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Thema: Der "Nord/Süd-Korea" Konflikt

  1. #1
    Gast

    Der "Nord/Süd-Korea" Konflikt

    USA und Südkorea beginnen Militärmanöver

    Drei Zerstörer und mehr als 200 Flugzeuge nehmen an der Übung teil - Zuvor Drohung Nordkoreas mit nuklearem "heiligen Krieg"


    Südkoreanische Marinesoldaten winken in Richtung ihrer US-amerikanischen Kameraden auf dem Flugzeugträger "USS George Washington".

    Seoul - Die USA und Südkorea haben unter scharfen Protesten des kommunistischen Nordens ein gemeinsames Militärmanöver begonnen. Mehrere US-Schiffe, darunter der nuklear angetriebene Flugzeugträger "George Washington", verließen am Sonntag südkoreanische Häfen. Drei Zerstörer und mehr als 200 Flugzeuge nehmen an der Übung teil, darunter Tarnkappenjäger der Air Force. Insgesamt 8.000 Soldaten beider Länder sind im Einsatz.

    Die Demonstration militärischer Stärke ist auch eine Antwort auf den Untergang eines südkoreanischen Kriegsschiffes mit 46 Seeleuten, für den Nordkorea verantwortlich gemacht wird. Nordkorea weist den Vorwurf zurück und warnte, die Übung treibe die Halbinsel an den Rand eines Krieges. Das Land drohte mit einem "Heiligen Krieg".

    Washington hatte in der vergangenen Woche betont, die Manöver hätten "defensiven" Charakter, sollten aber abschreckend auf Nordkorea wirken. Weitere Manöver sind für die kommenden Monate geplant. Nordkorea begleitet Manöver der USA und Südkoreas regelmäßig mit schriller Rhetorik. US-Vertreter halten dieses Mal weitere Provokationen für möglich, da sich das Land offenbar auf eine Nachfolgeregelung für Staatschef Kim Jong Il vorbereitet. China, einer der wenigen Verbündeten des Nordens, hatte die Übung kritisiert.

    (Reuters/APA)

    Quelle : Der Standart.at

  2. #2
    Moderator Avatar von Joe
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    Re: Der "NORD-Korea" Konflikt

    Kriegsspiele vor Pekings Haustür: Das amerikanisch-südkoreanische Seemanöver und die möglichen Folgen

    26.07.2010 Artikel senden | Drucken Kriegsspiele vor Pekings Haustür: Das amerikanisch-südkoreanische Seemanöver und die möglichen Folgen
    Wang Xin Long

    Wenn diese Woche die Alarmsirenen zum Atomkrieg heulen, wundern Sie sich bitte nicht, denn es war absehbar. Und wenn Sie sich fragen »Was haben wir nur falsch gemacht?«, sollte die Antwort lauten: alles! Denn richtig wäre es gewesen, den Amerikanern schon vor Jahrzehnten klarzumachen, dass ihre auf Expansion und Annexion ausgerichtete Außenpolitik in einer zivilisierten Welt keinen Platz hat. Richtig wäre es auch gewesen, die Welt nicht weiter in eine mediale und politische – aber auch wirtschaftliche – Schieflage abrutschen zu lassen. Nämlich genau das Gegenteil dessen, was gut und richtig ist, setzt sich heute in der Welt durch.

    weiter:



    LG Joe

    Danke bulli für diesen Link
    sut Yahusha ilu samesa

  3. #3
    Gast

    Re: Der "NORD-Korea" Konflikt

    Nordkorea droht mit Zerstörung von Südkoreas Flotte

    Die Streitkräfte des stalinistisch geführten Nordkorea haben mit einem Angriff auf ein weiteres Marinemanöver Südkoreas gedroht. Die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA berichtete am Dienstag, die an der Übung teilnehmenden Schiffe würden vernichtet werden. Alle zivilen Schiffe sollten sich von der umstrittenen Seegrenze beider Staaten fernhalten, wo das südkoreanische Manöver am Donnerstag beginnen und bis Montag dauern soll.



    Vorige Woche hatte Südkorea ein gemeinsames viertägiges Seemanöver mit den USA im Japanischen Meer ohne Zwischenfälle beendet. Daran nahmen insgesamt 200 Flugzeuge und 20 Kriegsschiffe teil, darunter der US-Flugzeugträger "USS George Washington". Die Übung sei eine "klare Botschaft" an Nordkorea gewesen, dass weitere Provokationen in der Region nicht mehr geduldet würden, erklärten beide Länder.

    Nordkorea sieht Generalprobe für Invasion

    Seoul und Washington reagierten mit dem Großaufgebot auf den Untergang des südkoreanischen Kriegsschiffs "Cheonan", bei dem Ende März 46 Seeleute getötet wurden. Eine internationale Untersuchung ergab, dass ein nordkoreanischer Torpedo den Untergang verursachte. Pjöngjang weist dies zurück und hatte vor dem Manöver gedroht, es werde seine atomare Abschreckung gegen die Übung einsetzen, die sie als Generalprobe für eine Invasion sehe.



  4. #4
    Gast

    Re: Der "NORD-Korea" Konflikt

    Südkorea startet trotz Drohungen Seemanöver

    Trotz Warnungen aus Pjöngjang führt Südkorea ein Seemanöver nahe der gemeinsamen Seegrenze durch. Etwa 4500 Soldaten kommen bei der Militärübung zum Einsatz. Nordkorea droht "starke physische Vergeltung" an.

    Die südkoreanischen Streitkräfte haben am Donnerstag trotz Drohungen aus dem kommunistischen Norden mit einem Seemanöver nahe der gemeinsamen Seegrenze begonnen.

    Rund 4500 Soldaten, mehr als 20 Schiffe und U-Boote sowie etwa 50 Flugzeuge nehmen nach südkoreanischen Angaben an der Übung teil. Der Süden reagiert damit auf die Versenkung eines seiner Kriegsschiffe im März. Damals kamen 46 Seeleute ums Leben. Eine internationale Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass Nordkorea das Schiff mit einem Torpedo angegriffen hatte.

    Militärübung als Warnung an Pjöngjang

    Im vergangenen Monat hielt Südkorea bereits ein gemeinsames Manöver mit den US-Streitkräften ab. Beide Staaten hatten die Militärübung als Warnung an Pjöngjang bezeichnet, dass weitere Provokationen nicht geduldet würden.

    Am Dienstag drohte der Norden mit "starker physischer Vergeltung" gegen das Manöver. Allerdings gehören solche Warnungen zur Tagesordnung. Vor dem amerikanisch-südkoreanischen Manöver hatte der Norden eine "nuklearer Abschreckung" angekündigt, es geschah aber nichts.

    Bis jetzt keine militärische Aktivität im Norden

    Nach Angaben des Vereinigten Generalstabs von Südkorea gab es am Donnerstag zunächst keine ungewöhnliche militärische Aktivität im Norden der geteilten Halbinsel. Seit 1953 befinden sich beide Staaten im Zustand des Waffenstillstands. Der Norden erkennt die Seegrenze nicht an, die von den UN nach Ende des Koreakriegs festgelegt wurde. 1999 und 2002 kam es dort zu tödlichen Auseinandersetzungen.


    Der Korea-Konflikt
    Der Korea-Krieg dauerte von 1950 bis 1953. Im Juni 1950 hatten nordkoreanische Truppen die 1945 nach der militärischen Niederlage der Kolonialmacht Japan gezogene Demarkationslinie überschritten. Damit begann ein Krieg, der 4,5 Millionen Tote forderte und durch einen bis heute gültigen Waffenstillstand beendet wurde. Der UNO-Sicherheitsrat beschloss damals auf Verlangen Washingtons, Südkorea mit UNO-Truppen zu Hilfe zu kommen. China unterstützte Nordkorea mit einer großen "Freiwilligen"-Armee von einer Million Mann. Ein Waffenstillstandsabkommen wurde 1953 von einem US-General im Namen der UNO unterzeichnet. In Südkorea haben die USA derzeit noch 28.000 Soldaten als Abschreckung gegen das stalinistisch geführte Nordkorea stationiert.

    (APA/apn)


    Quelle...

  5. #5
    Gast

    Re: Der "NORD-Korea" Konflikt

    oh, wie, wo, was, schon wieder ein neues Manöver ?
    ... ist doch letzte Woche erst ein Manöver zu Ende gegangen - schrieb Wang Xin Long gestern bei Kopp :


    04.08.2010
    Schritt für Schritt in den nächsten (kalten) Krieg. Die USA planen militärische Dauerpräsenz in den Gewässern vor China
    Wang Xin Long

    Das amerikanisch-südkoreanische Seemanöver im Ostchinesischen Meer rund um die Koreanische Halbinsel ist letzte Woche zu Ende gegangen. Die Weltgemeinschaft ist also dem Ernstfall gerade noch einmal entkommen. Was sich wie Panikmache liest, ist aber leider bittere Wirklichkeit. Die Nationen der Region haben über die letzten vier Tage und Nächte den Atem angehalten – und das Militär machte Überstunden in Bereitschaft. Die Welt war nur einen Wimpernschlag von einer militärischen, möglicherweise sogar atomaren Auseinandersetzung entfernt.

    ...
    mehr http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... z-im-.html

  6. #6
    Gast

    Re: Der "NORD-Korea" Konflikt

    Nordkorea schießt 110 Granaten Richtung Südkorea



    Die Streitkräfte des kommunistischen Nordkorea haben nach südkoreanischen Angaben am Montag 110 Artilleriegeschosse über dem Gelben Meer in Richtung Südkorea abgefeuert. Sie seien allerdings auf nordkoreanischer Seite der Seegrenze zwischen beiden Ländern eingeschlagen, sagte ein Sprecher des südkoreanischen Generalstabs.

    "Unsere Marine wurde in Alarmbereitschaft versetzt, um die Bewegungen der nordkoreanischen Truppen zu verfolgen", sagte ein Sprecher des Ministeriums der Nachrichtenagentur AFP. Damit haben sich die Spannungen auf der geteilten koreanischen Halbinsel weiter erhöht.

    Südkorea beendete am Montag sein bisher größtes Militärmanöver. Die Streitkräfte des Landes hatten Mitte vergangener Woche mit den Übungen zur Abwehr von U-Booten begonnen. Seoul hatte sich Provokationen des Nordens während der fünftägigen Übung verbeten. Der Abschuss nordkoreanischer Granaten wurde daher als deutliche Machtdemonstration Pjöngjangs gewertet.

    Nordkorea beschlagnahmt Fischkutter aus Südkorea

    Die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen den beiden Ländern wurden durch die Beschlagnahmung eines südkoreanischen Fischkutters durch Nordkorea am Wochenende zusätzlich belastet. Seoul forderte am Montag erneut die Freilassung des Schiffes und der Crew. Das Boot sei im Japanischen Meer verschwunden, sagte ein Sprecher der südkoreanischen Küstenwache am Sonntag. Den Medienberichten zufolge hatte das Boot zuletzt am Samstagabend einen Funkspruch abgesetzt, als es von einer gemeinsamen Fangzone vor der Ostküste der koreanischen Halbinsel zurückkehren wollte. Es gebe Informationen, wonach die Fischer im Nachbarland verhört würden, meldete Yonhap.

    Seit dem Untergang eines südkoreanischen Kriegsschiffs und mehrerer Manöver ist die Lage auf der Halbinsel noch mehr gespannt als sonst. Der Süden wirft dem kommunistischen Nordkorea vor, die Korvette "Cheonan" versenkt zu haben, was die kommunistische Führung in Pjöngjang bestreitet.

    Am Dienstag ist auf Wunsch des Nordens ein Treffen der Waffenstillstandskommission in Panmunjong geplant. Es ist das vierte Gespräche der Runde heuer. Offiziell herrscht zwischen Nord- und Südkorea noch immer Krieg. Nach dem Ende des Korea-Kriegs war 1953 nur ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen worden. Es kam aber kein Friedensvertrag zustande.


  7. #7
    Gast

    Re: Der "NORD-Korea" Konflikt

    'Nordkorea bereitet dritten Atomwaffentest vor'
    [size=130:30bum2xc]
    SEOUL - Nordkorea bereitet einem südkoreanischen Zeitungsbericht zufolge seinen dritten Atomwaffentest vor.[/size]


    © dpa/bildfunk

    [size=110:30bum2xc]Unter Berufung auf einen südkoreanischen Regierungsmitarbeiter berichtete die Tageszeitung Chosun Ilbo am Donnerstag, US-Satelliten hätten intensive Bewegungen von Menschen und Fahrzeugen in der Region ausgemacht, in der Nordkorea bereits 2006 und 2009 Atomwaffentests vorgenommen hatte.

    Auch würden anscheinend Tunnel wieder aufgebaut, die bei den bisherigen Tests beschädigt worden waren. Es sei aber unwahrscheinlich, dass ein Atomwaffentest unmittelbar anstehe, sagte der Regierungsmitarbeiter der Zeitung. Vielmehr würden die Vorbereitungen wohl noch rund drei Monate in Anspruch nehmen.

    'Keine konkreten Beweise'


    Dagegen sagte ein Sprecher der südkoreanischen Generalstabs, es gebe keine "konkreten Beweise" für solche Vorbereitungen. Ein Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums in Seoul sagte, Bewegungen, wie sie in dem Zeitungsbericht angesprochen werden, würden regelmäßig beobachtet.

    Es handle sich dabei vermutlich lediglich um die täglichen Arbeiten zur Instandhaltung strategischer Einrichtungen in dem Gebiet im Nordosten Nordkoreas.

    Pjöngjang hatte erstmals im Oktober 2006 und dann im Mai 2009 Atomwaffen getestet. Kurz vor dem zweiten Test war Nordkorea aus den Sechser-Gesprächen mit China, Südkorea, den USA, Japan und Russland über sein umstrittenes Atomwaffenprogramm ausgestiegen.

    Nordkorea kündigte seitdem immer wieder an, die Verhandlungen wieder aufnehmen zu wollen, machte aber stets direkte Verhandlungen mit den USA zur Bedingung.[/size]
    © AFP/N.Jung


  8. #8
    Lisa
    Gast

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    60 bis 70 Häuser in Brand



    Nordkorea greift Süden an

    [size=110z37lz94]Bei einem nordkoreanischen Granatenangriff auf eine südkoreanische Insel sind laut einem Medienbericht mehrere Menschen verletzt worden. Zwischen 60 und 70 Häuser seien in Brand geraten, berichtete der Fernsehsender YTN. Das südkoreanische Militär habe das Feuer erwidert. Das südkoreanische Verteidigungsministerium erklärte, die Berichte würden geprüft.

    Ein Bewohner der Insel Yeonpyeong habe telefonisch berichtet, dass durch den Beschuss mit etwa 50 Granaten auch mehrere Menschen verletzt worden seien, so YTN. Das Verteidigungsministerium bestätigte den Granatenangriff, machte jedoch keine Angaben zu möglichen Verletzten oder Schäden. Die südkoreanische Armee habe "zur Selbstverteidigung" sofort zurückgeschossen, sagte ein Ministeriumssprecher.

    Die Beziehungen zwischen Seoul und Pjöngjang sind insbesondere wegen des nordkoreanischen Atomprogramms gespannt. Nordkorea hatte erstmals im Oktober 2006 und dann erneut im Mai 2009 Atomwaffen getestet. Kurz vor dem zweiten Test war Nordkorea aus den sogenannten Sechser-Gesprächen mit Südkorea, China, den USA, Russland und Japan ausgestiegen. In den vergangenen Monaten signalisierte Pjöngjang allerdings wiederholt seine Bereitschaft, unter bestimmten Bedingungen an den Verhandlungstisch zurückzukehren.[/size]

    Aus: http://www.n-tv.de/

  9. #9
    Gast

    Re: Der "NORD-Korea" Konflikt

    Nordkorea und Südkorea liefern sich Artillerieduell



    [size=110:3qo35h0p]Der Konflikt zwischen Nord- und Südkorea eskaliert: Bei einem Granatenangriff des nordkoreanischen Militärs auf eine südkoreanische Insel gab es mindestens einen Toten und zahlreiche Verletzte. Seoul hat sein Militär in den höchsten Alarmzustand seit Ende des Korea-Kriegs versetzt.

    Seoul - Rauchsäulen steigen auf, Menschen flüchten in Fischerbooten, es gibt mindestens einen Toten: Die Spannungen zwischen Süd- und Nordkorea haben sich am Dienstag gefährlich zugespitzt. Im Gelben Meer haben sich die beiden Länder schwere Gefechte geliefert.

    Mit Dutzenden Artilleriegeschossen hatte das kommunistische Nordkorea nach Angaben des südkoreanischen Militärs die zum Süden gehörende Insel Yeonpyeong beschossen. Granaten schlugen auch ins Gelbe Meer nahe der Westgrenze ein. Mindestens ein südkoreanischer Soldat kam nach Militärangaben ums Leben, 13 weitere wurden verletzt, drei von ihnen schwer. Medien aus dem Süden berichten auch von verletzten Inselbewohnern.

    Südkorea reagierte scharf auf den Angriff. Das Militär erklärte, es sei der höchste Alarmzustand seit dem Ende des Kriegs von 1950 bis 1953 ausgerufen worden. Kampfjets wurden in die Region geschickt. Das südkoreanische Militär habe Artilleriestützpunkte an der nordkoreanischen Küste unter Beschuss genommen, hieß es aus Seoul. Südkoreas Präsident Lee Myung Bak hielt eine Dringlichkeitssitzung mit seinen Sekretären in einem unterirdischen Bunker ab. Nach Angaben eines Sprechers wies er an, Maßnahmen zu ergreifen, um eine weitere Eskalation zu vermeiden.

    Das Büro des südkoreanischen Präsidenten erklärte, der Beschuss sei vermutlich eine Reaktion auf eine südkoreanische Militärübung. Lee sagte, er versuche alles, um eine weitere Eskalation des Zwischenfalls zu verhindern. Der TV-Sender YTN berichtete, die Regierung in Seoul habe mit einer entschiedenen Reaktion gedroht, sollte der kommunistische Nachbar seine Provokationen fortsetzen.

    Südkoreanische Medien berichteten über die Details des Angriffs: Zwischen 60 und 70 Häuser seien auf der Insel in Brand geraten, berichtet YTN. Augenzeugen zufolge wurden Bewohner der Insel Yeonpyeong in Bunker gebracht. "Die Menschen haben Todesangst und der Beschuss geht weiter", sagte ein Beobachter. Andere Bewohner würden in ihren Fischerbooten fliehen.

    China äußert sich besorgt

    Nordkoreas engster Verbündeter China äußerte sich besorgt. Ein Sprecher des Außenministeriums in Peking forderte beide Seiten auf, den Frieden zu wahren und zu den Sechs-Parteien-Gesprächen zurückzukehren. In den Verhandlungen der beiden koreanischen Staaten, der USA, Russlands, Chinas und Japans soll die Führung in Pjöngjang zur Aufgabe seines Atomprogramms bewegt werden. Die Runde ist seit rund zwei Jahren ausgesetzt.

    Die Lage auf der koreanischen Halbinsel war bereits vor dem Gefecht äußerst angespannt. Südkorea macht Nordkorea für die Versenkung eines seiner Kriegsschiffe im Gelben Meer verantwortlich. Bei dem Vorfall kamen im März 46 Soldaten ums Leben. Nordkorea bestreitet eine Verwicklung.

    Die Regierung in Pjöngjang erkennt die von den Vereinten Nationen zum Ende des Koreakrieges 1953 einseitig gezogene Seegrenze nicht an. In den vergangenen Jahren haben sich die beiden Länder drei blutige Gefechte geliefert, zuletzt im November vergangenen Jahres.

    Nordkorea hatte vor wenigen Tagen einem amerikanischen Atomexperten zufolge die Fertigstellung einer neuen Anlage zur Urananreicherung verkündet. Der frühere Leiter des US National Laboratory in Los Alamo, Siegfried Hecker, erklärte, er habe das Werk im Kernforschungszentrum in Yongbyon kürzlich besichtigt. In der Anlage seien erst vor kurzem 2000 Zentrifugen installiert worden. Nordkorea produziere dort nach eigenen Angaben auf niedrigem Niveau angereichertes Uran für einen neuen Reaktor.[/size]

    anr/dapd/dpa

    [link=http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,730612,00.html][/link]





  10. #10
    Gast

    Re: Der "NORD-Korea" Konflikt

    Weitere Angriffe von Nordkorea auf Südkorea geplant

    Auf dem Microblogging-Dienst Twitter überschlagen sich die Meldungen der Nachrichtenportale zum kürzlich stattgefunden Angriff Nordkoreas auf Südkorea, bei der kleinen Insel Yeonpyeong.


    Artikelbild: http://twitpic.com/39f2n2/full

    Aktuelle Meldungen:

    “Nordkorea behauptet Südkorea habe bereits 1 Uhr Ortszeit mit dem Artilleriebeschuss begonnen.”
    “Nordkorea schwört weitere “gnadenlose Angriffe” auf Südkorea in naher Zeit.”
    “Nordkorea wartet mit weiteren Angriffen auf Südkorea bis zur Dämmerung.”
    “Das Weiße Haus verurteile den Angriff Nordkoreas aufs schärfste.”
    “Nordkorea plant weitere Angriffe auf Südkorea ab der Abenddämmerung”
    Nord- und Südkorea bekämpfen sich mit schweren Geschützen



    Krieg wird nicht mehr ausgeschlossen
    [size=110:1h6x0ie3]
    Auf diesen Angriff reagierte das südkoreanische Militär ebenfalls mit der Eröffnung des Feuers. Das Land befindet sich in der höchsten Alarmbereitschaft. Das ist seit dem Ende des Krieges von 1950 bis 1952 nicht mehr vorgekommen. Es wurden Kampfjets in die Region entsannt und das südkoreanische Militär hat Artilleriestellungen von Nord Korea angefangen zu bombardieren. Doch ist man auf südkoreanischer Seite bemüht, weitere Eskalationen des Konflikts zu vermeiden. Südkoreas Präsident Lee Myung Bak hat eine Dringlichkeitssitzung veranlasst, in der er und seine Sekretäre in einem unterirdischen Bunker die Lage genau erörtert haben und nach Lösungen für diesen Konflikt suchen.

    Doch schließt man auch auf südkoreanischer Seite einen Krieg nicht mehr aus. So wurden zum Beispiel mit schweren Vergeltungsmaßnahmen gedroht, wenn Nordkorea den Beschuss nicht einstellt und seine provokante Haltung nicht aufgibt.

    Der weil werden die Menschen, die im Krisengebiet leben in Bunker gebracht und mit dem Nötigsten versorgt. Der Beschuss hatte allein auf der Insel Yeonpyeong zwischen 60 und 70 Häuser zerstört oder in Brand gesetzt. Viele Einwohner sind auch mit ihren Fischerbooten geflüchtet. Ein schnelles Ende des Konflikts ist nach dem heutigen Stand sehr unwahrscheinlich.[/size]

    [link=http://splusk.de/news/4456-weitere-angriff-von-nordkorea-auf-sudkorea-geplant:1h6x0ie3][/link]

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