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Thema: Sonderfall israel ?

  1. #261
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
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    AW: Sonderfall israel ?

    Israel verkauft Spionagetechnologie an Saudi-Arabien

    Spionagetechnologie im Millionenwert, sowie einen umfangreichen Waffendeal – das erhält Saudi-Arabien aus Israel. Noch Fragen?



    Von Marco Maier
    Wie die „Jerusalem Post“ in einem Aufreger-Artikel berichtet, hat die israelische Regierung mit jener Saudi-Arabiens einen 250 Millionen Dollar umfassenden Waffendeal abgeschlossen, der auch die Lieferung hochwertiger Spionagesysteme beinhaltet, was in Israel selbst auch auf Kritik stößt.

    So heißt es in der Zeitung: „Saudi-Arabien und Israel hielten geheime Treffen ab, die zu einem geschätzten 250-Millionen-Dollar-Deal führten, einschließlich der Übertragung israelischer Spionagetechnologien auf das Königreich, berichteten israelische Medien am Sonntag unter Berufung auf einen exklusiven Bericht der United Arab Emirate-Website Al-Khaleej.“

    Angesichts dessen, dass die beiden Länder offiziell keine diplomatischen Beziehungen pflegen und Gelder aus Saudi-Arabien auch an palästinensische Milizen fließen, die immer wieder Angriffe auf israelische Sicherheitskräfte durchführen und auch mit Raketen in Richtung Tel Aviv feuern, ein heikler Deal. Vor allem auch deshalb, weil es sich hierbei laut dem Bericht um das „am höchsten entwickelte System“ handle, „welches Israel jemals an ein arabisches Land verkauft hat.“

    Es ist äußerst unwahrscheinlich, wenn nicht sogar unmöglich, dass die israelischen Techniker und Operatoren tatsächlich die Ausbildung von saudischem Personal durchführen – wahrscheinlich geschieht dies durch Vertragspartner aus westlichen Ländern, die ohnehin zur Genüge im wahhabitischen Königreich leben.

    Interessanterweise scheinen die Vereinigten Staaten und Großbritannien auch eine Rolle bei der Zementierung des Abkommens gespielt zu haben, welches von einem Medium in den Golfstaaten aufgedeckt wurde. Demnach hat ein europäischer Vermittler in Washington und London den ganzen Deal eingefädelt.

    Saudi-Arabien und Israel unterhalten schon seit einiger Zeit eine weitestgehend geheim gehaltene diplomatische Beziehung miteinander, da sie beide mit dem Iran einen gemeinsamen Erzfeind haben. Erst kürzlich sollen die Saudis beispielsweise den „Iron Dome“ der Israelis gekauft haben, um sich so von den Raketen der jemenitischen Houthi-Milizen zu schützen. Auch sonst kommt es immer wieder zur Zusammenarbeit.

    Was Sie jetzt lesen werden, werden Sie lange verdauen müssen …

    … aber es ist an der Zeit, dass endlich jemand mit der Wahrheit ans Licht kommt. Sie sind heute einer der ersten Menschen, der alles erfährt, was Tagesschau und Co. niemals berichten werden!
    LG

  2. #262
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    Wohltätigkeit aus Hollywood: Stars spenden über 52 Millionen Euro für israelisches Militär

    Grundsätzlich kann ja jeder spenden für wen und was er will, aber gäbe es aktuell nicht Wichtigeres?

    Bei der jährlichen „Gala der Freunde der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte“ (FIDF) haben Hollywood-Prominente umgerechnet rund 52 Millionen Euro gesammelt. Das Geld soll aktiven israelischen Soldaten und den Familien gefallener Soldaten der IDF zugute kommen.

    Der wohl bestausgerüsteten Armee der Welt fehlt es nach Meinung einiger Hollywood-Stars anscheinend an Geldmitteln zur Deckung "pädagogischer, sozialer, wirtschaftlicher, spiritueller, kultureller und Erholungsbedürfnisse der IDF-Soldaten sowie der Familien der bei der Verteidigung des Staates Israel gefallenen Soldaten". Dem soll nun mit den bei der "Gala der Freunde der IDF 2018" gesammelten Spendengeldern von umgerechnet gut 52 Millionen Euro abgeholfen werden.
    Die FIDF erklärten, 1.200 Gäste seien zur Veranstaltung erschienen. Laut der Erklärung gehörten Andy Garcia, Fran Drescher, Ziggy Marley, David Foster und Katharine McPhee zu den prominenten Gästen. Der Produzent und Sänger Pharrell Williams sorgte an dem Abend für die Unterhaltung.
    Die Lobbyorganisation gab ferner bekannt, dass die größten Spender der Medienunternehmer Haim Saban und seine Frau waren, sowie der Casino-Magnat und Großspender an die republikanische Partei Sheldon Adelson und dessen Frau, wobei jedes Paar zehn Millionen Dollar für die Sache spendete. Einige der prominenten Teilnehmer mussten wegen ihrer Teilnahme an der Gala bereits Kritik in den sozialen Medien einstecken, zum Beispiel die Schauspieler Ashton Kutcher und Gerard Butler.

    Eine komplette Gästeliste dieser Gala ist bisher nicht veröffentlicht worden.

    Quelle: https://deutsch.rt.com/newsticker/78...en-dollar-idf/
    LG
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  3. #263
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    AW: Sonderfall israel ?

    Gaza: Schwere Angriffe durch die israelische Luftwaffe



    Israel hat eine ganze Reihe schwere Luftangriffe auf den Gazastreifen durchgeführt. Laut Angaben der IDF wurden über 100 Ziele zerstört, darunter ein Geheimdienstgebäude der Hamas und ein Fernsehsender. Israel spricht von Vergeltungsmaßnahmen. Militante hatten von Gaza aus etwa 370 Raketen aus israelisches Gebiet abgefeuert.

    Vor den Ereignissen der vergangenen Nacht hatte Israel eine geheime Operation im Gazastreifen durchgeführt, bei der 7 Palästinenser und ein Israeli getötet worden sind.
    Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/ https://deutsch.rt.com/der-nahe-oste...za-und-israel/

    LG

  4. #264
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    AW: Sonderfall israel ?

    Mord an Hamas-Kommandeur löst wieder Konflikt aus

    Dienstag, 13. November 2018 , von Freeman um 18:00

    Weil die westeuropäischen Medien wieder nicht den wahren Hintergrund berichten, beschreibe ich hier was aktuell wirklich in Palästina passiert. Was die Fake-News-Medien bringen, sind nur einseitige Lügen als Verbreiter der Propaganda des israelischen Militärs und des Besatzungs-Regimes. Und die ARD zum Beispiel kann wieder nicht nur "Hamas" sagen, sondern hängt immer "radikal islamische" davor als Wertung.

    Folgendes Foto zeigt Mustafa Abu Odeh und Mahmoud Atallah, zwei der sieben Plästinenser, die von israelischen Kommandos ermordet wurden, bei der Beerdigung in Khan Younis, südliches Gaza, am 12. November.



    Wie hat es angefangen? Israel ist mit einer Kommandoeinheit am Sonntagabend in Gaza eingedrungen und hat dabei den Militärkommandeur der Hamas und sechs palästinensische Kämpfer ermordet und damit den vereinbarten Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas zum X-Mal gebrochen.

    Bei der Kommandoaktion innerhalb von Gaza kam es zu einem Schusswechsel und dabei starb ein israelischer Militäroffizier und ein weiterer wurde verletzt.

    Als Vergeltung für die Ermordung feuerten danach palästinensische Gruppen am Montagabend Hunderte von Raketen in Richtung Israel ab - von den israelischen Medien als der bisher grösste Raketenbeschuss aus Gaza bezeichnet.

    Ausserdem haben die Qassam-Brigaden, der bewaffnete Flügel der Hamas, berichtet, Widerstandskämpfer hätten einen Bus mit einer Panzerabwehrrakete ins Visier genommen, der israelische Soldaten östlich von Gaza transportierte.

    Wichtig ist aber, vor dem Abschuss der Rakete wurde extra darauf gewartet, damit die Soldaten aussteigen konnten und es wurde der leere Bus zerstört. Ein 19-jähriger Soldat, der noch neben dem Bus stand, wurde schwer verletzt.

    Die Gruppe sagte, dass der Angriff als Vergeltung für die Ermordung von sieben Kämpfern am Sonntag war. Ausserdem wollten sie damit demonstrieren, zu was sie fähig sind und das israelische Soldaten auch getötet werden können.

    Das folgende Video zeigt den direkten Angriff auf den Bus, als israelische Soldaten an den Aussenbezirken von Jabaliya im Norden des Gazastreifens stationiert wurden:



    Die israelischen offiziellen Medien hatten zuvor fälschlicherweise behauptet, das angegriffene Fahrzeug sei ein "Pendelbus" für Zivilisten gewesen, mussten aber dann zugeben, es war ein Militärbus.

    Die meisten Raketen aus Gaza landeten in offenem Gelände in Israel, andere wurden abgefangen, berichteten israelische Medien.

    Angeblich soll eine Rakete ein Wohngebäude in Ashkelon getroffen haben. Dabei soll ein Mann tot in den Trümmern gefunden worden sein, zwei Frauen wurden verletzt geborgen.

    Daraufhin hat das israelische Militär am Montag mehr als 70 Ziele in Gaza bombardiert, darunter Wohngebäude und ein Hotel, von dem behauptet wird, dass es von der Hamas für Verwaltungs- und Schulungszwecke genutzt wurde.

    Israel zielte auch auf die Zentrale des mit der Hamas verbundenen Al-Aqsa-Fernsehsenders in einer stark besiedelten Gegend von Gaza-Stadt und es kam dabei zu schweren Explosionen:



    Das israelische Militär erklärte auf Twitter, dass die Propagandaabteilung der Hamas seit Jahren Anstiftung zur Gewalt darüber ausstrahlen würde.

    Das Militär fügte hinzu: "Heute Abend stellte die IDF sicher, dass dieser Sender nicht noch einmal senden kann."


    Al-Aqsa konnte aber seine Sendungen nach einem kurzen Unterbruch wegen der Bombardierung von einem anderen Ort wieder aufnehmen.

    Mehrmals vorher hat Israel bereits das Gebäude des TV-Sender bombardiert und seine Mitarbeiter in Gaza dabei getötet, um sie zum Schweigen zu bringen.

    Das Komitee zum Schutz von Journalisten - Committee to Protect Journalists (CPJ) - hat erklärt, dass eine Verbindung von Al-Aqsa zur Hamas kein legitimes militärisches Ziel darstellt.

    Laut CPJ ist Gaza sowieso der gefährlichste Ort für Journalisten auf der Welt, denn ständig zielt das israelische Militär auf sie, wie auch die letzten Monate der Rückkehr-Proteste zeigen.

    Die Universität für angewandte Wissenschaften in Gaza City wurde ebenfalls durch Bombenangriffe beschädigt.

    Die israelische Luftwaffe zerstört zivile Ziele, wie Wohngebäude, Hotels, TV-Sender und Ausbildungsstätten in Gaza, was eine krasse Verletzung des Völkerrechts darstellt.

    Am Montag wurden im besetzten Teil Palästinas drei Palästinenser getötet, darunter zwei Mitglieder des bewaffneten Flügels der linken Volksfront zur Befreiung Palästinas. Sie wurden als Muhammad Zakariya al-Tatari (27) und Muhammad Zuhdi Odeh (22) identifiziert.

    Hamad Muhammad Musa al-Nahhal, 23, wurde von israelischen Streitkräften östlich von Rafah getötet.

    Das israelische Militär warnte am Montagabend, die Hamas werde "die Kraft der Reaktion der IDF in den kommenden Stunden spüren".

    COGAT, der bürokratische Arm der israelischen Besatzung, drohte den Bewohnern des Gazastreifens, die gleiche tödliche Gewalt gegen die zivile Infrastruktur einzusetzen, wie damals 2014:

    Israel threatens to kill thousands of Palestinians as it did in 2014 unless they demonstrate total passivity in the face of invasions, killings and bombing of civilian buildings. https://t.co/k1ZYZetjNB
    — Dan Cohen (@dancohen3000) 12. November 2018

    Das israelische Sicherheitskabinett hat am Montag einer Eskalation der Gewalt gegen Gaza gutgeheissen. Panzer und andere schweres Kriegsgerät wurden in die Nähe von Gaza herangebracht.

    Die Qassam-Brigaden erklärten deshalb, dass Widerstandsgruppen als Reaktion auf die Bombardierung von Häusern und anderer ziviler Infrastruktur, die Reichweite ihres Beschusses erweitern würden.

    Abu Obeida, das Pseudonyme des Sprechers der Qassam-Brigaden, sagte, "Ashkelon ist erst der Anfang" und eine Million Israelis würden sich in der Reichweite der Raketen der Widerstandskämpfer befinden, falls die Aggression gegen den Gazastreifen anhält.

    Das heisst, die neue Runde der tödlichen Gewalt in Palästina wurde durch einen israelischen geheimen Angriff, drei Kilometer innerhalb von Gaza, am Sonntagabend ausgelöst.

    Ziel der Israelis war es, den Kommandanten von Qassam, Nour Baraka, zu ermorden, was ihnen gelang!

    Nach der Entdeckung der israelischen Kommandoeinheit kam es zu einem heftigen Schusswechsels, dabei starb ein israelischer Militäroffizier und ein weiterer wurde verletzt.

    Die Kommandoeinheit konnte mit einem Helikopter unter dem Deckmantel von Luftangriffen zurück nach Israel flüchten.

    Die Qassam-Brigaden behaupteten, die israelische Luftwaffe habe danach ein israelisches Kommandofahrzeug getroffen, um Beweise zu vernichten:

    صور للمركبة التي استخدمتها القوة الخاصة الصهيونية في ارتكاب جريمتها بخانيونس مساء أمس وقد قصفها الطيران الحربي لاخفاء الدلائل pic.twitter.com/u5bGv0P0uF
    — مقاومة فلسطين (@qassam_arabic12) 12. November 2018

    Die Widerstandsgruppe veröffentlichte ein Foto, das israelische Kommunikationsausrüstung zeigen soll, die sich auf der Rückseite des Fahrzeugs befand, das von den Kommandos benutzt wurde:

    #صورة غرفة الكترونية تحوي عشرات اللوحات وأجهزة اتصالات كانت في مؤخرة شاحنة أعدها الاحتلال للقيام بمهمته الاستخبارية وقصفها خلال عملية مسح الدلائل pic.twitter.com/4yXeXEP8Aj
    — مقاومة فلسطين (@qassam_arabic12) 12. November 2018

    Das Video zeigt ein ausgebranntes Fahrzeug und von der Kommandoeinheit zurückgelassene Geräte:

    الأجهزة التي كانت بداخل مركبة قوات الاحتلال الخاصة التي اشتبكت مع المقاومة شرق #خانيونس الليلة الماضية.#غزة pic.twitter.com/6YbLHZLTtG
    — شبكة قدس الإخبارية (@qudsn) 12. November 2018

    Israel hat gewohnheitsmässig den Waffenstillstand mit den palästinensischen Widerstandsgruppen in Gaza verletzt, weil es grundsätzlich keinen Frieden will. Der Konflikt muss immer wieder mit Mordanschlägen am Köcheln gehalten werden.

    Mehrere Palästinenser, darunter auch Kinder, wurden im Gazastreifen nach dem jüngsten Waffenstillstand zwischen Israel und den Widerstandsfraktionen vor der Geheimoperation am Sonntag getötet.

    Die israelischen Ermordungen palästinensischer politischer und militärischer Persönlichkeiten haben in der Vergangenheit zu schweren militärischen Konfrontationen mit hohen palästinensischen Zivilopfern geführt.

    Vor fast zehn Jahren auf den Tag genau beendete ein israelischer Angriff auf Gaza, bei dem sechs Mitglieder der Hamas starben, einen monatelangen Waffenstillstand, der dann zur "Operation Cast Lead" Israels führte, der Krieg gegen Gaza, bei der mehr als 1'400 Palästinenser getötet wurden.

    Am Montag erklärte Nickolay Mladenov, der UN-Nahost-Gesandte der Vereinten Nationen, auf Twitter, dass sein Büro "eng mit Ägypten und allen Beteiligten zusammenarbeitete, um sicherzustellen, dass Gaza nicht in den Abgrund stürzt" und die Tatsache verschleiert wird, dass es sich um eine israelische Kommandooperation in Gaza handelte, welche die neue Runde der Feindseligkeiten ausgelöste.

    "Die Eskalation in den letzten 24 Stunden ist extrem gefährlich und rücksichtslos", fügte er hinzu. "Raketen müssen aufhören, Zurückhaltung muss von allen gezeigt werden. Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, um die Spirale der Gewalt zu beenden.

    In ähnlicher Weise erklärte die Europäische Union, dass die "Eskalation der Gewalt" in und um Gaza "sehr alarmierend" sei, ohne jedoch wie immer zu bemerken, dass Israel die Gewalt mit dem Angriff auf Gaza begonnen hat.

    Bevor Israel am Sonntag den Waffenstillstand brach, hatten die Soldaten der IDF 234 Palästinenser in Gaza getötet, seit es Massenproteste gab, die vor mehr als sieben Monaten ein Ende der elfjährigen Blockade forderten.

    174 Menschen wurden bei Demonstrationen durch gezielte Schüsse von Scharfschützen getötet, darunter 33 Kinder, eine Frau, zwei Journalisten, drei Sanitäter und sechs Menschen mit Behinderungen.

    Fast 12'500 Palästinenser wurden verletzt, davon fast 7'000 durch Gewehrkugeln. Israel hält weiterhin die Leichen von elf getöteten zurück, darunter drei Kindern, und händigt sie nicht den Familien aus.

    So geht es schon seit 70 Jahren, indem die "radikal rassistischen" Israelis die Palästinenser aus ihrer Heimat vertrieben haben und in immer kleinere Gebiete eingemauert und gefangen halten, damit ein jüdischer Apartheid-Staat entstehen konnte.

    Und was macht die sogenannte westliche Wertegemeinschaft, um diesen Terror gegen die Palästinenser und ihre schrecklichen Lebensumstände zu beenden? Nichts!!! Im Gegenteil, die verbrecherische Politik der Zionisten wird schöngeredet, unterstützt und verteidigt.


    LG

  5. #265
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    AW: Sonderfall israel ?

    Hunderte Palästinenser feiern Hamas für Ausrufung der Waffenruhe

    Hunderte von Demonstranten sind gestern Abend im nördlichen Gazastreifen nahe des Flüchtlingslagers Jabalia auf die Straßen gezogen, um eine von palästinensischen militanten Gruppen verkündete Waffenruhe zu feiern.


    Zu der Verkündung der Islamisten kam es infolge des jüngsten Gewaltausbruchs in der Region, der am Sonntag begann, nachdem eine verdeckte Operation israelischer Spezialeinheiten im Gazastreifen offenbar schieflief. Die Gruppe wurde erkannt und es kam zu einem Feuergefecht. Die als Zivilisten getarnte Einheit forderte Verstärkung aus der Luft an. Am Ende starben ein israelischer Militäroffizier und sieben Palästinenser, darunter ein lokaler Hamas-Kommandant.

    Die radikal-islamische Hamas sowie der Islamische Dschihad in Palästina feuerten daraufhin rund 370 Raketen in Richtung Israel ab. Die israelische Armee reagierte mit Luftangriffen. Mittlerweile ist die Rede von den intensivsten Kämpfen zwischen den beiden Seiten seit dem kurzen Krieg im Jahr 2014. Auf Drängen Ägyptens, das Einfluss auf die Militanten in Palästina hat, erklärten diese einseitig einen Waffenstillstand. Die Angriffe hörten danach auf. Offiziell gab es zwar keine Zustimmung Israels, aber in Medienberichten heißt es, dass die Armee ebenfalls von der Regierung zur Einstellung der Kampfhandlungen angewiesen wurde. Dies gefiel einer Person offenbar gar nicht: Dem israelischen Verteidigungsminister Avigdor Liebermann. Dieser verkündete heute seinen Rücktritt und sprach mit Blick auf die offensichtliche Zustimmung zur Waffenruhe Israels mit der Hamas von einer "Kapitulation vor dem Terror".
    Israelischer Verteidigungsminister Lieberman tritt wegen Waffenstillstand im Gazastreifen zurück

    Israels Verteidigungsminister Avigdor Lieberman ist aus Protest gegen den Waffenstillstand mit der palästinensischen Hamas-Organisation in Gaza zurückgetreten. Live im Fernsehen beschrieb der Politiker das Abkommen als "Kapitulation vor dem Terror".

    Der Rücktritt gehe nach Medienberichten darauf zurück, dass sich der Minister weigerte, einer Waffenruhe mit der Hamas zuzustimmen und sich damit gegen die Entscheidung des Premierministers Benjamin Netanjahu stellte.

    Avidgor Lieberman soll seinen Parteifreunden am Mittwoch angekündigt haben, dass er von seinem Amt zurücktreten und eine vorgezogene Wahl fordern werde.

    Die Haaretz-Journalistin Noa Landau deutete an, dass der Rücktritt des Ministers "zwangsläufig" zu vorgezogenen Wahlen in Israel führen müsse, da seine Partei Yisrael Beytenu entscheidendes Mitglied in der Regierungskoalition ist. weiter: https://deutsch.rt.com/der-nahe-oste..._notifications


    LG

  6. #266
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    Israelisches Parlament stimmt gegen Entwurf über Anerkennung des Völkermordes an Jesiden durch IS

    Israelische Abgeordnete haben am Mittwoch gegen den Gesetzentwurf gestimmt, der eine offizielle Anerkennung der Leiden der Jesiden unter der Herrschaft der Terrororganisation "Islamischer Staat" als Völkermord vorsieht. Bislang sind 5.000 Jesiden von Terroristen getötet worden, während über 3.000 Zivilisten, hauptsächlich Frauen und Kinder, gefangen gehalten und versklavt werden.

    Für den Gesetzentwurf haben nur 38 Angeordnete gestimmt, wobei 58 den Vorschlag ablehnten. Die Befürworter nannten das Abstimmungsergebnis "beschämend". Die UN stuft das verbrecherische Vorgehen der Terroristen gegen die jesidische Minderheit jedoch nicht als Völkermord ein.

    Quelle: https://deutsch.rt.com/newsticker/79...gegen-entwurf/
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  7. #267
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    AW: Sonderfall israel ?

    Ein großer Schritt zu einem größeren Israel

    Mit der Anerkennung der israelischen Annexion der Golanhöhen durch die USA zeigt Washington, dass es die Pläne für ein Groß-Israel unterstützt, welche in einigen Kreisenauf Basis der alttestamentarischen Gebietsansprüche zirkulieren.



    Von Eric Margolis / Antikrieg
    Kaum jemand hat es bemerkt. Die Trump-Administration hat still und leise die lang gehegte Position der Vereinigten Staaten von Amerika in Bezug auf Syriens strategische Golanhöhen geändert, während die Aufmerksamkeit auf den lärmenden politischen Karneval in Washington gerichtet war. Obwohl kaum bemerkt, hat der Politikwechsel eine enorme Bedeutung und wird die Vereinigten Staaten in eine Menge zukünftiger Misere im Mittleren Osten führen.

    Die Golanhöhen sind ein vulkanisches Plateau, das an Syrien, Israel, Jordanien und den Libanon angrenzt. Das Plateau erhebt sich abrupt aus der Ebene Galiläas und dominiert die gesamte Region. Im Norden erhebt sich der Mount Hermon auf 2.814 Meter; das Plateau fällt an seinem südlichen Ende ab.
    Der Golan liefert das Quellwasser des Jordan und 15-20% des israelischen Wassers aus seinem schneebedeckten Norden. Israelische Artillerie auf dem Gipfel des Golan kann Damaskus und seinen Flughafen erreichen. Elektronische Nachrichtensysteme auf dem Golan blicken auf den Süden Syriens hinunter, überwachen alle Kommunikationen und erkennen Truppenbewegungen.

    Das Plateau ist sehr faszinierend. Ich bin den größten Teil der israelischen Seite entlang gelaufen und habe eingegrabene Panzer, Artillerie und kleine Festungen beobachtet, die von Panzergräben umgeben sind. Ausgebrannte Wracks von syrischen Panzern und Rüstungen liegen auf dem Land verstreut. Ich bin auch auf der syrischen Seite gewandert und habe die zerstörte syrische Stadt Kuneitra erkundet, die 1967 von den Israelis zerstört wurde.

    Israel eroberte den Golan im arabisch-israelischen Krieg 1967 und annektierte das Plateau 1981. Fast die gesamte arabische Bevölkerung des Golan wurde von den Israelis vertrieben. Die UNO und die USA forderten Israel auf, Golan an seinen rechtmäßigen Besitzer Syrien zurückzugeben. Nach 1981 brachte Israel über 20.000 Siedler auf den Golan, um seine Kontrolle über die strategischen Höhen und seine Wasserquellen zu festigen.
    Während des arabisch-israelischen Krieges 1973 kamen die syrischen Streitkräfte fast dazu, die israelischen Streitkräfte vom Golan zu vertreiben. Beide Seiten erlitten schwere Verluste. Aus noch immer unbekannten Gründen hielt die syrische Panzeroffensive abrupt an, als sie den westlichen Rand des Plateaus mit Blick auf Nordisrael erreichte.

    Nach meiner Einschätzung sahen sowjetische Aufklärungssatelliten, wie Israel seine Atombomben und Raketen aus ihren Höhlenunterständen in Stellung brachte. Moskau warnte den Verbündeten Syrien davor, einen nuklearen Angriff durch Israel zu riskieren, es sei denn, seine Streitkräfte stoppten ihren Vormarsch, so dass die syrische Offensive an der Schwelle zum taktischen Erfolg gestoppt wurde. Dies ermöglichte es Israel, genügend Panzerdivisionen der Reserve zu konzentrieren, um einen erfolgreichen Gegenangriff durchzuführen und Syrien von den Höhen zu vertreiben.

    Seit 1973 hat Amerikas Politik darin bestanden, Israel aufzufordern, den Golan aufzugeben, während es gleichzeitig US-steuerbegünstigten Fonds gestattet war, jüdische Siedlungen auf dem Plateau zu erweitern. Israel soll Berichten zufolge sogar angeboten haben, den Golan im Austausch für ein Friedensabkommen an Syrien zurückzugeben, aber die geheimen Bedingungen des Abkommens waren für Damaskus zu belastend.

    Die Trump-Administration änderte abrupt die Politik der USA im Mittleren Osten. Zunächst kündigte sie an, dass die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem umziehen werde, was bedeutet, dass sie die Idee eines palästinensischen Staates mit seiner Hauptstadt in der Altstadt von Jerusalem ablehnt. Jetzt hat das Weiße Haus stillschweigend die permanente israelische Kontrolle über den Golan akzeptiert, obwohl sie gegen das Völkerrecht und die bisherige US-Politik verstößt.

    Es ist klar, dass die Mittelostpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika fest unter der Kontrolle der Neokonservativen steht, die mit Israels expansionistischen Parteien der extremen Rechten verbunden sind. Tatsächlich ist es unmöglich, einen Unterschied zwischen der Politik des rechtsextremen Führers Benyamin Netanyahu und Präsident Donald Trump zu erkennen. Sie sind an der Hüfte verbunden. Eine Gruppe von proisraelischen Anwälten und Bauträgern aus New York City hat die Kontrolle über die Politik gegenüber dem Mittleren Osten vollständig übernommen.

    Noch wichtiger ist, was die Änderung der US-Golan-Politik bedeutet, nämlich dass Trump & Co grünes Licht für die weitere territoriale Expansion Israels geben. Nun, da Washington, das die viel mehr gerechtfertigte Angliederung der Krim durch Russland verurteilt, die illegale Annexion des Golan genehmigt hat, was könnte als nächstes kommen? Wahrscheinlich weitere Teile des südlichen Syriens, eine Invasion des Libanon und die Annexion seiner Wasserressourcen.

    Saudi-Arabien und sein kleiner Verbündeter, die Vereinigten Arabischen Emirate, haben von Washington bereits grünes Licht erhalten, Festungen im Jemen und entlang der strategischen Küste des Roten Meeres zu errichten. Dies ist die „Friedensregelung“ im Mittleren Osten, die der Kandidat Trump versprochen hat; eine zunehmend enge Allianz mit den reaktionärsten Staaten des Mittleren Ostens, insbesondere mit dem mörderischen saudischen Regime. Das verheißt nichts Gutes für die Vereinigten Staaten.
    weiter: https://www.contra-magazin.com/2018/...sseren-israel/

    LG

  8. #268
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    Krawalle in Paris: Israel rechnet mit bis zu 200.000 Migranten aus Frankreich

    Und die wohnen dann in Syrien, Gaza, Israel?

    Vor dem Hintergrund der andauernden Ausschreitungen in Frankreich macht sich Israel auf die Aufnahme von bis zu 200.000 Migranten gefasst. Nach Angaben des Ministers für Diaspora-Angelegenheiten, Naftali Bennett, ziehen so viele französische Juden in Erwägung, in der nächsten Zeit nach Israel auszuwandern.

    Am Sonntag hat das israelische Kabinett die Bereitschaft des Landes auf eine neue Migrantenwelle diskutiert, wie die Zeitung Ynet berichtet.

    Premierminister Benjamin Netanjahu habe in der Sitzung angeordnet, einen nationalen Plan zur Förderung von Rückwanderung jüdischer Bevölkerung aus Frankreich zu konzipieren.

    Seit drei Wochen protestieren in Frankreich Hunderttausende Menschen in gelben Westen gegen die hohen Spritpreise und die Politik von Präsident Emmanuel Macron.
    Es gibt Tote und Verletzte. Die Polizei geht mit Gewalt gegen die Demonstranten vor. Allein in Paris wurden Berichten zufolge mehr als 1700 Menschen festgenommen.

    Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/2...us-frankreich/
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    Die Provokation Ein verdeckter Armeeeinsatz im blockierten Gaza-Streifen könnte zu Neuwahlen in Israel führen.

    Bringt ein fehlgeschlagener Entführungsversuchs die israelische Regierung ins Wanken? Ein geheimer Armeeeinsatz im blockierten Gaza-Streifen stellt einen Bruch des Waffenstillstands durch Israel dar, der schwer wiegende Folgen haben könnte.

    In der neuesten Entwicklung in Israel wird über baldige Neuwahlen spekuliert. Auslöser war ein verdeckter Armeeeinsatz im blockierten Gaza-Streifen. Als Zivilisten verkleidete Israelis hatten sich am 11. November 2018 dem Haus eines Hamas-Funktionärs genähert, waren aber entdeckt worden. Bei dem folgenden Schusswechsel, angeblich mit Luftunterstützung durch Israels Luftwaffe, wurden sieben Palästinenser und ein Israeli getötet. Das war ein eindeutiger Bruch des Waffenstillstandes durch Israel, der eben erst vereinbart worden war — und er sollte erhebliche Folgen haben.
    Als Antwort auf den Angriff schossen Palästinenser Raketen und Mörsergranaten gegen Siedlungen Israels in den besetzten Gebieten ab, welche nur teilweise von der israelischen Raketenabwehr „Iron Dome“ abgefangen werden konnten. Die Abfangraketen verursachten dabei mehr als das Hundertfache der Kosten der angreifenden primitiven Granaten/Raketen. Beim Angriff wurde ein Mensch getötet und Sachschaden verursacht.
    Israels Luftwaffe flog daraufhin massive Luftangriffe und zerstörte das Al-Aqsa-Satelliten-Netzwerk, die Siedlung Rahmat sowie Yazaji. Außerdem wurde das Hotel Amal beschädigt. Noch mehr Raketen der Palästinenser flogen in Richtung Ashkelon, einer Siedlung, die von Gaza aus in Richtung Tel Aviv liegt. In Israel wurden Befürchtungen laut, dass bald auch dort Raketen einschlagen könnten. Dann zerstörten palästinensische Kräfte einen Armeebus, ließen aber vor dem Abschuss der Anti-Panzer-Rakete die Passagiere aussteigen, um weitere Eskalation zu vermeiden.
    Zunächst behauptete die israelische Armee, es wäre ein Terrorangriff auf einen zivilen Bus durch eine Bombe gewesen. Als die Palästinenser daraufhin ein Video über den Vorgang veröffentlichten, änderte die Armee ihre Version der Ereignisse.
    Schockierend für Israel war einerseits die Tatsache, dass auch Palästina nun über modernere Waffen verfügte, nämlich Panzerabwehrraketen, durch die schon die Hisbollah im Libanon Israel gezwungen hatte, das Land wieder zu verlassen.
    Andererseits überraschte, dass nur ein Teil der Raketen abgefangen wurden. Und schließlich waren die über 400 Geschosse, die aus dem Gaza-Streifen abgefeuert worden waren, der Beweis, dass die Blockade, die so großes Leid über die Zivilbevölkerung brachte, keinen Einfluss auf die Bewaffnung des palästinensischen Widerstandes hatte.
    Zur Frustration Israels kommt noch dazu, dass anscheinend die Aufklärung der Raketenabschüsse nicht mehr so erfolgreich war wie in der Vergangenheit. Möglicherweise hat der palästinensische Widerstand Möglichkeiten gefunden, um die Radar-, Satelliten- und Drohnenaufklärung, die früher zur Vernichtung von jeder Raketenabschusseinrichtung führte, auszutricksen. Und noch eine Forderung, die so dringend vom Iran gestellt worden war, schien erfüllt worden zu sein: Es gab keine widersprüchlichen oder im Wettstreit liegenden Bekenner-Mitteilungen der verschiedenen Widerstandsbewegungen — wie insbesondere des Islamischen Dschihad und Hamas.
    Es scheint, als ob der Widerstand so vereint agierte wie noch nie zuvor.
    Wie Tim Anderson schon im Buch „Die Zukunft Palästinas“ (1) schreibt, lebt der Widerstand, und die Sache Palästinas ist längst noch nicht verloren. Er beschreibt den passiven Widerstand gegen die Besatzung und geht schließlich darauf ein, dass der bewaffnete Widerstand der Palästinenser keineswegs „Terrorismus“ ist, sondern durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen legitimierter Widerstand gegen eine Kolonialmacht.
    „Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat bei mehreren Gelegenheiten das Recht von kolonialisierten Völkern, und insbesondere Palästinensern bestätigt, sich mit ‚allen verfügbaren Mitteln, besonders auch dem bewaffneten Kampf‘ zu widersetzen (2). Die UNO-Generalversammlung hatte außerdem erklärt, sie ‚verurteile scharf alle Regierungen, die das Recht auf Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von Menschen unter kolonialer und ausländischer Herrschaft sowie Unterjochung durch Fremde nicht anerkennen, insbesondere dem Kampf der Menschen von Afrika und des palästinensischen Volkes‘ (3).
    Das Prinzip wird von unabhängig denkenden Israelis akzeptiert. Der Akademiker Baruck Kimmerling erkannte an, dass ‚nach ungefähr 35 Jahren der Besatzung, Ausbeutung, Entwurzelung und Erniedrigung, das palästinensische Volk das Recht hat, Gewalt anzuwenden, um sich gegen die Besatzung durch Israel zu wehren, die in sich selbst brutale Anwendung von Gewalt darstellt‘ (4). Das Recht auf bewaffneten Widerstand wird weniger von Außenseitern verstanden, die es einfacher finden, nur passiven Widerstand in Erwägung zu ziehen“ (1).
    Auch wenn der Waffenstillstand schließlich nach Aufforderung durch Ägypten durch die israelische Seite begrüßt und so wieder in Kraft gesetzt wurde, ist die Gefahr für eine Ausweitung des Krieges noch nicht gebannt. Israel hat weitere Panzereinheiten an der Grenze zu Gaza zusammengezogen. In der Regierung tobte nun ein Machtkampf insbesondere zwischen dem Verteidigungsminister Avigdor Liberman, einigen rechtsextremen Ministern, dem Bildungsminister Naftali Bennet und Premierminister Netanjahu.
    Am 14. November verkündeten deutsche Medien dann, dass Verteidigungsminister Lieberman zurückgetreten wäre — aus Protest gegen den Waffenstillstand mit der palästinensischen Hamas, die in den Medien meist nur mit dem Attribut „radikal-islamisch“ ausgestattet wird, anstatt sie mit dem Begriff „Widerstandsorganisation“ zu versehen.
    Im Internet kursierten Meldungen, dass Lieberman keineswegs schon mit sofortiger Wirkung zurückgetreten wäre. Die nächsten Tage werden zeigen, ob es weitere Angriffe geben wird auf die „größte belagerte Siedlung der Geschichte“, den Gaza-Streifen — oder wie andere, nicht zuletzt im Vatikan (5), das Gebiet zunehmend nennen: „Das größte Konzentrationslager im 21. Jahrhundert“.
    Angesichts der internationalen Hilfe heute und des Respekts vor noch lebenden Opfern eines deutschen Konzentrationslagers wäre ein Vergleich mit dem Warschauer Ghetto (6) angebrachter.


    Quelle: https://www.rubikon.news/artikel/die-provokation-2
    Liebe Grüße
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    Netanjahu schlägt zurück und nennt Erdogan „antisemitischen Diktator“

    Auszug:
    Ferner schrieb Netanjahu, dass Erdogan wisse, „was eine moralische Armee und eine echte Demokratie sind, im Gegensatz zu einer Armee, die in kurdischen Dörfern Frauen und Kinder abschlachtet“. Die Türkei sei ein Land, das „leider Tag für Tag immer diktatorischer wird“.

    Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/2...ogan-diktator/
    ... schrieb der Palästinenser-Abschlachter!

    LG
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