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Thema: Neues aus dem Vatikan

  1. #311
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    AW: Neues aus dem Vatikan

    Zitat Zitat von green energy Beitrag anzeigen
    Gefahr im Vatikan!? Papst kritisiert Reiche, Mächtige und Medien
    ►IS/ISIS drohen Rom

    Hallo green energy,
    eine kleine Collage aus Pressemeldungen passend dazu, die vielleicht ein paar zusätzliche Aspekte bietet.

    03.06.2015
    Are Evangelicals Winning the World?
    Why are parts of Germany formerly under the enforced secularism of the Communist party rediscovering charismatic religion?...
    http://www.the-american-interest.com...ing-the-world/




    19.05.2015
    Katholische Kirche scheitert vor Menschenrechtsgericht
    Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat die Klage der griechisch-katholischen Kirche in Rumänien auf Rückgabe von Immobilien zurückgewiesen. Die Straßburger Richter sahen keinen Grund, die vorausgegangenen Entscheidungen rumänischer Gerichte hinsichtlich der vor Jahrzehnten verstaatlichten Besitztümer zu korrigieren. Die rumänische Justiz habe geltendes Recht sorgfältig angewandt...
    http://www.weltkirche.katholisch.de/...s.php?id=54985


    08.05.2015
    Hat der KGB die Befreiungstheologie erfunden?
    ...Die Befreiungstheologie, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor allem in Lateinamerika Furore machte, ist nicht auf christlichem Boden gewachsen – sie war eine Erfindung des sowjetischen Geheimdienstes KGB. Das behauptet der frühere Geheimdienstchef des rumänischen Ceausescu-Regimes, Ion Mihai Pacepa. Der heutige US-Bürger gilt als der ranghöchste Überläufer im Kalten Krieg. Er bat 1978 in der Bonner US-Botschaft um Asyl und arbeitete später für die CIA...
    http://www.kath.net/news/50471


    Hat den auch der Putin geschickt?

    03.05.2015
    Globalisierungskritiker Jean Ziegler:
    „Papst sollte die Reichtümer der Kirche den Armen geben“

    Jean Ziegler, wortgewandter Schweizer Globalisierungskritiker, ruft dazu auf, die Ungerechtigkeit der Welt nicht länger hinzunehmen...
    https://www.tt.com/politik/9969206-9...rmen-geben.csp

    Und der ist bestimmt auch vom KGB:

    04.05.2015
    Bsirske: Kirchliches Arbeitsrecht nicht haltbar
    Verdi-Chef Bsirske fordert weiter ein Streikrecht für die 1,3 Millionen Mitarbeiter der Kirchen in Deutschland. "Der Dritte Weg der Kirchen ist für uns keine akzeptable Alternative". In Duisburg kamen Kirchenvertreter mit dem Gewerkschafter zusammen...
    http://www.katholisch.de/de/katholis...s.php?id=53915



    09.06.2015
    Russlandbeobachter: Orthodoxe Kirche nicht erfreut über Treffen
    Putin beim Papst
    Für Präsident Putin ist der Besuch beim Papst ein Ersatzprogramm für den entgangenen G8-Gipfel ... Franziskus hoffe dagegen auf eine Annäherung zur russisch-orthodoxen Kirche...
    http://www.domradio.de/...

    08.06.2015
    Gesellschaft im Abgrund – Kirche im freien Fall
    http://www.kath.net/news/50812


    06.06.2015
    Besuch in Sarajevo
    Papst spricht vom "dritten Weltkrieg"
    Papst Franziskus hat bei seinem eintägigen Besuch in Sarajevo vor einem neuen Weltkrieg gewarnt...
    http://www.t-online.de/... oder http://www.bernerzeitung.ch/...

    freundliche Grüße

  2. #312
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Neues aus dem Vatikan

    Papst Franziskus: „Dieses System verstößt gegen den Plan Jesu”

    Es war die Ansprache eines Hirten und eines Volkstribunen, es wurde eine Anwendung von Laudato Si’ auf die Gegenwart Lateinamerikas – aber auch eine klare Vergebungsbitte für die Sünden und Verbrechen von Christen während der so genannten Eroberung Lateinamerikas. In seiner langen Ansprache beim Welttreffen der Volksbewegungen in Boliviens größter und wohlhabendster Stadt Santa Cruz della Sierra brachte Papst Franziskus all die Themen in einen Zusammenhang, die er bisher einzeln angesprochen hatte, und die vor der Reise wiederholt in Ansprachen und Texten eingeflossen waren. „Dieses System verstößt gegen den Plan Jesu“, sagte der Papst mit Blick auf eine allgegenwärtige Logik des Profits. Er kritisierte Freihandelsabkommen sowie aufgezwungene Sparprogramme und versicherte den etwa 1.500 versammelten Vertretern, der Wandel sei möglich.Er wolle ein „Gespräch über die besten Wege, wie die Situationen schwerer Ungerechtigkeit überwunden werden können, unter denen die Ausgeschlossenen in aller Welt leiden“, verdeutlichte der Papst seine Absicht. Und das wolle er gemeinsam mit diesen Volksbewegungen. Er freue sich, dass es in der Kirche viele gebe, die diesen Bewegungen nahe stünden.Schon die Bibel erinnere daran, dass Gott auf die Klagen seines Volkes höre, und er wolle gemeinsam mit den Menschen klagen und die Stimme erheben: „Grund und Boden, Wohnung und Arbeit für alle unsere Brüder und Schwestern! Das habe ich gesagt, und ich wiederhole es: Es sind unantastbare Rechte. Es lohnt sich, es lohnt sich, für sie zu kämpfen.“„Beginnen wir mit der Einsicht, dass wir eine Veränderung brauchen“, begann der Papst dann seine Überlegungen. Um zu dieser Einsicht zu gelangen, müsse man sich selber Fragen stellen. „Sehen wir ein, dass etwas nicht in Ordnung ist in einer Welt, in der es so viele Campesinos ohne Grund und Boden, so viele Familien ohne Wohnung, so viele Arbeiter ohne Rechte gibt, so viele Menschen, die in ihrer Würde verletzt sind?Sehen wir ein, dass etwas nicht in Ordnung ist, wenn so viele sinnlose Kriege ausbrechen und die brudermörderische Gewalt sich selbst unserer Stadtviertel bemächtigt? Sehen wir ein, dass etwas nicht in Ordnung ist, wenn der Boden, das Wasser, die Luft und alle Wesen der Schöpfung einer ständigen Bedrohung ausgesetzt sind?“ Erst dann könne man unerschrocken sagen „Wir brauchen und wir wollen eine Veränderung“.„Die Welt erträgt es nicht mehr“Die Probleme der Welt könne man nicht isoliert voneinander betrachten, gab der Papst zu bedenken. Eines aber gelte es zu erkennen: dass es die Logik des Gewinns um jeden Preis sei, die Menschen ausschließt und die Umwelt zerstört. „Ja, so ist es, ich beharre darauf, sagen wir es unerschrocken: Wir wollen eine Veränderung, eine wirkliche Veränderung, eine Veränderung der Strukturen. Dieses System ist nicht mehr hinzunehmen; die Campesinos ertragen es nicht, die Arbeiter ertragen es nicht, die Gemeinschaften ertragen es nicht, die Völker ertragen es nicht… Und ebenso wenig erträgt es die Erde, „unsere Schwester, Mutter Erde“, wie der heilige Franziskus sagte.“Es gebe eine Sehnsucht nach dieser Veränderung, so der Papst. Wie die Probleme globalisiert seien, so habe er auch bei seinen Reisen überall festgestellt, dass es „in allen Völkern der Welt eine Erwartung gibt, eine starke Suche, ein Sehnen nach Veränderung.“ Das gelte selbst für die Minderheit, „die glaubt, von diesem System zu profitieren“.Der Schritt zur Lösung sei aber nicht in der Frage nach den Gründen zu suchen. „Wir leiden“, sagte der Papst, „unter einem gewissen Übermaß an Diagnose, das uns manchmal in einen wortreichen Pessimismus führt“. Stattdessen müsse man sich fragen, was man tun könne. Und hier kämen die Volksbewegungen ins Spiel. „Ich wage, Ihnen zu sagen, dass die Zukunft der Menschheit großenteils in Ihren Händen liegt, in Ihren Fähigkeiten, sich zusammenzuschließen und kreative Alternativen zu fördern, im täglichen Streben nach den „drei T“ (trabajo, techo, tierra – Arbeit, Wohnung, Grund und Boden) und auch in Ihrer Beteiligung als Protagonisten an den großen Wandlungsprozessen auf nationaler, regionaler und weltweiter Ebene. Lassen Sie sich nicht einschüchtern!“„Lassen Sie sich nicht einschüchtern!“Man dürfe aber nicht der Illusion erliegen, dass ein Wandel der Strukturen ausreiche, fuhr der Papst fort. Ebenso sehr brauche es eine „aufrichtige Umkehr des Verhaltens und des Herzens“, damit dieser Wandel nicht verbürokratisiere, verderbe oder untergehe. Gerade hierbei wolle die Kirche helfen: „die Kirche kann und darf in ihrer Verkündigung des Evangeliums diesem Prozess nicht fern stehen.“Was gilt es in diesem Moment der Geschichte konkret zu tun? Das war die Frage, die der Papst stellte. Dass viele Veränderung wollten, sei klar, „doch es ist nicht so leicht, den Inhalt der Veränderung, sozusagen das soziale Programm zu bestimmen, das diesen Plan der Geschwisterlichkeit und Gerechtigkeit, die wir erhoffen, widerspiegelt. In diesem Sinn erwarten Sie bitte kein Rezept von diesem Papst. Weder der Papst, noch die Kirche besitzen das Monopol für die Interpretation der sozialen Wirklichkeit, und sie haben auch keine Lösungsvorschläge für die gegenwärtigen Probleme. Ich wage zu behaupten, dass es gar kein Rezept gibt.“ „Dieses System verstößt gegen den Plan Jesu“Nach dieser Einschränkung wollte Franziskus aber doch noch drei Vorschläge machen. Der erste: die Wirtschaft in den Dienst der Völker stellen. „Die Menschen und die Natur dürfen nicht im Dienst des Geldes stehen. Wir sagen Nein zu einer Wirtschaft der Ausschließung und der sozialen Ungerechtigkeit, wo das Geld regiert, anstatt zu dienen. Diese Wirtschaft tötet. Diese Wirtschaft schließt aus. Diese Wirtschaft zerstört die Mutter Erde.“ Der Papst verwies abermals auf die „drei T“, ergänzte aber weitere Rechte jedes Menschen: der Zugang zum Bildungs- und Gesundheitswesen, zur Innovation, zu künstlerischen und kulturellen Darbietungen, zum Kommunikationswesen sowie zu Sport und Erholung.Diese gerechte Wirtschaft sei möglich und keine bloße Utopie, die Ressourcen seien vorhanden, ermutigte der Papst die Zuhörer. Das Problem sei eine „unverantwortliche Beschleunigung“ der Produktion, welche die Erde schädige und Menschen die elementarsten Rechte verweigere. „Dieses System verstößt gegen den Plan Jesu“, verdeutlichte der Papst. Mehr noch: „Die gerechte Verteilung der Früchte der Erde und der menschlichen Arbeit ist keine bloße Philanthropie. Es ist eine moralische Pflicht. Für die Christen ist die Verpflichtung noch stärker: Es ist ein Gebot.“„Der Kolonialismus der Freihandelsabkommen und des engen Gürtels“Die zweite Anregung des Papstes bezog sich auf die Selbstbestimmung der Völker und auf deren Zusammenarbeit. Das drückte der Papst in einem deutlichen Nein zu jeder Form von Kolonialismus aus, aber nicht nur des klassischen, der Lateinamerika so sehr prägt. „Der neue Kolonialismus nimmt verschiedene Gestalten an. Manchmal ist es die anonyme Macht des Götzen Geld: Körperschaften, Kreditvermittler, einige sogenannte ,Freihandelsabkommen´ und die Auferlegung von ,Sparmaßnahmen´, die immer den Gürtel der Arbeiter und der Armen enger schnallen.“ Er erwähnte außerdem die „monopolistische Konzentration der sozialen Kommunikationsmittel“, die „entfremdenden Konsummodelle“, die eine kulturelle Uniformität durchsetzen wollten, und den „ideologischen Kolonialismus“. „Wir sagen Nein zu den alten und neuen Formen der Kolonialisierung. Wir sagen Ja zur Begegnung von Völkern und Kulturen. Selig, die für den Frieden arbeiten.“Demütige Bitte um Vergebung für Sünden und VerbrechenWas aber ist mit dem Kolonialismus, den die Kirche in ihrer Vergangenheit mit zu verantworten hat? Auch hierzu gab es klare Worte von Papst Franziskus. „Ich sage Ihnen mit Bedauern: Im Namen Gottes sind viele und schwere Sünden gegen die Ureinwohner Amerikas begangen worden. Das haben meine Vorgänger eingestanden, das hat die CELAM gesagt, und auch ich möchte es sagen. Wie Johannes Paul II. bitte ich, dass die Kirche „vor Gott niederkniet und von ihm Vergebung für die Sünden ihrer Kinder aus Vergangenheit und Gegenwart erfleht. Ich will Ihnen sagen – und ich möchte dabei ganz freimütig sein, wie es der heilige Johannes Paul II. war –: Ich bitte demütig um Vergebung, nicht nur für die von der eigenen Kirche begangenen Sünden, sondern für die Verbrechen gegen die Urbevölkerungen während der sogenannten Eroberung Amerikas.“Die dritte Anregung, die Papst Franziskus in seiner Rede gab, war der „Verteidigung der Mutter Erde“ gewidmet. Offene Kritik übte Franziskus an den diversen internationalen Öko-Gipfeltreffen, die aufeinander folgten, „ohne irgendein bedeutendes Ergebnis“ zu zeitigen. „Es gibt ein klares, definitives und unaufschiebbares ethisches Gebot, zu handeln, das nicht befolgt wird.“ Die Welt dürfe nicht zulassen, dass gewisse Interessen alles dominierten.Die Zukunft liegt in den Händen der Völker„Zum Schluss möchte ich Ihnen noch einmal sagen: Die Zukunft der Menschheit liegt nicht allein in den Händen der großen Verantwortungsträger, der bedeutenden Mächte und der Eliten. Sie liegt grundsätzlich in den Händen der Völker“, schloss der Papst seine Rede. Und er machte sich klar und deutlich die Anliegen der Volksbewegungen zu eigen: „Sprechen wir gemeinsam aus vollem Herzen: keine Familie ohne Wohnung, kein Campesino ohne Grund und Boden, kein Arbeiter ohne Rechte, kein Volk ohne Souveränität, kein Mensch ohne Würde, kein Kind ohne Kindheit, kein Jugendlicher ohne Möglichkeiten, kein alter Mensch ohne ein ehrwürdiges Alter. Fahren Sie fort in Ihrem Kampf und, bitte, sorgen Sie sehr für die Mutter Erde!“Das Treffen dauerte eine gute Stunde länger vorgesehen. Papst Franziskus war sehr herzlich willkommen geheißen worden. „Hermano Papa Francisco“, Bruder Papst Franziskus, so sprachen die Moderatorin und Morales das Kirchenoberhaupt mehrmals an. Die Anwesenden jubelten, und doch hatte das Treffen einen gänzlich anderen Charakter als übliche Papst-Begegnungen auf Reisen; es wirkte und war politisch, ja aktionistisch. Auf der Bühne saß er neben Präsident Morales, der ein Bild von Revolutionsführer Che Guevara auf der Jacke trug. Aus der Miene des Papstes ließ sich weder Distanzierung noch Identifizierung lesen. Franziskus wirkte präsent, im umfassenden Sinn des Wortes.via Franziskus: „Dieses System verstößt gegen den Plan Jesu“ – Radio Vatikan.


    Quelle

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  3. #313
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    AW: Neues aus dem Vatikan

    29.09.2015
    St. Galler «Mafia» steuerte die Papst-Wahl
    Eine belgische Biografie wartet mit brisanten Enthüllungen auf: Ein kirchlicher Geheimzirkel traf sich regelmässig in St. Gallen. Ziel der Männer: die Wahl von Papst Franziskus.

    ...Danneels outet sich darin als Mitglied der sogenannten «St. Galler Gruppe». Diese habe aus Kardinälen und Bischöfen bestanden und sich ab 1996 in regelmässigen Abständen getroffen – in aller Heimlichkeit. Bisweilen sollen dem klandestinen Zirkel 45 Geistliche angehört haben.

    Auch Papst Franziskus war dabei

    Gemäss der Biografie fand das erste Treffen 1996 in St. Gallen statt. Initianten waren der damalige St. Galler Bischof Ivo Fürer und der damalige Erzbischof von Mailand, Carlo Maria Martini, der als «Anti-Papst» galt. Es waren liberale Kirchenmänner, die sich eine fundamentale Reform der katholischen Kirche wünschten. Ihnen gehörte auch Jorge Mario Bergoglio an, der heutige Papst Franziskus. Intern nannten die Geistlichen ihre Gruppe laut den Biografen «Mafia». Ihre Treffen hätten sie jeweils als spirituellen Urlaub getarnt.

    Als 2005 Papst Johannes Paul II. starb, versuchte die «St. Galler Gruppe» ein erstes Mal, Bergoglio in Position zu bringen. Die Gruppe unterlag jedoch knapp: Papst wurde der konservative Deutsche Joseph Ratzinger, später Benedikt XVI. Laut den Biografen hatte die St. Galler Gruppe fortan den Sturz Ratzingers zum Ziel. Dieser trat im Februar 2013 von seinem Amt zurück, geschwächt nicht zuletzt von der sogenannten Vatileaks-Affäre. Es war der erste Rücktritts eines Papstes seit 700 Jahren...

    http://www.20min.ch/schweiz/ostschwe...-Wahl-12971358


    Mich erinnerte das an eine Meldung aus dem östereichischen Standard, die ich schnell herausgesucht habe (nur so für das Archiv ):


    7. August 2011
    Ein Diktatoren-Freund als Konkurrent Ratzingers
    Papstwahl 2005: Es hätte schlimmer kommen können

    Papst Benedikt XVI. ist stockkonservativ. Aber es hätte schlimmer kommen können. Laut La Stampa, der in Sachen Vatikan verlässlichsten Tageszeitung, erwuchs 2005 dem damals obersten Glaubenshüter der katholischen Kirche ein auch politisch ultrarechter Kardinal aus Argentinien als ernstzunehmender Konkurrent.

    Laut Mitschrift eines italienischen Kardinals sei Ratzingers Anhängerschaft zwar auf über siebzig Wähler angewachsen, zu wenig jedoch für die erforderliche Zweidrittelmehrheit. Vierzig Stimmen hatte nämlich Jorge Mario Bergoglio, heute 75-jähriger Erzbischof von Buenos Aires, erreicht. Auch seine Fangemeinde wuchs - erst nach intensiven Beratungen soll der Südamerikaner "verzichtet" haben. Ratzinger war dann nach 26 Stunden gewählt...

    http://derstandard.at/1311802900216/...ent-Ratzingers

    freundliche Grüße

  4. #314
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    AW: Neues aus dem Vatikan

    30.09.2015
    Fiat-Händler in den USA hoffen auf Franziskus-Effekt
    Papst Franziskus scheint mit seinem Fiat Cinquecento manche US-Amerikaner zu kleineren Autos bekehrt zu haben.
    ...Der Fiat-Vertreter Cowdin sagte, er sei gespannt auf einen möglichen Franziskus-Effekt. «Wenn er Atheisten dazu bringen kann, eine Papstrede zu verfolgen, kann er vielleicht auch die Verkaufszahlen bewegen», so der Händler.
    http://www.kath.net/news/52237

    Der Zeitpunkt war günstig. Wer kauft sich denn heute noch einen VW?
    Und Fiat produziert übrigens auch in Argentinien.

    Ach, kennt ihr noch den alten Witz?

    Henry Ford in einer Privat-Audienz beim Papst: "Heiliger Vater, könnten Sie das PATER NOSTER nicht so ändern, daß da irgendwo das Wörtchen FORD vorkommt?" Der Papst ist entrüstet: "Wo denken Sie hin?!" "Oh, Heiliger Vater, nur ganz unauffällig... Sie können sich denken, ich bin da nicht knauserig..." "Nein, das ist ein Ding der Unmöglichkeit!" "Ich biete Ihnen 10 Millionen Dollar!" Der Papst wird traurig: "Sie betrüben mich, mein Sohn." "Dann," sagt Ford, "sagen Sie mir wenigstens, was Fiat für das FIAT VOLUNTAS TUA bezahlt hat."

    freundliche Grüße

  5. #315
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    AW: Neues aus dem Vatikan

    Nach einer alten Prophezeiung soll der Papst über Leichen aus Rom fliehen.
    Warum wird das geschehen? Weil sich die Vatikanisten sich gegenseitig meucheln?
    Welche Eskalationsstufe bereits erreicht ist, das versuche ich kurz aufzuzeigen. Das Wort "aufknüpfen" ist zuletzt gefallen:

    10.11.2015
    "Vatileaks"-Autor Nuzzi: "Der größte Feind des Papstes ist das Geld"
    Die neuen Enthüllungen von “Vatileaks”-Autor Gianluigi Nuzzi sorgen für Aufregung, katholische Hardliner wollen ihn “aufknüpfen”. Im Interview erzählt Nuzzi, was ihn selbst am meisten empört...
    ..,Nuzzi: ”Im Vatikan gibt es mehr Festnahmen wegen Dokumentendiebstahls als wegen Pädophilie”...
    http://www.spiegel.de/panorama/inter...a-1061879.html

    Und so heißt das neue Buch:

    04.11.2015
    Aufdeckerbuch: „Krieg“ im Vatikan
    Als die „Geschichte eines Krieges“ moderiert der Journalist, Autor und Aufdecker Gianluigi Nuzzi sein neuestes Buch „Alles muss ans Licht“ ein: ein Krieg, der von Papst Franziskus „in den Hinterzimmern der vatikanischen Paläste geführt wird“.
    Das Buch enthält einiges an Zündstoff...
    http://religion.orf.at/stories/2740175/

    04.11.2015, Enthüllungen im Vatikan
    Sündige Millionen
    Zwei am Donnerstag erscheinende Bücher über die Finanzen des Vatikans offenbaren Chaos, Schattenwirtschaft und völlige Inkompetenz...
    http://www.tagesspiegel.de/politik/e.../12541902.html

    04.11.2015
    Österreichs Kirche überweist Vatikan 872.000 im Jahr
    Österreichs katholische Kirche hat zuletzt jährlich 872.000 Euro für das Vatikan-Budget in Rom abgeliefert, wie die Bischofskonferenz am Mittwoch auf APA-Anfrage mitteilte.
    Misswirtschaft und Geldverschwendung im Vatikan stehen im Mittelpunkt des Buches „Alles muss ans Licht...
    ...Geld „gelangt nicht zu den Armen“...
    http://religion.orf.at/stories/2740476/

    Begonnen hat das ganze so:

    30.10.2015
    Computer von Vatikan-Finanzrevisor gehackt
    Die vatikanische Pressestelle hat mit einem „No Comment“ auf Medienberichte reagiert, wonach der Computer des Finanz-Generalrevisors des Heiligen Stuhls, Libero Milone, gehackt worden sei...
    http://religion.orf.at/stories/2739631/

    01.11.2015
    Vatileaks 2.0: Vatikan ermittelt offenbar gegen Geistlichen
    ...Demnach geht die vatikanische Gendarmerie offenbar dem Verdacht nach, der Priester habe interne Dokumente für zwei Bücher über die vatikanischen Finanzen beschafft, die in den nächsten Tagen in Italien erscheinen...
    http://religion.orf.at/stories/2739877/

    02.11.2015
    "Schwerer Verrat"
    Mutmaßliche Informanten: Vatikan-Mitarbeiter festgenommen
    Kurz vor der für Mittwoch erwarteten Veröffentlichung zweier Enthüllungsbücher sind im Vatikan zwei mutmaßliche Informanten aus der Kurie festgenommen worden...
    http://www.focus.de/politik/ausland/...d_5057734.html

    Die nächste Schlacht im Vatikan: Der Verdacht des Hirntumor hat sich nicht bestätigt. Man wollte den Papst nur ausbooten:

    21.10.2015
    Richtungsstreit der Katholischen Kirche: Schlacht im Vatikan
    Hat der Papst einen Hirntumor? Das behauptet eine Zeitung, der Vatikan dementiert. Die Meldung platzt in die entscheidende Phase der Bischofssynode in Rom - eine Intrige?...
    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...a-1058912.html

    Zwei Tage später:

    23.10.2015
    Kulturkampf im Vatikan
    „Gott ist nicht katholisch“
    Innerhalb der katholischen Kirche fliegen die Fetzen. Vatikan-Insider Andreas Englisch über die katholischen Lagerkämpfe, die Wahrscheinlichkeit einer Kirchenspaltung und eine mögliche Rückkehr Ratzingers

    ...Laut Franziskus hat Gott keine Konfession. Fürchten die Traditionalisten also um ihre Existenzgrundlage, davor, dass der Papst die Kirche abschafft?

    Ja, die katholische Kirche hat immer gesagt: Wir sind die einzige Organisation der Welt, die von Gott direkt gegründet wurde, und die einzige, die dem Menschen objektiv helfen kann, ins Paradies zu kommen. Das hat die Kirche 2000 Jahre lang vertreten. Sie ist gut damit gefahren. Und jetzt kommt ein Papst und sagt: Wir sind eine Kirche unter vielen. Es gibt auch viele gläubige Muslime und Hindus. Wer von denen ins Paradies kommt, das entscheidet der liebe Gott allein. Das nimmt der katholischen Kirche den Kern ihres Anspruchs. Joseph Ratzinger hat dagegen noch im Jahr 2.000 geschrieben, dass es für die Menschen objektiv besser ist, katholisch zu sein, weil sie nur dann ins Paradies kommen...
    http://www.cicero.de/salon/kulturkam...tholisch/60018

    Und dann der Kardinal Marx:

    05.10.2015
    Kardinal Marx „Gott setzt Flüchtlinge auf die Tagesordnung“
    Der katholische Bischof Reinhard Kardinal Marx findet, dass Gott das Thema Flüchtlinge „uns auf die Tagesordnung gesetzt“ hat. Die Deutsche Evangelische Allianz sieht Chancen, mit Muslimen über den christlichen Glauben zu sprechen...
    ...„Wir Christen müssen wieder lernen, offener von unserem Glauben zu reden, wir müssen uns unserer eigenen Schätze bewusst werden“, sagte er am Montag in der SZ. Die Flüchtlinge habe „Gott uns auf die Tagesordnung gesetzt“...
    http://www.pro-medienmagazin.de/gese...ordnung-93560/

    Zumindest die konservative Fraktion scheint über Kardinal Marxens "Gott, der der die Flüchtlinge auf die Tagesordnung setzt" ganz anderer Meinung zu sein:

    12.09.2015
    Die Freimaurer befehlen der EU: Grenzen auf für immer mehr Einwanderung
    ...28 Obedienzen haben eine offizielle Erklärung unterzeichnet und werfen durch diese seltene Offenheit ein erhellendes Licht auf das Europa gerade lähmende Phänomen einer schranken- und regellosen Einwanderung. Ein Phänomen, das eine wachsende Kluft zwischen Eliten und Volk sichtbar macht.
    Logen-Einigkeit von der Türkei bis Portugal, von Italien bis Irland und Polen
    Unter den Unterzeichnern befinden sich der Großorient von Frankreich, die Großloge von Österreich, der Großorient der Schweiz, die Großloge von Frankreich, der Großorient von Belgien, die Großloge von Belgien, der Großorient von Kroatien, der Großorient von Irland, die Großloge von Italien, der Großorient von Luxemburg, der Großorient von Polen, der Großorient von Portugal, der Großorient von Griechenland, die Weibliche Großloge der Türkei und andere mehr. Sie fordern die europäischen Regierungen nicht nur auf, die anströmenden Einwanderer aufzunehmen, sondern in Zukunft immer mehr aufzunehmen. Die Freimaurer beweisen damit untereinander eine beeindruckende Übereinstimmung in den Absichten von der Türkei bis Portugal, von Italien bis Irland und Polen. Darüber hinaus machen sie auch eine faktische Konvergenz mit den offiziellen Strategien der Europäischen Union und der meisten EU-Mitgliedsstaaten sichtbar. Eine Deckungsgleichheit der Intentionen, wie sie offiziell in diesem Ausmaß zwischen Freimaurerei und politischen Entscheidungsträgern selten so offen zum Ausdruck gebracht wurde.
    Das Ziel: „Die Untergrabung tragender Elemente wie Vaterland, Identität und Volk“...
    http://www.katholisches.info/2015/09...-einwanderung/

    19.10.2015
    Rom fürchtet Terroranschläge im Heiligen Jahr
    Die Behörden in Rom fürchten, dass die italienische Hauptstadt in dem am 8. Dezember beginnenden außerordentlichen Heiligen Jahr Ziel islamistischer Terroranschläge werden könnte...
    http://www.evangelisch.de/inhalte/12...-heiligen-jahr

    Na ja, das erinnert wieder mehr an Geier Sturzflug: Besuchen sie Europa, solange es noch steht...


    freundliche Grüße

  6. #316
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    AW: Neues aus dem Vatikan

    Gerade wird man an alte Geschichten erinnert:


    16.12.2015
    Ex-Großmeister von Freimaurer-Loge: Faschistischer Geheimbündler Gelli ist tot
    Rechter Terror, Morde, Geldwäsche über die Vatikanbank: Licio Gellis Loge P2 war in Italien in zahlreiche Skandale verstrickt. Jetzt ist der Faschist und frühere Großmeister des Geheimbunds gestorben...

    ...Die P2-Loge wird für den mysteriösen Tod des Bankiers Roberto Calvi verantwortlich gemacht, der als "Banker Gottes" bekannt war und der P2 angehörte. Der damalige Chef der Banco Ambrosiano war 1982 erhängt an der Londoner Blackfriars-Brücke gefunden worden. Zunächst wurde ein Suizid vermutet, später ergaben die Ermittlungen, dass es Mord war. Nach Einschätzung der italienischen Staatsanwaltschaft wurde er von der sizilianischen Mafia begangen.
    Die Mafia hatte die Banco Ambrosiano genutzt, um Gelder zu waschen. Ein Teil davon wurde über die Vatikanbank IOR der katholischen Kirche ins Ausland gebracht...
    http://www.spiegel.de/panorama/justi...a-1068203.html

    Angeblich wurde mit dem Geld der Solidarnosc-Umsturz bezahlt. Das steht auf dieser Seite
    Mehrere Nachrichtenmagazine schreiben Freimaurer oder Chef-Freimaurer.
    Soll das heißen, Freimaurer sind Verbrecherorganisationen, oder wie soll man das jetzt verstehen?
    Eine alternative Seite schreibt:

    16.12. 2015
    Zum Tod des italienischen Schwerverbrechers Licio Gelli
    http://oraclesyndicate.twoday.net/st...s-lucio-gelli/


    14.12.2015
    ARD-Dokumentation
    Papst Johannes Paul II. hatte eigenen Geheimdienst
    ...Die streng zentralistische katholische Kirche unterhält selbst ein weltweites Informantennetz. Jeder dritte Journalist am Vatikan sei bis heute ein Spion, vermutet ein Insider im Film. In den 1980ern stand Johannes Paul II. als strikter Antikommunist mitten im Ost-West-Konflikt. Jan Peter betont bei der Filmvorstellung, dass ihn die Intensität der Kontakte zwischen Papst und CIA überrascht habe...
    http://www.berliner-zeitung.de/medie...,32918000.html

    _________________________________

    14.12.2015
    Rom: Polizei beschlagnahmt 3.500 gefälschte Papstsegen
    Rund 3.500 Pergamente mit gefälschten Segenswünschen von Papst Franziskus hat die Polizei in Rom beschlagnahmt. Ihr Verkaufswert liegt laut Medienberichten bei mehr als 70.000 Euro...
    http://religion.orf.at/stories/2747356/

    08.12.2015
    ...Heilige Jahre sind Hoch-Zeiten für Ablässe. Einen Ablass kann erlangen, wer während eines Heiligen Jahres durch eine Heilige Pforte geht und danach bestimmte Gebete spricht und Buße tut...
    http://www.evangelisch.de/inhalte/12...holiken-schwer

    _________________________________

    07.12.2015
    Kaczynski dankt Kirchensender für Wahlsieg in Polen:
    “Ohne Radio Maryja nicht gewonnen”
    Wenige Wochen nach der Regierungsübernahme in Polen hat sich die nationalkonservative Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) beim Kirchensender Radio Maryja bedankt...
    http://www.domradio.de/themen/weltki...wahlsieg-polen

    13.12.2015
    Teufelsaustreibung gegen Zeitung in Polen
    Mit einer Teufelsaustreibung ist ein Priester der führenden polnischen Zeitung „Gazeta Wyborcza“ zu Leibe gerückt. Die Aktion war der Abschluss eines Protestmarsches gegen die „Lügen der Medien“...
    ...Exorzismusgebet vor Verlagshaus...
    http://religion.orf.at/stories/2747265/

    14.12.2015
    Polen: Rechtsruck in der Bevölkerung?
    ..."Polen kann nur katholisch sein"...
    ..."Wo Gott ist, ist Polen. Ohne Gott geht es nicht, darum hat die PIS gewonnen."...
    http://www.daserste.de/information/p...polen-120.html
    _________________________________


    Bis heute nicht aufgearbeitet: Missbrauch an kanadischen Kindern durch katholische Kirche
    Veröffentlicht am 14.12.2015
    Ein gravierender Missbrauchsskandal in Kanada, der bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts zurückreicht und in dem die katholische Kirche verwickelt ist, wurde bis heute nicht aufgearbeitet: Zwischen 1940 und 1960 wurden in Quebec bis zu 300.000 Kinder zu Opfern von Menschenhandel. Diese wurden hauptsächlich armen Familien entrissen und in katholische Einrichtungen gegeben. Von dort wurden sie entweder für bis zu 25.000 Dollar an kinderlose, wohlhabendere Familen verkauft oder fälschlicher Weise als geistig behindert eingestuft, um sie so langfristig in katholische Einrichtungen unterbringen zu können. Eine betroffene Überlebende berichtet von ihren schockierenden Erfahrungen. Die katholische Kirche von Quebec schweigt bis heute zu den Anschuldigungen.
    Youtube-Video von RT, Länge 2.43 Min.:




    Kirche in Kanada verdiente an 300.000 missbrauchten Kindern – Exklusivinterview
    http://de.sputniknews.com/gesellschaft/20151216/306496467/kirche-kanada-verdiente-an-kindern.html

    Dazu ganz aktuell:

    17.12.2015
    Missbrauch in kirchlichen Heimen: Kanada fordert Entschuldigung vom Papst
    Jahrzehntelang wurden Kinder von Ureinwohnern in Kanadas katholischen Heimen misshandelt, Tausende starben. Premier Trudeau fordert dafür nun eine Entschuldigung vom Papst persönlich...
    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...a-1068237.html


    freundliche Grüße

  7. #317
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    AW: Neues aus dem Vatikan

    18.12.2015
    Vatikan: Mutter Teresa wird heiliggesprochen
    Papst Franziskus hat am Donnerstag die Tür zur Heiligsprechung der Seligen Mutter Teresa von Kalkutta (Agnes Gonxha Bojaxhiu, 1910 bis 1997) geöffnet. Das teilte der Vatikan am Freitag im Amtsblatt „Bollettino“ mit...
    http://religion.orf.at/stories/2748117/

    Schon tags darauf kommt der erste kritische Artikel:

    19.12.2015
    Mutter Teresas „Nächstenliebe“ - Der große Bluff
    http://www.kritisches-netzwerk.de/fo...r-grosse-bluff

    Wenn wir gerade bei alten Geschichten sind: Was ist faul mit Mutter Teresa?
    Schon 2003 ein Artikel bei Heise:

    19.10.2003
    Zur Seligsprechung von Agnes Gonxha Bojaxhiu, alias Mutter Teresa
    Wie konnte eine fanatische Gegnerin von Abtreibung und Verhütung, die systematisch ihr Vermögen und die Natur ihrer Arbeit verschleierte, vor den kritischen Medien der freien Welt Bestand haben?

    A star is born
    Eine systematische Verzerrung der Wirklichkeit bei nahezu vollständiger Ausblendung kritischer Analyse muss man im Falle Mutter Teresas diagnostizieren, wenn man ihr Lebenswerk unvoreingenommen untersucht. Die Mediengeschichte der gesegneten Albanerin beginnt mit dem Briten Malcolm Muggeridge -- "ohne ihn hätte die Welt vielleicht nie von Mutter Teresa erfahren", schrieb nach ihrem Tod die Catholic Times am 12. Oktober 1997. Muggeridge, ein fanatischer Konservativer, der den säkularen Liberalismus für "die größte aller destruktiven Mächte" hielt, gehörte zu den vom "Congress for Cultural Freedom" gesponserten Journalisten. Dabei handelte es sich um eine CIA-Organisation, die in Europa eine pro-amerikanische Gegenkultur zum Kommunismus etablieren sollte. Neben einer "nichtkommunistischen Linken" wurden die abstrakte Kunst und das "postmoderne" Denken als sozial irrelevante Ausdrucksformen der liberalen Linken finanziell gefördert. (Das Standardwerk zum Thema ist "Wer die Zeche zahlt... Der CIA und die Kultur im Kalten Krieg" von Frances Stonor Saunders.)......

    .......Doch in den kommenden Jahren sollte sich ein anderes Bild von Teresa herauskristallisieren: eine Agentin des Papstes, die das menschliche Leid nicht ablehnt, sondern es zelebriert und fördert. Während Mutter Teresa zum Darling der Rechten avancierte und auch von Liberalen wie den Clintons und Prinzessin Diana hofiert wurde, spielten die Medien das Spiel eifrig mit.

    Ein Mythos zerbricht.....
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15888/1.html

    Dann kam Susan Shields

    06.06.2007
    Susan Shields: Sogar Mutter Teresa ist ein Betrug
    Die frühere katholische Schwester Susan Shields arbeitete 9 Jahre lang für Mutter Theresas Missions-Organisation. 1989 verließ sie Mutter Theresa, angeekelt über den Mißbrauch von Millionen Dollar Spendengeldern, die nie bei den Armen und Bedürftigen ankamen, sondern immer noch auf Vatikan-Bankkonten liegen.....

    Die ganze Geschichte auf englisch:
    Former Catholic Sister Says Even Mother Teresa Is a Fraud
    http://arcticbeacon.com/articles/6-Jun-2007.html

    Sehr schnell erhob sich die Frage:

    Mutter Teresa - Wo sind ihre Millionen?
    http://www.members.aon.at/ueberbevoe...tterTeresa.PDF

    Mother Teresa: Where Are Her Millions?
    http://www.srai.org/mother-teresa-wh...-her-millions/

    Und nun nennt man sie:

    Der Todesengel von Kalkutta
    Am 19. Oktober 2003 fand in Rom die offizielle Seligsprechung von Mutter Teresa statt. Derzeit wird bereits mit Eile die Heiligsprechung vorbereitet. Schon zu Lebzeiten umgab die kleine Ordensgründerin ein Mythos, der die höchst unerfreuliche Wirklichkeit öffentlichkeitswirksam kaschierte. www.mutter-teresa.info dokumentiert die gerne verdrängten Schattenseiten der Ordensgründerin: So hielt die Freundin von Diktator „Baby Doc“ Duvalier die Demokratie für „Teufelswerk“, zweifellos in der Annahme, dass das „Gute stets von oben kommt“. Die millionenfach eingesammelten Spendengelder setzte sie nicht dazu ein, um die Not vor Ort (beispielsweise in Kalkutta) zu lindern, sondern hortete sie auf Konten des Vatikans. Ihr Leben lang verachtete sie das Diesseits so sehr, dass sie ihren Kranken in Kalkutta keine schmerzlindernden Tabletten geben ließ, da die Kranken in ihrem Leid und ihrem Schmerz dem Herrn Jesu Christi so viel näher seien. Statt irdischer Hilfe bekehrte sie Tausende von Menschen, die Zuflucht bei ihr suchten, zum Christentum (zweifellos in dem Glauben, sie dadurch vor dem Höllenfeuer zu retten). Lebensrettende oder -verlängernde Maßnahmen waren in ihrem Sterbehospiz jedoch unerwünscht, da Teresa nach erfolgter Bekehrung das Bett frei haben wollte, um weitere Seelen retten zu können. Kein Wunder, dass viele Slumbewohner große Angst hatten, dem „Todesengel von Kalkutta“ jemals zu begegnen…
    http://www.mutter-teresa.info/

    31.08.2007 (Die Presse)
    Mutter Teresa: „Der Platz Gottes in meiner Seele ist leer gefegt“
    Erschütternde Briefe enthüllen: Die „Heilige von Kalkutta“ durchlitt eine 50 Jahre lange Glaubenskrise...
    http://diepresse.com/home/panorama/welt/327084/index.do

    Also see:
    Exposing Mother Teresa
    Hitchens’ Book A Devastating Insight
    http://www.population-security.org/swom-96-09.htm

    Und ein Video, leider auch auf Englisch:

    Hells Angel (Mother Teresa) - Christopher Hitchens

    Veröffentlicht am 29.08.2012


    Trotz allem wünsche ich eine frohe Weihnacht
    freundliche Grüße

  8. #318
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Neues aus dem Vatikan

    Endzeit-Papst: »Dieses Weihnachten könnte das letzte sein«

    Bei einer Rede hat Papst Franziskus eine beängstigende Voraussage gemacht. Angesichts der auf der Welt geführten Kriege könnte dies unser letztes Weihnachten sein.
    In ihrem Buch Petrus Romanus machten die Autoren Tom Horn und Cris Putnam zwei alarmierende Voraussagen. Im Jahr 2012, als Papst Benedikt noch im Amt war, sagten sie ein Ereignis voraus, dass es seit über 600 Jahren nicht mehr gegeben hatte: Benedikts Abdankung als Papst.
    Als Papst Benedikt Anfang des darauf folgenden Jahres zurücktrat, war dies für die eine Milliarde Katholiken auf der Welt ein totaler Schock. Die zwei Forscher, die im Spaß sagten ihre Inspiration sei der “Heilige Geist“ gewesen, schwiegen jedoch darüber, wie sie ein fast beispielloses Ereignis dieser Art so genau voraussagen konnten.
    So unglaublich die Voraussage aber auch war, sie ist nichts im Vergleich zu der zweiten die Horn und Putnam gemacht haben. Die zwei zitieren eine 600 Jahre alte Prophezeiung des Heiligen Malachias, der inspiriert von Gott die Namen der nächsten kommenden 112 Päpste niedergeschrieben hatte.
    Wie sich herausstellte, führte die Abdankung Benedikts zur folglichen Wahl von Papst Franziskus – der 112ten Person auf der Liste. Was unheimlich ist, ist dass die Prophezeiung mit Franziskus endet, denn nach ihm hat Malachias keine weiteren Nachfolger aufgelistet. Die Prophezeiung selbst bezieht sich auf den letzten Papst als “Petrus Romanus“ – also “Peter der Römer“ (Treffsicherer als jeder Wahrsager: Karicartoon-Kalender sagt Papstrücktritt korrekt voraus).

    Malachias‘ Prophezeiung nach geht die Welt auf dunkle Zeiten zu:
    »Unter der extremen Verfolgung wird der Sitz der Heiligen Römischen Kirche von Peter dem Römer besetzt sein. Er wird die Schafe durch viele Wirrungen versorgen, an deren Ende die Stadt der sieben Hügel zerstört werden wird und der gewaltige Richter wird sein Volk richten. Ende.«Prophezeiung über die Päpste – zugeschrieben dem Heiligen Malachias (etwa 1139 a.d.)
    Was auch immer Sie über Prophezeiungen oder Voraussagen denken, Papst Franziskus hat enormen Einfluss auf die etwa eine Milliarde Katholiken auf der Welt. Immerhin ist er der Nachfolger Petrus‘, des ersten Papstes und Jüngers von Jesus Christus. Wenn der Papst also spricht, dann haben seine Worte ernsthafte Auswirkung auf die Kirche.
    In den letzten paar Jahren hatte er bereits Kontroversen ausgelöst, sowohl innerhalb der Kirche als auch in der christlichen Gemeinde. Dabei ging es um seine Gedanken über den Klimawandel, Schwulenrechte und Vermögensverteilung und viele sagen, dass diese Veränderungen der langgehegten Doktrin zum Ende der Katholischen Kirche führen könnte, wie wir sie heute kennen (Blutgeld: Die gesegnete Geldvermehrung des Vatikans (Videos)).
    Seine jüngste Warnungen könnten aber buchstäblich das Ende der Tage bedeuten:
    In einer feierlichen Predigt im Vatikan hat Papst Franziskus verkündet, dass Weihnachten dieses Jahr eine »Farce« werde, da die Welt sich derzeit im Dritten Weltkrieg befände. …
    »Das alles ist eine Farce. Die Welt hat den Weg des Friedens nicht verstanden. Die ganze Welt befindet sich im Krieg.«, sagte er mit grimmiger Miene.


    Während einer Messe im Casa Santa Marta [A.d.Ü.: Gästehaus des Vatikans] machte der Papst dann eine beängstigende Voraussage. Dieses Jahr könnte unser letztes Weihnachten sein – was auch die Prophezeiung erfüllen würde…:
    »Wir gehen auf Weihnachten zu. Es wird Lichter geben, es wird Feiern geben, hell erleuchtete Bäume, sogar Aufführungen der Geburt Christi. Alles wird geschmückt sein, während auf der ganzen Welt weiterhin Kriege geführt werden.«, so der Papst Anfang Dezember.


    Der gerade erst am Donnerstag 79 Jahre alt gewordene Pontifex führte seine Ansichten dieses Wochenende weiter aus und sagte vor einer Menge: »Während die Welt hungert, brennt und weiter im Chaos versinkt, sollten wir uns darüber klar werden, dass die diesjährigen Weihnachtsfeierlichkeiten, für jene die sie feiern, die letzten sein könnten.«
    Beurteilt Papst Franziskus, wie viele andere, einfach nur die schreckliche Situation auf der Welt hinsichtlich der wirtschaftlichen und politischen Konflikte? (Unheimliche „Baba Wanga“: Blinde Seherin prophezeite Europas Ende)
    Oder ist im bewusst, dass er tatsächlich dazu berufen ist der letzte Papst zu sein, der nicht nur die Zerstörung der Kirche überblickt, sondern die des gesamten Planeten?

    Quelle


    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  9. #319
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    AW: Neues aus dem Vatikan

    Könnte, wenn und hätte
    ging auf Toilette
    und zog an der Kette!
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  10. #320
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    AW: Neues aus dem Vatikan

    Zitat Zitat von Angeni Beitrag anzeigen
    Endzeit-Papst: »Dieses Weihnachten könnte das letzte sein«
    Von der Queen hat man Ähnliches gehört.
    Es könnte aber auch ein Fake sein.
    Und genau wie beim Artikel von Pravda-tv ist der n8waechter die Quelle.

    Weihnachtsansprache der Queen: »Genießen Sie Ihr letztes Weihnachten«
    ...So soll die Queen ihre Weihnachtsansprache zweimal aufgenommen haben, nachdem der erste Take offensichtlich “zu ehrlich“ war.
    Als Quelle wird von Dmitry “ein Insider der BBC“ angegeben. Es ist unklar inwiefern diese Meldung glaubwürdig ist und sie könnte auch ein simpler Hoax sein...
    http://n8waechter.info/2015/12/weihn...s-weihnachten/

    Wie dem auch sei, der Papst bekommt jedenfalls den Karlspreis:

    23.12.2015
    Papst Franziskus erhält den Karlspreis 2016
    Der Karlspreis 2016 geht an Papst Franziskus. Das gaben das Karlspreisdirektorium und die Stadt Aachen bekannt. Der Preis wird seit 1950 für besondere Verdienste um die europäische Einigung verliehen...
    https://www.tagesschau.de/ausland/ka...iskus-101.html


    Bei Pravda-tv gibt es am Ende jeder beliebigen Seite eine Werbung für den Kopp-Verlag.
    Ich selbst zitiere den Kopp-Verlag ungern und suche dann lieber eine andere Quelle.
    Unlängst enthüllte die "TAZ die Wahrheit über Kopp-Verlag", das gehört aber eigentlich zu den Satiren.

    freundliche Grüße

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