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Thema: Manipulation durch Massenmedien !!!

  1. #611
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    Cool die blöden DWN (Bonnier/Bilderberger) mal wieder!

    Investoren ziehen Billionen Dollar aus Asien ab

    Investoren haben in den vergangenen Tagen in großem Umfang Gelder aus den Schwellenländern abgezogen.

    weiter hier: https://webcache.googleusercontent.c...ient=firefox-b
    Es sind natürlich die "US-Billionen", also sind es Milliarden!
    Zwar auch viel Geld, aber nicht diese reisserische Meldung wert!

    LG
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  2. #612
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    ARD-Tagesschau verleugnet Kriegsverbrechen und bedient die eigene Agenda

    Die "Klageweiber" der ARD-Tagesschau stimmen ihren schrillen, lautstarken Gesang an:
    "Viele stehen unter Schock, nicht ansprechbar, schwer verletzt."
    Wer nun geglaubt hat, die Tagesschau sei in einer späten Einsicht zu ein wenig Empathie gegenüber den Opfern des brutalen Überfalls des US-amerikanischen Militärs auf Truppen der Syrischen Regierung in der Gegend von Deir ez-Sor gekommen, der sah sich getäuscht. Drei Stunden lang hatten, wie Lucas Tomlinson von Vox News auf Twitter berichtet,
    "AC-130 Hubschrauber, F-15 und F-22 Jets, Apache Helicopter Hubschrauber der Armee und Artillerie des Marine Corps",
    auf die etwa 500 syrischen Sodaten und Milizionäre ihre tödliche Fracht abgeladen, und dabei über 100 Menschen getötet. Ein höllisches Inferno, eine Schlacht im wahrsten Sinne des Wortes.

    Die Tagesschau hatte aber anderes im Sinn. Sie wollte den Focus der Öffentlichkeit ablenken von dem ungeheuren Akt des Bruchs des Völkerrechts und des Vergrechens gegen die Menschlichkeit das die USA in der syrischen Wüste zelebriert hatten und dazu kamen ihr einmal mehr ein paar Videos der Weißhelme sehr zu Pass. Verletzte und tote Kinder, getroffene Krankenhäuser, der ganze Blödsinn, der schon während des Kampfes um den Ostteil von Aleppo der Weltöffentlichkeit als Bären aufgebunden wurde, wiederholte sich jetzt da die Herrschaft der Kopfabschneider über Ost-Ghouta zu Ende zu gehen scheint ein weiteres Mal. Daniel Hechler (meine automatische Rechtschreibkorrektur verbessert immer zu Heuchler) aus dem ARD-Studio Kairo sprach dieses Mal den Text über die Bilder, deren Herkunft er nicht kannte, dessen Inhalt er nicht verifizieren konnte und von denen er nicht wußte in welchem Kontext sie standen:
    "Kinder trifft es besonders hart. Dutzende kamen, laut UN, bereits in dieser Woche ums Leben. Bei den schwersten Luftschlägen im syrischen Ost-Ghouta seit Jahren. Auch Kliniken seien getroffen worden (sagt wer?). Die Infrastruktur zerstört. Vierhunderttausend Menschen sind in der Rebellenhochburg eingeschlossen ihre Situation sei katastrophal (auch hier wieder ein Zitat ohne Hinweis auf den Urheber)."
    Wer allerdings Ohren hatte zu hören, der wusste spätestens nach der Anmoderation von Linda Cervakis, dass die Tagesschau keinesfalls vorhatte die Zuschauer seriös zu informieren, sondern dass ihr Bestreben war, wieder einmal einen Kübel Propagandamüll über sie auszukippen. Linda Zervakis:
    "In Syrien wird die Lage der Menschen in der von Rebellen gehaltenen Region Ost-Ghouta immer dramatischer. Allein in dieser Woche kamen nach Angaben der 'Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte' mehr als 200 Menschen bei Angriffen der Regierungstruppen ums Leben. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Zahlen allerdings nicht. Die Menschen von Ost-Ghouta sind weitgehend von der Aussenwelt abgeschnitten. Es fehlt an Medikamenten und Lebensmitteln."

    Glaubt man der Tagesschau, so gibt es keine Dschihadisten, keine Kopfabschneider in Ost-Ghouta - nur Frauen und Kinder. Und die russischen Bomben und Granaten sind wahre Wunderwaffen, treffen sie doch ausschliesslich Schulen und Krankenhäuser, ganz im Gegensatz zu den US-amerikanischen, die immer nur schuldige Verbrecher und Terroristen vernichten.
    Es ist das alte, sich immer wie ein Mantra wiederholende Stück, das jetzt wieder gegeben wird, von den menschenverachtenden Russen und dem sein eigenes Volk hinschlachtenden Mörder Assad, das auch schon in den Monaten vor der Befreiung Ostaleppos pausenlos auf die Welt einprasselte. Selbst die Schauspieltruppe ist die gleiche. Die von westlichen Geheimdiensten bezahlten und ausgerüsteten Laiendarsteller von den "White Helmet". Tagsüber gehen diese "Helfer" ihrem schmutzigen Handwerk nach. Sie führen ihren längst verloren Krieg fort, nehmen die Bewohner als Geiseln, beschiessen Damaskus mit Granaten um Gegenmassnahmen herauszufordern. Dann können sie wieder Menschen vorführen, die zu Opfern, ihren Opfern wurden. Menschen, die seit Jahren hilflos ihrer bestialischen Herrschaft ausgeliefertsind und jetzt auch noch von ihnen mit ins eigene Verderben gerissen werden.

    Und die Tagesschau? Die Tagesschau spielt dieses Spiel mit. In den Augen die Krokodilstränen über die armen Opfer, im innern aber die klammheimliche Freude über die scheußlichen Bilder, die unheimliche Lust an der Lüge. Dieses lustvolle Schwelgen in Bildern. Verletzte oder tote Kinder sind die emotionalsten, die besten Bilder.

    Bilder wie die Geschichtenerzähler der Tagesschau sie lieben. Die White Helmet haben ihre Lektionen in Propaganda gelernt und liefern genau was bestellt und gewünscht wird, auch ohne genau definierte Bestellung.

    Wäre es den Machern von ARD-Aktuell darum gegangen ein halbwegs genaues Bild zu zeichnen von den Vorgängen um Ost-Ghouta, dann hätten sie berichtet von den einigen Hundert oder vielleicht wenigen Tausend Verbrechern, die seit Jahren Hunderttausende in Geiselhaft nehmen, die ihnen ein anständiges, normales Leben verweigern, die sie täglich mit dem Tod bedrohen und die sie ganz bewußt den Angriffen aus der Luft aussetzen um Opfers produzieren, die sie vorführen können. Wollte die Tagesschau gewissenhaft Zeugnis geben von dem Geschehen in diesem geschundenen Land Syrien, dann würde sie auch von den täglichen Provokationen der, wie sie sie nennt, Rebellen berichten, die längst ihren Sinn verloren haben. Die aber Menschenleben fordern und die zu Gegenmassnahmen herausfordern, die dann noch mehr Menschen ihr Leben und ihre Gesundheit nehmen.

    Das was den Nazis zu Recht zum Vorwurf gemacht wird, dass sie einen längst verlorenen Krieg immer weiter geführt haben. Das sie sich in ihren Bunkern und Kellern versteckt haben, während draussen weiter Tag für Tag Menschen gestorben sind, nur um ihr eigenes, klägliches Leben um ein paar Wochen oder nur Tage zu verlängern, das beklatscht man hier als heroischen Kampf für die Sache von Freiheit und Demokratie. Die Nazis, deren man noch habhaft werden konnte, wurden zu Recht wegen Kriegsverbrechen vor Gericht gestellt und abgeurteilt

    Würde es der Tagesschau um die Wahrheit gehen, dann hätte sie berichtet, dass es bereits am 1. Februar zu Feuerüberfällen der Terroristen gekommen ist, wie die syrische Nachrichtenagentur SANA meldete:
    "Ein Sprecher der Polizei von Damaskus sagte, dass 7 Zivilisten getötet und 13 weitere verletzt wurden, als die "bewaffneten Gruppen" Raketen auf Esch al-Warwar bei Damaskus abfeuerten. Zwei Raketen schossen sie auf Mezzeh 86, die eine Frau töteten und zwei weitere Zivilisten verletzten. Zuvor feuerten die bewaffneten Gruppen in Ost-Ghouta 17 Raketen auf den Vorort Harasta und verursachten materielle Schäden an zivilem Eigentum."
    Am 4. Februar, so meldet Sputnik, sind zwei Ausgabestellen von Hilfsgütern aus Russland mit Granatwerfern beschossen worden:
    "Ein Geschoss explodierte vor dem Sitz der Syrisch-Orthodoxen Kirche, wo sich eine der Vergabestellen befindet. Dabei wurden laut einem Polizeibeamten zwei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt. Ein weiteres Geschoss landete vor einem Tempel der Antiochenisch-Orthodoxen Kirche, in dem sich eine andere Vergabestelle befindet."
    Einen Tag später wurde die Russische Handelsmission mit einer 120mm Granate beschossen. Das Online-Portal Antikrieg schreibt, Russland habe anlässlich der geschlossenen Sitzung des Weltsicherheitsrates eine Resolution vorgelegt,
    "in der die Bombardierung der russischen Handelsmission in Syriens Hauptstadt Damaskus am 6. Februar verurteilt wurde, und diese Verurteilung wurde von den Delegationen der USA und Großbritanniens blockiert, die sagten, dass es nicht genügend 'Informationen' über das Ereignis gebe, um es zu verurteilen....Infolgedessen wurde die Pressestelle des UN-Sicherheitsrates daran gehindert, eine Presseerklärung abzugeben, in der es heißt, dass der Rat den Angriff auf die russische Einrichtung in Damaskus verurteilt habe."
    Handlungen, die an Sinnlosigkeit ihres Gleichen suchen. Sie sind in dem längst verlorenem Krieg weder von strategischer, noch von sonst irgendeiner Bedeutung. Sie sollen nur töten, Chaos stiften und Gegenreaktionen provozieren.

    Die Tagesschau und Hechler sparen sich solche kleinteiligen Betrachtungen. Sie müssen noch etwas richtigstellen, geradebiegen:
    "Massive Spannungen auch im Euphrat-Tal bei Deir ez-Sor. Der Fluß gilt als inoffizielle Grenzlinie zwischen US-Einheiten und ihren kurdischen Verbündeten auf der östlichen sowie regierungsnahen Kämpfern auf der westlichen Seite. Dort sind mehr als 100 Menschen gestern bei Luftangriffen, nach US-Angaben getötet, viele verletzt worden. Die Syrische Regierung spricht von einem Kriegsverbrechen, das Pentagon von einem Akt der Selbstverteidigung."
    Jetzt wird Daniel Hechler dann endgültig zu Daniel Heuchler. 100 Menschen, so behauptet er seien bei Luftangriffen getötet und viele verletzt worden. Glaubt man Heuchler, so gibt es keine Verantwortlichen für dieses Kriegsverbrechen, er nennt jedenfalls niemanden. Die USA sind bei Heuchler nur die Überbringer der Nachricht (nach US-Angaben). Er klammert einfach aus, dass dort US-Truppen mit
    "AC-130 Hubschrauber, F-15 und F-22 Jets, Apache Helicopter Hubschrauber der Armee und Artillerie des Marine Corps",
    drei Stunden lang ein fürchterliches, grausames Inferno veranstaltet haben müssen, bei dem, selbst wenn dort eine "Selbstverteidigung" im Sinne des Völkerrechts stattgefunden hätte, darüber nachzudenken wäre, ob es sich angesichts der Unverhältnismässigkeit des Angriffs nicht um ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit gehandelt hat.

    Da die US-Militärs sich aber zu Unrecht in Syrien aufhalten, sie mittlerweile völlig unberechtigt etwa ein Viertel des Syrischen Staatsgebietes besetzt haben, kann natürlich von einer gerechtfertigten Selbstverteidigung überhaupt keine Rede sein. Wir haben es hier also mit einer ungerechtfertigten Angriffshandlung, einem klassischen Kriegsverbrechen zu tun. Diese Tatsache hat in der Berichterstattung Heuchlers keinen Platz. Er verschweigt den Zuschauern nicht nur die Wahrheit, er verfälscht sie auch grob, indem er den Mörder zum Berichterstatter macht.

    Um die Lüge komplett zu machen, darf die Sprecherin des US-Verteidigungsministeriums - richtig die ARD erdreistet sich hier von einem Verteidigungsministerium zu sprechen - Dana White, höchstpersönlich via Tagesschau das deutsche Volk auf das dreisteste belügen. Wobei Daniel Heuchler ihr, hündisch ergeben, als Dolmetscher dient:
    "Die demokratischen Kräfte Syriens, haben sich mit Unterstützung der Koalition, gegen einen koordinierten Angriff syrischer Einheiten im Osten des Landes verteidigt",
    sagt er und macht sich damit mindestens genau so schuldig wie die unselige Dana White.
    Die Lügen haben ein Gesicht: Dana White Sprecherin de US-"Verteidigungsministeriums"
    Um den Betrug am Fernsehpublikum aber auf die Spitze zu treiben muss man wohl die Chuzpe eines Daniel Heuchlers besitzen. Ohne jeden Übergang oder gar Erklärung fährt er in seiner, es Widerstrebt Berichterstattung zu sagen, fort und wirft die unsägluchen Lügen der White mit dem Kampf gegen islamistische Terroristen in einen Topf:
    "Die Zeichen stehen wieder auf Eskalation im syrischen Bürgerkrieg. Offenbar sucht die Regierung Assad und ihre Verbündeten die Entscheidung mit militärischer Gewalt."
    Eben noch berichtet er über ein Kriegsverbrechen der USA, auch wenn er es nicht als solches benennt und vielmehr alles dafür tut, dass die Vereinigten Staaten nicht in Zusammenhang gebracht werden mit den über 100 Toten, so behauptet er im nächsten Satz, die Regierung Assad wolle den Krieg (fälschlicher Weise spricht er von einem Bürgerkrieg und nicht von einem Krieg, auch dieses eine dreiste Lüge) mit militärischer Gewalt beenden. So unterstellt er einen Zusammenhang zwischen den hundert Opfern und einer Verantwortlichkeit Syriens und seiner Verbündeten. Bösartig macht er die Opfer zu Tätern.

    Quelle: http://spiegelkabinett-blog.blogspot...erleugnet.html
    Und Kommentar (im Link oben):
    Das Propagandaminsterium - hier der Staatsfunk - schlägt zurück

    Teil A: die Rebellen
    Die Tagesschau führt erneut den Begriff der Rebellen an. Erneut wird vorsätzlich verschwiegen, wer hier als Rebell auftritt.
    Im Blog Philipp Klaus werden zu den Rebellen folgende Angaben gemacht:
    1. Ahrar al-Sham (islamistisch-salafistische Rebellenmiliz)
    2. Faylaq al-Rahman ( islamistische syrische Rebellengruppe)
    3. Tahrir al-Sham ( extremistisch-islamistisches Bündnis verschiedener Milizen)
    4. Einzig Jaish al-Islam ( ist dafür bekannt, mit der Nusra-Front gemeinsame
    Operationen in Syrien durchzuführen)

    Da haben Hr. Gniffke und seine Mitarbeiter vergessen, die Erläuterungen aus wikipedia mit aufzuführen. Allerdings zeigen die Gruppierungen, deren Hintergründe und Koope- rationen unzweifelhaft auf:

    -> DIE ARD BETREIBT PROPAGANDA UNTER EINBINDUNG VON ISLAMISTEN UND TERRORISTEN

    Teil B: die Selbstverteidigung der US-Armee
    Da führt Dana White als Sprecherin des US-Verteidigungsministeriums folgendes aus: "Die demokratischen Kräfte Syriens, haben sich mit Unterstützung der Koalition, gegen einen koordinierten Angriff syrischer Einheiten im Osten des Landes verteidigt"

    Nach dem Bericht erfolgte diese ´Selbstverteidigung` gegen regierungsnahe Kämpfer der syrischen Regierung - und zwar IN Syrien. Somit handelt sich weder um das Staatsge- biet der USA, noch einem Nato-Staat.
    Es erfolgte ein Angriff gegen Kampfverbände von dem Staat auf dessen Grund und Boden die US-Armee ohne ein völkerrechtliches Mandat agiert.

    -> DIE ARD UNTERSCHLÄGT DIE VERLETZUNG DES VÖLKERRECHTS DURCH DIE USA
    -> DIE ARD UNTERSCHLÄGT DASS DIE USA EINE FREMDE NATION AUF DEREN GRUND UND BODEN
    ANGEGRIFFEN HAT

    Staatfunk pur im Sinne der Bundesregierung und dessen ständiger Litanei der `westlichen Wertewelt´

    "Das was den Nazis zu Recht zum Vorwurf gemacht wird, dass sie einen längst verlorenen Krieg immer weiter geführt haben. Das sie sich in ihren Bunkern und Kellern versteckt haben, während draussen weiter Tag für Tag Menschen gestorben sind, nur um ihr eigenes, klägliches Leben um ein paar Wochen oder nur Tage zu verlängern, das beklatscht man hier als heroischen Kampf für die Sache von Freiheit und Demokratie."

    Terrorbefürwortung und Verteidigung des Bruchs vom Völkerrechts spielen im "Demokra- tiefernsehen" eine tragende Rolle.
    Soviel zur "Goebbelisierung" vom öffentl.-rechtlichen Rundfunk

    (Finanziert durch Zwangsgebühren der Bürger infolge der gesetzlichen Bestimmungen durch unsere "Volksvertreter")
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  3. #613
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    Essener Tafel: Notfalls mit Gewalt zurück auf Kurs

    Genau, der Mann muss wieder auf Kurs gebracht werden, sonst könnte die Gesellschaft anfangen Fragen zu stellen! Und das geht gar nicht!
    Also werden unsere Leuchtfeuer-, ääähh, Lügenmedien in Stellung gebracht und feuern aus allen Rohren!

    Vor dem Chef der Essener Tafel Jörg Sator verbeugen wir uns, vor einem Mann, dessen Anstand ihn gegen eine Phalanx von selbsternannten Tugendwächtern immun macht.

    Lange Jahre war es Schullektüre. Fast jeder kennt wohl A. Paul Webers „Das Gerücht“, eine der bekanntesten Grafiken überhaupt. Entstanden 1943, illustrierte es ursprünglich so etwas, wie die Leichtgläubigkeit der Massen. Heute kommt das Bild zu neuen Ehren, wenn es sinnbildlich steht für eine opportunistische Gefolgschaft, für eine lange Reihe einflussreicher gesellschaftlicher Gruppen und Institutionen, wenn es darum geht, Kritik an der Zuwanderungspolitik der Merkel-Regierung zu diskreditieren, gemeinschaftlich den Nazi-Vorwurf zu erheben gegen jeden, der sich quer stellt oder nur eine unbequeme Wahrheit zu laut und zu deutlich ausspricht.
    Diese Entwicklung beschleunigt sich zunehmend, eskaliert, wird immer unverschämter, agressiver und aufdringlicher: Selten konnte man das bisher so gut beobachten, so exakt beschreiben, wie am Fall der Essener Tafel, die vorübergehend weitere Ausländer nicht mehr in ihre Kartei aufnimmt, weil bereits 75 Prozent der Kunden Ausländer sind und beispielsweise ältere deutsche Kunden nicht mehr kommen, die dennoch bedürftig sind. Im Übrigen werden alle Kunden reglementiert, es gibt Wartelisten, immer müssen Kunden abgewiesen werden, unabhängig ihrer Herkunft.
    Der Aufschrei kam schnell, die Maschine ratterte los. Die Kampagne begann.

    Gipfelnd bisher in einer maximal unanständigen Headline des Focus, die in ihrer Abgeschmacktheit, in ihrer Maßlosigkeit die religiös-ideologischen Züge der Maschine („Das Gerücht“ illustriert das perfekt) allerdings optimal dechiffriert: „Essener Tafel-Chef zeigt keine Reue – Aufnahmestopp für Ausländer“.
    Der Spiegel fährt innerhalb kürzester Zeit gleich drei Artikel gegen die Maßnahmen der Essener Tafel hoch, fast so, als befürchte man dort, die Stimmung der Bürger könnte sich zugunsten der Entscheidungen der privaten Helfer aus dem Ruhrpott richten. Hier soll es die Masse der Artikel richten, man schreibt und schreibt und schreibt, bis noch der hinterwäldlerische Abschreiber genug Material für sein faules wie willfähriges Copy & Paste zur Verfügung hat. Der Spiegel als linksideologische Nachrichtenagentur.
    Und er erhält Schützenhilfe quasi aus allen gesellschaftlich relevanten Bereichen bis hin zum Sozialminister von Nordrhein-Westfalen, der sich doch tatsächlich bemüßigt fühlt, als weithin wahrnehmbare Solostimme in den Chor der Kritiker der Tafelentscheidung „mutig“ einzustimmen. Möglicherweise will er sich sogar an die Spitze der Protestbewegung stellen, will der Kopf des schmierigen Wurms sein. Dass es auch die unter seiner Regierung wachsenden prekären Verhältnisse sind, die solche privaten Tafeln überhaupt nötig gemacht haben – für ihn völlig uninteressant. Oder nein, seine Einmischung dient ja sogar allererst der Abwehr solcher maximal unbequemer Wahrheiten.
    Soziale Medien, Zeitungen, Gewerkschaften, Kirchen, Politiker, Parlamentarier, Parteimitglieder, Regierungsmitglieder, Künstler, NGO’s, die Wohlfahrtsverbände – die Front der Gutmeinenden steht in atemberaubender Geschwindigkeit, gipfelt in der Ansage linksradikaler – womöglich wie Antifa staatlich quersubventionierter Kräfte – der Tafel mal eine Besuch abstatten zu wollen. Was das heißt, wissen inzwischen immer mehr Bürger, die es nur wagen, öffentlich Kritik an der Bundeskanzlerin zu üben. Notfalls wird also der Focus-Spiegel-Artikel ebenso wie die Minsterpräsidentenhaltung mit Gewalt in die Fresse der aufständischen Tafelhelfer geprügelt.
    Aber der 61-Jährige Tafelleiter aus Essen widersetzt sich trotzdem. Und er macht das mit einem bewundernswerten rheinischen Humor, mit einer Widerspenstigkeit, die die Maschine immer nur noch schneller und aggressiver laufen lässt. Die Maschine steht jetzt nackt da. Ihre obszöne Hässlichkeit in einer Focus-Schlagzeile zusammengefasst. Diejenigen, die Löschungen auf Twitter und Facebook, die das Maas’sche NetzDG mit dem privat-unternehmerischen Hintergrund der Sozialen Medien verteidigen, sehen das bei der privaten Hilfsorganisation Tafel nun allerdings völlig anders.
    Den Chef der Essener Tafel Jörg Sator ficht das rein äußerlich kaum an. Während eines einzigen Gesprächs mit einem Journalisten klingeln bereits über ein dutzend weitere. Die wenigsten meinen es gut mit ihm, die meisten wollen sich nur an die Spitze des Wurms schreiben, immer noch mehr Schmieröl in die verdreckte Maschine kippen. Und dieser Sator liefert ab: „Von mir aus kann die Angela mich anrufen. Ich würde der das so sagen, wie es ist.“ Unter den Syrern und Russlanddeutschen gebe es „ein Nehmer-Gen“, so Sartor. Einige würden drängeln und schubsen, es fehle an „einer Anstellkultur“. „Wenn wir hier um 9 Uhr die Tür aufmachen, dann wird die Oma, die seit 7 Uhr da steht, weggeschubst“.
    Als nächstes sind die Hilfsorganisationen dran, die Aufnahmepause für Ausländer bei der Essener Tafel zu kritisieren.
    Die Wohlfahrtsverbände sind ebenfalls schnell dabei. So kritisiert der Wohlfahrtsverband Der Paritätische, dass die Essener Tafel mit ihrer Entscheidung rechten Parteien in die Hände spiele. „Natürlich kann ich nachvollziehen, dass Tafeln unter großem Druck stehen und ihre Ressourcen im Blick haben müssen“, sagte NRW-Landesgeschäftsführer Christian Woltering. Aber Maßnahmen wie ein Aufnahmestopp seien Wasser auf die Mühlen der Rechtspopulisten.
    Na klar, denn genau darum geht es ja eigentlich, nicht um Bedürftige und nicht Bedürftige. Nur hier steht ein ehrlicher Ruhrpottler im Wege, dem es völlig egal ist, wer außerhalb der Karnevalssaison die Jecken tanzen lassen will. Wer seine Helfer zu Jecken machen will.
    Und der Bundesverband der Tafeln, denn auch so einen gibt es, befürchtet noch etwas ganz anders, wenn Sator berichtet: „Im Moment macht mir Berlin die Hölle heiß, der Bundesverband. Ich soll das zurücknehmen, wegen der Sponsoren und so.“ Na klar, die lebensmittelspendenden Sponsoren sind das nächste Angriffsziel der Drecksmaschine. Der Verband befürchtet es zu Recht: Denn die Maschine ist lernfähig. Das Prinzip hat sogar schon die erste Proberunde hinter sich, als man Unternehmen gegen kritische Medien aufbringen wollte, als man über eine Werbeagentur mit großem Ministerium- und Parteiaufträgen als Versuchballon startete.
    Denn logisch, es geht den Beteiligten dieses gigantischen Shitstorms gegen Sator nicht um die Leute, die seine Hilfe in Anspruch nehmen, es ihnen geht um die Verteidigung einer immer hässlicher agierenden Refugees-Welcome-Ideologie der sich in einem verhängnisvollen Automatismus Gruppen und Organisationen immer schneller anschließen, nur um nicht von der Maschine „satoriert“ zu werden. Mitläufer und Dummschwätzer vorneweg.
    Und um Ihnen das ganze Ausmaß der Idiotie zu verdeutlichen hier eine nicht chronologische Aufbereitung der Kommentare lautesten Schreihalse in dieser maschinistischen Kackophonie:

    weiter hier: https://www.tichyseinblick.de/kolumn...edien-politik/
    Und das Schöne ist: Jetzt kommt nämlich mal das Thema auf den Tisch!
    Welches: Warum gibt es die Tafeln eigentlich??? Wie kam das zustande?

    Und damit einen wunderschönen Gruß an unsere etablierten nichtstuenden Scheinpolitik betreibenden Alt-Parteien!

    LG
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  4. #614
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    Putin als "Krake" – Die Propagandatricks aus der Mottenkiste (Video)







    Nur ein Medium scheint sich seit der Erfindung der Propaganda durch Edward Bernays kaum weiter entwickelt zu haben: das Bild. Ein Bild arbeitet naturgemäß nicht mit komplex erzählten Geschichten, Spannungsbögen und Hintergrundmusik.
    Ein Bild funktioniert im wörtlichen Sinne "plakativ". Aus diesem Grunde scheinen bereits seit Jahrhunderten die immer gleichen Botschaften mit den immer gleichen Darstellungen übermittelt zu werden. Ein beliebtes und sehr altes Motiv: der Krake! Das Sinnbild für eine sich ausbreitende, raumgreifende und schleichende Bedrohung.
    Das der "Economist" den russischen Präsidenten Vladimir Putin nun als einen Kraken darstellt, ist von daher weder überraschend, noch neu. Vielmehr alt, abgedroschen und sehr wenig kreativ. Und zudem Fake News.



    Quelle: https://deutsch.rt.com/gesellschaft/...r-mottenkiste/
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    Wie Medien Krieg machen

    Kriege durch mediale Meinungsmache vorbereitet | 02.03.2018











    In seinem erschütternden Bestseller „Wie Medien Krieg machen“ schildert der ARD-Kriegsreporter Marko Jošilo, wie Politiker und Journalisten einem gemeinsamen verborgenen Plan zu folgen scheinen. ✓ http://www.kla.tv/12032 Für ihn als Insider sei das Vertrauen in die Medien schwer angeschlagen. Die Kriege der letzten Jahrzehnte mit Millionen Toten seien international gesteuerte strategische Kriege gewesen und durch mediale Meinungsmache vorbereitet und legitimiert








    .
    «Der grosse kosmische Witz ist, dass du das bist, was du suchst»

  6. #616
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    Bana bei den Oscars: Propaganda auf dem roten Teppich

    Bei den 90. Verleihungen des US-Filmpreises "Oscar" haben viele Medien einen "Star" ganz besonders gefeiert: Das syrische "Twitter-Mädchen" Bana Alabed wurde von der westlichen PR-Branche wieder für Propaganda eingespannt - diesmal auf dem roten Teppich.

    weiter hier: https://deutsch.rt.com/meinung/66170...ei-den-oscars/
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    Die ewige Angela Merkel! Doktor Gniffke im Widerstand

    Einmal, nach der Mittagspause in der Redaktion der „Tagesschau“, die Salzkartoffeln schwammen noch schwer in den Magensäften, fiel dem Chefredakteur, Doktor Kai Gniffke, eine handschriftliche Notiz auf seinem Schreibtisch ins Auge: „Angela Merkel will ewig bleiben. Chinesische Verhältnisse. Unbedingt in der nächsten Tagesschau erwähnen.“ Es ratterte im Kopf von Gniffke: Ob das ein Scherz sein sollte? Wer hatte das geschrieben? Wer wollte ihn in diese Falle laufen lassen? Sicher. Die verehrte Frau Kanzlerin ist ja schon zwölf Jahre im Amt und geht nun in die nächste Runde. Aber China? Dieser Tschi Ping-Pong will ja erst seine dritte Amtszeit anstreben, unsere Angela die vierte. Kein Vergleich. Nach langem Grübeln fiel dem Chefredakteur auf, dass der Zettel von ihm selbst stammen musste. Aha, dachte er bei sich, unterbewusst bin ich doch im Widerstand gegen den ständigen Verlautbarungs-Journalismus in der Tagesschau. Der Zettel kommt in mein persönliches Archiv. Wenn die Verhältnisse sich mal ändern, ist das der Beweis: Ich war schon immer dagegen!


    Programmbeschwerde
    Unsachlich auch über die VR China

    weiter hier: http://www.rationalgalerie.de/schmoc...la-merkel.html
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    Google’s Search Results For Questions About Parkland Shooting Are Different From Other Search Engines

    Google may be the world’s most popular search engine, but it has also been the subject of a number of accusations in recent years that it is purposefully censoring searches and influencing results. In the case of search results related to the Parkland shooting, that alleged influence is becoming even more apparent.

    This week, the staff at The Free Thought Project began testing various keywords related to the Parkland shooting on different search engines, and we noticed that if our search terms were controversial, the first page of Google results was filled with entirely different information than the other search engines. The information showed on Google was often not relevant to our search, and the results always seemed to support the official narrative.

    The most striking of these results came when we searched for the words “girl says 3 shooters parkland,” expecting the of an eyewitness from the school saying that there were multiple shooters.


    This video did not come up on Google, nor did any articles about the statement that the student made to the news, despite the fact that our search was extremely specific. Don’t be fooled by the top article “Calling B.S in Parkland, Florida,” it is an op-ed promoting gun control.

    Oddly enough, when we searched for the same keywords on Yahoo, Bing or DuckDuckGo, each search engine brought up exactly what we were seeking. Try this experiment yourself and see what you come up with. It does not just have to be for this story—if you find other stories and search terms that Google appears to be suppressing, let us know. Below are screenshots from DuckDuckGo and Bing. We did not post Yahoo because their results were identical to Bing.





    Google became the most popular search engine on the Web because it connected people with the links that were close to their searches while offering up a wide variety of different sources. But now it is obviously far past time to move onto more trusted platforms.
    In the early days of the Internet, search engines and service providers like YouTube acted as a gateway to the world. But over the years the most powerful of these companies have increasingly begun to act as gatekeepers, caving into pressure from the government.


    weiter hier: https://www.activistpost.com/2018/03...h-engines.html
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
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  9. #619
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    AW: Manipulation durch Massenmedien !!!

    So werden Wahlen manipuliert: Cambridge Analytica – britische Firma mit Sitz in USA


    Die britische Firma „Cambridge Analytica“ mit Sitz in New York, USA, steht seit dem Brexit im Verdacht, Wahlen mit unlauteren Mitteln zu beeinflussen. Ihr Name ist auch im Zusammenhang mit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten gefallen. Der „Guardian“ hat nun nachgewiesen, wie diese Firma Wahlen manipuliert.


    Über ein Jahr dauerte die Recherche. Die Ergebnisse dürften vielen nicht schmecken. Denn was der „Guardian“ herausgefunden hat, widerspricht fundamental jener Propaganda, die seit Wochen und Monaten versucht, den Menschen einzuhämmern, dass Russland Wahlen in aller Welt manipulieren würde.

    Der Guardian sprach mit dem ehemaligen „Cambridge Analytica“-Mitarbeiter Christopher Wylie. Der arbeitete zuvor für die US-amerikanische Nachrichtenplattform „Breitbart News“, die dem politisch rechten Spektrum zugeordnet wird. Bei „Breitbart“ kam Wylie 2014 in engeren Kontakt mit seinem seinerzeitigen Chef Steve Bannon, bevor dieser einer der wichtigsten Berater des heutigen US-Präsidenten wurde.

    Über Bannon kam Wylie schließlich auch in Kontakt mit einem der wichtigsten Geldgeber von „Breitbart News“, dem US-amerikanischen Oligarchen Robert Mercer. Mercer hat es wie die Koch-Brüder geschafft, dass sich die meisten westlichen Medien nicht mit ihnen, ihren Vermögen und ihren Aktivitäten am rechten Rand des politischen Spektrums beschäftigen.
    Robert Mercer: Rechter Spin-Doctor in den USA

    Das Seminar war offenbar insoweit erfolgreich, als Robert Mercer 2011 mit rund zehn Millionen Dollar bei „Breitbart News“ einstieg. Die Zusammenarbeit zwischen Mercer und Steve Bannon wurde zementiert, als Bannon 2012 die Leitung des Medienportals vom überraschend verstorbenen Gründer Andrew Breitbart übernahm. 2013 erfolgte dann die Gründung von „Cambridge Analytica“. Und hier sind wir wieder bei der Manipulation von Wahlen und öffentlicher Meinung, wie sie die Zeitung „Guardian“ jetzt aufdeckte. Datengestützte maßgeschneiderte Werbung

    Auf ihrer Internetseite wirbt CA für Kernkompetenzen in den zwei Feldern „CA Commercial“ und „CA Political“. Im Bereich „Kommerziell“ beschreibt die Firma ihre Qualitäten so:

    „Wir haben bis zu 5000 Datenpunkte für über 230 Millionen amerikanische Verbraucher. Durch die Kombination dieser Datenbestände mit Ihren eigenen Kundendaten sowie einem eigenen Forschungsinstrument erstellen wir individuelle Zielgruppen, die es uns ermöglichen, Einzelpersonen für ein bestimmtes Handeln zu gewinnen, zu überzeugen und zu motivieren.“

    Im Unternehmensteil „CA Commercial“ wird folgende sehr aufschlussreiche Logikkette präsentiert:

    Zu Deutsch also: „Viele Daten + Verhaltenspsychologie + anvisierte Einstellung = Verhaltensänderung.“

    Jedem dürfte klar sein, dass so etwas nicht nur für kommerzielle Werbung funktioniert.

    50 Millionen gehackte Facebook-Konten


    Und genau das haben die Recherchen des „Guardian” bestätigt. Der Informant Christopher Wylie berichtet in seinem Interview mit dem „Guardian“ über die Zusammenarbeit von „Cambridge Analytica“ mit dem Informatiker Aleksandr Kogan. Mit Hilfe seiner als wissenschaftliche Studie getarnten App „thisisyourdigitallife“ wurden im Jahr 2014 innerhalb von nicht einmal 3 Monaten zwischen 50 und 60 Millionen Profile von US-amerikanischen Facebook-Nutzern mehr oder weniger gehackt.

    CA erhielt Zugriff auf praktisch alles. Freundesliste, Nachrichten, Interessen, Reaktionen auf andere Beiträge usw.

    Dieser Datenschatz sollte sich als wahrer Schatz erweisen. Mit dem eigenen Analysetool OCEAN versprach CA eine wählergenaue Ansprache. Das sollte zuerst im Wahlkampf von Ted Cruz 2015 ausprobiert werden, funktionierte aber noch nicht wie erhofft. Außerdem ging Cruz alsbald aus dem Rennen der republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Doch die Stunde für „Cambridge Analytica“ sollte kommen.
    „Brexit“: Bewährungsprobe für „Cambridge Analytica“

    Als in der Nacht vom 23. auf den 24. Juni 2016 feststand, dass das Brexit-Lager in Großbritannien mit mehr als 1,2 Millionen Stimmen Vorsprung gewonnen hatte und die Europäische Union wie den Westen insgesamt in eine ihrer schwersten Identitätskrisen stürzte, rätselten die wichtigsten westlichen Medien, wie das geschehen konnte.

    Die Fassungslosigkeit sollte sich ein paar Monate später wiederholen, als klar wurde, dass trotz monatelanger, zum Teil unverschämtester Propaganda für Hillary Clinton am Ende doch Donald Trump neuer US-Präsident wurde. Die Verschwörungstheorie von der russischen Einmischung wurde geboren – und nur zu gern von jenen Medien aufgegriffen, die zuvor unverhohlen für Hillary Clinton Werbung gemacht und Donald Trump bekämpft hatten.
    Manipulationen von CA lang bekannt

    Am 3. Dezember 2016, etwa einen Monat nach der US-Präsidentschaftswahl, veröffentlichte die Schweizer Zeitschrift „Das Magazin“ ein Interview mit dem Informatiker Michal Kosinski unter dem Titel „Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt“.

    Der Titel versprach nicht zu viel. Denn Kosinski offenbarte seine Tätigkeit für „Cambridge Analytica“. Seine Programmierung ermöglichte Trump den Wahlsieg. Der kaufte nach dem Brexit-Erfolg für rund sechs Millionen US-Dollar die Dienste der Firma ein. Dabei halfen ihm die guten Verbindungen zur Familie Mercer.


    Westliche Medien berichteten zwar über das Interview mit Michal Kosinski. Sie ließen es aber schon bald wieder in der Versenkung verschwinden, zugunsten einer Propagandashow, die bis heute auf Hochtouren läuft. Demnach hätte Russland den 45. Präsidenten der USA kreiert.
    Mit CA Präsidenten kreieren

    Dass es „Cambridge Analytica“ gewesen ist, dem die Welt Donald Trump zu verdanken hat, macht Christopher Wylie in seinem Interview für den „Guardian“ mehr als deutlich. Er zeigt aus eigener Erfahrung, wie massiv westliche Firmen wie CA die öffentliche Meinung manipulieren. Wylie erläutert, was mit den Facebook-Daten, über die CA verfügt, dort angestellt werden kann:

    „Wir würden wissen, für welche Art von Nachrichten du zugänglich bist, einschließlich der Aufbereitung, der Themen, des Inhalts, des Tonfalls, ob es beängstigend ist oder nicht. Also wofür würdest du anfällig sein und wo wirst du das konsumieren und wie oft müssen wir dich damit in Kontakt bringen, um zu ändern, wie du über etwas denkst. Neben Datenwissenschaftlern, Psychologen und Strategen haben sie auch ein ganzes Team von Kreativen, Designern, Videofilmemachern und Fotografen. Sie erstellen dann diesen Inhalt. Das wird dann an das Targeting-Team gesendet, das es dann in das Internet einschleust. Webseiten würden erstellt, Blogs würden erstellt, was auch immer wir für dieses Zielprofil für empfänglich halten. Wir werden für sie Inhalte im Internet erstellen. Und sie sehen das, und sie klicken rauf, und sie gehen durch das ‚Kaninchenloch‘, bis sie anfangen, etwas anders zu denken.“

    Falschaussagen vor britischem Parlament


    Vor diesem Hintergrund ist es geradezu grotesk, wie westliche Regierungen und Medien seit Monaten gegen Russland hetzen. Der Chef von „Cambridge Analytica“, Alexander Nix, wurde am 27. Februar vor einem Untersuchungsausschuss des britischen Parlaments zu „Fake News“ befragt. Dort log dieser Mann das Blaue vom Himmel, indem er behauptete, seine Firma hätte keine Daten von Facebook-Kunden benutzt. Christopher Wylie nennt diese dreiste Lüge im „Guardian“ „fundamentally not true“, also „grundlegend unwahr“. Inzwischen wird Nix auch ganz offiziell der Falschaussage bezichtigt. CA: Auch im indischen Wahlkampf aktiv

    Für „Cambridge Analytica“, seine Geldgeber und interessierten Kräfte, die hinter dieser Firma stehen, gibt es offenbar keinen Grund, ihre Aktivitäten zu stoppen oder zu überdenken. Das indische Internetportal „Opindia“ meldet heute, dass es Verdachtsmomente gibt, dass die Firma versucht, die indischen Parlamentswahlen im nächsten Jahr zu manipulieren – zugunsten der Kongress-Partei von Rahul Gandhi.
    Der Vorwurf bleibt: „Russische Manipulation“

    Es wird interessant sein, zu verfolgen, wie westliche Medien und Regierungen auf die Enthüllungen des „Guardian“ reagieren. Eine mögliche Richtung lässt sich im Artikel selbst nachlesen und wurde zum Beispiel sofort von der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) begierig aufgegriffen und ausgewalzt. Denn der „Guardian“ spekuliert im letzten Drittel des Artikels über mögliche Verbindungen zwischen „Cambridge Analytica“ und der russischen Firma „Lukoil“.
    Zwar muss der „Guardian“ selber einräumen, dass es keinerlei Anhaltspunkte für eine Zusammenarbeit zwischen CA und Lukoil gibt.

    Aber für Zeitungen wie die „FAZ“ ist es das willkommene Schlupfloch, um nicht über die Enthüllungen von Whistleblower Christopher Wylie zu berichten, sondern sich erneut in antirussischer Propaganda zu ergehen.
    Jeder eben, wie er es braucht.

    Das Interview mit Christopher Wylie auf Youtube in englischer Sprache können Sie hier sehen und hören:

    https://www.youtube.com/watch?v=FXdYSQ6nu-M


    DATEN sind für Facebook das Lebenselixier! ...sie sind ihr Kapital!
    Alles was User über sich bekanntgeben, posten, folgen, liken wird gesammelt, ausgewertet und vermarktet!
    Dieses Spiel läuft auf allen sozialen Medienportalen! ...Das sollte eigentlich niemanden mehr wundern!

    LG

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    Der Kollaps der Medien

    Von den Ursachen und Wirkungen des Versagens der globalen Informationsarchitektur.

    Informationsflüsse sind an „Prozesse der Profitmaximierung für eine kleine Minderheit gekoppelt“. Daher produziert selbst die „freie“ Presse am laufenden Band Propaganda. Darauf weisen die Autoren Nafeez Ahmed und Andrew Markell hin. In den USA befindet sich die gesamte Medienlandschaft im Besitz von nur sechs transnationalen Medienkonzernen. Ihre Erzeugnisse dienen nicht der Aufklärung des Publikums, sondern dem Machterhalt ihrer Eigentümer. Es verwundert daher nicht, dass sie bewusst Narrative erzeugen, die die Gesellschaft polarisieren, schwächen und letztlich sogar lähmen, also denkbar ungeeignet sind, die Probleme unserer Zivilisation in den Griff zu bekommen. Besonders brisant: die engen, auch personellen Verflechtungen zwischen den Mediengiganten und der Rüstungsindustrie, sowie den Geheimdiensten.

    Wenn ein System – sei es eine Institution, ein Staat, ein Großreich oder der menschliche Körper – das letzte Stadium seines Verfalls erreicht, brechen alle Informationswege zusammen, die eine kohärente Kommunikation gewährleisten. In diesem letzten Stadium wird das System kollabieren und sterben, wenn nichts dagegen unternommen wird.
    Für fast jedermann ist heute ersichtlich, dass wir auf unserem Planeten sowie in unseren demokratischen Einrichtungen dieses Stadium erreicht haben. Wir sehen, wie das Versagen der globalen Informationsarchitektur, die sich im Schnittpunkt von Mainstream Medien, sozialen Medienplattformen und riesigen digitalen Aggregatoren zeigt, weit verbreitete Apathie, Hoffnungslosigkeit, Wahnsinn und Irrsinn in erschreckendem Ausmaß verursacht.
    Und es ist richtig, Angst zu haben, lähmt uns doch diese Situation derart, dass wir globale und lokale Probleme nicht in Angriff nehmen können. Während sich Liberale und Konservative gegenseitig bekämpfen, verlieren wir kostbare Zeit.
    Während Progressive die Regierung sowie Unternehmen und Superreiche bekämpfen, gehen wir in Hoffnungslosigkeit unter. Während Philanthropen, von der Richtigkeit ihres Anliegens und ihrem eigenen Wohlstand befeuert, für Gerechtigkeit und Gleichheit oder für irgendeinen armen Weiler in Afrika kämpfen, werden wir gleichgültig und von der wahren Ursache des Problems abgelenkt. Und während der Präsident gegen alle kämpft und alle gegen den Präsidenten, dreht die Gemeinschaft durch.
    Im Hintergrund jedoch nimmt das Spiel des Hortens statt Verteilens von Rohstoffen an Fahrt auf und macht unsere gemeinsamen Aktionen und unser Engagement zunichte, sodass wir einer untragbaren Zukunft entgegensehen. Es gibt nur eine Möglichkeit, diesem Schicksal zu entgehen: die Quelle des Leidens ausfindig zu machen und es mittels neu gefundener Lösungen zu heilen.
    Wenn Sie die Ursache dieser Informationskrankheit, die uns immer schneller in den ökologischen und institutionellen Zusammenbruch treibt, erkannt haben – und wir werden sie für Sie entschlüsseln – werden Sie frei sein zu handeln und Alternativen zu erschaffen.
    Der Zusammenbruch demokratischer Institutionen

    Die industrielle Zivilisation befindet sich in der quälenden Phase einer großen Zerrüttung, eines systemischen Übergangs, der entweder zu Rückschritt, Krise und Zusammenbruch führen kann oder zu einer neuen Art des Arbeitens und Lebens, einer neuen Form des Wohlstands, einer neuen Auffassung von Erfolg.
    Der globale industrielle Medienkomplex ist nicht dafür ausgelegt, sich mit diesem großen Zusammenbruch der Zivilisation, wie wir sie bis dato kennen, auseinanderzusetzen. Im Gegenteil: Er ist buchstäblich außer Stande, Informationen so zu verarbeiten, dass er dadurch umsetzbares Wissen produzieren würde, das einen erheblichen Anteil der Weltbevölkerung in die Lage versetzen würde, den Übergang in eine neue Ära zu schaffen.
    Der globale industrielle Medienkomplex von heute verschlimmert die Probleme, denen wir uns gegenübersehen.
    Entgegen dem Anschein liefert er überhaupt kein Wissen. Die vorherrschende Methode der Medien ist es, Informationsflüsse zu monopolisieren und zu manipulieren, um Überzeugungen und Gefühle zu erzeugen, die dann „Klicks“, Werbeeinkünfte und Profite für ein paar Wenige maximieren.
    Anstatt also Wissen zu schaffen, ist der globale industrielle Medienkomplex also dazu angelegt, konkurrierende und polarisierende Narrative zu erzeugen, aufgrund derer verschiedene Publikumskreise zu unversöhnlichen separaten Gruppen werden; er bestärkt Überzeugungen, ohne kritisches Denken zu lehren; er schwächt eine offene Haltung, während er eine banale Links-Rechts-Dichotomie verbreitet, die eine globale Kultur geistlosen Konsums schürt.
    Diese vorherrschende Medienstruktur schränkt die Fähigkeit der Öffentlichkeit ein, intelligente Entscheidungen zu fällen. Und so werden globale ökologische, wirtschaftliche, soziale und andere Probleme verschärft, während wir uns über Ideologien streiten.
    Als Folge davon werden Informationsflüsse unweigerlich an Prozesse der Profitmaximierung für eine kleine Minderheit gekoppelt, und zwar so sehr, dass das Verhältnis der Menschen zu Informationen zu einem Kontrollmechanismus für Aufmerksamkeit und ideologische Überzeugungskraft wird.
    Die Monopolisierung von Medien und Journalismus

    Im Kern unserer kollabierenden demokratischen Institutionen befindet sich der globale industrielle Medienkomplex. Wenn wir unerschrocken genug sind, genau hinzusehen, werden wir feststellen, dass sowohl die „Freie Presse“ als auch die „Lügenpresse“ die strukturelle Erweiterung einer extremen Form des Raubtierkapitalismus sind. Indem sie unseren Geist gefangen halten, benutzen sie Informationen dazu, Reichtum für Wenige auf Kosten der Vielen anzuhäufen. Sie stellen die zwei Seiten einer Medaille dar, die denselben Menschen unanständig viel Kohle beschert.
    Wir müssen nur genauer hinsehen, dann springt uns diese Tatsache ins Auge.
    In den USA besitzen sechs große transnationale Konzernkonglomerate – Time Warner, Walt Disney, Viacom, News Corp., CBS Corporation und NBC Universal – die Gesamtheit der Massenmedien, also alle Zeitungen, Zeitschriften, Verlage, Fernsehprogramme, Kabelkanäle, Hollywood-Firmen, Musik-Labels und beliebte Web-Sites.
    In Großbritannien sind 71 Prozent der nationalen Zeitungen im Besitz dreier riesiger Unternehmen, während 80 Prozent der lokalen Zeitungen ganzen fünf Unternehmen gehören.
    Heutzutage ist Google der größte Medienbesitzer, dicht gefolgt von Walt Disney, Comcast, 21st Century Fox und Facebook. Google und Facebook besitzen gemeinsam das Monopol über ein Fünftel der weltweiten Werbeeinkünfte. Und all diese Konzerne kontrollieren den Großteil dessen, was wir lesen, ansehen und hören – auch im Netz. Sie definieren unser Verständnis der Welt und unserer Selbst.
    Und trotzdem spiegeln sie eine kleine Gruppe Menschen wider, die eine sehr begrenzte Sicht auf die Welt haben.
    Der Grund dafür ist, dass diese Machtstrukturen ein Teil dessen sind, was eine Studie in der Zeitschrift PLoS One als ein „Netzwerk globaler Kontrolle durch Konzerne“ beschreibt. Die Autoren der Studie, ein Team von Systemtheoretikern an der Schweizer Bundesanstalt für Technologie, haben herausgefunden, dass die 43.000 mächtigsten transnationalen Unternehmen von 1.318 Betrieben dominiert werden, die wiederum von einer „Über-Einheit“ von nur 147 Firmen beherrscht werden.

    So wird also das meiste dessen, was wir in den Medien lesen, ansehen und hören, strukturell aufbereitet von einem Netzwerk von Sonderinteressen, die sich selbst finanzieren und tragen. Deswegen ist auch die Unterscheidung zwischen „Fake News“ und „echten News“ gleichermaßen illusorisch wie unehrlich. Ganz im Sinne dieser Struktur ist alles, was uns als „Nachrichten“ präsentiert wird, mehr oder weniger offene Propaganda, die uns von den wahren Geschehnissen ablenkt, den Apparat am Laufen halten. Und da macht es kaum einen Unterschied, ob es von Mother Jones (eine Zeitschrift, die nach eigenen Angaben „investigativen Journalismus“ betreibt und „die Übel der Konzernwelt, der Regierungen und der Mainstream-Medien aufdeckt“, A.d.Ü.) oder der New York Times, von Breitbart oder den Fox News kommt – alles, was in diesen Strukturen seinen Ursprung hat, wirkt sich schwächend auf uns aus, weil es uns verwirrt und unsere Gefühle in ein komplexes Knäuel aus Wut, Resignation, Apathie und Trägheit treibt.
    Durch die Google-Linse

    Um die Macht zu verstehen, die diese speziellen Interessensverbände haben, Informationen zu monopolisieren und somit ihren eigenen Zielen zunutze zu machen, müssen wir uns nur die Geschichte des größten Medienunternehmens überhaupt ansehen.

    Im Januar 2015 brachte INSURGE die exklusive Story darüber, wie Google gegründet wurde und sich unter den Fittichen amerikanischer Geheimdienste weiter entwickelte.
    Dieser Artikel enthüllte, dass ein Doktorand an der Stanford University, Sergey Brin, Startkapital von der CIA und einem Forschungsprojekt des NSA (Massive Digital Data Systems, MDDS) bekam, als er den Kern-Code der Google-Suchmaschine entwickelte. Bestätigt wurde dies von einer früheren Führungskraft des MDDS, Dr. Bhavani Thuraisingham, die nun eine Louis A. Beecherl, Außerordentliche Professorin sowie Geschäftsführerin des Cyber Security Research Institute (Forschungsinstitut für Cyber-Sicherheit) an der University of Texas in Dallas ist.
    Dies ist nicht unbedingt ungewöhnlich: Dass Geheimdienste schon lange in Silicon Valley tätig sind, ist einleuchtend. Interessant ist aber, dass Sie wahrscheinlich nicht wussten, wie das gerade bei Google vonstatten ging. Und das sagt natürlich jede Menge darüber aus, wie der globale industrielle Medienkomplex arbeitet. Thuraisinghams Aussagen werden bestätigt durch eine Bezugnahme auf das MDDS-Programm in einer Abhandlung, die Brin und Larry Page, Mitgründer von Google, in Stanford gemeinsam geschrieben hatten.
    Wie die Medien – alle Medien – mit der Wahrheit umgehen

    Diese Story wurde in den englischsprachigen Medien totgeschwiegen, außer in Gigaom, einer US-amerikanischen Nachrichtenseite, die unsere Recherchen wie folgt empfahl:
    „Ein interessanter, sehr kompakter Bericht über Googles jahrelange Zusammenarbeit mit dem US-Militär und Geheimdiensten wurde letzte Woche auf Medium veröffentlicht.“
    Die wichtigen Folgerungen hieraus müssen genau betrachtet werden: Die ganze Geschichte von Googles Startkapital und dessen Gründung durch die CIA und die NSA kommt ans Licht – aber keine einzige englischsprachige Zeitung möchte darüber schreiben oder sie wenigstens bestätigen. Was könnte jedoch als Nachricht interessanter sein als die große Nähe eines der größten „Nachrichten-Vermittlers“ zu den US-Geheimdiensten, und zwar von Beginn an?
    Der Mangel an Interesse ist nicht das Ergebnis einer Verschwörung. Er ist das vorhersehbare Ergebnis dessen, dass der globale industrielle Medienkomplex eine höchst zentralisierte Institutionsstruktur darstellt, die einen Kadavergehorsam gegenüber der Macht aufrechterhält.
    Der globale industrielle Medienkomplex verschleiert in hohem Maße wichtige Kenntnisse über die Struktur und das Wesen von Macht. Deswegen ist dies hier wahrscheinlich das erste Mal, dass Sie direkte Beweise dafür gesehen haben, dass das wichtigste Nachrichtenportal der Welt, Google, mit Unterstützung der US-Geheimdienste ins Leben gerufen wurde.
    Macht und Kontrolle über Ihren Geist und Ihre Ressourcen

    Hier geht es nicht darum, ob Google „des Teufels“ ist. Es geht um ein viel umfassenderes Muster inakzeptabler Eigentumsverhältnisse und sozialer Netzwerke quer durch die Medienlandschaft.
    Sehen wir uns William Kennard an. Er war Vorstandsmitglied der New York Times und wurde dann Vorsitzender der US Federal Communications Commission (unabhängige Behörde, die die Kommunikationswege im Rundfunk, über Kabel und Satellit regelt; A.d.Ü.). Danach arbeitete er als Geschäftsführer bei der Carlyle Group. Carlyle hält die Mehrheit der Anteile an Booz Allen Hamilton, des Verteidigungsunternehmens, das die Massenüberwachung der NSA verwaltet. Nachdem Kennard als US-Botschafter der EU Teil der Regierung Obamas wurde, kämpfte er für das im stillen Kämmerlein verhandelte, konzernfreundliche Transatlantische Handelsabkommen, TTIP.
    Oder sehen wir uns John Bryson an, Obamas Wirtschaftsminister bis 2012. Im Jahrzehnt davor saß er im Vorstand der Walt Disney Company, die die American Broadcasting Corporation (ABC) besitzt. Gleichzeitig saß er im Vorstand von Boeing, einem US-amerikanischen Verteidigungsunternehmen. Obwohl er nach seinem Wechsel in die Regierung beide Tätigkeiten aufgab, besaß er profitable Aktien, Optionsvermögen und Entgeltumwandlung zur betrieblichen Altersversorgung sowohl von Disney als auch von Boeing.
    Sehen wir uns Aylwin Lewis an, einen anderen Walt Disney Company Direktor und gleichzeitig langjährigen Direktor bei Halliburton, einer der größten transnationalen Servicegesellschaften für die Erdölindustrie, die davor von Dick Cheney geleitet worden war. KBR Inc., eine Halliburton-Tochtergesellschaft in Houston, erhielt über die letzten zehn Jahre 39,5 Milliarden US-Dollar in Verträgen, die mit dem Irak zu tun hatten und von denen viele Alleinanbieter-Verträge waren.
    Sehen wir uns Douglas McCorkindale an, der jahrzehntelang Direktor von Gannett war, einem riesigen Medienimperium, und außerdem der Leiter einiger Gannet-Ableger. Gemessen an den täglichen Veröffentlichungen ist Gannet der größte Zeitungsverleger der USA und besitzt darüber hinaus bedeutende TV-Sender, regionale Nachrichten-Kabelkanäle und Radiosender. Und dennoch hat McCorkindale etwa zehn Jahre lang auch als Direktor bei dem US-amerikanischen Rüstungskonzern Lockhead Martin gearbeitet, bis er im April 2014 zurücktrat.
    Bedenken wir, dass all diese Persönlichkeiten durch ihre Verbindungen zur Medien- und Verteidigungsindustrie direkt von verheerenden Kriegen profitiert haben, die im Endeffekt durch ihre eigene Propaganda ermöglicht wurden.
    Und beachten Sie, dass dieses Spiel zwei Seiten bedient. Es nützt Liberalen und Konservativen gleichermaßen.
    Die globale Informationskrise und die globale Zivilisationskrise – in der politischer Extremismus, Umweltzerstörung und wirtschaftliche Unberechenbarkeit zunehmend verschmelzen und unsere Gesellschaft, unsere Familien und auch die Hoffnungen unserer Jugend zerstören – sind also ein und dasselbe.
    Die Kommerzialisierung von Information ist ein wesentlicher Bestandteil der Kommerzialisierung unseres Planeten. Dies ist ein Geschäft, in dem Ihr Bewusstsein, Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Zukunft zu einer wertlosen Anlage reduziert und so lange vermarktet werden, bis nichts mehr davon übrig ist. Wir müssen dieses Schicksal allerdings nicht erdulden. Wir müssen die Dinge nur durchschauen.
    Haben Sie das einmal erkannt, können neue Informationen und Ideen in Ihren Kopf, neue Gefühle in Ihren Körper strömen und Sie befähigen, aktiv zu werden. Wenn Sie erkennen, können Sie agieren. Es wird dann offensichtlich, dass die einzige Lösung darin besteht, journalistische Formate so zu verändern, dass neue Ideen und Kenntnisse zu konstruktiver Aktion führen. Dann wird offensichtlich, dass die Öffentlichkeit nur dann belebt und unsere demokratischen Institutionen nur dann wiederhergestellt werden können, wenn das Geld in den Medien dorthin fließt, wo es hingehört:
    In die Hände von Journalisten und aktiven Lesern, die sich beide der Erschaffung einer gerechten und gesunden Zukunft widmen.
    Quelle: https://www.rubikon.news/artikel/der-kollaps-der-medien
    Liebe Grüße
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