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Thema: Manipulation durch Massenmedien !!!

  1. #691
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    “23 Prozent wollen weniger fliegen” Die tägliche Lüge der Tagesschau

    Überschrift des Artikels in der Tagesschau: „23 Prozent wollen weniger fliegen“.

    Unterüberschrift des Artikels in der Tagesschau: „Fast jeder Vierte will künftig weniger fliegen. Das ergab eine Umfrage für den ARD-DeutschlandTrend. Die meisten Deutschen fliegen jedoch kaum oder gar nicht.“
    Die Überschrift ist in Schriftgrad 36 und fett gesetzt, die Unterüberschrift in Schriftgrad 18 und ebenfalls fett. Die erste Abbildung im Text gibt die folgende Information:

    Es handelt sich hier um den systematischen Versuch, die Leser von tagesschau.de zu täuschen, wie ein Blick in die Daten zeigt. Derartige Versuche finden sich regelmäßig zu Themen, die den Redakteuren der Tagesschau am Herzen liegen. Dann sind sie offensichtlich der Meinung, dass mit der in Artikel 11 des Rundfunkstaatsvertrags zu findenden Floskel: Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten haben „als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen“, gemeint sein müsse, dass die Redakteure öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten ihre Konsumenten so manipulieren, beeinflussen, belügen, dass sie am Ende dieselbe Meinung haben, wie die Redakteure der ARD, die von sich der Meinung sind, sie hätten immer die richtige Meinung.
    Nur so kann man rustikale Versuche, Konsumenten öffentlich-rechtlicher Anstalts-Darbietungen zu manipulieren, zu belügen, wie die hier dokumentierten, erklären.
    Wer die Schlagzeile, die Unterüberschrift und die Abbildung sieht, der wird in aller Regel denken, die 23%, das „Viertel“, von dem im Text die Rede ist, beziehen sich auf alle Befragten und lasse sich deshalb, weil die Umfragen, die die ARD in Auftrag gibt, ja im Doppelpack mit dem Mythos der Repräsentativität verkauft werden, auf Deutsche hochrechnen. Genau das soll suggeriert werden, denn die ARD will die Meinung der Deutschen zu einem Verzicht auf Flüge manipulieren. Schon ein Viertel der Bevölkerung will weniger fliegen: Wollen Sie nicht auch weniger fliegen?


    Nur: Die 23 Prozent sind falsch, sie sind absichtlich ohne Basis dargestellt, um dann, wenn man den Lügnern in der ARD-Redaktion auf die Schliche kommt, sagen zu können, dass es ein Versehen sei, und zwar mit Verweis auf den Text, in dem die folgenden Einschränkungen stehen: „Sechs von Zehn (63 Prozent) gaben an, dass sie nur selten oder gar nicht fliegen. 29 Prozent steigen ein- bis zweimal jährlich ins Flugzeug. Acht Prozent sind dreimal oder häufiger pro Jahr mit dem Flugzeug unterwegs.“
    Die Basis der Behauptung, „23 Prozent wollen weniger fliegen“, das sind die 37% (29% + 8%), die überhaupt fliegen. Von diesen 37% sagen wiederum 23%, dass sie in Zukunft seltener fliegen wollen (ob sie das auch tun, ist eine ganz andere Frage). 23% von 37% sind gerade einmal 8,5%.
    Die korrekte Schlagzeile hätte also gelautet:
    8,5 Prozent wollen weniger fliegen, also nicht einmal jede Zehnte.

    Hier findet sich ein weiterer Versuch der Manipulation: Wenn die Frage lautet: “Wie oft fliegen Sie im Jahr egal, ob privat oder beruflich” und eine Antwortkategorie lautet: ein- bis zweimal, was ist dann mit der Antwortkategorie “selten” gemeint? Und wie unterscheidet sich die Antwortkategorie “selten”, die ja weniger als “ein- bis zweimal” sein muss, was letztlich nur “keinmal” sein kann, von “gar nicht”? Entweder derjenige, der die Frage bei Infratest Dimap getextet hat, war betrunken, oder es handelt sich hier um einen rustikalen Versuch der Manipulation.
    Die Ergebnisse, die die Tagesschau als etwas Anderes verkaufen will, basieren auf den Angaben von 1046 Befragten. Geht man davon aus, dass alle 1046 Befragte auch eine Angabe zu ihrem Flugverhalten gemacht haben, eine Annahme, die unrealistisch ist, aber da die Tagesschau die Anzahl derjenigen, die nicht geantwortet haben, verschweigt, müssen wir das annehmen, dann haben 89 Befragte gesagt, dass sie in Zukunft weniger fliegen wollen.
    Die Tageschau will also suggerieren, dass 23% der Deutschen darüber nachdenken, weniger zu fliegen. Tatsächlich denken 8,5% der 1046 Befragten, magere 89 Befragte darüber nach. Angesichts des Trommelfeuers öffentlich-rechtlicher Medien gegen Flugreisen und angesichts der gerade in öffentlich-rechtlichen Anstalten vorzugsweise eingesperrten CO2-Manischen ist diese kümmerliche Zahl ein wirklich eindrucksvoller Beleg der Wirkungslosigkeit öffentlich-rechtlicher Medien.


    Quelle: https://sciencefiles.org/2019/07/26/...er-tagesschau/
    Liebe Grüße
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  2. #692
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    Mit seinen Tweets zerstört Donald Trump die Unabhängigkeit der Federal Reserve

    Die FED war nie unabhängig und die blöden DWN können diese Lüge noch X-mal sinnlos wiederholen!

    LG
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  3. #693
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    Kann man Medien noch trauen?



    Mit der Wirtschaft geht’s Berg ab, eine Rezession bahnt sich an. Doch in den Medien gibt es nur ein Thema Greta und CO2. Auch im Übrigen müssen sich Presse und TV kritische Fragen stellen lassen. Gibt es eigentlich noch eine objektive Berichterstattung?
    Im Main(lügen)stream?

    LG
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  4. #694
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    Hilferufe aus Idlib

    Aber diese Rufe sind andere, als sie uns von SOHR, den Weißhelmen und der dpa verkauft werden.

    “Was Syrien betrifft, so beobachten wir weiterhin die instabile Situation im nordwestlichen Teil Syriens. Wir sind uns der Ankündigung der syrischen Regierung von heute Morgen über deren Wiederaufnahme der Militäroperationen im Nordwesten im Klaren und fordern weiterhin alle Konfliktparteien so wie diejenigen, die Einfluss auf diese haben, auf, ihre Verpflichtungen aus dem humanitären Völkerrecht zum Schutz der Zivilbevölkerung und der zivilen Infrastruktur jederzeit einzuhalten.”
    So klang es am 5. August 2019 bei der mittäglichen Pressekonferenz aus dem Munde des Sprechers des UN-Generalsekretärs (1). Der seit Jahrzehnten in den USA lebende Franzose Stéphane Dujarric tat das, was wir bei den Vereinten Nationen im Prinzip seit Ausbruch des Syrien-Krieges immer wieder erleben. Er rief mehr oder weniger eindeutig die militärischen Kräfte eines souveränen Staates zur Zurückhaltung auf, nachdem diese von ihrem Recht gebraucht hatten, gewalttätige, zum großen Teil ausländische und auch noch sektiererische Extremisten zu bekämpfen. Wir durften das bei den Kämpfen um Aleppo, später Ost-Ghouta, einschließlich Douma und dann in der südsyrischen Provinz Suweida erleben. Immer dann, wenn für die Extremisten die Luft eng wurde, erschall “Besorgnis” aus den Amtsstuben westlicher Diplomaten. Reichlich wurde die Weltorganisation benutzt, um auf fiktives “Giftgas und Fassbomben” zu zeigen, während der Krieg gegen Syrien aus eben diesen Staaten fleißig weiter beheizt wurde. All das erleben wir nun auch seit Monaten bei den Vorgängen um die syrische Provinz Idlib. Dort wo zehntausende Islamisten, militärisch und logistisch weiterhin über die offene türkisch-syrische Grenze bestens versorgt, syrische Menschen terrorisieren, werden wir – vorgekaut durch die dpa – mit Informationen durch Aktivisten, SOHR (Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Mittelengland) sowie die Weißhelme versorgt. Gerade Letztere dürfte kein Journalist mehr, der seinen Beruf mit einer gewissen Ethik verbindet, auch nur mit der Kneifzange anfassen. So sieht dann der Hokuspokus – natürlich die Hirne schön in die passende Richtung titelnd – für den ARD-Konsumenten aus:
    Zehntausende Syrer fliehen vor Kämpfen in Idlib – Ein Mann untersucht den Schaden nach einem Luftangriff auf ein Krankenhaus in der syrischen Provinz Idlib. | Bildquelle: dpa (b1)

    Doch wenn es kein Futter aus den Quellen der üblichen Verdächtigen gibt (Weißhelme, SOHR, HRW …), dann wird die Syrien-Berichterstattung der Massenmedien dünn oder sie ist schlicht nicht vorhanden. Es gibt keine andere Welt im Mainstream, als die so Vorgegebene und keine freie Berichterstattung, die versucht aus diesem Korsett auszubrechen. Westliche Medien fluten Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen und das Internet mit “Syrien-Informationen” aus diesen Quellen. Dass aus ihnen in reger Folge – eindeutig nachgewiesen – Falschinformationen sprudeln, tut dem Ganzen keinen Abbruch. Gefangen in ihren Narrativen, beißen die Medien jede Informations-Plattform als “verschwörungstheoretisch” oder “Assad-freundlich” weg, welche dieses Konstrukt ins Wanken bringen könnte. Noch besser beherrschen sie das schlichte Wegschweigen von Quellen, die sich außerhalb ihrer vertrauten Welt tummeln. Im Overton-Fenster der Meinungshoheit werden sie so erst gar nicht sichtbar und können so das sedierte Publikum nicht aufschrecken. Fassen wir die Berichterstattung der Massenmedien über die Vorgänge in der syrischen Provinz Idlib in einem Bild zusammen, einem Bild, das für Aleppo und Ost-Ghouta genau so Verwendung gefunden hätte. Die Berichterstattung zu Aleppo im Jahre 2016 ergab zum Beispiel, dass diese Stadt – vor den “Bombardements des Diktators und der Russen” – mehr Krankenhäuser als die ein Vielfaches an Einwohnern zählende Metropole New York gehabt haben muss. Nun zu Idlib: Die weißen Kreuze auf rotem Grund stehen für Krankenhäuser, Helme stehen für Milizen.
    No Terrorists in Idlib Only Hospitals – Syria – News – White Helmets – Nusra Front – ISIS – Al Qaeda – لا يوجد شيء في ادلب إلا المستشفيات – keine Terroristen in Idlib; nur Krankenhäuser (b2)

    Sollten Sie jetzt auf dem Bild keine Terroristen-Symbole sehen, dafür aber Unmengen von Krankenhäusern – dann hat das seinen “guten” Grund. Denn im Narrativ des Mainstreams, der dem Krieg gegen Syrien in sklavischer Pose dient, sollen sie auch nicht zu sehen sein – “unsere Jungs” da unten. In Idlib gibt es übrigens aktuell genau acht – ich wiederhole es lieber noch einmal – acht Krankenhäuser, vier davon sind öffentlich, die anderen privat (2). Woher die vielen “anderen” Krankenhäuser kommen? Bashar al Jaafari hat dafür eine sehr schlüssige Erklärung. Die meisten Verletzten in Idlib sind nämlich derzeit Kämpfer – Kämpfer der “Opposition”. Auch diese werden selbstredend in medizinischen Einrichtungen behandelt (Übersetzung durch Autor):
    […] wenn die Weißhelme den Kellerraum eines Gebäudes geöffnet haben, aus dem zuvor Raketen und Granaten abgefeuert wurden, ist das eine andere Geschichte; das ist kein Krankenhaus. Das ist kein Krankenhaus sondern wird als sogenannte provisorische medizinische Einrichtung bezeichnet. Das ist eine Halluzination […], wenn man so etwas Krankenhaus nennt. Es ist einfach kein Krankenhaus. Es ist ein Raum, den sie im Keller eines Gebäudes öffneten, aus dem zuvor Zivilisten und die Syrische Arabische Armee bombardiert wurden.” (3)
    Die Weißhelme sind also in der Regel gar nicht in der Nähe ziviler Krankenhäuser, sondern erstaunlicherweise immer dort vor Ort, wo Stützpunkte von Jihadisten sind – einschließlich ihrer Sanitätsstellen. Von dort beglücken sie die Massenmedien mit den aufgenommenen Bildern der von Deutschland gespendeten Kameras. Weil dort ihr Arbeitsbereich angesiedelt ist, als Hilfstruppe für militante Salafisten, für Terroristen, die sich wiederum als Handlanger für aus dem Westen gesteuerte “Transformationen” betätigen. Die Deutsche Presseagentur (dpa) übernimmt herzlich gern deren Bildmaterial und gibt damit der ARD den Anstrich quellenbasierter Berichterstattung (4). Das Blatt namens BILD – mit Jihad-Julian als Frontberichterstatter zu Syrien – verbreitet in seiner Kriegshetze auch interessante Wahrheiten. Innerhalb eines weiteren billigen Weißhelm-“Berichts” zu den “Russen, die mit voller Absicht Sanitätsfahrzeuge bombardieren” durfte der Konsument in fett gedruckter Schrift lesen:
    Dabei wird auch von Deutschland finanzierte Infrastruktur zerstört: Vier vom Auswärtigen Amt in Berlin unterstützte medizinische Einrichtungen fielen diesen Angriffen bereits zum Opfer.” (5)
    Das ist völlig richtig ausformuliert. Den meisten Lesern ist allerdings nicht klar, was es tatsächlich aussagt: Die deutsche Regierung unterstützt Islamisten in Idlib – wozu natürlich auch Hilfen für deren Kriegsinfrastruktur, einschließlich dort mit untergebrachter Sanitätsstellen, zu zählen sind. So weit ich weiß, stehen die acht Krankenhäuser in Idlib nach wie vor (siehe weiter oben), Stellungen und Stützpunkte der Islamisten werden dagegen von der russischen und syrischen Luftwaffe systematisch und gezielt angegriffen. Der syrische Journalist Ahmed al-Khaled ist mit Sicherheit keine glaubwürdige Quelle – natürlich nur dann, wenn es nach den “Qualitätsmaßgaben” der ARD geht. Allein schon, weil er nicht etwa berichtet, dass die Bürger Idlibs unter dem Schutz der “Rebellen” eine neue Zivilgesellschaft aufbauen, was nur durch die Bombardements böser “Assad-Truppen” ständig sabotiert wird. Im Gegenteil erfahren wir, dass die Zivilbevölkerung unter der islamistischen Herrschaft dieser “Rebellen” leidet und in großen Teilen liebend gern in die geordneten Verhältnisse der “Assad-Diktatur” wechseln würde. Natürlich kann ich seine Kontakte nicht prüfen und auch der Name kann ein Pseudonym sein. Eine gewisse Distanziertheit – auch zu seiner Arbeit – ist sinnvoll. Was er berichtet, ist für mich jedoch schlüssig in Bezug auf die Strukturen und derzeitig stattfindenden Vorgänge in Syrien. Seinen Informationen zufolge verschlechtern sich die Bedingungen im Nordwesten Syriens für die Zivilbevölkerung aufgrund systematischer Gräueltaten der al-Qaida entstammenden Islamisten-Miliz “Hayat Tahrir al-Sham” (HTS) (6) in dramatischer Weise. Traditionell haben in der von Stammesstrukturen geprägten ländlichen Gegend in den Provinzen Idlib und Aleppo, wie auch im gesamten Osten Syriens Scheichs einen großen Einfluss auf und hohe Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung. Diese haben bereits im Juni 2019 aufgrund der beschriebenen Situation einen Aufruf an die offiziellen, syrischen Behörden gerichtet. Wenige Wochen später hatte die Syrische Arabische Armee (SAA) – einer weiteren Vereinbarung der Astana-Gruppe (siehe weiter unten) nachkommend – gerade einen weiteren einseitigen Waffenstillstand für Idlib verkündet und umgesetzt. Wie gewohnt, nutzten die Islamisten das für Attacken auf die SAA und den russischen Militärflughafen Hmeimim, worauf eine Offensive der SAA zur Befreiung der nördlichen Teile von Hama von den Islamisten in Gang gesetzt wurde. Prompt meldeten sich die “Besorgten” der westlichen Wertegemeinschaften – wie der eingangs zitierte französische UN-Sprecher – zu Wort, um Syrien zur Mäßigung zu ermahnen. Im folgenden Ahmed al-Khaleds Schreiben, mit der Bitte um Veröffentlichung (a1; Übersetzung durch Autor).

    Hallo! Die Situation im Nordwesten Syriens verschlechtert sich dramatisch wegen der systematischen Gräueltaten von „Heyyat Tahrir al-Sham“ gegenüber der Zivilbevölkerung. Dies erfuhren wir in einem Brief der Scheichs aus den von Militanten kontrollierten Gebieten des westlichen Teils der Provinz Aleppo mit einem Aufruf an die syrischen offiziellen Behörden. Wir haben einen Artikel über dieses Problem geschrieben (wir haben keine Einwände gegen die Neuveröffentlichung). Berücksichtigen Sie das Thema innerhalb ihrer Berichterstattung, da die Aktivitäten von „Heyyat Tahrir al-Sham“ das Schicksal von Millionen Syrern betreffen.
    Alles Gute,
    SMM Syrien, Ahmed Al-Khaled

    Arabische Stammesführer unterstützen Assad

    von Ahmed al-Khaled, SMMS; 24. Juni 2019
    Konferenz von Führern arabischer Stämme in Syrien; Aleppo, Juni 2019 (b3)

    Syrische Scheichs forderten während einer Stammeskonferenz in Aleppo die volle Unterstützung durch die syrische Armee und verurteilten die ausländische Einmischung in die inneren Angelegenheiten Syriens. Mehr als 50 der mächtigsten syrischen Stammesführer aus den Gebieten östlich des Euphrat und Vertreter zahlreicher politischer und gemeinnütziger Organisationen trafen sich letzte Woche in Aleppo (Stadt). Viele von ihnen hatten bereits im Winter 2018 am Kongress des syrischen nationalen Dialogs in russischem Sotschi teilgenommen. Die Stammesführer verabschiedeten am Ende der Veranstaltung eine gemeinsame Erklärung, in der die uneingeschränkte Unterstützung für den Präsidenten Assad und dessen Kampf für die territoriale Integrität und Unabhängigkeit Syriens bekundet wurde. Die Scheichs verurteilten die ausländischen Versuche, Syrien zu “zerstückeln” und seine Souveränität zu untergraben. Die Stammesführer betonten: “Niemand darf in seinem [eigenen] Land eine destruktive Politik betreiben.” Sie forderten den sofortigen und vollständigen Abzug aller ausländischen Truppen, die in Syrien stationiert sind und gegen lokale und internationale Gesetze verstoßen. Die Führer der Araber und Kurden sind aufgerufen “sich im nationalen Befreiungskampf gegen die Kolonialisten zu vereinigen und sich dabei gegenseitig zu unterstützen”. Die Scheichs forderten die internationale Gemeinschaft auf, die Wirtschaftssanktionen gegen Syrien aufzuheben, weil sie die Zivilbevölkerung treffen, deren humanitäre Lage verschlechtern und den Wiederaufbau des Landes behindern. Die Teilnehmer machten auch einen Vorschlag zur Amnestie für Rebellen, die bereit sind, sich nicht mehr an [militärischen] Aktivitäten gegen Regierungskräfte zu beteiligen, um sie so zur Integration in ein friedliches Leben zur bewegen. So zeigt dieses Ereignis, dass Assad eine kontinuierliche Politik verfolgt, die darauf abzielt, eine vereinte syrische Nation aufzubauen, die auf dem umfassenden Dialog basiert, der im Gegensatz zu den ausländischen Versuchen steht, das syrische Volk zu fragmentieren und die soziale und politische Situation zu verschlechtern (7).
    Offener Brief von Scheichs aus der syrischen Provinz Aleppo; 6.8.2019 (b4)

    Ahmed al-Khaled hat glaubwürdige Kontakte zu Vertretern der unterschiedlichen Schichten in der syrischen Gesellschaft. Er schreibt unter anderem für die American Herald Tribune (8), The 21st Century (9), die Online-Plattform Friends for Syria (10,a3) und auch Globalresearch veröffentlicht seit kurzem Artikel von ihm (11). Er ist beteiligt am Projekt OffGuardian (12,a4) und betreibt ein eigenes Projekt namens SMMS (Special Monitoring Mission to Syria) (13,14). Für mich ist Ahmed al-Khaled – Stand heute – eine glaubwürdige, syrische Quelle.
    Bitte bleiben Sie schön aufmerksam.


    Quelle: https://peds-ansichten.de/2019/08/sy...ichs-hilferuf/
    Liebe Grüße
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  5. #695
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    Wie und von wem die westliche Presse gesteuert wird

    Was nun Herr Kleber?
    Noch einen schlauen Spruch?

    Weil die „Gläubigen“ der Mainstream-Medien es für eine Verschwörungstheorie halten, dass die Medien in Deutschland „gleichgeschaltet“ sind, will ich hier einmal aufzeigen, warum es stimmt und wie es funktioniert.
    Claus Kleber vom heute-journal sagte mal sinngemäß, es wäre doch Unsinn zu behaupten, seine Berichterstattung wäre gesteuert, schließlich riefe ihn niemand in der Redaktion an, um ihm zu sagen, was er berichten soll.
    Das stimmt sicherlich, aber andererseits wissen er und andere Journalisten sehr genau, was sie berichten sollten, wenn sie den Job auch weiterhin machen wollen. Da braucht es natürlich keinen täglichen Anruf „von oben“.

    Aber die „Qualitätsmedien“ bekommen auch reichlich Unterstützung, damit sie berichten, was gewünscht wird. Ich habe schon früher aufgezeigt, dass alleine das Pentagon über 27.000 Mitarbeiter hat, deren einzige Aufgabe es ist, Nachrichten zu produzieren, die dann über Nachrichtenagenturen den Weg in unsere Nachrichten finden. Das ist per Definition Propaganda und Claus Kleber hat kein Problem damit, diese Meldungen aus dem Pentagon als Nachrichten zu verkünden.
    Die Medien haben mit rückläufigen Auflagen und fallenden Einnahmen zu kämpfen, was in jeder deutschen Redaktion schon zu Kündigungswellen geführt hat. Wenn aber immer weniger Journalisten in einer Redaktion die gleiche Menge Artikel „produzieren“ sollen, dann geht das zwangsläufig auf Kosten der Recherchen. Dafür ist keine Zeit mehr und das merkt man. Die meisten Artikel in den deutschen Medien sind fast wortgleich, auch die Überschriften. Der Grund ist, dass sie Meldungen von den Nachrichtenagenturen praktisch wortwörtlich übernehmen, wie ich hier aufgezeigt habe.
    Im besten Fall wird der Artikel der Nachrichtenagentur ein wenig umformuliert, mehr macht die Redaktion oft nicht mehr. Und wer sich eine Regionalzeitung kauft, der muss wissen, dass die meisten Artikel dort längst aus einer Zentrale kommen, wo die Artikel für alle Regionalzeitungen einer Medienholding geschrieben werden. Vor Ort geschrieben wird bestenfalls noch der Bericht über das Jahrestreffen des örtlichen Schützenvereins.
    Es findet also eine Zentralisierung statt, bei der einige Organisationen, wie das Pentagon, „Nachrichten“ produzieren und an die Nachrichtenagenturen weitergeben. Diese wiederum geben sie an die Medien weiter, die wir dann lesen. Recherche findet nicht mehr statt, stattdessen gibt es „copy/paste“.
    Wer also kontrollieren will, was die Medien bringen, der muss kontrollieren, was in die Nachrichtenagenturen kommt. Und dafür gibt es eine Reihe von Organisationen, das Pentagon ist nur eine davon. Die Regierung der USA hat noch andere Organisationen, die das gleiche tun, zum Beispiel USAID.
    Und natürlich gibt es auch private Produzenten von Nachrichten und da bin ich auf eine interessante Organisation gestoßen, die in Prag sitzt und sich rühmt, dass ihre Artikel in 506 verschiedenen Medien in 157 Ländern und 61 Sprachen publiziert werden. Das ist also eine gewaltige Maschinerie, die die Meinungen von Millionen Menschen weltweit durch ihre Berichte beeinflusst. Der Name dieser Organisation ist „Project Syndicate„.
    Ich bin auf diese Organisation durch einen Artikel bei „alles-schallundrauch“ gestoßen. Das ist ein guter Artikel, aber da ich anders arbeite, als die „Journalisten“ unserer „Qualitätsmedien“, habe ich mich selbst daran gemacht, zu recherchieren, wer „Project Syndicate“ eigentlich ist. Und das Ergebnis ist erschreckend.
    Nach eigenen Angaben ist das Syndikat eine gemeinnützige Organisation, die den Menschen auf der Welt „Zugang zu Informationen“ geben möchte:
    „Project Syndicate produziert und liefert qualitativ hochwertige Kommentare an ein globales Publikum. Mit exklusiven Beiträgen prominenter politischer Führer, Politiker, Wissenschaftler, Wirtschaftsführer und Bürgeraktivisten aus der ganzen Welt bieten wir Nachrichtenmedien und ihren Lesern modernste Analysen und Einblicke, unabhängig von der Zahlungsfähigkeit. Unsere Mitglieder umfassen über 500 Medien – mehr als die Hälfte davon erhalten unsere Kommentare kostenlos oder zu subventionierten Preisen – in 157 Ländern.“
    Was so positiv und selbstlos klingt, bedeutet aber nichts anderes, als dass das Syndikat beeinflussen will, was die Menschen diskutieren. Man will die weltweite öffentliche Meinung beeinflussen und verkauft das als „gemeinnützige Arbeit“.
    Wie immer ist die entscheidende Frage, wer denn hinter dem Syndikat steht und wer es bezahlt. Wenn man das weiß, dann weiß man auch, wessen Meinung der Weltöffentlichkeit da vermittelt werden soll.
    Und schon da wird es schwierig. Das Syndikat veröffentlicht auf seiner Seite keine Jahresberichte, man weiß also nicht, wie viel Geld es von wem bekommt. Und wer es 1995 gegründet hat, ist auch nicht ersichtlich.
    Man findet auf der Seite lediglich eine Liste der Partner, die das Syndikat unterstützen. Das sind:
    „Open Society Foundations, the Bill & Melinda Gates Foundation, the MasterCard Foundation, the European Climate Foundation, the European Journalism Centre, the Children’s Investment Fund Foundation, the Mohammed bin Rashid Al Maktoum Knowledge Foundation, the Heinrich Böll Stiftung, the Friedrich-Ebert-Stiftung, GAM, the Google Digital News Initiative, McKinsey Global Institute, the Nature Conservancy, and the Sustainable Development Solutions Network.“
    Das ist ein Who-Is-Who der weltweiten Stiftungen, die man überall dort findet, wo die öffentliche politische Meinung in Richtung der Transatlantiker und der Nato beeinflusst werden soll. An erster Stelle wird die Open Society Foundation von Soros aufgeführt. Und wenn man bedenkt, dass das Syndikat 1995 gegründet wurde, um – nach eigenen Angaben – den Menschen im ehemaligen Ostblock die westliche „Meinungsfreiheit“ zu bringen, dann deckt sich dieses Ziel sehr stark mit dem, was auch Soros mit seinen Foundations als Ziel verkündet hat. Er hat seine Open Society Foundation 1993, als zwei Jahre vor der Gründung des Syndiakts, eröffnet. Da liegt der Verdacht nahe, dass es einen Zusammenhang zwischen den beiden Organisationen gibt, der ja auch durch die finanzielle Unterstützung von Soros, über die das Syndiakt selbst berichtet, bestätigt wird.
    Heute findet man auf Wikipedia noch mehr Angaben darüber, wer das Syndikat unterstützt, allerdings werden keine Quellen genannt. Das deutsche Wikipedia schreibt zum Beispiel, ohne Quellen zu nennen, folgendes:
    „Das Syndikat finanziert sich aus den Beiträgen seiner Mitglieder in den Industriestaaten und aus Zuwendungen privater Stiftungen, darunter das Open Society Institute von George Soros. In Deutschland förderte u. a. die Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius die Arbeit der Organisation.“
    Anscheinend war das Syndikat früher transparenter, denn in der Wayback-Machine ist noch eine Seite erhalten, die es heute nicht mehr auf der Seite des Syndikates gibt. Dort ist eine Liste der „Member-Papers“ in Europa zu sehen, also der Zeitungen, die Mitglieder des Syndikates sind, was immer das bedeuten mag. Für Deutschland sind dort unter anderem gelistet: Die Welt, Börsenzeitung, Handelsblatt, Süddeutsche Zeitung und Wirtschaftswoche.
    Die finanzielle Ausstattung des Syndiaktes ist übrigens hervorragend. Leider liegen wie gesagt keine Jahresberichte vor, aber auf der Seite der Gates Foundation kann man sehen, wie viel allein Bill Gates dem Syndikat gespendet hat: 2012 waren es 2.007.220 Dollar und 2016 noch mal 1.653.105 Dollar. An Geldmangel leidet das „gemeinnützige“ Syndikat sicher nicht.
    Es ist absolut üblich, dass „Experten“ für Artikel, die sie schreiben, auch bezahlt werden. Und die Liste der Autoren des Syndikates umfasst Nobelpreisträger, ehemalige Spitzenpolitiker und so weiter. Also Menschen, die sicher sehr gut bezahlt werden, wenn sie etwas veröffentlichen. Einer, der dort seit 2006 im Durchschnitt etwa einmal pro Monat einen Artikel veröffentlicht, ist zum Beispiel Joschka Fischer.
    Und auch George Soros selbst nutzt das Syndiakt, um seine Meinung zu veröffentlichen. Im Februar 2019 zum Beispiel schrieb Soros einen Gastkommentar bei dem Syndikat, der wortwörtlich von vielen Medien veröffentlicht wurde. Andere haben ihn nicht wörtlich zitiert, aber wohlwollend darüber berichtet. Auch ich habe seinerzeit darüber geschrieben, allerdings nicht allzu wohlwollend, weil der Artikel von Soros im Kern absolut anti-demokratisch war. Soros wollte mit seinem Artikel vor der Europawahl die öffentliche Meinung in der EU in seinem Sinne beeinflussen.
    Wir sehen also, dass die „transatlantische Lobby“ praktisch unbegrenzte Mittel zur Verfügung hat und damit selbst „Nachrichten“ in ihrem Sinne produziert, die dann über die Nachrichtenagenturen eins zu eins in unsere Medien kommen. Und wenn man all diese „Unterstützer der Meinungsfreiheit“ anschaut, dann sind die Geldgeber am Ende immer die gleichen: Die westlichen Staaten – und hier allein die USA mit Budgets in zweistelligem Milliardenbereich jährlich – und politische Stiftungen, die teilweise wiederum auch von den westlichen Staaten finanziert werden. Was uns als „Nachrichten“ von den „Qualitätsmedien“ präsentiert wird, ist also zumindest zu einem sehr großen Teil nichts anderes als Propaganda für die politischen Ziele der USA, denn praktisch alle diese Finanzströme haben ihren Ursprung dort.
    Das bedeutet, dass die Medien, die diese Dinge ungefiltert und oft sogar wörtlich übernehmen, durchaus als „gleichgeschaltet“ bezeichnet werden können. Und daher muss niemand bei Claus Kleber anrufen und ihm vorschreiben, was er zu berichten hat. Er bekommt es ja tagtäglich aus den Nachrichtenagenturen und muss es nur noch vorlesen.


    Quelle: https://www.anti-spiegel.ru/2019/wie...esteuert-wird/
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