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Thema: Wasser nur H2O ?

  1. #41
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
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    Re: Wasser nur H2O ?

    Drama = Angstmache!

    Und wieder ein typisches Szenario: Problem - Reaktion - Lösung (in deren Sinn).......

    UN-Wasserkonferenz eröffnet Blick auf ein dramatisches Umweltszenario

    17.03.12 - Rund 20. 000 Teilnehmer aus etwa 180 Ländern haben sich zum sechstägigen Weltwasserforum der UNO in Marseille getroffen, das gestern zu Ende ging. Es ist die 5. internationale Konferenz in dieser Größenordnung seit 1997. Wie auch auf allen bisherigen kamen wiederum die Hauptbetroffenen nicht selbst zu Wort. Vielmehr wurde das Forum zu einem Schaulaufen der führenden Repräsentanten des Internationalen Finanzkapitals: Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, der Präsident der europäischen Kommission, José Manuel Barroso, König Mohammed VI von Marokko und Firmenchefs von Nestlé und Coca Cola und andere machten ihre Aufwartungen. Aktive Umweltschützer hatten damit gerechnet und organisierten parallel eine alternative Wasserkonferenz.

    Der Bericht von den Vereinten Nationen zum Auftakt der UN-Konferenz über die Situation der globalen Wasserreserven und ihrer Nutzung zeichnete ein dramatisches Bild: Die Ressource Wasser wird immer knapper. Das wird in erster Linie auf "Verschwendung, Missmanagement und ineffizienter Bewässerung" zurückgeführt. Im Jahr 2015 wird über eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Besonders in den Megastädten werde die Lage immer prekärer, heißt es im Bericht. Die Entwicklung der Abwassersysteme hält mit dem Wachstum der urbanen Bevölkerung nicht mit.

    Die Umweltorganisation WWF spricht in einer eigenen Studie, die im Vorfeld der Konferenz erschien, deutlicher von einer "Verschärfung der weltweiten Wasserkrise". Neun Staaten der Erde, nämlich Brasilien, Russland, China, Kanada, Indonesien, Indien, Kolumbien, die Demokratische Republik Kongo und die USA, sind im Besitz von über 60 Prozent der weltweit verfügbaren Süßwasservorkommen. Die Tatsache, dass in der Mehrheit der Länder der Welt sauberes Süßwasser knapp ist, führt in vielen Regionen zur Ausbreitung ansteckender Volkskrankheiten mangels Hygiene, Landflucht, Kollaps der Landwirtschaft bis hin zum drohenden Zusammenbrechen des Tourismus in einigen beliebten Urlaubsregionen.

    Internationale Konzerne haben Wasser längst als Ware für Profitmacherei, für Spekulation und auch als politisches Druckmittel entdeckt. Zwischenimperialistische Kriege um Wasservorkommen sind nicht mehr ausgeschlossen. So liegt unter Libyen eines der größten Süßwasserreservoire der Erde und künftig werden nicht nur Ölvorkommen Anlass für imperialistische Begierden und Erpressungen sein. Von allen bisherigen Konferenzen brachte auch dies UN-Forum wieder nur völlig unverbindliche Resultate und bloße Lippenbekenntnisse über das "Menschenrecht auf Wasser" und die "Verantwortung über das Gemeinschaftsgut Wasser". Deshalb steht auch der Weltwasserrat, der die UN-Konferenz organisiert hat, zunehmend in der Kritik. Die Veranstalter des Alternativen Weltwasserforums bezeichneten ihn als das "Sprachrohr multinationaler Konzerne und der Weltbank".

    Die Weltwasserkrise ist eine Seite der weltweiten Umweltkrise, die im Übergang zu einer globalen Umweltkatastrophe ist. Der legendäre Wasserkrieg der Bewohner von Cochabamba (Bolivien) im Jahr 2000 um das Trinkwasser, den sie mutig gegen Polizei- und Armeegewalt geführt haben, war ein wichtiges Signal für den weltweiten aktiven Widerstand zur Rettung der Umwelt vor der kapitalistischen Profitwirtschaft.

    Die Umweltstiftung WWF fürchtet eine Zuspitzung der globalen Widersprüche: "Eine Verschärfung der weltweiten Wasserkrise wird die öffentlichen Gesundheitskosten steigen lassen, die wirtschaftliche Entwicklung ausbremsen, ökologische Probleme verschärfen und zu schwerwiegenden sozialen und geopolitischen Spannungen und Konflikten führen", erklärte ihr Wasserexperte Martin Geiger. Allerdings muss man bei den "sozialen Spannungen" zwischen der Unterdrückung und Aggression der Herrschenden und dem berechtigten notwendigen Kampf der Massen gegen sie für sauberes Wasser und ein menschenwürdiges Leben auf der Erde streng unterscheiden. Letzteres wird erst dann zur Wirklichkeit, wenn die kapitalistische Profitwirtschaft beseitigt und lebensnotwendige Naturstoffe wie Wasser im Sozialismus keine Ware mehr sind. Dann kann eine gerechte Verteilung auf der Grundlage der Berücksichtigung der Bedürfnisse der ganzen Gesellschaft organisiert werden.

    Quelle: http://www.rf-news.de/2012/kw11/un-w...atastrophe-auf
    LG
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  2. #42
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    Re: Wasser nur H2O ?

    Hatten wir das nicht bereits in der Grundschule?

    Allerdings wohl mehr oder weniger ohne künstliche Wolken im Himmel?

    Fee

    „We are not here to change the world. We are here for the world to change us.“
    "Wir sind nicht hier um die Welt zu verändern. Wir sind hier damit uns die Welt verändert."

    Unbekannter Verfasser

  3. #43
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    Re: Wasser nur H2O ?

    Guten Morgen Wald_Fee

    Bei dem Bericht der UN geht es aber um TRINKWASSER und das wird weniger, da weniger Niederschlag + schmelzende Gletscher bzw. Polareiskappen.

    Weniger Niederschlag niedriger Grundwasserspiegel, usw.

    Also ich nehme dieses Thema schon ernst.
    In vino veritas, in cervesa felicitas

  4. #44
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    Re: Wasser nur H2O ?

    Hatten wir sicher schon, oder?

    Water Makes Money



    P.S.: Absolut sehenswert. Ich glaube, es ist der Film in dem auch vorkommt, wie z.B. in den USA das Grundwasser so angezapft wird, dass die Trinkwasser-Reservoire trockengelegt werden. Die Leute kaufen es dann in Flaschen, wie Gerolsteiner und Apolinaris.
    Klar sollte man heute nicht einfach Wasser aus dem Kran trinken, wie wir das als Kinder machten. Wir hatten früher nie Wasser in Flaschen im Haus. Wer Wasser wollte, trank Kranewasser.
    Aber selbst uns in den Industrienationen wird doch das echte Wasser geraubt. Mit Chemikalien verseucht, selten gemacht. Früher habe ich aus dem Bach hinter dem Haus meiner Eltern getrunken. Obwohl oberhalb Kühe standen und gedünkt wurde.

    Noch eine Anmerkung zur Verdrängung: Als meine Eltern unser Haus bauten, wurde ca. 600m oberhalb irgendwo eine Müllkippe gemacht. Bagger, Bagger, Folie, Müll, und wieder zu.
    Jahre später erwähnte ich das mal wieder. Nur mein Vater konnte mir zustimmen nach ein wenig nachdenken. (OK, er ist ja auch damals nicht wie ich durch die Wälder und Wiesen gerannt.) Und als die Kippe kam, war ich vllt 6 oder 7. Meine Mutter hatte die Sache schon verdrängt. Äh, vergessen.

    Fazit, unseren Planten, unser Heim, machen wir nicht kaputt. Dafür sind wir zu unwichtig. Aber wir machen uns selbst kaputt indem wir das, was wir haben, nicht schonen und damit sorgsam umgehen.

    Meine Frau hasst mich, unser Fernseher ist kaputt. Aber ich werde ihn erst nächsten Monat kaufen. Ist ja auch eine soooo schreckliche Einschränkung. Wenn man sich mal ehrlich überlegt, wieviel Elektroschrott man schon in seinem Leben produziert/gekauft hat. Batterien, Toaster, Computer, Fernseher, mittlerweile Wasserkocher (Töpfe funktionieren für Wasserkochen wohl nicht mehr), Sandwichtoaster, Raclette (leihte man sich früher von Freunden aus), Fondue, Handy, Zweithandy.
    Hinzu kommen alle Automaten in Bahnhöfen, Flughäfen, überall Anzeigen, alles digital, alles schick.
    Aber die Resourcen die dahinter stecken.
    Den Verlust der Resourcen wird unsere Erde verkraften.Aber wir nicht den ganzen Abfall, den wir durch die Resourcengewinnung verursachen.

    Oh, bin ich OT jetzt?
    Sorry.
    Gruss Gwynfor
    ----------------
    http://befriediger.blog.de

  5. #45
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    Re: Wasser nur H2O ?

    Afrika hat riesige Wasserreserven, Weltbank steht bereit



    Wie britische Forscher des British Geological Survey (BGS) und vom University College in London herausgefunden haben, sitzt Afrika auf einem riesigen Reservoir an Grundwasser. So ergab eine Studie, dass unterirdisch etwa 100 mal mehr Wasser existiert, als über der Erde. Unter den Ländern mit den reichsten Reserven sind die vermeintlich trockenen Länder Libyen, Tunesien und Ägypten.

    Inzwischen haben dreihundert Millionen Menschen in Afrika keinen Zugang mehr zu sauberem Wasser, und der Kampf um die vorhandenen Wasserressourcen führt zu Armut, politischer Instabilität und Krieg. Dr. Alan MacDonald vom BGS sagt, dass es genug Wasser für alle gebe, solange es vernünftig eingesetzt wird. Mit einer sorgfältigen Herangehensweise gebe es genügend Grundwasser in Afrika, um eine kleine, aber ergiebige Wasserversorgung zu schaffen.

    MacDonald empfiehlt jedoch, das Wasser statt mit riesigen Bohrlöchern mit kleinen Pumpen aus dem Boden zu holen. Steige die Industrie nun voll ein und pumpe das Wasser – ähnlich wie Öl oder Gas – mit riesigen Raffinerien aus dem Boden, dann seien die Vorräte schnell erschöpft. Ein sachtes Vorgehen sei nun angebracht, denn die afrikanische Bevölkerung wird sich Schätzungen zufolge in den kommenden 40 Jahren auf 2 Milliarden Menschen verdoppeln.
    http://www.gegenfrage.com/afrika-hat-ri ... ht-bereit/
    Afrika hat gigantische Wasserreserven - doch Rothschilds Weltbank steht zur Ausbeutung bereit!


    Wie britische Forscher des British Geological Survey (BGS) und vom University College in London herausgefunden haben, sitzt Afrika auf einem riesigen Reservoir an Grundwasser. So ergab eine Studie, dass unterirdisch etwa 100 mal mehr Wasser existiert, als über der Erde. Unter den Ländern mit den reichsten Reserven sind die Länder Libyen, Tunesien und Ägypten.
    Mittlerweile haben dreihundert Millionen Menschen in Afrika keinen Zugang zu sauberem Wasser, und der Kampf um die vorhandenen Wasserressourcen führt zu Armut, politischer Instabilität und Krieg. Dr. Alan MacDonald vom BGS sagt, dass es genug Wasser für alle gebe, solange es vernünftig eingesetzt wird. Mit einer sorgfältigen Herangehensweise gebe es genügend Grundwasser in Afrika, um eine kleine, aber ergiebige Wasserversorgung zu schaffen.
    MacDonald empfiehlt jedoch, das Wasser statt mit riesigen Bohrlöchern mit kleinen Pumpen aus dem Boden zu holen. Steige die Industrie nun voll ein und pumpe das Wasser – ähnlich wie Öl oder Gas – mit riesigen Raffinerien aus dem Boden, dann seien die Vorräte schnell erschöpft. Ein sachtes Vorgehen sei nun angebracht, denn die afrikanische Bevölkerung wird sich Schätzungen zufolge in den kommenden 40 Jahren auf 2 Milliarden Menschen verdoppeln.


    Doch wird wohl nichts aus der sachten Herangehensweise: Die Weltbank hat laut einem Bericht von Daily Bell bereits angekündigt, Mittel zur Verfügung zu stellen, um das Wasser zu fördern und schätzt die Kosten für den Ausbau der Infrastruktur, was unter anderem die Bewässerung betrifft, auf 93 Milliarden Dollar in den nächsten zehn Jahren. Wie es weiter geht können wir uns alle schon denken: Die Weltbank verleiht Geld an die dortigen Regierungen, die es dann für irgend etwas anderes ausgeben bzw. ausgeben müssen. Das Geld kann nicht zum vereinbarten Zeitpunkt zurückgezahlt werden und dann kommt der IWF und beutet das Land aus. Und zu trinken bekommen die Afrikaner wieder nichts. Wollen wir wetten?
    http://thedailybell.com/3815/Huge-Water ... k-Steps-In
    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  6. #46
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    Re: Wasser nur H2O ?

    Afrika hat gigantische Wasserreserven - doch Rothschilds Weltbank steht zur Ausbeutung bereit!


    Wie britische Forscher des British Geological Survey (BGS) und vom University College in London herausgefunden haben, sitzt Afrika auf einem riesigen Reservoir an Grundwasser. So ergab eine Studie, dass unterirdisch etwa 100 mal mehr Wasser existiert, als über der Erde. Unter den Ländern mit den reichsten Reserven sind die Länder Libyen, Tunesien und Ägypten.
    Lybien... Lybien... war da nicht was?

    ich höre nun aber auf, an zu denken
    um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
    um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.


  7. #47
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    Natürlicher Wasserreiniger

    ??? - Binchotan - die Kraft im Wasser

    Binchotan heißt eine spezielle Aktivkohle mit der Fähigkeit, Wasser zu reinigen, zu mineralisieren und energetisch zu verbessern. Sie hat eine keramikartige Struktur in der naturgewachsenen Form von Ästen und Stämmen und wird noch heute nach uralter Tradition ohne moderne Technologie in Japan geköhlert. Ein Erfahrungsbericht. Als ich vor Jahren das erste Mal ein Stück Binchotan-Holzkohle aus Japan in der Hand hielt, waren meine Reaktionen Verblüffung und Faszination. Das Aststück war extrem schwer für seine Größe und ähnelte mehr einer Versteinerung. Es schwärzte nicht, und angestoßen gab es einen metallischen Klang ab. Weil mir das damit bereitete Wasser ausgezeichnet schmeckte, begann ich genauer nachzuforschen.

    Vom Energieträger zur Wasserfilter-"Batterie“



    Im bergigen Inselstaat Japan war Holzkohle (jap. „Sumi“) viele Jahrhunderte lang der wichtigste Energieträger, in vielen Haushalten ist sie bis heute hochgeschätzt. Die Technik des Köhlerns wurde über die Jahrhunderte bis zur Perfektion verfeinert; die Aktivkohle zur Wasseraufbereitung wurde unter dem Namen Kishu Binchotan bekannt. Kishu ist die Region eines früheren Fürstentums in der heutigen Provinz Wakayama. Binchotan bezeichnet sowohl das traditionelle Herstellungsverfahren als auch das Produkt, welches aus einer immergrünen Steineichenart („Ubame Gashi“) gewonnen wird, die in dieser Region sehr verbreitet ist. Diese spezielle Kohle begegnete mir in Japan auf vielfältige Weise: in der Aufbereitung von Trink- und Badewasser, in kosmetischen Artikeln, zur Verbesserung der Raumluft, aber auch für Anwendungen zum Schutz vor elektromagnetischen Feldern. Auch die Wissenschaftler Südostasiens haben dieses Material bereits eingehend untersucht. Ich stieß auf weitere Eigenschaften der Kohle wie zum Beispiel die Abgabe von negativ geladenen Ionen, von für den Körper gut aufnehmbaren Mineralien sowie von Strahlung im Infrarotbereich (Wärmestrahlung). Ihre Struktur gleicht einem schwammartigen Geflecht aus Makro- und Mikroporen, die dem Kohlenstoff eine beeindruckende Oberfläche von der Größe eines Tennisplatzes je Gramm verleihen. In Wasser eingelegt wirkt Binchotan wie eine mit Mineralstoffen ausgerüstete Batterie. Infrarotstrahlung, physikalische Adsorptionskräfte und der Sog der entweichenden gelösten Gase treiben einen Ionenfluss durch die Mikroporen des aktivierten Kohlenstoffs an. Dabei werden bestimmte Stoffe (Chlorverbindungen, Lösungsmittel, Pestizide, aber auch Schwermetalle wie Cadmium oder Blei) aus dem Wasser gefiltert. Gleichzeitig, und das ist das Besondere, gibt die Kohle lösliche Mineralien ab, die das Wasser weich und leicht basisch mache. Die Binchotan-„Batterie“ lässt sich reinigen und und durch gelegentliches Abkochen wieder aufladen (reaktivieren). Sie verändert das Wasser ganzheitlich, bildhaft gesprochen ist sie wie ein gespeichertes Feuer, das in seiner Umgebung Transformationsprozesse anregt.

    Zu Besuch bei einer traditionellen Binchotan-Köhlerei in Japan




    Mein gewachsenes Interesse führte mich über gewundene Straßen der Pazifikküste Wakayamas. Steile dichtbewaldete Bergketten wechselten mit durchkultivierten Tälern. Ich folgte dem Flußverlauf und stand schon bald vor einer Binchotan-Köhlerei, welche aus einer überdachten Zeile von vier Lehm­öfen, Wirtschaftsgebäuden und dem Holzlager bestand. Ein Ofen war gerade nicht in Benutzung und deswegen begehbar. Die Türöffnung war breit und hoch wie eine menschliche Gestalt und auch im Inneren schienen sich die Maße an menschlichen Proportionen zu orientieren. Ich erfuhr, dass die innere Form einer liegenden Feige gleicht und das Holz im feuchten Zustand bei etwa 300 Grad innerhalb von neun Tagen gleichsam "gebacken" wird. Während der letzten drei Tage wird die Temperatur graduell auf bis zu 1200° gebracht, die Rinde verbrennt und die glühenden Baumstämme werden herausgezogen und mit einer Erde-Asche-Mischung abgedeckt.

    Im Gespräch mit dem 92-jährigen Meister erfuhr ich noch einiges mehr über das Köhlerhandwerk. Leider müssen die nachhaltig bewirtschafteten Steineichenwälder mehr und mehr den für die Bauwirtschaft kultivierten Zedern weichen. Die japanische Regierung hat sich allerdings ihres Erbes der "weltbesten Holzkohle" erinnert und fördert die Köhlerei heute wieder. Immerhin gibt es in Kishu heute noch 17 zertifizierte Meister, die ihr Produkt "Kishu Binchotan" nennen dürfen. Der Meister selbst ist in sieben asiatische Länder gereist, um den Binchotanprozess weiterzugeben. Er reiste drei Mal nach China, um den Wissensstand der dortigen Köhler zu verbessern. Ihm zufolge ist der Herstellungsprozess in jedem Land mit vier Jahreszeiten möglich. Zum Abschied machte der Meister mir die Einladung zu einem Praktikum in seiner Köhlerei – mit der Auflage, in den nächsten sieben Jahren zu kommen, damit er noch lebe – zum Geschenk.
    http://www.sein.de/archiv/2012/mai-2012 ... asser.html
    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  8. #48
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    Gefährdet Brüssel die deutsche Wasserversorgung?

    Die EU-Kommission will, dass sich deutsche Stadtwerke dem europaweiten Wettbewerb stellen. Doch die Versorger laufen Sturm und prophezeien Schlimmes – für das Netz und die heimische Wirtschaft.


    Lebensmittel Leitungswasser: Die deutschen Wasserwerke fürchten, dass die Versorgung künftig nur noch auf Profit abzielt

    Die Kölner haben eine ganz besondere Beziehung zu ihrem Rhein. Dessen Wasser bewahrte sie schon in der Antike vor den Überfällen der Barbaren, die auf der östlichen, der "scheelen" Seite hausten. Und nicht von Ungefähr heißt einer der populärsten Karnevalssongs "Dat Wasser vun Kölle is jot".
    Doch es könnte bald nicht mehr gut sein. Davon sind die Stadtwerke der Rhein-Metropole überzeugt, die sich gegen eine Richtlinie der Europäischen Kommission wehren.
    In den nächsten Wochen wird entschieden, ob Brüssel die Kölner und andere deutsche Stadtwerke in einen neuen Wettbewerb zwingt. Eine geplante EU-Richtlinie für Dienstleistungskonzessionen bedeutet, dass die öffentliche Hand auch die Vergabe der Wasserversorgung öffnen muss. Bisher schrieben die Städte Versorgungskonzessionen nicht EU-weit aus.

    weiter hier: http://www.welt.de/wirtschaft/articl...ersorgung.html
    Liebe Grüße
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  9. #49
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    Renommee: 540471

    EU will Wasserversorgung europaweit ausschreiben

    Ich muss wieder mal darauf hinweisen, die EU gibt es nicht! Das sind "Dumpfbacken" mit Namen, die sowas entscheiden und damit verantwortlich sind!

    Auszug:
    Deutsche Lobbyverbände laufen Sturm gegen eine neue EU-Richtlinie, die die Vergabe von Konzessionen harmonisieren soll. Gewerkschafter fürchten, dass nur noch "Dumpinganbieter" zum Zuge.
    .......
    In Deutschland laufen in den nächsten Jahren eine Vielzahl von Konzessionsverträgen aus. Die Kommunen nutzen dies, um ihren Einfluss auf die Strom- und Gasnetze zu stärken. Dabei kommt es auch zur Rekommunalisierung bereits privatisierter Versorgungsunternehmen. Seit 2007 gab es über 60 Stadtwerke-Neugründungen und über 170 Konzessionsübernahmen durch Kommunen und städtische Unternehmen. Das ist gut!

    Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/articl...schreiben.html
    LG
    Geändert von AreWe? (11.11.2012 um 19:44 Uhr)
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  10. #50
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    Geheimoperation Wasser - Die Privatisierung unseres Trinkwassers

    Es reicht! Die große Ablenkungsaktion mit dem 21.12.2012 kann vergessen werden, wir sollten uns auf das wesentliche konzentrieren!




    Text des Videos:


    Georg Restle: "Die wichtigsten politischen Veränderungen verbergen sich manchmal im Kleingedruckten. Klammheimlich, versteckt in einer Richtlinie, versucht die Europäische Kommission gerade ein Jahrhundertprojekt durchzusetzen. Es geht um nicht weniger als um die europaweite Privatisierung der Wasserversorgung. Wenn sich die EU-Kommission durchsetzt, dürfte aus einem Allgemeingut dann ein Spekulationsobjekt werden, mit dem sich - auch in Deutschland - Milliarden verdienen lassen. Es ist ein Sieg großer multinationaler Konzerne, die für diese Privatisierung jahrelang gekämpft haben. Die Folgen für uns Verbraucher könnten erheblich sein. Was da auf uns zukommt, zeigen Ihnen jetzt Stephan Stuchlik und Nikolaus Steiner."
    Wasser ist nicht nur H2O, Wasser ist Leben. Zugang zu Wasser ist von der UN zum Menschenrecht erklärt worden. In Deutschland gehört Wasser zumeist den Städten und Gemeinden, also uns allen - noch. Doch das könnte sich schon bald ändern. Mit drastischen Folgen auch für Deutschland. Nach dem Willen der EU-Kommission wird es hier beginnen, in Portugal. Brüssel fordert, dass das Land jetzt seine Wasserversorgung verkauft. Hier, in Pacos de Ferreira hat man mit der Wasserprivatisierung schon begonnen. Gegen den Willen der Bürger, wie sie uns sagen.

    Bürger (Übersetzung MONITOR): „Früher durfte man das Wasser hier trinken. Es war gutes, frisches Wasser! Jetzt nicht mehr!“

    2. Bürger (Übersetzung MONITOR): „Ich bin 66 Jahre alt und habe immer das Wasser getrunken.“

    Bürgerin (Übersetzung MONITOR): „Jetzt sollen wir sogar das Wasser aus den öffentlichen Brunnen nicht mehr trinken.“

    3. Bürger (Übersetzung MONITOR): „Ja, jetzt ist das öffentliche Wasser angeblich nicht mehr trinkbar.“

    Die Gemeinde von Pacos de Ferreira hat beim Verkauf genau einmal einen Gewinn gemacht, jetzt müssen die Bürger mit den Folgen leben. Die Menschen zeigen uns ihre Rechnungen: Und tatsächlich, die Monatsbeträge sind horrend, jetzt haben viele Bürger Probleme, das Trinkwasser zu bezahlen.

    Humberto Brito, Bürgerbewegung 6. November

    Humberto Brito, Bürgerbewegung 6. November (Übersetzung MONITOR): „Die Konsequenzen der Privatisierung hier in Pacos de Ferreira waren verheerend. Wir hatten 400 % Preiserhöhung in wenigen Jahren. Und dann jedes Jahr noch mal 6 % Preissteigerung. Das ist ein Desaster.“

    Krisenländer wie Portugal und Griechenland brauchen Geld, deshalb zwingt die Troika in Brüssel sie jetzt klammheimlich, ihre Wasserversorger zu verkaufen. Im Anhang der Troika-Verträge, die MONITOR vorliegen, sieht man: In Griechenland sollen die großen Wasserwerke von Athen und Thessaloniki verkauft werden. Zu Portugal heißt es: Die Privatisierung der nationalen Wasserbetriebe „Aguas de Portugal“ soll vorangetrieben werden. In Portugal protestieren mittlerweile immer mehr Menschen gegen diese Wasserprivatisierung, weil sie Angst haben vor hohen Preisen und schlechter Qualität. Aber die Krisenstaaten sind erst der Anfang. Die EU-Kommission holt jetzt zum großen Schlag aus. Der neue Richtlinienvorschlag für Konzessionsvergabe versteckt geschickt die Forderung, dass im Bereich der Wasserversorgung eine Marktöffnung erfolgen müsse. Was heißt das? Heide Rühle, die Wasserexpertin der europäischen Grünen, hat den Vorschlag genau studiert. Sie glaubt, dass die Kommission kurz davor ist, ihr Ziel zu erreichen - Wasserprivatisierung.

    Heide Rühle, Mitglied Europaparlament, DIE GRÜNEN: „Die Konzessionsrichtlinie macht es nicht direkt, öffnet nicht direkt der Wasserprivatisierung die Tür, sie macht es durch die Hintertür. Also sie öffnet Millimeter für Millimeter die Möglichkeit, dass Private in den Markt gehen, also dass der Markt geöffnet wird und dass Private Zugang zu dem Markt haben.“

    Er leugnet sogar, dass er die Wasserprivatisierung überhaupt will: Der mächtige EU-Kommissar Barnier sagt, seine Richtlinie wolle nur den Markt neu ordnen.

    Michel Barnier, EU-Kommissar für den Binnenmarkt

    Michel Barnier, EU-Kommissar für den Binnenmarkt (Übersetzung MONITOR): „Es wird alles so bleiben wie es ist.“

    Ja, warum brauchen wir dann die Richtlinie?

    Michel Barnier, EU-Kommissar für den Binnenmarkt (Übersetzung MONITOR): „Weil wir Regeln brauchen. Jede deutsche Kommune wird weiterhin über ihr Wasser entscheiden können, jetzt aber geben wir ihr die Möglichkeit, das Wasser auch einem privaten Partner anzuvertrauen, jetzt wird auch das geregelt, zum Wohl des Verbrauchers.“

    Also doch. Die Idee der Kommission: Wasserlizenzen müssen europaweit ausgeschrieben werden. Dann aber kommen die privaten Partner zum Zug. Denn mit den Dumpingangeboten der großen Konzerne kann kein kommunaler Betrieb konkurrieren. Dabei wollen 82 % der Deutschen, dass die Städte und Gemeinden die Wasserversorgung organisieren.

    Hier drehen Städte und Kommunen einzelne Privatisierungen sogar schon wieder zurück. Beispiel Berlin. 1999 wurden die Wasserbetriebe teilprivatisiert. Nach Massenprotesten hat die Stadt jetzt begonnen, Anteile zurückzukaufen, ein teurer Weg, doch ein erster Erfolg für diese Bürgerinitiative. Aber die neue Strategie der EU-Kommission könnte diese Idee zunichtemachen.

    Gerlinde Schermer, Berliner Wassertisch: „Die neue Richtlinie der EU bedeutet, alles unter Privatisierungsdruck zu stellen. Und die Berliner Erfahrung zeigt, dass auch eine Teilprivatisierung ein so genanntes öffentlich-privates Partnerschaftsgeschäft in Wirklichkeit nur den Privaten nutzt. Die haben die Rendite garantiert und wir bezahlen.“

    Für private Investoren ist Wasser ein Gut wie Strom oder Gold. Denn Wasser ist Spekulationsobjekt, Wasser ist ein Wirtschaftsgut. Auf eine dreistellige Milliardenhöhe schätzen Analysten den Wassermarkt in der EU. Und sie wollen ihn haben: Großkonzerne wie Thames Water oder Veolia, aber auch deutsche Konzerne wie RWE und Gelsenwasser warten nur darauf, dass privatisiert wird. Wasserprivatisierung allerdings hat selten die versprochenen Effekte, das bestätigt eine Studie der Universität Barcelona von 2010. Darin gibt es Hinweise darauf, dass nach der Privatisierung mancherorts die Wasserqualität gesunken sei. Vor allem aber: Es wird nicht billiger.

    Zitat: „Wir können keinen ... Effekt nachweisen, dass private Wasserproduktion kostengünstiger ist.“

    Olivier Hoedeman, Corporate Europe Observatory

    Olivier Hoedeman, Corporate Europe Observatory (Übersetzung MONITOR): „Die Versprechungen die immer mit Wasserprivatisierungen einhergehen, besserer Service, sinkende Preise, werden so gut wie nie eingehalten. Ganz im Gegenteil, es gibt eher die Tendenz zu steigenden Preisen und die versprochenen Investitionen ins Wassernetz werden so gut wie nie Realität.“

    Denn Geld für den teuren Leitungsbau passt nicht zum schnellen Gewinn. Beispiele wie London oder Bordeaux zeigen: Rohre verrotten, Schmutz dringt ins Trinkwasser, oft geben die Gesellschaften dann Chlor oder ähnliches hinzu, um die Hygiene zu halten. Warum entscheidet die EU-Kommission gegen den Willen der europäischen Bevölkerung? Auf was für Gutachten stützt sie sich? Mit wem spricht sie hinter diesen Fenstern? Zum Beispiel mit ihnen, mit der Steering Group. Eine Expertengruppe, die die EU-Kommission in Fragen der Wasserpolitik berät. Die Teilnehmerliste ist erstaunlich, darin sitzen hauptsächlich Vertreter der Wasserindustrie und verwandter Industriebereiche.

    Sorry, auf der Liste stehen:

    Michel Barnier, EU-Kommissar für Binnenmarkt (Übersetzung MONITOR): „Diese Expertengruppe habe ich nicht persönlich zusammengestellt, aber wenn Sie von mir hören wollen, dass unsere Expertengruppen ausgeglichener besetzt sein sollten, gebe ich Ihnen gerne Recht.“

    Christian Ude, Präsident des Deutschen Städtetages: „Es ist wirklich bedauerlich, dass mancher Wettbewerbskommissar nur noch die Bedürfnisse seiner Gesprächspartner aus den Konzernchefetagen kennt und nicht die Bedürfnisse der Bevölkerung.“

    Wasser - ein Menschenrecht oder Wasser - ein Milliardengeschäft? Brüssel hat bereits entschieden: Wasser soll in Zukunft mehr den Konzernen gehören und weniger uns allen.


    Quelle: http://www.wdr.de/tv/monitor/sendung...13/wasser.php5
    Wasserprivatisierung - ein Überblick von Uwe Höring

    Es ist noch gar nicht so lange her, da sah es so aus, als würden Europas Globale Wasser-Spieler wie die französischen Versorgungskonzerne Vivendi/Veolia und Suez/Ondeo, die britische Thames Water oder auch die deutschen Nachzügler auf dem globalen Wassermarkt, RWE, Gelsenwasser oder Aquamundo, die Welt erobern - von Osteuropa über Asien und Afrika bis Lateinamerika und den USA. Gefördert durch internationale Finanzinstitutionen wie die Weltbank und den neoliberalen Sparzwang öffentlicher Haushalte übernahmen sie die Versorgung in hunderten von Städten weltweit. Die Politik lag ihnen zu Füssen in der Hoffnung, sie würden helfen, die öffentliche Verpflichtung zu erfüllen, jedem Bürger Wasser und Abwasser zur Verfügung zu stellen.
    Doch rasch zeigte sich, dass zwischen privatem Profitstreben und der Einlösung des Rechts auf Wasser ein Widerspruch besteht, selbst wenn der Staat versucht, im Rahmen von Public-Private Partnership mit öffentlichen Geldern die Profitabilität zu sichern. Vertrieben durch oft militanten Widerstand von Verbrauchern, ländlicher Bevölkerung und Gewerkschaften wie im bolivianischen Cochabamba und „weil mit der Versorgung der Armen keine Gewinne zu machen sind“, wie ein Spitzenmanager freimütig einräumte, zogen sich die Konzerne inzwischen aus vielen Ländern wieder zurück.
    Zum einen suchen sie nun in Ländern wie China, wo sie Proteste nicht zu gewärtigen haben, ihre Profitrate zu sichern. Oder sie versuchen, ihre Positionen in Europa, ihrer Ausgangsbasis, weiter auszubauen, wo ein eingespieltes Netzwerk von klammen Kommunen, renditeorientierten Banken und wirtschaftsliberalen Politikern ein günstiges Umfeld für weitere Partnerschaften verspricht. Auch die Wasserpolitik der Regierung in Ankara und andere Beispiele zeigen, dass der Kampf gegen die Privatisierung noch keineswegs gewonnen ist.
    Doch die Chancen dafür steigen, weil sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger dagegen wehren, dass sie - wie in Berlin - die garantierten Renditen für die Konzerne mit immer höheren Wasserrechnungen zu tragen haben (siehe Berliner Wassertisch). Auch auf Seiten vieler Kommunen findet eine Rückbesinnung auf ihren öffentlichen Auftrag statt: Vom US-amerikanischen Atlanta über Paris bis nach Dortmund und Bochum kaufen Städte private Versorger oder kündigen Verträge auf. Je deutlicher sich abzeichnet, dass die Privatisierung keine dauerhafte und gerechte Lösung darstellt, desto zahlreicher werden solche Rückholaktionen. Und sie bieten den Bürgern und Bürgerinnen die Möglichkeiten, sich bei der Gestaltung der künftigen Wasserversorgung ihrer Städte, Gemeinden und Kommunen kräftig einzumischen (siehe Wasser in Bürgerhand).

    Quelle: http://www.attac-netzwerk.de/wasser
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

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