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Thema: Die Himmelsscheibe von Nebra

  1. #1
    Susi
    Gast

    Die Himmelsscheibe von Nebra

    Die Himmelsscheibe von Nebra

    Die mindestens 3600 Jahre alte Himmelsscheibe von Nebra, die im Jahr 1999 entdeckt wurde, gilt als archäologischer Sensationsfund. Wissenschaftler vermuten sogar, dass die Scheibe noch deutlich älter ist. Nun wurde eine Erklärung gefunden, warum die Scheibe in Vergessenheit geriet und von unseren Vorfahren vergraben wurde.


    Die Himmelsscheibe von Nebra, weltweit älteste konkrete Himmelsdarstellung, erstellt vor 3600 Jahren im heutigen Sachsen

    Die Himmelsscheibe von Nebra ist eine Bronzeplatte aus der Bronzezeit mit Applikationen aus Gold, die offenbar astronomische Phänomene und Symbole religiöser Themenkreise darstellt. Sie gilt als die weltweit älteste konkrete Himmelsdarstellung und als einer der wichtigsten archäologischen Funde aus dieser Epoche. Gefunden wurde sie am 4. Juli 1999 von Raubgräbern in einer Steinkammer auf dem Mittelberg nahe der Stadt Nebra in Sachsen-Anhalt. Seit 2002 gehört sie zum Bestand des Landesmuseums für Vorgeschichte Sachsen-Anhalt in Halle.

    Als Insignium der Macht war sie mit der Abbildung von Sonne, Mond und Sternen für die Menschen der Bronzezeit letztlich wegen des auf Vulkanausbruchs auf Thera (heute Santorini, Griechenland) wertlos geworden, meinen Wissenschaftler. Das Symbol des alten Kultes wurde entweiht und zusammen mit zwei goldverzierten Schwertern, bronzezeitlichen Spiralringen und Bronzebeilen an einem damals heiligen Ort, auf dem Mittelberg bei Nebra (Burgenlandkreis), vergraben und damit den Göttern geopfert.

    Das fanden Forscher der Universitäten Mainz und Halle heraus und erklären es so: Die auf der Mittelmeerinsel Thera hoch aufsteigende Vulkanasche verfinsterte bis nach Mitteleuropa den Himmel für 20 bis 25 Jahre. Während dieser Zeit wurde es auch ein bis zwei Grad kälter. Mit der Vergrabung der Scheibe wollte man die Götter gnädig stimmen und die alten Zustände wieder herbei sehnen.


    Die Neue Osnabrücker Zeitung kommentiert die wissenschaftlichen Ergebnisse:
    Raubgräber fanden sie, Forscher erkannten in ihr die älteste astronomische Abbildung der Menschheit: Die Entdeckung der Himmelsscheibe von Nebra vor zehn Jahren war spektakulär, eine Steigerung ihrer Faszinationskraft kaum vorstellbar.

    Die aktuelle Forschung gibt dem Fund doch noch eine weitere, fast mythische Bedeutung. Nachdem die vorgeschichtlichen Astronomen auf der Scheibe ihre Kenntnisse fixiert hatten, so die These, hat die Natur sie unbrauchbar gemacht. Ein Vulkan äscherte die Sterne ein; alles Wissen war infrage gestellt. Die Folge: Eine Opferung der Kulturleistung sollte die Götter versöhnen.

    Auf essenzielle Weise ist in dem frühen Kapitel der Wissenschaftsgeschichte einer ihrer Grundbewegungen vorgezeichnet: der Wunsch, die Natur zu beherrschen - und seine Enttäuschung in der Katastrophe. Die Scheibe zeugt von einer Erkenntnislust, die zu immer komplexeren Konzepten führt. Und die doch vor der grundsätzlichen Rätselhaftigkeit des Kosmos kapitulieren muss - oder in die Religion ausweicht. So wird der Fund von Nebra das Sinnbild für ein seit Jahrtausenden frustriertes Fragen. Der Kosmos ist immer besser, aber nie ganz zu begreifen. Wissen bleibt ein Modell: Die Welt, wie wir sie verstehen, ist eine Scheibe.



    Sommersonnenwende:
    Durch Ausrichtung vom Mittelberg zum Brocken
    wird die Scheibe justiert.
    Dargestellt ist der Sonnenuntergang.
    Quelle :

    http://www.mmnews.de/index.php/etc/6185-die-himmelsscheibe-von-nebra

  2. #2
    Gast

    Die Himmelsscheibe von Nebra

    Die Himmelsscheibe von Nebra ist eine Bronzeplatte mit Applikationen aus Gold, die offenbar astronomische Phänomene und Symbole religiöser Themenkreise darstellt. Sie gilt als die weltweit älteste konkrete Himmelsdarstellung und als einer der wichtigsten archäologischen Funde aus der Bronzezeit. Die Applikationen aus unlegiertem Goldblech sind in Einlegetechnik gearbeitet und wurden mehrfach ergänzt und verändert. Aufgrund der Begleitfunde (Bronzeschwerter, zwei Beile, ein Meißel und Bruchstücke spiralförmiger Armreife) ist zu vermuten, dass sie etwa um 1600 v. u. Z. vergraben wurde, ihr Herstellungsdatum wird auf 2100 bis 1700 geschätzt.

    Der Fundort liegt innerhalb einer jüngeren, ringförmigen Wallanlage auf dem Gipfel des 252 Meter hohen Mittelbergs, ca. 4 Kilometer westlich der Stadt Nebra, inmitten des Ziegelrodaer Forstes. Ob es sich um einen Hort oder um ein Grab handelt, ist bisher ungeklärt. Der Ort auf dem damals vermutlich unbewaldeten Berg dürfte schon in der Jungsteinzeit genutzt worden sein. Etwa 20 Kilometer entfernt von der Fundstelle befindet sich die ebenfalls runde, etwa auf das 5. Jahrtausend datierte Kreisgrabenanlage von Goseck, die astronomische Kenntnisse schon aus weit älterer Zeit als zur Entstehung der Himmelsscheibe von Nebra belegt. Die Himmelsscheibe wird mit der Aunjetitzer Kultur in Verbindung gebracht.

    Im Vergleich zu den umgebenden Kulturgruppen, bei denen sich der Übergang zur Bronzezeit anfangs durch gehämmertes Kupfer zeigt und nur langsam zu gegossenen Formen übergeht, finden sich bei den Aunjetitzern bereits sehr früh gegossene Kupfer- und Arsenbronzegegenstände , die allmählich durch Zinnbronze ersetzt wird. Die Herstellung dürfte als "Guss in verlorener Form", aber auch unter Verwendung von mehrteiligen wiederverwendbaren Schalengussformen ausgeführt worden sein. Noch nicht geklärt ist, ob im Erzgebirge, welches im Gebiet der Aunjetitzer Kultur liegt, damals Bergbau auf Kupfererze und das in Europa seltene Zinn betrieben wurde. Chemische und radiologische Untersuchungen legen nahe, dass das für die Scheibe verwendete Kupfer aus Erzminen im heutigen Österreich (Lagerstätte vom Mitterberg bei Salzburg) stammt. Weitere Untersuchungen verweisen auf Cornwall als Herkunftsort des Goldes sowie des verwendeten Zinns.

    Wie bereits die sogenannten Schnurkeramiker unterscheiden sich auch die Träger der Aunjetitzer Kultur physisch nicht signifikant von der heutigen Bevölkerung Nordmitteleuropas. Manche Linguisten nehmen an, dass die Träger beider Kulturen indogermanische Idiome sprachen. Begründet wird dies vor allem damit, dass indogermanische Dialekte sich wegen etymologisch übereinstimmender Flussnamen indogermanischer Herkunft in weiten Teilen Mitteleuropas (Alteuropäische Hydronymie) spätestens im Laufe des dritten Jahrtausends in Mitteleuropa ausgebreitet haben müssten. Der Münchner Indogermanist Wolfram Euler vertritt die Ansicht, dass die Träger der nördlichen Gruppe der Aunjetitzer Kultur (nördlich von Erzgebirge und Sudeten) prägermanische Idiome sprachen, somit also auch die Schöpfer der Himmelsscheibe von Nebra.

    Ausgelöst durch den Fund der Himmelsscheibe hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft in einem groß angelegten Forschungsprojekt 3,3 Millionen Euro in die weitere Untersuchung der Hintergründe der Bronzezeit investiert. Seit September 2004 wurden sechs Jahre lang 24 frühbronzezeitliche Bauten untersucht. Dazu gehört auch der Fundort der Himmelsscheibe auf dem Mittelberg. Weiter gehören dazu zwölf so genannte Kreisgrabenanlagen in Sachsen-Anhalt, unter anderem in Egeln, Belleben und Bad Dürrenberg (Universität Halle-Wittenberg). Zudem wurden zwölf Höhensiedlungen in Sachsen-Anhalt untersucht, zentrale befestigte Orte, die vor 4000 bis 3500 Jahren auf Anhöhen errichtet wurden (Universität Jena). Die politische, religiöse oder wirtschaftliche Bedeutung dieser Höhensiedlungen konnte noch nicht geklärt werden, ist aber der Gegenstand intensiver Forschung.




    Herr der Himmelsscheibe


  3. #3
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    Re: Die Himmelsscheibe von Nebra

    In slawischen Veden wird erzählt, dass es einmal 3 Monde um die Erde gab und das wohl eine Abbildung des damaligen Himmels handelt.

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  4. #4
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    Re: Die Himmelsscheibe von Nebra

    Die Himmelsscheibe von Nebra!




    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  5. #5
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    Re: Die Himmelsscheibe von Nebra

    3 Monde?

    Wieso gucken die Leute nicht richtig hin?
    An der Scheibe sieht man deutlich am linken Rand, dass da mal genauso ein goldener Bogen gewesen sein muss wie am rechten Rand!
    Das wäre also nach dieser Theorie Mond Nr. 4 gewesen.

    Diese Bögen haben aber ECKEN!
    Auch die untere goldene Schale hat Ecken!
    Auf der Scheibe ist ein SICHELmond zu sehen, kein Halbmond!
    Hat schon mal wer einen Sichelmond mit Ecken gesehen?
    Ich seh da immer nur Spitzen!


    LG

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    Nicht lieben zu können ist keine Schuld, sondern eine Tragik. - Alice Miller -

  6. #6
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    Re: Die Himmelsscheibe von Nebra

    Grüße Euch,

    also ich seh da eine Erde,ein Mond,sprich uns,Plejaden und drei Schiffe.

    Schiffe da ich dabei natürlich an Enki denken muß,hahaha(an wen sonst)

    Auszug Wiki:
    Das Siebengestirn wurde erstmals in Sumer schriftlich als Sternbild erwähnt und als Siebengottheit der großen Götter (DIMIN.BI.DINGIRmesGALmes) bezeichnet. Sie galten als Sterne des Enki oder Sterne, die dort stehen, woher der Ostwind kommt. Im Astrolab B, das aus dem 12. Jahrhundert v. Chr. stammt, repräsentieren die Plejaden das zweite Tierkreiszeichen Stier.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Plejaden
    LG Joe
    sut Yahusha ilu samesa

  7. #7
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    Himmelsscheibe von Nebra als national wertvolles Kulturgut g

    Himmelsscheibe von Nebra als national wertvolles Kulturgut gesichert

    Halle/ Deutschland - Erstmals in Sachsen-Anhalt findet Kulturgut aus öffentlicher Hand Eingang in das "Verzeichnis national wertvollen Kulturgutes". Es handelt sich um herausragende Kulturgüter des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle und des Zentralmagazins Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg- darunter auch die sogenannte Himmelsscheibe von Nebra, eine rund 3.600 Jahre alte Bronzeplatte mit Applikationen aus Gold, die wahrscheinlich astronomische Phänomene und Symbole religiöser Themenkreise darstellt.

    Zum Schutz der Kulturgüter "hat Kultusministerium im Einvernehmen mit dem Sachverständigenausschuss für Kunstwerke und anderes Kulturgut (außer Archivgut) beim Kultusministerium Sachsen-Anhalt der Eintragung zugestimmt", berichtet das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (lda-lsa.de) in einer Pressemitteilung.

    "In das Verzeichnis können Kunstwerke und anderes Kulturgut, deren Abwanderung aus Deutschland einen wesentlichen Verlust für den deutschen Kulturbesitz bedeuten würde, eingetragen werden. Seit 2007 gilt dies auch für im öffentlichen Eigentum befindliches Kunst- und Kulturgut. Die Eintragung stellt eine besondere Würdigung der Sammlungsobjekte und ihrer hohen wissenschaftlichen, kulturgeschichtlichen und wissenschaftshistorischen Bedeutung dar."

    Das nun unter staatlichem Schutz stehende Kulturgute umfasse einen Zeitraum von mehreren Millionen Jahren und reicht von der Geiseltalsammlung mit ihren Fossilien aus dem Eozän (55,8 – 33,9 Millionen Jahre vor heute) über Himmelsscheibe von Nebra aus der Bronzezeit bis hin zu der etwa 20.000 Einzelstücke umfassenden Vogeleiersammlung des Begründers der wissenschaftlichen Oologie (Kunde zu Vogeleierschalen) Max Schönwetter (1874 – 1961).

    Seit Sommer 2010 wird das gesamte deutsche national wertvolle Kulturgut über die Internetseite "www.kulturgutschutz-deutschland.de" dokumentiert. Mit der Eintragung in die Datenbank werde die identitätsstiftende Wirkung des Kulturgutes für die jeweilige Region unterstrichen und sowohl national als auch international betont. "Daneben bietet sie jedem Interessierten im In- und Ausland die Möglichkeit, das Kulturgut unmittelbar zu betrachten, und dient damit der Schaffung von Transparenz sowie der nationalen und internationalen Präsentation von Kulturgut und dessen Bedeutung."

    LG Angeni

    Quelle:
    http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2012/01/himmelsscheibe-von-nebra-als-national.html
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  8. #8
    SPARTIAT
    Gast

    Re: Die Himmelsscheibe von Nebra

    Guten morgen @all
    Wie ihr alle Wisst, ist "Mesopotamien" und der Gilgamesch Epos" mein Steckenpferd, der mit der Bibel sehr viel Ähnlichkeit aufweist.
    Ich habe gestern Abend,einen Stammbaum der Mesopotamischen "Götter" erstellen können.Ich habe dabei die Historischen Quellen benutzt die im Berliner und im Britischen Museum ausgestellten Keilschrift Tafeln, die uns Aufschluss geben können...
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gilgamesch-Epos
    http://de.wikipedia.org/wiki/Pergamonmuseum
    http://de.wikipedia.org/wiki/Britisches_Museum
    http://de.wikipedia.org/wiki/Museum_f%C ... te_(Berlin)



    Zuallererst gibt es die Urmutter...http://de.wikipedia.org/wiki/Nammu sie gebar...An und Uraš
    http://de.wikipedia.org/wiki/An_(Gott) und
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ura%C5%A1_(G%C3%B6ttin) ist die Tochter der sumerischen Urmutter Nammu und Schwester ihres Gatten An. Ihr Kind ist Enlil.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Enlil

    Außer Enlil haben An und Uraš noch weitere Kinder und zwar...
    http://de.wikipedia.org/wiki/Martu_(Gott)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Erra
    http://de.wikipedia.org/wiki/Baba_(G%C3%B6ttin)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gibil
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nisaba
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gatumdu
    http://de.wikipedia.org/wiki/Lama%C5%A1tu
    Šebettu http://de.wikipedia.org/wiki/Siebengottheit
    Die bösen Sieben sind die Söhne des Himmelsgottes An (auch Anu), helfen aber dem Pestgott Erra.
    Gegen die Pest wurde eine Trias von Ea/Enki, Šamaš und Marduk angerufen!


    In der Astrologie der Babylonier werden die Šebettu mit den Plejaden identifiziert. Ihr Symbol sind sieben Punkte.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Plejaden Stern des Enki
    Angeblich werden die Plejaden auf der frühbronzezeitlichen Himmelsscheibe von Nebra dargestellt.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Himmelsscheibe_von_Nebra
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenwende_(Astronomie)
    Die Wintersonnenwende fällt in der Mitteleuropäischen Zeitzone gegenwärtig etwa gleich häufig auf den 21. und 22. Dezember
    http://de.wikipedia.org/wiki/Steinzeitkalender
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnentempel
    In der frühen Bronzezeit kommen sie in Europa, Ägypten und in Indien gleichermaßen vor wie in Lateinamerika, z. B. der Maya-Kultur, wie etwa den Sonnentempel von Teotihuacán.


    Die guten Šebettu sind Söhne des Enmešarra und bekämpfen die bösen Dämonen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Enme%C5%A1arra
    Enmešarra ist der „Herr aller Me“ (Schöpfungskraft). Bei den Sumerern war er der Gott der Unterwelt, der Gott aller Gesetze und Kräfte und der 100 Me (der 100 göttlichen Kräfte). Zusammen mit seiner Gattin Ninmešarra zählt er zu den Urahnen von An und Enlil, denen er die Herrschaft übergeben hat. Er ist Vater von sieben Kindern. Laut einer Beschwörungsformel aus assyrischer Zeit übergaben die Beiden „Zepter und Herrschaft“ an eine neue Generation Götter um An, Enlil und Enki.
    Me??? (Schöpfungskraft) http://de.wikipedia.org/wiki/Elektron !!!
    Wechselwirkungen des Elektrons...
    In einem Festkörper erfährt das Elektron Wechselwirkungen mit dem Kristallgitter. http://de.wikipedia.org/wiki/Kristallgitter
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?tit ... 1221141825
    Ein Elektron ist ein „Quantenobjekt“ http://de.wikipedia.org/wiki/Quantenobjekt
    Als Quantenobjekte oder Mikroteilchen werden in der Physik Objekte bezeichnet, für deren Beschreibung die Quantenmechanik benötigt wird. Dies betrifft insbesondere Elementarteilchen und andere Objekte vergleichbarer Masse, also Objekte in der Atom- und Kernphysik, aber auch größere Teilchen wie Moleküle, wenn diese niedrige kinetische Energie und damit eine große De-Broglie-Wellenlänge haben. http://de.wikipedia.org/wiki/Elementarteilchen.
    Elementarteilchen sind die kleinsten bekannten Bausteine der Materie. Die meisten Autoren bezeichnen die Teilchen des Standardmodells der Teilchenphysik – also sechs Quarks, sechs Leptonen, die Eichbosonen (Austauschteilchen) und das Higgs-Boson – als Elementarteilchen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Higgs-Boson
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... -event.jpg



    Durch die Schicksalstafeln gebot Enlil über die anderen Götter. http://de.wikipedia.org/wiki/Schicksalstafeln
    Die Schicksalstafeln verleihen ihrem Besitzer Macht über alle Götter und unter anderem die Fähigkeit, Dinge in ihren Urzustand zurückzuverwandeln.
    Die Schicksalstafeln (?uppi šim?ti) sind in der mesopotamischen Mythologie das Symbol der Herrschaft über das Universum.
    Die Schicksalstafeln sind mit dem Siegel des Schicksals (na4kišib nam meš) gesiegelt.




    "Und jetzt Kommt es richtig heftig...die Urmutter Nammu gebar An einen Sohn, Enki. Sie und Enki erschufen die Menschen als Gehilfen der Götter. Nammu formte den Menschen aus Lehm, den sie zum Leben erweckte. Genau jenen "Menschen" den Enlil später vernichten wollte!
    Enki ist also der Erstgeborene Sohn von An. http://de.wikipedia.org/wiki/Nammu"



    Doch die Zwei Brüder verbindet noch viel mehr... aufgepasst

    Enki hat selbst Kinder...eines davon ist seine Tochter Ningal.

    Ningal Tochter von Enki, ihr Mann heißt Sin

    Sin ist der Sohn von Enlil!

    Ningal und Sin bekommen 3 Kinder...Ištar/Inanna, Šamaš/Utu und Adad
    http://de.wikipedia.org/wiki/%C5%A0ama%C5%A1
    http://de.wikipedia.org/wiki/Inanna http://de.wikipedia.org/wiki/I%C5%A1tar


    Als Sin, Šamaš/Utu und Ištar/Inanna versuchten, sich die Weltherrschaft mit An zu teilen, schickte An sein Kind, die Siebengottheit, gegen Sin aus...welche Sin umzingelte und damit eine Mondfinsternis auslöste. Nur Ea konnte Sin befreien. http://de.wikipedia.org/wiki/Enki

    Im Roten Faden hab ich es beschrieben viewtopic.php?f=23&t=286&p=51501#p51501 wichtig


  9. #9

  10. #10
    Gast

    Re: Die Himmelsscheibe von Nebra

    Fundort Mittelberg: Der Finder sagt aus

    [size=110:2ir1s08e]An einem Sonntag im Juli[/size]

    Nebra machen Sondengänger während einer illegalen Raubgrabung den Fund des Jahrhunderts: die Himmelsscheibe. Sie ist kein Einzelfund. Zusammen mit zwei Schwertern, einem Meißel, zwei Beilen und Armringen wird sie brutal dem Boden entrissen und schnell an überregional tätige Hehler weiterverkauft. Herkunft und Zusammensetzung des Fundes sind von größter Bedeutung für den Echtheitsnachweis und Grundlage für die Sicherstellung der Himmelsscheibe für die Allgemeinheit. In einem langen Gerichtsprozess wurden durch detaillierte Befragungen und Gutachten der Zusammenhang des Gesamtfundes und der originale Fundort auf dem Mittelberg bei Nebra in Sachsen-Anhalt zweifelsfrei nachgewiesen. Im Jahr 2006, sieben Jahre nach der illegalen Ausgrabung, gehen der Finder Henry Westphal und der Landesarchäologe Harald Meller gemeinsam auf den Mittelberg. Henry Westphal schildert dabei detailliert, was an diesem 4. Juli 1999, der die Welt der europäischen Archäologie so nachhaltig verändert hat, auf dem Mittelberg geschah. Durch die Rekonstruktion der Fundlage der Himmelsscheibe und der Beifunde können so zumindest einige wichtige Informationen für die Wissenschaft gerettet werden.

    [flv:2ir1s08e]http://www.lda-lsa.de/uploads/tx_flvplayer/Fundort.mp4[/flv:2ir1s08e]
    (Dauer ca. 13 Min.)

    [hr=blue:2ir1s08e]5,100[/hr]

    Memogramm und Kalender

    [size=110:2ir1s08e]Kalendarik auf der Himmelsscheibe[/size]

    Die Himmelsscheibe von Nebra birgt viele Geheimnisse. Ein wichtiges konnte jedoch gelöst werden: Mit Hilfe der Symbole, die in der ursprünglichen Phase auf der Scheibe aufgebracht wurden, Vollmond, Halbmond und Sterne, war es möglich, Wissen um die Angleichung von Sonnen- und Mondkalender zu memorieren. Durch die unterschiedliche Länge von Sonnen- und Mondjahr ist es notwendig, in gewissen Abständen Schaltmonate bzw. Schalttage einzuführen, um beide in Einklang zu bringen. Grundlage dafür ist auf der Scheibe die Darstellung von Vollmond und Halbmond im Bezug zu den Plejaden. Wie diese Entdeckung gemacht wurde und welche Tragweite sie für die Bedeutung der Himmelsscheibe von Nebra hat, erfahren Sie in diesem Film.

    [flv:2ir1s08e]http://www.lda-lsa.de/uploads/tx_flvplayer/Memogramm.mp4[/flv:2ir1s08e]
    (Dauer ca. 14 Min.)

    [hr=blue:2ir1s08e]5,100[/hr]

    Die Jagd nach der Himmelsscheibe

    [size=110:2ir1s08e]Die abenteuerliche Geschichte um den Jahrhundertfund[/size]

    Die Himmelsscheibe von Nebra wurde illegal von Raubgräbern geborgen und dann von Hehlern verschiedenen Institutionen zum Kauf angeboten. Als Fundort wurde nur "bei Sangerhausen, Sachsen-Anhalt" angegeben. In einer abenteuerlichen Polizeiaktion konnte der Fund im Rahmen eines vorgetäuschten Ankaufs durch den Landesarchäologen Harald Meller für das Land sichergestellt werden. Durch die Aussagen der Raubgräber und durch naturwissenschaftliche Untersuchungen konnte der Fundort auf dem Mittelberg bei Nebra in Sachsen-Anhalt eindeutig bestimmt werden. Der Film schildert die Geschichte dieses einmaligen Fundes, der fast für die Öffentlichkeit verlorengegangen wäre - von seiner illegalen Bergung und den Weiterverkäufen über die Beschlagnahmung in einem Basler Hotel bis zu den ersten Restaurierungen im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle.

    [flv:2ir1s08e]http://www.lda-lsa.de/uploads/tx_flvplayer/Jagd_Himmelsscheibe4.mp4[/flv:2ir1s08e]
    (Dauer ca. 12 Min.)

    http://www.lda-lsa.de/filme/die_himmelsscheibe_von_nebra/

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