus, der sie auslöst, bislang nicht ausfindig machen. Die relative Konzentration der veränderten Pflanzen-DNA war höher als die menschliche DNA.
    Fakt ist, dass die von Monsanto und Co. gentechnisch veränderten Pflanzen den direkten Transfer von Genen einer Spezies zu einer anderen ermöglichten, ohne Rücksicht auf die biologischen Grenzen und die Auswirkungen auf die Gesundheit zu nehmen (Mit Monsanto kauft Bayer auch den Ärger – 100 Jahre Giftgas Tradition).

    Menschen sind dadurch unwissentlich Teil eines großen genetischen Experiments von Agrochemie-Konzernen geworden.
    Dennoch haben die Behörden in Berlin wie auch in Brüssel anscheinend keine Bedenken, gentechnisch veränderte Lebensmittel weiter zum Verzehr freizugeben.
    Wenn ein Gen aus einem Organismus in den eines anderen verschoben wird, wird dessen genetischer Kontext verändert. Bislang können die Gesundheitsbehörden nicht sagen, wie die Auswirkungen auf die Gene und den Organismus sein werden.

    Andere Studien fanden bereits heraus, dass von Menschen verdaute, gentechnisch veränderte Lebensmittel den ursprünglichen Charakter der nützlichen Bakterien im Darm verändern.
    Gentechnisch veränderte Pflanzen werden schon seit 1996 an Tiere verfüttert und für viele Landwirte ist das selbstverständlich. Studien an Nutztieren brachten GVO-Futtermittel in Verbindung mit schweren Magenentzündungen und vergrößerten Organen bei Schweinen.
    Eben dieser Gentransfer, der eigentlich zwischen Spezies nicht stattfinden dürfte, hat dazu geführt, dass die einheimischen Pflanzenarten, die um GVO-Felder herumliegen, zu den „Super-Unkräutern“ werden.

    Die WHO gab zu, dass Gentransfers von GVO zu herkömmlichen Kulturpflanzen einen Einfluss auf die Lebensmittelsicherheit haben: „Die Gefahr ist real. Dies wurde deutlich, als Spuren einer Mais-Art, die nur als Futtermittel zugelassen wurde, in Maisprodukten für den menschlichen Verzehr auftauchten.“
    Der emeritierte Genetiker und Professor David Suzuki sagte, Menschen seien Teil eines Experiments. Er warnte eindringlich vor den Gefahren der GVO-Nahrungsmittel, die sich für Mensch, Tier und Natur gleichermaßen ergeben, wenn diese mit den Genveränderungen in Berührung kommen.
    Er warnte zudem davor, Politikern zu glauben, die GVO als Nahrung empfehlen!

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    AW: Gen Food / Monsanto

    Monsanto: US-Richter lässt mehr als 400 Klagen von Krebskranken wegen
    Glyphosat zu – Kärnten plant Verbot für Privatanwender

    Die juristischen Probleme der Bayer-Tochter Monsanto in den USA wegen des Unkrautvernichtungsmittels Roundup weiten sich aus. Ein Bundesrichter in San Francisco ließ am Dienstag mehr als 400 Klagen wegen möglicher krebsauslösender Wirkungen des glyphosathaltigen Mittels zu. In einem Fall eines Krebskranken hatte der Prozess gegen Monsanto bereits kürzlich begonnen. Tausende Krebskranke in den USA machen […]
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    Angeni



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    AW: Gen Food / Monsanto

    PCB verursacht Krebs. Der Stoff ist seit Jahrzehnten verboten.
    Aber immer noch weit verbreitet.Die Behörden schauen zu.



    Erschreckende Fakten zum verbotenen Monsanto-Gift PCB

    Das krebserregende Gift PCB wurde in Deutschland sträflich vergessen, wie eine SWR-Dokumentation an verschiedenen Tatorten zeigt.

    Auf erschreckende Weise zeigt der SWR-Dokumentarfilm «Das vergessene Gift. Wie PCB uns alle belastet» auf, «warum PCB auch 30 Jahre nach dem Verbot immer noch eine Gefahr ist, wer ein Interesse daran hat, dass dieser Giftstoff so in Vergessenheit geraten ist und wie wir uns schützen können».
    Polychlorierte Biphenyle (PCB) sind in Deutschland seit 1989 (Schweiz 1986) verboten. Die Industriechemikalie, ein erfolgreiches Produkt des Chemiekonzerns Monsanto, ist krebserregend, reichert sich über die Nahrungskette an, stört den Hormonhaushalt und kann die Fortpflanzung von Mensch und Tier beeinträchtigen. 2004 verpflichteten sich Deutschland und die Schweiz mit dem Inkrafttreten der Stockholmer Konvention, PCB-haltige Materialien bis 2028 zu eliminieren. Doch die Realität sieht anders aus.

    Tatort 1: Ein Schulhaus in Ludwigsburg. Staub glitzert im Gegenlicht des Schulzimmers. Die Kamera zoomt auf eine Fugendichtung, während eine Stimme erklärt:
    «Versteckt hat sich das Gift in diesen unscheinbaren grauen Fugen. Doch da bleibt es nicht. Es gast kontinuierlich in die Luft der Klassenräume aus, heftet sich an Staubpartikel und wird eingeatmet.»
    Die PCB-Konzentration in der Luft der Schulräume beträgt mehr als doppelt soviel, wie die in Ludwigsburg verwendete Richtlinie (Seite 3) als «langfristig tolerabel» bezeichnet (Messung: 700 ng/m3 PCB, langfristig tolerabel: 300 ng/m3).

    Gedächtnislücken bei den Behörden
    Die Eltern sind empört und fordern Massnahmen. Doch die Behörden zweifeln lieber Grenzwerte an, statt eine Strategie zu diskutieren, wie PCB aus den Schulräumen entfernt werden könnte – in denen notabene das PCB in der Luft bereits vor 20 Jahren festgestellt und dann wieder vergessen wurde, wie der Bürgermeister gegenüber dem SWR-Team einräumen musste.
    Vergessen ging das PCB auch beim Gesundheitsamt Ludwigsburg. «Man hätte was machen müssen», räumt heute Leiter Thomas Schönauer ein, um dann sofort zu relativieren. Die deutlich über dem tolerablen Vorsorgewert liegende PCB-Konzentration in den Schulzimmern hätten «keine toxikologische Relevanz»:
    «Bei diesen Werten, die hier jetzt gemessen wurden, ist bisher nichts bekannt, das langfristig relevante Schäden entstanden sind.»
    Brisant dabei: Doku-Autor Florian Nöthe zitiert eine Analyse (Seite 66) des deutschen Umweltbundesamts aus dem Jahr 2015, die festhält, dass die PCB-Belastung in der Luft gesenkt werden müsse. Gestützt auf Berechnungen der Weltgesundheitsorganiation (WHO) von 2003 sei bereits ab 60 ng PCB/m3 Luft eine Sanierung zwingend notwendig.

    Schlendrian auch in der Schweiz
    Auch in der Schweiz sind laut Berechnungen der ETH immer noch 217 Tonnen PCB in Gebäuden und Elektrogeräten verbaut. Das machte diesen März die Zeitschrift «Beobachter» publik («PCB. Das Gift, das man vergessen möchte»). Besorgniserregend ist dabei, dass die Behörden nicht wissen wo genau das PCB-Gift steckt. So konnte es passieren, dass eine PCB-verseuchte Stallwand Kalbsfleisch kontaminierte.
    Die Öffentlichkeit wurde darüber nicht informiert, wie Recherchen des «Beobachters» zeigten. Ob es ein Einzelfall oder die Spitze eines Eisbergs ist, wollte bisher auch niemand wissen. Seit dem Fund 2014 haben die Behörden keine weiteren Ställe überprüft (siehe «Infosperber»: PCB-Sanierungen: Bund und Kantone sind gefordert und «Beobachter»: Gift im Fleisch – und niemand tut etwas).

    Konzentrationsstörungen, Organschäden, Depression
    Tatort 2: Die SWR-Dokumentation erzählt auch die unglaubliche Geschichte eines Recycling-Skandals in Dortmund, der Deutschland ab 2010 während Jahren beschäftigte und der fast spurlos an den Schweizer Medien vorüberzog. Gerade mal ein Artikel in der NZZ lässt sich dazu im Schweizer Medienarchiv (SMD) finden.
    Im Mittelpunkt steht die Recycling-Firma Envio, die bis 2004 der schweizerisch-schwedischen ABB gehörte. Das Unternehmen hatte sich darauf spezialisiert, alte Transformatoren zu zerlegen und das gewonnene Altmetall weiterzuverkaufen. Die Transformatoren enthielten jedoch häufig als Kühlmittel ein PCB-haltiges Öl, dem die Envio-Angestellten teilweise ohne Atemschutz oder Schutzanzug ausgesetzt waren.
    «Man arbeitete in einer Halle, die warm ist, die heiss ist, die eine schlechte Belüftung hat. Wenn mal wieder alles unter dichtem Dampf und Staub steht, da denkt man sich nichts dabei.»
    So schildert der ehemalige Angestellte Yasar Turkan dem SWR seinen damaligen Arbeitsplatz. Drei Jahre lang arbeitete der heute 51-jährige bei Envio und spürte bald gesundheitliche Folgen: Ständige Erkältungen und Kopfschmerzen. In seinem Blut findet sich heute 500 Mal mehr PCB als üblich. Turkan leidet laut dem SWR unter Wortfindungsstörungen, Konzentrationsproblemen, Organschäden und einer Depression. Nach mehreren Meldungen schlossen die Behörden 2010 den Betrieb.
    Frührentner Turkan ist Teil der PCB-Studie «Health Effects in High-Level Exposure to PCB» der Universitätsklinik Aachen, die aufgrund des Envio-Skandals ins Leben gerufen wurde. Teil der Langzeitstudie waren 2015 über 150 Erwachsene, die durch Envio mit PCB belastet wurden, darunter Mitarbeiter, Angehörige und Angestellte umliegender Firmen.
    Geforscht wird unter anderem zum Zusammenhang von PCB-Belastung und Depression, unter der wie Turkan zahlreiche Envio-Angestellte leiden. Hinzu kommt die Angst vor Langzeitfolgen. PCB stehe im Verdacht Diabetes auszulösen und gilt als gesichert krebserregend, sagt Thomas Kraus, Leiter der PCB-Studie. Er macht gegenüber dem SWR wenig Hoffnung auf Heilung: «Mit vertretbarem Aufwand ist es nachhaltig eigentlich nicht möglich schnell grössere Mengen PCB aus dem Körper rauszubringen. Eine wichtige Schlussfolgerung daraus ist, dass Prävention das Wichtigste ist.»

    PCB-Skandal endete mit Persilschein der Justiz
    Was zuerst ein grosser Umweltskandal war, endete 2017 mit der Einstellung des Gerichtsverfahrens. Angeklagt waren der Envio-Geschäftsführer sowie der Betriebsleiter wegen Körperverletzung und Verstoss gegen Umweltgesetze. Nach zig Gutachten kamen die Richter zum Schluss, dass nicht nachweisbar sei, ob PCB die Mitarbeiter krank gemacht habe. Das Verfahren endete ohne Schuldspruch und mit einer Zahlung von 80'010 Euro an 21 Mitarbeiter, die vor Gericht gegangen waren. Das macht pro Person mickrige 3810 Euro.
    Keine Rolle spielte offenbar, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 2013, drei Jahre nach der Stilllegung des Dortmunder Recyclingbetriebs, PCB für krebserregend erklärt hatte. Die WHO hatte dafür diverse Studien über Arbeiter in PCB-Fabriken analysiert, die Transformatoren und Kondensatoren mit Isolierflüssigkeit füllten (siehe Interview mit der Forscherin Nancy Hopf im «Beobachter»).
    Das Fazit der PCB-Dokumentation des SWR: «PCB verseucht unsere Luft und unsere Nahrung. Wer einmal krank ist, hat aber kaum eine Möglichkeit zu beweisen, dass PCB schuld ist.»
    Dort, wo Arbeiter ungestraft einer massiven PCB-Belastung ausgesetzt werden durften, begannen im Mai die letzten Sanierungsarbeiten. Laut den «Ruhr Nachrichten» wurden die Dortmunder Envio-Hallen aufwändig unter Unterdruck gesetzt, damit kein Staub entweichen kann. Saniert wird – wie bei solchen Fällen üblich – im Schutzanzug und mit Sicherheitsschleuse.
    Quelle

    Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors
    Stefanie Hablützel ist Redaktorin bei Radio SRF in Chur. Sie berichtete erstmals über den Giftstoff PCB im Zusammenhang mit dem Bach Spöl im Nationalpark. Nach einer Sanierungspanne 2016 zeigten Messungen, dass die Fische im Spöl mit PCB verseucht und nicht mehr essbar sind. Für die Zeitschrift «Beobachter» realisierte sie diesen März die Titelgeschichte «PCB. Das Gift, das man vergessen möchte».

    Das Gift, das man vergessen möchte - hier klicken
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