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Thema: Alles zum 1. & 2.Weltkrieg

  1. #1
    Gast

    Alles zum 2.Weltkrieg

    „New York Times“ enthüllt Report



    Nach einem Geheimdokument des US-Justizministeriums haben die USA nach dem Zweiten Weltkrieg deutschen Nazis willentlich Unterschlupf gewährt. Das berichtet die „New York Times“ unter einen Berufung auf einen Report des US-Justizministeriums. Demnach schufen die US-Geheimdienste in manchen Fällen einen regelrechten „sicheren Hafen“ für Nazis und Kollaborateure des Hitler-Regimes - etwa um von ihrem Wissen zu profitieren oder weil sie als Agenten übergelaufen waren. Dem Bericht zufolge nahm die US-Regierung sogar diplomatische Verstimmungen für die Aufgenommenen in Kauf.


    USA als „sicherer Hafen für Verfolger“

    Zuflucht für Verfolger und Verfolgte zugleich: Die USA haben nach dem Zweiten Weltkrieg deutschen Nazis willentlich Unterschlupf gewährt. Wie die „New York Times“ am Sonntag berichtete, liefert ein rund 600 Seiten umfassender, eigentlich nicht zur Veröffentlichung gedachter Report des Justizministeriums dafür neue Beweise.


    Demnach habe zum Beispiel der US-Geheimdienst CIA in den Nachkriegsjahren bewusst mit Helfern des Hitler-Regimes zusammengearbeitet, um von deren Wissen zu profitieren. Die Nationalsozialisten hätten ins Land kommen dürfen, obwohl ihre dunkle Vergangenheit bei den US-Behörden bekannt gewesen sei.

    Diplomatischen Streit in Kauf genommen

    Der Bericht spreche von der „Kollaboration der Regierung mit den Verfolgern“, zitiert die Zeitung. „Amerika, das sich als sicherer Hafen für die Verfolgten rühmte, wurde - in einem kleinen Maße - auch ein sicherer Hafen für die Verfolger“, heißt es weiter. Die USA hätten deswegen in zahlreichen Fällen diplomatischen Streit mit anderen Ländern gehabt, etwa um die später im Sold der eigenen Geheimdienste stehenden Personen zu schützen.

    Nicht alle Details in dem Bericht sind neu: Schon 2006 veröffentlichte Geheimdienstdokumente hatten das doppelte Spiel der US-Behörden ans Tageslicht gebracht, nun wurden sie bestätigt und um weitere Informationen über das unrühmliche Vorgehen ergänzt.
    Helfer Eichmanns als erfolgreicher Geschäftsmann

    Auch etliche Einzelfälle werden in dem Report genannt, etwa Otto von Bolschwing, ein Adjutant von Adolf Eichmann. Dieser wechselte sofort nach Kriegende die Seite und arbeitete für den CIA in Österreich. 1954 durfte er in die USA einreisen, wurde fünf Jahre später US-Staatsbürger und begann eine Karriere als erfolgreicher Geschäftsmann.

    Mit der Festnahme Eichmanns 1960 fürchtete er, seine wahre Vergangenheit könnte auffliegen, das dauerte aber: Während man in der CIA laut dem Report debattierte, ob man bei Bekanntwerden alles leugnen oder sich auf die Umstände ausreden sollte, kam das US-Justizministerium Bolschwing erst 1979 auf die Schliche. 1981 sollte er ausgewiesen werden, starb aber noch im selben Jahr.

    Wissenschaftler für „nationale Interessen“

    Der Report befasst sich auch mit dem Fall des Wissenschaftlers Arthur Rudolph. Er war an der Entwicklung der V2-Rakete in Nazi-Deutschland beteiligt und wurde nach Kriegsende wie viele weitere Kollegen mit der „Operation Paperclip“ in die USA gebracht um für die US-Armee und die NASA zu arbeiten. Probleme mit den Einreisepapieren wurden vom Justizministerium mit dem Verweis auf „nationale Interessen“ aus dem Weg geschafft.

    Erst Jahrzehnte später fanden US-Ermittler heraus, dass Rudolph in die Ausbeutung von Zwangsarbeitern in der Nazi-Raketenfabrik Mittelwerk stärker verstrickt war als gedacht. Trotz Widerständen im US-Justizministerium, so die „New York Times“, wurden Ermittlungen eingeleitet, 1984 floh Rudolph nach Deutschland.

    Im Fall des Tscherkessen Tscherim Soobzokov bestritten CIA wie FBI 1980 bei Ermittlungen laut dem Report über Informationen zu verfügen, obwohl das ehemalige Mitglied der Waffen-SS seine Vergangenheit dem CIA bei der Einreise in die USA offengelegt hatte. Die Ermittlungen wurden eingestellt, Soobzokov starb 1985 durch einen Bombenanschlag in seinem Haus. Erst später wurde bekannt, dass er im Dienste der CIA stand.

    Untersuchungseinheit erst ab 1979

    Der Bericht schildere die Erfolge und Fehler einer speziellen Untersuchungseinheit des Justizministeriums über die Nazi-Verfolgung in den USA, etwa bei den Ermittlungen gegen den Im Vorjahr nach Deutschland ausgelieferten John Demjanjuk, heißt es in der Zeitung. Die Gruppe aus Anwälten, Geschichtsexperten und Kriminalisten wurde 1979 unter anderem eingesetzt, um in den USA lebende Hitler-Getreue zu überführen, damit sie des Landes verwiesen werden konnten. Ungefähr 300 Nazi-Schergen seien seit Gründung der Spezialeinheit deportiert worden. Die Abteilung sei mittlerweile mit einem anderen Teil des Ministeriums verschmolzen worden.

    Nicht für Veröffentlichung gedacht

    Insgesamt hätten es - so der Bericht weiter - weit weniger als 10.000 Nazis aus Deutschland in die USA geschafft. Die Zahl sei damit deutlich geringer als in offiziellen Darstellungen von US-Behörden angegeben.

    Das seit 2006 existierende Papier sollte eigentlich niemals an die Öffentlichkeit gelangen, da es nach Angaben der Behörde nicht formal fertiggestellt worden sei und faktische Fehler sowie Lücken enthalte. Das Ministerium habe aber eingelenkt, nachdem eine private Forschungsgruppe, das National Security Archive, mit einer Klage auf Freigabe drohte. Der „New York Times“ liege nun eine vollständige Version des Reports vor.


    Links:

    * „New York Times“-Artikel
    * US-Justizministerium
    * CIA
    * FBI
    * National Security Archive

    [link=http://news.orf.at/stories/2025439/:bz5955fy][/link]

  2. #2
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    Re: Alles zum 2.Weltkrieg

    Ich kann nur jedem dringend ans Herz legen diese Vorträge anzuschauen!

    "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert."

    Albert Einstein

  3. #3
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    Re: Spass und Entertainment Kanal

    Die meisten kennen sicher den Film Aufstigeg des Bösen.
    Zur Abschreckung hiernochmal alle Teile auf youtube.Leider fesselnd und erschreckend wie sowas jemals passieren konnte,
    und hoffendlich nie wieder kommt:


  4. #4
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    Re: Alles zum 2.Weltkrieg

    Hallo zusammen,

    die Nazis aus Deutschalnd sind nicht nur durch US Behörden nach USA verbracht worden, sondern insgesamt waren Katholische Klöster und der Vatikan selbst daran beteiligt, Nazigrößen über die sogenannten Ratlines nach Südamerika zu bringen. Chile, Argentinien und Brasilien waren derzeit die Hauptreiseziele. Und das Deutsche Wissenschaftler in die USA gebracht wurde hatte noch einen Nachgeschmack, denn mit den Wissenschaftlern wurden auch tausende von Patenten regelrecht gestohlen, mit denen man sich in den USA Milliarden verdient hat und sich mit deren Erfindungen brüstet.
    Und was die Situation um A.H. angeht erleben wir diese Art der Geschichte immer wieder, heute ist es nur unter dem Namen Demokratie versteckt, oder wie soll man das agieren der USA, Frankreich und anderen Staaten erklären, die anderen Regeirungen ihren Willen aufzwingen und bei Nichtannahme des guten Ratschlags mit Krieg überziehen? Wir brauchen uns nur in der Weltpolitik umsehen und finden ohne Mühe Länder, in denen A.H. wie ein Waisenknabe wirken würde - und das alles in unserer doch so aufgeklärten Zeit. Das ist leider Realität.

  5. #5
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    AW: Alles zum 2.Weltkrieg

    Vergleich mit Nazis: FBI-Chef sorgt mit Holocaust-Äußerungen für Empörung in Polen

    Der Chef der US-Bundespolizei FBI James Comey hat mit seinen Äußerungen zum Holocaust für einen diplomatischen Eklat mit Polen gesorgt. Warschau hat an Washington eine Protestnote gerichtet und eine Entschuldigung gefordert.


    In einem Beitrag in der Zeitung „Washington Post“ hatte Comey den Polen und Ungarn eine Mitverantwortung für Holocaust gegeben. Gute Menschen hätten geholfen, Millionen zu ermorden, schrieb der FBI-Chef nach einem Besuch des Holocaust-Museums in den USA. „Die Mörder und ihre Gehilfen aus Deutschland, Polen und Ungarn und so vielen anderen Orten glaubten, nichts Böses zu tun.“



    Wenige Stunden nach dem Erscheinen des Beitrags richtete der polnische Botschafter Ryszard Schnepf an den FBI-Direktor einen Brief, in dem er gegen die Geschichtsfälschung protestierte. Darin verwies er darauf, dass die Polen nicht Verbrecher, sondern selber Opfer gewesen seien. Darüber hinaus bestellte das polnische Außenministerium den US-Botschafter ein, um ihm eine Protestnote zu überreichen und eine offizielle Entschuldigung zu fordern, wie der Außenamtssprecher Marcin Wojciechowski in Warschau via Twitter mitteilte.

    ...Geschichte und Geographie, diese zwei Unterrichtsfächer gibt es anscheinend nicht in den USA.

    LG

  6. #6
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    AW: Alles zum 2.Weltkrieg

    ZDF ZEIT - Die Verbrechen der Befreier

    Von: mediathek zdf

    Amerikas dunkle Geheimnisse im Zweiten Weltkrieg
    Beim Vormarsch 1945 verteilten US-Soldaten nicht nur Kaugummis, sie vergewaltigten auch Tausende Frauen und erschossen Kriegsgefangene. Erschütternde Berichte und Dokumente über ein Nachkriegstabu: "Amerikas dunkle Geheimnisse im Zweiten Weltkrieg". - (Entfällt evtl. wegen Fußball!)
    D/USA 2015; R: Annette Harlfinger; Michael Renz

    ...wou! vom ZDF!

    LG

  7. #7
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    AW: Alles zum 2.Weltkrieg

    Jazenjuk: Gehässige Ausfälle gegen Russland zum Weltkrieg-Gedenken

    Quelle:Deutsche Wirtschafts Nachrichten


    Während sich Deutschland und Russland um eine Entspannung in der Ukraine-Krise bemühen, fällt der von den USA ausgewählte Premier Jazenjuk durch besondere Gehässigkeiten gegen die Russen auf: Er liefert militanten Nationalismus in Reinkultur.






    Der ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk hat Russland zum 70. Jahrestag des Kriegsendes eine verbrecherische Politik vorgeworfen. Russland beanspruche nicht nur den Sieg gegen Hitler für sich allein, behauptete der Politiker am Freitag. Das Nachbarland führe zudem im Donbass heute einen Krieg gegen die Ukraine. Das sei ein «historisches Verbrechen», sagte Jazenjuk. Die Ex-Sowjetrepublik gedachte erstmals am 8. Mai des Kriegsendes von 1945. Am 9. Mai wird auch der Tag des Sieges über Hitler gefeiert.
    «Der Sieg über den Nationalsozialismus brachte auch unserem Volk keine Freiheit», sagte Jazenjuk. Wie ganz Osteuropa habe die Ukraine unter «sowjetischer Okkupation, Totalitarismus» gelitten. Darüber, dass die sowjetische Führung zu großen Teilen auch aus Ukrainern bestand, sagte der Regierungschef nichts.
    Mit Blick auf den Konflikt in der von prorussischen Separatisten teilweise kontrollierten Ostukraine sagte Jazenjuk: «Wir haben unsere Heimaterde damals verteidigt, wir verteidigen unser Land heute. Wir haben damals gesiegt, wir werden heute siegen! Ruhm der Ukraine! Ehre den Helden!» Die Ukraine habe im Zweiten Weltkrieg 14 Millionen Menschen verloren, sagte Jazenjuk. Russland begeht offiziell den Sieg der Sowjetvölker und unterscheidet dabei nicht nach Nationalitäten.


    ...eine traurige Gestalt, er beleidigt nicht nur die Russen
    sondern besonders auch Polen und ganz Europa!


    LG

  8. #8
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    AW: Alles zum 2.Weltkrieg

    Russland: Präsident Putin ruft zu Frieden in Europa auf

    Bericht: Deutsche Wirtschafts Nachrichten


    Anlässlich des 70. Jahrestages des Sieges der Sowjetunion spricht sich Wladimir Putin für ein weltweites Sicherheitssystem ohne militärische Blöcke aus. Versuche, eine unipolare Welt zu schaffen, würden zunehmen. Um Frieden zu schaffen sei aber ein System nötig, das gleiche Sicherheit für alle Staaten garantiere, so Putin.


    Neben Wladimir Putin nahm der chinesische Präsident Xi Jinping Platz. Chinesische Soldaten nahmen ebenfalls an der Parade teil. (Foto: dpa)


    An der Militärparade am Roten Platz nahmen mehr als 16.000 Soldaten teil. (Foto: dpa)



    Wladimir Putin hat sich zum 70. Jahrestag des Triumphes der Sowjetunion über Hitlerdeutschland für ein weltweites Sicherheitssystem ohne militärische Blöcke ausgesprochen. Die Prinzipien der Nachkriegsordnung seien in den vergangenen Jahrzehnten immer häufiger verletzt worden, kritisierte der russische Präsident am Samstag in einer Rede auf dem Roten Platz in Moskau.

    Versuche, eine unipolare Welt zu schaffen, würden zunehmen. Nötig sei aber ein System, das gleiche Sicherheit für alle Staaten garantiere. „Nur dann werden wir Frieden und Ruhe auf dem Planeten gewährleisten», betonte Putin. Er erinnerte an das historische Treffen von sowjetischen und US-Soldaten Ende April 1945 in der Elbe-Stadt Torgau. Diese Geschlossenheit und dieses Vertrauen gelte es zu hüten – zur Bewahrung der internationalen Sicherheit.
    Putin würdigte den „grandiosen Sieg“ der Sowjetunion 1945. Mit der Erstürmung Berlins habe die Rote Armee dem Nazismus den Todesstoß versetzt. Alle Sowjetvölker hätten mit großem Heldenmut gekämpft. Der Kremlchef hob auch die Rolle der westlichen Alliierten in der Anti-Hitler-Koalition hervor. Das russische Volk sei Großbritannien, Frankreich und den USA dankbar. Auch den Antifaschisten in vielen Ländern, darunter im damaligen Deutschland, gebühre großer Respekt.

    Den 70. Jahrestag feierte Russland mit der größten Militärparade seiner Geschichte. Gemeinsam mit Weltkriegsveteranen nimmt Putin die Siegesparade ab. An ihr nehmen auch rund 16.000 Soldaten teil. In zahlreichen weiteren Großstädten des Landes finden ebenfalls Militärparaden statt.
    Viele westliche Politiker boykottieren die Parade. Dennoch sind zahlreiche Staatsgäste auch aus der EU nach Moskau gereist. Auch die Staatschefs von China und Indien schauen sich die Parade an. Bundeskanzlerin Angela Merkel legt am Sonntag in Moskau am Grabmal des Unbekannten Soldaten gemeinsam mit Putin einen Kranz nieder.

    Die italienische Corriere della Sera hält die Blockade der russischen Gedenkfeier zum Kriegsende durch die EU und die USA für völlig unverhältnismäßig: Es sei ungerecht, heute den Beitrag der Sowjetunion nicht anzuerkennen. Dies sei ein „Verrat an der Geschichte“.

    Eindrücke von der Gedenkfeier:

    RUHE: Erstmals begann die Militärparade mit einer Schweigeminute für Kriegsopfer. Statt des Lärms von Soldatenstiefeln und Panzerketten lag kurz eine eindrucksvolle Stille über dem riesigen Platz am Kreml.

    LANGER MARSCH: Den wohl weitesten Fußweg nach Moskau hatte der 76-jährige Grigori Tepojan. Der rüstige Veteran ist vor 46 Tagen von der armenischen Metropole Eriwan losmarschiert – rund 2200 Kilometer.

    BLICK VON OBEN: Die Militärparade war sogar vom All aus zu sehen. Auf Fotos seien Panzer und Soldaten klar zu erkennen, teilte die Verwaltung der russischen Weltraumsatelliten mit.

    FLUGPAUSE: Der Luftraum über Moskau wurde für fast eine Stunde gesperrt. Auf den drei internationalen Flughäfen gab es keine Starts und Landungen. Grund: An der Parade nahmen Dutzende Kampfjets teil.

    LITERATUR: In 179 Stationen der Moskauer Metro laufen seit Tagen Gedichte über den Zweiten Weltkrieg vom Tonband. Die patriotischen Werke wurden von bekannten Schauspielern eingesprochen.

    IN FREIHEIT: Im Zuge einer Ende April beschlossenen Massen-Amnestie hat Russland bisher etwa 2200 Häftlingen die Reststrafe erlassen. Insgesamt soll die Initiative bis zu 400 000 Verurteilte betreffen.

    AUSGEZEICHNET: In der sibirischen Stadt Omsk wurde der 105-jährige Akim Pokatilo als ältester Veteran Russlands mit einem Orden geehrt.
    HELD: Ein 17 Meter breites und 19 Meter hohes Fassadenporträt von Marschall Georgi Schukow erinnert in Moskau an den sowjetischen Generalstabschef, der 1945 in Berlin die Kapitulation entgegennahm.

    ROTER WEIN DES SIEGES: Für Kriegsveteranen und andere Gäste hatte der Kreml Wein in 7000 Flaschen abfüllen lassen. Der Tropfen stammt natürlich von der Krim.
    Bis auf ein paar unterschwelligen Bemerkungen zu MH17 hat Phönix TV recht ordentlich berichtet.
    Eine imposantes Großereignis, auch leicht Übertrieben und wird gleich als Waffenmesse genutzt,
    doch sie zeigt das Russland wieder eine Großmacht ist.
    Es sollte auch die NATO und USA zum Umdenken inspirieren nicht weiter gegen Russland zu hetzen.

    Es ist Schande für die EU, dass sie an den Feierlichkeiten nicht teilzunehmen, sie versuchen zusammen mit
    den USA die Geschichte zu verfälschen und den Einsatz der UdSSR herunter zu spielen, eine unglaubliche schwere Beleidigung!
    LG

  9. #9
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    AW: Alles zum 2.Weltkrieg

    1945 – Sie kamen als Sieger nicht als Befreier

    Bericht von: https://helmutmueller.wordpress.com/...-als-befreier/
    (http://krisenfrei.de/1945-sie-kamen-...-als-befreier/)

    1945 – Ils venaient comme vainqueur non comme liberateur
    1945 – They came as a winner not as a liberator



    Der Sieger schreibt die Geschichte. Immer noch. Einem anscheinend erforderlichen Hollywood-Unterhaltungswert Rechnung tragend, dieselbe angereichert mit Lügen und Halbwahrheiten. Doch so unbeschwert von Skrupeln diese eine Sicht locker daherkommt, so unerbittlich erscheint sie vor Gericht. Ist doch Zeitgeschichte seit 1945 ein strafrechtlich gut behütetes semantisches Minenfeld. Meinungsfreiheit ist…?

    Wer, etwa unter Berufung auf diese, leichtsinnigerweise sein deutsches Herz öffentlich ausschüttet, riskiert mehr als nur ein blaues Auge. So atmen einige seit vielen Jahren gesiebte Luft für ihre, zugegeben, manchmal wenig intelligente Meinungsäußerung. Während zur selben Zeit Schwerkriminelle, mit oder ohne Fußfessel, nach relativ kurzer Haft in die Freiheit entlassen werden. Echter Rechtsstaat scheint auch in deutschen Landen ein absolutes „No-Go“.
    Rechtsstaatliche und demokratische Defizite werden zusätzlich sichtbar gemacht, wo einer das Leid seines eigenen Volkes oder gar die massenhaften Kriegsverbrechen und unbeschreiblichen Schandtaten der Gegenseite thematisiert. Ein solcher ist gleich ein Nazi, im günstigsten Fall Gaga. Damit wird mit Absicht nicht nur jedes Bemühen um eine objektive und umfassende Geschichtsbetrachtung – zuweilen schon unter Sanktionsandrohung abgewürgt. Aus Angst vor berechtigten deutschen Ansprüchen?

    So manches äußerst man heute am besten nur unter vier Augen. Wie jener zwar aufrechte, doch zu politisch korrekter Arbeit genötigte Zeitgeschichteforscher, der sich mir gegenüber vertraulich einmal so äußerte: „Ich weiß eh, daß auf diesem Gebiet viel gelogen und geflunkert wird“. Doch Lügen haben kurze Beine und werden irgendwann von der Wahrheit eingeholt. Was in Ansätzen, etwa die Schuldfrage hinsichtlich der beiden Weltkriege betreffend, ja schon geschieht. Gut möglich, daß auch die Reputation des einen oder anderen Geschichtenerzählers im großen Meer der Lügen einmal Schiffbruch erleidet.

    Ganz aktuell stellt sich aber die Frage: Sind wir 1945 befreit worden? Gewiß, NS-Gegner und NS-Opfer mußten es als Befreiung empfinden. Das kann ich auch nachvollziehen, und ehrlich gesagt, auch ich wäre ungern in einem KZ gesessen. Ja gewiß, viele wurden tatsächlich befreit. Die Mehrheit aber, dazu auch mein frühzeitig NS-kritisch, aber gesamtdeutsch eingestellter Vater gehörte, dachte trotz aller Ernüchterung und erst recht angesichts alliierter Übergriffe und Exzesse bei Kriegsende nicht an Befreiung.

    Die geschichtsbewußte Generation dieser Zeit war sich sehr wohl im Klaren, daß mit dem schändlichen Vertrag von Versailles von den gleichen Siegermächten der Grundstein für Hitlers Aufstieg und einen neuen Weltkrieg gelegt wurde. Da überrascht es auch nicht, daß die den Ausbruch des Krieges herbeisehnenden Gegner des Reichs von Anfang an keine Sekunde daran dachten, jemand befreien zu wollen. Auch keine KZ-Insassen.
    Vor allem US-Amerikaner brachten besonders während des Krieges unverhohlen zum Ausdruck, daß sie diesen Krieg führten, um Deutschland, also auch Österreich, zu besetzen (und das deutsche Volk umzuerziehen). Jahrzehnte später hielt selbst Präsident Obama bei seinem Besuch im deutschen Ramstein mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg, als er seinen Soldaten eingebläut haben soll: „Deutschland ist ein besetztes Land…”. Eine Bestätigung für diese Aussage kam unter anderem von Wolfgang Schäuble, der im Nov. 2011 sagte: ” Und wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen“.

    Ja, was sollte es denn anderes sein, wenn deutsche (wahrscheinlich auch österreichische) Geheimdienste heute noch für US-amerikanische Aufträge auszuführen haben, deutsche Kanzler zur Akkreditierung in Washington erscheinen müssen und in bestimmten Medien nicht allzu Kritisches über die USA berichtet werden darf? Da können Freiheit und Wahrheit nur auf der Strecke bleiben.
    Ein gewißes Negieren von Fakten und Herumdrücken um Wesentliches ist leider eine sehr neudeutsche Spezialität, die sich unübersehbar auf dem Feld der Zeitgeschichte Österreichs bemerkbar macht. Je nach Interessenlage wird eine für das herrschende System lästige Frage einmal dahin, dann wieder dorthin geschoben, aber nie dahin wo sie hingehört.

    Als nicht unwesentlich erweist sich dabei, wer eine Frage stellt oder einen Sachverhalt nennt. Oder wenn jemand von außen, gar ein „Piefke“, den Zeigefinger auch nur spaßhalber auf den wunden Punkt legt. Als der Komiker Dieter Hallervorden anläßlich einer Preisverleihung in Wien meinte, nun hole er den Preis „Heim ins Reich“, da fühlte sich das Lager der Superösterreicher erwartungsgemäß ganz schön auf den Schlips getreten.

    Aber so wie der Sager Hallervordens einer unnötigen Fleißaufgabe glich, war die Aufregung darüber völlig überflüssig. Ob die versammelte „Society“-Schickeria danach in den Keller ging um doch noch zu lachen, ist nicht bekannt. Bekannt sollte ihr aber schon sein, daß Österreich völkerrechtlich noch immer Teil des Reichs und, wie von mir schon einmal erwähnt, alle zwischen 1938 und 1945 geborenen Österreicher daher weiterhin deutsche Reichsbürger sind.

    Gewiß ein Schock für viele. Und für Geschichtsignoranten mit Sicherheit eine sehr merkwürdige Sache. Aber wie man in diesen Kreisen damit umgeht, ist dann doch irgendwie wieder typisch für diese wienerische „Halbheit“. Doch können dieselben immerhin von Glück reden, nicht Bürger jenes Besatzungskonstrukts zu sein, dessen Spitzenrepräsentanten regelmäßig gegenüber den Siegermächten eine Suada an Treuebekundungen abliefern.
    Denn diese Betroffenheitsmimen werden sich am 8. Mai mit Asche auf dem Haupt wieder bemühen, in der ersten Reihe mit ihren Beschützern stehen zu dürfen. Herr Gauck und Frau Merkel könnten in dieser Hinsicht den vom herrschenden „Mainstream“ gelobten Flagellanten Weizsäcker sogar noch übertreffen. Schule macht es bis heute nirgendwo. Aber als Anstoß zu einem deutschen Gedenktag der Selbsterniedrigung schiene mir dieses Buckeln längst geeignet.

    Anders die ehemaligen Alliierten und ihre fünften Kolonnen: Sie werden sich auch in Zukunft nicht an diesen Sühnedeutschen orientieren. Jahr für Jahr gebetsmühlenartig die eigenen Mordtaten beim Namen zu nennen, sich selbst anzuklagen und immerwährende Reue zu bekennen, ist deren Sache nicht. Jedenfalls nicht auf Zuruf. Wiewohl einige unter ihnen den Verbrechen der Nationalsozialisten in mancher Hinsicht mehr als Ebenbürtiges entgegenzusetzen hätten.

    Insgesamt kann sich die deutsche Tragödie durchaus sehen lassen. 15,8 Millionen deutsche Opfer, darunter brutal vergewaltigte Frauen, zu Tode geschundene oder verhungerte Kriegsgefangene und Vertreibungsopfer, unter Bomben begrabene Zivilisten, Hunger- und Erfrierungstote. Sie alle werden weiterhin als unvermeidbarer Kollateralschaden einer wahrlich mörderischen „Befreiung“ gesehen oder als direkt und indirekt Mitverantwortliche der NS-Verbrechen punziert werden.

    Kein nationalsozialistisches Verbrechen rechtfertigt jedoch auch nur ein einziges alliiertes, wie verschiedentlich gemeint wird. Doch gerade eine solch einmalige, erbärmliche Gesinnung fand längst ihren entsprechend verstärkten Niederschlag in korrupten Gessler-Köpfen an Rhein und Donau. Was in manchen anderen Ländern, ja vereinzelt sogar schon in Israel, nur mehr mit Kopfschütteln registriert wird. Armes reiches Deutschland.
    Nestbeschmutzung und unnötige Schuldkomplexe verhindern doch, daß Deutschen ehrlicher Respekt entgegengebracht wird. Sie ermuntern die andere Seite nur zu einem „Weiter so“. Und dieselbe Seite verhält sich ähnlich den vielen zugewanderten Bettlern dieser Tage. Sobald nämlich ein solcher großzügig bedacht wird, erdreistet er sich gar nicht selten, von dem edlen Spender noch viel mehr zu ergattern. Soll dies eine tragfähige Grundlage für ein gutes und friedliches Miteinander sein?

    Ein solches baut sich inzwischen anderswo auf. Zwei Beispiele mögen uns darin bestärken: Da wird einerseits, anläßlich des Brünner Todesmarsches, der Obmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich vom Bürgermeister der Stadt Brünn/Brno zu einer gemeinsamen Gedenkfeier eingeladen. Was die Betonkopf-Nomenklatura in Prag, und nicht nur sie, ziemlich irritieren muß.
    Und da reicht, andererseits, ein betagtes weibliches Opfer der NS-Politik einem angeklagten ehemaligen „Täter“ versöhnlich die Hand. “Ich habe den Nazis vergeben”, sagte sie in berührender Weise. Was eigentlich den eitlen und unversöhnlichen Herrn „Paolo Pinkel“ Friedman auf den Plan rufen müßte. Aber vielleicht hat es ihm die Rede verschlagen.

    Ich aber sehe in diesen beiden Beispielen einen von Revanche- und Rachegelüste befreiten europäischen Geist wirken, der eine größere Verbreitung verdiente. Denn dort, wo auf gleicher Augenhöhe und in zivilisierter Weise vorbildliches Verhalten gezeigt und ebensolche Schritte gesetzt werden, darf Hoffnung keimen.

    Im Übrigen bin ich der Überzeugung , daß die Lakaien der noch tonangebenden, aber im Abstieg begriffenen Supermacht und all die System-Profiteure in Staat und Gesellschaft, wie jene anderen anno dazumal, im Falle des Falles blitzschnell die Seiten wechseln würden.
    LG

  10. #10
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    Querverweis:

    Andreas v. Bülow: Die deutschen Katastrophen

    LG

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