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Thema: Kollaps des globalen Systems

  1. #261
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    Eurokrise – Bankenrettung erhöht italienisches Haushaltsdefizit

    Hannich vertraulich - 10. Apr. 2018:

    Eurokrise – Bankenrettung erhöht italienisches Haushaltsdefizit



    Liebe Leser,

    die Eurokrise, besser gesagt die Schuldenkrise in Europa, ist derzeit ja überhaupt nicht mehr auf der Agenda der Massenmedien. Darauf habe ich ja schon gestern hingewiesen. Ferner fällt auf, dass selbst das große Krisenland im Süden des Kontinents, Italien, nicht mehr wirklich im Fokus der Berichterstattung steht. Ab und an wird derzeit noch über die extrem schwierige politische Konstellation nach den jüngsten Parlamentswahlen berichtet.

    Naja, hier könnte es ja zu einer möglichen Koalition zwischen der eher rechts ausgerichteten Lega mit der europakritischen Fünf-Sterne-Bewegung kommen. Sollte es zu einem solchen Bündnis kommen, wäre mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Eurokrise wieder „aktuell“. Alles zu seiner Zeit eben.
    Hohes Haushaltsdefizit durch Bankenrettung ausgeweitet

    Wie auch immer, nach Ostern war nur als kleine Randnotiz zu lesen, dass es um die Staatsfinanzen Italiens weiter nicht wirklich gutsteht. Das Statistikamt Italiens, Istat, teilte jedenfalls mit, dass das Haushaltsdefizit des italienischen Staats im Jahr 2017 deutlich höher als bisher verkündet ausfiel. Kurzum, das Haushaltsdefizit wurde von 1,9 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) auf 2,3 Prozent nach oben revidiert. Hintergrund ist insofern, dass die Kosten für die Rettung diverser Krisenbanken bei der ersten Veröffentlichung nicht berücksichtigt wurden. Anders ausgedrückt, das Defizit fiel damit um fast fünf Milliarden Euro höher aus.

    Die Bankenkrise ist in Italien ja nach wie vor ungelöst. Hunderte Milliarden Euro an faulen Krediten schlummern in den Bilanzen der Geldhäuser. Und im letzten Jahr musste der italienische Staat ja massiv mit Stützungsgeldern eingreifen, um den kompletten Untergang einiger Banken in letzter Sekunde abzumildern.

    In dem Kontext sei darauf hingewiesen, dass allein in der Region Venetien zwei Banken mit italienischem Staatsgeld gestützt werden mussten. Und dann war ja da auch noch die älteste Bank der Welt, Monte Paschi di Siena, die vom italienischen Staat gerettet wurde. Das Bankhaus aus der Toskana ist immerhin das drittgrößte Kreditinstitut des Landes. Und nun ist eben der italienische Staat Großaktionär des Geldhauses.

    Italiens Schulden steigen weiter massiv an

    Ja, liebe Leser, unter dem Strich wurde dadurch der ohnehin schon gewaltige Staatsschuldenberg der Italiener nicht kleiner. Im Gegenteil. Mittlerweile sprechen wir hier über eine offen ausgewiesene Verschuldung des Landes in Höhe von sage und schreibe 131,8 Prozent des BIP. Gigantisch hoch, aber wahr. Ein Schelm, wer nun denkt, dass nur die Geldpolitik des Italieners an der Spitze der Euro-Notenbank EZB, Mario Draghi, den italienischen Staatsbankrott abwenden konnte. Zumindest bisher. Wie schon gesagt, die Krise ist nach wie vor nicht gelöst, geschweige denn beendet.

    Herzlichst Ihr
    Günter Hannich

    © VNR AG, alle Rechte vorbehalten.



    .
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  2. #262
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    Andreas Popp: Bevorstehender Finanzcrash wird uns alle erfassen



    Liebe Grüße
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  3. #263
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    Soros sagt Euro-Crash voraus: „Alles, was schieflaufen konnte, ist schiefgelaufen“

    Sagt ausgerechnet der Mann mit den "saubersten Fingern" im Spiel!

    Der amerikanische Investor George Soros prognostiziert eine neue globale Finanzkrise am Horizont. In einem Beitrag für die „Financial Times“ warf der Milliardär den US- und EU-Behörden vor, diese würden mit ihren verantwortungslosen Handlungen die Weltwirtschaft in große Schwierigkeiten manövrieren.

    weiter hier: https://de.sputniknews.com/zeitungen...os-euro-crash/
    LG
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  4. #264
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    AW: Soros sagt Euro-Crash voraus: „Alles, was schieflaufen konnte, ist schiefgelaufen“

    Zitat Zitat von AreWe? Beitrag anzeigen
    Sagt ausgerechnet der Mann mit den "saubersten Fingern" im Spiel!

    LG
    Er will auch der Bexit verhindern!

    ...und das sollte wir verhindert!

    George Soros: Diese EU ist kaputt, ich erschaffe eine neue


    Der Großinvestor und politische Aktivist George Soros hat in einer Sitzung des Europäischen Rats für internationale Beziehungen in Paris eine neue globale Finanzkrise prognostiziert.



    „Alles, was schief laufen konnte, ist schief gelaufen“, behauptete er. Nach seinen Worten erwartet der Milliardär, dass die Situation nur noch schlimmer werde.

    Einerseits ist eine große Finanzkrise in der heutigen globalisierten Welt eine sehr schlechte Nachricht für alle, denn niemand kann sich nun einmal selbst isolieren. Andererseits ist nicht zu übersehen, dass Russlands Interessen fast immer den Interessen Soros‘ absolut widersprechen. Könnte sich vielleicht daran, was Soros fürchtet, etwas Positives für Russland finden? Das ist im Grunde eine wichtige Frage, denn im Großen und Ganzen hat Soros eigentlich Recht: Die Finanzmärkte müssen sich auf schwere Zeiten gefasst machen.

    Für die schweren Zeiten macht der Milliardär vor allem den US-Präsidenten Donald Trump verantwortlich. Ausgerechnet ihm sei beispielsweise der Zerfall des transatlantischen Bündnisses der USA und der EU zu verdanken. Soros äußerte sich klipp und klar: Dieses Bündnis, das die Geschicke der Welt nach dem Zweiten Weltkrieg großenteils prägte, sei bereits nahezu „vernichtet“.

    „In den letzten Wochen wurde nicht nur Europa, sondern die ganze Welt vom Vorgehen Präsident Trumps schockiert“, ergänzte Soros.
    In einem gewissen Sinne ist dem US-Staatschef etwas gelungen, was niemand für möglich gehalten hatte. Bis vor kurzem hätte niemand gedacht, dass jemand die westliche Expertengemeinschaft überzeugen könnte, dass das größte Übel der Welt nicht in Russland liegt und dass es in der Welt wenigstens ein Problem gibt, das nicht vom Kreml-Chef Wladimir Putin ausgelöst wurde.

    Außerdem erklärte Soros, dass die EU in einer Krise versinke, die ihr ganzes Bestehen gefährde. Nach seiner Auffassung hat die Union drei große Probleme: die territoriale Desintegration, die falsche Finanzpolitik und die Flüchtlingskrise. Mit der „Desintegration“ meint der Oligarch den Brexit, wobei er den EU-Ausstieg der Briten höchstpersönlich verhindern will, indem er einflussreiche politische Gruppen auf der Insel finanziell unterstützt, die ein zweites Brexit-Referendum organisieren wollen, damit die Ergebnisse des ersten wieder außer Kraft gesetzt werden.

    Als „falsche Wirtschaftspolitik“ bezeichnet der Milliardär die Handlungen der EU bzw. der Europäischen Zentralbank nach der Weltwirtschaftskrise 2008, als Deutschland die anderen Mitglieder der Union zwang, ihre Ausgaben zu kürzen, um zu überleben. Aus der Sicht des US-Oligarchen wäre der richtige Ausweg ganz anders: Die EU sollte sich in Schulden stürzen, um das Wirtschaftswachstum wieder anzukurbeln. Ihm zufolge entstehen durch die Flüchtlingskrise und die Wirtschaftsprobleme der Union Bedingungen für die Entstehung solcher Politiker, wie es der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban ist, der nicht nur den europäischen Machtstrukturen Paroli bietet, sondern sich auch als „Verteidiger der Ansichten des christlichen Europas gibt, der die Werte herausfordert, auf die sich die EU stützt“.

    In diesem Punkt muss man sich bei Soros quasi bedanken, dass er ganz offen zugegeben hat, dass die „Basiswerte“ der Europäischen Union den christlichen Werten total gegenüberstehen. Aber es besteht kein Grund, zu bedauern, dass diese Werte inzwischen auf der Kippe stehen.

    Die seit mehreren Monaten tobende politische Krise in Italien hat das Problem des europäischen Bankensektors quasi wieder aufgeworfen. Im Großen und Ganzen geht es um Folgendes: Für Italien (und viele andere EU-Länder) ist die Mitgliedschaft in der Eurozone ein großes Hindernis für das Wirtschaftswachstum, weil es keine Möglichkeit hat, den Wechselkurs der nationalen Währung (die es gar nicht mehr gibt) zu korrigieren, um seinen eigenen Export zu stimulieren.

    Aber der Ausstieg aus der Eurozone würde ein Problem für die Bedienung der Schulden heraufbeschwören, die der jeweilige Staat bzw. seine Unternehmen in Euro haben. Dieses Problem ließe sich durch „Staatsbankrotte“ lösen, was jedoch riesige Verluste für private Kreditgeber und sogar für die EZB bedeuten würde, die im Falle Italiens nicht nur europäische Banken retten, sondern (schlimmstenfalls) etwa zwei Billionen Euro verlieren würde, die sie in die italienischen Staatsanleihen gesteckt hat. Aus der Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009 ist bekannt, dass eine dermaßen große Bankenkrise sofort global wird. Ausgerechnet wegen dieses Szenarios verlieren die Aktien US-amerikanischer Banken ihren Wert angesichts der schlechten Nachrichten aus dem „Stiefelland“.

    Die italienische Krise kann man wohl wieder mit riesigen Geldzuschüssen in den Griff bekommen, doch das wäre wieder eine Übergangslösung – das Problem wird weiterhin bleiben. Soros besteht darauf, dass die EU unverzüglich „sich wiedererfinden sollte“ – andernfalls könnte sie bald zusammenbrechen. Er hofft, dass die EU angesichts dieser Gefahr „ihre nationalen Interessen zwecks Rettung der Union beiseiteschieben werde“. Es bestehen keine Zweifel, dass Soros und weitere Investoren sowie viele europäische Politiker ihr Bestes tun werden, um „die EU wieder zu erfinden“. Und dass sie das so tun werden, damit sie bei einer neuen Konstellation keine Möglichkeiten mehr haben, ihre nationalen Interessen zu verteidigen. Die EU sollte tatsächlich „wiedererfunden“ werden, aber nicht als zentralisiertes „Gefängnis für Staaten“, sondern als europäische Gemeinschaft, in der jedes Land sein Entwicklungspotenzial umsetzen könnte. Ausgerechnet in diesem Kontext könnte das Zusammenwirken mit Russland für viele EU-Politiker, die man zum Verzicht auf ihre Souveränität und ihre Interessen zwingen will, sehr attraktiv werden.

    Russland ist eine Art „Anti-Soros“ – in dem Sinne, dass es immer das Recht anderer Länder auf ihre eigenen Interessen akzeptiert und allseitig nützliches Zusammenwirken anbietet, aber keine Opfer zugunsten der antichristlichen Ideale des „Europäischen Projekts“. Wenn man bedenkt, wie intensiv sich europäische Spitzenpolitiker wie Emmanuel Macron, Angela Merkel oder der bulgarische Präsident Boiko Borissow um die Verbesserung der Beziehungen zum Kremlchef Wladimir Putin bemühen, scheint Europa wirklich keine Lust mehr auf eine Verteidigung der Interessen von Soros & Co. zu haben und will sich um seine eigenen Interessen kümmern.
    weiter: https://de.sputniknews.com/kommentar...ill-eu-retten/
    LG

  5. #265
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    AW: Kollaps des globalen Systems

    Europäische Banken haben „keine Chance gegen Amerikaner“ – Bankenverband-Chef


    Laut dem Chef der Berenberg Bank und Präsidenten des Bundesverbandes der deutschen Banken, Hans-Walter Peters, haben europäische Finanzinstitute wegen strengerer Regulierungen kaum noch eine Chance gegen ihre US-Konkurrenz. Das teilte der BdB-Chef gegenüber der „Welt am Sonntag“ mit.



    Elf Jahre nach dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise ab 2007 warnt Peters vor Finanzierungsschwierigkeiten im Falle einer neuen Krise.

    >>> Weitere Sputnik-Artikel: China: US-Handelskriege gefährden globales Wirtschaftswachstum

    „Jetzt geht es darum, dass unsere Banken endlich wieder profitabel werden. Sonst wird es schwierig, die Unternehmen zu finanzieren, sollte Deutschland in eine Rezession rutschen“, sagte der Financier der „Welt“.

    Durch die verschärfte Regulierung im globalen Wettbewerb könnten die deutschen Institute im globalen Wettbewerb noch stärker abrutschen.
    „Die europäischen Banken mussten deutlich länger neue Vorschriften umsetzen und tun dies immer noch. So haben sie keine Chance gegen die Amerikaner.“

    >>> Weitere Sputnik-Artikel: Stürzen US-Sanktionen Russlands Wirtschaft in Krise? – Wirtschaftsminister erklärt

    Die Regulierung müsse deshalb auf Widersprüche oder zu viel bürokratische Lasten überprüft werden. Das sei wichtig für die deutsche Wirtschaft.

    Dank den international abgestimmten Regeln und einem Frühwarnsystem der Aufsicht sei der Finanzsektor aber deutlich widerstandsfähiger als 2008, als die US-Investmentbank Lehman Brothers pleiteging und damit die Weltwirtschaft erschütterte.

    >>> Weitere Sputnik-Artikel: USA halten antirussische Sanktionen selbst nicht ein – Handelsblatt

    „Wir sind heute viel besser gegen Krisen geschützt“, sagte Peters.

    Die deutschen Banken hätten mehr Eigenkapital und deutlich weniger Risiken in den Bilanzen. Falls trotzdem eine Bank irgendwo auf der Welt falle, dürfte das deutlich weniger dramatische Auswirkungen haben.

    „Alle Marktteilnehmer sind besser auf ein solches Szenario vorbereitet, und die internationale Abstimmung wurde grundlegend verbessert.“

    >>> Weitere Sputnik-Artikel: Deutsche Unternehmen werfen Auge auf Fernost — Chef der Messe Frankfurt in Moskau


    Es gebe zwar Risiken durch die internationale Politik, die Zinspolitik, aber auch durch Entwicklungen, die „wir noch gar nicht im Blick haben“. Jedoch sehe der Bankenverband-Chef in den nächsten zwei Jahren „keine große Korrektur und schon gar keine Krise“.

    Die Weltwirtschaftskrise ab 2007 wurde durch das Platzen einer Immobilienpreis-Blase ausgelöst, insbesondere in den USA. Damit waren eine Finanz- und Bankenkrise einhergegangen, auf die später Staatsschuldenkrisen bis zum Teil Staatskrisen wie in Griechenland folgten. Die Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers soll eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Finanzkrise gespielt haben.weiter: https://de.sputniknews.com/wirtschaf...en-usa-peters/
    Schmeißt die Amis und ihre Helfershelfer, samt ihrer wertlosen US$ raus!
    Die Verluste würden wir kaum bemerken!

    LG

  6. #266
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    Superkrise kommt: Pleiteschock löst Lauffeuer am Geldmarkt aus – USA werden isoliert

    Das ist natürlich völlig falsch! Wer ist denn verantwortlich?

    Rothschild & Co haben die ganze Zeit gewusst, was sie tun, denn sie haben in fast 2 Jahrhunderten Erfahrung gesammelt!

    Massenpanik, Straßenunruhen und eine Nationalisierungswelle wie die Welt sie in den letzten 50 Jahren nicht gesehen hat – so beschreibt der Chefanalyst von JP Morgan, Marko Kolanovic, die Zukunft der Weltwirtschaft. Die Verantwortlichen hätten nichts aus dem Crash von vor zehn Jahren gelernt, lautet sein Vorwurf.
    ...

    Die Agentur „Moody’s“ jedenfalls hat ihre Kunden bereits darauf hingewiesen, dass auf die USA eine beispiellose Pleitewelle von Trash-Firmen zurolle, die für die gesamte Wirtschaft sehr negative Folgen haben könne. Dass so ein Pleiten-Tsunami der perfekte Schock sein kann, um eine Börsenpanik auszulösen, liegt auf der Hand.

    Und wie beim letzten Mal würden auch bei der nächsten US-Krise Länder in Mitleidenschaft gezogen, die mit deren eigentlichem Ursprung nichts zu tun haben. Die heutige globale Wirtschaft ist ja eine eng verflochtene, so ist das Wesen der Globalisierung.
    Doch im Unterschied zu 2008 würde diesmal bei vielen Ländern der Wunsch aufkommen, die Globalisierung gewissermaßen zurückzudrehen und, wenn möglich, Washington auf dem amerikanischen Kontinent zu isolieren, um sich und die ganze Welt von dessen toxischem politischen und wirtschaftlichen Einfluss zu erlösen.

    Quelle: https://de.sputniknews.com/kommentar...rise-usa-geld/
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  7. #267
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    How the Trade War Helps Hide Central Bank Sabotage Of The Economy

    Zentralbank = Rothschild!

    Almost every aspect of the global economic downturn, which started ostensibly in 2007-2008 and is still ongoing to this day, can be traced back to the actions and policies of central banks. The Federal Reserve, for example, used artificially low interest rates and easy money to create a supposedly no-risk loan environment. This translated into a vast amount of toxic mortgage debt along with a web of derivatives (Mortgage Backed Securities) attached to that debt.
    The Fed ignored all the signs and all the alternative analyst warnings. Agencies like S&P backed the Fed narrative that all was well as they gave AAA ratings to endless toxic market products. The mainstream media backed the Fed by attacking anyone that argued the notion that the U.S. economy was unstable and ready to falter. In that era of economics, the truth was effectively hidden from the public by the system through relatively standard means. Today, things have changed slightly.

    weiter hier: https://www.activistpost.com/2018/09...e-economy.html
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  8. #268
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    Europäisches Finanzsystem: Die Warnzeichen nehmen zu

    Zwei Meldungen vom Anfang dieser Woche sind in den Mainstream-Medien weitgehend unbeachtet geblieben.Am Montag wurde bekannt, dass die neuntgrößte italienische Bank es in der Vorwoche nicht geschafft hat, sich dringend benötigtes frisches Kapital in Höhe von 560 Millionen Euro zu besorgen. Zwei Tage später teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (die Summe aller in einem Jahr produzierten Waren und erbrachten Dienstleistungen) gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent gesunken sei.Unter normalen Umständen wären beide Meldungen in der Tat kaum einen Kommentar wert gewesen. Aber die derzeitigen Umstände innerhalb der EU sind alles andere als normal. Das Euro-System wird seit zehn Jahren durch die EZB künstlich am Leben erhalten und gleicht mittlerweile einem Schwerkranken, bei dem schon kleine Ursachen große Wirkung haben können.Betrachten wir die erste Meldung: Die Banca Carige ist im dritten Quartal dieses Jahres tief in die roten Zahlen gerutscht und braucht daher dringend frisches Geld. Da sie nicht in der Lage ist, sich dieses am Markt zu verschaffen, müsste nun eigentlich geltendes EU-Recht angewendet werden: Anteilseigner, Einleger und Sparer der Bank müssten durch ein Bail-in zur Kasse gebeten werden, um die Bilanzlöcher zu stopfen.Das aber wird verweigert, einerseits von der italienischen Regierung, weil sie weiß, dass ein Bail-in die Bevölkerung gegen sie aufbringen würde, andererseits von den italienischen Banken, weil sie den Zorn der Bevölkerung und einen möglichen Bank-Run fürchten. Also läuft alles auf ein weiteres Bail-out hinaus, eine Rettung mit Hilfe von Steuergeldern oder durch einen Rettungsfonds der italienischen Banken- und Versicherungsbranche.Ein Bail-out aber wird entweder den Staat oder das ohnehin schwer angeschlagene italienische Bankensystem noch tiefer verschulden und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die EU in absehbarer Zukunft rettend eingreifen muss. Die Bürokraten in Brüssel wiederum stehen dieser Entwicklung hilflos gegenüber, denn das italienische Bankensystem ist so groß, dass es auf Biegen und Brechen am Leben erhalten werden muss, da es sonst die gesamte Eurozone und mit ihr das globale Finanzsystem in den Abgrund reißen würde.Hier ist also ein Prozess im Gange, der, egal wie die Akteure handeln, zwangsläufig zum weiteren Zerfall des Euro-Finanzsystems und zum weiteren Auseinanderbrechen der EU beiträgt.Bei der zweiten Meldung, dem Rückgang des deutschen Wirtschaftswachstums, handelt es sich zwar nur um eine Größenordnung von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Quartal. Viel wichtiger als die Zahl aber ist die langfristige Tendenz, die sich dahinter verbirgt: Alle Anzeichen, wie zum Beispiel der Rückgang des Aktienmarktes um mehr als zehn Prozent innerhalb eines Jahres, deuten zurzeit darauf hin, dass es in Deutschland und der gesamten Eurozone – wahrscheinlich sogar weltweit – zu einer Rezession, also einer Abschwächung der Konjunktur mit folgender Depression (dem Konjunkturtief) kommen wird.Dieser Abschwung aber fällt in eine Zeit, in der die Zentralbanken gerade eine historische Wende vollziehen: Nachdem sie zehn Jahre lang auf den Finanzmärkten riesige Blasen erzeugt haben, versuchen sie, das Ruder herumzureißen, weniger Geld ins System zu pumpen und die Zinsen zu erhöhen.Das ist in etwa dasselbe, als ob ein Patient, der im künstlichen Koma liegt und dem man gerade wegen der Nebenwirkungen die kreislaufstärkenden Mittel entzieht, einen Schwächeanfall erleiden würde. Das Ergebnis ist mit absoluter Sicherheit eine weitere Verschlechterung seines Zustandes.Da in den vergangenen Jahren riesige Mengen an Aktien und Anleihen auf Kredit gekauft wurden, diese aber seit geraumer Zeit an Wert verlieren, geraten Spekulanten zurzeit immer stärker unter Druck: Ihr Anlagevermögen schmilzt, aber ihre Schulden bleiben und sind im Fall einer Zinserhöhung noch schwieriger zu bedienen. Sie stehen also vor der Alternative: Mit Verlust verkaufen oder das Risiko eingehen, die Papiere zu halten – mit der Gefahr, dass die Kreditgeber ihr Geld irgendwann bei noch niedrigeren Kursen einfordern.Ganz gleich, wie man die Dinge dreht und wendet – die Zentralbanken sitzen in der Falle: Wenn sie die Politik der Verknappung des Geldes fortsetzen, würgen sie die Märkte ab, wenn sie zur expansiven Geldpolitik zurückkehren, riskieren sie ein Platzen der Blasen.Was wir derzeit erleben, ist im Grunde nichts anderes als die Bestätigung zweier allgemeingültiger Wahrheiten: Man kann nicht ungebremst Geld ins System pumpen, ohne riesige Blasen an den Märkten zu erzeugen und das Geld dabei zu entwerten, und man kann die Zinsen nicht bis unter Null drücken, ohne dadurch eine gigantische Schuldenlawine zu erzeugen.Beides ist geschehen und deshalb ist es vollkommen gleichgültig, was die Verantwortlichen in den nächsten Wochen und Monaten unternehmen, um das Finanzsystem noch länger am Leben zu erhalten – ihre Maßnahmen werden so oder so dazu beitragen, es noch weiter zu untergraben und schlussendlich zu zerstören.

    Quelle: https://kenfm.de/tagesdosis-17-11-20...hen-nehmen-zu/
    Das System wird noch weiter durch die "hochgelobten" Kryptowährungen aufgeblasen (quasi eine Bilanzverlängerung) und dann ist es .......

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  9. #269
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    Friedrich und Weik: Darum steht unser Finanzsystem vor dem ENDSPIEL // Mission Money



    Ist der Crash die einzige Lösung für unser Finanzsystem? Das behaupten die beiden Autoren und Honorarberater Marc Friedrich und Matthias Weik. Im Interview verraten sie, warum wir vor dem Endspiel stehen und was sich alles ändern wird. Künstliche Intelligenz und Digitalisierung bieten Chancen, aber die Umwälzungen werden unsere Gesellschaft massiv verändern. Was sich alles ändern muss und wie man sein Geld jetzt richtig anlegt ...
    Sie mögen in einigem Recht haben, aber trotzdem halte ich nichts von den beiden Glaskugelschauern, denn es ist unmöglich bei der schieren Menge von persönlichen Konstellationen einen "richtigen Tipp" abzugeben!

    LG
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  10. #270
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    Globales Finanzcasino: Die Botschaft zum Jahresende lautet "Game over"

    Und jetzt werden die Bitcoins, etc. aus dem Nichts erschaffen!

    Aber das möchten einige ja gar nicht wissen!

    Ende 2018 hat die Finanzwelt einen Wendepunkt erreicht. Fast zehn Jahre lang haben die Zentralbanken das globale Finanzsystem künstlich am Leben erhalten, indem sie Billionen an Dollars, Euros, britischen Pfund, japanischen Yen und Schweizer Franken aus dem Nichts erzeugt und zu immer niedrigeren Zinsen vergeben haben.

    Damit haben sie eine Entwicklung eingeleitet, die niemand vorausahnen konnte: Die Finanzmärkte haben über einen Zeitraum von 115 Monaten eine Rekordmarke nach der anderen gerissen. Das Ganze hatte aber auch eine Schattenseite, denn die Maßnahmen haben zugleich bewirkt, dass

    - im Verhältnis zu den Finanzmärkten immer weniger Geld in die Realwirtschaft floss,

    - das Steueraufkommen wegen der im Finanzsektor intensiv praktizierten Steuervermeidung nicht mit der Geldentwicklung mithalten konnte,

    - immer weniger öffentliche Investitionen getätigt wurden,

    - die Infrastruktur weltweit zerfiel,

    - konservative Anleger wie Versicherungen, Renten- und Pensionskassen gezwungen wurden zu spekulieren und unverhältnismäßig hohe Risiken einzugehen,

    - die Altersvorsorge durch Sparen erschwert und einer zukünftigen Zunahme der Altersarmut der Weg bereitet wurde,

    - Privathaushalte, Unternehmen und Staaten sich immer höher verschuldeten,

    - immer mehr Anleger mit geliehenem Geld in die Märkte einstiegen,

    - an den Finanzmärkten die größten Blasen aller Zeiten entstanden,

    - die soziale Ungleichheit weltweit explodierte.

    Da diese Entwicklung das globale Finanzsystem inzwischen existenziell bedroht, ersetzen die Zentralbanken, angeführt von der FED, seit einiger Zeit ihre „lockere“ durch eine "straffere" Geldpolitik - das heißt: Sie verringern den Geldfluss und erhöhen die Zinsen.

    Die FED hat ihren Leitzins ab 2015 in mehreren sehr vorsichtigen Schritten bis auf 2,25 Prozent angehoben und bereinigt ihre auf mehr als $ 4,5 Billionen angewachsene Bilanz zurzeit um monatlich ca. $ 50 Mrd., die EZB hat ihre im März 2016 begonnenen Anleihenkäufe in diesem Sommer weiter eingeschränkt und will sie ab Anfang 2019 ganz aussetzen.

    Diese Umkehr in der Geldpolitik wirkt auf die Finanzmärkte allerdings wie ein Drogenentzug auf einen Süchtigen und führt daher zu einer gefährlichen Instabilität. Aber nicht nur das: Sie trifft das System auch noch zu einer Zeit, in der es ohnehin mit einer Anhäufung von Problemen konfrontiert ist: Dem von den USA inszenierten Handelskrieg, der italienischen Bankenkrise, dem Volksaufstand in Frankreich, den Sanktionen gegen Iran, der Kapitalflucht aus den Schwellenländern, dem im Hintergrund immer bedrohlicher ausufernden Derivatesektor und einer einsetzenden globalen Rezession.

    Ein ungünstigeres Zusammentreffen schwarzer Schwäne (möglicher Auslöser für einen System-Kollaps) ist schwer vorstellbar. Sollten die Zentralbanken trotzdem an ihrer straffen Geldpolitik festhalten, so lässt sich die Entwicklung an den Finanzmärkten in folgende drei Stadien einteilen:

    1. Stadium (in dem wir uns gerade befinden): Durch den Geldentzug wird weniger spekuliert, die Kurse beginnen zu fallen. Erste Investoren, die mit geliehenem Geld in die Märkte eingestiegen sind, ziehen sich zurück, worauf die Kurse weiter nachgeben. In die Spekulation gezwungene konservative Anleger werden nervös, verkaufen und drücken die Kurse noch weiter.

    2. Stadium: Der hohe Schuldenstand vieler Marktteilnehmer tritt immer deutlicher zutage, das Misstrauen wächst und führt zu immer zögerlicherer Kreditvergabe. Da Schuldnern die Bedienung ihrer Schulden zunehmend schwerer fällt, müssen sie immer mehr Wertpapiere verkaufen, was einen weiteren Rückgang der Börsenkurse und noch mehr Verkäufe nach sich zieht.

    3. Stadium: Wegen der anhaltenden Abwärtsbewegung an den Börsen weiten sich die Kursverluste aus, erste Gläubiger fordern ihr Geld von Schuldnern zurück, es kommt zu einzelnen Insolvenzen, denen weitere und größere folgen, was noch mehr Gläubiger skeptisch macht und zum gefürchteten „Margin Call“ – einer flächendeckenden Rückforderung von Schulden - führt. Dadurch werden im Derivate-Bereich immer höhere Zahlungen fällig, die sogar die Großbanken überfordern, selbst kühl kalkulierende Börsenprofis in Panik geraten lassen und damit eine nicht mehr aufzuhaltende Abwärtsspirale in Gang setzen.

    Der gesamte Prozess ist mit dem Abgang einer Lawine vergleichbar, die sich zunächst langsam in Gang setzt, dann an Fahrt aufnimmt und schließlich krachend alles und jeden mit sich reißt.

    Noch befinden wir uns im ersten Stadium dieses Prozesses. Doch das heißt nicht, dass es nicht schon bald zum Crash kommen kann, denn in welchem Tempo sich die Dinge ereignen werden, kann niemand voraussagen. Eines aber lässt sich schon jetzt feststellen: Selbst wenn die Zentralbanken aus Angst vor dem Zusammenbruch ihre straffe Geldpolitik über Bord werfen und panikartig erneut Geld zu noch niedrigeren Zinssätzen (also im Fall der EZB im Negativbereich) in die Märkte pumpen sollten, werden sie nur ein zeitlich begrenztes Strohfeuer entfachen, den endgültigen Zusammenbruch aber nicht mehr verhindern können.

    Die Botschaft des globalen Finanzsektors zum Jahreswechsel 2018/ 2019 ist eindeutig und lautet: Das Casino schließt seine Pforten, das Spiel ist vorüber.

    Quelle: https://www.goldseiten.de/artikel/39...me-over.htmlLG
    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

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