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Thema: Atomkraft - Nein Danke !!!

  1. #41
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Re: Atomkraft - Nein Danke !!!

    Deutschlands schmutzige Atompolitik

    Mehrzweckreaktoren - Für Atomwaffen nutzbar - Verschleierungsversuche - Technologie
    aus Karlsruhe und Jülich - Apartheid-Kooperation - SS-Offizier
    http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58354



    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #42
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    Re: Atomkraft - Nein Danke !!!

    Goiânia: Brasiliens stilles Tschernobyl

    1987 fasziniert ein blau leuchtendes Pulver vom Schrottplatz die Menschen im brasilianischen Goiânia. Ihre Neugier wird der Region zum Verhängnis: Das Material ist radioaktives Cäsium aus einer Strahlenklinik. von Karen Naundorf, Goiânia



    Eigentlich will Devair Alves Ferreira das Ding gar nicht haben, das ihm die beiden Jungs da auf den Schrottplatz schleppen. Mit einem Handkarren kommen sie auf den Hof, darauf ein Stahlzylinder, in einen alten Teppich gewickelt. Das klobige Stück wiegt mehrere Hundert Kilo, die Waage zerbricht unter der Last. Devair kauft das Metall, es ist eines von vielen Geschäften an diesem Tag. Weil er nicht einschlafen kann, geht er nachts noch mal auf den Hof. Und da sieht er es, das blaue Leuchten aus einer Luke im Metallgehäuse.
    Mehrfach waren die jungen Wertstoffsammler Wagner, 19, und Roberto, 21, in den letzten Tagen durch ein verlassenes Krankenhaus gezogen auf der Suche nach irgendetwas, was sich zu Geld machen lässt. In den Mauerfugen wuchs Unkraut, Fenster und Türen hatte das Gebäude schon lange nicht mehr. Und dann stand da dieser riesige Apparat. Was für ein Glück! Sie brachen einen großen Metallzylinder heraus. Tagelang mühten sie sich mit Hammer und Brecheisen an dem Monstrum ab. Zwecklos, nur dieses komische Glasfensterchen bekamen sie kaputt, bevor sie den Zylinder zum Schrotthändler brachten.

    Wie immer im September ist es trocken und heiß in Goiânia, einer Millionenstadt mitten in Brasilien, drei Busstunden von der Hauptstadt Brasilia entfernt. "Zwölf Monate Frühling", schreibt die Stadtverwaltung auf ihre Prospekte, um Touristen anzulocken. Es ist eine fruchtbare Gegend, der Bundesstaat Goiás versorgt große Teile Brasiliens mit Rindfleisch, Getreide und Früchten.
    Odesson Ferreira gehört zu den ersten Opfern Odesson Ferreira gehört zu den ersten Opfern
    Niemand bekam etwas mit, als Wagner und Roberto am 13. September 1987 im stillgelegten Instituto Goiano de Radioterapia ein Strahlentherapiegerät zerlegten. Und niemand ahnt, dass Devair jetzt, fünf Tage später, die Kapsel der Pandora öffnet.

    Devair ist aufgeregt. Er weckt seine Frau. "Das musst du dir ansehen!" Maria Gabriela staunt. Das Pulver zerfällt auf der Hand, wird zu einem noch feineren Puder. Es haftet an Wangen und Armen, leuchtet magisch, viel toller als Glitter. Devair will einen Ring für seine Frau schmieden, anstelle eines Edelsteins soll das leuchtende Pulver ihn schmücken. Die sechsjährige Leide ist zu Besuch. Auch ihr gefällt das leuchtende Pulver, wie wunderbar man damit spielen kann! Ohne sich die Hände zu waschen, isst sie danach ein Eiersandwich. Auch die Nachbarn werden eingeladen, das rätselhafte Material zu bestaunen.
    Odesson, einer von Devairs Brüdern, legt sich ein bisschen von dem Pulver auf die linke Handfläche. "Es war weniger als ein Reiskorn!", schwört er heute. Odesson zerreibt es mit dem rechten Zeigefinger. Später wird ihm übel, die Hand schwillt an. Trotzdem geht der Busfahrer zur Arbeit. Einen Arzt hat er noch nie konsultiert, warum also heute.

    Wagner und Roberto geht es ebenfalls nicht gut, beide müssen sich erbrechen, Wagner leidet unter Durchfall und einem Ödem an der Hand. Etwas Schlechtes gegessen, vermuten sie. "Hautausschlag durch unbekannten Kontakt", notieren die Ärzte im Krankenhaus. Auch den beiden jungen Männern ist das blaue Wunderpulver aus dem Zylinder zum Verhängnis geworden: radioaktives Cäsium 137. Das Isotop wird in der Krebstherapie verwendet, stets verpackt in dicke Bleibehälter: Seine starke Strahlung kann die Haut verbrennen, das Erbgut schädigen, Krebs verursachen.

    Die Frau des Schrotthändlers misstraut als Erste dem Pulver. 15 Tage nachdem Roberto und Wagner das Strahlengerät demontiert haben, steckt Maria Gabriela ein Stück Metall und eine Prise Cäsium in einen Plastikbeutel, fährt mit dem Bus zum Arzt. "Dieses Zeug bringt uns um!", sagt sie. Doch der Mediziner lässt den Beutel achtlos auf einem Stuhl liegen.

    In Brasilien hat man gerade andere Probleme: Vor zwei Jahren sind die Militärdiktatoren abgetreten, es gibt die ersten freien Wahlen seit 1964. Der frisch gewählte Präsident stirbt, der Vizepräsident übernimmt. Die junge Demokratie kämpft mit hohen Auslandsschulden und einer Hyperinflation. Dass Goiânia gerade mit dem gleichen Gift verseucht wird, das ein Jahr vorher aus dem Atomkraftwerk von Tschernobyl über Europa gekommen ist, weiß noch keiner.

    Ein Physiker, der in Goiânia Urlaub macht, hört am nächsten Tag von den seltsamen Hautausschlägen und besorgt sich einen Geigerzähler. Der schlägt so weit aus, dass der Mann zunächst denkt, das Gerät sei nicht richtig geeicht.

    Dann geht alles ganz schnell. Hubschrauber kreisen über der Stadt, vermummte Sicherheitskräfte durchkämmen mit Geigerzählern die Straßen auf der Jagd nach der unsichtbaren Gefahr, die von Hand zu Hand geht. Hunde, Katzen, Vögel werden erschossen - sie könnten verstrahltes Gelände berührt haben. Häuser werden evakuiert und abgeschrubbt oder abgerissen. Radioaktivität wird in den Parks entdeckt und in den umliegenden Orten, eingeschleppt von Schrottplatzarbeitern und Kunden, die Teile des verseuchten Metalls gekauft haben.

    Briefträger streiken
    Vor dem Olympiastadion stehen die Leute Schlange, mehr als 112.000 lassen sich testen. Wer verstrahlt ist, wird mit Seife und Essig abgeschrubbt, bleibt im Stadion in Quarantäne. So auch der Schrotthändler und seine Frau. Die Innenstadt wird für Fußgänger und Autos gesperrt. Die Briefträger weigern sich, die Post auszutragen.

    Wer das Cäsium berührt hat, trägt inzwischen Verbrennungen an den Händen, im Gesicht, an den Beinen, an den Genitalien. Roberto wird der rechte Unterarm amputiert, doch niemand will ihn pflegen. Erst ein aus Rio eingeflogener Strahlenspezialist rettet ihn vor dem Verdursten. Odesson verliert den rechten Zeigefinger, mit dem er das Pulver auf der linken Handfläche zerrieben hatte.

    Doch besonders schlimm trifft es die kleine Leide: Sie hat eine Strahlendosis von 3000 Rem abbekommen, das Sechsfache der für Menschen tödlichen Dosis. Im Krankenhaus dürfen die Ärzte nur wenige Minuten bei Leide bleiben, so sehr strahlt das Mädchen.

    Die Frau des Schrotthändlers stirbt am 23. Oktober um 11.55 Uhr, Leide sechs Stunden später. Kein Entsorgungsunternehmen will die Kleider und Exkremente der Toten annehmen, nicht einmal ein Atommülllager. Wütende Demonstranten erwarten die Trauergemeinde auf dem Friedhof. Sie reißen Kreuze ab, werfen sie gegen den mit Stahl gepanzerten Leichenwagen. "Das ist kein Friedhof für Atommüll!", rufen sie. Die Särge sind je 700 Kilogramm schwer, haben eine 30 Zentimeter dicke Betonwand und sind zusätzlich mit Blei gepanzert.

    Brasilien hat Angst. Niemand will das Fleisch und das Getreide aus der Provinz Goiás kaufen, das Handelsvolumen bricht um mehr als die Hälfte ein. In São Paulo wird ein Wagen mit Altpapier aus Goiânia entdeckt, auch er ist verstrahlt. An den Provinzgrenzen werden Kontrollpunkte eingerichtet, nur wer mit einem amtlichen Zertifikat nachweisen kann, dass er unverstrahlt ist, darf ausreisen.
    Kurz zuvor hatte der brasilianische Präsident José Sarney noch angekündigt, das Land könne nun Uran anreichern. Aber es kann nicht einmal sicherstellen, dass gefährliche Medizintechnik richtig entsorgt wird. Keine Behörde wird belangt, nur die drei leitenden Klinikärzte kommen vor Gericht.
    Zwanzig Jahre später spricht man in Goiânia nicht gern über den Unfall. Dort, wo einst das Krankenhaus stand, ist heute ein modernes Kongresszentrum. Die verstrahlte Vergangenheit der Stadt liegt unter zwei begrünten Hügeln wenige Kilometer außerhalb begraben. Stacheldraht rings um die Sondermüllhalde, auf Wachttürmen stehen Sicherheitsposten.

    "Hier, unter dem Gras und einer Betonschicht, liegen meine Möbel, der Kombi, die Hühner, die Schweine, Geschirr, Jugendfotos und die Trümmer meines Hauses", sagt Odesson leise. An seiner linken Hand wuchert ein Geschwür. Einer seiner Enkel hat eine deformierte Hand, ein anderer wurde mit Untergewicht geboren. Roberto und Wagner haben den Unfall überlebt. Auch Odessons Bruder, der Schrotthändler Devair, widerstand der Strahlung, die seine Frau tötete. Er starb erst über 20 Jahre, nachdem das blaue Leuchten nach Goiânia kam.
    quelle:
    http://www.ftd.de/lifestyle/outofoffice ... 65603.html

  3. #43
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    Ägypten

    Geschichte wiederholt sich! Ich bin kein Bibelfan! Aber es passt!

    Die sechste Plage: Blattern
    8 Da sprach der HERR zu Mose und Aaron: Füllt eure Hände mit Ruß aus dem Ofen, und Mose werfe ihn vor dem Pharao gen Himmel,
    9 dass er über ganz Ägyptenland staube und böse Blattern aufbrechen an den Menschen und am Vieh in ganz Ägyptenland.
    10 Und sie nahmen Ruß aus dem Ofen und traten vor den Pharao, und Mose warf den Ruß gen Himmel. Da brachen auf böse Blattern an den Menschen und am Vieh,
    11 sodass die Zauberer nicht vor Mose treten konnten wegen der bösen Blattern; denn es waren an den Zauberern ebenso böse Blattern wie an allen Ägyptern.
    12 Aber der HERR verstockte das Herz des Pharao, dass er nicht auf sie hörte, wie denn der HERR zu Mose gesagt hatte.

    Quelle: http://www.bibleserver.com/text/LUT/2.Mose9,1
    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
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  4. #44
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    Radioaktivität und ihre Folgen

    Time To Do vom 02.08.2012, Radioaktivität und ihre Folgen



    Thema der Sendung: Umgang mit Radioaktivität und die Möglichkeiten uns zu schützen, im Gespräch mit Dr. Manfred Doepp.

    Links zum Sendungsinhalt:
    http://www.timewaver-gesundheitszentrum.ch
    http://www.fostac.ch


    Angeni's Fazit zum Video:
    ob so ein Schutzanhänger um den Hals von Fostac wirklich neutralisiert, stelle ich für mich in Frage.
    Das Video hat aber ein paar wirklich gute Infos.

    Also ehrlich gesagt fühle ich mich da mehr Verbundenheit mit Bentonit zum Radioaktivität neutralisieren und allenfalls solche Schadstoffe ausleiten.

    Infos zu Bentonit:
    http://www.globale-evolution.de/show...l=1#post163358


    LG Angeni

  5. #45
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    Grünen-Fraktion fragt nach im Meer versenkten Atommüll-Fässern

    Na, auf die Antworten bin ich mal gespannt!
    Ob da wieder irgendwelche "Experten" zum Wohle der Völker entscheiden werden???

    Umwelt/Kleine Anfrage - 16.08.2012

    Berlin: (hib/STO) „Endlager Meeresgrund“ lautet der Titel einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/10437). Darin verweisen die Abgeordneten auf einen Bericht des Magazins „Report Mainz“ in der ARD vom 1. November 2011 über die Problematik von im Meer versenkten Atommüll-Fässern. „Bis 1982 versenkten neun Staaten schwach- und mittelradioaktive Abfälle im Nordostatlantik, darunter auch Deutschland“, zitiert die Fraktion aus der Website des Beitrags. Danach gingen die verantwortlichen Regierungen „davon aus, dass der radioaktive Abfall in 4.700 Metern Tiefe ,beseitigt‘ sei“. In der Vorlage erkundigt sich die Fraktion danach, ob die Bundesregierung davon ausgehe, „dass der meiste Atommüll aus den 480 Fässern, die Deutschland im Atlantik versenkte, bereits freigesetzt wurde oder sich noch immer in den Fässern befindet“. Auch wollen die Abgeordneten unter anderem wissen, „welche Informationen von wem und von wann“ die Bundesregierung „über die Versenkung hochradioaktiven Atommülls im Nordostatlantik“ hat.

    Quelle: http://www.bundestag.de/presse/hib/2...12_364/06.html
    LG
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  6. #46
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    Atomkraftwerke: 10 Störfälle in 10 Tagen

    Atomkraftwerke: 10 Störfälle in 10 Tagen





    In den USA und in Belgien melden Betreiber von Atomkraftwerken 10 Störfälle und das innerhalb von 10 Tagen. Liegt es an der Hitze, ist es die veraltete Technologie und/oder spielt die Zunahme an kosmischer Strahlung (Gamma-Ray-Bursts / Energieausbrüche aus dem Universum) eine Rolle?
    Belgien: Atomaufsicht findet 8.000 Risse im Reaktor des AKW Doel
    Die belgische Atomaufsicht hat nun rund 8.000 Risse im Reaktor Doel gefunden. Der im Jahre 1982 in Betrieb genommene Reaktor in Doel bei Antwerpen war Anfang Juni heruntergefahren worden, weil man Risse im Reaktorbehälter vermutete.





    Nun das hat sich jetzt bestätigt, aber mit rund 8.000 Rissen am Reaktorbehälter hatte dann doch wohl niemand gerechnet, denn eigentlich war geplant diesen Reaktor gegen Ende des Monats August wieder hochzufahren.
    Eine Sanierung dieses Reaktorbehälters wurde bereits in der vergangenen Woche als “nahezu unmöglich” beschrieben und somit ist ein wiederhochfahren dieses Reaktors nicht mehr zu rechtfertigen.
    Laut dem Bundesumweltministeriums in Berlin wurden in den deutschen Atomkraft-werken keine Reaktorbehälter dieses Typs, der mittlerweile gar nicht mehr existierenden niederländischen RDM verbaut, allerdings steht der Reaktor in Doel auch nur rund 70 Kilometer Luftlinie von der deutschen Grenze entfernt.


    NHK - Belgium extends shutdown of nuclear reactor




    Belgien II: Aus AKW Tihange leckt offenbar radioaktives Wasser



    Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) verlangt Auf-klärung über Vorkommnisse in zwei belgischen Atomreaktoren. So liegen ihm Infor-mationen vor, dass im nur 80 Kilometer von der Landesgrenze entfernt gelegenen Atomkraftwerk Tihange bei Lüttich seit längerer Zeit radioaktives Wasser entweicht und aufgefangen werden muss.




    Ursache sind Mikrorisse an einem Abklingbecken. Vor zwei Wochen war der Block 2 in Tihange, zusammen mit dem baugleichen, dreißig Jahre alten Reaktor Doel 3 nahe Antwerpen, vom Netz genommen worden.
    Remmel hat das Bundesumweltministerium jetzt um Informationen zu beiden Anlagen gebeten. “Atomgefahren hören nicht an der Grenze auf”, sagt Remmel, “diese Risiko-reaktoren müssen dauerhaft abgeschaltet werden”.


    USA: Reaktor Abschaltungen, Datenverlust und ein Steuerstab im Reaktorkern
    AKW Calvert Cliffs, Maryland – Reaktor abgeschaltet, Steuerstab fällt in Reaktorkern
    Die Betreiber des AKW Calvert in südlichen US-Bundesstaat Maryland haben einen der beiden Reaktoren abgeschaltet, weil ein Steuerstab (ein Steuerstab oder Regelstab dient zur Regelung und zur Abschaltung eines Kernreaktors) unerwartet in den Reaktorkern fiel, was zu einer Reduktion in der Stromerzeugung führte, sagte ein Sprecher am letzten Montag.
    Der 793-Megawatt-Reaktor wurde abgeschaltet, nachdem ein Leck am 12. August identifiziert wurde. Seit Juli hat die US-Atombehörde NRC festgestellt, dass eine allmähliche Zunahme der nicht identifizierten Leckagen fortschreitet und hat vom Betreiber Entergy Sicherheitsgarantien für die Behebung der Lecks eingefordert.


    AKW Millstone, Connecticut – Reaktor abgeschaltet

    Das Kernkraftwerk im US-Bundesstaat Connecticut hat eine von zwei Einheiten am vergangenen Sonntag abgeschaltet, weil die Flüsse und Seen zur Kühlung der Anlage zu warm sind.
    Die Betreiber des AKW Perry, in Ohio und des AKW Vermont Yankee, in Vermont, mussten auch wegen den hohen Temperaturen vom zugeführten Wasser herunter-gefahren werden.
    Drei Atomkraftwerke in den USA nach exzessiver Hitze runtergefahren
    AKW Palisades, Michigan – Reaktor abgeschaltet
    Das AKW Palisaden wurde aufgrund einer Leckage von Kühlmittel an den Steuerstäben abgeschaltet. Es ist jetzt angeblich behoben, doch die NRC entsendet drei weitere Inspektoren.
    AKW Prairie Island, Minnesota, - Reaktor abgeschaltet
    Einer der beiden Generatoren für die Turbine des Kühlwassers ist am AKW Prairie Island abgeschaltet worden, da ein Notstromdieselaggregat ein Abgasleck aufwies.
    AKW Monticello, Minnesota, - Reaktor abgeschaltet
    Die Monticello AKW-Einzel-Einheit, die bei 10 Prozent der Kapazität seit dem letzten Wochenende in Betrieb war, wurde wegen eines undichten Rohres innerhalb der Ge-bäudestruktur abgeschaltet, so das Unternehmen.



    AKW Fermi, Michigan – Datenverlust

    Am Donnerstagabend fiel ein Teil des Fermi 2 Integrated Plant Computer System (IPCS) aus (das eigene AKW-Computersystem). Dies führte zu einem Verlust von rund 60 Prozent an Daten zum Safety-Parameters-Display-System (SPDS) – Steuerdisplay-System für die Sicherheitsparameter der Reaktoren.

    Alles kein Problem…oder doch?
    Wie heißt es schön von offizieller Stelle: “Es hat nie eine Gefahr für die Bevölkerung bestanden, wir haben alles unter Kontrolle.” Nein.
    Fukushima müssen wir nicht weiter erwähnen, die Situation bleibt unübersichtlich und gefährlich, massive Strahlung ist dort bereits Tage nach dem Unglück über den Globus verteilt worden und die Anlage strahlt nach wie vor…(Link)
    Nicht nur die Hitze und die marode Atomkraft, sondern auch die Zunahme der kosmischen Strahlung, der Sonneneruptionen und deren Beeinflussung der Teilchen und Partikel in den Reaktoren, bringen diese antiquierte Energiegewinnung an ihr Limit.
    Schon das zweite Mal in den letzten acht Wochen wurden auf den Monitoren, für die Beobachtung genau solcher kosmischen Strahlen, Gamma-Ray-Bursts registriert. Es ist eine Anomalie, denn die Anzeige in der Skala der Neutronen ist alles andere als im Rahmen…

    HUGE Cosmic Rays!! (Again?)



    Quelle

    LG Angeni

  7. #47
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    Renommee: 1596
    Ein Warnschild ohne Halbwertszeit

    Forscher entdecken ein Jahrzehnte altes Problem wieder: Wie verhindert man, dass kommende Generationen Atommüll wieder ausgraben? Eine Antwort ist nicht in Sicht.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	radioaktiv-quer.jpg 
Hits:	29 
Größe:	211,5 KB 
ID:	1214

    Patrick Charton ist stolz auf seine Scheibe. Sie ist so groß wie eine Pizza, durchsichtig und in ihrem Inneren schimmern feine Gravuren. "Die Schrift kann man auch in zwei Millionen Jahren noch lesen", erzählt der französische Nukleartechniker. Er steht Mitte Juli mit einer Handvoll Journalisten vor einem Seminarraum des Euroscience Open Forum in Dublin. Darin hat Charton gerade zusammen mit drei Experten aus Schweden ein heikles Thema diskutiert: Wie sollte man Atommüll vergraben, damit er von unseren unwissenden Nachfahren nicht wieder ausgebuddelt wird?

    Es ist eine Frage, die in den Diskussionen um ein geeignetes Endlager für abgebrannte Brennstäbe in der Regel keine Rolle spielt. Dort geht es in den allermeisten Ländern noch darum, überhaupt einen politisch wie geologisch geeigneten Standort zu finden. Wenn dieser eines Tages identifiziert, ausgebaut und bis zum Rand mit Fässern gefüllt wurde, ist das Problem jedoch nur auf Zeit gelöst. Denn in abgebrannten Brennstäben enthaltene Transurane wie Plutonium-239 senden auch nach zehntausenden Jahren noch erhebliche Mengen Strahlung aus. Erst nach hunderttausend Jahren sinkt die Aktivität der eingelagerten Brennstäbe unter den Wert von Natur-Uran, das man zumindest für kurze Zeit mit den Händen anfassen kann.
    Aber wer würde schon so dumm sein, mit Totenkopf-Schildern gekennzeichneten Atommüll auszugraben? Von den heute lebenden Menschen wohl niemand. Was jedoch die Gattung Menschenaffe, in die sich der Homo Sapiens in ferner Zukunft entwickelt haben wird, von "Graben verboten!"-Schildern hält, kann niemand wissen. "Über einen Zeitraum von hunderttausend Jahren kann man die menschliche Natur nicht voraussagen", sagt der Archäologe Anders Högberg von der schwedischen Linnaeus Unversität auf der Dubliner Tagung. Eine Ahnung, wie lange dieser Zeitraum ist, gibt der Blick in die Vergangenheit: Vor 30 000 Jahren hat noch der Neandertaler Europa bevölkert. Und die ältesten heute erhaltenen Großbauwerke – die Pyramiden beispielsweise – sind gerade einmal 5000 Jahre alt. Für Archäologen wie Högberg veranschaulichen sie das Dilemma vorzüglich: Schließlich ist kaum eines der Pharaonen-Gräber von Räubern verschont geblieben, obwohl sie einst unter großem Aufwand als heilige Ruhestätten gekennzeichnet wurden.
    Ein Stonehenge zur Warnung

    Seit über 30 Jahren machen sich Wissenschaftler Gedanken darüber, wie man unbedarfte Nachkommen davon abhalten könnte, auch in Atomendlagern nach Schätzen zu suchen. Eine erste Initiative ging 1980 vom amerikanischen Energieministerium aus, das eine Gruppe aus Ingenieuren, Anthropologen, Nukleartechnikern und Verhaltensforschern mit der Lösung dieses Problems beauftragte. Der 129 Seiten lange Abschlussbericht der "Human Interference Task Force" klingt vor allem ernüchternd: Man könne Atommüll "vielleicht" für einige tausend Jahre sicher verwahren, wenn man die Stätte gut kennzeichnet, urteilten die Experten. Ihnen schwebte eine Art modernes Stonehenge vor, auf dessen Säulen vor dem gefährlichen Erbe unter der Erde gewarnt wird.
    Tatsächlich wurde das Konzept in den 1990er Jahren weiterentwickelt und soll beim Endlager für Transurane aus der Atomwaffenproduktion der Vereinigten Staaten, der Waste Isolation Pilot Plant in New Mexiko, zum Einsatz kommen. Nach dessen Versieglung im Jahr 2033 sollen 32 jeweils sieben Meter hohe Monolithen einen mehrere Quadratkilometer großen Bereich abstecken, in dessen Mitte ein Informationszentrum – umgeben von Mauern und 16 weiteren Monolithen – detaillierte Schilderungen des strahlenden Erbes verwahrt. Für weniger belesene Spätmenschen sollen die Säulen und Wände der ganzen Anlage mit Warnhinweisen überzogen werden.
    Aber was bildet man darauf ab? Bei der Suche nach geeigneten Botschaften für die Nachwelt entschieden sich die Forscher letztendlich für Gesichter, deren Züge zwei universell verständliche Gesten kennzeichnen: Ekel und Panik. (Letztere in Form der Figur aus Edvard Munchs Gemälde "Der Schrei").
    "Solche Gesichter würden Eindringlingen signalisieren, sich selbst zu schützen, anstatt den Eindruck zu erwecken, etwas Wertvolles zu beschützen", schrieb die Expertenkommission. Daneben sollen Warnhinweise in sechs Weltsprachen (Englisch, Französisch, Spanisch, Arabisch, Russisch, Chinesisch) sowie in der Sprache der Navajo in die Säulen gefräst werden.
    Vorsicht: Vergrabene Windräder

    Jedoch haben schon die Pioniere der "Atomsemiotik" in den 1980er Jahren geahnt, dass Sprache kein sonderlich hilfreiches Mittel bei der Überbrückung von knapp 3000 Generationen ist. Linguisten schätzen, dass alle heute gesprochenen Sprachen nach spätestens zehntausend Jahren keinerlei erkennbare Verwandtschaft zu ihren Wurzeln mehr aufweisen. Auch Warnsymbole werden von Kultur zu Kultur unterschiedlich interpretiert. Selbst das "neue" Warndreieck der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA aus dem Jahr 2007, das neben dem Symbol für Radioaktivität einen Totenschädel und einen fliehenden Menschen zeigt, könnte in Zukunft als Bestandsaufnahme einer Piraten-Party gelesen werden. Wie schnell das mitunter gehen kann, zeigt dieser Tage eindrucksvoll der Werbespot eines Ökostrom-Unternehmens: Da wird aus dem schwarz-gelben Warndreieck für Radioaktivität kurzerhand ein Windrad.
    Aber auch manches archäologische Artefakt zeigt, wie schwierig es sein kann, tausende Jahre alte Symbole zu interpretieren. Da wäre etwa der Diskos von Phaistos aus der Bronzezeit. In die berühmte Lehmscheibe wurden 241 kleine Symbole gestanzt. Über ihre Bedeutung streiten Gelehrte seit hundert Jahren erbittert. "Man braucht deutlich mehr Symbole oder eine Verbindung zu einer bekannten Sprache, um eine unbekannte Schrift zu lesen", folgert der britische Geschichtsautor John Man in seinem Buch "Alpha Beta".
    Nur: Wie kann man komplizierte Informationen sonst noch übermitteln, wenn nicht mit Bildern oder Texten? Nicht alle Mitglieder der Human Interference Task Force hielten ein Atomlager-Stonehenge für die beste Variante. Der Sprachwissenschaftler Thomas Sebeok hielt das gesprochene Wort für unerlässlich. Er ersann das Konzept einer "atomaren Priesterschaft" aus Wissenschaftlern, die das Wissen über Radioaktivität und Atommüll über die Äonen bewahren sollte. Nicht eingeweihte Menschen würden mit Hilfe von Legenden und Ritualen von atomaren Lagerstätten ferngehalten.
    Lebende Schilder

    Sebeok sollte die Idee gegenüber der Presse später als Fehler bezeichnen, nicht zuletzt weil sie die gerade erst geborene Disziplin der Atomsemiotik der Lächerlichkeit preisgab. Das machte ein Vorschlag der französischen Forscher Françoise Bastide und Paolo Fabbri nicht besser, die wie Sebeok 1984 ihre Endlager-Vision in der deutschen "Zeitschrift für Semiotik" veröffentlicht hatten. Sie wollten Katzen genetisch so manipulieren, dass sich ihr Fell verfärbt, wenn sie radioaktiver Strahlung ausgesetzt werden. Der Sciencefiction Autor Stanislaw Lem begnügte sich mit einer nur wenig bodenständigeren Idee: Er wollte eine Pflanzensorte züchten, die in Anwesenheit von Strahlung erblüht.
    Auch andere Vorschläge aus den 1980er Jahren geistern bis heute durch die Debatte: Etwa der, Atommüll vielleicht gar nicht zu kennzeichnen, da unter jedem Schild irgendwann irgendjemand einen Schatz vermuten wird. Oder jener, Atomendlager so gut vor fremden Eingriffen zu sichern, dass nur eine hoch entwickelte Zivilisation zu ihnen vordringen könnte. Prophetische Weitsicht bewies dagegen Susanne Hauser von der Technischen Universität Berlin: Sie schrieb 1984, dass das Eindringen von Menschen in Atommülllager ein zweitrangiges Problem darstellt, solange diese Lager nicht einmal gegen Naturgewalten gesichert werden können.
    So überrascht es wenig, dass die Atomsemiotik erst vor kurzem wieder Aufwind erfahren hat, und das in den Ländern, die sich nach jahrzehntelangem Ringen ein geeignetes Endlager gefunden haben. In Frankreich soll es voraussichtlich ab 2025 in dem kleinen Städtchen Bure im Nordosten des Landes entstehen. Schwedischer Atommüll hingegen wird ab Anfang der 2020er Jahre in Kupferfässern in einen unterirdischen Schacht bei Forsmark gebracht. Gegen Ende des Jahrhunderts soll die Versiegelung für die Ewigkeit folgen – ein Schritt, mit dem man in Frankreich noch hadert.
    Jedoch macht man bei der in Frankreich für die Endlagerung zuständigen Behörde ANDRA bereits Gedanken um die ferne Zukunft – zumindest im kleinen Rahmen. Seit zwei Jahren erarbeiten etwa 20 Wissenschaftler in Teilzeit (auf zusammen drei Vollzeitstellen) Konzepte für eine Langzeit-Kennzeichnung. Patrick Charton ist einer von ihnen, seine Scheibe ist das erste Produkt des Gedächtnisprojektes. Die zwei aus Saphir gefertigten und zusammengefügten Platten könnten theoretisch eines Tages dazu genutzt werden, Informationen in einer Kammer zu hinterlegen. Denn wegen der Materialeigenschaften von Saphir soll die Scheibe immun gegen Verwitterung sein. 4000 Manuskriptseiten könnten auf dem 20 000 Euro teuren Prototypen laut Charton Platz finden, anschließend könnte man sie mit einem Mikroskop auslesen.
    "Wahrscheinlich nicht die Lösung"

    Allerdings ist die Scheibe brüchig – weshalb sich selbst Charton nur schwer vorstellen kann, dass sie tatsächlich als Speichermedium in Frage kommt. Geeigneter wären Analysen einer japanischen Forschergruppe aus Tokyo zufolge Blöcke aus der Nickelbasislegierung Hastelloy oder aus Siliciumkarbid, in deren Oberfläche mit Lasern Gravuren gefräst wurden. Charton geht es jedoch vor allem darum, dass Menschen das Problem der Kennzeichnung von Atomendlagern überhaupt wahrnehmen. "Die Scheibe ist wahrscheinlich nicht die Lösung – sie soll ein Beispiel sein", sagt er. Pünktlich zur endgültigen Entscheidung der Franzosen über das Endlager in Bure im Jahr 2016 will er mit seinen Kollegen auch das Konzept eines nationalen Nukleararchivs ausgearbeitet haben. Außerdem sollen Künstler Vorschläge für die symbolische Überlieferung der Strahlengefahr präsentieren.
    Die schwedische Fraktion betont auf der Dubliner Konferenz derweil die gesamtgesellschaftliche Verantwortung. "Wir Ingenieure können das Problem nicht alleine lösen, wir brauchen Hilfe von anderen Disziplinen", sagt etwa Erik Setzman von der mit der Endlagerung in Schweden betrauten Firma SKB. Der deutsche Archäologe Cornelius Holtorf, der ein Projekt zum atomaren Erbe an der Linnaeus Unversität leitet, bringt schließlich das Ergebnis der Session auf den Punkt: "Am Ende bleiben nur Fragen, die wir in der Zukunft irgendwie lösen müssen."
    Zu diesem Schluss kommt auch die zur OECD gehörige Nuclear Energy Agency (NEA), die seit Anfang 2011 in einem Projekt Lösungsvorschläge erarbeiten will. In Ihrem Jahresrückblick formulierten die Experten erste Schritte – und fangen bürokratisch korrekt bei Null an. So soll zunächst ein gemeinsames Glossar geschaffen werden, um Missverständnisse bei einer internationalen Aufarbeitung des Problems zu vermeiden. Auch werden Beispiele gesammelt, bei denen wichtige Informationen über die Generationen verloren gingen.
    Vernetzte Archive

    So will man Methoden entwickeln, bei denen das "Einmotten" von Informationen funktioniert – etwa indem sie in einem Kontext hinterlegt werden, aus dem sich die Gefahrensituation eindeutig erschließt. Wie das konkret aussehen könnte, verraten die Wissenschaftler jedoch nicht. Ähnlich abstrakt bleibt auch die Internationale Atomenergiebehörde IAEA in ihren Veröffentlichungen zu dem Thema. Etwa in jener aus dem Jahr 2004, in der sie empfiehlt, mehrere miteinander vernetzte Archive zu schaffen, die kerntechnische Kompetenzen möglichst lange aufbewahren sollen.
    Vielleicht sind Überlegungen zum Wissenstransfer auch das Einzige, wozu es noch Gedankenarbeit bedarf in der Atomsemiotik. Diesen Schluss lässt zumindest die Forschungsarbeit von Marcos Buser zu, der 2010 eine Literaturstudie zum Stand der Markierung von geologischen Tiefenlagern für das Schweizer Bundesamt für Energie durchführte. Im Wesentlichen seien alle relevanten Fragestellungen zur Markierung bereits in der Literatur auf die eine oder andere Art angesprochen worden, schreibt Buser darin.
    Dass aus all den Gedankenspielen am Ende vielleicht nie eine praktikable Lösung erwächst, legt indes ein Dokument der NEA nahe, in dem die "Vision" des Projekts skizziert wird: Bei der Organisation des Arbeitsprogramms müsse akzeptiert werden, dass die Beschreibung und Beherrschung aller Facetten der Informationserhaltung über Generationen hinweg eine zu ambitionierte Aufgabe sei, heißt es da. Oder anders formuliert: Schön, dass wir drüber gesprochen haben.

    quelle
    http://www.spektrum.de/alias/atom-se...tszeit/1160215

  8. #48
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    Iran verdoppelt Leistung der Urananreicherungs-Anlage Fordo

    IAEA:
    Iran verdoppelt Leistung der Urananreicherungs-Anlage Fordo








    Der Iran hat in den vergangenen drei Monaten nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA die Zahl der Urananreicherungs-Zentrifugen in der Nuklearanlage Fordo mehr als verdoppelt.
    Derzeit befinden sich in Fordo 2140 Zentrifugen, zitiert Reuters aus dem neuen Quartalbericht der IAEA zum iranischen Atomprogramm. Im Mai waren in Fordo insgesamt 1064 Zentrifugen installiert, von denen 696 in Betrieb waren. Zudem verfüge der Iran mittlerweile über 189 kg angereichertes Uran, hieß es. Das ist 44 kg mehr als im Mai.
    In dem neuen Bericht stellt die IAEA fest, dass alle Verhandlungen mit dem Iran in diesem Jahr ohne greifbare Ergebnisse ausgegangen seien. Zwischen den Parteien gebe es weiter bedeutende Differenzen.
    Der Iran steht bei der Weltgemeinschaft im Verdacht, unter dem Deckmantel seines zivilen Nuklearprogramms Atomwaffen zu entwickeln. Der UN-Sicherheitsrat hat bereits mehrere Sanktionen verabschiedet, um den Iran von der Uran-Anreicherung abzubringen. Die Regierung in Teheran beteuert den friedlichen Charakter ihrer Atomaktivitäten.
    Quelle

    LG Angeni

  9. #49
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    Angstmache - Manipulation

    Und was hat Israel dieses Jahr so gemacht?

    Wie sehen denn dort die "greifbaren" Ergebnisse aus?

    LG
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    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  10. #50
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    Atommüll im Atlantik

    Regierung stuft Einfluss von Radioaktivität von Atommüll aus dem Meer auf die Nahrungskette als gering ein

    Umwelt/Antwort - 31.08.2012

    Berlin: (hib/AS) Der Einfluss von freigesetzter Radioaktivität aus auf dem Meeresgrund versenkten Abfallbehältern auf die Nahrungskette wird von der Regierung als gering eingestuft. In ihrer Antwort (17/10548) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/10437) bezieht sich die Regierung auf eine wissenschaftliche Untersuchung aus dem Jahr 2003, wonach sich die Gesamt-Plutonium-Aktivität in dem Gebiet, in dem die radioaktiven Abfallfässer bis 1982 versenkt wurden, nicht „signifikant von der des Vergleichsgebietes oder des übrigen Atlantiks“ unterscheidet. „Der Einfluss der aus den Fässern freigesetzten Aktivität auf die Nahrungskette in Sediment-Nähe ist im Vergleich zu der vom globalen Kernwaffenfallout in dieser Tiefe angekommenen Aktivität als gering einzustufen“, schreibt die Regierung. Sie geht jedoch davon aus, dass die insgesamt 480 Fässer, die von Deutschland im Atlantik versenkt wurden, „zumindest teilweise nicht mehr intakt sind und Radionuklide freigesetzt wurden“. In der Kleinen Anfrage hatten die Grünen auf einen Bericht des ARD-Magazins „Report Mainz“ über die Problematik von im Meer versenkten Atommüllfässern verwiesen. Danach wurden bis 1982 von neun Staaten, darunter auch Deutschland, insgesamt 114.726 Tonnen radioaktive Abfälle im Atlantik versenkt.
    Quelle: http://www.bundestag.de/presse/hib/2...12_377/02.html
    Liebe Grüße
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