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Thema: Alles über Planeten und Trabanten

  1. #21
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    Re: Alles über Planeten und Trabanten

    1: Gibt es eine zweite Erde? In: Uni(versum) für alle! -- Halbe Heidelberger Sternstunden


  2. #22
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    Re: Alles über Planeten und Trabanten

    Astronomen entdecken angeblich einen weiteren lebensfreundlichen Planeten

    Astronomen haben um den Stern HD 85512 einen Planeten entdeckt, der die 3,6-fache Masse unseres Heimatplaneten besitzt und ebenfalls in der habitablen Zone sein Zentralgestirn umkreist. Dadurch wäre auf dem Planeten Leben möglich, da es Wasser im flüssigen Zustand geben könnte.

    HD 85512b, so der Name des Planeten, umkreist seinen Stern in einer sehr geringen Umlaufbahn, sodass er nur 54 Tage für eine Umrundung benötigt. Der Stern ist allerdings nicht so groß und auch nicht so heiß wie unsere Sonne.

    Zur Berechnung der Lebensfähigkeit auf dem Planeten setzten die Forscher eine Atmosphäre wie auf der Erde voraus. Ob er auch bei einer anderen Atmosphärenzusammensetzung Leben beherbergen könnte, bleibt offen. Deswegen gab es auch Kritik, da die Berechnungen hauptsächlich nur auf Vermutungen basiere.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,781893,00.html

  3. #23
    Gast

    Re: Alles über Planeten und Trabanten

    Bin ich mal gespannt. ;o)
    MERCURY-DIRECTED CME:

    On Sept 8th around 2300 UT, the SOHO and STEREO spacecraft detected a significant CME emerging from the farside of the sun. Earth is not in the line of fire, but the planet Mercury is. Analysts at the Goddard Space Weather Lab estimate that the cloud will reach the innermost planet on Sept. 9th at 12:00 UT (plus minus 7 hours). Click to view a movie of their CME model:

    NASA's MESSENGER spacecraft is in orbit around Mercury, so it will have a front row seat for the impact. Researchers are keen to learn how Mercury's magnetosphere responds to CMEs. In particular, they wonder if CMEs can overpower Mercury's magnetic field and sputter atoms right off the planet's surface. Thanks to the Goddard forecast, MESSENGER's controllers know the CME is coming, and they can prepare to observe the impact.
    http://spaceweather.com/

  4. #24
    Gast

    Re: Alles über Planeten und Trabanten

    50 neue Exoplaneten, darunter 16 Super-Erden, entdeckt


    Möglicher Lebensfreundlicher Planet "HD 85512b". | Copyright: ESO/M. Kornmesser

    La Sila/ Chile - Mithilfe des bislang erfolgreichsten Exoplanetenjägers der Welt, des HARPS-Instruments der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile haben Astronomen 50 neue Exoplaneten entdeckt. Darunter sind 16 so genannte Supererden einschließlich eines Planeten, dessen Umlaufbahn am Rande der habitablen Zone seines Muttersterns liegt. Aus der Analyse der Daten aller bisher von HARPS entdeckten Planeten zeigt sich, dass rund 40 Prozent aller sonnenähnlichen Sterne mindestens einen Planeten besitzen, der weniger Masse besitzt als der Saturn.

    Wie das HARPS-Team um Michel Mayor von der "Université de Geneva" auf einer Konferenz zu außergewöhnlichen Sonnensystemen berichteten, befinden sich unter den entdeckten Exoplaneten auch 16 so genannte Super-Erden.

    “Diese reiche Ernte an HARPS-Entdeckungen hat alle unsere Erwartungen übertroffen. Sie schließt eine außergewöhnlich große Zahl an Super-Erden und neptunähnlichen Planeten ein, die um Sterne kreisen, die unserer Sonne sehr ähnlich sind. Und es kommt noch besser: Die neuen Ergebnisse zeigen, dass sich das Tempo unserer Entdeckungen beschleunigt”, so Mayor.

    In den acht Jahren, in denen HARPS mit Hilfe der so genannten Radialgeschwindigkeitsmethode bei sonnenähnlichen Sternen nach Exoplaneten gesucht hat, wurden mit diesem Instrument mehr als 150 neue Planeten entdeckt. "Rund zwei Drittel aller Exoplaneten mit einer Masse kleiner als die des Planeten Neptun wurden mit HARPS entdeckt", berichtet die Pressemitteilung der ESO (eso.org). "Diese außergewöhnlichen Ergebnisse sind die Frucht von mehreren hunderten Beobachtungsnächten mit dem Spektrografen".

    Aus den HARPS-Beobachtungen von 376 sonnenähnlichen Sternen konnten die Astronomen zudem mit deutlich größerer Zuverlässigkeit als bisher abschätzen, wie wahrscheinlich es ist, dass ein solcher Stern einen oder mehrere Planeten mit vergleichsweise geringer Masse (im Gegensatz zu Gasriesen) besitzt. Das Ergebnis: "Rund 40 Prozent der sonnenähnlichen Sterne sollten mindestens einen Planeten besitzen, dessen Masse geringer ist als die des Saturns. Die meisten der Exoplaneten mit einer Neptunmasse oder einer noch geringeren Masse sind Teil von Systemen mit mehr als einem Planeten."

    Derzeit, so berichten die ESO-Forscher weiter, werde sowohl die Hardware als auch die Software von HARPS weiter verbessert. "So sollte sich ein Grad an Genauigkeit und Nachweisempfindlichkeit erreichen lassen, mit dem HARPS auch nach Gesteinsplaneten suchen kann, auf denen die nötigen Bedingungen für die Existenz von Leben gegeben sind."

    Für eine neue Durchmusterung wurden zehn vergleichsweise nahe Sterne ausgesucht, bei denen sich bei vorangegangenen HARPS-Beobachtungen gezeigt hatte, dass sich an ihnen extrem genaue Radialgeschwindigkeitsmessungen durchführen lassen. Im Laufe von zwei Jahren Arbeit hat das Astronomenteam auf diese Weise fünf Planeten entdecken können, deren Masse weniger als das Fünffache der Erdmasse beträgt.

    “Diese Planeten gehören zu den besten Kandidaten für die Beobachtung durch zukünftige Weltraumteleskope, die in den Atmosphären von Exoplaneten nach Anzeichen für Leben suchen werden – etwa nach chemischen Fingerabdrücken, die auf das Vorhandensein von Sauerstoff hinweisen“, erklärt Francesco Pepe vom Schweizer "Observatoire de Genève", der Erstautor eines der jüngst erschienenen Fachartikel zu den HARPS-Entdeckungen.

    Einer der Planeten, dessen Entdeckung jüngst bekannt gegeben wurde, trägt die Identifikationsnummer "HD 85512 b". Die Forscher schätzen, dass dieser Planet nur rund 3,6 mal soviel Masse besitzt wie die Erde und sich am Rand der so genannten habitablen Zone befindet - jener schmalen Region in der Umgebung des Sterns, in dem unter geeigneten Bedingungen Wasser in flüssiger Form existieren kann (...wir berichteten).

    “Von allen sicher nachgewiesenen Planeten, die mit Hilfe der Radialgeschwindigkeitsmethode entdeckt wurden und potenziell in der habitablen Zone ihres Muttersterns liegen, ist 'HD 85512 b' derjenige mit der geringsten Masse. Und er ist der zweite Planet mit geringer Masse, den HARPS in der habitablen Zone eines Sterns entdeckt hat“ fügt Lisa Kaltenegger vom "Max-Planck-Institut für Astronomie" in Heidelberg und vom "Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics" in Boston hinzu, eine Expertin für die Charakterisierung von Exoplaneten.

    Die zunehmende Genauigkeit der neuen HARPS-Durchmusterung erlaube jetzt sogar den Nachweis von Planeten, die weniger als doppelt soviel Masse besitzen wie die Erde. HARPS ist im jetzigen Zustand so empfindlich, dass das Instrument Veränderungen der Radialgeschwindigkeit um weniger als 4 Kilometer pro Stunde nachweisen kann - weniger als die normale Schrittgeschwindigkeit eines Menschen.

    “Mit dem Nachweis von 'HD 85512 b' ist HARPS noch lange nicht an seine Grenzen gestoßen. Die Entdeckung zeigt, dass wir nun in der Lage sind, Supererden in den habitablen Zonen sonnenähnlicher Sterne nachzuweisen“, fügt Mayor hinzu.

    Angesichts dieser Ergebnisse sind die Astronomen zuversichtlich, bald andere kleine, potenziell bewohnbare Gesteinsplaneten sonnenähnlicher Sterne nachweisen zu können. Dabei sollen neue astronomische Instrumente helfen – beispielsweise eine Kopie von HARPS, die am "Telescopio Nazionale Galileo" auf den Kanaren installiert werden und den nördlichen Sternenhimmel durchmustern soll, und ein neues, noch leistungsfähigeres Instrument namens ESPRESSO, das 2016 am "Very Large Telescope" (VLT) der ESO die Arbeit aufnehmen wird. In fernerer Zukunft soll schließlich das CODEX-Instrument am "European Extremely Large Telescope" (E-ELT) zum Einsatz kommen - mit der gleichen Nachweismethode, aber auf deutlich höherem technischen Niveau.

    “In den nächsten zehn bis zwanzig Jahren sollten wir eine Liste potenziell bewohnbarer Planeten in der Nachbarschaft unserer Sonne vorlegen können. Diese Liste ist ein unverzichtbarer Ausgangspunkt für zukünftige Beobachtungen, die nach spektroskopischen Spuren von Leben in den Atmosphären von Exoplaneten suchen“ schließt Michel Mayor, der 1995 den ersten Exoplaneten überhaupt entdeckt hatte, der einen normalen Sterns umkreist.

    http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2011/09/50-neue-exoplaneten-planeten-darunter.html

  5. #25
    Gast

    Re: Alles über Planeten und Trabanten

    Erde und Mond

    Planeten mit Mond – Heimat von Außerirdischen?



    Bei der Entstehung von Leben auf der Erde spielte der Mond eine Schlüsselrolle. Astrophysiker der Universität Zürich behaupten, dass Systeme wie Erde und Mond viel häufiger sind als bisher angenommen. Solche Planeten könnten die Heimat außerirdischen Lebens sein.


    Katastrophe im All: Die Kollision zwischen einem Planeten mit der Erde ließ den Mond entstehen
    Universität Zürich, Michael Elser und Sebastian Elser

    Es kreucht und fleucht auf dem Planeten Erde, und das seit Jahrmillionen. Das ist dem Mond zu verdanken. Ein junger Planet von der Größe des Mars kollidierte vor vier Milliarden Jahren mit der jungen Erde. Gewaltige Gesteinsmengen wurden in deren Umlaufbahn geschleudert. Aus diesen entstand der Trabant und das System Erde und Mond.

    Mit seiner Gravitation stabilisiert er die Achse, um die sich die Erde dreht. Das schafft die physikalischen Voraussetzungen für ein gleichbleibendes Klima: Ohne Mond würde sich die Drehachse der Erde unter dem Einfluss der Sonne und der anderen Planeten laufend verändern.

    Instabile Klimaverhältnisse und damit ungünstige Voraussetzungen für die Entstehung von Leben wären die Folge. Der junge Mond sorgte für Dynamik: In seinen Anfangszeiten umkreiste er die Erde in zehnmal geringerem Abstand als heute.

    Erde und Mond – Ebbe und Flut: Beide begünstigten das Leben

    Das hatte Konsequenzen. Die Gezeiten waren stärker ausgeprägt als heute, Ebbe und Flut wechselten einander schneller ab. Der permanente Wechsel von Überflutung und Trockenfallen riesiger Küstengebiete schuf günstige Voraussetzungen für die Entstehung von Leben.

    Wissenschaftler leiten davon ab, dass Festkörperplaneten mit großem Begleitmond auch in anderen Sonnensystemen günstig für die Lebensentstehung sind.

    Erde und Mond: Jeder zehnte Planet im All könnte einen Begleiter haben

    Solche Trabanten sind heute allerdings noch nicht direkt nachweisbar. Selbst die stärksten astronomischen Teleskope sind für die enormen Distanzen im All zu schwach. Aufgrund indirekter Messverfahren ist aber bislang vermutet worden, dass das System Erde und Mond eine Seltenheit im Universum ist.

    Falsch, sagt der Astrophysiker Sebastian Elser von der Universität Zürich. "Ungefähr jeder zehnte Festkörperplanet, der um eine Sonne wie die unsere kreist, dürfte einen Mond von den Proportionen des Erdmondes haben", sagt Elser. Das zeigen Computersimulationen.

    Damit steigt die Zahl der Planeten, auf denen sich Leben entwickeln könnte, gegenüber früheren Schätzungen erheblich an.

    http://www.pm-magazin.de/r/natur/planeten-mit-mond-%E2%80%93-heimat-von-au%C3%9Ferirdischen

  6. #26
    Gast

    Kepler-16b

    NASA entdeckt Planeten zweier Sonnen


    Künstlerische Interpretation des Transits von "Kepler-16b" vor seinen sich ebenfalls gegenseitig verfinsternden Sternen (Illu.). (Klicken Sie auf die Abbildung um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright: NASA/JPL-Caltech/T. Pyle

    Washington/ USA - Mit dem Weltraumteleskop "Kepler" sucht die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA Planeten jenseits des Sonnensystems. Jetzt ist dem Planetensucher erstmals der direkte Nachweis eines Planeten gelungen, der gleich zwei Sonnen bzw. Sterne umkreist. Auch wenn es auf dem Planeten wahrscheinlich kein Leben gibt, so belegt die Entdeckung dennoch, dass es auch in solchen Doppelsternsystemen grundsätzlich lebensfreundliche Planeten geben könnte und erhöht damit erneut die wahrscheinlich von Leben im All - sind doch die meisten der Sterne in unserer Galaxie Teil eines solchen Binärsystems.

    Video: Kepler bestätigt "Star Wars"-Vision
    [nasa:r5o4mhey]1aa0b90d7d31305a75d7fa03bc403f5a&t=V0cQP6VIwWPWXVvJ8LUcVCK3TgujTDQ3lp[/nasa:r5o4mhey]
    Klicken sie auf das Play-Symbol (>), um das Video zu starten

    200 Lichtjahre von der Erde entfernt, umkreist der Planet "Kepler-16b" ein bedeckungsveränderliches Sternenpaar, also die beiden Sterne eines sogenannten Binärsystems, die sich bei ihrer Umkreisung perspektivisch von Kepler, bzw. der Erde aus betrachtet, gegenseitig verfinstern. Hierbei handelt es sich um zwei unterschiedlich große Sterne von etwa 69 und 20 Prozent der Masse unserer Sonne.


    In Licht zweier Sonnen: Künstlerische Darstellung des Exoplaneten "Kepler-16b" (Illu.). (Klicken Sie auf die Abbildung um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright: NASA/JPL-Caltech/T. Pyle

    "Kepler-16b" ist in etwa so groß wie Saturn und besteht wahrscheinlich zur Hälfte aus Gestein und zur anderen Hälfte aus Gas. Er umkreist beide seiner Sterne und benötigt hierfür 229 Tage. Leben halten die Wissenschaftler um Dr. Laurance Doyle vom "SETI Institute", die ihre Forschungsergebnisse aktuell im Fachmagazin "Science" veröffentlicht haben, auf dem Planeten jedoch für nach irdischen Maßstäben unwahrscheinlich - umrundet der Planet seine "Sonnen" doch außerhalb der "habitablen Zone". Innerhalb dieser Abstandsregion ermöglichen gemäßigte Oberflächentemperaturen das Vorkommen von flüssigem Wasser und damit die Grundlage des Lebens, wie wir es auf der Erde kennen. Da selbst der größere des Sternenpaares kleiner und damit auch kälter ist als unsere Sonne, liegen auch die Oberflächentemperaturen auf "Kepler-16b" wahrscheinlich weit unter dem Gefrierpunkt.

    "Diese Entdeckung", so kommentiert der Chefwissenschaftler der "Kepler"-Mission William Borucki, "bestätigt uns eine bislang nur vermutete neue Klasse von Planetensystemen, in welchen es auch Leben geben könnte. (...) Vor dem Hintergrund, dass die meisten Sterne in unserer Galaxie einem Binärsystem angehören, bedeutet dies auch, dass es hier sehr viel mehr Möglichkeiten für lebensfreundliche Planeten gibt als um Umfeld von Einzelsternen."

    Animation 1: Der "Tanz zweier Sonnen und eines Planeten"
    [nasa:r5o4mhey]1aa0b90d7d31305a75d7fa03bc403f5a&t=V0S2iTRG2FJGIlJcl3ePMtyK8oPtc-v8OI[/nasa:r5o4mhey]
    Klicken sie auf das Play-Symbol (>), um das Video zu starten

    Animation 2: Die Umlaufbahnen der beiden Sterne und ihres Planeten
    [nasa:r5o4mhey]1aa0b90d7d31305a75d7fa03bc403f5a&t=V0cTEzwJ9WjmxI2IeuTUBXf_Bt0acr5sO5[/nasa:r5o4mhey]
    Klicken sie auf das Play-Symbol (>), um das Video zu starten

    - Weitere Informationen zu "Kepler-16b" finden Sie HIER

    http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2011/09/nasa-entdeckt-planeten-zweier-sonnen.html

  7. #27
    Gast

    Der unbekannte Planet

    Der unbekannte Planet

    [size=110:12ucha83]Ein bisher unbekannter Gigant fügt sich in die Reihe unserer neun Planeten. „Tyche“ ist 15´000-mal so weit entfernt von der Sonne wie die Erde und liegt komplett im Dunkeln.[/size]


    Unbekannter Planet - Unser Sonnensystem erhält Zuwachs

    Der neu entdeckte Planet ist viermal so groß wie Jupiter, unser bisher größter Planet. Tyche (griechische Schicksals- und Glücksgöttin) ist sogar fast zwölfmal so groß wie die Erde und kreist im hintersten Winkel unseres Sonnensystems. Wie konnte ein solcher Riese übersehen werden?

    Die beiden Astrophysiker John Matese und Daniel Whitmire von der Universität Louisiana berichten bislang von ersten Hinweisen auf den unbekannten Planeten. Im April finden weitere Messungen statt, die Klarheit bringen.

    Ein Problem ist die große Entfernung des unbekannten Planeten. Dieser hinterste Bereich unseres Sonnensystems ist kaum erforscht. Selbst das Sonnenlicht, das bis zur Erde acht Minuten benötigt, wäre zu Tyche fast ein Vierteljahr unterwegs. Er wird daher nicht mehr von außen beleuchtet, wie die anderen acht Planeten.

    Der unbekannte Geisterplanet strahlt auch selbst kein Licht ab. Er besteht zu großen Teilen aus Wasserstoff und Helium. Eine Atmosphäre, Wetter und Wolken „bevölkern“ den minus 73 Grad Celsius kalten Tyche. Die Astrophysiker vermuten, dass er auch Monde und Ringe hat, ähnlich zu Jupiter.

    [size=110:12ucha83]Ein kometenhafter Aufstieg[/size]


    Der unbekannte Planet „Tyche“ weist Ähnlichkeiten mit Jupiter auf

    Wie entdeckt man aber einen unsichtbaren Planeten? Daniel Whitmire erklärt die Entdeckung mit Kometen. Weit draußen in unserem Sonnensystem befindet sich eine gewaltige Kometenwolke. Einige dieser Kometen weisen laut Whitmire nun seltsame Bahnen auf. Diese eigenartigen Bahnen erklärt er durch die enorme Gravitationskraft von Tyche.

    Die Erklärung ruft aber auch Kritiker auf den Plan. Für manche Kollegen ist der unbekannte Planet nicht mehr als ein Denkmodell. Für sie sind die Indizien zu schwach. Doch John Matese hält zwei Jahrhunderte Weltraumbeobachtung dagegen.

    Aufschluss bringt allenfalls der Weltraumaufklärer Wise (Widefield Infrared Survey Explorer): Ein Himmelsspäher, der im Infrarot-Bereich arbeitet. Seine Aufgabe ist das Erstellen einer präzisen Himmelskarte mit neuester Technologie. Vielleicht löst er im April das kosmische Rätsel.

    http://www.pm-magazin.de/r/natur/der-unbekannte-planet
    [globalvideo:12ucha83]d4cef50431ac600c229a[/globalvideo:12ucha83]

  8. #28
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    Re: Alles über Planeten und Trabanten

    Wissenschaftler erlangen neue Erkenntnisse über den Zwerg-Planeten Eris

    Wissenschaftler haben neue Erkenntnisse über den Zwerg-Planeten Eris, der im äußeren Sonnensystem seine Bahn zieht, erlangt. Möglich machte dies die Auswertung von Daten, die von Eris gesammelt wurden, als er 2010 vor dem Hintergrundlicht eines weit entfernten Sterns vorbeiwanderte.

    Dementsprechend könnte Eris von der Größe her glatt als Zwillingsschwester des Zwerg-Planeten Pluto durchgehen. Zudem reflektiert die Oberfläche des Eris das Sonnenlicht sehr stark, was von einer Eisschicht herrühren kann.

    Bruno Sicardy von der Pariser Universität sagte: "Die Beobachtung von Sternbedeckungen durch Kleinkörper, die sich jenseits der Neptunbahn befinden, erfordert höchste Genauigkeit und eine sorgfältige Planung. Um die Größe von Eris zu bestimmen ist dies allerdings die beste Methode, abgesehen von einem Flug dorthin."

    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-14046-2011-10-28.html

  9. #29
    Gast

    Re: Alles über Planeten und Trabanten

    [size=130:10juwr81]NASA-Sonde findet erstmals konkrete Hinweise auf flüssiges Wasser auf Jupitermond Europa[/size]

    [textlink=http://www.jsg.utexas.edu/news/files/mag_cover_v02.jpg:10juwr81][/textlink:10juwr81]
    Künstlerische Darstellung des von den Wissenschaftlern vorhergesagten "Großen Sees" auf dem Jupitermond Europa (Illu., Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen) | Copyright: Britney Schmidt/Dead Pixel VFX/Univ. of Texas at Austin

    Washington/ USA - Anhand von Daten der NASA-Sonde Galileo haben US-Wissenschaftler erstmals konkrete Hinweise, wen nicht sogar Beweise, für einen innerhalb der kilometerdicken Eiskruste des Jupitermonds Europa eingeschlossenen gewaltigen flüssigen Wassersee mit einem Volumen, das dem der Großen Seen Nordamerikas entspricht, entdeckt. Des Weiteren deuten die Daten auf einen signifikanten Austausch zwischen dem Eispanzer und einem darunter verborgenen globalen Ozean hin, in dem dann möglicherweise auch Leben entstanden sein könnte.

    Wie das Team um Britney Schmidt von der "University of Texas" in Austin und der Direktorin des "Astrobiology Program" der NASA, Mary Voytek, aktuell im Wissenschaftsjournal "Nature" berichten, zeigen die nun ausgewerteten Daten "faszinierende Möglichkeiten" auf. Zuvor wollen die Forscher ihre Daten jedoch noch mit der weltweiten Wissenschaftsgemeinde teilen, "bevor wir die Auswirkungen und Konsequenzen der Ergebnisse auch voll und ganz würdigen können."

    Die Galileo-Sonde wurde 1989 vom Space Shuttle "Atlantis" aus in Richtung des Jupiter-Systems gestartet. Zu den wichtigsten Entdeckungen der Sonde gehörten erste Hinweise auf einen möglicherweise unterhalb der Eiskruste verborgenen Ozean aus Salzwasser. Dieser könnte tief genug sein, um die ganze eigentliche feste Oberfläche des Mondes global bedecken und die Gesamtmenge allen Wassers auf der Erde übersteigen könnte. Aufgrund der großen Entfernung zur Sonne, ist die Oberfläche dieses vermuteten Ozeans vollständig und kilometerdick zugefroren.

    Bislang vermuteten einige Wissenschaftler dass die Eiskruste derart dick sein könnte, sodass die Oberfläche nicht in Wechselwirkung mit dem darunter liegenden Ozean treten kann und somit kaum die Möglichkeit bestünde, dass darunter biologische Prozesse in Gang gebracht bzw. aufrechterhalten werden könnten.

    "Unsere Daten erbringen nun jedoch Beweise dafür, dass es sich zwar um eine dicke Eiskruste handelt, dass sich deren Material jedoch im ständigen und energischen Austausch befindet. Zudem gibt es neue Beweise für gigantische seichte Seen (in dem Eispanzer)", so Schmidt.


    In dieser Falschfarbendarstellung der Region Thera Macula markieren Pink- und Rot-Töne die höchstgelegenen Erhebungen einer chaotisch strukturierten Geländeform innerhalb der sonst relativ flachen Ebene. Darunter vermuten die Forscher einen gewaltigen See flüssigen Wassers. (Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen. | Copyright: Paul Schenk/NASA


    Künstlerische Interpretation der Chaos-Region auf Euopa. (Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright/Quelle: NASA

    Die neuen Hin- und Beweise fanden Schmidt und ihre Kollegen beim Studium von Aufnahmen, die die Galileo-Sonde von zwei chaotisch strukturierten, hügeligen, annähernd runden Oberflächenstrukturen auf Europa mit dem Namen Chaos Terrains in der Region Thera Macula (s. Abb.). Nach dem Vorbild ähnlicher Prozesse auf der Erde - wie sie beispielsweise anhand von Eisschelfs und unter Vulkane überlagernden Gletschern zu finden sind - haben die Forscher ein Vier-Phasen-Modell entwickelt, um zu erklären, wie sich diese Geländerform bilden kann.


    Das Vier-Phasen-Modell der Entstehung der chaotischen Geländestruktur, des damit einhergehenden Materialaustauschs und des verborgenen Sees im Eispanzer von Europa. (Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen. Das Originaldiagramm in englischer Sprache finden Sie [textlink=http://www.jsg.utexas.edu/news/files/figure3.jpg:10juwr81]HIER[/textlink:10juwr81]) | Copyright/Quelle: NASA (dt. Übersetzung: grenzwissenschaft-aktuell.de)

    Abschließend kamen die Forscher zu dem Schluss, dass die beiden runden Strukturen in dieser Chaoszone das Ergebnis eines umfassenden Materialaustauschs zwischen der Eiskruste selbst einem darin eingebetteten See sind. Auf diese Weise lässt sich dann auch ein Modell ableiten, welches erklärt, wie auch Nährstoffe und Energie von der Oberfläche der Eiskruste in einem darunter liegenden globalen Ozean gelangen und hier die Wahrscheinlichkeit für Leben erhöhen könnten.

    Animation der Entstehung des chaotischen Terrains über dem seichten "Großen See" auf Europa

    Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

    Obwohl sich die Wissenschaftler angesichts ihres Modells ziemlich sicher sind, kann aufgrund der tiefen Lage des wahrscheinlich vorhandenen Sees 8in mehren Kilometern Tiefe) nur eine zukünftige Sondenmission, innerhalb derer eine Bohrkopfsonde die Eiskruste durchdringen könnte, eindeutige Antworten liefern. Tatsächlich liegt eine solche Mission derzeit auf den Planungstischen der NASA (...wir berichteten, s. Links).

    "Ohne die Grundlage von rund 20 Jahren Forschung und Beobachtung von Eisdecken und treibendem Eisschelf auf der Erde, wer dieses neue Verständnis der Prozesse auf Europa wäre nicht möglich gewesen", fügt einer der Koautoren, Don Blankenship, die Studienergebnisse kommentierend hinzu.

    http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2011/11/nasa-sonde-findet-beweise-erstmals.html

  10. #30
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    Re: Alles über Planeten und Trabanten

    HD 85512 b, New Planet found in Goldilocks Zone, Likely to Have Life!







    Liebe Grüße
    Wir können die Windrichtung nicht ändern. Aber wir können die Segel richtig setzen.

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