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Thema: Die Indigo Evolution

  1. #1
    Gast

    Die Indigo Evolution

    Die Indigo Evolution

    Sie werden "Indigo-", "Sternen-" oder "Kristallkinder" oder häufig auch einfach "Kinder unserer Zeit" genannt. Weltweit tauchen zahlreiche Kinder und Jugendliche auf, die ungewöhnliche Begabungen zeigen. Sie sind besonders intuitiv, kreativ und unabhängig. Einige von ihnen verblüffen durch außergewöhnliche Fähigkeiten: sie sind hellsichtig, telepathisch oder heilerisch veranlagt. Ihre Fähigkeiten werden von ihrem Umfeld allerdings nicht selten falsch gedeutet und zuweilen mit psychiatrischen Diagnosen versehen (ADHS u.ä.).
    Diese Kinder folgen einem inneren Impuls, nämlich zur Schaffung einer Welt voller Mitgefühl und Frieden beizutragen. Viele Menschen glauben, dass wir uns kurz vor einem globalen Erwachen befinden und dass die Indigo-Kinder hier sind, um uns unser höchstes Potential zu zeigen.
    Die Macher des sehr erfolgreichen Spielfilmes "Indigo" zeigen in diesem Dokumentarfilm erstmals faszinierende Beispiele von so genannten Indigo-Kindern und präsentieren umfassende Hintergründe durch Beiträge führender Experten aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Erziehung, Philosophie und Religion (darunter Doreen Virtue, Gary Zukav, Neale Donald Walsch ("Gespräche mit Gott") Ram Dass ("Be Here Now"), Dr. Masaru Emoto ("Die Botschaft des Wassers").



  2. #2
    Gast

    Re: Die Indigo Evolution

    Boriska – Ein Indigo-Junge vom Mars


    Der_Ganze_Bericht

    Eine Begegnung in einer anomalen Zone

    Das erste Mal hörte ich von dem ungewöhnlichen Jungen mit dem Namen Boris oder Boriska durch die Geschichten der Teilnehmer einer Expedition zu einer anomalen Zone im Norden der Provinz Wolgograd, bekannt als Medwedizkaja-Kette. „Stellen Sie sich vor, als abends alle am Lagerfeuer saßen, verlangt dieser kleine Junge, etwa sieben Jahre alt, ganz unvermittelt und laut nach Ruhe: Er wollte uns etwas über die Marsbewohner und ihre Reisen zur Erde erzählen“, sagte einer der Zeugen, der uns seine Eindrücke mitteilte. „Irgendjemand plauderte mit leiser Stimme weiter, doch der Junge verlangte streng unsere ungeteilte Aufmerksamkeit, sonst ‚würde es keine Geschichte geben‘“.

    Daraufhin verstummten die anderen Gespräche. Denn das Kind mit dem rundlichen Gesicht und den großen Augen, in einem sommerlichen T-Shirt und mit einer coolen Baseballmütze, begann – von den Erwachsenen vollkommen unbeeindruckt – mit einer unglaublichen Geschichte: über die Mars-Zivilisation, Megalith-Städte und Raumschiffe vom Mars, über Flüge zu anderen Planeten und das Land Lemuria auf der Erde. Das Leben dort kannte er aus eigener Erfahrung, da er irgendwann vom Mars aus hierher zu diesem riesigen Kontinent mitten im Ozean geflogen war, wo er Freunde hatte …

    Viele waren über zwei Dinge besonders schockiert: Erstens über das ungewöhnliche Wissen, das ein Siebenjähriger nicht haben sollte. Zweitens war der Vortrag von Boriska nicht auf dem Niveau eines Kindes, das in die erste Klasse geht. Die Fachausdrücke, Details und Fakten aus der Vergangenheit von Mars und Erde beeindruckten alle. Nur die emotionalen Ausbrüche verrieten, dass diese einwandfreie und beachtliche Rede von einem Kind stammte.

    „Warum hat uns Boriska das erzählt?“, fragte sich mein Gesprächspartner. „Offensichtlich regte ihn das Umfeld des Expeditionslagers dazu an. Hier waren interessierte und aufgeschlossene Leute versammelt, die sich um die Aufklärung der vielen Geheimnisse der Erde und des Kosmos bemühten; und Boris, der die Gespräche aufmerksam verfolgt hatte, erörterte nun seine Erinnerungen in einer Rede.“

    „Könnte es sein, dass er alles nur erfunden hat? Alle ‚Star Wars‘-Filme angeschaut und sich dann Geschichten ausgedacht hat?“

    „Sieht nicht so aus. Das klang nicht nach einem Hirngespinst“, entgegnete mein Kollege. „Mehr nach einer Erinnerung an die Vergangenheit, Erinnerungen aus seinen vergangenen Reinkarnationen. Bestimmte Details kann man sich nicht ausdenken; die muss man persönlich gekannt haben.“

    Die Aussage über die Erinnerungen an vergangene Reinkarnationen war für mich entscheidend: Ich begriff, dass ich Boriska persönlich treffen musste. Nach der Begegnung mit ihm und seinen Eltern versuche ich nun, alles zusammenzufügen, um das Mysterium der Geburt dieses jungen Menschen zu verstehen.

    Boriskas Mutter erinnert sich

    Sonderbarerweise steht auf Boriskas Geburtsurkunde in dem Abschnitt für Geburtsort „Schirnowsk, Provinz Wolgograd“ als Ausstellungsort, obwohl Boriska in einer provinziellen Geburtsklinik in der Stadt Wolschsk zur Welt kam. Er wurde am 11. Januar 1996 um 8:30 Uhr geboren. Ein Astrologe könnte damit vielleicht etwas anfangen.

    Boriskas Eltern sind gute und liebenswürdige Menschen. Seine Mutter Nadeschda Kiprjanowitsch ist Dermatologin in einem städtischen Krankenhaus, sie machte ihren Abschluss 1991 an der Medizinischen Akademie Wolgograd. Sein Vater Juri Towstenew ist Offizier im Ruhestand, er war seinerzeit Absolvent der Höheren Militärschule in Kamischinski und arbeitet heute als Bauleiter. Sie selbst wären glücklich, wenn ihnen jemand dabei helfen könnte, dem rätselhaften Phänomen um ihren Sohn auf die Spur zu kommen, doch bis dahin beobachten sie dieses Wunder weiter mit großer Neugier.

    „Nachdem Boriska auf die Welt gekommen war, fiel mir auf, dass er schon im Alter von 15 Tagen seinen Kopf heben konnte“, erinnert sich Nadeschda. „Sein erstes Wort baba (‚Großmutter‘) sagte er mit vier Monaten und von da an fing er praktisch zu Sprechen an. Seinen ersten Satz bildete er mit sieben Monaten mit den Worten ‚Ich will einen Nagel haben‘ – er hatte einen Nagel in der Wand gesehen – und das, obwohl Kinder im Allgemeinen erst sehr viel später mit dem Sprechen anfangen. Doch seine wirklich bemerkenswerten intellektuellen Fähigkeiten lagen außerhalb des Fassbaren.“

    „Wie zeigten sie sich?“

    „Als Boris ein Jahr alt war, gab ich ihm Buchstaben nach der Nikitin-Methode, und ob Sie es glauben oder nicht, mit anderthalb Jahren konnte er schon anspruchsvolle Tageszeitungen lesen. Er lernte früh und mühelos, Farben in unterschiedlichen Schattierungen zu erkennen. Im Alter von zwei Jahren begann er zu zeichnen und mit zweieinhalb konnte er richtig malen; und das in verschiedenen Farbtönen.“

    Nachdem er zwei Jahre alt geworden war, ging er in eine Tagesstätte. Alle Betreuer meinten, er sei sehr sprachbegabt und sein Gehirn entwickele sich außergewöhnlich gut. Außerdem bemerkten sie sein phänomenales Gedächtnis. Seinen Eltern fiel indessen auf, dass er sein Wissen nicht nur vermehrte, indem er seine Umgebung beobachtete, sondern wie es schien auch durch andere Quellen: Er nahm Informationen praktisch aus dem Nichts auf!

    „Niemand brachte es ihm bei“, erinnert sich Nadeschda, „aber irgendwie gewöhnte er sich an, im Lotussitz zu sitzen – und Sie brauchen ihm ja nur zuzuhören! Er weiß so viele Weisheiten und Details über den Mars, das Planetensystem und andere Zivilisationen, dass es uns unglaublich erschien. Aber wie konnte das Kind all das wissen? Der Weltraum und die kosmischen Themen – davon spricht er, seit er zwei Jahre alt ist.“

    Mars, Indigo-Kinder und planetarische Katastrophen

    Boriska erzählte, er hätte auf dem Mars gelebt und der Planet sei bewohnbar gewesen, aber der Mars hätte die schlimmste Katastrophe seiner Geschichte durchgemacht – den Verlust seiner Atmosphäre –, und nun leben einige verbleibende Bewohner in unterirdischen Städten. Damals sei er oft zu Handel und wissenschaftlichen Forschungsmissionen zur Erde geflogen. Anscheinend war er selbst der Pilot eines Raumschiffs. Das war zur Zeit der lemurischen Zivilisation, und er hatte einen lemurischen Freund, der vor seinen Augen gestorben war.

    „Eine riesige Katastrophe ereignete sich auf der Erde: Berge explodierten, ein großer Kontinent brach auseinander und versank im Wasser. Mit einem Mal fiel ein riesiger Steinbrocken auf das Gebäude, in dem sich mein Freund befand“, erzählte Boriska. „Ich konnte ihn nicht retten. Nun treffen wir uns auf der Erde wieder …“

    Boriska sieht das ganze Bild der Zerstörung von Lemuria vor sich, als wäre es eben erst passiert, und er leidet unter dem Tod eines Erdlings, als trüge er selbst die Schuld daran.

    Einmal sah er ein Buch, das seine Mutter mitgebracht hatte: „Das dritte Auge und der Ursprung der Menschheit“ von Ernst Muldashev. Sie hätten sehen sollen, welche Wirkung das auf den kleinen Jungen hatte. Er betrachtete die Zeichnungen der Lemurianer, die Photographien der tibetischen Pagoden und zwei Stunden später konnte er in allen Einzelheiten über die lemurische Art sprechen und auf einem hohen Niveau auch über ihre Entdeckungen.

    „Aber Lemuria wurde doch vor wenigstens 800.000 Jahren zerstört“, sagte ich vorsichtig, „und die Lemurianer waren über neun Meter groß – und dennoch kannst du dich irgendwie an all das erinnern?“

    „Ja, ich erinnere mich. Erzählt hat es mir jedenfalls keiner“, antwortete Boris.

    Ein anderes Mal begann er sich an vieles zu erinnern, nachdem er die Illustrationen in einem zweiten Buch von Muldashev gesehen hatte: „Auf der Suche nach der Stadt der Götter“, das von Grabkammern und Pyramiden handelt. Er meinte, Wissen ließe sich nicht unter der Cheops-Pyramide finden, sondern unter einer anderen. Aber diese Pyramide sei noch nicht gefunden worden. „Das Leben wird sich ändern, wenn die Sphinx geöffnet wird“, sagte er und fügte hinzu, dass die Sphinx sich irgendwo hinter dem Ohr öffnen werde, aber an die genaue Stelle könne er sich nicht erinnern.

    Wenn er eine Eingebung hat, spricht er in einnehmender Weise über die Maya-Zivilisation und spürt, dass die Menschen nicht sehr viel über dieses faszinierende Volk wissen.

    Am bemerkenswertesten ist, dass Boriska glaubt, auf der Erde sei eine Zeit angebrochen, in der besondere Kinder geboren werden, weil dem Planeten einige tiefgreifende Veränderungen bevorstünden und ein neues Wissen vonnöten sei, das über die derzeitige Erdling-Mentalität hinausgehe.

    „Woher weißt du von diesen begabten Kindern und warum passiert es?“, fragte ich ihn während unseres Treffens. „Wusstest du eigentlich, dass sie ‚Indigo-Kinder‘ genannt werden?“

    „Ich weiß, dass sie geboren werden, aber ich habe noch keines in unserer Stadt getroffen. Aber vielleicht Julia Petrowa: Sie glaubt mir, und das bedeutet, dass sie irgendetwas spürt. Die anderen lachen normalerweise, wenn ich meine Geschichten erzähle. Auf der Erde wird etwas geschehen – zwei Katastrophen –, deshalb werden diese Kinder geboren. Sie müssen den Menschen helfen. Es wird zu einem Polsprung kommen. Im Jahr 2009 wird es die erste gewaltige Katastrophe auf einem großen Kontinent geben und 2013 eine noch größere.

    „Und du hast keine Angst davor, obwohl sie sich auch auf dein Leben auswirken könnten?“

    „Nein, ich habe keine Angst: Wir leben ewig. Es gab eine Katastrophe auf dem Mars, auf dem ich vorher lebte. Es waren dieselben Leute wie wir, aber es gab einen Atomkrieg und alles verbrannte. Einige überlebten, und es wurden Häuser und neue Waffen gebaut. Außerdem gab es auch dort eine Kontinentenverschiebung. Aber dieser Kontinent war nicht sehr groß.

    Marsianer atmen Luft, die hauptsächlich aus Kohlendioxid besteht. Wenn sie auf unseren Planeten kämen, hielten sie sich immer dort auf, wo viel Rauch ist.“

    „Und obwohl du vom Mars bist, kannst du einfach unsere Luft atmen – oder brauchst du auch Kohlendioxid?“

    „Wenn man sich erst einmal in diesem irdischen Körper befindet, dann atmet man auch diese Luft. Aber wir hassen die Luft der Erde, denn durch eure Luft altert man. Auf dem Mars bleiben die Leute für immer jung, etwa 30-35, und alte Leute gibt es nicht. Mit jedem Jahr werden mehr und mehr dieser Kinder vom Mars auf der Erde geboren. In unserer Stadt werden es nicht weniger als 20 sein.“

    „Erinnerst du dich an deinen alten Namen oder an die Namen deiner Freunde?“

    „Nein, an Namen kann ich mich nie erinnern.“

    „Von welchem Alter an kannst du dich an dich selbst erinnern?“

    „In meinem früheren Leben erinnere ich mich an mich selbst seit ich 13 war. Hier erinnere ich mich an mich selbst seit meiner Geburt, doch ich vergesse nicht, wo ich herkomme. Wir trugen dort besondere Brillen und kämpften die ganze Zeit. Auf dem Mars gab es etwas, das unheilbringend war: eine Station, die zerstört werden musste. Es kann wieder Leben auf der Marsoberfläche geben, aber diese Station verhindert es. Sie ist geheim. Ich kann aufzeichnen, wie sie aussieht; wir waren in der Nähe. Diese Station ist gegen uns.“

    „Boris, warum ‚sterben‘ unsere Raumsonden so oft, wenn sie auf dem Mars landen?“

    „Vom Mars geht ein Signal aus, das versucht, die Sonden zu zerstören. Die Strahlen der Sonden sind schädlich.“

    Ich war bestürzt über die schädlichen Strahlen der Fobos-Sonden. Im Jahr 1988 versuchte ein Mann aus Wolschsk, Juri Luschnitschenko, ein Mann mit übersinnlichen Fähigkeiten, die Leiter des sowjetischen Raumfahrtprogramms zu kontaktieren, um sie vor dem bevorstehenden Versagen ihrer Mars-Raumsonden Fobos 1 und Fobos 2 zu warnen, besonders wegen der Strahlen und radioaktiven Batterien, die dem Planeten fremd waren. Sie schlugen seine Warnungen in den Wind. Sie hielten es nicht einmal für nötig zu antworten, auch heute noch nicht, obwohl es laut Luschnitschenko unabdinglich ist, ihre Taktiken zu ändern, um bei der Annäherung an die Marsoberfläche erfolgreich zu sein.

    UFOs und verlorene Planeten

    „Weißt du etwas von multiplen Dimensionen? Also dass man beim Fliegen keiner geraden Flugbahn folgt, sondern durch einen mehrdimensionalen Raum reisen kann?“

    Ich stellte diese aus der Sicht der etablierten Wissenschaft abwegige Frage behutsam.

    Doch Boriska lebte plötzlich auf und begann voller Elan über den Aufbau von UFOs zu sprechen. „Wir sind einfach gestartet und schon waren wir in der Nähe der Erde!“

    Dann nahm er ein Stück Kreide und zeichnete etwas Dreieckiges an die Tafel.

    „Es gibt sechs Schichten“, schwärmte er. „Die äußere Schicht umfasst 25 Prozent einer beständigen Substanz, die zweite Schicht nimmt 30 Prozent ein und ist gummiartig, die dritte nimmt ebenfalls 30 Prozent ein und besteht wieder aus Metall, aus vier Prozent besteht eine Schicht mit magnetischen Eigenschaften.“ Er schrieb die Zahlen an die Tafel. „Wenn man die magnetische Schicht mit Energie versorgt, kann der Apparat durch das ganze Universum fliegen.“

    Wir Erwachsenen sahen uns an. In welchem Schuljahr nimmt man Prozentrechnen durch? Natürlich waren sie in der Schule noch nicht so weit gekommen, außerdem hatte Boriska anscheinend nach wie vor ernsthafte Probleme in der Schule. Er wurde direkt in die zweite Klasse eingestuft, aber dort versuchte man schnell, ihn wieder loszuwerden. Wem würde es schon gefallen, wenn ein Kind die Lehrerin plötzlich mit den Worten unterbricht: „Maria Iwanowna, Sie sagen uns nicht die Wahrheit! Sie unterrichten uns falsch!“ Und das passiert nicht nur einmal am Tag.

    „Welche Mission hat Boriska auf der Erde? Weiß er es?“, fragte ich sowohl ihn als auch seine Mutter.

    „Er sagt, dass er es nur vermuten kann“, meinte Nadeschda. „Er weiß etwas über die Zukunft der Erde, zum Beispiel, dass Wissen entsprechend der Güte und Bewusstseinsstufe verteilt wird. Neues Wissen wird niemals bösartige Menschen mit lasterhaftem Leben erreichen – Diebe, Räuber, Alkoholiker – und auch diejenigen nicht, die sich nicht zum Guten hin verändern wollen. Sie werden den Planeten verlassen. Er glaubt, dass Informationen die wichtigste Rolle spielen werden. Eine Zeit der Eintracht und des Miteinanders wird auf der Erde anbrechen.“

    „Boris, woher weißt du das?“

    „Aus meinem Inneren“, antwortete er ernst.

    Mit fünf Jahren versetzte er seine Eltern in Erstaunen, als er anfing, über Proserpina zu reden, einen Planeten, der bereits vor hunderttausenden oder womöglich Millionen von Jahren gestorben war. Und dieses Wort – Proserpina – sagte er, ohne es schon einmal irgendwo anders gehört zu haben.

    „Er wurde von einem Strahl durchschnitten und zerfiel in seine Einzelteile“, erklärte Boriska. „Physikalisch gesehen existiert der Planet nicht mehr, aber seine Bewohner teleportierten sich in die fünfte Dimension, die sie als Parallelwelt bezeichnen. Wir beobachteten den Tod des Planeten vom Mars aus“, stellte Boriska klar.

    Und plötzlich sagte er das Unvorstellbare: Er sagte, die Erde habe als ein lebendiges, bewusstes Wesen die Kinder von Proserpina aufgenommen, um sie zu unterrichten. Deshalb werden hier gelegentlich Kinder geboren, die sich an ihren Heimatplaneten erinnern können und sich selbst als Außerirdische betrachten.

    Boris` Mutter Nadeschda hielt in ihrem Tagebuch fest, was ihr Sohn ihr einmal gesagt hatte:

    „Du bist eine Wegbereiterin. Du hast den Weg für uns geebnet. In den höchsten Sphären hält man dich für eine Heldin. Du trägst die größte Last auf deinen Schultern. Ich bin für die Neue Zeit gekommen. Ein holographischer Code ist bereits im Weltall sichtbar. Alles wird in einem neuen Feuer der Gedanken ans Tageslicht kommen, schon bald … Der Übergang von einer Welt in die andere wird durch das Wesen der Zeit vollzogen. Ich bringe die Neue Zeit. Ich bringe die Neuen Informationen …“

    Boriskas Mars-Chroniken

    Ungefähr ein Jahr später reiste ich nach Schirnowsk, um Boriska zu treffen und die neuesten Einzelheiten aus seinem Leben zu erfahren. Natürlich unterhielt ich mich zuallererst mit seiner Mutter.

    „Ich schaute in das Zimmer, weil ich hörte, wie Boriska mit jemandem sprach, aber ich wusste mit Sicherheit, dass er allein war“, erinnert Nadeschda sich. „Er war tatsächlich allein, vor ihm befand sich ein farbiges Mosaik aus Kinderbausteinen, und die DNS-Doppelhelix war zu sehen! Aufgrund meines Studiums am Medizinischen Institut habe ich sie genau erkannt.

    Und er sagte zu jemandem: ‚Ich bin zwar der Pilot eines Forschungsschiffes, ein Wissenschaftler, aber ich werde niemals Human- und Reptilien-DNS kreuzen! Das widerspricht den Gesetzen der natürlichen Auslese.‘ Einige lateinische Wörter folgten. Ich war fassungslos, doch anstatt weiter zuzuhören, schüttelte ich ihn. ‚Was soll das? Mit wem redest du da?‘ Und Boriska erwachte plötzlich aus seinem Trancezustand, er war verwirrt und murmelte ‚Ich spiele doch nur.‘

    Wieder einmal wurde mir bewusst, dass ich meinen Sohn nicht besonders gut kenne. Als ich ihn später darauf ansprach, sagte er mir jedenfalls, diese Information sei nicht für Menschen bestimmt, und dass seine DNS-Abschnitte auf dem Mars etwas anders gewesen seien – etwas anders als die DNS der lemurischen Art.

    Doch ich begriff zumindest so viel, dass, wenn er sich an bestimmte Lebensabschnitte auf dem Mars erinnert, es dabei um verschiedene Zeiten geht. Das heißt, er hat anscheinend mehrmals auf dem Mars gelebt und erinnert sich an verschiedene Episoden seiner Leben, wahrscheinlich über einen Zeitraum von vielen Tausend Jahren hinweg.“

    „Also glauben Sie nicht, dass es sich lediglich um kindliche Phantasien handelt?“

    „Manchmal wünschte ich, es wäre so, aber es passt einfach nicht zusammen. Es ist zu viel ganz und gar außergewöhnliches Wissen im Spiel. Er kann es einfach nirgendwo herhaben. Natürlich glaube ich nicht, dass er sich an seine vergangenen Leben in der Art und Weise erinnert, wie wir uns an den gestrigen Tag. Natürlich nicht. Seine Erinnerung ist bruchstückhaft und kommt nur unter bestimmten Umständen zum Vorschein; und möglicherweise verblasst sie langsam. Ja, er kann eine Verbindung zu äußeren Informationsquellen herstellen und ihr Transmitter sein, aber zehn Minuten später kann er es schon wieder vergessen haben, eben wie ein ganz normales Kind.“

    Dennoch sind ihre Aufzeichnungen der letzen Monate sonderbare Erinnerungen von Boriska an schwerwiegende Kataklysmen auf dem Mars. Zum Beispiel beharrt er darauf, dass es in den letzten hundertausenden, wenn nicht sogar Millionen von Jahren, ernsthafte Probleme mit der Wasserversorgung gegeben hat. Der Mars begann in katastrophalem Ausmaß, seine Atmosphäre und sein Wasser zu verlieren. Boriska sagte, es hätte Spezialschiffe gegeben, die zum nahegelegensten Planeten, der Erde, geflogen seien, um Wasser aufzunehmen. Sie sahen aus wie Zylinder und dienten als Mutterschiffe.

    Er sprach viel über seine Pflichten und seine Arbeit im Weltraum. Der Junge mag amerikanische Filme über Weltraumabenteuer und –kriege nicht besonders. Er meint, dass darin alles verdreht und erfunden sei. Schiffe vom Mars konnten durch das gesamte Sonnensystem reisen und hatten etliche Stützpunkte auf verschiedenen Planeten und deren Trabanten.

    Offenbar war er kein schlechter Pilot und besaß hervorragende berufliche Qualitäten. Laut seiner Geschichten nahm er oft an Flügen zum Saturn teil, wobei die Schwierigkeit darin bestand, durch den Bereich des Asteroidengürtels zu navigieren. Viele seiner Freunde kamen bei dem Versuch ums Leben.

    „Weißt du, Mama, ich habe nicht nur Wasser zum Mars gebracht!“, erklärte Boriska eines Tages. „Du sagst immer ‚Mars hier, Mars da‘, aber ich war für den Jupiter verantwortlich! Wir waren mit einem besonderen Projekt betraut, wir sollten die Entstehung einer zweiten Sonne in unserem Sonnensystem vorantreiben. Und diese zweite Sonne sollte der Jupiter werden. Doch im ganzen Sonnensystem gab es dafür nicht ausreichend physische Masse. Daher war das Projekt nie erfolgreich.“

    Einmal sagte er, die Wissenschaftler der Erde wären bestimmt daran interessiert, zu erfahren, dass es nicht neun Planeten in unserem Sonnensystem gäbe, sondern noch zwei mehr. Sie lägen jenseits des Planeten Pluto.

    Laut seiner Aussage war der Mars früher näher am Jupiter, und der Mond gehörte damals noch zum Mars. Doch nach einem gigantischen kosmischen Kataklysmus änderte der Mars seine Umlaufbahn, wodurch die Erde zu ihrem Trabanten kam, dem Mond. Boriska kann sich jedoch nicht an Einzelheiten aus dieser Zeit erinnern.

    Während er eine TV-Sendung auf dem Discovery Channel sah, begann er einmal, begeistert über die Zivilisation der Grauen zu sprechen – kleine Humanoide mit riesigen Augen.

    „Es sind keine Marsianer“, sagte er und deutete auf den Bildschirm. „So sind wir nicht; wir sind den Lemurianern und Atlantern ähnlicher. Erstens sind wir groß und sie sind zwergenhaft. Zweitens sind die Grauen unbarmherzig. Sie stammen aus einer anderen Galaxie und führen alle möglichen Experimente an Menschen durch. Wir mussten sie sogar bekämpfen, denn es sind Aggressoren. Unsere Art war freundlich, weniger aggressiv und überaus klug, denn wir waren sogar in der Lage, übernatürliche Kräfte zu nutzen.“

    Die Wörter schossen nur so aus ihm heraus, bisweilen verhaspelte er sich. Nach seiner kurzen Rede wandte der Junge seine Aufmerksamkeit wieder seinen normalen Spielen zu und das „Problem mit den Grauen“, wie seine Mutter es nannte, ist bis jetzt nicht wieder aufgekommen. Es schien ein Aufflackern von Erinnerung zu sein, das sich vielleicht niemals wiederholt.

    Doch ob neue Aussagen über das Leben im Weltraum, auf dem Mars oder im Sonnensystem auftauchen werden, ist zweifelhaft. Der Junge ist dabei, sich „zu verschließen“, wie Experten es ausdrücken. Sehr wahrscheinlich wird dies durch die Schwierigkeiten unserer irdischen Realität verursacht – so wie bei anderen Indigo-Kindern auch.

    Wissenschaftliches Interesse an Indigo-Kindern

    Dass Vertreter der Wissenschaft echtes Interesse an Boriska zeigen, ist unbestreitbar. Ein Doktor der Physik und Mathematik, Professor Wladislaw Lugowenko vom Akademischen Institut für Erdmagnetismus, Ionosphäre und Radiowellenausbreitung (IZMIRAN) der Russischen Akademie der Wissenschaften, traf sich mit Boriska und lud ihn zu einer Untersuchung nach Moskau ein.

    Einige von Lugowenkos Kollegen nahmen an der Untersuchung des Jungen teil. Lugowenko leitet die Erforschung von Indigo-Kindern in Russland und anderen Ländern. Er geht davon aus, dass sie in den letzten 20 Jahren aus einem bestimmten Grund auf diese Welt gekommen sind. Offenbar sind diese Kinder eng mit der Entwicklung einer künftigen Zivilisation auf der Erde verbunden.

    Boriska und seine Mutter wurden zu einem besonderen Ausbildungscamp beim Atalski-See in der Provinz Tulskaja eingeladen. Dort befindet sich ein Punkt, wo die Energie der Erde eine ungewöhnliche Wirkung auf Menschen ausübt.

    Ich habe einen wissenschaftlichen Bericht über die Messungen von kausalen, ätherischen, emotionalen und mentalen Grenzen der Biofelder der Forschungsmitglieder gelesen. Zunächst muss festgestellt werden, dass der Junge im Vergleich zu den anderen Teilnehmern ein wirklich starkes Biofeld hat und zweitens, dass sich sein Biofeld nach der Expedition weiter ausdehnte als das der anderen.

    Photographien von Boriskas Aura sagen ebenfalls eine Menge über ihn aus. Folgendes ist einem Dokument entnommen:

    „Vor dem Experiment war die vorherrschende Farbe auf dem Photo gelb, das charakterisiert die geistige Stärke einer glücklichen, attraktiven Person. In der unteren, linken Ecke lässt sich eine helle rote Farbe erkennen, die auf die Lebhaftigkeit, selbstlose Liebe und Energie des Jungen hinweisen könnte.

    Nach dem Experiment änderte sich das Bild nur geringfügig: In der unteren, linken Ecke tauchte ein grünes Licht auf. Das deutet auf die Lebenskraft, positive Absicht und Freundlichkeit des Jungen hin.“

    Lugowenko beabsichtigt, die Untersuchungen an Boriska fortzuführen und reiste vor kurzem nach Schirnowsk, um sich mit Boriskas Leben in seinem familiären Umfeld vertraut zu machen.

    Außerdem besuchte er die anomale Zone auf dem Blauen Berg, der einige Dutzend Kilometer von Schirnowsk entfernt liegt.

    „Ich bin sicher, dass Indigo-Kinder sich durch ihr moralisches Bewusstsein erheblich von anderen Kindern in ihrem Alter unterscheiden“, berichtet Dr. Lugowenko. „Sie haben eine außergewöhnliche Sensibilität gegenüber jeder Unaufrichtigkeit, eine entwickelte Intuition, telepathische Kräfte und eine Verbindung zum Kosmos. Wir können nur hoffen, dass der Junge seine ihm zugedachte Mission auf der Erde erfüllt, über die weder er noch wir bislang etwas wissen.“

    „Wenn böse Mächte ihn nicht davon abhalten“, möchte ich hinzufügen.

    Hoffen wir, dass Boriskas schwierige Erfahrungen nur dazu dienen, ihn stärker zu machen.

    Anmerkung des Herausgebers
    Dieser Artikel wurde freundlicherweise von Project Camelot zur Verfügung gestellt und aus Platzgründen editiert. Die vollständige englische Fassung sowie Videomaterial vom Team des Project Camelot über Boriska finden Sie unter http://projectcamelot.org/indigo_boy_from_mars.html.




    Orginal Interwiev in Deutsch als PDF : http://projectcamelot.org/Boriska_Ein_I ... m_Mars.pdf


    Video habe ich LEIDER nur in Englisch gefunden, sollte jemand das Video auf Deutsch haben Bitte hier posten

  3. #3
    Gast

    Re: Die Indigo Evolution

    »Indigokinder« in den Superstar-Talentshows

    In vielen Ländern sind wieder die Superstar-Talentwettbewerbe 2010 angelaufen oder bereits abgeschlossen. Diese Fernseh-Shows können als billige Unterhaltung und Ablenkung von den wirklichen Problemen der Welt bezeichnet werden. Manchmal werden dabei aber auch wirklich große Talente entdeckt, die auch ein kritisches Publikum zu begeistern und zu berühren vermögen. In diesem Artikel möchte ich einige Beispiele von jungen Künstlern erwähnen, die man als »Indigo-Kinder« bzw. Indigo-Jugendliche bezeichnen könnte. Außergewöhnlich ist ein Beitrag aus dem aktuellen Wettbewerb in China.



    »Indigokinder«

    Der Begriff »Indigokinder«, der heute zu einem esoterischen Allerweltswort geworden ist, bezieht sich auf besonders begabte und sensitive junge Menschen, die dem Geist der neuen Zeit entsprechen und alte Strukturen herausfordern oder mit ihrem Talent neu beleben. Einige dieser Kinder sind mittlerweile erwachsen. Die Zuordnung des Begriffs »Indigokind« kann nur subjektiv sein, und solche Kinder hat es natürlich immer schon gegeben. Das Besondere an der heutigen Zeit ist die wachsende Anzahl dieser Kinder, die mit ihrem künstlerischen Talent oder mit ihren sonstigen Begabungen auffallen. Ob diese wachsende Anzahl einfach auf die technischen Möglichkeiten zurückgeht, die heute ganz anders sind als noch vor fünfzig Jahren, oder ob tatsächlich zunehmend »neue« bzw. »alte« Seelen inkarnieren, sei dahingestellt.

    Ein Pianist ohne Arme

    Beim chinesischen Talentwettbewerb, der (nach dem US-Vorbild »America’s Got Talent«) »China’s Got Talent« genannt wird, trat in der ersten Runde von 8. August 2010 ein 23-Jähriger auf, dessen Beitrag momentan auf youtube weltweit die Menschen beeindruckt und schon weit über eine Million Mal angeschaut wurde.

    Liu Wei stammt aus Peking und verlor 1997 mit zehn Jahren aufgrund eines Unfalls mit einer Stromleitung beide Arme. Nach 45 Tagen intensiver Behandlung war sein Leben gerettet, und der Knabe wollte weiterleben. Er lernte, ohne Arme zu essen und sich anzuziehen, dann lernte er auch, einen Computer zu bedienen. Mit 19 begann er sogar, mit seinen Füßen Klavier zu spielen, und nun, vier Jahre später, hatte er einen Auftritt vor einem Millionenpublikum in China – und danach via Internet auch weltweit. Er spielte »Mariage d’amour« von Richard Clayderman.

    Die Dreier-Jury und das Publikum sind zutiefst bewegt, sowohl wegen Lius Musik als auch wegen seines Schicksals und seiner Persönlichkeit. Nach der ersten Vorstellung sagt der Juror, ihm fehlten die Worte – er, Liu solle etwas sagen. Und Liu sagt: »Für mich gab es nur zwei Möglichkeiten im Leben: entweder bald zu sterben oder mein Leben auf eine wundervolle Weise zu leben. Niemand sagt, dass man das Piano nur mit den Händen spielen darf.« Und er lacht und strahlt voller Lebensfreude. Der Juror, der seine Sprache wiedergefunden hat, kommentiert: »Ich denke, es geht nicht nur mir so, auch den anderen in der Jury und dem Publikum: Wenn wir Liu Wei zuschauen und seine Musik hören, dann verschwinden in unserem Leben all unsere Klagen und Unzufriedenheiten. Seht diesen jungen Mann, wie er Klavier spielt. Ich denke, wir sollten aufhören zu klagen, und wir sollten tun, das du sagst: das Leben auf eine wundervolle Weise leben. DANKE!«

    Die Frau in der Jury fügt hinzu: »In dir sehen wir Talent im Talent. Ich denke, wirkliches Talent bedeutet, das eigene Potential mit dem ganzen Leben zum Ausdruck zu bringen, und nicht einfach nur, um eine Show vorzuführen. Ich bin sehr bewegt.« Der erste Juror sagte zur Frage, ob Liu in die nächste Runde kommen soll: »Bei einem Begabten wie Dir sollten wir nicht einfach JA sagen. Wir sollten sagen: Sei gesegnet, und DANKE!«

    Im Begleitfilm zu seinem Auftritt sagte Liu: »Als ich zehn Jahre alt war, hatte ich einen Unfall, der mir zeigte, wie zerbrechlich das Leben ist. In jedem Moment können wir es in Sekundenschnelle verlieren.« Er lebt ohne Klage und ohne Selbstmitleid: »Es ist eine innere Einstellung. Ich sage mir einfach: wenn ich es will, dann tu ich's.«

    Auf youtube schreiben Hunderte von Menschen, wie sehr dieser junge Mann sie in ihrem eigenen Leben inspiriert und ihnen neue Kraft und Zuversicht gibt. Diese fast übermenschliche Ausstrahlung und Wirkung ist Lius eigentlicher Erfolg. Es ist zu bezweifeln, dass er diesen Wettbewerb gewinnen wird – mit den Zehen kann man einfach nicht so virtuos spielen wie mit den Fingern. Er selber hofft, unter die letzten drei zu kommen, und will auf jeden Fall weiterhin Musik machen.



    Australia’s Got Talent 2010

    Auch in Australien sorgte ein »Indigo-Boy« für Aufsehen, der 15-jährige Bobby Andonov, der gefühlvoll und ausdrucksstark wie ein langjähriger Profi singt. In der ersten Runde sang er Leonard Cohen’s »Hallelujah« und begeisterte die Jury. »Dies ist die beste Version dieses Lieds, die ich je gehört habe!« Im Final schaffte er es dann nicht zum endgültigen Sieg, aber auch hier bekam ein junger Mensch dank dieser Fernsehveranstaltung die Möglichkeit, viele Menschen zu erreichen und zu berühren.





    Im folgenden möchte ich zwei junge Talente aus früheren Jahren erwähnen, die in ihrem Land dann auch tatsächlich den ersten Preis gewannen: die damals 11-jährige Bianca Ryan (heute ist sie 15) und die 24-jährige Kseniya Simonova.

    Kseniya Simonova

    Seit 2009 hat auch die Ukraine eine Fernsehsendung, die der Sendung »Deutschland sucht den Superstar« entspricht. Siegerin dieses ersten Talentwettbewerbs war eine junge Frau, die weder sang noch ein Wort sprach: die 24jährige Kseniya Simonova (geb. 1985). Was sie vorführte, war eine Sandanimation. Sie zeichnet von Hand eine fließende Abfolge von Bildern in eine dünne Schicht von feinem Sand, genauer gesagt Vulkanasche, die auf einer von unten beleuchteten Glasplatte liegt. Ihre Zeichnungen werden über eine Filmkamera auf eine Leinwand projiziert. Der Fluß der Zeichnungen ist auf die Sekunde genau perfekt auf die Begleitmusik bzw. die Begleitgeräusche abgestimmt.

    Kseniya hatte ihr Talent erst ein Jahr zuvor, 2008, entdeckt, als ihr Geschäft aufgrund der Finanzkrise geschlossen werden musste. Sie begann mit Strandzeichnungen, entwickelte aber schnell ihren eigenen Stil der Sandanimation. »Symphonien in Sand« wird ihre Kunst auch genannt. Die Zeitungsberichte und viele Kommentare verwendeten das Wort »zaubern«: Kseniya zaubere in einer universell verstandenen Sprache Szenen aus dem Sand wie ein Dichter Worte aus der Sprache. Bei ihrem Auftritt im Finale klatschte das Publikum an einer Stelle im Takt, und Kseniya tanzte dazu, ohne beim Zeichnen einen Fehler zu machen oder die sekundengenaue Synchronisation zu verpassen. Die youtube-Aufzeichnungen ihrer Auftritte wurden seit den letzten vierzehn Monaten über 10 Millionen Mal angeschaut.

    Als Siegerin gewann sie eine Preissumme im Wert von umgerechnet rund 100.000 Euro. Aus einem youtube-Kommentar geht hervor, dass sie in diesen Talentwettbewerb einstieg, um Geld aufzutreiben, weil sie einem todkranken Mädchen helfen wollte, was sie dann auch tat. Sie kaufte sich dazu auch ein Haus und gab einen Teil des Geldes an wohltätige Zwecke. Sie leitet eine Bewegung, die sich gegen Abtreibungen einsetzt, und ist auch sonst in vieler Hinsicht aktiv.



    Der in dieser Filmaufzeichnung zu sehende Auftritt war Kseniyas großer Durchbruch, mit dem sie das Finale des Talentwettbewerbs erreichte.

    Sie zeichnet Szenen aus dem Zweiten Weltkrieg: die Invasion und Besetzung der Ukraine durch Hitlers Armeen. Für die Ukraine war diese Zeit besonders katastrophal: rund 10 Millionen Menschen, ein Viertel der Gesamtbevölkerung, kamen ums Leben. Und nach dem Krieg fielen weitere Millionen von Menschen den Massakern und Aushungerungsmanövern durch Stalin zum Opfer.

    Die Sandanimation beginnt mit einer Szene von Frieden und Liebe: ein Liebespaar sitzt auf einer Bank. Dann verdüstert sich die Szene plötzlich, und eine Radiostimme verkündet: »Achtung, ich bitte um Ihre Aufmerksamkeit: Heute, am 22. Juni 1941 um vier Uhr morgens hat die deutsche Armee unsere Grenzen angegriffen. Der Zweite Weltkrieg hat uns erreicht ...« Währenddessen zeichnet Kseniya die Wirren des Krieges. Flugzeuge. Angstverzerrte Gesichter. Bomben. Ein kleiner Junge im Laufgitter. Die Frau bekommt einen Brief von der Front, das Gesicht der jungen Mutter wird zur alten Frau, aber der Brief bleibt. Ihr Mann kam vom Krieg nicht zurück. Sie und ihr Kind gehen zum Grab des unbekannten Soldaten. In der Schlußszene zeichnet Kseniya die junge Mutter mit dem Kind. Der tote Mann erscheint im Fenster, und Kseniya schreibt auf Russisch:

    1945

    ?? ?????? ?????

    »Du bist immer bei uns«

    (Nähere Informationen, auch zur Musik: google »Sand Requiem FAQ«)

    Final-Auftritt Teil 1

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    Final-Auftritt Teil 2



    Kseniya zeichnet in ihrem Final-Auftritt zuerst die Erde, aus der sie eine schwangere Frau werden lässt, dann die glücklichen Eltern mit dem neugeborenen Kind. Der Sohn wächst heran und wird Maler, nimmt sich aber keine Zeit für seine Eltern. Sein alt gewordener Vater liegt im Sterben, die Mutter versucht, den Sohn telefonisch zu erreichen, aber niemand antwortet. Der Vater stirbt. Später sieht die alte Mutter ihren Sohn im Fernsehen. Auch sie stirbt. Erst jetzt, wo es zu spät ist, erinnert sich der Sohn an seine Eltern. Er kniet vor dem Grab. Die Eltern schauen vom Himmel herab. Kseniya schreibt: »Komm nicht zu spät.«

    Kseniya bei der Preisverkündung



    Bianca Ryan

    Ihr Auftritt bei der ersten Durchführung von »America’s Got Talent« 2006 ist bereits legendär, und auf youtube gehört die Aufzeichnung dieser Sendung insgesamt zu den 100 meistgeschauten Musikvideos:



    Bianca Ryan (geb. 1.9.1994) war damals elf Jahre alt und trat mit dem anspruchsvollen Soul-Lied »And I’m telling you I’m not going« auf. Als sie ankündingte, sie werde dieses Lied singen, reagierte die Jury skeptisch, aber schon nach den ersten Zeilen waren die drei Jury-Mitglieder sprachlos, und das Publikum reagierte mit einem Begeisterungssturm. Sie gewann diese erste amerikanische Talentshow, und bereits im November 2006, kurz nach ihrem zwölften Geburtstag, erschien ihre erste CD. Es folgten Konzerte in den USA und in Europa, und heute gehört sie zu den viel versprechendsten Nachwuchskünstlerinnen der USA. Immer wieder betont sie in Interviews, ihr Hauptanliegen sei es, andere junge Menschen zur Verwirklichung ihrer Talente und ihrer Kreativität zu inspirieren.


    Bianca Ryan (2006), kurz nach ihrem 12. Geburtstag, live bei der Martha-Stewart-Show. Sie singt das Lied von Bette Midler, »The Rose«.

    [link=http://info.kopp-verlag.de/armin-risi/-indigokinder-in-den-superstar-talentshows.html]
    [/link]

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