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Thema: Atomkraft - Nein Danke !!!

  1. #31
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    Re: Atomkraft - Nein Danke !!!

    Achtung. Ich hoffe, ihr lasst euch nicht so leicht umpolen.

    Es ist nur wenige Tage her, da gab es diese Meldung:

    10.02.2012
    US-Regierung genehmigt Bau neuer Atomkraftwerke
    30 Jahre nach dem Unglück im Atomkraftwerk Three Mile Island in Harrisburg hat die US-Regierung erstmals wieder den Bau neuer Kernkraftwerke genehmigt. Über 14 Milliarden Dollar werden investiert und bis zu 25 000 Arbeitsplätze geschaffen. Mit dem Projekt soll eine „atomare Renaissance“ eingeleitet werden.
    http://www.focus.de/finanzen/news/erstm ... 12535.html

    Ich gehe nun davon aus, daß die folgende Meldung auch zur „atomaren Renaissance“ gehört.

    16. Februar 2012
    Ein Jahr nach der Havarie
    Bislang kein einziger Strahlen-Toter in Fukushima
    Die Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima sind geringer als befürchtet: Japanische Forscher warnen jedoch aktuell vor einem neuen starken Beben....
    http://www.morgenpost.de/web-wissen/art ... shima.html

    Warum ich davon ausgehe? Guckst du hier:

    Fukushima-Arbeiter tot! Wirklich nicht der Strahlung wegen?
    Fukushima 50, so werden die derzeitigen Helden Japans genannt, die sich in Schichten von jeweils 50 der intensiven Strahlung aussetzen und ihr Leben im Bemühen einsetzen, die Situation in den Reaktoren von Fukushima doch noch in den Griff zu bekommen. Einer von ihnen brach tot zusammen. Und während die Mutter von einem der Mitarbeiter schon Anfang April verriet, dass sich diese Männer durchaus bewusst sind, dass sie wahrscheinlich alle sterben werden, ließ TEPCO, der Betreiber des Atomkraftwerkes, verlauten, dass der Tod dieses Mitarbeiters nicht auf Strahlung zurückzuführen sei. Genauso wenig werden wir kaum daran erinnert, dass erhöhte radioaktive Strahlung sich auf unser aller Gesundheit auswirkt. Schockierende Berichte von Experten und Tschernobyl-Überlebenden werden schlichtweg ignoriert....

    ...Die schwer leidende Tschernobyl-Überlebende Natalia Manzurova riet schon im März in Vorträgen: „Lauft, so schnell ihr könnte!“. Als Nuklear-Ingenieurin gehörte sie einer Gruppe von Experten an, die zur Rettung nach Tschernobyl gerufen wurde. Von ihren 13 damaligen Kollegen ist keiner mehr am Leben. Um ihren Rentenanspruch zu sichern, arbeite sie noch mehrere Jahre an den Aufräumarbeiten in der Umgebung. Sie weiß, warum sie diesen dringlichen Rat ausspricht....
    http://theintelligence.de/index.php/wis ... wegen.html

    GLOBAL 2000 zu Fukushima: Wo sind die toten Arbeiter?
    Auswirkungen der japanischen Nuklearkatastrophe noch nicht abschätzbar. Betreiber und Behörden verharmlosen, verzögern und vertuschen....
    http://www.global2000.at/site/de/nachri ... -arbeiter/


    Atomunfall in Japan
    83 quälende Tage bis zum Strahlentod
    Die Haut löst sich, der Körper zerfällt, keine Zelle bildet sich mehr neu: Hisashi Ouchi wurde beim ersten Unfall in einer japanischen Atomanlage verstrahlt. Jetzt dokumentiert ein Buch den verzweifelten Todeskampf - im Angesicht des Super-Gaus von Fukushima....
    http://www.news.de/gesellschaft/8551939 ... hlentod/1/


    Zehntausende Todesfälle wegen Fukushima?
    Allein in den USA seien wegen der Reaktorkatastrophe von Fukushima 14000 Menschen vorzeitig gestorben. Diese Zahl haben zwei amerikanische Strahlenbiologen berechnet. Sie stützen sich auf die gemessenen Werte von radioaktivem Jod 131 im Regenwasser. Die radioaktive Strahlung lag zeitweise um das Hundertfache über dem Normalwert. [3013]
    30. Dezember 2011 – UPI Health News ....
    http://www.gesundheit.ch/news/strahlung/
    http://de.sott.net/articles/show/5935-T ... -Fukushima

    freundliche Grüße

  2. #32
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    Stresstest

    Ich weiss jetzt, warum man diese Überprüfungen Stresstests nennt!

    Weil die Regierung bei einer glaubwürdigen Beantwortung nämlich endlich mal in Stress kommt .......

    Ergebnisse der Stresstests für europäische Atomkraftwerke

    Umwelt/Antwort - 16.03.2012
    Berlin: (hib/AS) Die Ergebnisse der Stresstests europäischer Atomkraftwerke sollen Ende April veröffentlicht werden. In einer Antwort (17/8817) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/8661) über den Zwischenstand des Stresstests für das französische Atomkraftwerk Cattenom erklärt die Bundesregierung, dass die dafür zuständige European Nuclear Safety Regulator Group (ENSREG) ihren Abschlussbericht am 26. April vorlegen wird. Der Europäische Rat wird darüber auf seiner Sitzung im Juni 2012 in Brüssel beraten. Für den 19. bis 23. März ist die Erörterung der Ergebnisse für die deutschen Kernkraftwerke vorgesehen. Die Ergebnisse des Stresstests für Cattenom sind nach Angaben der Regierung bereits online im Internet abrufbar.

    Kurz nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hatten die Mitgliedsländer der Europäischen Union vereinbart, umfassende Risiko- und Sicherheitsbewertungen ihrer Atomkraftwerke durchzuführen. Die Ergebnisse für die deutschen Kernkraftwerke wurden Ende 2011 ermittelt. Im Februar fanden dann die gegenseitigen Überprüfungen der EU-Mitgliedsländer zu bestimmten Sachthemen statt.

    Quelle: http://www.bundestag.de/presse/hib/2...12_137/04.html
    LG
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  3. #33
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    Re: Atomkraft - Nein Danke !!!

    Japan: Vorletztes Atomkraftwerk wird vom Netz genommen

    Im Zuge des Atom-GAUs in Fukushima im März 2011 sind mittlerweile 52 von 54 Atomkraftwerke in Japan vom Netz genommen worden. In der Nacht zum heutigen Montag folgte das 53.

    Tatsächlich wurde heute Nacht von Betreiber Tepco Reaktor sechs des AKWs Kashiwazaki-Kariwa vom Netz genommen, der nun einem Stresstest unterzogen wird.

    Auch der letzte japanische Reaktor auf Hokkaido soll im Mai 2012 vom Netz gehen, allerdings nur wegen Wartungsarbeiten. Währenddessen drängt vor allem die Wirtschaft auf ein schnelles Wiederanfahren der stillgelegten Atomreaktoren.

    http://www.green-hype.de/news/120326108-japan-weiteres-atomkraftwerk-vom-netz-genommen

  4. #34
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    Re: Atomkraft - Nein Danke !!!

    Fukushima keinesfalls stabil: Reaktor 2 ist schwer beschädigt

    Nach dem Atomunglück von Fukushima ist die Havarie in dem Kraftwerk noch nicht beendet. Nach neuesten Untersuchungen ist der Reaktor 2 der Anlage leck geschlagen, der Kühlwasserstand ist bedenklich niedrig. Zudem werden in der Umgebung extrem hohe Strahlungswerte gemessen.
    ...

    http://www.n-tv.de/politik/Reaktor-2-ist-schwer-beschaedigt-article5880931.html

  5. #35
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    Re: Atomkraft - Nein Danke !!!

    Hallo,

    Whansinn...wusstet ihr das?

    Der Urknall

    1942 explodiert in Leipzig ein Reaktor: Der erste Störfall in der Geschichte der Kernkraft. 70 Jahre später interessiert sich die Stadt für Versuch L-IV




    Der erste Störfall in der Geschichte der Atomkraft beginnt am 23. Juni 1942 um 15.15 Uhr, als Mechanikermeister Werner Paschen den Deckel eines Füllstutzens abzieht. Luft strömt in den ersten funktionsfähigen Prototyp eines Atomreaktors. Funken sprühen, eine Stichflamme schießt empor, und die Aluminiumkugel, befüllt mit einer Dreivierteltonne Uran, heizt sich bedrohlich auf.

    Zwanzig Tage lang war Versuch L-IV im Physikalischen Institut der Universität Leipzig unauffällig verlaufen. Als dann aber an einer Dichtung Bläschen entstanden, hatte Paschens Chef, Professor Robert Döpel, verlangt, die Maschine zu öffnen.
    Als Paschen das tut, gerät sie außer Kontrolle.

    Döpel holt Werner Heisenberg hinzu, den brillantesten Atomphysiker seiner Zeit. Auf Basis von dessen Theorien ist die Maschine gebaut. Aber auch er weiß keinen Rat. Schon donnert es dumpf, aus dem Wasserbecken schießt eine Feuersäule, schleudert glühenden Uranstaub an die sechs Meter hohe Decke und erhitzt den Apparat auf 1.000 Grad. Die ganze Nacht hindurch explodiert er immer wieder, erst nach zwei Tagen kommt die Reaktion zum Stillstand.

    Der Unfall von Leipzig offenbarte auf einen Schlag Fluch und Segen der Atomkraft. Heisenberg und Döpel war es gelungen, in einem Kernreaktor Neutronen zu vermehren, statt sie zu verbrauchen. Sie wussten jetzt: Es ist möglich, Atomenergie zu erzeugen. Und gleich der erste erfolgreiche Versuch gab einen Vorgeschmack auf das ungeheure Risiko, die der neuen Kraft innewohnt: Sie neigt dazu, außer Kontrolle zu geraten.

    70 Jahre später griff das Leipziger Stadtmagazin Kreuzer den Vorfall wieder auf: Wie Heisenberg in Leipzig den Super-GAU erfand, eine kürzlich veröffentlichte Titelgeschichte. Es ist zwar gewagt, den Störfall von 1942 als GAU, also größten anzunehmenden Unfall zu bezeichnen – niemand kam zu Schaden, und außer dem Reaktorprototyp und dem Schuppen, in dem er stand, wurde nichts zerstört. Aber der Artikel erzählt von einer Gefahr, die Deutschland seit der Katastrophe von Fukushima mehr beschäftigt denn je. Und ausgerechnet in der Stadt, deren Physiker diese gewaltige Energie erstmals entfesselten, weiß kaum einer von dem Unfall; weder bei der Universität Leipzig noch bei der Stadtverwaltung, nicht einmal beim Umweltamt war zuvor überhaupt bekannt, was sich vor 70 Jahren im Physikalischen Institut ereignete.

    Als das Ende des Krieges nahte, vernichteten die deutschen Forschungsinstitute eilig ihre Unterlagen. Was übrig blieb, beschlagnahmten die Amerikaner. Sie gaben die Dokumente erst Jahrzehnte später zurück – nach Westdeutschland. Der Vorfall geriet in Vergessenheit.
    Krass oder!?

    http://www.zeit.de/2012/17/S-Kernforschung
    MFG
    Olaf
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  6. #36
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    Re: Atomkraft - Nein Danke !!!

    ....den Störfall von 1942 als GAU, also größten anzunehmenden Unfall zu bezeichnen – niemand kam zu Schaden, und außer dem Reaktorprototyp und dem Schuppen,....
    und was war wegen der radioaktiven strahlung?.... oder gabs die damals noch nicht?

    lg mike
    um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
    um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.


  7. #37
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    Re: Atomkraft - Nein Danke !!!

    Hallo Mike,
    das wird wohl jetzt recherchiert,da die Stadt sich ja nun diesen Fall annimmt.Da wird bestimmt noch mehr rauskommen.

    lg
    olaf
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  8. #38
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    Re: Atomkraft - Nein Danke !!!

    Hallo @all
    Diesmal speziell an meine Landsleute. Es geht um den Ausbau des Temelin komplexes, genauer, den Blöcken 3+4.

    Drohender Ausbau von Temelin. Nicht mit mir!


    Wir haben jetzt die Möglichkeit eine Petition zu unterzeichnen um das Projekt Temelin scheitern zu lassen oder zuminderst zu verzögern ! (Zeit ist Geld, in diesem Fall viel Geld. Ob die Betreiber soviel Zeit haben ? )


    Hier ist die Online Petition gegen Temelin : http://openpetition.de/petition/onli...usbau-temelins



    UVP Temelin 3&4: Meine Einwendung gegen den Ausbau Temelins!


    Von: Roland Egger aus Linz, Österreich

    An: atomstopp - zur Weiterleitung an die zuständigen Landesregierungen in OÖ in Österreich Keine Stellungnahme

    Die Tschechische Republik plant die Errichtung von zusätzlichen Atomreaktoren am Standort Temelin (Temelin 3&4) mit einer Leistung von bis zu 3.400 MW. Die derzeitigen Atomreaktoren Temelin 1&2 haben eine Leistung von 2.000 MW. Mit den geplanten Atomreaktoren wird sich die Reaktorleistung am Standort Temelin um den Faktor 2,7 erhöhen!

    Die Tschechische Republik hat im August 2008 die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für die zusätzlichen Atomreaktoren am Standort Temelin begonnen, und zwar auf Basis eines UVP-Gesetzes, das den Anforderungen der Europäischen Union nicht entsprochen hat.

    Grenzüberschreitende Auswirkungen durch den Betrieb des Atomkraftwerks Temelin sind nicht auszuschließen. Deshalb beteiligt sich die Republik Österreich am UVP-Verfahren.
    Alle in Österreich lebenden Menschen haben die Möglichkeit eine Einwendung gegen die Errichtung von weiteren Atomreaktoren am Standort Temelin abzugeben. und zwar bei den jeweiligen Stellen der Landesregierungen (http://www.umweltbundesamt.at/umweltsit ... ndmachung/).

    Eine Einsicht in die Unterlagen zu Umweltverträglichkeitsprüfung ist auch online möglich, und zwar unter:
    http://www.umweltbundesamt.at/umweltsit ... gutachten/

    Es ist möglich, die folgende Einwendung ONLINE zu unterstützen! Jede Einwendung ist wichtig! Diese online gesammelten Einwendungen werden an die Landesregierung in Oberösterreich weitergeleitet und von dort weiter an das tschechische Umweltministerium.

    Begründung: UVP Temelin 3&4
    Meine Einwendung gegen den Ausbau des tschechischen Atomkraftwerks Temelin:
    Umweltverträglichkeit und Atomkraft sind ein Widerspruch in sich – ich lehne den Bau weiterer Atomreaktoren entschieden ab.
    Bereits der Abbau von Uran belastet die Umwelt in inakzeptabler Weise und ruiniert die Lebensgrundlage indigener Völker! Tschechien selbst– wie auch die gesamte Europäische Union - verfügt hingegen über keine ausreichenden Uranreserven, um daraus auch nur die nötige Menge an Brennstäben für bereits laufende Atomkraftwerke herstellen zu können.
    • Gravierende Umweltprobleme im Zusammenhang mit Brennstoffgewinnung werden einfach ausgelagert und bei der Beurteilung der Umweltauswirkungen der Atomkraft nicht berücksichtigt!

    Die Strahlenbelastung durch den laufenden Betrieb von Atomkraftwerken kann auch schon in geringsten Dosierungen Krebs auslösen. Immer mehr Studien verweisen auf den Zusammenhang von erhöhten Krebsfällen zur räumlichen Nähe zu Atomkraftwerken.
    • Studien wie etwa die deutsche Kinderkrebsstudie (KiKK) aus dem Jahr 2007 werden bei der Beurteilung der Umweltauswirkungen der Atomkraft nicht dem Vorsorgeprinzip entsprechend gewürdigt!

    Weltweit gibt es keine Lösung für die unvermeidlich Jahrtausende dauernde Lagerung der hochradioaktiven abgebrannten Brennstäbe – auch nicht in der Tschechischen Republik. Dennoch wird in den jetzt schon betriebenen Atomreaktoren hochradioaktiver Atommüll produziert, der seit Jahrzehnten in Zwischenlagern deponiert wird. Eine endgültige Lösung wird unseren zukünftigen Generationen aufgebürdet.
    • Internationale Experten gehen davon aus, dass ein Endlager für eine Million Jahre „sicher“ sein muss. Wer will sich anmaßen, die Garantie für einen solchen Zeitraum übernehmen zu können?

    Unbestritten ist die Gefahr der militärischen Verbreitung der radioaktiven Materialien!
    Unbestritten ist auch die potenzielle Gefahr, die Atomkraftwerke als Ziele für terroristische Angriffe darstellen! Unbestritten ist, dass im Falle eines atomaren Unfalls eine weiträumige und auf Jahrzehnte andauernde radioaktive Verseuchung droht!
    • Ich will kein weiteres TSCHERNOBYL, ich will kein weiteres FUKUSHIMA – aus welchen Ursachen auch immer: menschliches oder technisches Versagen, Naturgewalten oder terroristische Attacken!

    Bemerkenswert - und äußerst bezeichnend für die mangelnde Seriosität der Umweltverträglichkeitserklärung! - ist, dass die tschechischen Gutachter davon ausgehen, dass die Reaktoren Temelin 3&4 keinerlei Umweltauswirkungen haben werden, ohne zu wissen, welcher Atomreaktor überhaupt gebaut wird!
    • Die Entscheidung über die Auswahl des Reaktortyps wird erst nach dem Ende der „Umweltverträglichkeitsprüfung“ fallen! Diese Vorgehensweise ist in höchstem Maße unseriös und deshalb abzulehnen!

    Ich appelliere an die Tschechische Regierung, von ihren Plänen zum Ausbau des Atomkraftwerks Temelin Abstand zu nehmen! Tschechien exportiert schon jetzt die gesamte Produktion aus dem Atomkraftwerk Temelin ins Ausland! Der Ausbau von Temelin erfolgt ausschließlich zur Steigerung des tschechischen Stromexports, aus Profitgier also – auf dem Rücken der Bevölkerung.

    Im Namen aller Unterzeichner.

    Linz, 16.04.2012 (aktiv bis 13.05.2012)
    Quelle: http://openpetition.de/petition/onli...usbau-temelins


    Bitte unbedingt Unterzeichnen ! Ich hab schon.
    Geändert von lamdacore (26.10.2012 um 16:51 Uhr)
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  9. #39
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    Re: Atomkraft - Nein Danke !!!

    Risiko für nuklearen GAU größer als gedacht
    Westeuropa trägt das weltweit höchste Risiko einer radioaktiven Kontamination

    Nukleare Katastrophen wie in Tschernobyl und Fukushima könnten zukünftig häufiger vorkommen als bislang angenommen. Etwa einmal in 10 bis 20 Jahren kann eine Kernschmelze beim momentanen Kraftwerksbestand weltweit auftreten - und damit 200 Mal häufiger als bisher geschätzt. Das zeigt jetzt eine Berechnung Mainzer Forscher. Ihre Ergebnisse zeigen, dass Westeuropa – inklusive Deutschland – wahrscheinlich einmal alle 50 Jahren mit mehr als 40 Kilobecquerel radioaktivem Cäsium-137 pro Quadratmeter belastet wird. Die Forscher fordern aufgrund ihrer Erkenntnisse eine tiefgehende Analyse und Neubetrachtung der Risiken, die von Kernkraftwerken ausgehen.



    Die Reaktorkatastrophe in Fukushima hat weltweit Zweifel an der Kernenergie geschürt und in Deutschland den Ausstieg aus der Kernenergie angestoßen. Dass das Risiko einer solchen Katastrophe höher ist als bislang angenommen, belegt nun eine Studie von Forschern um Jos Lelieveld, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz: „Nach Fukushima habe ich mich gefragt, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein solcher Unfall wieder passiert, und ob wir die Verbreitung der Radioaktivität mit unseren Atmosphärenmodellen berechnen können“, erklärt der Forscher. Den Ergebnissen der Untersuchung zufolge, dürfte es einmal in 10 bis 20 Jahren zu einer Kernschmelze in einem der derzeit aktiven Reaktoren kommen. Momentan sind weltweit 440 Kernreaktoren in Betrieb, 60 weitere befinden sich in Planung.

    Westeuropa trägt weltweit das höchste Risiko
    Wie das Mainzer Team nun feststellte, droht eine Verseuchung mit mehr als 40 Kilobecquerel pro Quadratmeter in Westeuropa, wo die Reaktordichte sehr hoch ist, durchschnittlich einmal in 50 Jahren. Im weltweiten Vergleich tragen die Bürger im dicht besiedelten Südwestdeutschland durch die zahlreichen Kernkraftwerke an den Grenzen von Frankreich, Belgien und Deutschland das höchste Risiko einer radioaktiven Kontamination. In Westeuropa wären bei einer einzigen Kernschmelze durchschnittlich 28 Millionen Menschen von einer Kontamination mit mehr als 40 Kilobecquerel pro Quadratmeter betroffen. Noch höher ist diese Zahl in Südasien. Ein schwerer nuklearer Unfall würde dort etwa 34 Millionen Menschen betreffen, im Osten der USA und in Ostasien wären es 14 bis 21 Millionen Menschen.

    „Der Ausstieg Deutschlands aus der Kernenergie verringert zwar das nationale Risiko einer radioaktiven Verseuchung. Deutlich geringer wäre die Gefährdung, wenn auch Deutschlands Nachbarn ihre Reaktoren abschalteten“, resümiert Jos Lelieveld. „Notwendig ist nicht nur eine tiefgehende und öffentlich zugängliche Analyse der tatsächlichen Risiken, die von Kernkraftwerken ausgehen. Vor dem Hintergrund unserer Erkenntnisse sollte meiner Meinung nach auch ein international koordinierter Ausstieg aus der Kernenergie in Betracht gezogen werden“, ergänzt der Atmosphärenchemiker.

    Laufzeit mit Anzahl der Kernschmelzen verrechnet
    Um die Wahrscheinlichkeit einer Kernschmelze zu ermitteln, stellten die Mainzer Forscher eine einfache Rechnung an: Sie teilten die Laufzeit aller Kernreaktoren weltweit von der Inbetriebnahme des ersten zivilen Reaktors bis heute durch die Zahl der bisherigen Kernschmelzen. Die Laufzeit der Reaktoren summiert sich auf 14.500 Jahre; die Zahl der Kernschmelzen beträgt vier – eine in Tschernobyl und drei in Fukushima. Daraus ergibt sich, dass es in 3.625 Reaktorjahren zu einem GAU kommt, dem größten anzunehmenden Unfall wie ihn die Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse (INES) definiert. Selbst wenn man dieses Ergebnis auf einen GAU in 5.000 Reaktorjahren aufrundet, um das Risiko konservativ abzuschätzen, liegt das Risiko 200mal höher als Schätzungen der US-amerikanischen Zulassungskommission für Kernreaktoren im Jahr 1990 ergaben.

    Für ihre Studien unterschieden die Mainzer Forscher dabei nicht, wie alt ein Kernreaktor ist, um welchen Typ es sich handelt oder ob er beispielsweise in einem besonders erdbebengefährdeten Gebiet steht. So tragen sie der Tatsache Rechnung, dass es auch in einem vermeintlich sicheren Reaktor zu einer Kernschmelze kommen kann – nicht zuletzt, weil sich nicht alle möglichen Ursachen eines solchen fatalen Unfalls vorhersehen lassen. Mit Hilfe eines Atmosphärenchemie-Modells bestimmten die Forscher die geografische Verteilung von radioaktiven Gasen und Partikeln rund um eine mögliche Unglücksstelle.

    Um die radioaktive Verseuchung näherungsweise zu ermitteln, berechneten die Forscher, wie sich Partikel des radioaktiven Cäsium-137 (137Cs) in der Atmosphäre verbreiten und wo sie in welchen Mengen über den Niederschlag in den Boden gelangen. Das 137Cs-Isotop entsteht als Zerfallsprodukt bei einer Kernspaltung von Uran, es hat eine Halbwertszeit von 30 Jahren und bildete nach den Havarien von Tschernobyl und Fukushima einen wichtigen Teil der radioaktiven Belastung.

    Luftströmungen tragen Verseuchung weiter als 2.000 Killometer
    Die Simulation der Mainzer Forscher ergab, dass durchschnittlich nur acht Prozent der 137Cs-Emission in einem Umkreis von 50 Kilometern um ein verunglücktes Kernkraftwerk nieder gehen. Ungefähr 50 Prozent der Teilchen würde innerhalb von 1.000 Kilometern abgelagert, und etwa 25 Prozent würde sogar weiter als 2.000 Kilometer transportiert. Diese Ergebnisse belegen, dass Reaktorunfälle weit über Staatsgrenzen hinweg radioaktive Verseuchung herbeiführen können.

    Die Ergebnisse der Transportrechnungen kombinierten die Forscher mit der ermittelten Wahrscheinlichkeit einer Kernschmelze und der tatsächlichen Reaktordichte in der Welt, um zu bestimmen, wie oft eine radioaktive Kontamination droht. Laut Definition der Internationalen Atomenergie Behörde IAEA gilt ein Gebiet mit mehr als 40 Kilobecquerel Radioaktivität pro Quadratmeter als kontaminiert. Zum Vergleich: Nach dem Unglück von Tschernobyl belastete der radioaktive Niederschlag von Cäsium-137 den Boden in Deutschland mit bis zu 40 Kilobecquerel pro Quadratmeter.

    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-14 ... 05-23.html

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  10. #40
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    Korrosion

    Alleine diese Korrosionsschäden dürfte es schon nicht geben .......

    Bundesregierung informiert über Korrosionsschäden bei Atommüllfässern

    In Lagern für radioaktive Abfälle wurden nach einer Erhebung des Bundesumweltministeriums bei rund 1.000 von insgesamt etwa 26.000 Fässern Korrosionsschäden, zumeist Lackschäden, festgestellt. In einer Antwort (17/9592) auf eine Kleine Anfrage (17/9126) der Fraktion Bündnis90/Die Grünen über Korrosionsprobleme bei der Lagerung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle gibt die Bundesregierung an, diese Zahl stamme aus dem Jahr 2005. Nachdem im März 2012 in der Atomanlage Brunsbüttel ein korrosionsgeschädigtes Fass bei einem Entleerungsvorgang zerstört worden war, hat die Bundesregierung allerdings die Länder gebeten, über vergleichbare Vorkommnisse zu berichten. Dabei habe sich bei einer Sitzung des Fachausschusses Ver- und Entsorgung der Länder ein „vergleichbares Bild“ wie 2005 ergeben, heißt es in dem Papier. Auf die Frage der Grünen, welche Lager für schwach und/oder mittelradioaktive Stoffe in der Atomanlage Brunsbüttel vorhanden seien, erklärt die Regierung, dass radioaktive Abfälle dort in Gebäudeteilen des Kernkraftwerkes bzw. in angrenzenden Lagereinrichtungen bis zum Abtransport aufbewahrt würden.

    Quelle: http://www.bundestag.de/presse/hib/2...12_306/03.html
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