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Thema: e-books oder Pdf dateien austauschen

  1. #61
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Re: e-books oder Pdf dateien austauschen

    LEBENSELEXIER WASSER

    [attachment=0]LebenselixierWasser.pdf[/attachment]
    Was auch immer Du tust, handle klug und bedenke das Ende..........

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  2. #62
    Gast

    Re: e-books oder Pdf dateien austauschen

    HTML-Code:
    [url="http://www.scribd.com/doc/52255828/Andreas-von-Retyi-Die-Stargate-Verschworung-Geheime-Spurensuche-in-Agypten-2000"]Andreas von Retyi - Die Stargate-Verschwörung - Geheime Spurensuche in Ãgypten (2000)[/url]<iframe class="scribd_iframe_embed" src="http://www.scribd.com/embeds/52255828/content?start_page=1&view_mode=slideshow&access_key=key-z17ylpxcikkoagp9vxz" data-auto-height="true" data-aspect-ratio="0.591304347826087" scrolling="no" id="doc_21873" width="100%" height="800" frameborder="0"></iframe><script type="text/javascript">(function() { var scribd = document.createElement("script"); scribd.type = "text/javascript"; scribd.async = true; scribd.src = "http://www.scribd.com/javascripts/embed_code/inject.js"; var s = document.getElementsByTagName("script")[0]; s.parentNode.insertBefore(scribd, s); })();</script>

  3. #63
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Re: e-books oder Pdf dateien austauschen


    REBUILDING
    AMERICA’S
    DEFENSES


    [size=135:2xscmneg]Strategy, Forces and Resources
    For a New Century
    A Report of
    The Project for the New American Century
    September[/size]

    Es ist eigentlich fast unglaublich das diese Studie so ganz unbeachtet im Netz kursieren kann, ohne ein paar Ahhhs und Ohhs zu verursachen.
    Veröffentlicht wurde sie im September 2000. In dieser Studie wurden damals schon die Schurkenstaaten klar definiert und es wurde auch begründet
    warum diese Fallen müssen. ............Stichwort Irak Libyen Syrien, etc......
    Aber lest selber:
    (Hab sie leider nur auf Englisch gefunden.)

    [attachment=0]RebuildingAmericasDefenses.pdf[/attachment]


    Zu finden auf :

    http://www.newamericancentury.org/defen ... curity.htm
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  4. #64
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    Re: e-books oder Pdf dateien austauschen

    Ja, das gute Stück. Dort wird ja auch gesagt, dass die USA etwas brauchen, wie ein 'new Pearl Harbor'.
    Gruss Gwynfor
    ----------------
    http://befriediger.blog.de

  5. #65
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    Re: e-books oder Pdf dateien austauschen

    Und hier noch was von Dieter Broers : http://www.fgk.org/wp-content/uploads/2 ... n-2012.pdf

  6. #66
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Tesla



    ..............Der Kreuzweg ans Ende der Schwerkraft.............

    [edit2]
    [attachment=1]TESLAInstitut.pdf[/attachment]

    Ein Auszug:

    [attachment=0]Aufzeichnen.JPG[/attachment][/edit2]
    LG
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  7. #67
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    Re: e-books oder Pdf dateien austauschen

    Gottfried Hilscher
    ENERGIE
    für das
    3.Jahrtausend

    Innovation statt StrukturelleIgnoranz



    Auszug:

    Zum Geleit
    [size=130:i9l86ybh]Erfinder in Deutschland[/size]

    Einsichten von Prof. Dr. jur. Erich Häusser, Präsident des Deutschen Patentamtes a. D.

    Dieses Buch mußte einmal geschrieben werden. Es war notwendig, um das in der Öffentlichkeit entstandene und von verschiedenen Stellen aufrechterhaltene verquere Bild der Erfinder in Deutschland zurechtzurücken. Es war notwendig, um aufzuzeigen, daß bei uns eigentlich immer noch tagtäglichherausragende technische und naturwissenschaftliche Leistungen erbracht werden, die in neue Produkteoder Verfahren umgesetzt werden könnten, zumindest aber einer sorgfältigen Prüfung wert wären. Und esmußte endlich einmal dargelegt werden, daß die in einer 1995 veröffentlichten » Erfinderstudie"
    des
    Fraunhofer-lnstitutes für Systemtechnik und Innovations-forschung aufgestellte Behauptung, ^Privat- oder Einzelerfinder" seien eine vernachlässigbare Größe, weil die Patenterteilungsquote für Einzelerfinder signifikant niedriger sei als für Unternehmen und weil sich ihre Erfindungen in der Mehrzahl auf Produktedes Alltags beziehen würden, eindeutigfalsch ist.Dabei wird schlicht übergangen, daß die Geschichte der deutschen Industrie mit nEinzelerfindern" wieWerner von Siemens, Robert Bosch, Gottlieb Daimler, Carl Benz und Wilhelm Maybach begann und daßsich an dem prägenden Einfluß herausragender Erfinderpersönlichkeiten auf das wirtschaftlicheGeschehen bis heute nichts geändert hat. Namen wie Konrad Zuse, Pahst von Ohain, Ludwig Bölkow,Hans Sauer, Artur Fischer, Hermann Kronseder und Jürgen Dethloff liefern dafür überzeugenden Beweis.Vielleicht könnte durch dieses Buch erreicht werden, daß das mehr und mehr schwindendeSelbstvertrauen in die eigene technische und naturwissenschaftliche Leistungsfähigkeit wieder gestärkt wird.Wer mehr mit Erfindungen und Erfindern befaßt ist, weiß aus eigener Erfahrung und Beobachtung, daßdie von Gottfried Hilscher geschilderten Einzelfälle allenfalls die Spitze eines Eisberges darstellen, der wahrscheinlich gewaltige Ausmaße hat. Erfinder, aber auch Wissenschaftler werden bei uns - soweit sienicht zum Establishment gehören - nicht mehr mit allen Mitteln unterstützt, gefördert und wegen ihrer Leistungen allgemein anerkannt, sondern vernachlässigt, nicht selten ausgesprochen schlecht behandelt oder - was fast noch schlimmer ist - einfach nicht zur Kenntnis genommen. Dieser Vorwurf trifft nicht nur Führungskräfte in Industrie und Politik, sondern auch die Meinungsmacher in unserer Gesellschaft.Erfinder sind längst nicht mehr Vorbilder, sondern eher Buhmänner der Nation, die wegen ihrer Leistungen auch noch angegriffen werden.
    Wo
    sind die Zeiten, da in einem Lehrbuch des PatentrechtsErfinder als

    Lehrer der Nation " bezeichnet wurden (1906!)? Statt dessen haben wir ohne erkennbareReaktion hingenommen, daß die Gebrüder Philbert, die selbst Naturwissenschaftler und erfolgreicheErfinder sind, 1984 ein Buch veröffentlichten mit dem Titel „ Überleben ohne Erfindungen?" und demUntertitel ^Deutschland verstößt seine Erfinder". Es fand sich auch niemand, der dieser aufregendenFeststellung widersprochen hätte. Sie wurde von unseren Entscheidungsträgern überhaupt nicht zur Kenntnis genommen........
    Nicht viel Technisches und sehr leicht und verständlich zu lesen
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  8. #68
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    Re: e-books oder Pdf dateien austauschen

    Gerade zufällig gefunden!

    Interessantes E-Book zum freien Download: Die Verfälschung der Wahrheit

    Geschrieben von ehs am 11.03.2012 18:23:02:
    DIE VERFÄLSCHUNG DER WAHRHEIT
    Beweise aus der Vergangenheit, die in die Zukunft weisen
    Die Menschheit auf dem Pulverfass

    http://dieletztereise.tripod.com/verfae ... hrheit.pdf

    108 Seiten die es anscheinend in sich haben, es geht um nichts Geringeres als die Vermutung, das unsere gesamte Geschichte gefälscht ist!

    Also nicht nur einzelne Ereignisse, sondern alles, vor allem wie lange gibt es schon Menschen auf diesem Planeten, sind wohl gefälscht. Auch Erhard Landmann über den wir hier schon gesprochen haben, kommt vor. Ob das nun alles so 100% stimmt oder nicht, weiß ich natürlich nicht.

    Ich bitte auch davon abzusehen den Überbringer der schlechten Nachricht wüst zu beschimpfen, weil der kann ja nichts dafür und es muss auch nicht immer unbedingt alles seiner Meinung sein, was er hier einstellt. Sondern er macht dies event. nur in dem Glauben es könne andere interessieren oder/und es kommt eine Diskussion zu stande aus der er selbst und andere etwas ziehen können!

    Dieses wie ich glaube interessante Papierchen habe ich letztendlich auch nur durch eine Diskussion hier gefunden.

    "Deine Nahrungsmittel sollen deine Heilmittel sein,
    deine Heilmittel sollen deine Nahrungsmittel sein." - Hippokrates

    Quelle: http://finanzcrash.com/forum/read.php?1,107564,107564
    LG

    [attachment=0]verfaelschungderwahrheit.pdf[/attachment]
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  9. #69
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    Silvio Gsell

    Hermann Benjes
    Wer hat Angst vor Silvio Gesell ?


    Das Ende der Zinswirtschaft bringt Arbeit, Wohlstand und Frieden für alle

    Auszug :

    ........Vorwort
    Käme einer aufs Fundbüro, um einen wertvollen Schatz abzugeben, hätte er bestimmt
    nicht zu befürchten, als überheblich eingestuft zu werden. Der ehrliche Finder hätte
    vielmehr ein Lob und eine respektable Belohnung zu erwarten. Er müßte sich auch
    nicht etwa aufdrängen; das freundliche Personal wäre selbstverständlich sofort bereit,
    den kostbaren Schatz entgegenzunehmen. Etwas anders verhält es sich bei Schätzen,
    die so wertvoll sind, daß sie das Vorstellungsvermögen der potentiellen Empfänger
    überfordern; und von einem solchen Schatz soll hier die Rede sein. Entdeckt wurde er
    von dem deutsch-argentinischen Unternehmer und Geldreformer Silvio Gesell (1862-
    1930), der sich als ehrlicher Finder zeit seines Lebens vergebens darum bemühte,
    diesen größten Schatz des 20. Jahrhunderts der Menschheit zur Verfügung zu stellen.
    Silvio Gesell war durch eigene Beobachtungen und Nachforschungen auf Ursachen von
    periodisch wiederkehrenden Wirtschaftskrisen und damit auf die Ursachen von
    Arbeitslosigkeit, Elend und Krieg gestoßen. Er entdeckte einen Webfehler in der
    Struktur des Geldes. Seit seinem Tode im Jahre 1930 haben sich die Anhänger seiner
    Natürlichen Wirtschaftsordnung redlich darum bemüht, das schier unglaubliche
    Vermächtnis dieses genialen Entdeckers in den Dienst der ganzen Menschheit zu
    stellen - bisher jedoch vergeblich. Das ist so ungeheuerlich, als würde ein Museum die
    dilettantischen Bilder von Hobbykünstlern in klimatisierten Räumen zum Aushang
    bringen und die Gemälde von Rembrandt im feuchten Keller verrotten lassen.Wie
    konnte das geschehen? Eine durch Informationsinzucht verblendete
    Wirtschaftswissenschaft und der vom Zins verwöhnte Geldadel haben nicht ertragen
    können, daß ein "Seiteneinsteiger" das schöne Lehrgebäude zusammenkrachen ließ.
    Da in diesen Kreisen nicht wahr sein kann, was nicht wahr sein darf (Geld regiert die
    Welt), wurde Gesell ignoriert, verleumdet, verhöhnt und schließlich fast vergessen.
    Massenarbeitslosigkeit, Hunger, Elend und Krieg waren und sind bis auf den heutigen
    Tag die vermeidbaren Folgen dieser schäbigen Haltung des sich bedroht fühlenden
    Kapitals. Weil ich es selbst nicht fassen konnte, vermag ich mir die Skepsis meiner
    Leser gut vorzustellen, ja ich finde sie natürlich und setze sie sogar voraus, damit der
    heilsame Schock und die fassungslose Wut durch eigenes Erkennen um so
    nachhaltiger unter die Haut gehen möge.
    Bickenbach, im Juni 1995








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  10. #70
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    Vietnam – Sie sahen alle gleich aus

    Ich hab zwar kein PDF parat aber vlt kauft sichs der eine oder andere


    Vietnam – Sie sahen alle gleich aus


    Buch: Kill Anything That Moves von Nick Turse




    Kill Anything That Moves - Buchbesprechung von Matthew Harwood
    - von Presseticker -
    K ill Anything That Moves (Tötet alles was sich bewegt),
    Autor Nick Turse, 2013

    Am 18. August 1980 sprach der republikanische Präsidentschaftskandidat Ronald Reagan zum Nationalkonvent der Veteranen von Kriegen im Ausland. In seiner Rede ging Reagan auf eine Krankheit ein, welche die USA plagte: “das Vietnam-Syndrom”.
    Der Gipper argumentierte, dass infiziert durch die nordvietnamesische Propaganda die US-Amerikaner überzeugt worden seien, dass die USA eine imperialistische Macht sind, die einen unmoralischen und nicht gewinnbaren Krieg in Vietnam führt. Dieser Glaube beziehe sich allerdings nicht nur auf Vietnam, er sei in das US-amerikanische Bewusstsein eingedrungen und bewirke, dass die Öffentlichkeit sich gegen die Anwendung von Gewalt beim Vorgehen im Ausland richte.
    Er, Reagan, habe jedenfalls nichts gemein mit einer derartigen Schwäche, die sich maskiere als moralische Einsicht und Ungewissheit. Er sagte den versammelten Veteranen, dass es an der Zeit sei, eine reinigende Wahrheit zu erkennen: „unsere … war eine noble Sache“.
    Wie hätte sie es auch nicht sein können, wo doch die USA in den Dschungeln Vietnams viel mehr verloren hatten als das Selbstvertrauen. „Wir entehren das Andenken an 50.000 junge US-Amerikaner, die in dieser Sache starben, wenn wir Schuldgefühle zulassen, als hätten wir etwas schändliches getan“, sagte Reagan zu den anwesenden Veteranen.
    Kriegsverbrechen wie das Massaker von My Lai, wo eine Einheit von Soldaten der USA im März 1968 rund 500 alte Männer, Frauen und Kinder abschlachteten, waren ein schreckliches, aber dennoch minimales Nebenprodukt eines gerechten Krieges.
    Wenn Reagans Vietnamsyndrom eine chauvinistische hinterwäldlerische Falschdiagnose dessen ist, warum das US-amerikanische Volk des Krieges in Indochina überdrüssig wurde, dann ist Nick Turses Kill Anything That Moves (Tötet alles, was sich bewegt) eine Abrechnung, wieviel Tod und Zerstörung die USA den Vietnamesen zufügen mussten, um diese Krise des Glaubens an den US-amerikanischen Messianismus zu erreichen.
    My Lai, so macht Turse klar, war keine blutige Ausnahme in einem prinzipientreuen Krieg zur Abwehr der kommunistischen Expansion: es war die grauenhafte Regel.
    „My Lai war eine Operation, keine Aberration (Abweichung)“, stellt Turse kurz und bündig am Ende seines beklemmenden Buchs fest. „Das war der Krieg, in dem das US-amerikanische Militär und die Administrationen in Washington nicht ein paar zufällige Massaker oder einzelne Abläufe von Gräueln produzierten, sondern etwas in der Grössenordnung von tausenden Tagen voll von erbarmungslosem Elend – ein wahrhaftes System des Leidens.
    Dieses Buch soll dieses System, diese Maschinerie des Leidens erklären und was sie für das vietnamesische Volk bedeuteten.“

    In vielfacher Beziehung hat Turses Projekt viel von dem revisionistischen Historiker Howard Zinn an sich. In A People´s History of the United States (Eine Volksgeschichte der USA) betrachtete Zinn die US-amerikanische Geschichte durch die Augen des Sklaven, des einfachen Arbeiters, des Wehrpflichtigen und anderer Menschen, die leicht aus akademischen und volkstümlichen Geschichten herausgelöst werden können.
    Turse macht dasselbe, internationalisiert es aber und unterlegt es mit vor-Ort-Reportage durch Interviews mit Überlebenden und Veteranen. Das Ergebnis ist ein albtraumhafter Einblick, wie diejenigen auf der Empfängerseite des US-amerikanischen Napalms, der Daisy-Cutter-Bomben und der M-16-Kugeln litten, starben, und, erstaunlich, überlebten und ihre Geschichte erzählen. Es ist eine bemerkenswerte, wenn auch ungemein makabere Synthese von Geschichte und Journalismus.
    Turses grösste Leistung ist der Nachweis, wie sehr die “Faule Äpfel-Theorie” betreffend die US-amerikanischen Gräueltaten in Vietnam bis ins Innerste verrottet ist. Die ständigen Massaker und Exekutionen von unschuldigen Zivilisten waren nicht Ergebnis von gestressten, unreifen Soldaten, – obwohl das sicher eine Rolle spielte – sondern der offiziellen Politik, die die Befehlskette herunter floss.
    Bevor die Befehle erteilt werden konnten, mussten diejenigen, die sie bekamen – „selbst noch nicht weit von der Kindheit entfernt“ – darauf vorbereitet werden.
    Ausbildungslager bedeutete Enthumanisierung des Rekruten und seines Feindes. Die Bestrafung für die Nichtbefolgung von Befehlen „bestand sowohl aus psychologischer Erniedrigung als auch in physischem Leiden – alles vom Zwang, Müll zu essen, bis zu Übungen bis zum Zusammenbruch“.
    Die Vietnamesen einschliesslich der Südvietnamesen, welche die USA angeblich verteidigten, liefen unter der Bezeichnung “gooks” und “dinks”. Wie der Wehrdienstpflichtige Peter Milord sagte: „Ich wurde nicht zum Roboter, aber du kannst diesem Zustand so nahe kommen, dass es erschreckend ist.“
    Sobald sie “im Land” waren, wurde diesen Burschen gesagt, dass niemandem – nicht einmal Kindern und Frauen – getraut werden konnte. Wie ein Veteran Turse sagte: „Der Feind ist jeder mit Schlitzaugen, der in dem Dorf wohnt. Es macht keinen Unterschied, ob es eine Frau oder ein Kind ist.“
    Oder wie Marine Captain Edward Banks beschrieb, wie zwischen einem Guerillakämpfer und einem Zivilisten unterschieden wurde: „Sie sahen alle gleich aus.“
    Das bedeutete, dass die US-amerikanischen Streitkräfte zuerst schossen – sei es mit Mörsern, Granaten oder Kugeln – und danach die Antworten suchten. Fehler konnten immer korrigiert werden. Eine Frau, ein alter Mann, ein kleines Kind, ganz egal, alle wurden zu Viet Cong oder “VC”, wenn die Berichte abgeliefert wurden.
    „Wenn es tot ist und vietnamesisch, ist es VC“, war ein allgemein gängiges Sprichwort unter US-Soldaten in Vietnam.
    Der vielsagende Beweis dieser verbrecherischen Arithmetik, so Turse, waren hohe Zahlen von getöteten Feinden und niedere Zahlen von geborgenen feindlichen Waffen, die sogenannte kills-to-weapons-ratio (Tötungen-zu-Waffen-Verhältnis).
    In der Operation Speedy Express von Dezember 1968 bis Mai 1969 – von Turse als “Mega-My-Lai” bezeichnet – tötete die 9. Infanteriedivision laut Berichten 10.899 feindliche Soldaten, wobei sie nur 748 Waffen sicherstellte.
    Eine andere Methode war es, die Anzahl der getöteten Feinde durch die Zahl getöteter US-Amerikaner zu dividieren. Wenn das Verhältnis sehr hoch auf Seiten der getöteten Feinde war, so stellt Turse fest, konnte man davon ausgehen, dass diese getöteten Guerillas Zivilisten waren.
    Solche Unterschiede waren mit der MGR, der “mere-gook rule” (nur-gook-Regel) nicht feststellbar. Die MGR, erklärt Turse, „ging davon aus, dass alle Vietnamesen – nördliche, südliche, Erwachsene und Kinder, bewaffnete Feinde und unschuldige Zivilisten – wenig mehr zählten als Tiere, die nach Belieben getötet oder misshandelt wurden“.
    Die Politik des Militärs machte zivile Opfer unvermeidlich. Die technokratischen Kriegsherren im Pentagon glaubten an einen “Übergangspunkt”, der dann eintrat, wenn die US-amerikanischen Soldaten ihre Feinde schneller töteten, als diese ersetzt werden konnten. Das führte jedenfalls zu einer Besessenheit, die auf die Erreichung hoher Zahlen von getöteten Feinden ausgerichtet war, sogenannter “Produktionsquoten”, was einen Anreiz für das willkürliche Töten schaffte und die Verfälschung der Statistiken, indem man einen unschuldigen Zivilisten wie etwa ein junges Mädchen zu einem Guerilla machte.
    Die Offiziere waren auf hohe Opferzahlen aus, um schneller befördert zu werden, während das Fussvolk Tötungen meldete für Urlaubs- und Erholungsscheine und andere erbärmliche Vorteile wie Extrabier.
    Die offizielle Politik des Pentagon wie “Freifeuerzonen” und “Such- und Zerstör-Einsätze” gewährleistete darüber hinaus Massaker an der Zivilbevölkerung. Wie eine gering geschätzte Polizei, die das Ghetto patrouilliert, entschieden die US-amerikanischen Soldaten, dass jeder Vietnamese, der vor ihnen davonlief, etwas angestellt hatte.



    US-Massaker in My Lai, Vietnam 1968

    Laufende wurden oft gleich erschossen, wie Turse ausführlich dokumentiert. Manchmal erfolgten die Metzeleien einfach je nach Laune der Patrouille.
    Der Dorfbewohner Phan Van Nam schilderte Turse, dass an manchen Tagen US-amerikanische und alliierte koreanische Soldaten durch sein Dorf kamen und Süssigkeiten verteilten oder nichts anrührten.
    An anderen Tagen schossen sie auf Menschen oder verbrannten alle Häuser. Am 22. März 1967 kamen koreanische Soldaten mit einigen US-Amerikanern in Nams Dorf, trieben einen Haufen Dorfbewohner zusammen und massakrierten sie alle.
    Hinterher lagen 45 Kinder, 30 Frauen und 11 ältere Männer tot da. Das gesamte Buch führt jede Menge Vorfälle dieser Art an, es ist so brutal und unerbittlich, wie es sein sollte.
    Der Titel des Buches stammt von einem von einer Vielzahl von Offizieren in Vietnam immer wieder gebellten Befehl: „Tötet alles, was sich bewegt!“
    Herzen und Hirne gewinnen war das nicht. „Auf die Weise, wie diese Menschen behandelt werden, schaffen wir mehr VC als wir töten“, schrieb Marinesoldat Ed Austin seinen Eltern nachhause. „Ich gehe nicht ins Detail, aber einige der Dinge, die hier vorgehen, würden bewirken, dass ihr euch für das gute alte Amerika schämt.“
    Diese Gräueltaten wurden geschmiert von einem Pentagon, das Vietnam in ein Labor für Gemetzel, in eine technokratische Horrorshow verwandelte, laut Turse.
    General William Westmoreland, der oberste Befehlshaber der USA in Vietnam von 1964-1968, „feierte das Land als Waffenlabor“.
    Die USA verbrauchten das Äquivalent von 640 Hiroshima-Atombomben an Munition in Südostasien – die Mehrheit davon landete in den Städten und Landgebieten Südvietnams (Nicht vergessen: das selbe Südvietnam, das die USA verteidigten, verwandelten sie in ein verbranntes Ödland.)
    Per Ende des Krieges hatte Amerika über 15 Milliarden Pfund an Artilleriemunition verschossen. Andere Waffen im Bestand der USA inkludierten Napalm, weissen Phosphor und Clustermunition.
    Die riesige Menge Feuerkraft, darunter giftige Entlaubungsmittel wie Agent Orange, welche auf die südvietnamesischen ländlichen Gebiete – das Gebiet, das die USA verteidigten – herabregnete, führte zu einem Ökozid. In Anlehnung an den Smokey the Bear-Werbeslogan scherzten die Soldaten der USA: „Nur du kannst Wälder verhindern.“
    Um ihren Feind weiter zu demoralisieren, setzten die USA nicht nur Waffen ein, die ihre Feinde in Fetzen zerrissen oder verkohlen liessen. Statt dessen waren in besonderem Ausmaß viele der Waffen, welche die US-Amerikaner nach Vietnam brachten, eigens dafür konzipiert, um Menschen zu verstümmeln und ausser Gefecht zu setzen, aufgrund der Theorie, dass furchtbar verwundete Menschen mehr feindliche Ressourcen aufbrauchen als direktes Töten, berichtet Turse.
    Diese Waffen waren bekannt als Splittermunition, welche nach dem selben Prinzip funktionierten wie die Bombengürtel der Selbstmordattentäter, „sie schleuderten kleine Fragmente – kleine Stahlkugeln und rasierklingenscharfe Splitter – welche den menschlichen Körpern unermesslichen Schaden zufügten“.
    In einem besonders atemberaubenden Abschnitt beschreibt Turse einfühlsam, wie man gefühlt haben muss unter der erstickenden Decke des US-amerikanischen Staatsterrorismus.
    Leben wurde zu einer Übung in Prozentrechnung. Wie lange bliebst du in deinem Bunker? Lange genug, um der Artillerie zu entgehen, natürlich, aber nicht so lange, dass du noch immer da warst, wenn die US-Amerikaner und ihre Granaten eintrafen.
    Wenn du den Schutz des Unterstands zu früh verliessest, könnte das Maschinengewehr eines Helikopters auf dich schiessen, wenn du herauskamst, oder du konntest in der Feuerzone zwischen sich zurückziehenden Guerillas und anstürmenden US-amerikanischen Soldaten hängen bleiben. Wenn du zu lange wartest, könnten diese Granaten hereinzurollen beginnen.
    Jede Sekunde war immens wichtig. Ein Augenblick zu spät konnte Tod bedeuten, aber eine Sekunde zu früh war unter Umständen nicht weniger tödlich. Schätze falsch, und deine Familie könnte ausgelöscht werden…
    Unter solchen Umständen wurde die Existenz zu einer endlosen Serie von Risikoeinschätzungen.
    Wenn man eine blutdurchtränkte Seite nach der anderen liest, ist es schwer zu glauben, dass dieses Buch und besonders die persönlichen Interviews mit vietnamesischen Überlebenden Turse nicht ausserordentlich belastet haben – einen Autor, der, wie der obenstehende Abschnitt zeigt, ganz eindeutig entschlossen ist, Zeugnis für unvorstellbare Gräuel abzulegen.
    Es ist auch unmöglich, Kill Anything That Moves ohne den Eindruck zu lesen, dass die Dokumente, die Turse vorlegt, der Prolog zu den heutigen Kampagnen der Aufstandsbekämpfung unter der Führung der USA sind.
    Es ist unheimlich,wie die selben Bedingungen, die in Vietnam von Gräueltat zu Gräueltat führten, in unseren derzeitigen Kriegen in Afghanistan und Irak existieren.
    Junge US-Amerikaner, den Kopf noch voll mit 9/11, überfielen und besetzten Länder, die ihnen in jeder Beziehung völlig fremd waren, sei es bezüglich Religion, Sprache oder Gebräuchen.
    Wenn die Kriege in Afghanistan und Irak ihren unweigerlichen Weg in das US-amerikanische Gedächtnisloch antreten, wird es an einem weiteren Journalisten und Historiker wie Turse liegen, die Geschichten unschuldiger Afghanen und Iraker festzuhalten, die unter US-Amerikas technologisch barbarischer Übermacht gelitten haben.
    Es wäre nicht fair, von ihm zu erwarten, dass er das noch einmal macht.
    Als US-Amerikaner sagen wir uns im Zwielicht selbst bestimmte Dinge vor – dass wir aussergewöhnlich sind, dass wir aufrichtig an die Menschenrechte glauben. Die gedämpften Wiegenlieder begleiten uns in den Schlaf in unseren Sackgassen der Selbstgefälligkeit, während sich in Übersee das Reich in alle Richtungen ausdehnt.
    „Und weil wir schon dabei sind“, sagte Reagan vor drei Jahrzehnten, was heute von seinen selbsternannten Gefolgsleuten weitergetragen wird, „sagen wir denen, die in diesem Krieg gekämpft haben, dass wir nie wieder von jungen Männern verlangen werden, in einem Krieg zu kämpfen und möglicherweise zu sterben, von dem unsere Regierung Angst davor hat, sie gewinnen zu lassen“.
    Turses Anklage des US-Krieges in Vietnam zeigt, wie irregeführt, wenn nicht ganz und gar soziopathisch Reagans Äusserung war, denn sie führt zu der Frage:
    Gäbe es ein Vietnam in einer erkennbaren Weise, wenn die Weissen Häuser Johnsons und Nixons „sie gewinnen hätten lassen“?
    Das Vietnamsyndrom war keine Krankheit, welche die Politik befallen hatte, es war ein Antikörper, erzeugt, um den Imperialismus zu bekämpfen.
    Leider, wie Afghanistan, Irak, Pakistan, Libyen, Somalia und Jemen zeigen, sind wir wieder einmal gegen das Vietnamsyndrom resistent geworden.
    Es ist schwer, Turse zu lesen und nicht zu fragen, welche ausserordentlichen Verbrechen ans Tageslicht kommen werden, wenn ein weiterer mutiger Journalist die Decken von Amerikas jüngsten Okkupationen Afghanistans und des Irak zieht.
    Aufgrund seines unbeirrbaren Blicks in das schwarze Herz der Pax Americana, und was Krieg, jeder Krieg den Menschen antut, die in ihm kämpfen, und den Zivilisten, die versuchen, ihn zu überleben, ist Kill Anything That Moves ein heroisches, essentielles Buch für ein Land, das fortwährend den Männern und Frauen des Militärs für ihren Dienst dankt, sich aber keinen Deut darum schert, was zu diesem Dienst alles dazugehört.
    Quelle : http://rotefahne.eu/2013/03/vietnam-...le-gleich-aus/
    Geändert von Stone (10.03.2013 um 19:02 Uhr)

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