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Thema: Manipulation durch Massenmedien !!!

  1. #761
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    Nur DAS, was die Medien sagen, ist RICHTIG.



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  2. #762
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    Was wirklich in der Antikörper-Studie des Robert-Koch-Instituts steht und was die Medien draus machen

    Heute hat das Robert-Koch-Institut eine große Antikörper-Studie zu Corona vorgestellt. Die Berichterstattung über die Studie zeigt, mit welchen Mitteln die „Qualitätsmedien“ von der wichtigsten Erkenntnis der Studie ablenken wollen. Sie machen es sehr geschickt und verdrehen dabei komplett die Wahrheit, wie ich an einem Spiegel-Artikel exemplarisch aufzeigen werde.
    Die Überschrift im Spiegel lautete „Antikörperstudie in Kupferzell – „Das reicht nicht aus, um eine zweite Welle zu verhindern““ und sie macht deutlich: Die Lage ist brandgefährlich, die zweite Welle kommt! Als Bestätigung dessen kann man dann am Anfang des Artikels lesen:
    „Selbst in Orten, die während der ersten Corona-Welle als Hotspot galten, hat sich wahrscheinlich nur ein Bruchteil der Bevölkerung infiziert. Dafür sprechen die Ergebnisse einer Antikörperstudie aus Kupferzell in Baden-Württemberg, die das Robert Koch-Institut jetzt vorgestellt hat.“
    Dem Leser wird suggeriert, die Gefahr wäre riesig, denn es ist noch keine „Herdenimmuntät“ erreicht und noch ganz viele Menschen werden sich mit Corona infizieren. Als wichtigste Erkenntnisse aus der Studie meldet der Spiegel:
    „Von den untersuchten Bürgern konnten die Forscher bei 7,7 Prozent Antikörper nachweisen. (…) Die Zahl der durch die Studie erfassten Infektionen liegt deutlich über der Zahl der zuvor bereits bekannten Fälle. Laut den Tests haben sich in Kupferzell fast viermal mehr Menschen angesteckt, als zuvor Infektionen bekannt waren. (…) Umgekehrt konnten die Forscher allerdings auch bei knapp 30 Prozent der Personen, die während des Ausbruchs positiv getestet worden waren, keine Antikörper nachweisen.“
    Außerdem kann man im Spiegel noch lesen:
    „Rund ein Sechstel der Infektionen (16,8 Prozent) liefen symptomlos.“
    Diese Erkenntnisse führen zu folgender Schlussfolgerung, die wir am Ende des Spiegel-Artikels lesen können:
    Neben der Vorstellung der Studienergebnisse äußerte sich RKI-Vizepräsident Schaade auch zur aktuellen Situation in Deutschland. Die steigenden Infektionszahlen bezeichnete er als ernst zu nehmende und besorgniserregende Entwicklung. „Wir dürfen die Entwicklung so nicht weiterlaufen lassen“, sagte er. „Wir drohen die Kontrolle zu verlieren.“
    Um dies abzuwenden, müssten die Menschen weiterhin Abstand halten, die Hygieneregeln befolgen, sich bei Beschwerden testen lassen und auf nicht notwendige Reisen verzichten. Dass dies wirke, zeigten auch die aktuellen Ergebnisse aus Kupferzell, so Schaade.““
    Also alles ganz schlimm!
    Was die Zahlen tatsächlich aussagen

    Dazu schauen wir uns die Studie mal an. Da der Spiegel sie nicht verlinkt hat, tue ich das, Sie finden Sie hier. Sollten Sie den Link öffnen, lachen Sie nicht: Ja, sie ist wirklich so kurz und passt auf eine Seite Text.
    Das, was der Spiegel berichtet hat, war korrekt, aber nicht vollständig. Aber beginnen wir mit dem, was im Spiegel berichtet wurde und schauen uns an, was es tatsächlich bedeutet. Zunächst nehmen wir die Tatsache, dass 7,7 Prozent der Studienteilnehmer Antikörper hatten, was bedeutet, dass sich vier Mal mehr Menschen mit Corona infiziert haben, als bisher bekannt war. Das deckt sich auch mit Antikörper-Studien aus anderen Ländern, über die ich berichtet habe und die teilweise zu noch höheren Dunkelziffern (teilweise bis zu zehn Mal mehr Infizierte, als bekannt) kommen. Details dazu finden Sie hier.
    Zu den 7,7 Prozent kommen aber noch die knapp 30 Prozent (exakt 28,2 Prozent) hinzu, die zwar nachweislich infiziert waren, aber keine Antikörper (mehr) in sich tragen. Wir können also davon ausgehen, dass wir zu den 7,7 Prozent noch einmal ein Drittel hinzufügen müssen, die infiziert waren, aber keine nachweisbaren Antikörper (mehr) haben. Das wären insgesamt etwas über 10 Prozent, die schon mit Corona infiziert waren.
    In Kupferzell, wo die Studie gemacht wurde, leben etwas über 6.000 Menschen und wenn davon ca. 10 Prozent infiziert waren, würde das bedeuten, dass insgesamt ca. 600 Menschen infiziert gewesen sind. Mir ist aber kein einziger Todesfall aus Kupferzell bekannt (korrigieren Sie mich bitte mit Quelle, sollte ich etwas übersehen haben).
    Die Corona-Panik wird aber mit der Gefährlichkeit des Virus begründet und nach den offiziellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts von heute sind deutschlandweit 221.000 Menschen infiziert gewesen und etwas über 9.000 gestorben. Das würde eine Sterblichkeit von 4,4 Prozent bedeuten, was man als gefährlich bezeichnen könnte. Aber das würde auch bedeuten, dass in Kupferzell bei ca. 600 Infizierten ca. 30 Menschen gestorben sein müssten. Und das ist nicht geschehen.
    Wenn man nun noch bedenkt, dass die Zahl der Corona-Opfer künstlich aufgeblasen wird, indem man jeden in die Statistik aufnimmt, der irgendwann mal mit Corona infiziert war, aber aus anderen Gründen gestorben ist, dann ist die Gefahr noch geringer. Darüber, wie die Corona-Statistiken geführt werden habe ich mit Links zum Robert-Koch-Institut, dem österreichischen Gesundheitsamt und anderen offiziellen Quellen berichtet, Sie finden die Einzelheiten hier.
    Aber das steht im Spiegel nicht, da wird der Eindruck erweckt, Corona sei brandgefährlich.
    Interessant ist auch, was in der Antikörper-Studie über die Symptome gesagt wird. Wir erinnern uns, im Spiegel konnte man lesen, dass 16,8 Prozent der Antikörper-Träger keinerlei Symptome hatten. In der Studie steht zu den Symptomen zu lesen:
    „Asymptomatische Fälle: 16,8 Prozent der Seropositiven (Personen mit positivem Antikörper-Nachweis) waren ohne typische Krankheitssymptome, 83,2 Prozent hatten mindestens eins der Symptome (Fieber über 38°C, Atemnot / Kurzatmigkeit,Lungenentzündung, Schnupfen, Husten, Schmerzen beim Atmen, Halsschmerzen, Geruchs-/ Geschmacksstörung).“
    Auch das muss man genau lesen und verstehen. Es wurden Antikörper-Tests gemacht und die Probanden wurden gefragt, ob sie in diesem Jahr (oder seit März, das geht aus dem Factsheet nicht hervor) derartige Symptome hatte. Aber es kann nicht überprüft werden, ob diese Symptome, die jemand angibt, auch von Corona verursacht worden sind. Es ist möglich, dass jemand eine ganz normale Erkältung und daher einen Schnupfen hatte, dass aber Corona bei ihm trotzdem ohne Symptome verlaufen ist.
    Was hier getan wird, ist Statistikfälschung, denn es werden Symptome als Corona-Symptome geführt, ohne dass man weiß, ob Corona die Symptome auch tatsächlich ausgelöst hat. Über die Häufigkeit von Symptomen kann man aber nur dann eine Aussage treffen, wenn man Leute, die gerade mit Corona infiziert sind, nach ihren Symptomen befragt. Aber beim Robert-Koch-Institut werden Symptome als Corona-bedingt festgelegt, obwohl das gar nicht belegt ist.
    Die Panik-Party der Medien geht weiter

    In seinen wöchentlichen Berichten hat das Robert-Koch-Institut wird die Zahl der Tests veröffentlicht, sodass man sehen kann, dass die Zahl der positiven Tests in Deutschland zwar steigt, aber eben nur in dem Maße, wie auch die Zahl der Tests steigt. Das bedeutet, dass es prozentual nicht mehr positive Tests gibt, sondern nur deshalb in absoluten Zahlen mehr Infizierte gefunden werden, weil eben mehr getestet wird. Man sieht das an dieser aktuellen Tabelle: Prozentual schwankt die Zahl der positiven Tests seit 10 Wochen zwischen 0,6 und 1,4 Prozent, eine Tendenz ist weder nach oben, noch nach unten erkennbar.
    Auch in den Tagesberichten finden sich interessante Infos, von denen man in den Medien auch nichts erfährt. Im aktuellen Tagesbericht kann man zum Beispiel sehen, wie viele Menschen aktuell intensivmedizinisch behandelt werden. Das sind (und bedenken Sie, die zweite Welle rollt an, die Lage ist brandgefährlich!) furchtbar viele Menschen. Deutschlandweit sind das aktuell 230 Menschen. Von 80 Millionen. Ich kann dabei nicht ohne Ironie hinzufügen: Spüren Sie, wie die Welt gerade aus den Fugen gerät und untergeht?
    Und dass eine zweite Welle anrollt, sieht man an dieser Grafik aus dem aktuellen Tagesbericht, die die Zahl der Corona-Fälle in Deutschland zeigt, besonders deutlich.
    Bedenken Sie, wenn Sie mit der Lupe den leichten Anstieg der Fälle betrachten, dass auch jede Woche mehr getestet wird, es also zwangsläufig jede Woche mehr Fälle geben muss, selbst wenn die Zahl der Infizierten prozentual nicht steigt.
    In Schweden liegt die Sterblichkeit unter dem 5-Jahresdurchschnitt

    Ich lebe in Russland, hier ist Corona praktisch vorbei. Bars und Restaurant sind offen, nur in Behörden gilt noch Maskenpflicht, ansonsten ist das Leben zur Normalität zurückgekehrt. Für mich ist es sehr surreal, wenn ich von Freunden aus Deutschland höre, was in Deutschland vor sich geht. Es ist völlig offensichtlich, dass die Zahlen in Deutschland manipuliert werden und selbst diese manipulierten Zahlen zeigen, dass nichts los ist, was nicht ohnehin jedes Jahr im Zuge der saisonalen Grippe passiert. Von mir aus ist Corona auch ein wenig gefährlicher, als eine normale Grippewelle, sei es drum. Aber auch die schwere Grippewelle von 2017/2018 war kein Grund, das soziale Leben einzuschränken und die Wirtschaft zu zerstören.
    Was derzeit passiert, man konnte es in Schweden beobachten, wo es praktisch keine Corona-Einschränkungen gab, bewegt sich auf dem Niveau der Grippewelle von 2017/2018. Die offiziellen Zahlen liegen vor, sie sind frei verfügbar. Ein Leser hat mir dankenswerter Weise den Link zur schwedischen Statistikbehörde geschickt, die ihre Zahlen auch auf Englisch veröffentlicht. Und die schwedischen Zahlen sind vielsagend.
    Die schwedischen Zahlen zeigen eine deutlich erhöhte Sterblichkeit von Ende März bis Mitte Mai an. Jedoch liegt diese Erhöhung wie gesagt auf dem Niveau einer schweren Grippewelle. Danach ist die Sterblichkeit von Ende Mai bis Ende Juni nur noch leicht erhöht. Und jetzt kommt´s: Seit Juli liegt die Sterblichkeit in Schweden sogar unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre, der als Referenzwert genommen wird.
    Wer bei all diesen offiziellen Zahlen und dem was Politik und Medien daraus machen, den „Qualitätsmedien“ immer noch glaubt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Leider informieren sich zu wenig Menschen in alternativen Medien. Und sollten Sie mir nicht glauben – ich habe ja alles verlinkt, überprüfen Sie die Quellen, die Zahlen und überprüfen Sie, ob ich die Wahrheit schreibe. Ich fordere Sie ausdrücklich auf, glauben Sie niemandem – auch mir nicht -, sondern überprüfen Sie alles. Mein Leitspruch ist nun einmal:
    Bleiben Sie kritisch!

    Quelle: https://www.anti-spiegel.ru/2020/was...-draus-machen/
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  3. #763
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    Von der Ignoranz des MDR und dem Testwahn für Corona-Positive

    Fake, Fake und noch mal Fake!

    MDR = Murks des Relotius

    Was interessiert es schon öffentlich-rechtliche Medien, wenn sie der Falschberichterstattung überführt werden.

    Nun, sie machen einfach weiter. Schließlich gilt es, einen Auftrag zu erfüllen. Doch scheint dieser nicht darin zu bestehen, die Bürger unvoreingenommen und also neutral und umfassend zu relevanten gesellschaftlichen Themen zu informieren. Dabei liegen die Fragen im Falle Corona längst auf der Hand.
    Einige dieser, für eine differenzierende Einschätzung der epidemiologischen Situation wichtigen Fragen seien daher vorn angestellt:
    • Wieviele Tests wurden in den einzelnen Bundesländern durchgeführt?
    • Wo genau wurde getestet?
    • Wie wird gezählt? Gelten Mehrfachtests bei einer Person auch als einzeln gezählte Tests?
    • Mit welcher Art von Tests wurde eine Infektion diagnostiziert (RT-PCR-Test, Antikörpertests, weitere) (a1)?
    • Auf welche Gensequenzen wurden bei den RT-PCR-Tests geprüft?
    • Wie hoch ist die Zahl der Hospitalisierten (wieviele Infizierte waren wirklich ernsthaft erkrankt)?
    • Wie differenzierten sich die Symptome dessen, was man als Covid-19 diagnostizierte (Spezifität, Beliebigkeit für Diagnose)?

    Komisch, auf solche Fragen kommen öffentlich-rechtliche Sender offenbar nie und nimmer, warum nur? Wofür es dagegen stets genügt, sind solche Nachrichten:Deutschlandweit steigt die Zahl der neuen Corona-Infektionen weiter an, jedoch mit starken regionalen Unterschieden.” (1)Es interessiert Manuel Mohr vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) nicht die Bohne, dass er wiederholt auf seine Falschdarstellung von “Infektionen” hingewiesen” wurde (a2). Oder interessiert es ihn sehr wohl, nur darf er die Wortwahl nicht ändern? Oder ist er dermaßen im Corona-Narrativ verstrickt, dass er unfähig ist, den Fehler zu erfassen?2.934 mal registrierte man die Arbeitsweise der MDR-Redakteure hier im Blog, als ich diese in einem offenen Brief auf eben darauf hinwies. Als eine Antwort ausblieb, und daher nachgefragt, wie auch die Kritik erweitert wurde, waren es immerhin bereits 4.408 Zugriffe, die auf ein Interesse zur MDR-Berichterstattung schließen lassen. Das sind keine Sensationszahlen, doch eine gewisse Werbewirksamkeit für den MDR entfalten sie allemal.Was fast jeder Leser beim Überfliegen mit überliest ist die unbelegte Behauptung vom Anstieg “neuer Corona-Infektionen”. Ob diese “Infektionen” jedoch angestiegen, stabil geblieben oder gefallen sind, weiß kein Mensch! Weil man das nun einmal mit der aktuell betriebenen Testerei schlicht nicht ermitteln kann.
    Eine “Infektion” – korrekt: ein an dieser Stelle nicht weiter diskutierter Nachweis vom Vorhandensein des SARS-CoV-2-Virus – ist nicht neu, nur weil man getestet hat. Das Vorkommen eines Erregers richtet sich niemals nach irgendwelchen Tests. Australien entstand schließlich auch nicht erst dann, als es durch die “Alte Welt” entdeckt wurde, es war tatsächlich schon zuvor existent. Das aber will uns die Propaganda einreden: eine reale “Zunahme von Infektionen”, was überhaupt nicht belegbar und damit als Fake News bezeichnet werden kann.
    Wie bekäme man denn nun heraus, ob es eine Zunahme von “Infektionen” gibt?
    “Starke regionale Unterschiede” lässt uns Manuel Mohr zu den “Fallzahlen” wissen, und wieder ist festzustellen, dass es sich um Desinformation handelt. Weil der Schreiber völlig eindimensional auf die “Fallzahlen” schaut, die für ihn gleichzeitig “Infizierte” bedeuten; unfassbar für einen Journalisten, der seit mindesten zwei Monaten für den MDR Texte zum Thema Corona schreibt. Was sind denn “starke regionale Unterschiede”, an welchen Kategorien macht man das fest?Macht man es fest an der regional unterschiedlichen Anzahl der Tests? Wie wissenschaftlich ist ein solches Vorgehen? Ist es nicht viel wichtiger, ein repräsentatives Bild der “Durchseuchung” in der Gesamtbevölkerung und regional zu erhalten? Weil doch nur so, eine epidemiologische Lage realistisch eingeschätzt und dann angemessene – auch politische (!) – Maßnahmen ergriffen werden können? Woche für Woche brechen die PCR-Testzahlen neue Rekorde, in Kalenderwoche 32 waren es sage und schreibe 573.000 – aber welchen wirklich praktischen Sinn soll das haben (2)? Der Sinn ergibt sich sehr rasch, wenn man beobachtet, wie diese “PCR-Rekorde” in der Medienlandschaft verkündet werden. Sie dienen zu nichts anderem als der Stimmungsmache, schlimmer Stimmungsmache, Angstmache. Es sind Ballons mit dem aufgemalten Schreckgespenst des “tödlichen Virus”.Die Massentests dienen also einer politischen Agenda. Die Frage wie man nun die tatsächliche Anzahl der mit Corona “Infizierten” herausbekommt, ist damit natürlich noch nicht beantwortet.Das klinische Geschehen in Deutschland wird von Covid-19 im Prinzip überhaupt nicht beeinflusst. Was derzeit entscheidend administrativ in das Gesundheitswesen eingreift und es in seiner Arbeit beeinträchtigt (!), ist vielmehr die Politik. Ohne, dass die von dieser angeordneten Maßnahmen irgendeine hiflreiche Wirkung zur Bekämpfung einer Pandemie hätten, die zwar ausgerufen, jedoch praktisch gar nicht existent ist. Denn wäre es anders, würde das sehr wohl im Gesundheitswesen sichtbar werden, außergewöhnliche Belastungen erzeugen. Aber da ist nichts. Einzig die Gängelei durch den politischen Apparat belastet derzeit den Klinikbetrieb und weitere große Bereiche unseres Gesundheitssystems – und natürlich nicht nur dieses, sondern das gesamte gesellschaftliche Leben.Laut RKI schwankt die Zahl der übermittelnden Labore zwischen 149 und 183. Mit 1.168 Millionen wird die derzeitige deutschlandweite Testkapazität angegeben (2i, Seite 12). Aber die Gier der Politik nach neuen “Infizierten” ist schier maßlos:Die Labore im Südwesten sind zu Beginn der Reisezeit nur zur Hälfte mit Corona-Tests ausgelastet. Zurzeit würden rund 78 000 Corona-Tests pro Woche durchgeführt, sagte eine Sprecherin des Sozialministeriums. Bei voller Auslastung könnten sie etwa 150 000 Tests pro Woche vornehmen. Es sei aber gut, dass so viele freie Kapazitäten zur Verfügung stünden. »Wir rechnen nicht damit, dass das so bleibt«. […] Am Stuttgarter Flughafen wurden demnach allein Samstag 1100 Tests durchgeführt, am Sonntag waren es 1400.” (3)So tönt es aus einer Landesbehörde. Aber vielleicht sollte die Sprecherin mal bei den Laboren nachfragen, die den Durst der Politiker nach Corona-Positiven um jeden Preis stillen sollen. Inzwischen sieht sich nämlich der Laborverband an seine Grenzen kommend. Schließlich sind seine Kapazitäten nicht darauf angelegt, nur auf einen einzigen Erreger zu testen. Es gibt eine Reihe weiterer täglich anfallender Aufgaben, um bei der Diagnostik und Forschung zu unterstützen. Es komme nicht darauf an, jeden Politikerwunsch zu erfüllen, sagte der erste Vorsitzende Michael Müller. Am Ende drohen laut Verband Ressourcen an anderer Stelle zu fehlen: für die Versorgung Erkrankter, in Kliniken und Pflegeheimen sowie bei der Aufdeckung von Infektionsketten.” (4)“Infizierte” werden den Menschen fast stündlich um die Ohren gehauen. Dagegen ist es bei weitem nicht so einfach, detailliertere Informationen zu den “Fallzahlen” in den verschiedenen Bundesländern zu finden. Aber genau das ist eigentlich die Arbeit, die ich von bei öffentlich-rechtlichen Sendern bestallten Journalisten erwarten darf – vergeblich. Wöchentlich gibt das Robert Koch-Institut (RKI) sogenannte laborbasierte Surveillance von SARS-CoV-2 heraus, über die gewisse Details zu den Massentests auf das Virus in Deutschland offengelegt werden (5).Bereits die dort zu findenden – immer noch mangelhaften Angaben – lassen uns aber wissen, dass es mit den “regionalen Unterschieden” nicht allzuweit her ist. Was lässt sich überhaupt vergleichen, die Infektionsrate? Nein, die bekommt man über solche Methoden nicht heraus. Vielleicht die Anzahl jener, die das Virus mit sich tragen, aber immun dagegen sind? Auch hier: Fehlanzeige. Und das liegt eben nicht allein an der Testmethode sondern vor allem an der Art und Weise der Testdurchführung. Was wir erfahren können, ist, wie hoch der prozentuale Anteil an Testpositiven ist. Die absolute Zahl der Positiven ist sinnlos, weil sie ja mit der Anzahl der Tests steigt und fällt, und außerdem noch das Problem der Falschpositiven in sich trägt.Also, wie groß sind die Unterschiede bei den Testpositiven, die scheinbar sehr absichtsvoll – weil dramatisierend bei der verängstigten Bevölkerung ankommend – immer wieder als Infizierte bezeichnet werden? In keinem Bundesland ist die Positivrate auf SARS-CoV-2 höher als 3,4%. Höhere absolute Zahlen in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Würtemberg resultieren schlicht aus der höheren Anzahl von Tests, und nicht nur das, aber das lassen wir an dieser Stelle auch außen vor.Wenn man also sagt, dass das “Infektionsgeschehen” (Postivtestungen) in Sachsen unauffällig ist, dann ist das nur eine halbe oder gar viertel Wahrheit, man muss auch auf die Tests schauen und da sieht es – auf den bisherigen Gesamtzeitraum im Falle SARS-CoV-2 bezogen – so aus (b1):
    Was sehen wir? Bezogen auf den prozentualen Anteil positiver PCR-Test auf das “tödliche Virus” ist die Lage in Sachsen “dramatischer” als in Nordrhein-Westfalen (NRW). Nun, hätten Sie das gedacht? Wenn aber in NRW achtmal so viele Tests durchgezogen werden wie in Sachsen, stellen sich “komischerweise” auch mehr “Infizierte” heraus. Das ist umso logischer, wenn man um die Schwächen bei der Spezifität des PCR-Tests weiß und außerdem von der WHO-Empfehlung Kenntnis genommen hat, dass der hoch sensible Suchtest auf das vielen anderen Coronaviren ebenfalls charakteristische e-Gen allein schon genügt, um eine “Infektion” festzustellen. Mit Wissenschaft hat das nichts zu tun, mit Manipulation sehr viel.Über die Hälfte aller Tests, nämlich etwa 1,85 Millionen führte man in drei Bundesländern durch: Bayern, Baden-Würtemberg und NRW, und – ei der daus – über die Hälfte aller positiv Getesteten kommen aus eben diesen Bundesländern. Völlig normal, wenn man um die Eigenschaften und Umstände der Tests weiß. Aber in der Bevölkerung wurde ein Gefühl erzeugt, dass die Lage in diesen drei Ländern besonders “schlimm” wäre. Ist sie nicht, dort ist die Pandemie ebenso wenig zu Hause wie in Sachsen und Thüringen.Was schreibt nun der MDR-Journalist zur Lage in den mitteldeutschen Bundesländern?In Sachsen-Anhalt (1,4), Sachsen (0,8) und Thüringen (1,9) hingegen ist das Infektionsgeschehen vergleichsweise moderat.” (1i)
    Worauf bezieht er sich bei den Klammerangaben? Eben nicht auf die immer noch aussagekräftigeren Relativangaben (in Prozent), sondern Absolutzahlen – verbrämt als Inzidenz verkauft. Zahlen die an Testquantitäten gebunden sind, und in NRW wird nun einmal mehr getestet, damit steigt folgerichtig auch die dortige absolute Zahl an Positivtests. Aber ehrlich: Welcher Tagesschau-Zuschauer oder Leser, welcher MDR-Konsument bekommt das überhaupt noch mit? Oder unterschätze ich die Leute? Das heißt aber auch: So zum Beispiel in Sachsen durch die Politik angestrebt, könnte sie locker die Inzidenz (Anzahl Positivtests auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen) nach oben schrauben, so sie einfach mehr und an den “richtigen” Orten testen ließe.Daher sehe ich in dieser Erkenntnis etwas Gutes: In den zuletzt genannten drei Bundesländern wird deutlich weniger getestet. Vor allem aber gibt es dort bis zum heutigen Tag nicht den politischen Willen, gezielt “Hotspots”, “Infektionskerne” und “Risikogebiete” aufzuspüren, welche die “Infektionszahlen explodieren” lassen könnten. Ebenso versuchen die Regierungen dieser Länder, sich dem immer rigider werdenden, vorgegebenen Regelwerk, wie es aus Berlin und München propagiert wird, zu entziehen. So hat Sachsen – obwohl vom “Infektionsgeschehen” nicht wesentlich anders betroffen als NRW (a3) – für das neue Schuljahr die Maskenpflicht für die Schüler herausgenommen (es gibt lediglich eine Empfehlung für das Tragen von Masken außerhalb des Unterrichts, 6).Das heißt nicht, dass ich Sachsens Regierung aus der Verantwortung herausnehme, die sie in Bezug auf das hässliche “Coronaspiel” mit den Menschen trägt. Es ist nur ein weiterer Hinweis zur Differenzierung, der Wille zum Verstehen, der Aufruf die Landespolitik dort zu unterstützen, wo sie sich den Allmachtsphantasien der Regierungseliten in der Hauptstadt zu entziehen versucht. Inzwischen hat man innerhalb einer Woche die Anzahl der Tests um fast 100.000 erhöht:

    • Kalenderwoche 31: 577.916 Tests mit 5.634 Positiven
    • Kalenderwoche 32: 672.171 Tests mit 6.909 Positiven (7)

    Die Zahl der Infektionen ist gestiegen? Die Propagandawichtel vom RKI lassen doch dazu tatsächlich vermelden:In den letzten Wochen ist die kumulative COVID-19-Inzidenz [man beachte, dass ist die Krankheit, nicht die Positivrate auf das RNA-Schnipsel, somit ist »COVID-19-Inzidenz« allein bereits eine Desinformation!] in vielen Bundesländern angestiegen. […] Dieser Trend ist beunruhigend.” (7i)Auf diesen billigen Bauerntrick sollten doch die Menschen inzwischen nicht mehr hereinfallen.Bitte bleiben Sie schön aufmerksam.

    Quelle: https://peds-ansichten.de/2020/08/md...s-coronavirus/
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  4. #764
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    Looserpresse!

    Ja, Looserpresse, so nenne ich die jetzt!

    Sie können nix, wissen nix, sie merken nicht mal, wie sie sich letzten Endes damit selbst schaden!

    Looser eben!

    Fail: SPIEGEL TV versucht Markus Haintz (Querdenken) bloßzustellen auf Corona Demo Hamburg 15.08.20



    Sehr klare Worte von Markus Haintz! SPIEGEL TV versucht erfolglos mit allen Mitteln Markus Haintz mit Behauptungen über angeblich rechtsradikale oder Neonazi-Teilnehmer - ob hinter Corona eine Verschwörung steckt - ob Bill Gates dahintersteckt - angebliche Gewalt von Demonstranten - in schlechtem Licht dastehen zu lassen. Der Versuch ist gründlich mißlungen. Der junge Journalist von SPIEGEL TV zollt am Ende Respekt, weil er nicht mal ansatzweise den Rechtsanwalt geknackt hat. Die Masche der jungen Journalisten ist augenscheinlich aber immer dieselbe. Das reicht nicht für intelligente Menschen, wie Markus Haintz.
    Liebe Grüße
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  5. #765
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    Daumen runter Coronavirus in Deutschland: Es ist ernst

    Ja, es ist wirklich ernst, wenn nach 5 Monaten ein Hirnverbrannter von der S(ch...) Zeitung so einen Verblödungsartikel schreibt!

    Fünf Monate später nehmen zu viele Bundesbürger die Pandemie nicht mehr ernst genug. Sie empfinden die Abstandsregeln bisweilen als hinderlich, das regelmäßige Händewaschen als unnötig, die Alltagsmasken als zu unbequem. Manche widersetzen sich den Corona-Regeln auch bewusst, weil sie Covid-19 für eine Verschwörung halten; andere wollen einfach ihre Freiheit ausleben und feiern Partys an Badeseen, Flussufern oder im Urlaub. Verdrängt haben viele die erschütternden Bilder von Militärlastern, die die Corona-Toten aus Bergamo abtransportieren, von verzweifelten Ärzten in Spanien und sedierten Corona-Patienten, die bäuchlings an Beatmungsgeräten liegen.
    Es ist ernst: Diese Mahnung gewinnt gerade erneut an Bedeutung. Das Robert-Koch-Institut (RKI) vermeldet seit Mitte Juli steigende Infektionszahlen. Ende der Woche waren es zwei Mal in Folge mehr als 1400 Neuansteckungen am Tag - und damit weit mehr als am Morgen vor Merkels TV-Auftritt. Am 18. März meldete das RKI 1041 Neuinfektionen und insgesamt gut 8000 Covid-19-Fälle, verglichen mit mehr als 13 000 aktiv Erkrankten heute.

    der gesamte Schwachsinn hier: https://www.msn.com/de-de/nachrichte...?ocid=msedgdhp
    LG
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  6. #766
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    Doku Spezial: Die Vertuschung des Jahrhunderts – Wie der Corona-Virus in die Welt gebracht wurde

    Die Epoch Times ist bezogen auf China einfach nur noch widerlich!!!

    Es soll wirklich mit aller Macht die Corona-Lüge in die Geschichtsbücher gepresst werden. Das ist unglaublich!

    Die wirkliche Vertuschung ist die des weltweiten Finanzcrashs, der mit Fakten und Logik schon lange absehbar war.
    Mit dem Deckmantel Corona schützen sich die wahren Verantwortlichen im Hintergrund vor der aufkommenden und wirklich berechtigten Wut aller Bürger.

    Ich setze nur den Link, weil mir beim Text bzw. Video kotzübel wird!

    https://www.epochtimes.de/politik/au...-a3316549.html

    Das ist ein investigativer riesengroßer Scheißdreck!!!

    LG
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    Was in der Zeitung steht, ist wahr? Nein, oft ist es Propaganda und Kampagnenjournalismus!

    In letzter Zeit mehren sich die Aufrufe, doch nicht die alternativen Medien zu beachten, sondern den Mitteilungen von Regierung und Mainstream-Medien zu vertrauen. Das kenne ich noch aus der DDR, wo uns eingetrichtert wurde, dem Klassenfeind kein Gehör zu schenken, sondern brav zu konsumieren, was uns die Parteimedien vorsetzten. Im Revolutionsherbst 1989 bekamen viele Journalisten kalte Füße. Fast alle Medien gelobten, nun nur noch wahrheitsgemäß zu berichten und sich jeglicher Propaganda zu enthalten. Dazu gehörten auch „Das Volk“, heute “Thüringer Allgemeine“ und „Freies Wort“, ehemals die Bezirksorgane der SED in Erfurt und Suhl. Das klappte aber nur für ein paar Jahre, dann waren allzu viele Medienleute wieder der Ansicht, sie seien die geborenen Meinungsmacher und Volkserzieher, die den Lesern zu sagen haben, was sie zu denken und wie sie sich zu verhalten haben. Als die westdeutschen Journalisten von den Amerikanern reeducated wurden, wurde ihen beigebracht, dass die wichtigste Lehre aus der Nationalsozialistischen Diktatur sei, Medien sollten sich nie wieder als Propagandaproduzenten verstehen und die Massen beeinflussen. Sie sollten stattdessen den demokratischen Diskurs stärken und das selbstständige Denken fördern. Dreißig Jahre nach dem Ende der zweiten deutschen Diktatur sind diese Grundsätze offenbar vergessen. Es wird Propaganda betrieben und Meinung gemacht, dass sich die Balken biegen.

    weiter hier: https://vera-lengsfeld.de/2020/08/22...enjournalismus
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    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
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    Der Meinungskrieg

    Die Presseberichte zu Corona stellen eine Werkschau professioneller Manipulationstechniken dar.

    Vor 75 Jahren sollten zwei Atombomben der Welt bei der „Meinungsbildung“ helfen. Angestrebt war eine globale Wirtschaftsordnung mit den USA und den von ihnen dominierten Machtzentren als Fixpunkte. Die entsprechenden Indoktrinationen steigerten sich in den Jahrzehnten danach kontinuierlich, bis sie die heute beobachtbare Dimension erreicht hatten. Die Corona-Krise mit ihrer Ideologie einer „neuen Normalität“, die noch bis vor kurzem undenkbar gewesen wäre, kann als Schulbeispiel gekonnter Medien-Manipulation dienen. Gleichwohl kann es sein, dass diese ihren historischen Höhepunkt bereits überschritten hat.

    Peter Sellers meinte, was Glück bedeute, wisse man erst, wenn man verheiratet sei — doch dann sei es zu spät. Mit ein bisschen Aufmerksamkeit hätte man es natürlich vorher wissen und zu Ergebnissen gelangen können, die vor den gröbsten Enttäuschungen bewahrt hätten. Die späten Jammerer seien an das Bonmot des großen Aphoristikers W. C. Fields erinnert, nach dem man ehrliche Menschen nicht betrügen könne. Zur Strecke bringt sie freilich allzu oft der beste Betrug, den es gibt: der Selbstbetrug.
    Kognitive Prozesse funktionieren nicht ohne unser Zutun — und gelegentlich auch nicht ohne unser Tun. Gleichwohl vereinfacht der Vorwurf, „wer etwas hätte sehen wollen, hätte etwas gesehen“, unzulässigerweise einen sehr komplexen Prozess. Er bewirkt, dass selbst groteske Geschehnisse als „Normalität“ wahrgenommen werden könnten. Auch im Fall des Dritten Reichs ging die Anpassung des Einzelnen eben nur so weit, wie es ihm noch erträglich und für das reibungslose Funktionieren der politischen Ordnung erforderlich war. Es gab, wie Milton Mayer ausführte, nicht das eine schockierende Erlebnis, das alle hätte aufrütteln müssen (1).
    Charlotte Beradt, die in Nazi-Deutschland nicht mehr beschäftigt wurde und 1939 nach England emigrieren konnte, hat ab 1933 Träume ihrer Mitbürger aufgezeichnet (2). Es sind Albträume von der zermalmenden Kraft mittels Verführung, Indoktrinierung, Drohung und Zwang arbeitender Mechanismen. In ihnen tauche empor, so Reinhart Koselleck, „die schleichende Anpassung an das neue Regime, die Unterwerfung aus schlechtem Gewissen, die Spirale der Angst, die Lähmung des Widerstandes, das Zusammenspiel von Henker und Opfer“ (3).
    Zur „Normalität“ gehörte, dass der Terror der Nazis von den herrschenden Kreisen entweder ignoriert, nach dem Muster, „wo gehobelt wird, fallen Späne“, in Kauf genommen oder gar begrüßt, wenn nicht unterstützt wurde. Entsprechend glaubte Kurt Tucholsky, wie er in seinem Brief an Arnold Zweig Dezember 1935 wenige Tage vor seinem Tod festhielt, „an die Stabilität des deutschen Regimes — es wird von der ganzen Welt unterstützt, denn es geht gegen die Arbeiter“ (4).
    Das wusste man zu schätzen. Elemente, die bei der Sicherstellung privatkapitalistischer Besitzstände sowie ihrer Vermehrung stören, können nicht geduldet werden. Damit war nach Hitlers Niederlage mit dem Kalten Krieg auch eine rigide Meinungskontrolle in öffentlichen Institutionen oder Medien vorgezeichnet. George Orwell wäre amused gewesen.
    Pressefreiheit nach Orwell

    Der Roman „1984“ war nicht nur gegen den Bolschewismus oder Faschismus gerichtet. Im bezeichnenderweise erst 1972 erschienenen Nachwort zu seiner 1945 veröffentlichten Fabel „Die Farm der Tiere“ erinnerte Orwell daran, dass auch der „liberale Westen“ nichts aus dem Ruder laufen lässt nach dem Motto:
    „Zur Verteidigung der Demokratie gehört die Zerstörung aller gedanklichen Unabhängigkeit“ (5).
    Hier konnten die Machtzentren — Finanzen und Konzerne samt ihren politischen und medialen Apparaten — einen großen Schritt machen beim Jugoslawienkrieg und insbesondere nach dem 11. September 2001 sowie beim Massaker am irakischen Volk 2003. Schon das Embargo von 1990 bis 2003, das Millionen Opfer forderte, erfolgte praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Alle Ingredienzien, die jetzt im Rahmen der vorgeblichen Bekämpfung einer Virusinfektionswelle bei so vielen den Verstand lahmzulegen drohen, waren angelegt bei diesen Verbrechen, die, wie Harold Pinter in seiner Nobelpreisrede höhnte, nie geschehen sind. Damals betrafen sie andere. Nun sind wir selber Opfer.
    Das Verhängnis begann damit, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO nach den schlechten Erfahrungen, die ihre Sponsoren mit Vogel- und Schweinegrippe gemacht hatten, die Definition für eine Pandemie änderte. Nachdem nicht — wie von den gleichen Leuten prognostiziert, die jetzt die Corona-Werbetrommel rühren — Millionen starben, bedurfte es nicht mehr Kranker oder Toter zur Ausrufung eines Notstands. Es reichen Infizierte. Doch eine Infektion ohne Symptome ist keine Krankheit!
    Treten Infektionen auf, muss ich untersuchen, wie sie sich verbreiten, insbesondere gefährdete Personenkreise schützen und dafür sorgen, dass Symptome frühzeitig und effektiv, ohne weitere Schäden anzurichten, behandelt werden.
    Dafür bedarf es eines Gesundheitssystems, das auf den verschiedenen Stufen wie Beratung, Betreuung sowie Behandlung in ambulanten Anlaufstellen, Praxen oder Krankenhäusern wohlaustariert ist. Davon sind viele Länder weit entfernt — wie weit, kann an der Anzahl der Toten abgelesen werden. Anschauungsunterricht bieten arme Teile der Welt wie in Afrika, Indien oder Brasilien sowie reiche Staaten, die entweder nie ein allgemein zugängliches Gesundheitssystem hatten wie die USA oder es kaputtgespart haben wie Großbritannien, Frankreich, Spanien oder Italien.
    Zu den Grundvoraussetzung einer desaströs verlaufenden Pandemie kommen Faktoren hinzu, die eine Schwächung des Immunsystems und damit ein Ausbrechen von Krankheiten begünstigen, wie leichte bis schwerste Vorerkrankungen, die Art der Medikamentation und Behandlung, Luftverschmutzung, Verseuchung des Trinkwassers und so fort.
    Von der Blässe derlei Gedanken ist eine Christina Berndt von der Süddeutschen Zeitung (SZ) nicht angekränkelt. Aufgeschreckt meldete sie, die „Corona-Todeszahlen“ in Italien, Paradereferenz der Schreckensmeldungen, würden „noch immer unterschätzt“(6). Nachdem sie Kritikern „strenger Anti-Corona-Maßnahmen“ unterstellte, sie hielten das „neue Coronavirus (für) an sich eigentlich harmlos“, verwies sie auf zwei neue Studien aus Italien, nach denen die Zahl der Corona-Toten „noch viel höher (sei), als die offiziellen Statistiken bislang ahnen ließen.“
    Diese Studien haben zur Voraussetzung eine dramatische Letalität einer Infektion mit dem Coronavirus. Sie zu erforschen wäre statistische Alltagsarbeit von Epidemiologen, worauf John Ioannides von der US-amerikanischen Stanford Universität schon im März hingewiesen und eine sehr niedrige Gefährlichkeit errechnet hat. Berndt dagegen errechnet nichts, ihre italienischen Quellen auch nicht — diese geben es allerdings auch nicht vor (7).
    Zur Ermittlung der Todesursache bedienen sie sich der Definition der WHO, nach der jene Krankheit als ursächlich gelte, die direkt zum Tod geführt hätte. Nun stützte man sich hierbei aber nicht auf Autopsien mitsamt mikrobiologischer Untersuchungen, sondern auf Krankenakte: angegeben seien dort in 92 Prozent der Fälle Gesundheitszustände wie Lungenentzündung und Atmungsinsuffizienz oder Symptome wie Fieber, Atemnot, Husten, die, so wörtlich, mit dem Krankheitsbild von Covid-19 kompatibel seien.
    Nicht nur wurde die Entscheidung für entsprechende Vermerke erleichtert durch einen staatlichen Zuschuss für den Fall, dass es sich um einen „Corona-Toten“ handele — in welchen Genuss auch die Beerdigungsinstitute kamen. Des Weiteren hat Manfredi Rizzo mit Kollegen von der Universität Mailand hervorgehoben, dass nicht einmal die unter diesen Umständen festgestellte Zahl der „Corona-Toten“ erschöpfend die registrierte Übersterblichkeit erklärte. Sie sei auch durch den Tod Tausender Italiener bedingt gewesen, die nur indirekt Opfer von Covid-19 geworden seien — weil sie etwa aus Angst vor Ansteckung oder in Folge der Ausgangssperren zu spät oder überhaupt nicht medizinische Hilfe in Anspruch genommen hätten (8).
    Aber darüber hinaus blieb eine ganze Reihe von möglichen Gründen für eine symptomatische Infektion, die dann zum Tode geführt haben könnte, unbeachtet. Italien hat seit Jahren die mit Abstand höchste Todesrate bei Erkrankungen der Atemwege, wovon vor allem der Norden mit der stärksten Luftverschmutzung Europas betroffen ist. Zusätzlich bedrohlich sind nosokomiale Infekte durch die bakterielle Belastung in den Krankenhäuser, die noch höher ist als in Deutschland — und bei uns sterben schon geschätzt zwischen 20.000 und 40.000 Menschen allein daran, proportional wesentlich mehr als etwa in den Niederlanden.
    Bei der Ermittlung der tatsächlichen Todesursache hätte weiterhin berücksichtigt werden müssen:

    • die auf Anweisung Roms erfolgte Verabreichung teurer, das Immunsystem schwächender Medikamente,
    • das Durchschnittsalter der Verstorbenen von über 80 Jahren und ihre mehrheitlich multimorbide Verfassung,
    • eine medizinisch nicht indizierte, ebenfalls bezuschusste Intubation, die gerade bei geschwächten Menschen in mindestens der Hälfte der Fälle zum Tod führt,
    • eine kriminell zu bezeichnende, unseren Gesellschaftstyp hinlänglich kennzeichnende Vernachlässigung Hilfsbedürftiger wie der Bewohner von Altenheimen sowie
    • eine desaströse Koordination notwendiger Maßnahmen des Gesundheitssystems, welches Versagen schon bei der Grippewelle Januar 2018 zu beobachten war und jetzt durch den staatsstreichartig verfügten Abbruch allen sozialen Zusammenlebens dramatisch verschärft wurde.

    Hier ergäben sich genügend Ansätze für Erklärungen nicht nur dafür, weshalb die Menschen gestorben sind, sondern auch wieso der gleiche Virus in Europa und selbst in Italien so unterschiedlich wirkt: 96 Prozent der Übersterblichkeit vom 21. Februar bis 31. März 2020 entfallen auf Norditalien, 64 Prozent allein auf die Lombardei.
    Statt grobmotorisch aus „zwei neuen Studien“ die Mortalität (Todesrate in einem Gebiet) herauszuklauben und 92 Prozent der gegenüber einem noch dazu willkürlich begrenzten Vorjahreszeitraum gestiegenen Zahlen dem Virus zuzuordnen, wäre es darüber hinaus sinnvoller, dem Hinweis auf die Bedeutung geografisch ungleich verteilter Coronaviren in früheren Jahren und daraus resultierender, das Immunsystem gegen eine Erkrankung durch Sars-CoV-2 stärkender kreuzaktiver T-Zellen nachzugehen (9). Es ist nicht verwunderlich, dass auch die drakonischen Restriktionen bezüglich ihres vorgegebenen Nutzens ebenfalls höchst unterschiedlich „gewirkt“ haben — sieht man von der uniformen Kreierung eines wirtschaftlichen, sozialen und psychischen Desasters sowie den Suiziden in Folge von Depressionen, existenziellen Ängsten und nicht ertragener Panikgefühle ab.
    Wenn die Lage, wie die SZ im medialen Kanon tönt, dramatisch ist und man handeln müsse, dann in anderer Hinsicht. Nach Studien der Universität Oxford und der London School of Hygiene and Tropical Medicine sind die größten Risikofaktoren für einen tödlichen Covid-19-Verlauf neben Alter und Vorerkrankungen die Armut, ein niedriger sozioökonomischer Status, starkes Übergewicht und ein mangelhafter Zugang zu einem funktionierenden Gesundheitssystem (10).
    Zu treffende Gegenmaßnahmen ergeben sich hier von selbst: eine optimale Allgemeinversorgung durch effektive Gesundheits- und Sozialleistungen, Abbau von Ungleichheiten, Ausbau von Kranken- und Berufsunfähigkeitsversicherungen und den Kampf gegen Arbeitslosigkeit. An dieser Stelle könnte man einwenden: Das ist nichts Neues. In der Tat wusste schon Rudolf Virchow: „Eine Pandemie ist eine soziale Katastrophe mit einigen medizinischen Aspekten.“ Bei Corona gedachte man, „einige medizinische Aspekte“ mit einer „sozialen“ Katastrophe zu bekämpfen.
    Vor dem Hintergrund, dass einer wirkungsvollen Frühbehandlung eine milliardenschwere Impfstrategie im globalen Umfang entgegensteht, ist die Idee, mit jedem Infizierten das Gespenst einer 2. Welle an die Wand zu malen, nachvollziehbar. Medien, Regierungen, Pharmaindustrie und Impfinvestoren oder — spekulanten wie William Gates sind begeistert (11), obwohl ihre Absurdität ins Auge fällt: Wo sind die massenhaft Erkrankten, gar die Toten?
    Das wird man sich auch in Italien fragen, von wo nicht nur unzulässig ausgelegte Studien kommen, sondern auch eindeutige Aussagen: August 2020 wiederholte Alberto Zangrillo, Professor und Konrektor der Università San Raffaele in Rom, seine Äußerung vom 28. April, dass eine Ansteckung mit dem Virus nicht bedeute, krank zu sein — es habe aus ärztlich-klinischer Sicht keinerlei Bedeutung (12).
    Das stimmt überein mit Beobachtungen, die immer mehr Menschen irritieren: Was ist aus den „Infizierten“ der Demonstrationen, bei „Tönnies“, in Heinsberg oder in Niederbayern geworden? Wie viele von den Heimkehrern aus touristischen „Risikogebieten“, die zu Tausenden getestet werden, sind erkrankt, wie viele der dortigen Bewohner? — Und irgendwann wird der Albtraum der Machtzentren wahr.
    Konsens und kritische Masse

    Unabweislich wird die Frage aller Fragen im Raum stehen: Was sind die tatsächlichen Beweggründe für die mit Maskenpflicht, noch bestehenden Ausgehbeschränkungen (Bars, Diskotheken, Gaststätten, et cetera) und Versammlungsverboten (Konzerte, Fußballspiele) geschürte Hysterie?
    Eine Insolvenzwelle, bei der weiten Kreisen Hören und Sehen beigebracht würde, ist nur eine Frage der Zeit. Spätestens dann droht auch unserer Querfrontriege an Politikern, die sich noch dem Rausch ihrer autoritären Grundstrebungen hingibt, Ernüchterung. Schon jetzt gibt es in unserem Blätterwald, dessen Rascheln im Takt einer Gebetsmühle erfolgt, starke Anzeichen für die Angst, dass die Stimmung kippen könnte. Markant sind sie zu sehen in der Verbissenheit, mit der die Opposition gegen die herrschende Meinung seit ihren kleinsten Anfängen diffamiert wird. Das hat seinen Grund.
    Alle Gesellschaftlichkeit beruht auf Konsens. Es spielt keine Rolle, ob wir es mit Feudalismus, Monarchie, Diktatur oder Demokratie zu tun haben. Selbst die Nazis waren darauf angewiesen, dass ihre Maßnahmen dem entsprachen, was sie als „gesundes Volksempfinden“ bezeichneten. Dementsprechend war für ihre Propaganda keineswegs die direkte Agitation typisch, sondern ein Aufgreifen manifest oder latent vorhandener Klischees, Vorurteile und Strömungen in der Bevölkerung, die so glauben konnte, ihre Gedankenwelt mitsamt den Aspirationen für die Zukunft sei angemessen zum Ausdruck gebracht (13).
    Joseph Goebbels hatte ausgiebig studiert, was Reklamefachleute entwickelt hatten, seit sie unter Woodrow Wilson die US-Bevölkerung in den Ersten Weltkrieg hetzten. Auch die Antwort auf die Frage, warum der Konsens nicht gekündigt wird beziehungsweise wann doch, fällt für Diktaturen nicht wesentlich anders aus als für parlamentarische Demokratien, in denen nur formal gesehen die Gewalt vom Volke ausgeht.
    Damit es nach Plan läuft, ist über unzählige Vermittlungen wie repräsentative Vertretung, Lobbyorganisationen der, grob gesagt, Geldwirtschaft und dem Dickicht der Verwaltungsapparate gewährleistet, dass Mitsprache nur dekoratives Beiwerk ist. Dank der Grünen sieht dann Stuttgart21 die Pflanzung von fünf Bäumen vor und können die Panzerkommandanten an Russlands Grenze einen wöchentlichen Veggie Day einhalten. Generell obliegt die Aufgabe, gesellschaftlichen „Zwängen“ quasi eine natürliche Schönheit anzudichten, der korruptesten Schicht der Gesellschaft, den „Gebildeten“.
    In Schulen, Universitäten, öffentlichen Verlautbarungen, „Forschungen“ privatwirtschaftlicher Institute werden Rationalisierungen einer entfremdeten, verdinglichten Herrschaft wie in einer Endlosschleife produziert und von den Medien verstärkt. Journalisten bezeichnen sich offen als „Teil jener Eliten, die bestimmen, wie es in unserem Land weitergeht“ (14). Betrug wird zur Tugend, „Wortbruch“ zur „Einsicht in die Notwendigkeit“, die vom Volk ohne „Moraldiskussion“ anzuerkennen sei: „die Steuererhöhungen, die Streichungen, die ‚alternativlosen’ Reformen“ (15). Diese Art von Herrschaft und Kontrolle ist in den USA lange vor Hitler entwickelt worden (16).
    Sicher birgt unter diktatorischen Bedingungen die Aufkündigung von Konsens größere Risiken in sich als in einer parlamentarisch organisierten Herrschaftsform. Andererseits fehlt Diktatoren ein halbwegs zuverlässiger Seismograf für Unzufriedenheit, und sie werden unter Umständen sehr sensibel reagieren auf entsprechende Zeichen, sofern sie nicht das System an sich tangieren. Oligarchisch geprägte Demokratien sind zwar ebenfalls fragil, aber elastischer in ihren Möglichkeiten, Belastungen der Bevölkerung zuzumuten. Gleichwohl können auch sie es sich nicht leisten, die Spannung zwischen Herrschaft und Gefolgschaft überzustrapazieren. Es gibt einen kritischen Punkt, den zu überschreiten verhindert werden muss.
    Gefolgschaft speist sich nicht nur aus autoritären Fixierungen, deren Protagonisten — wie jetzt etwa bei der Maskenpflicht zu beobachten — alles mitmachen, sofern es ihren Sehnsüchten nach fester Ordnung, fetischisierten Strukturen und latentem Sadismus entgegenkommt. Sie bilden den Bodensatz jeder faschistischen Entwicklung.
    Auf sie ist Verlass (17). Aber das reicht nicht, denn neben ihnen gibt es noch ein schwer abzuschätzendes Spektrum an Einstellungen, die aus Gründen, die zur Beruhigung der herrschenden Kreise keinen Anlass bieten, nicht öffentlichkeitswirksam sind.
    Das Élysée Loustallot zugeschriebene Motto der von Louis-Marie Prudhomme 1789 gegründeten Zeitschrift Révolutions de Paris lautete:
    *„Die Fürsten sind nur so groß, weil wir auf Knien liegen. Erheben wir uns!“ *
    Das ist leichter gesagt als getan. Verschiedene Voraussetzungen müssen erfüllt sein. Vor allem muss das Gefühl vorhanden sein, mit seinen Ansichten nicht allein zu stehen. Das ist heutzutage dank alternativer Kanäle der Kommunikation kein großes Problem. Schwieriger ist es, Organisationsformen zu finden, in denen die Atomisierung des Einzelnen aufgehoben ist und seine Ansichten zu einer gegenständlichen, nicht zu übersehenden Gewalt führten — Gewalt nicht im physischen Sinn, sondern in Form einer praktischen Gegenmacht, die den Traum von der permanenten Mobilmachung zur Sicherung der Massenloyalität platzen ließe.
    Das wird dauern. Ein halbes Jahrhundert neoliberaler Angriffswellen hat nicht nur ein ökonomisches Desaster angerichtet. Mit den medien- und konsumkompatiblen Posern der 1968er als dankbarem Ausgangspunkt stehen wir vor einen Scherbenhaufen an identitärem Kitsch, einer konformistischen Politiklandschaft und Marionetten medialer Stalinorgeln. Besser konnte es für die etablierte Ordnung kaum kommen. Trotzdem ist sie nervös. Berndt unterstellte in der SZ schon im März den Kritikern, sie hielten das Coronavirus für „harmlos“, gehörten den „Scientologen, Reichsbürgern und Impfgegnern“ an und machte sich die Forderung mächtiger Kreise zu eigen:
    „Die Politik muss heute Entscheidungen treffen — nicht nach Monaten intensiver, evidenzbasierter Forschung“ (18).
    Deutlich zeigte sich die Panik nach der Demonstration am 1. August 2020 in Berlin. Nicht nur waren hier wieder Rechte, Verschwörungstheoretiker und Antisemiten unterwegs — darüber hinaus drängten sich die wenigen Teilnehmer auf dem enormen Abschnitt vom Brandenburger Tor bis Siegessäule so dicht, dass die Polizei die Veranstaltung wegen Nichteinhaltung der „Abstandsregeln“ beenden musste …
    Die Veranstaltung trug den Namen „Tag der Freiheit“, was dpa zu dem Geistesblitz verleitet:
    „Den Titel ‚Tag der Freiheit‘ trägt auch ein Propagandafilm der Nazi-Ikone Leni Riefenstahl über den Parteitag der NSDAP 1935.“
    Mit diesem Satz steigerte praktisch die gesamte Presse noch einmal ihr Renommee als unabhängiges, kritisches und vielfältiges Organ. Niemand fehlte, der Reigen umfasste greenpeace magazin (19), SZ (20), Frankfurter Allgemeine Zeitung (21), Stern, *Der Spiegel, Die Zeit (22) bis hin zur taz (23).
    Für die Partei Die Linke machte die Büroleiterin ihrer Rosa-Luxemburg-Stiftung in Genf einen „Bienenkorb voller Widersprüche“ aus, mit Umberto Eco „die Ideologie des Faschismus“ (24).
    Dissens wird seit jeher diffamiert und kleingeredet, was Ende der 1960er-Jahre Tausende Demonstranten im Singsang verhöhnten: „Wir sind eine kleine, radikale Minderheit …“
    In der DDR skandierten „einige wenige Rowdys“, die sich nach den Verantwortlichen auf den Riesenversammlungen tummelten: „Wir sind das Volk!“.
    Das Damoklesschwert einer Aufkündigung von Konsens hängt an einem seidenen Faden, der stets von Neuem als robustes Seemannsgarn ausgegeben werden muss. Wehe dem, der den Kaiser nicht in erhabenen Gewändern wandeln sieht.
    Kritiker wie Wolfgang Wodarg wurden sofort in den Dreck gezogen, ein Beamter aus dem Bundesinnenministerium, der Anfang Mai in einem Memorandum die Totalblockade als desaströsen Fehler bezeichnete, wurde ebenso beurlaubt wie ein Polizist, für den auf einer Demonstration in Dortmund die kritische Masse überschritten war (25). Sein bayerischer Kollege Bernd Bayerlein, der in Augsburg auftrat, wurde intern versetzt und von der eigenen Gewerkschaft attackiert.
    Thomas Berthold, Fußball-Weltmeister 1990, trat in Stuttgart bei einer Querdenken-Demonstration auf und kündigte seine Anwesenheit bei der Demonstration am 29. August in Berlin an. Er hielt dort eine wunderbare Rede, die außerhalb der Kundgebung unerhört verhallte, hätte RT sie nicht hochgeladen (26). Markus Söder verstand schon vorher die Zeichen:
    „Wenn sogar ehemalige Nationalspieler sich irgendwelchen absurden Diskussionen anschließen, hat das (…) eine ganz verheerende Wirkung“ (27).
    Die Hamburger Ärztekammer warnte Ärzte vor Teilnahme an Anti-Corona-Demo: Diese beschwöre die Gefahr herauf, dass „die irrige Meinung Einzelner zur Gefahr für viele“ würde — „der Kammervorstand (werde gegebenenfalls) prüfen, ob gegen die Berufsordnung verstoßen wird“ (28).
    Für Matthias Koch vom Redaktionsnetzwerk Deutschland ist es „Zeit, neue Saiten aufzuziehen in der Auseinandersetzung mit Maskenverweigerern und Infektionsschutzgegnern“. Für den Fall, dass „Verschwörungstheoretiker erneut ihr unbezweifelbares Demonstrationsrecht missbrauchen zu infektionsrechtlich unzulässigen Superspreader-Events(, sei) notfalls auch mal der Einsatz von Wasserwerfern geboten und sogar polizeirechtlich angemessen“. Es fehlte nicht der Appell an „die Mehrheitsgesellschaft“, „Zeichen (zu) setzen“, welch latenter Aufruf zur Lynchjustiz an die Mahnung der Bild-Zeitung 1967 erinnert, der Polizei in Berlin nicht die ganze „Dreckarbeit“ zu überlassen (29).
    Das wollte am 29. August auch die Partei Die Linke nicht. Ihr geschäftsführender Vorstand rief zu Protesten auf gegen „die rechten Umtriebe“ und „die rechtsoffenen Demos“. Anreisenden sei Unterkunft zu verweigern, hilfsweise sei bei Hotels wie Busgesellschaften Beschwerde einzulegen (30). Ähnliches Feingefühl bewies man, als der Berliner Wohnungsmarkt „reformiert“, die dortige S-Bahn verscherbelt und die Unterstützung von NATO-Kriegen anvisiert wurde.
    Merke: Die dümmsten Kälber / schreiben ihre Grabinschrift selber. Nahestehende Presseorgane gehen gerne zur Hand (31). Sie diagnostizieren sinnfrei eine „Ignoranz gegenüber naturwissenschaftlichen Erkenntnissen“ — weshalb „die Coronakrise (…) eine irrationale Bewegung geboren (hat)“ und „das Virus vergleichsweise sympathisch (wirkt)“ (32). Wer da Logik vermutet, vermutet richtig: das Virus ist ersehnter Vorwand für despotische Maßnahmen, während die Kritiker einen Affront auch gegenüber den medialen Apologeten darstellen.
    Unterstützung erhielten sie am 29. August von Politik und weisungsgebundener Polizei. Obwohl die Verwaltungsgerichte in zwei Instanzen das Demonstrationsverbot des Berliner Senats in die Gefilde von Verfassungsbruch, Amtsanmaßung und Willkür verwiesen hatten, wurde ein langer Protestzug von martialisch ausstaffierten Einheiten gehindert, sich der Ansammlung hinter dem Brandenburger Tor anzuschließen. Zum Ausgleich war entgegen der Gesetzeslage in der Bannmeile eine separate Versammlung von „Reichsbürgern“ genehmigt — und sehr einladend mit nur drei Polizisten „gesichert“.
    Wie an einem Strang zogen Politik und Medien einen vermeintlichen „Sturm aufs Parlament“ ins Rampenlicht, das hunderttausende friedlich Protestierende und Dutzende Reden an der Siegessäule überstrahlen sollte. Darauf kam es an (33). Wer wie die SZ davon redet, „in einer Demokratie hat jeder das Recht, Corona zu leugnen“, bringt nicht einfach zum Ausdruck, dass er nichts begriffen hat. Zwischen den Zeilen lässt sich die Ahnung vom Ernst der Lage, in der sich die Machtzentren befinden, förmlich mit Händen greifen (34).
    Die „neue Normalität“ und die Pathologie der alten

    Offenbar liegen die Nerven blank. Zu viel steht auf dem Spiel. Das Coronavirus war die Gelegenheit, zum einen die sich abzeichnende Wirtschaftskrise mit einer Flurbereinigung zu bewältigen. Die Zerstörung von Millionen Existenzen entspricht den Strukturanpassungsprogrammen von Weltbank und Internationalem Währungsfonds, weshalb Vermutungen, zumindest den italienischen, serbischen und spanischen Regierungen sei mit dem Angebot von Milliardenkrediten die Entscheidungsfindung bei der Art der „Virusbekämpfung“ erleichtert worden, nicht ignoriert werden können — ebenso wenig die Gerüchte, Weißrusslands Regierung sei vorgeschlagen worden, gegen ein Geschenk von annähernd einer Milliarde US-Dollar dem italienischen Beispiel zu folgen. Die Ablehnung könnte Alexander Lewtschenko jetzt eine Farben-Revolution à la Belgrad 2000, Tiflis 2003 oder Maidan 2014 beschert haben.
    Zum anderen wurde das Virus benutzt, um handstreichartig eine Gesellschaft in Schockzustand zu versetzen und sie an Eingriffe ins soziale, wirtschaftliche wie private Leben zu gewöhnen. Diese sind unerlässlich, soll das ökonomische Desaster neue Perspektiven der Wertschöpfung eröffnen und nicht bei zu erwartendem Unmut die bestehende Ordnung gefährden.
    Unter diesem Aspekt ist die Alarmstimmung zu verstehen, die mit der permanenten Veröffentlichung „neuer“, an sich nichtssagender „Fallzahlen“ befeuert wird. Sie dienen dazu, Gehorsamsrituale wie Maskenpflicht, Drangsalierungen mittels Beschränkungen von Veranstaltungen, Schikanen bei dissidenten Demonstrationen oder rechtliche Restriktionen wie die in Aussicht gestellten, massive Einschränkungen ermöglichenden Impf-„Empfehlungen“ als „neue Realität“ zu indoktrinieren, quasi zu implantieren (35).
    Zeit, FAZ, Spiegel, Tagesschau, Deutschlandfunk (DLF) oder Deutsche Welle (DW) proklamieren nicht umsonst den Zustand einer unter Kuratel stehenden Bevölkerung als „neue Normalität“, an die sie sich zu gewöhnen hätte. Basta! (36).
    Es gilt, die erreichten Erfolge bei der Etablierung auch drakonischer Maßnahmen zu sichern. Dies umso dringlicher, als die ökonomische Krisensituation, die durch die vorgegebene Bekämpfung eines Virus unermesslich verschärft wurde, allen Anzeichen nach ab dem Herbst ihre volle Wucht entfalten wird. Ein Ende ist nicht abzusehen, weil die Bevölkerung angesichts immenser Verwerfungen, deren Dynamik sich ein halbes Jahrhundert aufgebaut hat, definitiv im Gehorsamshabitus zu verharren habe. Das Bedrohungsszenarium wird solange aufrechtzuhalten sein, wie die Propaganda von der apriorischen Gefährlichkeit einer Infektion nicht in sich zusammenfällt.
    Alle Dämme könnten brechen, wenn eine entscheidende Größe in der Bevölkerung nicht nur zur Besinnung kommt, sondern auch in der Geborgenheit einer kommunikativen wie politisch strategischen Heimstätte Gefühle von Angst, Ohnmacht oder Unsicherheit überwinden kann. In diesem Prozess von Erkenntnis und Selbsterkenntnis würde auch deutlich werden, dass im Sinne Erich Fromms bereits die alte „Normalität“ nur als pathologisch zu bezeichnen war.
    In einem seiner Filme fällt W. C. Fields mit seiner Partnerin von der Aussichtsplattform am Heck eines Flugzeugs. Er beruhigt sie: Wirklich gefährlich sei nur der letzte Meter.
    Die B-29, in der William L. Lawrence 1945 gen Japan flog, hatte vermutlich keine Aussichtsplattform, von der er hätte fallen können. Es war ein als Messstation fungierendes Begleitflugzeug der Maschine, die über Nagasaki eine Atombombe abwarf. Nachdem Wilfred Burchett am 5. September 1945 im Londoner Daily Express seinen Artikel The Atomic Plague veröffentlichte und für ein PR-Desaster sorgte, korrigierte Lawrence eine Woche später die „Lügen aus Tokio“. Er stand nicht nur auf der Gehaltsliste der New York Times, sondern auch auf der des Pentagon. Für die Leistung, das in ihn gesetzte Vertrauen nicht enttäuscht zu haben, bekam er seinen zweiten Pulitzerpreis.


    Diese Auszeichnung mag uns daran erinnern, wie die Schlacht um Meinungen geführt wird. Wir dürfen uns nicht beeindrucken lassen, auch wenn wir mit dem Rücken zur Wand stehen — der Wand einer „neuen Normalität“. Noch ein Meter und mit Peter Sellers gesprochen wäre „es zu spät.“ Andererseits ist es bekanntlich für ehrliche Menschen nie zu spät.

    Quelle: https://www.rubikon.news/artikel/der-meinungskrieg
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  9. #769
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    Heute schon Corona geschaut?

    Hollywood war gestern: Corona-Panik – Season 1 Folge 1



    Was auch immer Du tust, handle klug und bedenke das Ende..........

    Agieren...nicht Reagieren!

  10. #770
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    Die angebliche zweite Welle und die faulen Tricks der Faktenfinder

    Die Anzahl der positiv auf Corona Getesteten ist in den letzten zwei Monaten kräftig gestiegen. Uns wird erzählt, das bedeute, dass das Virus sich wieder stärker verbreitet, weil wir nachlässig würden. Wer entgegenhält, die höheren Fallzahlen lägen an den stark ausgeweiteten Tests, wird von öffentlich-rechtlichen Faktencheckern und Correctiv-Zensoren zum Verschwörungstheoretiker erklärt. Dabei arbeiten diese mit allen Tricks.Auf hessenschau.de vom Hessischen Rundfunk begegnete ich unter der Überschrift “Welche Aussagekraft die Corona-Test-Zahlen haben” einem seriös und gewissenhaft aussehenden Faktencheck, den ich daher begierig las. Er stellte sich aber nur als besonders trickreich heraus.
    Es fängt an mit der Feststellung
    Die Behauptung, der Anstieg der Corona-Zahlen gehe nur auf mehr Tests zurück, stimmt nicht.
    Um das zu zeigen präsentieren die Autoren eine Grafik mit den Testzahlen, den positiv Getesteten und – als Clou – den positiv Getesteten unter Herausrechnung des Einflusses der vermehrten Tests – und zwar vom 12. Juli bis 6. September. Man sieht, dass auch die um die Testanzahl bereinigte Kurve der Positiven ansteigt. Folgerung: “Die Form der Kurve verändert sich nicht, der deutliche Anstieg der Infektionszahlen im August ist real.” Dabei ist nur der Anstieg (scheinbar) real, “deutlich” ist er nur noch bei großzügiger Auslegung.
    Man hätte auch schreiben können. Statt eines Anstiegs auf das 3,1 fache gibt es nur einen moderaten Anstieg auf das 1,6-fache. Die Aussage, dass es mehr positiv Getestete gibt, weil mehr getestet wird, ist also nur halb richtig. Nur wenn man, wie das bei den tendenziösen Faktencheckern der Öffentlich-Rechtlichen leider üblich ist, die Aussage zuspitzt zu “ausschließlich wegen der Ausweitung der Tests” kann man sie falsch nennen.
    Man kann sie aber selbst dann nur durch Anwendung eines unlauteren Tricks falsch nennen, wie man an der letzten Grafik der hessenschau direkt ablesen kann. Dort haben die Autoren unvorsichtiger Weise die Anzahl der positiv Getesteten je 100 Tests für einen längeren Zeitraum ausgewiesen. Dort sieht man, dass am 12. Juli diese Positiv-Quote mit 0,6 ihren bisher niedrigsten Wert auswies. Diese Woche wählten die Manipulatoren als Ausgangspunkt ihrer ersten Grafik. Zum Endzeitpunkt, der Woche vom 6. September war die Positiv-Quote mit 0,7 etwas höher. Nur durch diese Wahl eines Startzeitpunkts mit einer besonders niedrigen Quote konnten sie behaupten, die Vermehrung der Positiv-Getesteten ginge nicht allein auf die Ausweitung der Tests zurück. Hätten sie stattdessen den Vergleich zwei Wochen früher begonnen, als die Positiv-Quote bei 1,4 lag, hätte es nicht geklappt mit dem “Nachweis”, dass die zu diskreditierende Behauptung falsch sei. Auch noch eine Woche früher, als die Positiv-Quote bei 0,9 lag, wäre es schiefgegangen.
    Dass die Positivquote weiterhin nur einen Tick oberhalb ihres bisherigen Tiefstwertes liegt, wischt der Hessische Rundfunk mit Daten-Genauigkeitsargumenten der Güteklasse C beiseite, die ich ihnen hier erspare.
    Kein Wort der Erklärung finden sie dagegen zu dem sonderbaren Umstand, dass trotz einer Verdreifachung der positiv Getesteten die Anzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen nicht nennenswert zunimmt und auch die Intensivbetten weiterhin sehr schwach belegt sind. Das ist auch sehr, sehr schwer wegzuerklären. Es ist eine Frage der Logik: Wenn das Infektionsgeschehen wirklich wie behauptet stark zugenommen hätte, müssten entweder die schweren Fälle auch mehr werden, oder das Virus wäre gleichzeitig deutlich weniger gefährlich geworden.
    Zum Problem der falsch positiven Testergebnisse weiß der Hessische Rundfunk:
    Die Behauptung die Testergebnisse seien wertlos, wegen zahlreicher Fehlalarme, stimmt nicht.
    Es wird eingeräumt, dass, wenn z.B. einer von 100 in der Bevölkerung tatsächlich positiv ist und die Tests in einem von 100 Fällen falsch anschlagen, jeder zweite positiv Getestete ein falsch Positiver wäre.
    Aber, die Tests seien inzwischen viel genauer: “Ein großes Labor gibt die Spezifität der Tests mit 99,99 Prozent an.” Die Rate der falsch Positiven wäre dann nur 0,01 pro Hundert.
    Ein sonderbarer Faktencheck der sich auf nicht nachprüfbare und nicht einmal verlinkte Aussagen eines ungenannten Labors berufen muss, das noch dazu ein offenkundiges Geschäftsinteresse hat, die Zuverlässigkeit der Tests in günstigem Licht darzustellen.
    Man hätte schon gern offizielle, oder mindestens neutrale Erkenntnisse. Aber die gibt es nicht, weil, laut einem Bericht, der sich auf Aussagen des Paul Ehrlich-Insituts stützt, “die Hersteller Covid-19-Tests noch bis Mai 2022 selbst zertifizieren können. Über die Zuverlässigkeit von Schnelltests könne die Behörde daher keine Aussage treffen, da entsprechende Untersuchungen noch nicht durchgeführt wurden. Bei den Covid-19-Antikörpertests müsse zudem eine mögliche Kreuzreaktion mit Antikörpern ausgeschlossen werden, die gegen andere Coronaviren gebildet wurden.”
    Man weiß also nicht wirklich, wie viele falsch Positive unter den im Zuge der starken Testausweitung “entdeckten” Covid-Fällen sind.
    Das Argument, dass die Zunahme der positiv Getesteten an der Zunahme der Tests liegt, und nicht an einer zweiten Corona-Welle aufgrund unseres Fehlverhaltens, hängt übrigens nicht an falsch positiven Testergebnissen. Auch wenn alle richtig sind, und stabil ein Prozent der Bevölkerung infiziert ist, wird bei einer Ausweitung der Tests die Anzahl der erkannten Infektionen im gleichen Verhältnis nach oben gehen, wie die Tests ausgeweitet werden. Das signalisiert dann aber nur eine Welle von Tests, keine Welle von Infektionen.
    Der Bayerische Rundfunk geht in die Vollen

    Während der Hessische Rundfunk immerhin in seinen Formulierungen Seriosität und Zurückhaltung zeigt, ist das beim Bayerischen Rundfunk ganz anders.
    Dessen “#Faktenfuchs” macht gleich zu Anfang klar, dass es für ihn beim Zusammenhang von Testanzahl und Anzahl positiv Getesteten nicht um eine Sachfrage geht, sondern um eine Frage von Gut und Böse:
    Corona-Relativierer wittern einen Zusammenhang, eine Verschwörung.
    Er arbeitet mit der in immer neuen Variationen vorgetragenen Behauptung, einen Zusammenhang zwischen Infektionsgeschehen und Testzahlen gebe es nicht. Natürlich: das Infektionsgeschehen ist unabhängig von den Tests. Und es sieht so aus, als hätten die Gesundheitspolitiker sich bei der Entscheidung, die Tests stark auszuweiten, nicht nach einer Einschätzung des Infektionsgeschehens gerichtet. Aber um diese Art von Unabhängigkeit geht es nicht, sondern um die Frage, ob man aus der Anzahl der positiv Getesteten bei gleichzeitiger Ausweitung der Tests direkt auf das Infektionsgeschehen schließen kann.
    Es muss sogar noch das unterirdische Argument des RKI herhalten, die Anzahl der Tests und die Anzahl der positiv Getesteten würden auf unterschiedliche Weise erfasst und dürften daher nicht in Beziehung gesetzt werden. Wenn das so wäre, dann dürfte man auch nicht mit dem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der Bevölkerungen und mit einigen Hundert anderen gebräuchlichen Kennzahlen argumentieren. Außerdem steigen die Infektionszahlen wegen zunehmenden Infektionsgeschehens, behaupten die BR-Datenjournalisten, einfach so. Es sind “Verschwörungsideologen” oder “Personen aus dem verschwörungsideologischen Umfeld”, die anderes behaupten. Basta.
    Correctiv bringt immerhin Informationen

    Auch die Zensoren von Correctiv, die sich von Facebook dafür bezahlen lassen, Beiträge zum Löschen vorzuschlagen oder nach staatstragender Pseudo-Recherche mit einem “Falsch”-Stempel zu versehen, haben kürzlich ebenfalls zu dem Problem geschrieben.
    Hier lernt man immerhin, dass ein Ringtest von Laboren mit bekanntermaßen covid-negativen Proben ergeben hat, dass die teilnehmenden Labore bei rund zwei Prozent fälschlicherweise eine Infektion zu erkennen meinten. So viel zu der Spezifität von 99,99 Prozent, die die Faktenchecker des Hessischen Rundfunk uns glauben machen wollen.
    Allerdings hat Correctiv durch Anrufe bei Laboren herausgefunden, dass “viele” von diesen bei positiven Ergebnissen ein zweites Mal testeten. Das ist immerhin eine Info, wenn auch keine sehr genaue – anders als die Unsinns-Aussage des Chefvirologen Drosten, die außerdem referiert wird. Danach werde durch Zusatztests die Zahl der falsch-positiven Tests “praktisch unter Null gesenkt”.
    Ich wage zu zweifeln, dass unter dem enormen Zeitdruck während der steilen Ausweitung der Testanzahl und dem politischen Stress, den es um verzögerte Information der Getesteten gab, tatsächlich standardmäßig positive Testergebnisse durch einen neuerlichen Test validiert wurden. Aber das ist eine reine Plausibilitätsüberlegung, kein Rechercheergebnis.
    ZDF bestätigt, dass man wenig weiß

    Bei ZDF.de wird Gott und die Welt zitiert mit vagen Aussagen, dass die Test sehr zuverlässig seien. Dann kommt das RKI mit der Aussage tatsächlich sei jedoch die wirkliche Anzahl der falsch-positiven Tests kaum abzuschätzen.
    “Kaum abzuschätzen” verträgt sich nicht mit der Behauptung von Zuverlässigkeitsgraden von über 99 Prozent.
    Wie erwähnt, hat keiner der Faktenchecker sich in diesem Zusammenhang damit auseinandergesetzt, wie die angebliche starke Zunahme des Infektionsgeschehens dazu passt, dass weiterhin nur eine niedrige einstellige Zahl von Menschen an oder mit Covid sterben oder in Intensivbehandlung müssen (zuletzt waren es zwei bzw. drei) und sich derzeit insgesamt nur 236 Covid-Patienten in Intensivbehandlung befinden.
    Stattdessen sucht man sich die am stärksten zugespitzten Aussagen von Leuten aus, die man teilweise als Verschwörungsideologen abqualifiziert, und täuscht mit unlauteren Tricks oder einer Anhäufung von Argumenten der Güteklassen B und C vor, man habe derartige Argumente generell widerlegt. So brütet man Misstrauen und Staatsverdrossenheit.
    Warum das Ganze?

    Ich weiß nicht, warum das geschieht. Die vermeintlich harmloseste Variante ist, dass man meint jede Gelegenheit und jedes falsche Argument nutzen zu dürfen, um den Leuten Angst zu machen, damit sie sich an für nötig befundene Vorsichtsmaßnahmen zur Infektionsvermeidung halten, und alle, die das kritisieren, ins Lager der Bösen verbannen zu dürfen. Das würde allerdings von einem beträchtlichen Ausmaß an Inkompetenz und Arroganz der dafür Verantwortlichen zeugen.
    Daneben gibt es einen Strauß “Verschwörungstheorien”, die davon ausgehen, dass mit dieser Angstmacherei die Einschränkung von Bürgerrechten und autoritäreres Regieren möglich gemacht werden sollen.
    Derartige Thesen befeuert gerade die britische Regierung mit einer Verordnung (“The Coronavirus (Retention of Fingerprints and DNA Profiles in the Interests of National Security) (No. 2) Regulations 2020“). Unter Nutzung ihrer mit der Corona-Pandemie begründeten Sonderbefugnisse verfügt die Regierung darin, dass genetische Daten und Fingerabdrücke von Bürgern, die mit der Begründung der Terrorabwehr erfasst und gespeichert wurden, und die normalerweise demnächst gelöscht werden müssten, bis 24. März 2021 oder länger gespeichert bleiben dürfen.

    Quelle: https://norberthaering.de/medienvers...inder-2-welle/
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

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