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Thema: Der "Nord/Süd-Korea" Konflikt

  1. #21
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    Re: Der "Nord/Süd-Korea" Konflikt

    Nordkorea, die derzeit einzige Nation, die die Fähigkeit und den Willen besitzt es mit den USA aufzunehmen!

    Da wird überhaupt gar nichts passieren! Weiterhin das übliche Geplänkel ...
    Die andere Seite des Korea-Konflikt

    Typisch wie es immer so läuft, haben die gesteuerten Medien nur die südkoreanische Version des Schlagabtausches berichtet. So wie: "Pyongyang beschoss am Dienstag eine südkoreanische Insel mit Artillerie und drohte mit weiteren Militärschlägen. Seoul erwiderte das Feuer und kündigte bei einem neuerlichen Angriff einen 'enormen Gegenschlag' an. Bei dem rund einstündigen Gefecht an der umstrittenen Seegrenze zwischen beiden Staaten wurden gemäss südkoreanischen Militärangaben mindestens zwei Soldaten getötet." Dabei reagierte Nordkorea auf eine vorhergehende Provokation und einen Beschuss auf für sie eigenes Territorium seitens Südkorea. Bevor man vorschnell urteilt, sollte man beide Seiten anhören.

    Es passierte folgendes: Pyongyang warnte zuerst den Süden, die tagelangen militärischen Manöver an der Grenze zu beenden, wie südkoreanische Offizielle selber zugeben. Als Seoul sich weigerte und damit begann Artillerie ins umstrittene und von beiden Staaten beanspruchte Gebiet zu feuern, erwiderte der Norden mit dem Beschuss der kleinen Insel Yeonpyeong, wo sich südkoreanisches Militär- installationen befinden und eine geringe zivile Population.

    Na, das sieht ja dann ganz anders aus. Offensichtlich wurde der Norden bewusst provoziert. Ob die Reaktion des Norden klug war ist eine andere Frage, denn das ist ein gefundenes Fressen für die Kriegshetzer im Westen und sie stellen den Süden als unschuldiges Opfer dar und den Norden als bösen Täter, der aus "heiterem Himmel" zuschlug, wie immer. Dabei haben beide zu der Situation beigetragen.

    Prompt bezeichnete Seoul die Erwiderung Nordkoreas als "inhumane Gräueltat", welche den Waffenstillstand von 1953 verletzte hätte. Zur Erinnerung, technisch gesehen befinden sich beide Länder noch im Krieg, ein Friedensvertrag wurde nie unterzeichnet und 2 Millionen Soldaten sind auf beiden Seiten der militarisierten Grenze stationiert, plus 25'000 US-Soldaten.

    Nordkorea erkennt die einseitig von der UNO gezogene Seegrenze nicht an und beide Länder führten in den letzten Jahren drei blutige Auseinandersetzungen in diesem Gebiet. Der Norden sieht die Grenze in der Mitte des Seegebiets, weiter hinter den umstrittenen Inseln. Der Süden meint die Grenze verläuft unmittelbar an der Küste vor Nordkorea und die Inseln gehören ihnen.

    Hier sehen wir eine Karte der Kyonggi Bay, dem umstrittenen Seegebiet. Die grüne Line ist die welche Südkorea in Anspruch nimmt. Die gelbe ist die welche der Norden meint richtig ist. So ist Streit vorprogrammiert.



    Südkorea führt regelmässig Manöver in den umstrittene Gewässern durch und provoziert bewusst damit Pyongyang, im Wissen, sie lassen sich das nicht gefallen. Statt Abstand zu halten und für Ruhe zusorgen, schiesst der Süden vor der Nase des Norden mit Waffen rum, fährt mit Kriegsgerät auf, will Seoul damit offensichtlich einen Konflikt am Kochen halten.

    Dabei gibt es nicht nur einen Konflikt zwischen Südkorea und dem Norden über Inseln, sondern es gibt auch ein Streit zwischen Südkorea und Japan und zwischen Japan und China. Der mit China um die Inseln Senkaku (Japanisch) oder Diaoyutai (Chinesisch) könnte auch noch ernster werden.

    Vergangenen März sank ein südkoreanisches Kriegsschiff in den strittigen Gewässern, wodurch 46 Seeleute starben. Südkorea beschuldigte sofort den Norden ein Torpedo abgefeuert zu haben, was aber Pyongyang vehement bestritt. Spätere Untersuchungen ergaben eine mögliche andere Ursache. Es war kein Torpedo und die vorgelegten Beweise sahen gefälscht aus. Das Schiff könnte eher mit einer eigenen Seemine zusammengestossen sein und der Norden wurde falsch verdächtigt, sagen einige Experten.

    Quelle: http://alles-schallundrauch.blogspot.co ... flikt.html
    LG
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  2. #22
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    Re: Der "Nord/Süd-Korea" Konflikt

    Ups und hallo alle.Ich hoffe alles ist wie immer nur ein Säbelrasseln wie immer.Oder ist das der Startschuss zum WW3 gewesen wie es Prophezeit ist ??? Ich hoffe nicht.Mal abwarten und Peace...

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/tech ... 04,00.html

  3. #23
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    Re: Der "Nord/Süd-Korea" Konflikt

    Gut...dann wird dieses Jahr net so kalt


    Krank
    ¤*¨¨*¤.¸¸ ...¸.¤\
    \.....¸.#9/11#.¸..\
    \.¸..#WAS AN#....\
    \¸#INSIDE JOB#.¸\
    .\*¨¨*# .¸¸.¸.#*
    ..\
    ?/
    /?
    / \ NEVER FORGET!!!

  4. #24
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    Re: Der "Nord/Süd-Korea" Konflikt

    USA und Südkorea planen gemeinsame Militärübung

    (AFP) – Vor einer Stunde

    Seoul/Washington — Nach Nordkoreas Angriff auf die südkoreanische Insel Yeonpyeong planen Südkorea und die USA eine gemeinsame Militärübung. Das erste Manöver soll am Sonntag stattfinden, berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Während Südkorea eine stärkere Bewaffnung der Insel ankündigte, riefen mehrere Länder zu einer friedvollen Lösung des Konflikts auf und baten China um Vermittlung.

    An dem Manöver am Sonntag soll laut Yonhap auch der US-Flugzeugträger "George Washington" teilnehmen. Auch das Weiße Haus teilte nach einem Telefonat von US-Präsident Barack Obama mit seinem südkoreanischen Kollegen Lee Myung Bak mit, dass "in den kommenden Tagen" eine gemeinsame Militärübung stattfinden solle. Das Manöver solle die "Stärke des Bündnisses und das Bekenntnis zu Frieden und Sicherheit in der Region" unterstreichen, hieß es aus Washington. Südkoreas Regierung äußerte sich zunächst nicht, kündigte aber eine Stellungnahme an.

    Obama habe Lee in dem Telefongespräch versichert, dass beide Länder in dem Konflikt mit Nordkorea "Schulter an Schulter" stehen würden. Nach einem Spitzentreffen Obamas mit den US-Sicherheitsbehörden erklärte er zuvor, die Unterstützung der USA für Südkorea sei "unerschütterlich". Es sollten Wege für "Frieden und Sicherheit auf der koreanischen Halbinsel" gefunden werden. An dem Treffen nahmen nach Angaben der US-Regierung auch Vertreter der Geheimdienste und des Militärs teil.

    Die asiatischen Staaten rief Obama zur Geschlossenheit gegenüber Nordkorea auf. Alle Länder in der Region müssten erkennen, dass Nordkorea eine "ernste und anhaltende Bedrohung" sei, sagte Obama dem dem US-Fernsehsender "ABC". In dem Gespräch rief Obama insbesondere China dazu auf, Nordkorea zur Beachtung der "internationalen Regeln" zu bewegen. Der Artillerie-Angriff des Landes auf eine südkoreanische Insel sei "nur ein weiterer provokativer Vorfall von vielen" in den vergangenen Monaten gewesen, sagte Obama. Die internationale Gemeinschaft müsse nun weiter Druck auf Nordkorea ausüben.

    Die südkoreanische Regierung kündigte an, die Bewaffnung der beschossenen Insel im Gelben Meer zu verstärken. "Wir haben sechs Artillerie-Kanonen vom Typ K9 auf der Insel Yeonpyeong und wollen weitere dort stationieren", sagte Verteidigungsminister Kim Tae Young laut Yonhap im Verteidigungsausschuss des Parlaments in Seoul. Es sollten außerdem Langstreckenwaffen und Panzer auf die Insel gebracht werden. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums griff Nordkorea die Insel am Dienstag mit 170 Granaten an. Südkorea habe darauf mit 80 Kanonenschüssen geantwortet.


    http://www.google.com/hostednews/afp/ar ... c588294.01

    Ohne Worte...

  5. #25
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    Re: Der "Nord/Süd-Korea" Konflikt

    USA und Südkorea planen gemeinsame Militärübung

    (AFP) – Vor einer Stunde

    Seoul/Washington — Nach Nordkoreas Angriff auf die südkoreanische Insel Yeonpyeong planen Südkorea und die USA eine gemeinsame Militärübung. Das erste Manöver soll am Sonntag stattfinden, berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Während Südkorea eine stärkere Bewaffnung der Insel ankündigte, riefen mehrere Länder zu einer friedvollen Lösung des Konflikts auf und baten China um Vermittlung.

    An dem Manöver am Sonntag soll laut Yonhap auch der US-Flugzeugträger "George Washington" teilnehmen. Auch das Weiße Haus teilte nach einem Telefonat von US-Präsident Barack Obama mit seinem südkoreanischen Kollegen Lee Myung Bak mit, dass "in den kommenden Tagen" eine gemeinsame Militärübung stattfinden solle. Das Manöver solle die "Stärke des Bündnisses und das Bekenntnis zu Frieden und Sicherheit in der Region" unterstreichen, hieß es aus Washington. Südkoreas Regierung äußerte sich zunächst nicht, kündigte aber eine Stellungnahme an.

    Obama habe Lee in dem Telefongespräch versichert, dass beide Länder in dem Konflikt mit Nordkorea "Schulter an Schulter" stehen würden. Nach einem Spitzentreffen Obamas mit den US-Sicherheitsbehörden erklärte er zuvor, die Unterstützung der USA für Südkorea sei "unerschütterlich". Es sollten Wege für "Frieden und Sicherheit auf der koreanischen Halbinsel" gefunden werden. An dem Treffen nahmen nach Angaben der US-Regierung auch Vertreter der Geheimdienste und des Militärs teil.

    Die asiatischen Staaten rief Obama zur Geschlossenheit gegenüber Nordkorea auf. Alle Länder in der Region müssten erkennen, dass Nordkorea eine "ernste und anhaltende Bedrohung" sei, sagte Obama dem dem US-Fernsehsender "ABC". In dem Gespräch rief Obama insbesondere China dazu auf, Nordkorea zur Beachtung der "internationalen Regeln" zu bewegen. Der Artillerie-Angriff des Landes auf eine südkoreanische Insel sei "nur ein weiterer provokativer Vorfall von vielen" in den vergangenen Monaten gewesen, sagte Obama. Die internationale Gemeinschaft müsse nun weiter Druck auf Nordkorea ausüben.

    Die südkoreanische Regierung kündigte an, die Bewaffnung der beschossenen Insel im Gelben Meer zu verstärken. "Wir haben sechs Artillerie-Kanonen vom Typ K9 auf der Insel Yeonpyeong und wollen weitere dort stationieren", sagte Verteidigungsminister Kim Tae Young laut Yonhap im Verteidigungsausschuss des Parlaments in Seoul. Es sollten außerdem Langstreckenwaffen und Panzer auf die Insel gebracht werden. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums griff Nordkorea die Insel am Dienstag mit 170 Granaten an. Südkorea habe darauf mit 80 Kanonenschüssen geantwortet.


    http://www.google.com/hostednews/afp/ar ... c588294.01

    Ohne Worte...
    Völliger Schwachsinn! Auf eine Insel noch Panzer bringen? Leute wacht auf, das ist wieder mal der Standard-Ablenkungs-Nonsens!
    Fragt sich nur wofür? Ich tippe auf den Finanzmarkt/-Crash...........

    LG
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  6. #26
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    Re: Der "Nord/Süd-Korea" Konflikt

    Jo,
    das mit dem Crash könnte jetzt bald losgehen.
    Alle Staaten bei denen es finanzmäßig eng ist, könnten jetzt HIER schreien,
    damit sie nicht zu spät kommen und die Kohle plötzlich alle ist.
    Lustige Menschen haben selten viel zu lachen.

  7. #27
    Gast

    Re: Der "Nord/Süd-Korea" Konflikt

    Zitat Zitat von sueddeutsche.de
    Krise in Korea Ein Rücktritt und Palins Patzer

    25.11.2010, 14:29 2010-11-25 14:29:39

    Seouls Verteidigungsminister ist zurückgetreten. Ihm wurde vorgeworfen, Südkoreas Militär habe zu lasch auf den Granatangriff des Nordens reagiert. Auch US-Konservative Sarah Palin äußerte sich zu dem Gefecht - und verwechselte dabei etwas Grundlegendes.

    Nach dem Artillerieangriff Nordkoreas ist der südkoreanische Verteidigungsminister Kim Tae Young am Donnerstag zurückgetreten. Präsident Lee Myung Bak habe das Rücktrittsgesuch Kims angenommen, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf das Präsidialamt in Seoul.


    Zurückgetreten nach harscher Kritik: Südkoreas Verteidigungsminister Kim Tae-Young (© AFP)

    Der Schritt erfolgte inmitten zunehmender Kritik an der Reaktion des südkoreanischen Militärs auf den Granatenbeschuss der Insel Yonpyong im Gelben Meer am Dienstag. Unter anderem hatten Abgeordnete der Militärführung vorgeworfen, zu spät und zu lasch reagiert zu haben. Bei dem Zwischenfall waren vier Menschen getötet worden, darunter auch zwei Zivilisten. Das südkoreanische Militär hatte nach eigenen Angaben das Feuer aus Nordkorea erwidert.

    Seouls Streitkräfte verschärften inzwischen ihre Einsatzregeln. Damit soll auf "nordkoreanische Provokationen" künftig härter reagiert werden, wie das Büro von Präsident Lee Myung-Bak mitteilte. "Die bestehenden Einsatzregeln, die als eher passiv gelten, werden komplett überarbeitet", heißt es in der Erklärung. Demnach sind verschiedene Stufen von Gegenschlägen geplant, je nachdem ob zivile oder militärische Ziele angegriffen werden.

    Die Bodentruppen entlang der Grenze zwischen Nord- und Südkorea sollen den Angaben zufolge "drastisch" verstärkt werden. Ein Beschluss aus dem Jahr 2006 zur Truppenreduzierung bei den Marineinfanteristen werde rückgängig gemacht. Nordkorea hatte nach südkoreanischen Angaben am Dienstag 170 Granaten in Richtung der Insel Yeonpyeong an der umstrittenen Seegrenze im Gelben Meer abgefeuert. Dabei starben zwei südkoreanische Soldaten und zwei Zivilisten. Nordkorea hatte dem Süden am Mittwoch mit neuen Angriffen gedroht.

    Die Galionsfigur der Ultrakonservativen in den USA, die ehemalige Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin, äußerte sich inzwischen auch zur Korea-Krise - und patzte. Als Gast der Radio-Talkshow des Moderators Glenn Beck sagte Palin, natürlich müssten die USA "auf der Seite unserer nordkoreanischen Verbündeten stehen". Nachdem Beck den Versprecher umgehend korrigierte, fügte Palin hinzu: "Genau, wir müssen auch vorsichtig sein und auf der Seite unserer südkoreanischen Verbündeten stehen."

    Denjenigen Republikanern, die Palins zunehmende Bedeutung auf der politischen Bühne mit Sorge verfolgen, dürfte der Ausrutscher gelegen kommen, gilt Palin doch als mögliche Kandidatin bei der Präsidentschaftswahl 2012. Kritiker werfen der ehemaligen Gouverneurin von Alaska insbesondere Inkompetenz in der Außenpolitik vor.
    http://www.sueddeutsche.de/politik/kris ... -1.1028330

    PALIM PALIM, ich hätt gern ne Flasche Pommes


  8. #28
    Lisa
    Gast

    Re: Der "Nord/Süd-Korea" Konflikt

    "Am Rande eines Krieges"
    Nordkorea warnt vor Militärmanöver


    Die Situation am Gelben Meer verschärft sich weiter: Nach dem Angriff auf eine südkoreanische Insel planen die USA gemeinsam mit Südkorea ein Militärmanöver. Die Regierung in Pjöngjang warnt vor einer weiteren Eskalation und sieht die koreanische Halbinsel "am Rande eines Krieges", der durch die "kriegstreiberische Marionette" Südkorea provoziert werde.


    Beim Angriff auf die südkoreanische Insel Yeonpyeong starben vier Menschen.

    Wenige Tage vor einem gemeinsamen Militärmanöver der USA und Südkoreas hat die kommunistische Führung in Pjöngjang vor einer weiteren Eskalation gewarnt. Das See- und Luftmanöver der "amerikanischen Imperialisten und ihrer südkoreanischen kriegstreiberischen Marionette" werde die koreanische Halbinsel "an den Rande des Krieges" bringen, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur KCNA aus einer offiziellen Erklärung. "Kriegslüsterne Elemente" hätten erneut einen rücksichtlosen Plan für "Kriegsübungen" entwickelt, die sich gegen Nordkorea richteten.

    Die Spannungen zwischen Nord- und Südkorea erreichten einen neuen Höhepunkt, nachdem Nordkorea am Dienstag die südkoreanische Insel Yeonpyeong beschossen hatte. Dabei wurden zwei südkoreanische Soldaten und zwei Zivilisten getötet, 18 weitere Menschen wurden verletzt. Südkorea erwiderte den Beschuss.

    Neuer Verteidigungsminister in Südkorea

    Die USA bekräftigten am Mittwoch ihre Unterstützung für die Regierung in Seoul und erklärten, dass sie an dem seit längerem geplanten Manöver im Gelben Meer festhielten. Die viertägigen Übungen, die am Sonntag beginnen sollen, seien "defensiver Natur". Derzeit ist der Flugzeugträger "USS George Washington" auf dem Weg in die Region. Damit soll einmal mehr militärische Stärke gegenüber Pjöngjang demonstriert werden. Nordkorea hatte im Juli angesichts eines südkoreanisch-amerikanischen Großmanövers mit einem "heiligen Krieg" und dem Einsatz mit Atomwaffen gedroht.

    Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, wurde in Südkorea der bisherige Sicherheitsberater des Präsidenten, Lee Hen Won, zum neuen Verteidigungsminister ernannt. Dagegen erklärte das Büro von Staatschef Lee Myung Bak, die Entscheidung über die Nachfolge des am Vortag zurückgetretenen Kim Tae Young sei noch nicht gefallen. Es gebe mehrere Kandidaten. Anlass für Kims rücktritt war die Kritik vieler Landsleute, die Reaktion ihrer Regierung auf den nordkoreanischen Angriff sei zu lasch gewesen.

    Südkorea hatte nach weiteren Drohungen Nordkoreas verschärfte Einsatzregeln für sein Militär angekündigt. Es würden verschiedene Stufen von Gegenangriffen festgelegt, erklärte Staatschef Lee in Seoul. Dadurch solle die Armee auf "nordkoreanische Provokationen" künftig härter reagieren können. Die Bodentruppen entlang der Grenze zwischen Nord- und Südkorea sollen den Angaben zufolge "drastisch" verstärkt werden. Ein Beschluss von 2006 zur Truppenreduzierung bei den Marineinfanteristen werde rückgängig gemacht.

    "Eine Botschaft senden"

    Die südkoreanische Presse forderte die Regierung ihres Landes auf, bei einer neuerlichen Attacke Nordkoreas mit Härte zu reagieren. Der Rücktritt von Verteidigungsminister Kim müsse den Beginn für eine Reform des nationalen Sicherheitssystems markieren, schrieb etwa die Zeitung "Chosun Ilbo". Die Zeitung "Dong A Ilbo" kommentierte, Südkorea und die USA müssten Nordkorea "wecken und eine starke Botschaft senden, dass wir es ihnen heimzahlen werden", wenn es die umstrittene Grenze im Gelben Meer überschreite. Kritik wurde zudem an der Zurückhaltung Chinas geübt, das den nordkoreanischen Angriff nicht offen verurteilt hatte.

    Der UN-Menschenrechtsgesandte für Nordkorea, Marzuki Darusman, warnte Pjöngjang vor einer weiteren Isolation. In Zeiten, in denen Nordkorea angesichts der Menschenrechtslage und der humanitären Bedürfnisse im Lande die Hilfe der internationalen Gemeinschaft brauche, sei dies ein Fehler, sagte Darusman in der südkoreanischen Hauptstadt. Dort war er zu seinem ersten Besuch seit seinem Amtsantritt. Eine Einreiseerlaubnis für Nordkorea erhielt Darusman nicht. Er betonte, dass Südkorea nach den schweren Überschwemmungen im Norden 5000 Tonnen Reis und 250.000 Säcke Zement angeboten habe. Nach dem Angriff vom Dienstag wurde jedoch alle humanitäre Hilfe bis auf weiteres gestoppt.

    Aus: http://www.n-tv.de/

  9. #29
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    Re: Der "Nord/Süd-Korea" Konflikt

    Verstehe ich alles nicht....
    Warum, wenn es alles nur ein versehen war, machen die jetzt weiter?
    Und warum mischt die USA jetzt auch noch mit?

  10. #30
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jayrock
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    Re: Der "Nord/Süd-Korea" Konflikt

    Verstehe ich alles nicht....
    Warum, wenn es alles nur ein versehen war, machen die jetzt weiter?
    Und warum mischt die USA jetzt auch noch mit?
    Remember, remember, the 24th of November
    BIldet euch nen' eigenen Reim drauf


    ps.: "Remember, remember the 5th of November" Original aus dem Film "V wie Vendetta".
    .:9/11 war der Startschuss. Hat man den Knall gehört hat, war es zu spät:.
    Scheuklappentheorie: Scheuklappen ermöglichen beim Regieren eine gezielte Peitschenhilfe auf eine Person, ohne dass nicht betroffenen Personen die Peitsche sehen und ggf. darauf reagieren. Zudem sollen Scheuklappen verhindern, dass schreckhafte Personen von der Seite oder von hinten abgelenkt werden. Zudem werden die Augen der Personen von Scheuklappen vor der Peitschenschnur geschützt.

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