Seite 5 von 10 ErsteErste 123456789 ... LetzteLetzte
Ergebnis 41 bis 50 von 92

Thema: Umpolung der Erde (Polsprung)

  1. #41
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lenne
    Registriert seit
    13.05.2012
    Ort
    NRW
    Beiträge
    133
    Mentioned
    0 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 262

    Re: Umpolung der Erde (Polsprung)

    Ich habe heute eine Seite gefunden wo es um die Arktis geht und da steht das die Pole für sehr vieles auf unseren Planeten verantwortlich sind. Ein paar Zeilen:

    Die Pole sind der Ursprung aller Wettersysteme auf dem Planeten, einschließlich des Wechsels der Jahreszeiten.
    Wie kann man das jetzt verstehen?

    Wie bei allen anderen uns bekannten Planeten bilden die Pole der Erde den Ursprung unseres Magnetfeldes.
    Bedeutet dies das der Aufbau der Erde von den Polen ausgeht? Alle Planeten sollen ja solche Pole aufweisen, bei manchen wie N
    Uranus und Neptun soll die Rotation ja anders sein deshalb weiche die Pole ab oder?

    In den Polargebieten bildet sich außerdem eine besondere Art von schönen Wolkenformationen aus, bis hin zur „Grenze des Weltraums“ in der Mesosphäre. Man weiß nicht, warum dies geschieht. Diese Wolken bewegten sich im letzten Jahrzehnt von den Polargegenden bis in immer niedrigere Breitengrade hinab.
    Ich las irgendwo (Hohle Erde Thema) das diese Wolken sich meist über den Polöffnungen bilden würden. Wie entstehen genau solche Pole? Warum werden sie Signifikator genommen? Kann es sein das der Donuts in dem Sonnenthread auch mit solch einen Pol in Verbindung gebracht werden kann, wenn man die Aussicht von Oben betrachten würde? Solche Seiten zeigen doch Pole bei anderen Planeten ebenso auf, wie entstehen solche?

    LG Lenne

  2. #42
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.658
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 361110

    Re: Umpolung der Erde (Polsprung)

    Irdisches Magnetfeld hat sich nach Osten verschoben
    Ungewöhnlich starke Drift der Magnetachse könnte kommende Umpolung anzeigen

    In den letzten 200 Jahren hat sich das Magnetfeld der Erde deutlich nach Osten verschoben. Seine Achse verläuft nicht mehr leicht westlich des Erdzentrums, wie in den letzten 10.000 Jahren die Regel. Stattdessen liegt sie heute 500 Kilometer östlich der Erdmitte. Diese ungewöhnliche Abweichung und ihre Ursache haben US-amerikanische Forscher jetzt mit Hilfe einer Simulation ermittelt. Ihre Ergebnisse zeigen, dass starke seitliche Verschiebungen im Laufe der Erdgeschichte meist kurz vor einer Umpolung auftraten, wenn sich das Magnetfeld bereits abzuschwächen begann. Auch heute gebe es Anzeichen dafür, dass eine Umkehrung der magnetischen Pole bevorstehe, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin "Nature Geoscience".


    Magnet Erde
    Bei einer Umpolung verändert sich die Richtung der magnetischen Feldlinien - der magnetische Nordpol wird zum Südpol und umgekehrt. Bis der neue Endzustand erreicht ist, dauert es allerdings ein paar Tausend Jahre. In dieser Zeit ist das irdische Magnetfeld extrem schwach und chaotisch, es können sich sogar vorübergehend zusätzliche Pole bilden. Gesundheitsschädliche Strahlung aus dem All, die normalerweise weit oberhalb der Erdoberfläche abgefangen wird, kann dann nahezu ungehindert bis nach unten durchdringen. Es gibt zwar erste Anzeichen für eine Abschwächung des Erdmagnetfelds, Forscher gehen aber davon aus, dass dieses Ereignis frühestens in ein- bis zweitausend Jahren stattfinden wird. Auch die neuen Erkenntnisse ändern daran nichts. Die Simulationen zeigen aber, dass auch eine starke Verschiebung des Magnetfelds zu den Vorzeichen einer Umpolung gehört - und dass der innere Erdkern bei der Wanderung der Magnetachse eine wichtige Rolle spielt, wie die Forscher berichten. Sie hatten mit ihrem Modell rekonstruiert, wie und warum sich das Zentrum des Magnetfelds im Laufe der letzten 10.000 Jahre um die Erdmitte bewegt hat

    Verschoben statt symmetrisch
    "Der gängigen Theorie nach sollte das geomagnetische Feld im Erdkern hochgradig symmetrisch sein", schreiben die Studienautoren Peter Olson und Renaud Degue von der Johns Hopkins University in Baltimore. Doch Messungen und Simulationen zeigten, dass das Magnetfeld in den letzten 10.000 Jahren fast immer exzentrisch gewesen sei. "Meist lag die Achse mehrere hundert Kilometer vom Erdzentrum entfernt und war nach Westen verschoben", sagen die Forscher. Erst in den letzten 200 Jahren habe sich diese Bewegung umgekehrt, die Achse driftete auf die Ostseite des Kerns.


    Verschiebung des Magnetfeldzentrums
    zu verschiedenen Zeiten der Erdgeschichte

    Eine Erklärung für diese Asymmetrie fanden die Forscher, als sie das Wachstum des inneren Erdkerns in ihre Simulationen mit einbezogen. Bekannt war bereits, dass die ständige Rotation des flüssigen äußeren Erdkerns um den festen inneren Kern das Magnetfeld antreibt. Aus seismischen Messungen wusste man auch, dass der innere Kern sich ständig verändert: An der Ostseite schmilzt seine Oberfläche und er verliert Material. An der Westseite lagert sich dagegen flüssiges Metall aus dem äußeren Kern an. Dadurch wächst der feste Kern stetig immer weiter nach Westen. Im Laufe der letzten fünf Millionen Jahre habe es aber vermutlich mindestens eine Ära gegeben, in der das Wachstums des Erdkerns umgekehrt verlief, berichten die Forscher. Er sei dann nach Osten statt nach Westen gewachsen. "Unsere Ergebnisse zeigen nun, dass sich dieses schiefe Wachstum auch auf die Achse des Magnetfelds übertragen kann", schreiben die Forscher. Sie wandere bevorzugt auf die Seite des Kerns, die gerade zunehme. In den letzten 10.000 Jahren sei das Zentrum des Magnetfelds daher meist nach Westen verschoben gewesen, auf die wachsende Seite des inneren Erdkerns. Kurz vor einer Umpolung lässt der Einfluss des schiefen Kernwachstums auf die Magnetachse aber nach, wie die Simulation auch ergab. Das Magnetfeld wird schwächer und sein Zentrum kann dann auch auf die andere Seite des Kerns wandern - wie in den letzten 200 Jahren geschehen.
    http://scinexx.de/wissen-aktuell-14894-2012-07-02.html
    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  3. #43
    Stiobhan
    Gast

    Re: Erdmagnetfeld und Sonnenbeobachtungen

    Asymmetrie des Erdkerns gen Osten bestätigt bevorstehende Umpolung des Erdmagnetfeldes


    Simulation des Magnetfelds in der Erde. | Copyright: NSF, Public Domain

    [size=110:2rsd2dg1]Baltimore (USA) - Die Umpolung des Erdmagnetfeldes in Form eines spontanen Polsprungs, also der Umpolung binnen kürzester Zeit, wird oft als Horrorszenario mit apokalyptischen Folgen heraufbeschworen. Dass sich die Erde derzeit tatsächlich mitten in einem Umpolungsprozess befindet, belegen nun neue Messungen und Simulationen des Erdkerns. Der Prozess der Umpolung des Erdmagnetfeldes verlaufe derzeit zwar vergleichsweise schnell, sei aber dennoch ein langfristiger Vorgang und nicht sprunghaft.[/size]

    Wie Peter Olson und Renaud Deguen von der Johns Hopkins University aktuell im Fachmagazin "Nature Geoscience" berichten, deuten Messungen daraufhin, dass die Achse des Erdmagnetfeldes nicht geradlinig im Lot durch die Mitte des Planeten verläuft, sondern sich seit gut 200 Jahren schon um etwa 500 Kilometer gen Osten verschoben hat. Dies sei ein deutlicher Hinweis auf eine Schwächung des Magnetfeldes unserer Erde und eine damit einhergehende Umpolung.

    Während das Erdmagnetfeld in den früheren 10.000 Jahren das Magnetfeld eher westwärts tendierte, bestätige die seit zwei Jahrhunderten wirkende Ostdrift nun die Interpretation der Daten als typische Anzeichen auf eine bevorstehende Umpolung.

    Für die beiden Wissenschaftler liegt die Ursache in einer asymmetrischen Ablagerung und Verfestigung eisenreichen Materials einerseits und einer Schrumpfung und Schmelze andererseits an den jeweilig gegenüberliegenden Seiten des Erdkerns. Zumindest liefert in den Simulationen sich auf der Westseite verfestigendes und ablagerndes Material und eine Schrumpfung und Schmelze an der Ostseite eine Erklärung für die bisherige Westausrichtung.

    Die jetzt stattfindende Ostwanderung können die Forscher nur mit einer starken Abschwächung des gesamten Erdmagnetfeldes erklären, wie sie tatsächlich von einer messbaren Magnetfeldanomalie im südatlantischen Raum, der sognannten Südatlantische Anomalie (SAA), bestätigt zu werden scheint. Bis zu einer vollständigen Umpolung, so vermuten die Forscher, könne es aber noch rund 2.000 Jahre dauern.


    Schwaches Erdmagnetfeld am Ort der Südatlantische Anomalie im Jahre 2005. | Copyright: NOAA, Public Domain

    Grundsätzlich sind sich Wissenschaftler darin einig, dass anhand von Untersuchungen sich durch Plattentektonik am mittelozeanischen Rücken ständig nachbildender erstarrter Magma der ozeanischen Kruste nachgewiesen werden kann, dass sich das Magnetfeld der Erde alle 250.000 bis 300.000 Jahre umkehrt. Dieser Prozess nimmt für gewöhnlich zwischen 4.000 und 10.000 Jahr in Anspruch.

    Dass es jedoch auch zu einer sehr kurzfristigen Umpolung des Erdmagnetfeldes - einem sogenannten Polsprung - kommen kann, dafür hatten US-Wissenschaftler 2010 schon zum zweiten Male Hinweise gefunden: Vor 16 Millionen Jahren soll die Umkehrung des Erdmagnetfeldes nur wenige Jahre gedauert haben, als sich das Magnetfeld damals täglich um 6 Grad und somit rund 10.000 Mal schneller verschoben hatte, als dies bis dahin für möglich gehalten wurde. (...wir berichteten).

    Die letzte nachweisbare Polumkehr fand vor rund 780.000 Jahren statt - eine erneute Umpolung des Erdmagnetfeldes ist also - darin sind sich nahezu alle Wissenschaftler einig - längst überfällig.

    Simulierte Polumkehrung des Erdmagnetfeldes

    Klicken Sie auf die ildmitte, um das Video zu starten

    Ein abrupter Polsprung könnte chaotische Auswirkungen auf Navigation und beispielsweise das Verhalten von Zugtieren haben. Da sich bei einer Umpolung das Magnetfeld auch abschwächt, wäre die Erde weniger vor Strahlung aus dem Weltraum geschützt, wie sie sich schädlich auf Satelliten, Energie- und Kommunikationsnetzwerke auswirken kann. Die Auswirkungen wären also möglicherweise mit jenen zu vergleichen, wie sie unter anderem die NASA im Falle besonders hoher Sonnenaktivität befürchtet, die zwischen 2012 und 2013 erwartet wird (...wir berichteten) - besonders, wenn beide Ereignisse (Polsprung und starke Sonnenaktivität) zusammenfallen würden.

    Scott Bogue, der den Polsprung vor 16 Millionen Jahren untersucht, widerspricht hingegen Katastrophenszenarien selbst im Falle eines derart spontanen Ereignisses. Zwar sieht auch er in der seit etwa hundert Jahren beobachtbaren Abschwächung des Erdmagnetfelds Hinweise auf eine bevorstehen magnetische Umpolung der Erde hin, ein solcher Vorgang sei aber lediglich "für Geologen ein spektakuläres Phänomen (...) Auf unseren Alltag würde es sich nicht in besonderer Form auswirken", zitierte 2010 "ScienceNews.org" den Forscher.
    Quelle: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogsp ... osten.html

    Gruss

    Stiobhan

  4. #44
    Radio
    Gast

    Re: Umpolung der Erde (Polsprung)

    Is ja wirklich doll dass keiner hier die Messergebnisse über den magnetischgen Zustand der Erde bezweifelt, obwohl die doch alle von Satelliten stammen....

  5. #45
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.658
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 361110

    Re: Umpolung der Erde (Polsprung)

    Erdmantel beeinflusst Magnet-Umpolung
    Konvektionsströmungen können Umpolung fördern oder ausbremsen

    Strömungen im Erdmantel beeinflussen den Takt, in dem sich das Erdmagnetfeld umpolt. Entscheidend dafür ist der Wärmetransport des glutflüssigen Gesteins. Je nachdem, wo Wärme oder Kältezonen liegen, kann dies eine Umpolung offenbar fördern oder aber bremsen. Das berichten Forscher im Fachmagazin "Nature Geoscience". Möglicherweise ist dieser Prozess mit dafür verantwortlich, dass die nächste Umpolung des Magnetfelds schon lange überfällig ist.


    Räumliche Verteilung der Subduktion ozeanischer
    Platten während der letzten 300 Millionen Jahre

    Bekanntlich entsteht das Erdmagnetfeld durch Konvektionsströmungen in einem elektrisch leitfähigen Eisen-Nickelgemisch im flüssigen Erdkern, rund 3.000 Kilometer unter der Erdoberfläche. Das Erdmagnetfeld ist hochvariabel, Veränderungen des Erdmagnetfeldes gibt es auf einer
    Vielzahl von Raum- und Zeitskalen. Über dem flüssigen äußeren Erdkern befindet sich der Erdmantel, dessen Gestein aufgrund der großen Hitze und des hohen Drucks sich plastisch verformbar verhält. An der Grenze zwischen Erdkern und Erdmantel in 2.900 Kilometern Tiefe findet ein intensiver Wärmeaustausch statt, der einerseits aus dem Erdkern in den Mantel gerichtet ist. Andererseits beeinflussen Prozesse im Erdmantel wiederum diesen Wärmefluss.


    Berechnete gegenwärtige Wärmestromverteilung
    an der Kern-Mantel-Grenze
    Schlüsselgröße Wärmetransport
    „Die Schlüsselgröße ist der Wärmefluss. Ein kühlerer Erdmantel beschleunigt den Wärmefluss aus dem heißen Erdkern und verändert dadurch die ebenfalls wärmegetriebenen Konvektionsströmungen im Erdkern“, erläutert Bernhard Steinberger vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ. „Aufgrund tektonischer Prozesse in den Mantel absinkende Ozeanböden können zur Abkühlung im Mantel führen. Sie erzeugen an diesen Stellen
    einen erhöhten Wärmestrom in die kühleren Stellen hinein, und zwar so lange, bis sie zur Umgebungstemperatur aufgeheizt wurden.“ Das kann allerdings schon mehrere Hundert Millionen Jahre dauern. Umgekehrt führt der heiße Erdkern auch zum Aufsteigen von erhitztem Gestein in großen Blasen, so genannten Mantelplumes, die sich von der Kern-Mantel-Grenze ablösen und sich bis zur Erdoberfläche durchsetzen, Hawaii ist so entstanden. Das erhöht lokal den Wärmestrom aus dem Erdkern heraus und modifiziert so wiederum den Generator des Erdmagnetfeldes.

    Umpolung des Magnetfeldes überfällig

    In der Erdgeschichte sind Umpolungen des Erdmagnetfeldes nichts Außergewöhnliches, die letzte fand erst vor nur 780.000 Jahren statt, ein – geologisch gesehen – recht kurzer Zeitraum. Die Forschergruppe konnte feststellen, dass im Zeitraum von 200 bis 80 Millionen Jahren vor
    heute es anfänglich noch häufiger zu Umpolungen kam, nämlich bis zu zehn Mal pro hundert Millionen Jahren. „Überraschenderweise stoppten diese Umpolungen vor etwa 120 Millionen Jahren und blieben fast 40 Millionen Jahre aus“ erläutert GFZ-Wissenschaftler Sachs.

    Als Grund vermuten die Wissenschaftler eine gleichzeitig stattfindende Umorientierung des gesamten Mantels und der Erdkruste mit einer Verlagerung der geographischen und magnetischen Pole von etwa 30 Grad. Diese als "echte Polwanderungen" bezeichneten Prozesse haben ihre Ursache in einer veränderten Dichteverteilung im Erdmantel. Wenn sich dadurch der Wärmefluss in äquatorialen Gebieten erhöht, führt dies vermutlich zu häufigerer Feldumkehr, wenn er sich verringert, kann die Feldumkehr möglicherweise ausbleiben.

    Nach gegenwärtigem Wissenstand scheint demnach ein Einfluss der Plattentektonik und Mantelkonvektion auf das Erdmagnetfeld sehr wohl möglich. Der Beitrag zeigt aber auch auf, welche zukünftigen Forschungen noch notwendig sind, um diese Zusammenhänge besser zu verstehen.
    Insbesondere sollte versucht werden, aus paläomagnetischen Daten weitere Episoden von „echten Polwanderungen“ abzuleiten, und festzustellen, ob diese üblicherweise mit verändertem Verhalten des Magnetfeldes (z.B. Häufigkeit der Feldumkehr) assoziiert sind. Auch sollten künftige Modelle zur Erzeugung des Erdmagnetfeldes den Einfluss der räumlichen und zeitlichen Variation des Wärmestroms an der Kern-Mantelgrenze noch genauer untersuchen.
    Quelle:
    http://scinexx.de/wissen-aktuell-14988-2012-07-30.html

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  6. #46
    Erfahrener Benutzer Avatar von poseidon
    Registriert seit
    08.04.2010
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    1.330
    Mentioned
    3 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 532
    ERDE
    Rasante Umpolung des Erdmagnetfelds?

    Wissenschaftler glauben durch die Untersuchung von Lavaströmen im US-Bundesstaat Nevada Hinweise dafür entdeckt zu haben, dass sich das Magnetfeld der Erde vor rund 16 Millionen Jahren innerhalb von weniger als vier Jahren umgepolt hat. Eigentlich nimmt man an, dass dieser Prozess mehrere Tausend Jahre dauert.

    P.S. Der Artikel ist von 2010

    weiter hier http://www.astronews.com/news/artike...1009-007.shtml



    Liebe Grüße
    Geändert von poseidon (05.08.2012 um 19:14 Uhr)
    Wir können die Windrichtung nicht ändern. Aber wir können die Segel richtig setzen.

  7. #47
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    08.04.2010
    Ort
    Planet Erde, Nordhalbkugel
    Beiträge
    370
    Mentioned
    2 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 631
    Zitat Zitat von poseidon Beitrag anzeigen
    ERDE
    Wissenschaftler glauben durch die Untersuchung von Lavaströmen im US-Bundesstaat Nevada Hinweise dafür entdeckt zu haben, dass sich das Magnetfeld der Erde vor rund 16 Millionen Jahren innerhalb von weniger als vier Jahren umgepolt hat. Eigentlich nimmt man an, dass dieser Prozess mehrere Tausend Jahre dauert.
    Interessant. Vor einigen Jahren hatte ich mal ne TV-Sendung zu dem Thema angeschaut (weiß leider deren Namen nicht mehr). Hier hieß es, das eine Umpolung an Hand von Lavaproben binnen eines Jahres, in einigen Fällen gar von wenigen Tagen abgelaufen war.


    Gruß, Ghosti
    Irgendwann wird die Wahrheit herauskommen, dann werden viele aus ihrer heilen "Scheinwelt" erwachen...

    Alle meine gemachten Beiträge basieren auf das GG Art. 5 und 21 i.V. GG Art. 20

  8. #48
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.658
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 361110

    Wichtig!! - Polsprung in vollem Gange - Nord um 30° versetzt

    Polsprung in vollem Gange - Nord um 30° versetzt



    Wer von euch hat einen Kompass aufgestellt um ev. eine Polverlagerung zu beobachten?
    Kann das vielleicht wer bestätigen?


    LG Angeni

  9. #49
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    03.05.2011
    Beiträge
    276
    Mentioned
    1 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 366
    Habs mit meinem kompass versucht...alles beim alten also keine Panik Entweder hat sie absichtlich oder unabsichtlich nen Messfehler verursacht. Vermutlich ein Magnet hinterm Fenster

  10. #50
    Moderator Avatar von Aaljager
    Registriert seit
    21.04.2012
    Beiträge
    1.266
    Mentioned
    128 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 99534
    Zitat Zitat von Grantscherbe Beitrag anzeigen
    Habs mit meinem kompass versucht...alles beim alten also keine Panik Entweder hat sie absichtlich oder unabsichtlich nen Messfehler verursacht. Vermutlich ein Magnet hinterm Fenster
    Nein schau mal auf den Untergrund, des scheint eine marmorierte Platte zu sein (evtl. sogar echtes), dies hat ein paar nette Eigenschaften (liegt an dem chemischem Aufbau). So kann es vorkommen das eine geringe elektische Ladung im Material ist, Wir bemerken davon nichts aber ein Kompass wird davon gestört. Habe ja früher selber sehr viel mit Kompanten gearbeitet und besitze noch einen sog. Hightech Kompass der sogar mit Korrektur von Azimuth und Co arbeitet. D.h. wenn ich im hohem Norden bin kann ich den neu einstellen und damit wieder volle Orientierung auf Karte und Gelände besitzen.

Seite 5 von 10 ErsteErste 123456789 ... LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •