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Thema: Panspermie

  1. #1
    Gast

    Panspermie

    2001 und 2007 kam es in Indien roten Niederschlag. Ein Meteorit muß in der Höhe explodiert sein und einzelliges Leben von diesem Meteoriten muß den Regen rot gefärbt haben.

    Hier ein Bericht vom "roten Regen" : viewtopic.php?f=10&t=351&p=9345&hilit=roter+regen#p9345

    Außerirdische sind unter uns - wissenschaftlich erwiesen


  2. #2
    Gast

    Re: Panspermie (Aliens unter uns,wissenschaftlich bewiesen)

    Panspermie

    [size=110:3goupiyn]Als Panspermie bezeichnet man die Theorie dass sich einfache Lebensformen über große Distanzen durch das Universum bewegen und so die Anfänge des Lebens auf die Erde gelangten. Die Vorläufer dieser Theorie liegen bereits in den Ideen des griechischen Philosophen Anaxagoras .

    Der britische Astronom Fred Hoyle war ein großer Befürworter dieser Theorie aber seine Unterstützung hatte nicht nur positive Auswirkungen: Hoyle hat sich zwar große wissenschaftliche Meriten verdient aber einige seiner Ideen wie z. B. seine Steady State Theorie des Universums gelten heute als widerlegt. Hoyle ist auch der Autor verschiedener phantastischer Geschichten das führte dazu dass auch die Panspermie häufig als reine Science Fiction abgetan wird.


    Argumente und Belege
    Wie kommt das Leben ins All?
    Im ersten Schritt zur Panspermie müssen Lebensformen im interplanetaren Raum vorkommen um sich später weiter verbreiten zu können. Hierzu kann man zwei Wege angeben zum einen könnte Leben auch außerhalb von Planeten gedeihen. Im ausgehenden 20. Jahrhundert konnten auf Kometen bzw. in ihrer Koma verschiedene Biomoleküle und Aminosäuren nachgewiesen werden aber es gibt keine Hinweise auf Lebensformen. Der zweite und weitaus wahrscheinlichere Weg ist dass Lebensformen auf irgendeine Art ihren Heimatplaneten verlassen können. Arrhenius schlug 1908 vor dass Mikroben die durch atmosphärische Prozesse in die äußeren Schichten befördert wurden durch den Sonnenwind oder engen Begegnungen mit Meteoriden das Gravitationsfeld ihres Planeten verlassen können. Eine Alternative wäre dass Material mit eingebetteten Mikroben bei Meteoritenenschlägen ins All geschleudert werden.

    Beide Möglichkeiten können nach neueren Untersuchungen nicht mehr ausgeschlossen werden:

    * Indische Untersuchungen fanden Bakterien in der Stratosphäre in 40 km Höhe deutlich höher als bisher angenommen.

    * Simulationen am Institut für Luft und Raumfahrt am DLR in Köln ergaben dass lebende Organismen den Impakt der nötig ist um Gestein vom Ursprungskörper loszuschlagen überleben können.

    Überlebensfähigkeit im Weltraum

    Das Hauptargument gegen die Panspermie besagt dass keine Lebensformen unter den Bedingungen des Weltraums d. h. vor allem dem Vakuum und den hohen Belastungen durch UV-Strahlung und kosmische Strahlung überleben können. Selbst im inneren von grösseren Körpern wo die Kosmische Strahlung weitgehend abgeschirmt ist sollte DNA durch die Strahlung radioaktiver Elemente über längere Zeiträume zerstört werden.

    Es gibt jedoch Hinweise die darauf hindeuten dass Bakterien unter diesen Bedingungen längere Zeit überleben können:

    * Mit der amerikanischen Mondmission Surveyor 3 wurden versehenlich Bakterien der Art Streptococcus mitus auf den Mond gebracht. Nach ihrem Rücktransport zur Erde 31 Monate später war ein Großteil der Sporen in der Lage den normalen Lebenszyklus fortzusetzen.

    * Die BIOPAN-Experimente des DLR in Köln untersuchen die Widerstandsfähigkeit unter definierten Bedingungen. Auf russischen Foton- Satelliten wurden Behälter mit Bacillus subtilis in einen Erdorbit gebracht und dort für zwei Wochen geöffnet. Nach der Rückkehr zur Erde hatten mehrere Promille die Zeit im Orbit ohne jedwede Abdeckung oder Schutzfolie überlebt. Weitere Simulationen ergaben dass lebende Organismen die von der UV-strahlung z.B. durch eine Staubschicht abgedeckt sind bereits einige Jahre im Weltall überleben können. Sie könnten eventuell aber auch mehrere Millionen Jahre überdauern sofern sie in einem mehreren Meter grossen Gesteinskörper von der Kosmischen Strahlung abgeschirmt sind.

    Überlebensfähigkeit beim Einschlag
    Wenn die Lebensformen kosmische Passagen überleben müssen sie auch noch den Weg durch die Atmosphäre auf den Planeten selbst überleben der mit hohen Kräften und großer Hitzeentwicklung verbunden sein kann. Meteoroiden welche die irdische Atmosphäre durchdringen und als Meteoriten auf der Erdoberfläche ankommen werden aber meist nur and der Oberfläche erhitzt und geschmolzen. Bereits in etwa 1 cm Tiefe wird das Material kaum erhitzt so dass ein Überleben von Mikroorganismen wohl kein Problem wäre. Auch werden die Meteoriden solange sie nicht allzugross sind in der Atmosphäre so stark abgebremst dass Einschlagenergie recht klein ist und meistens nicht mal ein Krater erzeugt wird. In einer theoretischen Arbeit schätzen Mileikovsky et. al. (2000) den Anteil von Marsmaterie der auf dem Weg zur Erde nicht über 100°C erhitzt wurde in den vergangen 4 Milliarden Jahren auf etwa 4 Milliarden Tonnen. Experimentelle Versuche mit Raketenexperimenten verliefen jedoch bisher negativ.

    Entstehung von Leben
    Das Hauptargument für Panspermie ist die Tatsache dass Leben auf der Erde schon sehr früh nachweisbare Spuren hinterlassen hat. Die ältesten Fossilien (Stromatoliten) werden auf etwa 3 8 Milliarden Jahre datiert und finden sich in den ältsten bisher gefundenen Gesteinen. Damit sind nur etwa 500 Millionen Jahre jünger als die ältesten bekannten Minerale ( Zirkone ) der Erde. Nach einigen Modellen der Erdentwicklung ist dies schon fast zu früh um die Erde soweit abkühlen zu lassen dass flüssiges Wasser auf der Erdoberfläche vorkommen könnte.

    Entweder ist Leben eine derartig selbstverständliche Entwicklung im Universum so dass es sich fast schlagartig entwickelt sobald die Bedingungen passen - dies erscheint jedoch aufgrund der Komplexität biologischer Moleküle und Prozesse jedoch sehr unwahrscheinlich. Die Alternative hierzu ist Panspermie die Entstehung von Leben an einem anderen Ort im Universum und der anschliessende Transport auf die Erde.

    Weitere Indizien
    In den letzten Jahren hat man Lebensformen unter sehr "lebensfeindlichen" Bedingungen auf der Erde gefunden bei Temperaturen von mehr als 200°C in Vulkanschloten in der Tiefsee (Black Smoker) in stark sauren Umgebungen oder auch in mehr als 1000 Meter tiefen Bohrkernen im antartischen Eis (siehe Wostoksee ).

    Es sind mittlerweile viele Bakterienstämme bekannt die nicht auf die Sonne als Energielieferant angewiesen sind sondern andere chemische Prozesse verwenden z.B. in Vulkanen Black Smokern und unterirdischen Seen.

    2002 wurde in interstellaren Wolken die einfachste Aminosäure Glycin nachgewiesen. Auch im 1969 gefallenen sehr primitiven Meteoriten Murchison wurden Aminosäuren und andere organische Verbindungen gefunden.

    In dem in der Antarktis gefundenen Mars - Meteoriten ALH84001 wurden Anzeichen für Spuren fossiler Bakterien gefunden.

    Ursprung des Lebens
    Die Panspermie erklärt nicht den Ursprung des Lebens selbst sondern nur den Ursprung des Lebens auf der Erde. Die eigentliche Entstehung wird nicht angesprochen aber die Anforderungen und Wahrscheinlichkeiten würden deutlich verbessert da der Entstehungsprozess nur einmal und vielleicht in deutlich größeren Zeiträumen stattfinden müßte und nicht praktisch spontan auf der Erde.

    Gerichtete Panspermie
    Ein weiterer prominenter Verfechter der Panspermie der Nobelpreisträger Francis Crick formulierte 1973 zusammen mit Leslie Orgel die Theorie der gerichteten Panspermie . Nach dieser Theorie sind die Sporen des Lebens nicht zufällig ins Weltall geraten sondern absichtlich von einer außerirdischen Zivilisation losgeschickt worden. Das Versenden von kleinen Körnern mit Bakterien ist nach Crick der kostengünstigste und effektivste Weg um Leben auf einen potentiell lebensfähigen Planeten zu transportieren. Der Grund könnte darin liegen dass die Zivilisation einer unausweichlichen Katastrophe entgegensah oder in der Hoffnung auf ein Terraforming anderer Planeten für eine spätere Kolonisation .

    Transspermie
    In den letzten Jahren wurden einige Überlegungen angestellt die den Transport nicht zwischen Planetensystemen sondern nur zwischen benachbarten Planeten untersuchen. Dieser Vorgang wird Transspermie (engl. transpermia ) genannt.

    Nach der bereits früher erwähnten Arbeit von Mileikovsky et. al. (2000) gelangten in der Erdgeschichte mehr als 4 Milliarden Tonnen Marsmaterial auf die Erde das bei diesem Prozess nicht über 100°C erhitzt wurde. Auch den umgekehrten Weg von der Erde zum Mars nahm eine zwar kleinere aber doch erhebliche Materialmenge. Sollte auf dem Mars Leben gefunden werden spricht vieles dafür dass eine enge Verwandtschaft mit irdischem Leben besteht. Die Frage wäre dann allerdings wo das Leben entstanden ist auf der Erde oder auf dem Mars.

    Mögliche Beweise
    Eine Bestätigung oder Widerlegung der Panspermie- Hypothese ist vermutlich erst dann möglich wenn auch außerhalb der Erde Lebensformen gefunden werden und auch untersucht werden können.

    Eine einfach zu überprüfende Voraussage der Panspermie ist hierbei dass sich die Biochemie der extraterrestrischen Lebensformen nur wenig von der irdischen Lebens unterscheidet.
    [/size]

  3. #3
    Gast

    Re: Panspermie (Aliens unter uns,wissenschaftlich bewiesen)

    Hier habe ich ein recht ausführliches PDF zum Thema "Panspermie" hochgeladen : http://www.globale-evolution.net/docume ... 4eb0f7bd57

    ein Auszug vom PDF (Die Einleitung)


  4. #4
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    Re: Panspermie (Aliens unter uns,wissenschaftlich bewiesen)

    Dazu ein interessantes Musikvideo:


  5. #5
    Gast

    Re: Panspermie (Aliens unter uns,wissenschaftlich bewiesen)

    Panspermie: NASA testet Mikroben und Moleküle unter Weltraumstress


    Entwicklungsmodell des O/OREOS-Satelliten | Copyright: NASA

    Orlando/ USA - Erstmals seit den frühen 1970er Jahren starten NASA-Wissenschaftler im November ein Experiment, in dem irdisches Leben in Form von Mikroben und organische Moleküle in einem Langzeitexperiment den unwirtlichen Bedingungen des Weltalls außerhalb des Einfluss- und somit Schutzbereichs des Erdmagnetfelds ausgesetzt werden sollen.

    Im Innern des etwa schuhschachtelgroßen O/OREOS-(Organism/ORganic Exposure to Orbital Stresses)-Satelliten werden die Mikroben und organischen Komponenten sechs Monate die Erde damit außerhalb des sonst vor Weltraumstrahlung schützenden Erdmagnetfelds und im extremen Vakuum umkreisen.

    Trotz der geringen Größe werden an Bord des Mini-Satelliten zwei Experimente durchgeführt. Im Experiment SEVO (Space Environment Viability of Organics) befinden sich unterschiedliche organische Moleküle in einer sich drehenden kreisrunden Vorrichtung an der Außenseite des Satelliten (s. Abb. l.) und werden dadurch direkt der Strahlung der Sonne ausgesetzt sein. Mit diesem Versuchsaufbau wollen die Forscher jenen Zustand simulieren, unter dem entsprechende Komponenten auch im Innern oder auf der Oberfläche von Kometen und Asteroiden der Strahlung im Weltall ausgesetzt sind.

    Hintergrund dieses Experiments sind Aspekte der sogenannten Panspermie-Theorie, nach der entsprechende Moleküle außerirdischer Herkunft, etwa aus interstellaren Staubwolken, erst mit Kometen auf die Erde gelangt sind und hier auf die idealen Umweltbedingungen stießen, um Leben entstehen zu lassen.

    Von den Ergebnissen des SEVO-Experiments erhoffen sich die Wissenschaftler Erkenntnisse darüber, wie stabil entsprechende organische Komponenten unter Weltraumbedingungen sind und wie sie sich unter diesen Einflüssen verändern.

    Im zweiten Experiment mit der Bezeichnung SESLO (Space Environment Survivability of Live Organisms) testen die Forscher, wie lange die Mikroben an Bord des Satelliten auf einem auf diese Weise simulierten Langzeitflug durch All, eine solche Reise überstehen können.

    Innerhalb des Satelliten werden die im Trockenschlaf gehaltenen Bakterien jeweils nach einer Woche, drei Monaten und schlussendlich sechs Monaten durch Zugabe ihres bevorzugten Nährstoffmediums zum Leben erweckt, dabei von Sensoren überwacht und der Zustand, etwa ihres Nährstoffkreislaufs, analysiert.

    Von einigen Mikroben ist bekannt, dass sie unter widrigen Bedingungen ganz erstaunliche Überlebenstechniken entwickeln. So bilden einige Arten durch eigenständige Reproduktion ihres eigenen genetischen Materials eine Art Schutzschicht um sich herum. Diese Hülle besteht dann also aus ihren eigenen Proteinen und schützt sie selbst vor widrigsten Umständen wie beispielsweise starker Strahlung, oder dem Fehlen von Wasser, Luft und Nährstoffen. "Es ist fast so, als würden sich diese Mikroben ihre eigenen Weltraumkapseln bauen", so der (allerdings nicht an den Experimenten direkt beteiligte) Astrobiologe Chris McKay vom "Ames Research Center der NASA.

    "Sollten wir je Mikroben auf dem Mars oder anderswo isolieren, so müssen wir nachweisen können, dass es sich nicht um ein irdisches Bakterium handelt, welches an Bord des Raumschiffs an diesen Ort gelangt ist", so McKay weiter.


    Der Bacillus subtilis | Copyright: NASA

    Mit sechs Monaten wird die O/OREOS-Mission vergleichbar lange dauern, wie ein Flug von der Erde zum Mars. Die Ergebnisse sollen also auch Auskunft darüber geben, wie sich irdische Mikroorganismen auf einer solchen Reise verhalten. Als Musterbeispiele für Überlebenskünstler unter den Mikroben haben die Forscher u.a. den "Bacillus subtilis" ausgewählt, der mit sechs Jahren den bisherigen Überlebensrekord im All hält.

    "Schon die ersten Entdecker auf der Erde haben die Meere überquert und dadurch fremde Gegenden mit einer Vielzahl von Problemen infiziert", kommentiert Wayne Nicholson vom O/OREOS-Team am "Kennedy Space Center" der NASA. "Heute nehmen wir uns jedoch die Zeit, anhand unserer Experimente solche Expeditionen und Reisen gründlich und vorsorglich zu planen und vorzubereiten."

    Quelle : http://grenzwissenschaft-aktuell.blogsp ... n-und.html

  6. #6
    Gast

    Re: Panspermie

    Nekropanspermie: Erweckten tote Mikroben aus dem All die Erde zum Leben?


    Immun gegen ionisierende Strahlung: Das Bakterium Deinococcus radiodurans | Copyright: Public Domain
    [size=110:1ti17l01]
    Victoria/ Kanada - Wie das Leben auf der Erde entstand bzw. woher es kam, ist bis heute unter Wissenschaftlern umstritten. Eine neue Studie kanadischer Forscher kommt zu dem Schluss, dass bisherige "Panspermie"-Theorien, die davon ausgehen, dass das Leben mit interstellarem Staub oder im Innern von Asteroiden und Kometen auf die Erde gebracht wurde, einer wichtigen Modifikation bedarf, da wahrscheinlich selbst widerstandsfähigste Mikroben die lange Reise durch All nicht überdauern.

    Zwar wurde in Experimenten bereits oft nachgewiesen, dass es selbst auf der Erde sogenannte extremophile Mikroben gibt, wie sie auch unter extremsten Umweltbedingungen überleben und sogar im All mehrere Wochen und Monate auch schädlichster kosmischer Strahlung und dem ultraviolette Licht widerstehen können.

    "Biologisch bedeutet das, das die Mehrheit der bekannten Organismen in neuen Welten zerstört oder gänzlich abgestorben dort ankommt. (...) Aus diesem Grund müssen die Wahrscheinlichkeiten für bislang bedachte Formen von Panspermie als sehr niedrig bewertet werden", erläutert Paul S. Wesson vom kanadischen "Herzberg Institute of Astrophysics" im Auszug zu seiner Studie, die im Fachmagazin "Space Science Reviews" erschienen ist.

    Ohne Panspermie grundsätzlich ausschließen zu wollen, verweist Wesson jedoch auf den Umstand, dass der Vorgang des Transports von Mikroben zwischen zwei oder mehreren Planetensystemen keine Wochen und Monate sondern Jahrtausende oder gar Jahrmillionen in Anspruch nehmen kann.

    Statt von Panspermie, sozusagen also dem Insel-Hopping des Lebens von Planetensystem zu Planetensystem und hier von Planet zu Planet, verwendet Wesson deshalb die Bezeichnung "Nekropanspermie" (nekro [griech]: tot) um seine modifizierte Theorie zu betiteln, wonach tote Organismen, die Saat des Lebens verbreitet haben.

    Sollte die Zielwelt lebensfreundlich sein, könnten die dortigen Umweltbedingungen laut Wesson dazu führen, dass der genetische Code der abgestorbenen Mikroben neu zusammengesetzt wird. "Wiederauferstehung könnte also - wie auch immer – möglich sein. Bestimmte Mikroorganismen verfügen über effektive Enzymsysteme, die eine Vielzahl von DNA-Strangbrüchen reparieren können. Diese und andere Mechanismen zum Neustart des Lebens hängen natürlich grundlegend von den Umweltbedingungen in der neuen Heimatwelt ab."

    - Die vollständige Studie finden Sie HIER[/size]

    Quelle : Genzwissenschaften Aktuell

  7. #7
    Gast

    Re: Panspermie

    Die Befruchtung des Weltalls

    Auf das Bild klicken zum Vergrössern
    [img_lytebox=Die Sonde „Huygens“ landet auf dem Titan. Eines Tages könnten winzige Sonden auch die Lebenssaat auf andere Planten transportieren.:w2lr82jq]http://www.globale-evolution.de/images/Forum/hb8mfm5f_pxgen_r_1100xa.jpg[/img_lytebox:w2lr82jq]

    In ferner Zukunft wird sich die Sonne aufblähen und die Erde in eine Glutwüste verwandeln. Damit das nicht das Ende allen Lebens bedeutet, wollen Forscher andere Planeten „befruchten“.
    Planeten, so scheint es, gibt es im Universum zuhauf. In unserer stellaren Nachbarschaft spürten Astronomen bislang 534 Exoplaneten auf. Zwar sind die meisten davon Gasriesen, denn diese lassen sich am einfachsten entdecken. Doch gibt es Grund zu der Annahme, dass sich in ihren Systemen auch kleine, erdähnliche Trabanten verbergen. Eine unlängst im Wissenschaftsjournal „Science“ veröffentlichte Studie kommt zu dem Schluss, dass um jeden vierten sonnenähnlichen Stern in der Milchstraße Planeten von der Größe der Erde kreisen könnten. Solche Welten gibt es also vermutlich buchstäblich wie Sand am Meer.

    Nur: Wie viele davon tragen Leben? Das ist die große Frage, mit der sich Astronomen und Astrobiologen heute befassen. Die Antwort ist offen: Es könnte im Universum vor Leben nur so wimmeln. Vielleicht aber müssen für die Lebensentstehung aber so viele günstige Voraussetzungen zusammenkommen, dass der Beginn einer biologischen Evolution ein extrem seltenes Ereignis ist. In diesem Fall wäre unsere Existenz das Ergebnis eines außergewöhnlichen Zufalls.

    Leben im All verbreiten

    Organismen – insbesondere Intelligenzwesen, die zur Reflexion über das Universum fähig sind und diesem dadurch gewissermaßen ein Bewusstsein seiner selbst verleihen – gelten vielen Forschern als die Krone der kosmischen Schöpfung. Weil jede dieser Spezies aber immerfort existenziell bedroht ist – sei es durch kosmische Katastrophen wie einen Meteoriteneinschlag, Umweltveränderungen auf ihrer jeweiligen Heimatwelt oder, wie im Fall der Menschheit, durch eigenes zivilisatorisches Unvermögen, das sich unter anderem im Bau von Massenvernichtungswaffen äußert –, sollte Leben möglichst weit verbreitet sein, um solche Ausfälle zu kompensieren.

    Dafür gibt es jedoch keine Gewähr. Deshalb schlagen einige Forscher vor, das irdische Leben im All zu verbreiten. Ihr Wortführer ist der Chemieprofessor Michael Mautner von der Virginia Commonwealth University in Richmond. „Gelenkte Panspermie“ nennt er den von ihm vorgeschlagenen Prozess (griechisch Panspermie = „All-Saat“, der Begriff bezeichnet die Idee, dass Lebenskeime durch das Weltall treiben und Planeten, auf denen sie zufällig landen, befruchten können). „Die Astro-Ökologie zeigt, dass das Leben in der Milchstraße eine vielversprechende Zukunft haben kann“, schrieb er unlängst in einer Studie im „Journal of Cosmology“. „Ihm diese Zukunft zu sichern kann der menschlichen Existenz einen kosmischen Zweck verleihen.“ Das Leben zu verbreiten sei deshalb ein Gebot der „biotischen Ethik“.

    Rettung vor dem endgültigem Untergang

    Auf das Bild klicken zum Vergrössern
    [img_lytebox=In ferner Zukunft wird sich die Sonne aufblähen und die Erde in eine Glutwüste verwandeln:w2lr82jq]http://www.globale-evolution.de/images/Forum/hbrtysrx_4d77b9b245f2_pxgen_r_1100xa.jpg[/img_lytebox:w2lr82jq]

    Nasa In ferner Zukunft wird sich die Sonne aufblähen und die Erde in eine Glutwüste verwandeln
    Die gelenkte Panspermie, so Mautner weiter, komme dem Drang des Lebens entgegen, sich auszubreiten, außerdem könnte das irdische Leben so dem endgültigen Untergang durch das Sterben unserer Sonne entgehen, die sich in rund 500 Millionen Jahren langsam zu einem Roten Riesenstern aufblähen wird. Die Erde wird dadurch zu einer unbewohnbaren Glutwüste.

    Die gezielte Befruchtung zumindest unserer Milchstraße sei bereits mit heutiger Technik durchführbar. Damit knüpft der US-Forscher an prominente Vorgänger an. Wissenschaftler wie Lord Kelvin (um 1880), Svante Arrhenius (1906) sowie die Astronomen Fred Hoyle – er erfand den Begriff des Urknalls – und Chandra Wickramasinge (ab 1970) glaubten an die natürliche Panspermie und auch, dass die Erde von Mikroben aus dem All besiedelt wurde. Eine gelenkte Panspermie zogen unter anderem der berühmte US-Astronom Carl Sagen und der Mitentdecker der DNS-Doppelhelix, der Biochemiker Francis Crick, in Erwägung. Mautner trat nun zur Realisierung der Idee an. Dazu gründete er 1995 die „Interstellar Panspermia Society“.

    Längst entwarf er einen detaillierten Plan zur Ausbreitung von Organismen im All. Für den Transport will er Raumschiffe nutzen, die über Sonnensegel verfügen. Mit Raketen und schließlich beschleunigt durch den Strahlungsdruck der Sonne können sie eine Geschwindigkeit von 150 Kilometer pro Sekunde erreichen. Die interstellaren Reisen dauern dennoch Jahrhunderttausende bis Jahrmillionen. Deshalb müsste für den Anflug die Bewegung der Sterne in dieser Zeit einkalkuliert werden.

    Millionen von Kapseln mit Hunderttausend Mikroorganismen

    Die Sonden selbst wären winzig, jede hat nach Mautners Plan nur 20 Mikrometer Durchmesser. Dafür ließen sich Millionen solcher Kapseln zu einem Zielstern schicken. Jede davon enthält rund 100 000 Mikroorganismen. Sie könnten in großen Containern gebündelt auf die Reise geschickt und am Ziel freigesetzt werden, abgebremst wiederum von der Strahlung der fremden Sonne. Oder aber sie fliegen, angetrieben von einem Sonnensegel von gerade vier Millimeter Größe, in großen Schwärmen eigenständig los, was laut Mautner die billigere Lösung wäre. Einige sollten dann am Ziel ankommen. Dort würden sie vom interplanetarischen Gas und Staub abgebremst. In einem jungen Planetensystem könnten die kosmischen Samenbehälter in Asteroiden und Kometen eingebettet werden, die sich aus diesem Material bilden, und mit ihnen auf die Oberfläche von Planeten stürzen.

    Eine Milliarde Dollar für die Lebensaussaat im All

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    [img_lytebox=Können Organismen eine Reise durch die Tiefen des Alls überleben?:w2lr82jq]http://www.globale-evolution.de/images/Forum/hbv2diwq_4d77ba324620_pxgen_r_1100xa.jpg[/img_lytebox:w2lr82jq]

    Alternativ ließe sich ein Sondenschwarm einfach in eine Sternentstehungsregion wie die 520 Lichtjahre entfernte Rho-Ophiuchus-Wolke injizieren, in der sich aus dichten Gas- und Staubwolken neue Sonnen bilden. Ein solch großes Ziel wäre nur schwerlich zu verfehlen. Dafür dauert die künstliche All-Befruchtung viel länger und ist von vielen Zufällen abhängig, denn die als Landeplatz für die Lebenssamen geeigneten Planeten müssen schließlich erst noch entstehen. Dieses Manko ließe sich mit einer entsprechend großen Zahl von Raumschiffen kompensieren. Insgesamt, errechnete Mautner, würden ein paar hundert Tonnen mikrobieller Biomasse genügen, um Dutzende neuer Sonnensysteme in einer Sternentstehungsregion zu besiedeln. Als Startkosten schätzt er 10 000 US-Dollar pro Kilogramm Biomasse. „Für eine Milliarde Dollar lässt sich in Dutzenden neuer Sonnensysteme Leben für Äonen aussäen“, resümiert Mautner.

    Die Treffergenauigkeit für die Lebenskapseln ließe sich mit weiter entwickelten Technologien steigern. So sind Roboter denkbar, die eine Solarsegel-Kapsel lenken und ihre Bakterienfracht sicher ans Ziel bringen. Zudem könnten riesige Laser, befeuert mit Sonnenkraft, Licht in die Solarsegel strahlen und sie derart beschleunigen, dass sich die Reisezeit der Sonden drastisch verkürzt. In jedem Fall, so Mautner, sei es aber einfacher, Mikroben auf einen solchen Flug zu schicken als Menschen. Sie könnten völlig neue Evolutionsketten in Gang setzen, die im einen oder anderen Fall letztendlich Intelligenzwesen hervorbringen. Der Nasa-Astrobiologe Chris McKay, der Mautners Ideen kritisch beleitet, bemerkt dazu: „Wenn wir uns im Universum umsehen, erblicken wir viele verschiedene Dinge. Doch das einzige, was uns interessiert und was als einziges einen Wert ergibt, ist Leben.“

    Nur die harten überleben

    Ob irdische Organismen eine solche Reise durch die Tiefen des Alls überstehen können, ist allerdings noch unklar. Am ehesten erscheinen dafür gefriergetrocknete Bakterien geeignet, die in Laborversuchen schon lange Ruhephasen unbeschadet überstanden. Sie gehen bei Stress in eine Überdauerungsform (sogenannte Endosporen über) und werden bei entsprechenden Umweltreizen wieder aktiv. Hoffnung macht ein – allerdings umstrittenes – Experiment, bei dem Forscher Endosporen wieder zum Leben erweckt haben wollen, die 40 Millionen Jahre lang in Bernstein eingeschlossen waren. Den Überlebensrekord hält indes ein Bakterium, das angeblich in 250 Millionen Jahre alten Salzkristallen aus New Mexico ruhte.

    Als Pioniere und Wegbereiter sind Cyanobakterien denkbar, die zu den ältesten Lebensformen der Erde zählen. Sie könnten auf den Zielwelten aus giftigen Gasen Sauerstoff erzeugen und so den Weg für eine weitere Evolution bereiten. Womöglich werden sie durch gezielte Genveränderungen für diese Aufgabe noch tauglicher gemacht. Insgesamt will Mautner eine Reihe verschiedener Spezies auf die Reise schicken, die auf der Erde in den unterschiedlichsten Nischen leben – in Gesteinsklüften kilometertief im Erdinnern ebenso wie in Salzseen oder in sauren Gewässern. Die Pionierarten müssten je nach den Umweltverhältnissen auf den Zielwelten extrem niedrige Temperaturen, Hitze von bis zu 140 Grad Celsius, niedrigen Luftdruck oder einen Druck von hunderten Atmosphären überstehen, ebenso klares Wasser, konzentrierte Schwefelsäure oder ein Bombardement mit kosmischer oder radioaktiver Strahlung. Wie immer der zur Fortführung des Lebens auserwählte Planet aussehen mag – einer dieser harten Burschen könnte dort überleben, so wie auch irdische extremophile Bakterien selbst unter härtesten Bedingungen durchhalten.

    Nur jungfräuliche Welten werden ausgewählt

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    [img_lytebox=Rädertierchen sind sehr robust:w2lr82jq]http://www.globale-evolution.de/images/Forum/hbfe5col_4d77baca4670_pxgen_r_1100xa.jpg[/img_lytebox:w2lr82jq]

    Doch Mautner geht noch weiter. „Die gelenkte Panspermie zielt darauf ab, unsere Art des auf Genen und Proteinen beruhenden Lebens zu erhalten und zu verbreiten“, schreibt er. „Als Menschen wollen wir aber auch eine Evolution hin zu bewusstem und intelligenten Leben in Gang setzen.“ Auch dafür hat der Chemieprofessor einen Plan: Nach den Pioniermikroben will er Eier von Rädertierchen zu bereits befruchteten Planeten senden. Diese 0,1 bis drei Millimeter langen mehrzelligen Tierchen sind äußerst widerstandsfähig. Deshalb können sie in vielen Lebensräumen überleben, wobei ihnen arktische Kälte ebenso wenig ausmacht wie die Hitze von Thermalquellen. Sie leben im Meer oder im Süßwasser, und sie sind gleichermaßen in Bäumen, feuchtem Moos oder zwischen Bodenpartikeln zuhause. „Rädertierchen haben den grundlegenden Körperbauplan der höheren Organismen mit spezialisierten Organen“, so Mautner. „Mit ihrer Hilfe lassen sich die Milliarden von Jahren abkürzen, die es auf der Erde dauerte, bis mehrzelliges Leben entstand.“

    Was aber, wenn auf einem als Ziel auserkorenen Planeten bereits Leben existiert? Die Ethik verbietet es, ihn mit fremdem genetischen Material zu infizieren. Außerdem könnten die Neuankömmlinge alteingesessene Kreaturen auslöschen. Die Wahrscheinlichkeit dafür, so Mautner, ließe sich durch die sorgfältige Auswahl der Ziele minimieren. Es dürfen nur junge und damit jungfräuliche Welten angeflogen werden, auf denen Leben noch nicht entstehen konnte. Außerdem seien noch nirgendwo im All Hinweise auf fremde Lebensformen entdeckt worden. Dies, und die Komplexität der irdischen Organismen, würden darauf hindeuten, dass Leben nur sehr selten entsteht, auch wenn viele Milliarden Planeten dafür zur Verfügung stehen. Tauchen dennoch Signaturen fremder Lebensformen auf, etwa in den Spektren der Lufthülle eines Exoplaneten, scheide dieser als Ziel aus. Allerdings muss das Leben auf solchen Welten lange genug existiert haben, um sie messbar zu verändern. Eine gerade aufkeimende Evolution lässt sich mit diesem Verfahren nicht aufspüren.

    Sind wir das Produkt einer gelenkten Panspermie?

    Weiter könnten wir uns auf eine Auswahl von einigen hundert nahe gelegenen Sonnensystemen beschränken und die Abermilliarden anderer Systeme in der Milchstraße aussparen. Dann blieben potenzielle eingeborene Geschöpfe dort ungestört. Gäbe es aber Leben, das auf einer völlig anderen biochemischen Grundlage beruht als unser Gen-Protein-System, würde es von irdischen Organismen nicht beeinträchtigt. Solche Welten würden dann durch die Ankunft der neuen Lebensformen bereichert.

    Überhaupt, so Mautner, sei es unsere erste Pflicht, den Fortbestand unserer Art des Lebens zu sichern. Diese Aufgabe sollten wir in Angriff nehmen, solange es unsere Raumfahrttechnologie gibt. „Wenn wir im All allein sind, liegt das Schicksal des Lebens in unserer Hand“, argumentiert Mautner. „Deshalb sollten wir den Samen des Lebens überall dort aussäen, wo es ein Überlebenspotenzial gibt. Dann könnten unsere Nachkommen so lange existieren, wie das Universum selbst und die Galaxien darin fortbestehen.“ Der biblische Imperativ „wachset und mehret euch“ bekäme eine völlig neue Bedeutung: Der Mensch würde sich beziehungsweise seiner Form des Lebens nicht nur die Erde, sondern viele Welten im All untertan machen.

    Stellt sich andererseits heraus, dass es bereits viele bewohnte Trabanten in der Milchstraße gibt, wäre die gelenkte Panspermie unnötig. Dies wäre ein starkes Indiz dafür, dass Leben sehr leicht – vielleicht sogar naturgesetzlich – entstehen und/oder sich durch natürliche Panspermie weit verbreiten kann. Vielleicht kam uns bei der gelenkten Panspermie auch einfach jemand zuvor. Darauf wies der Astronom Sagan bereits 1966 hin. Womöglich, überlegte er damals, hatte eine andere Zivilisation diese Idee schon vor vielen Milliarden Jahren, und unser allererster Vorfahr ist in einem winzigen Raumschiff auf einem öden und unwirtlichen Planeten gelandet, weit entfernt von der Heimstatt seiner Erzeuger.

    http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/wissenschafts-dossiers/tid-21617/astronomie-die-befruchtung-des-weltalls_aid_607004.html

  8. #8
    Gast

    Morgan Freeman - Mysterien des Weltalls - Ankunft auf der Er

    Morgan Freeman - Mysterien des Weltalls - Ankunft auf der Erde


  9. #9
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    Re: Panspermie

    NASA finds DNA components in meteorites, says they originated in space

    Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.(Konfuzius)

  10. #10
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    Re: Panspermie

    Neue Studien bestätigen, dass DNA-Bausteine mit Meteoriten auf die Erde kamen

    Dass große Meteoriten nicht nur große Zerstörungen auf der Erde anrichteten, sondern auch das Leben in Form von DNA-Bausteinen auf unseren Planeten brachten, wird ja schon seit Längerem angenommen. DNA wurde auch schon in Meteoriten entdeckt. Allerdings könnte diese auch von Verunreinigungen stammen.

    NASA-Wissenschaftler haben jetzt zwölf kohlenstoffhaltige Meteoriten mit einer hochauflösenden Massenspektroskopie-Technik untersucht und dabei verschiedene Nukleinbasen in den Meteoriten entdeckt. Diese Nukleinbasen gehören zu drei unterschiedlichen Gruppen Chondrite und wurden hauptsächlich zum ersten Mal analysiert.

    In elf der Meteoriten wurde die Nukleinbase Adenin entdeckt. Weiter wurden auch noch mehrere andere Nukleinbasen gefunden. Drei dieser Nukleinbasen kommen dabei auf der Erde überhaupt nicht vor, oder nur ganz selten. Dies ist nach Ansicht der Forscher ein weiteres Indiz, dass die Nukleinbasen außerirdischen Ursprungs sind.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,779020,00.html

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