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Thema: Gen Food / Monsanto

  1. #51
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    Re: Gen Food / Mosanto

    Ich habe unterschrieben und hatte trotzdem wenig Hoffnung. Die Leute kann eine Unterschriftensammlung nicht aufhalten. Ich habe meinen Fleischkonsum seit mehreren Monaten zu 90% zurückgeschraubt und achte generell auf gesunde Produkte, obwohl ich mittlerweile der Meinung bin, das es nicht ein Produkt mehr zu kaufen gibt, was gesund ist.
    Überall ist irgendwelcher Misst drin. Die Natur wird sich rächen!

  2. #52
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    Re: Gen Food / Mosanto

    Ja Optimismus,so siehts wohl aus,jeder einzelne kann genau wie Du und ich sehen das man halt drauf achtet was man/frau kauft und am schönsten ist eben ein eigener Garten.Ist halt immer so ein Ding.1. Find ma ein Grundstück ,2. Find mal Menschen die einen Grünen Daumen haben und Lust dazu. 3 Allein macht das kein Spaß,
    Wir haben zb eine Gemeinschaft gebildet unter freunden,wo eben jeder mal drann kommt im Garten was zu machen und haben den Super vorteil das Wir auf dem Land leben!In der Stadt ist man/frau ja fast schon gezwungen!

    Das Wort heisst DEMETER und man kann in jeder Stadt seine Lebensmittel alle 2 Wochen aus 100 % zuverlässiger Quelle Kaufen,ist ne Prima sache...Leider auch eine Geldfrage! Auch deswegen haben wir das mit der Gemeinschaft gelöst!

    Seid wochen mahlen wir auch unser Korn in einer Mühle selber! Das wird auch Gemeinschaftlich gelöst!

    Das Zauberwort ist wohl in Zukunft " Gemeinschaft"

    Allein, gibts nicht viel chansen!Leider

    Gruß

    Olaf
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  3. #53
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    Re: Gen Food / Mosanto

    ich müsste lachen wenns nicht so traurig wär
    Gen-Food soll das weltweite Hungerproblem lösen

    Das International Food Policy Research Institute (Ifpri) aus Washington lud unter Führung von US-Außenministerin Hillary Clinton mehrere Präsidenten aus der Dritten Welt ein. Das Thema war Welternährung. Noch immer leiden zwei Milliarden Menschen weltweit an Hunger oder Mangelernährung.

    Eine neue Art Wunderwaffe sei gefunden. Der sogenannte "Goldene Reis". Mit Hilfe von Gentechnik angereichert mit Provitamin A soll er vor dem Hungertod bewahren und gegen Blindheit schützen. Denn es gäbe nicht zu wenig Nahrung, mehr fehle es an Nahrung mit lebenswichtigen Spurenelementen.

    Jedes Jahr erblinden 250.000 Kinder weltweit wegen Vitamin-A Mangel, täglich sterben 6.000 Menschen daran. Der neue Reis, der Anfang 2013 auf die Felder in Süd-Ost Asien gesät werden darf, hat nur einen Nachteil. Er ist eben gentechnisch verändert und dagegen regt sich noch zahlreicher Widerstand.

    http://www.welt.de/gesundheit/article12700404/Goldener-Super-Reis-gegen-den-globalen-Hunger.html

  4. #54
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    Re: Gen Food / Mosanto

    Hallo Teddy,
    ja traurig,erst zerstören sie alle ernten,und dann muss mosantodreck gekauft werden.
    Leuft alles nach dehnen ihrem Plan!
    Lg thcok
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  5. #55
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    Re: Gen Food / Mosanto

    EU: Geklontes Fleisch muss nicht gekennzeichnet werden

    Nach langer Diskussion wurde von der EU nach zwölfstündiger Verhandlung beschlossen, geklontes Fleisch für den Verbraucher nicht zu kennzeichnen.

    Somit ist des für den Verbraucher unmöglich zu bestimmen, ob Fleisch oder Milch von geklonten Tieren stammt. Das Parlament forderte ein Verbot jeglicher Produkte aus geklonter Herkunft, der Rat lehnte dies aus Besorgnis über Handelskonflikte ab.

    Fragwürdig bleibt dabei auch die Rolle des deutschen Wirtschaftsministers Rainer Brüderle. Ihm wird von der CDU vorgeworfen, einen möglichen Kompromiss blockiert zu haben.

    http://www.welt.de/wirtschaft/article12998641/Klonfleisch-bleibt-in-Europa-weiterhin-erlaubt.html

  6. #56
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    Re: Gen Food / Mosanto

    Genmodifizierte Kühe geben menschliche Muttermilch

    Wissenschaftler haben 300 Milchkühe mit menschlichen Genen versehen, damit diese menschliche Muttermilch produzieren.

    Diese Milch, die reich an wichtigen Nährstoffen ist, soll in der Zukunft eine Alternative für die Baby-Milchnahrung sein.

    Nun hoffen die Forscher, dass diese Milchprodukte in die Massenproduktion gehen. Die Forschung wird von einem bekannten Biotechnologie-Unternehmen unterstützt.

    http://www.telegraph.co.uk/earth/agriculture/geneticmodification/8423536/Genetically-modified-cows-produce-human-milk.html

  7. #57
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    neuer Organismus

    Na, das wird ja immer besser!

    Ein neuer Organismus, Gentechnik sei Dank!

    Da bei Monsanto, etc. ja alles im Rahmen der "Vernunft" läuft, ist das bestimmt rein zufällig ganz einfach "passiert"!

    Wissenschafter schlägt Alarm:

    „US-Landwirtschaft droht Kollaps“

    Eine drastische Warnung vor den katastrophalen Folgen der Gentechnik kommt nun aus dem „Mutterland“ dieser Risikotechnologie: Der renommierte US-amerikanische Forscher Don Huber warnt vor einem „Kollaps der landwirtschaftlichen Infrastruktur“. Schuld sei ein krankmachender, völlig neuer Organismus, der u.a. große Ernteausfälle bei Gensoja und Genmais verursachte. Bei der Verfütterung dieser Pflanzen sei es zu Unfruchtbarkeit und Fehlgeburten von Tieren gekommen. Generell steht das vielfach im Zusammenhang mit der Gentechnik eingesetzte Totalpflanzengift Glyphosat bzw. Produkte wie Roundup® im Mittelpunkt des Interesses. Die Zulassung neuer Gentechnik-Pflanzen sollte weitgehend sofort gestoppt werden, fordert Huber.

    Huber schrieb zwei Briefe: Lesen Sie die deutsche Übersetzung des Briefes von Ende März 2011 an die - Gentechnik befürwortenden - EU-Verantwortlichen und Hubers ersten Brief an US-Landwirtschaftsminister - und natürlich ebenso glühenden Gentechnik-Befürworter - Tom Vilsack von Mitte Jänner 2011. Was soll noch alles passieren, bis in Österreich und überall anders ein Gentechnik-Verbot beschlossen wird?

    --

    Brief von Prof. Don Huber an die EU-Verantwortlichen
    Jose-Manuel Barroso, EU-Kommissionspräsident
    in Kopie an Präsident Herman Van Rompuy, Präsident Jerzy Buzek, Kommissar John Dalli und an manche EU-Parlamentarier (MEPs)
    25. März 2011

    Dieses Begleitschreiben soll die Argumentation und die Anliegen erklären, die in einem Brief übermittelt wurden, den ich am 17. Jänner 2011 an Landwirtschaftsminister Tom Vilsack schickte (Anhang 1). Der Brief war nicht für die Öffentlichkeit bestimmt; wie auch immer, der Brief „sickerte durch“ und wurde danach ins Internet gestellt, woraufhin er bald weltweit bekannt wurde. Sobald er weit verbreitet war, gab ich die Zustimmung für weitere Veröffentlichungen im Internet, um ihn einheitlich zu halten. Mein ausgelasteter Termin- und Reisekalender verzögerte die Weitergabe weiterer Information in dieser Angelegenheit an viele Personen, die danach fragten. Die wissenschaftlichen Daten über diesen neu entdeckten Organismus wird für eine formale Veröffentlichung vorbereitet.

    Ich schrieb den Brief an Minister Vilsack aus einem sehr einfachen Grund: Wir haben in den USA eine große Zahl an Problemen in der produzierenden Landwirtschaft, die sich anscheinend verstärken und manchmal direkt mit gentechnisch veränderten Pflanzen (GMO) zusammenhängen und/oder den Produkten, auf die sie resistent gemacht wurden – vor allem in Bezug auf Glyphosat (die aktive Chemikalie im Roundup®-Herbizid und in Nachahmeprodukten dieses Herbizides). Wir haben in letzter Zeit eine Verschlechterung in der Pflanzengesundheit bei Mais, Sojabohnen, Weizen und anderen Kulturen festgestellt mit ungeklärten Epidemien des „Sudden Death Syndroms“ (= Plötzliches Todes-Syndrom) bei Sojabohnen, „Goss' wilt“ (Anm.: Welken) bei Mais und „Schwarzbeinigkeit“ bei Getreidepflanzen (Weizen, Gerste, Hafer, Triticale und Roggen) in den vergangenen zwei Jahren.

    In derselben Zeit sind zunehmend eine zuvor unerklärliche Unfruchtbarkeit bei Tieren (Rind, Schwein, Pferd, Geflügel) und Fehlgeburten aufgetreten. Diese Gegebenheiten bedrohen die wirtschaftliche Grundlagen sowohl der Pflanzen- als auch der Tierproduzenten.

    Hohe Unfruchtbarkeit und Fehlgeburten bei den verschiedenen Tierarten treten immer häufiger auf. Häufig können alle bisher bekannten Gründe als Faktoren für diese Zustände in diesen bestimmten Landwirtschaftsbetrieben ausgeschlossen werden (Anhang 2). Eine genaue Untersuchung hatte ergeben, dass dieser kürzlich erkannte Organismus in allen Fällen anwesend war. Die Koch´schen Postulate sind für Tiere ergänzt worden, um die Ursache/Wirkungs-Beziehung mit dem neuerdings kultivierbaren Organismus zu bestätigen. Eine Nachforschung nach dem Ursprung von Tierinfektionen enthüllte eine hohe Population dieses neu entdeckten elektronenmikroskopisch kleinen Organismus im Sojamehl und in Maisprodukten. Der Organismus erscheint vergleichbar und möglicherweise synergistisch mit anderen Mikroorganismen wie Fusarium solani fsp. Glycines, dem Grund des SDS bei Sojabohnen und auch mit dem grampositiven Bakterium Clavibacter michiganensis subsp. nebraskensis.

    Obwohl die meisten Maishybriden genetisch resistent auf „Goss´s wilt“ (Welke) gewesen sind, zeigten vorläufige Untersuchungen im Jahr 2010, dass die Anwendung des Glyphosat-Herbizids oder des Netzmittels der Glyphosat-Rezepturen die Resistenz aufhoben und sie (die Maishybride) gänzlich anfällig für dieses Pathogen machten (Abbildung 1). Diese Krankheit wurde 2009 und 2010 allgemein in vielen US-Feldern des Mittleren Westens beobachtet, wo Roundup-Ready-Mais gepflanzt wurde, während angrenzender gentechnikfreier Mais ganz leichte bis keine Infektionen aufwies, trotz der hohen Inokulum-Präsenz (Impfbakterien) in nicht gepflügten Rückständen (Abbildung 2). Die erhöhte „Goss´ Wilt“ (Welke) 2010 war ein Hauptfaktor für den Verlust von geschätzt rund einer Milliarde Bushel Mais (Anm.: ca. 25 Mio. Tonnen) im vergangenen Jahr (basierend auf die im August von der USDA geschätzten Erträge und das eigentlich geerntete Getreide nach Angaben der USDA im Jänner) trotz allgemein guter Erntebedingungen.

    Die zunehmende Schwere von Pflanzenkrankheiten nachdem Glyphosat angewendet wurde (Abb. 3), ist gut dokumentiert, und obwohl selten zitiert, ist die verstärkte Krankheitsanfälligkeit auf die herbizide Wirkungsweise von Glyphosat zurückzuführen (Johal and Rahe,1988, 1990; Johal and Huber, 2009; Schafer et al, 2009, 2010). Der Verlust der Widerstandskraft gegenüber Krankheiten bei Roundup Ready®-Zuckerrüben nach der Anwendung von Glyphosat, veranlasste Forscher der USDA-Zuckerrüben-Versuchsanstalt, in ihrem Papier eine Vorsorge-Anweisung einzufügen, z.B.: „Vorsichtsmaßnahmen müssen bei vorhandenen Bodenkrankheiten getroffen werden, wenn das Unkrautmanagement bei Zuckerrüben eine Nachauflauf-Glyphosat-Behandlung mit einschließt.“

    Der Verlust der genetischen Widerstandskraft bei Roundup Ready® Maishybriden auf Goss' wilt (Clavibacter michiganensis subsp. nebraskensis) (Abb. 2, 3), die synergistische Beziehung des neulich erkannten elektromikroskopischen Organismus, der Unfruchtbarkeit und Fehlgeburten bei Tieren mit grampositiven Bakterien auslöst, und große Populationen des neuen EM-Organismus in Roundup-Ready-Maisblättern und Silage, schafft Besorgnis über die Freigabe von Roundup-Ready®-Luzerne, die nur wegen ihrer genetischen Widerstandskraft auf Bakterienwelke durch den Clavibacter michiganensis subsp. Insidiosum in vielen Gebieten ertragreich ist. Wenn der EM-Organismus in der Luzerne gleich wirkt wie bei Mais, könnte diese Krankheit die Luzernenproduktion ebenso unprofitabel wie unsicher für Tierfutter und die damit verbundenen Produkte wie Mich für die menschliche Ernährung machen. Der Verlust der Luzerne, der wertvollsten Futterpflanze der USA und der betriebswirtschaftlich viertwichtigsten Feldfrucht, könnte den sich abmühenden Milch- und Rindermastbetrieben einen tödlichen Schlag versetzen.

    Ausgedehnte Forschungsarbeit hat gezeigt, dass Glyphosat, dieses wirksame Instrument für Unkrautmanagement, auch ein starker Immobilisierer (chelatbildende Verbindung) essenzieller Pflanzennährstoffe ist, um die Nährstoffaufnahme, den Nährstofftransport und die physiologische Leistungsfähigkeit bei nur einem Bruchteil des beschrifteten Herbizidanteils Ekers, Ozturk, Cakmak, Zobiole, Jolly et al., 2004) zu beeinträchtigen. Glyphosat ist ein starkes Biozid, das Bodennützlinge schädigt, die wichtig für die Nährstoffverwertung, Stickstofffixierung, Nährstoffverfügbarkeit und die natürliche Krankheitsbekämpfung sind (Kremer & Means, Zobiole et al, Dick et al), mit einer dadurch resultierenden Zunahme von Krankheiten bei Mais, Sojabohnen (Abb. 3), Weizen und anderen Feldfrüchten. Die enge Verbindung zwischen der Versorgung mit Mineralstoffen und der Schwere der Erkrankung ist gut dokumentiert (Datnoff et al, 2007). Diese Abläufe können schädliche Auswirkungen auf die Nährstoffaufnahme der Pflanzen, Krankheitsanfälligkeit und die Nährstoffqualität der erzeugten Pflanzen haben.

    Die schädlichen Wirkungen von Gentechnik-Pflanzen sind auch eindringlich in Berichten von Tierproduzenten in den USA aufgezeigt worden. Obwohl einige dieser Berichte anekdotenhaft sind aufgrund der begrenzten analytischen Techniken, die zur Verfügung stehen, um die Ursache zu verifizieren, konnten einige Produzenten den wirtschaftlichen Betrieb wieder aufnehmen, indem sie die Fütterung auf gentechnikfreie Pflanzen umstellten. Wiederholte unabhängige Replikationsforschung ist in diesem Bereich nötig, besonders im Licht der ernsthaften kürzlich erhobenen toxikologischen Bedenken, die das Giftigkeits-Potenzial für Tier und Mensch ausgehend von sehr niedrigen Glyphosatgehalten in Nahrungs- und Futtermitteln zeigt, die um ein Vielfaches niedriger sind als die erlaubten Werte in US-Lebens- und Futtermittelprodukten (Seralini et al., 2011). Die kürzliche unabhängige Analyse und Rechtssprechung des Indischen Höchstgerichtes, das gentechnisch veränderte Melanzani (Auberginen) ein bedeutsames (signifikantes) Gesundheitsrisiko für Menschen darstellen, verlangt nach weiteren Ermittlungen in den USA (AgroNews, 2011).

    Ich habe das Gefühl, ich wäre gänzlich unverantwortlich, wenn ich meine eigenen Untersuchungen und die nun verfügbare enorme Menge veröffentlichter Forschungsarbeiten ignorieren würde, die die Bedenken unterstützen, die wir in der produzierenden Landwirtschaft sehen, ohne sie ins Bewusstsein des Landwirtschaftsministers zu bringen mit dem Aufruf an ihn, die so sehr nötige unabhängige Forschung in die Wege zu leiten. Viele Produzenten können nicht weitere 3-10 Jahre auf jemanden warten, der die Geldmittel und das neutrale Umfeld bereitstellt, um eine solche kritische Forschung durchzuführen (Anhang 2. Entomologists letter to EPA).

    Basierend auf die sich momentan ansammelnden wissenschaftlichen Belege glaube ich nicht, dass es im besten Interesse der landwirtschaftlichen Produzenten oder der konsumierenden Öffentlichkeit ist, wenn Aufsichtsbehörden mehr Gentechnik-Pflanzen zulassen, insbesondere Roundup-Ready®-Luzerne und –Zuckerrüben, bis unabhängige Forschung einwandfrei ihre Produktivität – wenn sie für potenziell schwere Krankheiten anfällig sind –, sowie die Belanglosigkeit der neuen EM-Organismen und ihrer Nährstoff-Gleichwertigkeit feststellen kann. In meinem Brief, bat ich den Minister, die dafür notwendigen Mitteln bereitzustellen und forderte ihn auf, äußerst vorsichtig bei der Freigabe dieser Pflanzen vorzugehen, bis solche Erkenntnisse die in dem Brief ausgedrückten Sorgen beseitigen, so sie es tun.

    Anhang 1: Brief an US-Landwirtschaftsminister Thomas Vilsack

    Landwirtschaftsminister, US-Regierung

    VERTRAULICH und DRINGEND

    17.1.2011

    Sehr geehrter Herr Minister Vilsack,


    ein Team von führenden Pflanzen- und Tierwissenschaftlern machte mich kürzlich auf die Entdeckung eines elektronenmikroskopischen Pathogenes aufmerksam, das einen erheblichen Einfluß auf Pflanzen, Tiere und wahrscheinlich auch auf Menschen hat. Nach Durchsicht der Daten ist es weit verbreitet, sehr gravierend und in viel höheren Konzentrationen in Roundup-Ready- (RR) Sojabohnen und -Mais, was auf eine Verbindung mit den RR-Genen oder wahrscheinlicher der Anwesenheit von Roundup hinweist.
    Dieser Organismus tritt NEU in der Wissenschaft auf!

    Das ist eine sehr heikle Information, die einen Kollaps des Soja- und Mais-Exportes und eine erhebliche Störung des heimischen Lebensmittel- und Futterangebotes zur Folge haben könnte. Auf der anderen Seite können neue Organismen bereits für großen Schaden verantwortlich sein (siehe unten). Meine Kollegen und ich untersuchen deshalb schnell und diskret und ersuchen die USDA und andere Stellen um Hilfe, um die Herkunft der Pathogene, die Verbreitung, die Auswirkungen und die Gegenmittel zu bestimmen.

    Wir informieren die USDA in diesem frühen Stadium über unsere Ergebnisse, namentlich wegen Ihrer bevorstehenden Entscheidung hinsichtlich der Genehmigung von RR-Luzernen. Naturgemäß kann eine solche Genehmigung, wenn entweder das RR-Gen oder Roundup selbst ein Katalysator oder Co-Faktor dieses Krankheitserregers ist, eine Katastrophe sein. Basierend auf den derzeitigen Hinweisen, wäre zur Zeit die einzige angemessene Aktion, die Freigabe zu verschieben, zumindest bis genügend Daten das RR-System entlasten, wenn dem so ist.

    In den vergangenen 40 Jahren war ich Wissenschaftler der Fach- und Militärbehörden, die natürliche und menschengemachte biologische Gefahren beurteilen und entsprechende Vorbereitungen treffen, eingeschlossen biologische Kriegsführung und Krankheitsausbrüche. Mit dieser Erfahrung glaube ich, dass die Bedrohung, die von diesem Erreger ausgeht, einzigartig und hoch riskant ist. Für Laien sollte man es als Ernstfall (bzw. Gefahr) beschreiben.

    Verschiedene Forscher, die an diesem Problem arbeiten, haben verschiedene Teile zu diesem Puzzle beigetragen, welche zusammen das folgende beunruhigende Szenario ergeben:

    Einzigartige physikalische Eigenschaften

    Dieser zuvor unbekannte Organismus ist nur unter dem Elektronenmikroskop (36.000x) sichtbar, seine ungefähre Größe ist die eines mittelgroßen Virus. Es ist in der Lage, sich fortzupflanzen und scheint ein Organismus ähnlich eines Mikro-Pilzes zu sein. Wenn das so wäre, dann wäre dies der erste solche Mikro-Pilz, der je identifiziert worden wäre. Es gibt überzeugende Beweise, daß dieser Infektionserreger Krankheiten sowohl bei Pflanzen als auch bei Säugern fördert, was sehr selten vorkommt.

    Ort und Konzentration der Krankheitserreger

    Er wird in hoher Konzentration in Roundup-Ready-Sojabohnen-Mehl und in Mais, Destillationsprodukten, vergärten Futterprodukten, Schweinemagen-Inhalt und Schweine- und Rinder-Plazentas gefunden.

    Verbunden mit dem Ausbruch von Pflanzenkrankheiten

    Der Organismus ist überaus produktiv in Pflanzen enthalten, die mit zwei überall vorhandenen Krankheiten infiziert sind, was die Erträge und die Einkommen der Farmer verringert – das plötzliche Absterben von Soja (SDS) und Welken von Mais. Der Erreger wird auch in dem Pilzerreger von SDS (Fusarium solani fsp glycines) gefunden.

    Zusammenhang mit Störungen bei der Fortpflanzung der Tiere

    Labortests haben die Präsenz dieser Organismen breitgefächert im Viehbestand bestätigt, bei dem Spontanaborte und Unfruchtbarkeit auftraten. Laufende Forschungen, bei denen vorläufige Ergebnisse vorliegen, waren auch in der Lage, in einer klinischen Situation Fehlgeburten hervorzubringen.

    Der Krankheitserreger kann die steigende Häufigkeit von Unfruchtbarkeit und spontanen Fehlgeburten der vergangenen Jahre bei US-Rinder-, Milchvieh-, Schweine- und Pferdebetrieben erklären. Dies unterlegen auch Berichte über Unfruchtbarkeitsraten bei Färsen (jungen Milchkühen) von über 20% und spontanen Fehlgeburten bei Rindern von 45%.

    Zum Beispiel erlitten 450 von 1000 schwangeren Färsen, die mit Weizensilage gefüttert wurden eine Fehlgeburt. Zur gleichen Zeit hatten andere 1000 Färsen aus der gleichen Herde, die mit Heu aufgezogen wurden, keine Aborte. Hohe Konzentrationen der Krankheitserreger wurden im Weizen bestätigt, welcher wahrscheinlich mit einem Glyphosat-Unkrautbekämpfungsmittel behandelt wurde.

    Empfehlungen

    Zusammenfassend ersuchen wir aufgrund der hohen Titer dieses neuen Tier-Pathogens in RR-Pflanzen und seiner Verbindung mit Pflanzen- und Tierkrankheiten, welche epidemische Ausmaße erreichen, um die Teilnahme der USDA an einer Untersuchung unter Beteiligung verschiedener Kommissionen und ein sofortiges Moratorium für die Freigabe von RR-Pflanzen, bis die ursächliche Beziehung mit Glyphosat und/oder RR-Pflanzen als Gefahr für die Pflanzen- und Tierproduktion und die menschliche Gesundheit ausgeschlossen werden kann.

    Es ist vordringlich, zu untersuchen, ob die Nebenwirkungen von Glyphosat das Wachstum dieses Krankheitserregers ermöglicht haben oder größeren Schaden an geschwächten Pflanzen und Tier-Wirten verursachen konnten. Es ist gut dokumentiert, daß Glyphosat Pathogene des Bodens begünstigt und bereits mit dem Ansteigen von mehr aus 40 Pflanzenkrankheiten in Verbindung steht, es baut die Abwehr der Pflanzen ab und es reduziert die biologische Verfügbarkeit der Nährstoffe im Futter, was wiederum die Beschwerden der Tiere verursachen kann. Um diese Faktoren genau auswerten zu können, beantragen wir Zugang zu den relevanten USDA-Daten.

    Ich habe seit mehr als 50 Jahren Pflanzenkrankheiten studiert. Wir sehen jetzt eine noch nie dagewesenen Trend des Anwachsens von Krankheiten und Beschwerden bei Pflanzen und Tieren. Dieses Pathogen kann hilfreich sein, dieses Problem zu verstehen und zu lösen. Es verdient umgehende Zuwendung mit erheblichen Ressourcen, um einen allgemeinen Kollaps unserer entscheidenden landwirtschaftlichen Infrastruktur zu verhindern.

    Quelle:http://www.gentechnikverbot.at/?view=article&id=31
    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  8. #58
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    Wahrheit

    Wissenschaftsglaube, ein wenig durchgerüttelt

    Bertram Verhaag hat einen Film über den Einfluss der Wirtschaft auf Wissenschaft und Gentechnikforschung gedreht – hemmungslos parteiisch, aber sehenswert.

    Pastellfarben schimmert der Balaton-See in der Abenddämmerung. Über glühenden Kohlen brutzelt der fette Speck einer selbst gemachten Pizza. Ápárd Pusztai kehrt regelmäßig in seine ungarische Heimat zurück. Hier ist er nicht der Biochemiker aus England, den man vor gut zehn Jahren öffentlich durch den Dreck gezogen hat, weil er es wagte, die Sicherheit von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln infrage zu stellen. Die Enttäuschung sitzt tief. Am schlimmsten für ihn war die Erkenntnis, dass viele Wissenschaftler keine Wissenschaftler sind: Als Handlager der Industrie veröffentlichen sie fadenscheinige Studien. Weil sie geldgierig sind und voller Angst.
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    Der neue Film von Bertram Verhaag trägt den Untertitel Gentechnik im Magnetfeld des Geldes und es geht genau darum. Wie stark ist der Einfluss der Wirtschaft auf die Wissenschaft? Können wir noch von Unabhängigkeit sprechen? Dass der Münchner Dokumentarfilmer die Genforschung herausgepickt, wundert nicht. David gegen Monsanto, Tote Ernte, Der achte Schöpfungstag – immer wieder geht es in seiner Arbeit um Landwirte, Bürgerrechtler und Wissenschaftler, die den Versprechungen der Chemie-Multis nicht trauen. Gentechnik stoppt nicht den Hunger in der Welt, erleichtert nicht die Arbeit auf dem Feld und spart nicht Spritzmittel ein. Gentechnik steigert den Umsatz der Konzerne und stürzt Bauern in eine tiefe Abhängigkeit. Wissenschaftlern ergeht es angeblich genauso. Wer aufmuckt gefährdet seine Karriere.




    Mit einem Messer schneidet Pusztai Kartoffeln in Scheiben. Genau wie in seinen letzten Jahren am Rowett Research Institute in Aberdeen. Damals wollte er herausfinden, ob Genfood einen Einfluss auf die Gesundheit hat. "Es gab dazu keine Veröffentlichungen", sagt der Biochemiker, "obwohl wir das alle schon aßen". Er verfütterte gentechnisch veränderte Kartoffeln an Ratten, später tötete, sezierte und verglich er die Tiere mit einer Kontrollgruppe. Das Ergebnis: größerer Darm, kleinere Nieren – nur zwei von insgesamt 36 Unterschieden.

    Am Institut wurde er gefeiert wie ein Held, in einer Sendung des britischen Senders Channel 4 sollte er die Öffentlichkeit darüber informieren. 150 Sekunden mit zwei zentralen Botschaften: "Ich würde gentechnisch veränderte Nahrungsmittel nicht essen" und "Es ist unfair, Mitbürger als Versuchskaninchen zu benutzen".

    Zwei Tage später dann das Aus. Angeblich klingelte das Ministerium des damaligen Premierministers Tony Blair bei Rowett-Direktor Philip James durch. Pusztai musste gehen, seine Ergebnisse wurden dementiert, er habe voreilige Schlüsse gezogen, Versuchsdaten vertauscht, erfunden.

    Wer sich an den Fall erinnert, weiß: unumstritten ist Pusztai nicht. Was wusste der Institutsleiter von den Versuchen? Hat er zu dem Fernsehinterview wirklich ja gesagt? Angeblich kassierte James Forschungsgelder von Gentechnikkonzern Monsanto. Und doch verstört die Vehemenz, mit der hier vorgegangen wurde, auch heute.

    Auch ist Verhaag clever genug, noch weitere vor die Linse zu ziehen: Ignacio Chapela, Opfer einer virtuellen Hetzkampagne, die den kritischen Mikrobiologen und Berkeley-Professor als unseriösen Aktivisten diffamierte – angeblich im Auftrag der Industrie. Außerdem Andrew Kimbrell, der Leiter des Center of Food Safety in Washington durchforstete 60.000 Dokumente, die belegen, dass die Arzneimittelzulassungsbehörde FDA trotz Bedenken immer wieder grünes Licht für gentechnisch veränderte Nahrungsmittel erteilte. Und Wissenschaftsjournalist Jeffrey Smith, der ebenfalls bestätigt, wie schlapp die Kontrollen sind und wie schwierig es für unabhängige Forscher ist, sich selbst eine Meinung zu bilden. So gibt Monsanto seinen Gen-Mais nicht für Studienzwecke frei und auch die Stammlinie, die noch unveränderte Pflanze, bleibt unter Verschluss.

    Gekaufte Wahrheit ist ein hemmungslos parteiischer Film. Allein die Auswahl der Protagonisten: mehrere Gen-Kritiker, durchweg sympathische, kluge, engagierte Freigeister, die sich nicht den Mund verbieten lassen. Eine Gen-Befürworterin, nichtssagend, selbstgefällig, von oben herab. Gleich das erste Zitat ein Eigentor: "Firmen sind nicht ausschließlich für das Allgemeinwohl da, sie wollen ihren Gesellschaftern Profit bringen."

    Doch das Gesehene spricht für sich: Maisfelder in Mexiko – trotz striktem Anbauverbot haben sich dort genveränderte Sorten verbreitet. Sojafelder in Brasilien – Gen-Pflanzen werden von Unkraut überwuchert, resistent gegen das Breitbandherbizid Roundup. Ergo: sehenswert! Das Vertrauen in die hehre Wissenschaft kann eine Erschütterung vertragen.

    Die Gentechnik wurde durch Gammelfleisch und Dioxin zu sehr ins mediale Abseits gedrückt, wir sollten wieder genauer hinsehen. Am 18. März wird der Bundesrat darüber abstimmen, ob Saatgut künftig mit gentechnisch veränderten Samen verunreinigt sein darf. Die Worte von Pusztai hallen nach: "Tiere, die mit Gen-Nahrung gefüttert wurden, zeigen beachtliche physiologische Veränderungen. Wenn sie dieses Tier essen, werden sie also ein Tier essen, das bereits in ein anderes Tier verwandelt wurde. Und dazu gibt es keine Risikountersuchung." Nicht unwichtig zu wissen: Pusztais Ergebnisse wurden inzwischen von 23 internationalen Wissenschaftlern bestätigt. Sein Versuch mit der Gen-Knolle? Er hatte Recht.

    Quelle: http://www.zeit.de/kultur/film/2011-03/film-gekaufte-wahrheit?page=2

    Demnächst bleibt wohl nur noch das hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtnahrung


    Doku:

    „Gekaufte Wahrheit“ – Podiumsdiskussion in Berlin

    Die Podiumsdiskussion zum Film Gekaufte Wahrheit im Anschluss an die Kinopremiere. Veranstaltungsort war das Babylon Kino in Berlin und die Diskussion wurde Live in 20 weitere Kinos in Deutschland übertragen.



    Quelle: http://therealstories.wordpress.com/
    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
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  9. #59
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    Re: Gen Food / Mosanto

    @ arewe



    Danke für die letzten zwei Beiträge !!!



    Aber der Kampf gegen Gentech ist noch lange nicht gewonnen. Wehrt euch Leute mit eurem Konsumverhalten, mit Unterschrifften gegen Gentech oä. Was ist euch lieber, billige Lebensmittel und billige Medikamente, weil ihr durch den schei.. Genfrass krank wurdet, oder Qualitativ hochwertige Lebensmittel zu nem etwas höherem Preis aber dafür gesund leben ? Suchts euch aus, aber die richtige Wahl ist glaub ich nicht schwer.

    LG
    Stone
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  10. #60
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Re: Gen Food / Mosanto

    Der Artikel ist zwar schon 3 Jahre alt, kannt ich aber noch garnicht.

    Monsanto-Mais: Falsche Sorte getestet?


    29. Juli 2009, 12:37

    Greenpeace und Global 2000 werfen der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde gravierende Fehler in deren Gutachten vor

    Wien/Brüssel - Die Gentechnik-Maissorte MON810, der einzige gentechnisch veränderte Mais, der in der EU bisher angebaut wurde, steht einmal mehr im Fokus der Aufmerksamkeit: Die Umweltorganisationen Greenpeace und Global 2000 werfen der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) gravierende Fehler in deren Gutachten über die Sicherheit von MON810 vor. So sei unter anderem eine falsche Maissorte für Tests herangezogen worden, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung der Organisationen.

    Darüber hinaus seien unbekannte Proteine, die durch die genetische Veränderung im Mais produziert werden, nicht untersucht worden, kritisieren Greenpeace und Global 2000. Studien, die negative Auswirkungen auf Schmetterlinge und andere Insekten zeigten, würden ignoriert oder heruntergespielt. Stattdessen werde von nicht genauer definierten "Management Maßnahmen" gesprochen, welche die Schmetterlinge schützen sollen.

    Neuevaluierung

    MON810 ist bislang vor allem in Spanien angebaut worden, wie die Umweltorganisationen erläuterten. Da die europaweite zehnjährige Zulassung abgelaufen ist, muss die Sorte jetzt neu evaluiert und zugelassen werden. Hauptgrund für die Verbote in sechs Ländern ist, dass der Mais, der selbst ein Gift gegen Schädlinge produziert, nicht nur diese, sondern auch viele Nützlinge tötet und damit das ökologische Gleichgewicht massiv schädigt.

    Das EFSA-Gutachten soll der Europäischen Kommission und den Mitgliedsstaaten als Entscheidungsgrundlage für eine Neuzulassung zum Anbau dienen. Sechs Staaten, darunter Österreich, haben MON810 für den Anbau verboten. "Mit diesem Gutachten beweist die EFSA auf peinliche Weise ihre Inkompetenz. Wir appellieren an die Europäische Kommission das Gutachten sofort in den Papierkorb zu werfen und den Mais wegen Sicherheitsmängeln zu verbieten", so Gentechnik-Sprecher Philipp Strohm von Greenpeace - Global 2000 spricht von einem "Gefälligkeitsgutachten". Die Organisationen fordern ein europaweites Anbauverbot. (APA/red)

    Quelle:
    http://derstandard.at/1246543251116/Gentechnik-Monsanto-Mais-Falsche-Sorte-getestet?sap=2&_pid=13642579
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


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