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Thema: Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko

  1. #561
    SPARTIAT
    Gast

    Re: Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko

    hier habe ich etwas gefunden
    http://www.ashtor2012.de/die-evakuierung/
    http://www.fourwinds10.net/siterun_d...p?q=1280207836
    http://www.oldtimer-wissert.de/einheiten.htm
    http://www.opednews.com/articles/BP-...00714-978.html

    Unter anderem geht es dabei um die Wassertiefe von knapp 1500 metern und dem dort herrschenden Wasserdruck...
    Auf der einen TV Reportage sehen wir Aufzeichnungen von Unterwasserarbeiten der Gesunkenen Ölbohrinsel...
    Nun ich denke das es in einer Wassertiefe von knapp 1500 metern keinen blauen hintergrund geben kann?

    Beim ersten Link obig müssen wir ziemlich weit nach unten scrolen...dort wird etwas dadrüber berichtet und das es sich möglicherweise um Methangas der sich in Meeresboden befindet handeln könnte. Schaut es euch am besten aber bitte selbst an bevor ich anfange einen Roman zu schreiben.

  2. #562
    Erfahrener Benutzer Avatar von poseidon
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    Re: Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko

    Nach Ölkatastrophe
    Im Golf von Mexiko sterben die Delfine

    Seit Anfang 2010 verenden im Golf von Mexiko ungewöhnlich viele Wale und Delfine. Eine Studie zeigt nun, wie schlecht es den Meeressäugern dort wirklich geht. Der Verdacht der Forscher: Viele der Tiere leiden und sterben an Spätfolgen der "Deepwater Horizon"-Katastrophe.


    weiter hier http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,825044,00.html



    Liebe Grüße
    Wir können die Windrichtung nicht ändern. Aber wir können die Segel richtig setzen.

  3. #563
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    Re: Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko

    Hallo

    Zwei Jahre nach Ölpest: Helfer klagen über Schmerzen
    19.04.2012, 13:22 Uhr Antje Passenheim
    2010 explodierte die Ölplattform "Deepwater Horizon". Rund 48.000 Helfer waren im Einsatz. Nun klagen einige über gesundheitliche Probleme.




    Zwei Jahre nach der schwersten Ölpest der US-Geschichte zeugen an der Golfküste äußerlich kaum noch Spuren von dem Unglück. Danos half dabei, sie zu beseitigen. Seitdem sei er chronisch krank, erklärt der Familienvater. Nun hofft er darauf, vom Entschädigungstopf zu profitieren, auf den sich der Ölkonzern BP und die Vertreter von rund 100.000 Klägern im März geeinigt haben. Am Mittwoch legten beide Parteien dem Richter in New Orleans Einzelheiten vor.

    „Mit 32 Jahren gehe ich am Stock“, sagt Danos. Er sitzt auf dem Sofa des Wohnwagens, den er sich mit Frau und drei Töchtern im sumpfigen Örtchen Chackbay teilt. Auf seinen dünnen Knien hält er den Laptop. Ein von seiner Frau gefilmtes Video zeigt ihn, wie er sich zitternd in Krämpfen auf dem Boden windet. „So fing es an - im vergangenen August“, erinnert er sich. Krampf-Anfälle, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Husten, Gewichtsverlust. 40 Pfund habe er in vier Wochen verloren. Die ärztliche Diagnose: Vergiftung.
    Weiter Lesen
    http://www.abendblatt.de/vermischtes...Schmerzen.html
    und da wird noch mehr kommen...

    mfg
    Olaf
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  4. #564
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Re: Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko

    Rund 48.000 Helfer waren im Einsatz. Nun klagen einige über gesundheitliche Probleme.
    das sind erst mal die akuten (vergiftungs) Fälle.
    Die gesundheitlichen Langzeitschäden kommen dann nach und nach ans Licht.
    Nicht nur vom Menschen, auch die ganze vergiftete Umgebung.

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  5. #565
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    Re: Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko

    @Angeni

    Stimmt, ich finde es bei der Öl-Katastrophe und auch bei Fukushima immer seltsam, wenn in Artikeln schon von 'Langzeitschäden' geschrieben wird.
    Die Schäden und Krankheiten, die jetzt auftreten, haben überhaupt nichts mit Langzeit zu tun.
    Das Schlimme kommt erst noch.
    Gruss Gwynfor
    ----------------
    http://befriediger.blog.de

  6. #566
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Re: Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko

    kann ja nur wenig Englisch....- ist das so inetressant wie ich meine?

    Impact of Methane Gas from Gulf of Mexico



    The oil spill in the Guif of Mexico has been an environmental and economic disaster to much of the Gulf coast, but the eruption of methane gas has been ignored...

    http://news.xinhuanet.com/english2010/w ... 355795.htm

    http://www.mi2g.com/cgi/mi2g/frameset.p ... m/cgi/mi...

    Disclaimer: This is for educational purposes only and is for those who are interested. I do not approve or disapprove of the content. This is for the viewer to decide. This video is NOT ever intended to scare anyone, fear monger, or to spread disinfo. This information is readily available on the internet for anyone to read. I am not able to confirm or to verify any of the content as being accurate, so please be fully aware of this.

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    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  7. #567
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    Die Fahrt der Okeanos wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexico



    Die Forschungsfahrt der Okeanos beweißt, daß nach der Ölkatastrophe der Deepwater Horizon keine signifikanten Austritte am Meeresgrund vorhanen sind. Deswegen steht zu befürchten, daß der Salzdom weiterhin einen Auflösungsprozeß erfährt und Landmasse nachrutschen wird. Also keine Entwarnung an der Südküste der USA.

    http://oceanexplorer.noaa.gov/okeanos/explorations/ex1202/logs/leg1-summary/l...

    PDF
    http://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&...

    Youtube Kanal von Ocean explorer
    http://www.youtube.com/user/oceanexplorergov

    Key Faultlines
    http://standeyo.com/Podcast/Show_Ima...ew_Madrid.html
    The Gulf of Mexico is Dying
    http://phoenixrisingfromthegulf.wordpress.com/2012/07/07/the-gulf-of-mexico-i...

    http://bklim.newsvine.com/_news/2010/07/30/4781973-why-is-bps-macondo-blowout...

    http://rense.com/general93/Part-1%20Mystery%20of%20the%20New%20Found%20Oil%20...
    http://www.scribd.com/doc/64727497/M...wf-Bd-09092011
    Atlas Maps
    http://spiritnexus.org/earth-changes/atlas-maps/index.htm
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  8. #568
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    Rechenschaft


    US-Ölpest: Halliburton gab zu, Beweise vernichtet zu haben


    WASHINGTON. Überraschende Wende bei den Ermittlungen der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko. Der US-Energiekonzern Halliburton spielte offenbar eine Schlüsselrolle bei dem Unglück.






    2010 explodierte die Ölplattform. Bild: EPA
    Wenige Tage nach der Explosion auf der „Deep Water Horizon“ erhielt Laborleiter Timothy Quick einen ungewöhnlichen Auftrag aus der Chefetage. Er möge zwei Simulationen durchführen, die den Anteil der Verantwortung Halliburton an der Katastrophe abschätzen ließen, bei der am 20. April 2010 elf Menschen ums Leben kamen und den Golf mit fünf Millionen Barrel Rohöl verpesteten. Quick kam in beiden Simulationen zu einem Ergebnis. Es machte keinen Unterschied, ob die BP-Ingenieure dem Layout-Vorschlag Halliburtons gefolgt wären oder die Quelle nach ihrem eigenen Plan anlegten. Das Problem war nicht das Design, sondern offenkundig der von Halliburton gelieferte Zement.
    Halliburton ließ die Ergebnisse auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Stattdessen versuchte der einst von Dick Cheney geführte Mischkonzern aus Texas vor Gericht den Briten die alleinige Schuld für die größte Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko in die Schuhe zu schieben. Mit dem Argument, BP habe sich über die Empfehlungen für das Design des Bohrlochs hinweggesetzt.
    Drei Jahre nach Beginn der strafrechtlichen Ermittlungen um die Verantwortung für das Unglück räumt Halliburton nun ein, Beweismittel vernichtet zu haben. Das Justizministerium in Washington teilte mit, der Konzern werde bei dem anstehenden Strafverfahren seine Schuld anerkennen. Damit einher geht eine Strafe von 200.000 US-Dollar, drei Jahre Bewährung sowie eine „freiwillige“ Zahlung an die „National Fish and Wildlife Foundation“ in Höhe von 55 Millionen US-Dollar.
    Halliburton betonte in einer Mitteilung, im Gegenzug werde das Justizministerium die strafrechtlichen Ermittlungen gegen das Unternehmen einstellen. Die rechtlichen Probleme fangen für den Konzern nun aber erst richtig an. Denn neben dem Strafrechtsverfahren muss sich Halliburton gegen zivile Schadensersatzklagen wehren. Allein die Verstöße gegen den „Clean Water Act“ könnten Forderungen bis zu 20 Milliarden US-Dollar nach sich ziehen. (spang)
    Quelle : http://www.nachrichten.at/nachrichte...art391,1164853

    Wo bitte bleibt die Rechenschaft ? Wisst ihr wer im Vorstand von Halliburton sitzt ?....Niemand anderes als Dick Chainie !...Der damals vorm Irakkrieg Vorgestzte von Powell(point) George..........
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  9. #569
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    Gewissenlose Gier: Drei Jahre nach der Ölkatastrophe am Golf von Mexiko setzt BP seine Bohrungen jetzt fort

    Handelsblatt
    Fr, 13 Sep 2013 07:43 CDT


    Gut drei Jahre nach der Explosion einer BP-Plattform im Golf von Mexiko setzt der britische Ölkonzern seine Bohrungen fort. BP vermutet immer noch einen riesigen Bodenschatz an gleicher Stelle.
    © ap
    Archivbild von der brennenden Plattform im Golf von Mexiko: BP sucht in der Region wieder nach Öl.

    Houston. Drei Jahre nach der verheerenden Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat BP dort wieder seine Arbeit aufgenommen. Erste Testbohrungen seien bereits am 3. August im Tiber-Gebiet gestartet worden, teilte der britische Ölkonzern am Donnerstag mit.

    Dort werden gigantische Vorkommen vermutet, die sich auf bis zu drei Milliarden Barrel Öl belaufen könnten. Ursprünglich wollte BP bereits 2010 mit Testbohrungen beginnen. Dies verzögerte sich nach der Explosion im Golf von Mexiko, bei der elf Menschen getötet wurden und mehr als vier Millionen Barrel Öl ausliefen - die größte Ölpest in den Gewässern vor der US-Küste.

    BP ist hinter Royal Dutch Shell zweitgrößter Ölförderer in der Region.

    rtr

    Quelle

    LG
    zottel
    "Immer weigere ich mich, irgendetwas deswegen
    für wahr zu halten,
    weil Sachverständige es lehren, oder auch,
    weil alle es annehmen.

    Jede Erkenntnis muss ich mir selbst erarbeiten.
    Alles muß ich neu durchdenken, von Grund auf,
    ohne Vorurteile."


    Albert Einstein (1879-1955)

  10. #570
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    Von der Welt vergessen


    Deepwater Horizon

    Von der Welt vergessen



    Am Golf von Mexiko vier Jahre nach der Explosion der Ölplattform
    Von Samuel Jackisch


    Die Krabbenfischerei von Dean Blanchard (Samuel Jackisch)

    Vor vier Jahren explodierte die Bohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexiko. Der Ölkonzern BP verkündete nun das Ende der Aufräumarbeiten. Das Gegenteil sei der Fall, klagen Umweltschützer und betroffene Anwohner, die immer noch wütend sind.
    Auf der anderen Seite der Insel liegt die Krabbenfischerei von Dean Blanchard, die größte der Gegend. In einem schmucklosen Bürocontainer sitzt der kleine Mann mit den kräftigen Händen und der ledrigen Haut hinter seinem Schreibtisch, raucht, und erinnert sich.
    "Es wäre einfach gewesen das alles einzusammeln - es schwimmt doch oben! Wir haben Schöpfnetze, hätten das einfach einsammeln können. Aber es war billiger für sie, das einfach zu besprühen, absinken zu lassen und den Golf von Mexiko zu ruinieren. Und aus irgendeinem Grund - ich nehme an es war Geld - hat die Regierung ihnen das auch noch erlaubt."
    "Sie", damit meint er BP - British Petrolium, die Betreibergesellschaft der Plattform Deepwater Horizon, die hier auf Grand Isle immer schon "Well from Hell" hieß, das "Bohrloch zur Hölle". Als die Bilder des 10.000 Quadratkilometer großen Ölteppichs um die Welt gehen, entscheidet sich der Konzern dafür, im großen Stil ein Zersetzungsmittel zu versprühen, Corexit 9500.
    Die Chemikalie soll das Öl zersetzen und hinab sinken lassen, damit es nicht an die Küste gelangt. Einzige Auflage: Kein Einsatz in Küstennähe, um die Auswirkungen auf Menschen und Tiere gering zu halten. Dean Blanchard steckt sich die nächste Zigarette an und redet sich in Rage.



    Der Krabbenfischer Dean Blanchard (Samuel Jackisch)
    "Es gibt einen Regierungsbericht der besagt, dass BP niemals in einem Radius von sechs Meilen um diese Insel herum gesprüht hat. Aber sogar unser Priester hier schwört, dass er beim Abendessen auf der Terrasse voll erwischt wurde. Wem willst du eher glauben: einem Priester oder BP?"

    BP streitet ab


    In Raceland, direkt am Louisiana Highway One liegt die HNO-Praxis von Dr. Michael Robichaux. Ein zweckmäßiger Flachbau, mit etwas angegilbter Inneneinrichtung. Als die Aufräumarbeiten an der Golfküste beginnen steigen die Patientenzahlen, mit den immer gleichen Beschwerden: Schwächeanfälle, Schwindel, Übelkeit, plötzliche Blutungen. Erinnerungslücken, und vor allem: Kopfschmerzen. Ob die Symptome auf den Kontakt mit Öl oder den Reinigungs- und Zersetzungs-Chemikalien zurückzuführen sind? BP streitet das von Anfang an ab.
    "In deren Stellungnahme stehen Sachen wie 'entsprechende Behauptungen sind widerlegt worden, derartige Krankheiten existieren nicht. Das ist Bullshit! Sie existieren nicht, weil die Studien für die sie selbst bezahlt haben sagen, dass sie nicht existieren'. Aber deswegen existieren sie trotzdem. Ich habe hier so etwas vorher nie gehabt und dann plötzlich einen Patienten nach dem anderen.
    Die von BP tun was sie können um zu behaupten, sie würden alles wiedergutmachen im Golf. Unterm Strich geben sie zwar Millionen für PR aus und für Anwälte, aber nur um ihre Haftung und die Verluste zu reduzieren, nicht für den Golf und die Folgen des Unglücks. Erst neulich hat ihre Presseabteilung wieder einen Artikel veröffentlicht in dem sie behaupten alles sei wieder in Ordnung am Golf. Das ist einfach nicht wahr."

    Unabhängige Gutachten gibt es kaum


    Raleigh Hoke ist Sprecher des Gulf Restoration Networks. Das Altbaubüro in New Orleans ist voll mit jungen Menschen und sieht eher aus wie ein Start-Up-Unternehmen als eine Umweltorganisation. Die Gruppe lässt regelmäßig Drohnen fliegen über den Wetlands von Louisiana, um den Zustand der Küstenlandschaft zu dokumentieren. Denn wirklich unabhängige Gutachten zu diesem Thema gibt es kaum.
    "Das Frustrierende ist die Tatsache dass viele der Experten eingebunden sind in ein gigantisches Projekt namens Rohstoff-Schadens-Begutachtungs-Prozess. Das ist ein wissenschaftlich-juristischer Prozess, der klären soll, welchen Schaden das Öl angerichtet hat und was es braucht, um ihn zu begleichen. Das Ganze ist aber nicht öffentlich, die teilnehmenden Wissenschaftler dürfen nicht darüber sprechen, und erst recht nicht vor Gericht aussagen. Deshalb kann sich BP hinstellen und sagen 'alles ist wieder gut', obwohl das niemand so genau wissen kann. Und das was wir bisher sehen, sind eher schlechte Anzeichen."

    Quelle : http://www.deutschlandradiokultur.de...icle_id=305586
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


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