Seite 65 von 65 ErsteErste ... 15556162636465
Ergebnis 641 bis 650 von 650

Thema: Manipulation durch Massenmedien !!!

  1. #641
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    17.807
    Blog-Einträge
    159
    Mentioned
    226 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 324993

    Die Macht der Propaganda Die Genfer Affäre um die syrischen Weißhelme.

    Der Artikel ist lang und gut!!!

    Und wer es verstanden hat, denkt mal ganz aktuell an den Horst Seehofer!!!

    Die jüngsten blutigen Konflikte überall auf der Welt, vom Donbass bis Syrien, von Afghanistan bis Libyen, haben den Begriff „Hybrid-Krieg“ bekannt gemacht. In unserer heutigen Zeit beschränken sich die Kriege nicht mehr einfach auf eine „banale“ militärische Auseinandersetzung, sondern sie finden auf allen Ebenen statt, auf der militärischen, zivilen, medialen, wirtschaftlichen, sozialen und religiösen. Der klassische Krieg mit seinen Helikoptern, ferngesteuerten Drohnen und Kalaschnikows wird immer begleitet von einem Informationskrieg, in welchem es um die Information der Öffentlichkeit in den Ländern geht, welche die Konflikte aus der sicheren Distanz steuern, weit weg von der Front, und dies vor allem in unseren westlichen Demokratien.

    Der Krieg in Syrien, welcher nun schon sieben Jahre andauert, findet auf allen Ebenen des Hybrid-Krieges statt, er kann deshalb als dessen Modell dienen. Letzten Dezember hat dieser Krieg plötzlich auch die Schweiz heimgesucht, anlässlich eines zunächst banal scheinenden Vorfalls, einer Pressekonferenz über die Organisation der sogenannten „Weißhelme“ in Syrien. Dabei handelt es sich um eine NGO (Nichtregierungsorganisation), die 2013 von einem ehemaligen britischen Offizier gegründet wurde und gemeinhin als Hilfsorganisation galt, die Verwundeten und Opfern von Bombardierungen in den Rebellengebieten Erste Hilfe bot, Kandidatin für den Friedensnobelpreis war, in Hollywood mit einem Oscar ausgezeichnet wurde und in den westlichen Medien als Modell humanitärer Tugend präsentiert wird.
    Die Organisation hat ihren Sitz in London und verfügt über finanzielle Mittel in Höhe von mehreren Dutzend Millionen Dollar pro Jahr, die in ihrer Mehrheit von der amerikanischen und englischen Regierung sowie von weiteren Nato-Mitgliedern stammen. Dank der Mitarbeit professioneller Kommunika¬tionsberater verfügt sie über eine starke Medienpräsenz im Westen sowie auf dem Fernsehkanal al-Jazira mit Sitz in Katar.
    Es ist ganz klar, dass die Rebellen, Islamisten oder nicht, das Recht und sogar die Pflicht haben, Verwundeten und Opfern der Kampfhandlungen unter der Zivilbevölkerung beizustehen, und dass schon daher eine Organisation wie die „Weißhelme“ ihre Berechtigung hat. In diesem Fall wird jedoch ihre Neutralität stark in Zweifel gezogen.
    Von Beobachtern vor Ort, von Analytikern des Syrien-Konflikts in den USA und natürlich auch von den offiziellen syrischen und russischen Medien, die ihr vorwerfen, ihre Hilfe einzig den Rebellen-Organisationen zukommen zu lassen und als Propagandainstrument zur Förderung der Rebellenanliegen in den westlichen Ländern zu wirken.
    Dazu sollen sie auch als Deckmantel für bewaffnete Gruppen dienen, die keinerlei Hemmung haben, ihre Kalaschnikows und Granaten gegen ihre weißen Helme auszutauschen, wann immer dies nützlich ist und die Kameras auf sie gerichtet sind.
    Weitere Argumente wie das Fehlen jeglicher Frauen in ihren Truppen und die praktische Unmöglichkeit für anerkannte Hilfsorganisationen, wie etwa Ärzte ohne Grenzen und dem IKRK, in ihren Einsatzgebieten zu intervenieren, nähren ebenfalls Zweifel an ihrer Unparteilichkeit, Neutralität und Unabhängigkeit, Qualitäten, die im Westen von allen humanitär tätigen NGO verlangt werden.
    Pressegespräch mit Kritikern der syrischen Weißhelm-Organisation

    Vor diesem Hintergrund hat sich Ende November 2017 eine Polemik entwickelt, die den „Schweizer Presseclub“, den ich in Genf leite, in arge Bedrängnis gebracht hat und die es verdient, im Rahmen dieses Beitrags dargestellt zu werden. Denn trotz ihres anekdotischen Charakters und ihrer begrenzten Bedeutung ist diese Affäre doch symptomatisch für das Funktionieren der Medien, vor allem dann, wenn sie sich auf der Trennlinie zwischen unterschiedlichen mächtigen, internationalen Kräften platzieren.
    Mitte November 2017 nimmt die ständige Vertretung Russlands in Genf mit dem „Schweizer Presseclub“ Kontakt auf, da sie eine Pressekonferenz mit drei kritischen Rednern zur Frage der wirklichen Rolle der „Weißhelme“ im syrischen Konflikt organisieren will. Nachdem dies besprochen war, ist man übereingekommen, dieses Pressetreffen am Dienstagnachmittag, 28. November, durchzuführen. Dies war der Tag der Wiederaufnahme der Uno-Verhandlungen über Syrien.
    Zu Wort kommen sollten dabei drei Personen: Richard Labévière, ehemaliger SRG-Journalist, ehemaliger Chefredaktor des französischen Radiosenders RFI [Radio France Internationale] und arabischsprechender anerkannter Nahost-Spezialist; Vanessa Beeley, englische Recherchier-Journalistin, Tochter eines ehemaligen englischen Botschafters im Nahen Osten und Syrien-Berichterstatterin für das russische Fernsehen Russia Today (RT); sowie der Präsident einer kleinen schwedischen Nichtregierungsorganisation von Ärzten für humanitäre Ethik.
    „Es ist wichtig zu wissen, dass die Medien wie bei einer Treibjagd im Rudel jagen, wobei jeder versucht, als erster das tödliche Ende herbeizuführen. Dieser Nachahmungseffekt ist charakteristisch für die Funktionsweise der Medien, jedes Medium kopiert das andere, aus Angst, zu positiv über das Zielobjekt zu berichten und dafür selber angegriffen zu werden oder weil sonst ein Konkurrent sich der Trophäe bemächtigt.“
    Einschüchterungskampagne durch die Dachorganisation der Weißhelme

    Bereits am 21. November, noch bevor die öffentliche Medien-Einladung zur Konferenz erfolgt war, fordert mich ein Tweet der Syria Civil Defence (SCD oder Syrian Campaign), die Dachorganisation der Weißhelme mit Sitz in London, dazu auf, mich über diese Veranstaltung zu erklären und anzugeben, wer sie organisiere und mit welchem Ziel. Nach dem Austausch verschiedener Mails, der Ablehnung unsererseits, auf diese Forderungen einzugehen (wir haben keinen Grund, uns zu rechtfertigen, da unsere Plattform für alle offen ist, auch für die Weißhelme, falls sie dies wünschen), und dem Vorschlag, nach Genf zu kommen und ihre Sichtweise hier zu vertreten, weitet der SCD seine Einschüchterungskampagne auf alle Vorstandsmitglieder des Schweizer Presseclubs aus.
    Während mehrerer Tage werden die Twitter-Konten der Vorstandsmitglieder von Mitgliedern des SCD und ihnen nahestehender Kreise mit Dutzenden von Tweets bedient, mit der Forderung, die Konferenz zu annullieren. Woher die Syrian Campaign von der Durchführung dieser Konferenz zu einem Zeitpunkt erfahren hat, als noch keinerlei öffentliche Information darüber verbreitet worden war, bleibt ihr Geheimnis.
    Druck durch „Reporter ohne Grenzen“

    Schließlich, als der Druck weiter steigt, verbreitet der Presseclub seine Einladung am Donnerstag, 23. November, nachmittags. Zwei Stunden später veröffentlicht die Organisation Reporters sans Frontières Suisse (RSF) [Reporter ohne Grenzen] ein Communiqué, in dem sie ihre Distanzierung von dieser Veranstaltung erklärt (RSF ist Mitglied des Schweizer Presseclubs), da sie diese für unangemessen halte, und verlangt ganz einfach deren Annullierung. Dieses Schreiben richtete RSF an sämtliche Vorstandsmitglieder des Presseclubs und an die lokale Presse.
    Am frühen Abend erscheint die Mitteilung auf der Homepage der Tageszeitung „Tribune de Genève“ und wird in einigen weiteren Medien verbreitet. Im Verlaufe des Abends sende ich eine Antwort, in der ich meinem Erstaunen Ausdruck gebe über dieses Vorgehen einer Journalisten-Vereinigung, welche sich dafür einsetze, dass die Menschen „überall auf der Welt das Recht haben, freien Zugang zu Informationen zu haben und diese weitergeben zu können“.
    Ich weise auch darauf hin, dass üblicherweise solche Forderungen von diktatorischen Regierungen ausgehen und nicht von Organisationen, die sich für die Meinungsfreiheit einsetzen, und dass die Annullierung dieses Treffens eine Zensur bedeute, die mit unserer Mission, internationalen Akteuren eine neutrale und offene Plattform zu bieten, nicht vereinbar sei.
    Internationale Unterstützungskampagne für freie Meinungsäußerung

    Die „Tribune de Genève“ veröffentlicht diese Antwort. Damit wird die Kontroverse öffentlich und nimmt an Intensität zu. Es entwickeln sich Initiativen zur Brandbekämpfung in Form einer internationalen Unterstützungskampagne für die Durchführung der Konferenz. Solidarische Mails und Tweets häufen sich beim Schweizer Presseclub mit der Ermahnung, dem Druck nicht nachzugeben und das Treffen aufrechtzuerhalten. Sie stammen von Universitätsprofessoren, von Forschern und Verteidigern der freien Meinungsäußerung aus den Vereinigten Staaten, Schweden, Großbritannien, Kanada, sogar aus Australien und Neuseeland und natürlich auch aus der Schweiz. Sogar ein prominentes Mitglied des Förderkomitees von Reporter ohne Grenzen Schweiz schickt mir eine Solidaritätsbotschaft, um den Druckversuch seiner eigenen Vereinigung zu verurteilen!
    Pressekonferenz findet im geplanten Rahmen statt

    Am 28. November findet die Pressekonferenz im geplanten Rahmen statt und vereinigt etwa 60 Personen. Nach der Verlesung einer Erklärung als Antwort auf die Zensurversuche und die Unterstützungskampagne präsentieren die drei Referenten ihre Argumente und antworten auf die Fragen der anwesenden Journalisten, die hauptsächlich die Glaubwürdigkeit und Legitimität der Vortragenden betreffen.
    Gewisse Medien starten neue Angriffe auf den Presseclub und seinen Direktor

    Am nächsten Tag berichtet das Radio der französischsprachigen Schweiz über die Affäre mit dem Titel: „Guy Mettan sieht sich erneut mit dem Vorwurf konfrontiert, als Unterstützer der russischen Propaganda zu dienen.“ Und „Le Temps“ überschreibt ihren fünfspaltigen Bericht mit dem Titel: „Der Schweizer Presseclub im syrischen Hexenkessel. Sein Direktor wird zunehmend wegen mangelnder Transparenz kritisiert.“ Die Weißhelme werden nur marginal oder gar nicht erwähnt. Die Genfer Behörden werden aufgefordert, ihre Unterstützung des Presseclubs zu begründen, da sein Direktor ein „doppeltes Spiel“ betreibe, indem er „äußerst fragwürdigen“ Sprechern eine Plattform verschaffe, ohne die Auftraggeber seiner Pressekonferenzen bekanntzugeben. Immerhin kann vermerkt werden, dass die Genfer Medien: die „Tribune de Genève“, der „Courier“ und „Léman bleu“, sich an die Fakten halten und darauf verzichten, Stellung zu nehmen.
    Versuchte Annullierung der staatlichen Subvention für den Presseclub

    Am späteren Nachmittag bezieht sich ein Mitglied der Finanzkommission des Kantonsrats auf diese Polemik und fordert bei der Verabschiedung des kantonalen Budgets 2018 eine Änderung, um die Subventionen des Schweizer Presseclubs (100 000 Franken) zu annullieren. Sein Antrag wird mit knappem Mehr angenommen.
    Tags darauf wird die Polemik im Westschweizer Radio und in „Le Temps“ weiter angeheizt, indem sie die Annullierung der kantonalen Subventionen aufgreifen, um die Kritik am Direktor des Presseclubs und dessen Entscheid, die Pressekonferenz über die Weißhelme durchzuführen, zu verstärken.
    Der Druck auf den Vorstand und gegen meine Person nimmt weiter zu, aber die Mehrheit bleibt standfest. Die internationale Unterstützungskampagne sowie die Diffamierungskampagne schlagen weiterhin hohe Wellen, denn die neuen Entwicklungen werden sofort in allen sozialen Netzen verbreitet und auf Englisch übersetzt.
    Auf Grund der Aufhebung der Subventionen wird die Situation heikel. Ein befreundeter Spezialist in Fragen des Krisenmanagements bei medialen Diffamierungskampagnen rät mir, die amerikanische Strategie des „stay behind“ zu verfolgen und mich nicht mehr weiter an vorderster Front zu bewegen, da ich sonst Gefahr liefe, isoliert zu werden und als Zielscheibe zu dienen. Von nun an beantworten der Präsident und die Vizepräsidentin des Vorstandes die Journalistenfragen. „Le Temps“ weigert sich, meine Stellungnahme zu veröffentlichen unter dem Vorwand, es sei ja alles schon gesagt …
    In der darauffolgenden Woche schreibt der Vorstand dem Präsidenten des Genfer Regierungsrats François Longchamp mit der Bitte, dass er in der Kantonsratssitzung einen Rückkommensantrag zur Annullierung der Subventionen stellt. Nachdem sich der Präsident vergewissert hat, dass der Pressclub seine Aufgaben gemäß dem Leistungsauftrag mit dem Kanton Genf erfüllt hat, ohne diesen zu unterlaufen, willigte er ein, einen Abänderungsantrag zum Budget einzureichen.
    Gemeinsame Gespräche zwischen Medienvertretern und Presseclub

    Zwei Tage später findet ein Treffen mit den Vertretern von „Le Temps“ und dem Verlag Ringier statt, damit sich alle in Ruhe und nicht über die Medien äußern können. Das Gespräch hilft, Spannungen abzubauen und die gegenseitigen Absichten und Überzeugungen besser zu verstehen. Es ermöglicht auch, den Kontakt wiederherzustellen, da „Le Temps“ einige Tage später, nach intensiven Diskussionen mit den anderen Vorstandsmitgliedern, entscheidet, Mitglied des Presseclubs zu bleiben und an den strategischen Überlegungen über dessen Zukunft, die im Jahr 2018 stattfinden werden, teilzunehmen. Dies ist eine wichtige Entscheidung, denn trotz der Unterschiede und der Schärfe der Kontroverse ist es wichtig, einen aktiven Pluralismus und das offene Gespräch unter den Mitgliedern des Schweizer Presseclub aufrechtzuerhalten.
    Annullierung der staatlichen Subvention wird rückgängig gemacht

    Am Freitag, dem 15. Dezember, nach intensiven Verhandlungen und der unvermeidlichen Reihe unbegründeter Angriffe wegen angeblicher mangelnder Transparenz, Vetternwirtschaft und „Putinophilie“ des Direktors usw. stimmte der Kantonsrat schließlich mit 49 zu 17 Stimmen bei etwa 30 Enthaltungen für die Gewährung der bisherigen Subventionen. Eine sehr klare Mehrheit, die es ermöglicht, etwas Ruhe ins Geschehen zurückzubringen. Die Medien informieren darüber, „Le Temps“ jedoch nutzt die Gelegenheit, die an den Club und seinen Direktor gerichteten Vorwürfe erneut aufzulisten.
    Austritt von „Reporter ohne Grenzen“

    Die nächste Etappe war Mittwoch, der 20. Dezember, als nach einem Treffen, das von Gérard Tschopp, Präsident von Reporter ohne Grenzen und ehemaligem Direktor des Westschweizer Radios, veranlasst wurde, dieser dem Presseclub ein Schreiben überbringt, in dem der Rücktritt der RSF aus dem Schweizer Presseclub mit sofortiger Wirkung erklärt wird mit Kopie an alle Vorstandsmitglieder und an die Medien. Am Abend wird die Sendung „Forum“ des Westschweizer Radios dem Thema RSF-CSP gewidmet, und am nächsten Morgen titelt „Le Temps“ „Erste Rücktritte aus dem Schweizer Presseclub“, andeutend, dass noch weitere folgen werden … Dieselbe Zeitung weigert sich bis heute, meine Richtigstellung zu veröffentlichen.
    Die anderen Medien ignorieren diese Nachricht. Sie wird einzig auf der Webseite der Journalistenzeitung Edito veröffentlicht, auf eine weitgehend faire Art und Weise. Die Homepage der Weißhelme ihrerseits veröffentlicht einen 46seitigen Bericht, um die Journalisten anzuprangern, die sie anprangern, wobei sie mich selbstverständlich nicht auslassen.
    Soviel zum Verlauf der Geschichte, die man noch anhand der veröffentlichten Artikel und Sendungen zu diesem Thema vertiefen kann.
    „Eines der Hauptprobleme der Journalisten, die über die internationale Politik berichten, ist der Mangel an Vielfalt, der Mangel an Mitteln, die fehlende Präsenz vor Ort und vor allem die Tatsache, dass sie moralisierende Haltungen einnehmen, anstatt sich darum zu bemühen, die Informationen zu überprüfen und Fakten und Meinungen gegenüberzustellen. Die Kultur des Zweifels ist der Kultur der Gewissheit gewichen, gestützt auf die Einteilung der Welt in ein Lager des Guten und ein Lager des Bösen.“
    Drei Lehren, die es sich zu merken gilt

    In diesem Stadium stellen sich zwei Fragen: Warum ist diese Kontroverse ausgebrochen, obwohl unzählige andere kontroverse Themen mit viel fragwürdigeren Rednern im Schweizer Presseclub diskutiert wurden, ohne die geringste Reaktion von Reporter ohne Grenzen oder der Medien hervorzurufen? Und was ist mit den Vorwürfen an den Presseclub? Sind sie begründet? War es richtig, die Pressekonferenz durchzuführen? Welche Lehren können aus dieser Erfahrung gezogen werden? Ich denke, man kann drei Lehren daraus ziehen.
    Erstens: Zu keiner Zeit haben sich die Medien für das eigentliche Thema der Pressekonferenz interessiert, nämlich die Rolle der Weißhelme und das Video sowie die Fakten und Argumente, welche die Redner gegen sie vorbrachten. Das Westschweizer Radio zum Beispiel hat kein Wort über die Weißhelme geäußert: Bei diesem Medium ging es ausschließlich um meine Person und meine Legitimität als mutmaßlicher „pro-russischer“ Direktor des Presseclubs sowie um die Legitimität und Glaubwürdigkeit der Redner, die sich zu diesem Thema geäußert haben.
    Anstatt auf das von den Rednern mit konkreten Beispielen aufgezeigte mögliche Fehlverhalten der Weißhelme einzugehen, konzentrierte sich die Aufmerksamkeit der Medien ausschließlich auf das vermutete „Fehlverhalten“ des Presseclubs. Einzig die „Tribune de Genève“ fasste zusammen, was auf der Pressekonferenz gesagt worden war (unter Beibehaltung einer gewissen Zurückhaltung, was nicht störend ist). Da sie die Tatsachen und Argumente nicht angreifen konnten, richteten sich die Angriffe gegen Einzelpersonen, um ihre Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit zu untergraben und damit ihre mögliche Wirkung zu annullieren.
    Zweitens: Das gruppierte Schießen des Medienimperiums erzielt eine gefährliche Zerstörungskraft, wenn es koordiniert durchgeführt wird. In diesem Fall mobilisierte die Einschüchterungskampagne die Zivilgesellschaft (Syrian Campaign und Reporter ohne Grenzen); soziale Netzwerke, gesättigt durch Tweets und Mails; die Presse, vertreten durch die Tageszeitung „Le Temps“, Meinungsführer in der Westschweiz; das Westschweizer Radio, eine öffentlich-rechtliche Einrichtung mit einer grossen Zuhörerschaft am Morgen. Dieser konzertierte Angriff beinhaltete eine grosse Destabilisierungsgefahr für den Presseclub – eine bescheidene Plattform ohne direkten Zugang zur Öffentlichkeit – und für meine Position als Direktor dieser Institution.
    Es ist wichtig zu wissen, dass die Medien wie bei einer Treibjagd im Rudel jagen, wobei jeder versucht, als erster das tödliche Ende herbeizuführen. Dieser Nachahmungseffekt ist charakteristisch für die Funktionsweise der Medien, jedes Medium kopiert das andere, aus Angst, zu positiv über das Zielobjekt zu berichten und dafür selber angegriffen zu werden oder weil sonst ein Konkurrent sich der Trophäe bemächtigt. Im vorliegenden Fall war die Gefahr des Kontrollverlusts beträchtlich, wie man es gleichzeitig im Fall des „Entrüstungssturms“ über Nationalrat Yannick Buttet beobachten konnte, der ihn wegfegte, weil er im Verdacht stand, Kolleginnen belästigt zu haben. Ist der Hype erst einmal entstanden, ist es praktisch unmöglich, ihn zu stoppen.
    Drittens: In unserem Fall haben gewisse Medien mehrfach versucht, den Docht anzuzünden und das Feuer zu schüren. Aber der Brand hat sich aus drei Gründen nicht ausgebreitet:

    • Das Anliegen war begründet, denn der Presseclub übte seine ihm zugeschriebene Rolle aus, indem er die Zensur bekämpfte und die Meinungsfreiheit gegenüber denjenigen verteidigte, die diese eigentlich verteidigen sollten. Auf Grund der Feststellung, dass die Weißhelme sowohl eine staatliche wie auch eine sehr breite mediale Unterstützung genossen, hätte sich Reporter ohne Grenzen im Prinzip auf die Seite der kritischen Stimmen stellen und das Recht der Minderheiten auf Meinungsäußerung verteidigen müssen, so wie sie es tun, wenn sie Journalisten verteidigen, die von autoritären Regimen bedroht werden. Durch ihre Forderung, eine Pressekonferenz abzusagen, die Journalisten vorbehalten ist, die ihre Informationsarbeit leisten sollten, haben sie sich in Widerspruch zu ihren eigenen Werten gesetzt und damit die Wirkung ihrer Argumente abgeschwächt.
    • Das Ausmaß der externen (internationale Unterstützungskampagne) und internen Unterstützung (Mehrheit des Komitees, lokale Genfer Medien, Unterstützung durch den Regierungsrat und Neutralität des EDA [Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten], weil der Presseclub sein Mandat eingehalten hat, im Dienste der Akteure des internationalen Genfs zu stehen) sowie die psychologisch sehr wichtige Unterstützung meiner Freunde und meiner Familie. Isoliert zu sein angesichts einer Mobbingkampagne durch die Medien führt garantiert dazu, gelyncht zu werden.
    • Mit der Durchführung dieser Pressekonferenz hat der Schweizerische Presseclub seinen Auftrag wahrgenommen, der insbesondere darin besteht, den Akteuren des internationalen Genf – Botschaften, NGO, internationalen Organisationen – zur Verfügung zu stehen, die sich vor den Medien ohne Unterscheidung von Rasse, Religion, sozialer Stellung, Nationalität oder politischer Partei äußern wollen. Er war daher unter diesem Gesichtspunkt unangreifbar, unabhängig davon, welche Meinung man zu dem diskutierten Thema oder zu den möglichen Rednern haben mochte.

    Abschließend sei gesagt, dass es praktisch unmöglich ist, Medien oder Journalisten zu einer Änderung ihrer Positionen zu bewegen, wenn sie die moralisierende Haltung über die Informationspflicht stellen. Eines der Hauptprobleme der Journalisten, die über die internationale Politik berichten, ist der Mangel an Vielfalt, der Mangel an Mitteln, die fehlende Präsenz vor Ort und vor allem die Tatsache, dass sie moralisierende Haltungen einnehmen, anstatt sich darum zu bemühen, die Informationen zu überprüfen und Fakten und Meinungen gegenüberzustellen.
    Die Kultur des Zweifels ist der Kultur der Gewissheit gewichen, gestützt auf die Einteilung der Welt in ein Lager des Guten und ein Lager des Bösen.
    Im vorliegenden Fall hat die überwiegende Mehrheit der Medien sehr früh eine Schwarz-Weiß-Darstellung des syrischen Konflikts übernommen nach dem Muster „Bashar, der Schlächter seines Volkes und Kriegsverbrecher“ gegen „heldenhafte, die Freiheit verteidigende Rebellen“. Deshalb wird jede Tatsache, jedes Argument, jeder Bericht, der dieser These widerspricht, beiseitegeschoben und jede kritische Stimme sofort diskreditiert als „Agent Putins“, „Unterstützer des Regimes“, „Feind der Menschenrechte und des syrischen Volkes“.
    Wie funktioniert die Desinformation?

    Das Schema der staatlichen Lüge oder Desinformation folgt genauen Regeln und funktioniert immer gleich. Gestützt auf die Grundprinzipien der Propaganda, die die belgische, linke Forscherin Anne Morelli definiert hat, lassen sie sich in sieben Punkten wie folgt zusammenfassen:

    1. Wir haben den Krieg nicht gewollt, und wir haben ihn auch nicht begonnen: Allein unser Gegner/Feind ist für den Konflikt verantwortlich. Das nenne ich die Anklagephase.
    2. Die Führer oder Anhänger des Feindes sind unmenschlich und haben das Gesicht des Teufels, das heisst die Verleumdungs-/Verteufelungsphase. Siehe Serbien 1999, Saddam Hussein 2003, Syrien und Libyen 2011, Venezuela seit 2013.
    3. Wir verteidigen eine edle Sache, während der Gegner nur seine eigenen Interessen oder, noch schlimmer, seine nationalen Interessen verteidigt. Die Sache des Gegners ist abscheulich, unwürdig, egoistisch, während wir ein Ideal verteidigen, Menschenrechte, Demokratie, Freiheit, freies Unternehmertum. Wir verkörpern das Gute, sie verkörpern das Böse. Das ist die Moralisierungsphase.
    4. Der Feind hat uns gezielt provoziert. Wenn wir Fehler oder Irrtümer begehen, ist es unfreiwillig und weil der Feind uns täuscht oder provoziert. In seinem Kampf ist der Feind zu allem bereit, einschließlich des Einsatzes nicht autorisierter Waffen (Gasangriffe oder Angriff auf ein ziviles Flugzeug im Falle der MH 17 in der Ukraine). Er ist auch der einzige, der gefälschte Nachrichten („fake news“), Troll-Angriffe und Wahl-Hacking benutzt und missbraucht, während wir das Kriegsrecht, die Genfer Konventionen, die Journalisten-Ethik und das Bemühen um Unparteilichkeit respektieren. Wir wären nie fähig, uns an einem Informationskrieg oder an Propaganda zu beteiligen: Das ist die Phase der Gehirnwäsche oder der Konditionierung der öffentlichen Meinung.
    5. Wir erleiden keine oder nur sehr wenige Verluste, die Verluste des Gegners sind jedoch sehr hoch (Minimierungsphase).
    6. Künstler, Wissenschaftler, Akademiker, Experten, Intellektuelle und Philosophen, NGO und die Zivilgesellschaft unterstützen uns, während der Feind in seinem Elfenbeinturm isoliert und von der Gesellschaft abgeschnitten ist (Ausweitungs-phase der Domäne des sanften Krieges).
    7. Unsere Sache ist heilig, und diejenigen, die sie in Frage stellen, sind vom Feind gekauft (Sakralisierungsphase).

    So entsteht schließlich eine totalitäre Vorstellung der Welt, die jede abweichende Sicht verbietet als Verrat an der edlen und heiligen Aufgabe, die man sich selbst gegeben hat: psychiatrische Anstalt, soziale Ächtung und Arbeitsverbot sind nicht mehr weit entfernt … Wenn sie nicht mehr pluralistisch ist, ist die Demokratie nicht weniger freiheits¬tötend als die Autokratie: Schließlich waren es Athener „Demokraten“, die Sokrates zum Tode verurteilt haben, weil er die Jugend mit seiner philosophischen „Propaganda“ korrumpiert habe…


    Quelle: https://www.rubikon.news/artikel/die...der-propaganda
    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  2. #642
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    17.807
    Blog-Einträge
    159
    Mentioned
    226 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 324993

    „Framing“ – Wenn Sprache zur Waffe wird. Die ARD erklärt, wie es funktioniert

    Russischen Medien in Deutschland wird unterstellt, sie würden Propaganda verbreiten. Einseitig, unreflektiert, unwahr. Die ARD Tagesthemen haben ihren Zuschauern nun erklärt, wie Propaganda funktioniert. Am Beispiel von Schlüsselwörtern des Asylstreits. Ungewollt wurde dabei auch klar, dass „Framing“ auch für antirussische Propaganda funktioniert.

    Eines vorweg, das nicht einmal zweieinhalb Minuten lange so genannte Erklärstück der Tagesthemen ist inhaltlich vorbildlich, denn es bringt auf den Punkt, wie die derzeitige Asyldebatte in Deutschland mit bestimmten Schlüsselwörtern vergiftet und in eine bestimmte Richtung gelenkt wird. Oder besser gesagt, gelenkt werden soll.

    Die im Kurzreport dargestellten Erkenntnisse und Einsichten sind alle zutreffend. Nur, sie funktionieren eben auch bei anderen Themen. Es darf bezweifelt werden, ob in der Redaktion von ARD-Aktuell darüber nachgedacht wird, wie selbstentlarvend bereits die ersten fünf Sätze sind, wenn der Zuschauer sich dabei die Russland-Berichterstattung der ARD vorstellt:
    „Worte und Begriffe, sie bedeuten Macht. Und wer seine Sprache durchsetzt, der bestimmt den politischen Diskurs. Worte geben einen Rahmen vor. Sie helfen Wirklichkeit zu deuten oder umzudeuten. Das ist Framing.“

    „Wo Sprache ist, da ist immer auch Subtext. Vor allem dort, wo Sprache politisch wird“, hören wir den Autor sagen. Ja, richtig, möchte man antworten. Und fragen, warum liebe Kolleginnen und Kollegen in der ARD bemerkt ihr das eigentlich nicht, wenn ihr über Russland berichtet, über russische Politik? Eure diesbezügliche Berichterstattung ist regelmäßig voll von Subtexten. Aktuell, der bekannt gewordene Vergiftungsfall in Großbritannien. Ihr sprecht von Novichok, obwohl korrekt wäre, von einem Gift der Novichok-Gruppe zu sprechen. Ihr stellt einen Sinnzusammenhang mit dem Fall Skripal her, der bei den meisten Zuschauern natürlich, ob gewollt oder ungewollt, im Kopf wachruft, Moment mal, war das nicht der Fall, wo die Russen einen ihre Ex-Agenten mit solchem Zeug vergiftet haben? Obwohl weder das eine belegt ist, noch irgendetwas im aktuellen Fall bekannt ist, baut ihr mit Überschriften wie „Parallele zum Fall Skripal“ solche Assoziationen auf. Warum? Weil ihr das tut, was euer Experte feststellt?

    „Das Glas kann halb voll oder halb leer sein, ist der gleich Fakt, aber ganz unterschiedlich geframed. Nämlich einmal optimistisch und einmal pessimistisch. Und Medien sollten hinterfragen, ob eigentlich Fakten so geframed werden, dass wir als Gesellschaft eine zielführende Debatte darüber führen, wie ein bestimmtes Problem gelöst werden kann.“
    Und das betrifft nicht nur die Beziehungen zu Russland. Wir erinnern uns. Als die massenhafte Schnüffelpraxis von NSA und GCHQ bekannt wurde, als sich die Bundeskanzlerin darüber beschwerte, dass die angeblichen US-amerikanischen Freunde ihr Mobiltelefon belauschten, war auffällig, dass tagesschau und tagesthemen geradezu zwanghaft davon sprachen, dass US- und britische Dienste Deutschland und deutsche Bürger ausgespäht hätten. Nicht etwa ausspioniert, bespitzelt oder in der Privatsphäre herumgewühlt oder herumgeschnüffelt. Derart starke Worte werden regelmäßig vor allem für russische geheimdienstliche Aktivitäten gewählt. Aber auch dazu sagt eure Dokumentation dankenswerter Weise alles Notwendige:

    „Eigentlich sind politische Begriffe ja nur Sprache, aber ohne, dass wir es merken, leiten sie unser Denken und können am Ende auch unser Handeln bestimmen.“

    Quelle: https://de.sputniknews.com/gesellsch...ng-medien-ard/
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  3. #643
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    17.807
    Blog-Einträge
    159
    Mentioned
    226 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 324993

    Wenn Sputnik Propaganda verbreitet, die sich zwei Tage später als wahr entpuppt

    Am Dienstag berichtete Sputnik über tendenziöse Berichterstattung der „Süddeutschen Zeitung“ und der „Welt“ mit Blick auf die verbreitete Angst vor Altersarmut. Die beiden Tageszeitungen hatten berichtet, diese Angst sei „übertrieben“ oder „eine Mär“. Heute hat die Bundesregierung zugegeben, dass jede zweite gesetzliche Rente unter 800 Euro liegt.

    Sputnik berichtete erst vor zwei Tagen über eine tendenziöse Berichterstattung von „Süddeutscher Zeitung“ und „Welt“, die den Eindruck zu erwecken suchte, die weitverbreitete Angst vieler Bundesbürger vor Altersarmut sei „übertrieben“ oder gar „eine Mär“. Nun stellt sich schneller als erwartet heraus: Sputnik lag richtig mit seiner Skepsis und seinen Zweifeln vor dieser speziellen Propaganda von zwei „Qualitätsmedien“.

    Bundesregierung gesteht: Jede zweite Rente unter 800 Euro

    Die Sozialrechtsexpertin der Linksfraktion, Sabine Zimmermann, hatte im Juni eine Frage an die Bundesregierung gestellt, betreffend die „Armutsgefährdungsquote alleinlebender Altersrentnerinnen und —rentner“.
    Laut der Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Kerstin Griese, vom 6. Juli 2018, die Sputnik vorliegt, räumt die Bundesregierung für das Jahr 2016 unter anderem ein:
    „Dementsprechend liegen 48 Prozent aller Rentenzahlbeträge von Altersrenten unter 800 Euro und 62 Prozent unter 1000 Euro.“

    weiter hier: https://de.sputniknews.com/gesellsch...skrieg-merkel/
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  4. #644
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    17.807
    Blog-Einträge
    159
    Mentioned
    226 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 324993

    Berichterstattung Migration: Woher kommt die Nähe der Medien zu den NGOs?

    Woher kommt diese Nähe der Medien zu den NGOs, woher die absolut unkritische Haltung trotz wachsendem Unmut in der Bevölkerung? Das Team Bystron untersucht die Verflechtungen zwischen Medien und Flüchtlingsrettern.

    Heute finden wieder pro-NGO „Seebrücke“ Demos statt, gesponsert vom Soros-nahen MenschMenschMensch e.V. (Epoch Times berichtete). Während die Mainstream-Medien die Strafanzeige der AfD gegen die deutschen NGOs totschweigen, berichten sie immer wieder positiv über die Schlepper-NGOs und ihre Unterstützer.

    weiter hier: https://www.epochtimes.de/politik/de...03.html?text=1
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  5. #645
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    17.807
    Blog-Einträge
    159
    Mentioned
    226 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 324993

    Unvorstellbar? TV-Zuschauer werden mittels NLP programiert! Ankern und Triggern - Medienmanipulation



    Die Bezeichnung NLP „Neuro-Linguistisches Programmieren“ soll ausdrücken, dass Vorgänge im Gehirn (= Neuro) mit Hilfe der Sprache (= linguistisch) auf Basis systematischer Handlungsanweisungen änderbar sind (= Programmieren). Das Neurolinguistische Programmieren wurde aus der Hypnose entwickelt und zielt darauf ab, mittels «hypnotischen Worthülsen» unbewusste Reaktionen und Prozesse beim Menschen in Gang zu setzen. Man will den Menschen auf verschiedenen Wahrnehmungskanälen beeinflussen, vor allem mittels sprachlicher Botschaften, um ihn auf unbewusster Ebene umzuprogrammieren. Zwei wichtige Grundannahmen des Neurolinguistischen Programmierens sind erstens: Die Realität ist nicht wichtig, da jeder Mensch seine eigene Realität hat; und zweitens: Die Sprache ist nicht als Mittel der Verständigung zu benutzen, sondern als Mittel der Beeinflussung. Im Neurolinguistischen Programmieren hat die Sprache die Aufgabe, den Menschen abzulenken und in Stimmungen zu versetzen, «quasi mit Schallwellen» zu manipulieren, und nicht, sich mit ihm über etwas Reales zu verständigen.
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  6. #646
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    7.769
    Blog-Einträge
    3
    Mentioned
    65 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 235406

    AW: Manipulation durch Massenmedien !!!

    Anrufer: "Die Stimmung in den USA ist PRO-Trump" 22.07.2018 Presseclub - Bananenrepublik




    LG

  7. #647
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    9.977
    Mentioned
    235 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 256579

    AW: Manipulation durch Massenmedien !!!

    Filmcrew dreht Fake
    -Video über ertrinkende Migranten am Strand von Kreta



    Czech films fake migrant drowning video off coast of Crete
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  8. #648
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    7.769
    Blog-Einträge
    3
    Mentioned
    65 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 235406

    AW: Manipulation durch Massenmedien !!!

    Russland, die Manipulationen und die Medien: Facebook, EU-Kommission + Ebert-Stiftung ergänzen sich


    LG

  9. #649
    Erfahrener Benutzer Avatar von future_is_now
    Registriert seit
    17.10.2017
    Ort
    Zürich
    Beiträge
    1.811
    Blog-Einträge
    2
    Mentioned
    27 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: -27994

    ARD-Hauptstadtstudio mit „Flunker-TV“ beschmiert

    https://philosophia-perennis.com/

    ARD-Hauptstadtstudio mit „Flunker-TV“ beschmiert

    Von David Berger - 8. August 2018





    Offensichtlich wurde vergangene Nacht das Hauptstadtstudio der ARD mit dem bisher kaum üblichen Begriff „Flunker-TV“ beschmiert.

    Unser Foto der Woche kommt aus Berlin und wurde von Christian Lüth aufgenommen, der sich als Pressesprecher einer großen Bundestagsfraktion mit dem Thema sehr gut auskennt. Es zeigt die beschmierte Fassade des ARD-Hauptstadtstudios in Berlin. In violett prangt dort auf den Parterre-Fenstern die Aufschrift „Flunker-TV“
    Psychologisch gut verständlicher Vandalismus

    Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: selbstverständlich lehnen wir solche illegalen Aktionen rundwegs ab. Was juristisch abzulehnen ist, ist psychologisch aber doch irgendwie erklärbar.

    Die Menschen in Deutschland haben die Nase gestrichen voll, von dem, was sie „Staatsfunk“ bezeichnen. Und was in Wirklichkeit immer mehr zu einer Dauerpropagandasendung für das System Merkel verkommt, für das die Bürger auch noch selbst bezahlen müssen.

    „Flunker-TV“ wird zum festen Begriff der Medienkritik werden

    Insofern hat der Begriff gute Chancen zum festen Ausdruck innerhalb der alternativen Medienkritik zu werden. Ob dann auch der Begriff „Staatsfunk“ in „Staatsflunk“ umgewandelt wird, steht allerdings noch nicht fest.

    Auch wenn das den gut dotierten Staatsfunkern, die sich nun zum Opfer der bösen Rechten stilisieren werden, nicht gefallen wird. Aber uns gefällt ja auch vieles nicht, was sie so auf unsere Kosten ungefragt und nicht selten mit einer Zuschauer verachtenden Penetranz machen…

    https://philosophia-perennis.com/201...tv-beschmiert/



    .
    «Der grosse kosmische Witz ist, dass du das bist, was du suchst»

  10. #650
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    7.769
    Blog-Einträge
    3
    Mentioned
    65 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 235406

    AW: Manipulation durch Massenmedien !!!

    Schwarz auf Weiß: Ein Wochenrückblick auf den medialen Abgrund

    Der Putin-Besuch, die Brücke von Genua, Presse-Appelle in den USA, Sami A. und ein Einwanderungsgesetz - vor allem diese Themen boten den Mainstreammedien in dieser Woche Anlass zu verzerrender Berichterstattung.



    Von Thomas Schwarz
    Es steht der erste Deutschland-Besuch des russischen Präsidenten seit 2014 außerhalb von Gipfeltreffen auf dem Plan - und die Mainstreammedien können nicht anders, als das Treffen schlechtzureden. Andererseits: Lobeshymnen auf diesen wichtigen Versuch der Verständigung Deutschlands mit einem zentralen Partner der Zukunft waren ohnehin nicht zu erwarten. Und zusätzlich entsteht der Eindruck, als würden auch die gewohnten Dämonisierungen Putins und einer deutsch-russischen Annäherung eine Spur weniger scharf ausfallen. Möglicherweise wurde erkannt, dass die antirussische Meinungsmache mit dem Holzhammer nicht mehr die gewünschte Wirkung erzielt.

    Der Tagesspiegel geht so weit, in einem ungewohnt sachlichen Artikel den führenden EU-Ländern die Rolle von Bittstellern gegenüber Russland zuzuweisen - diese seien beim Zugang zum Markt des syrischen Wiederaufbaus vom guten Willen Putins abhängig: "Deutschland und Frankreich versuchen bereits seit Jahren, im Ukraine-Konflikt zu vermitteln. Die Treffen in Berlin und Paris deuten darauf hin, dass Moskau die beiden Staaten stärker in die Pläne für eine Nachkriegsordnung und einen Wiederaufbau Syriens (und vor allem dessen Finanzierung) einbeziehen will."

    Der Besuch des "russischen Zaren"


    In der Zeit verfällt der Geschäftsführer von Human Rights Watch Kenneth Roth dagegen in den üblichen antirussischen Tenor und baut auf die Unwissenheit der Leser bezüglich syrischer "Regierungsgegner": "Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel an diesem Samstag in Meseberg mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammentrifft, liegt das Schicksal von 2,3 Millionen Menschen in der syrischen Provinz Idlib in ihren Händen. Der letzte große Zufluchtsort der Regierungsgegner diente bisher als Fluchtventil.

    " Es bestehe zudem "das Risiko, dass die russisch-syrischen Streitkräfte ihre charakteristischen wahllosen und manchmal vorsätzlichen Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastrukturen wie Krankenhäuser wieder aufnehmen" würden, argumentiert Roth mit einem Mangel an Distanz, der einer "Nichtregierungsorganisation" scheinbar angemessen erscheint. Dabei seien "russische Staatsmedien wie RT und Sputnik die Vorreiter der Schönfärberei des russisch-syrischen Militärbündnisses".

    Auch die Bild bleibt sich treu, wenn sie etwa über Putins vorgelagerten Besuch in Österreich schreibt: "Der Mann, der in der Ukraine und in Syrien Krieg führt, der Hacker-Attacken, Wahlbeeinflussung und Propaganda-Krieg gegen den Westen befehligt – weinselig bei einer westeuropäischen Spitzen-Politikerin? Zuletzt kam ein russischer Zar 1913 zur Hochzeit an einen österreichischen Hof." Die Zeitung nutzt die Gelegenheit, um nebenbei gegen Brandenburgs Zustimmung zur Pipeline Nord Stream 2 Stimmung zu machen:

    "Vorteil für Putin: Er kann der verfeindeten Ukraine und den Kreml-kritischen Polen und baltischen Staaten jederzeit den Gashahn abdrehen. Und sein Staatskonzern Gazprom hat Westeuropas Gasnetz in der Hand. Die Osteuropäer haben vor der Pipeline gewarnt, USA und NATO ebenfalls." Und auch die Realitäten zu Syrien werden im Zusammenhang mit dem Putin-Besuch einmal mehr auf den Kopf gestellt: "Das syrische Regime und Russland als seine Schutzmacht wollen mit dem Wiederaufbau des hauptsächlich durch sie selbst zerstörten Landes beginnen. Und das mit westlichen Mitteln, also unserem Steuergeld!"

    Relativ sachlich bleibt dagegen die Tagesschau, die mutmaßlich richtig analysiert: "Angesichts eines irrlichternden Präsidenten in den USA finden Merkel und Putin wieder näher zusammen." Und Stefan Meister von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik wird mit den klugen und hoffentlich zutreffenden Worten zitiert: "Die (Merkel und Putin) werden vor allem gegenüber den Amerikanern demonstrieren wollen, dass es Interessenüberschneidungen gibt und dass man sich nicht erpressen lassen will bei bestimmten Themen."

    Brücke in Genua: Auch der Journalismus bricht ein


    Nach dem Einsturz einer privat betriebenen Autobahnbrücke in Genua mit zahlreichen Todesopfern war in den großen Medien eine regelrechte Abwehrschlacht zu beobachten: In vielen Artikeln wurde vor einer "vorschnellen Schuldzuweisung" in Richtung des Brückenbetreibers gewarnt, um das umstrittene Prinzip der Privatisierung zu schützen. Kritik am Brückenbetreiber und damit am destruktiven Rückzug des Staates aus der öffentlichen Daseinsvorsorge sei "populistisch" und befeuere ein "altes Spiel der Schuldzuweisungen", wie etwa die belgische Zeitung De Tijd kommentiert:

    "Die Katastrophe von Genua gibt ihr (der italienischen Regierung) nun Gelegenheit, sich zu beweisen. Aber die Art und Weise, auf die sie die Schuld so weit wie möglich von sich weist und schnell Sündenböcke präsentiert, die in ihr ideologisches Schema passen, verheißt nichts Gutes. Das Land braucht eine neue Dynamik und nicht das alte Spiel der Schuldzuweisungen, um vor allem selbst nichts tun zu müssen."

    Diesen Grundton wiederholen zahlreiche europäische Medien. So schreibt etwa die Tagesschau: "Die Schuldzuweisungen beginnen" und: "Der Grund für den Brückeneinsturz in Genua ist noch unklar, doch die Regierung hat die Schuldigen bereits ausgemacht: den Autobahnbetreiber". Die Hessische Allgemeinebefindet: "Es ist der Tag der Reflexe - und damit der viel zu schnellen, vorverurteilenden Festlegungen von Schuldigen." Und auch die Nachrichtenagentur dpa kritisiert: "Mitglieder der neuen populistischen Regierung machten am Mittwoch den privaten Betreiber der Autobahn für das Unglück verantwortlich."

    Es braucht nicht viel Fantasie, um sich die erheblich kritischere Berichterstattung vorzustellen, ginge es statt um die private Brücke um ein Unglück eines staatlichen Betriebs. Und auch die zahlreichen desaströsen Privatisierungs-Projekte der Vergangenheit waren nun trotz der Steilvorlage aus Genua kein Thema für die Medien. Am Beispiel der deutschen Autobahnen haben einzig die NachDenkSeiten jüngst ein solches "lukratives Desaster" beschrieben.

    USA: Propagandisten proben Aufstand


    Mit einer großangelegten Aktion haben in dieser Woche hunderte Zeitungen in den USA Angriffe von US-Präsident Donald Trump auf den etablierten Medienbetrieb skandalisiert. Initiiert wurde die Aktion von der Zeitung Boston Globe. Nach Angaben des Blattes beteiligten sich etwa 350 Medien, die Aktion schlug auch in deutschen Medien Wellen.

    "Der schmutzige Krieg gegen die freie Presse muss aufhören", schrieb der Boston Globe: Trumps Angriffe auf die Medien könnten gefährliche Konsequenzen haben. Freie Medien durch staatlich kontrollierte zu ersetzen, sei stets eine der ersten Ziele eines korrupten Regimes bei der Machtübernahme in einem Land. Eine Zusammenstellung der Appelle in den US-Medien findet sich hier.

    Die mit der Aktion verbundene Heuchelei ist nicht zu übersehen. Denn federführend sind genau jene Medien, die in jüngster Vergangenheit großangelegte Fake-News-Kampagnen wie die "russische Wahlmanipulation", den "Giftanschlag von Salisbury" oder den "Volksaufstand in Syrien" produziert haben. Hier rufen also mutmaßliche Propagandisten zu einer Rückkehr zur Wahrheit auf. Interessant sind zudem die Eigentümerstrukturen des Boston Globe und anderer führender US-Zeitungen. So haben in den letzten Jahren unter anderem die Investoren Carlos Slim, Jeff Bezos, John Henry, Chris Hughes und Warren Buffett viel Geld in defizitäre US-Presseunternehmen gesteckt, wie RT berichtet. Der die Aktion initiierende Boston Globe wurde demnach von Ex-Hedgefonds-Manager John Henry übernommen.

    Einwanderungsgesetz - ohne neoliberale Agenda?


    Den Tatbestand der Untätigkeit erfüllten in dieser Woche viele große Medien im Zusammenhang mit dem neuen Einwanderungsgesetz. So wurde der neoliberale Hintergrund des Projektes komplett ausgeblendet: Sowohl das intellektuelle Ausbluten der Herkunftsstaaten als auch der lohndrückende Effekt in Deutschland wurden in den zahlreichen Artikeln (beispielsweise hier) mit keiner Silbe erwähnt.

    Es war nicht alles schlecht

    Der Vorgang um die missglückte Abschiebung und die jetzt angemahnte Rückholung des Sami A. hat viele Bürger bewegt. Es soll hier nicht bestritten werden, dass der Protagonist, die Begleitumstände, der behördliche Eiertanz und der betriebene Aufwand sehr befremdlich waren. So befremdlich, dass sich bei vielen Bürgern das Rechtsempfinden tatsächlich nicht mit der Rechtsprechung deckt, die Sami A. nun zurückholen lässt. In der Abwägung der Rechtsgüter darf aber auf durch einen Einzelfall ausgelöste emotionale Aufwallungen keine Rücksicht genommen werden.

    Eine Beschädigung der Unabhängigkeit der Justiz (auch die Unabhängigkeit von Stimmungen in der Bevölkerung) ist brandgefährlich und muss gebrandmarkt werden - auch wenn es im Einzelfall gegen das eigene Empfinden geht. Zu diesem Thema gab es in dieser Woche eine Reihe kluger Kommentare auch in den großen Medien. Stellvertretend sei hier im Lesetipp der Woche auf einen Beitrag von Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung verwiesen:

    "Wer sagt, dass es ihm ums Prinzip gehe, der wird oft schief angeschaut. Er gilt als ein Prinzipienreiter, als enger Geist, als unangenehmer, pedantischer Zeitgenosse. Das mag bisweilen so sein - zumal dann, wenn der Prinzipienreiter auf seinen Prinzipien durch den Alltag galoppiert und vom hohen Roß schier nicht mehr herunterkommt. Es gibt aber Prinzipien, die so fundamental sind, dass sich ihre Abwertung in Verbindung mit dem Wort 'Reiterei' verbietet.

    Die Gewaltenteilung ist so ein Prinzip. An ihr hängt das Leben des Rechtsstaats. Wenn die Justiz im Fall des Sami A. darauf beharrt, dass dieser fragwürdige Zeitgenossse wieder nach Deutschland geholt wird, so ist dieses Beharren keine Fragwürdigkeit, sondern das Beharren auf einem fundamentalen Grundsatz der politischen Machtverteilung."
    weiter: https://deutsch.rt.com/meinung/74708...ialen-abgrund/
    LG

Seite 65 von 65 ErsteErste ... 15556162636465

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 2 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 2)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •