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Thema: Grundlagen

  1. #1
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Grundlagen

    Hi @All
    Ich möchte hier ein Thema eröffnen, das wahrscheinlich vielen komplett unnütz vorkommt. Nähmlich die Grundlagen des, ich sag mal gesicherten Wissens, infrage zu stellen bzw eigene Ideen zu Posten. Meine Ansichten bezüglich Zeit und Raum kennt ihr ja wahrscheinlich. Völlig irre ! oder doch nicht ?
    Ist es unnütz falsche Grundlagen, auf denen alles andere aufgabaut ist zu hinterfragen?

    Um all diese Themen geht es hier . Dargestellt werden die Erkenntnisse der Biogeochemie über die Wechselwirkungen zwischen Umwelt und Leben, die Entwicklung des Lebens, die Evolution des Menschen, unsere Geschichte mit der Erfindung der Landwirtschaft und der Industriellen Revolution und ihren Folgen für die Umwelt und schließlich die Möglichkeiten einer Zukunft, die natürliche Ökosysteme nicht gefährdet, sondern als schützenswerte Basis unseres Lebens begreift. Ich hoffe, mit diesem Thema dazu beitragen zu können, allen an Umwelt- und Zukunftsfragen Interessierten einen Einstieg in die aktuelle Diskussion zu bieten, der auch für Nicht-Fachleute verständlich ist. Mit der Bedeutung des Themas ist ja nicht nur die Menge der Informationen gewachsen, sondern auch die Versuche von Interessengruppen und Exzentrikern, die Menschen mit falschen Informationen zu verwirren oder mit ihnen Aufmerksamkeit zu erregen. Dagegen kann man sich nur wehren, indem man selber denkt; indem man lernt, hilfreiche Informationen von offensichtlichem Unsinn zu unterscheiden. Darum geht diese Darstellung auch weiter, als nur Informationen anzubieten: Immer wieder wird auch gezeigt, wie welche Informationen gewonnen wurden, woher wir das eigentlich wissen, was da behauptet wird.
    Hab da was gefunden was meine These bezüglich Schwarzer Löcher unterstützt:

    Zweifel an der Existenz Schwarzer Löcher

    Zwei US-Physiker warten neuerdings mit einer revolutionären These auf. Sie behaupten, dass Schwarze Löcher gar nicht existieren. Stattdessen sei das Universum von anderen Objekten bevölkert, so genannten Schwarzen Sternen. Die Fachwelt reagiert verhalten bis skeptisch.

    Schwarze Löcher sind Glatzenträger

    Astrophysik ohne Schwarze Löcher? Kaum vorstellbar. Nicht nur Lehrbücher müssten umgeschrieben werden, auch Hollywood müsste seine dramaturgischen Standards im Weltraumgenre wohl neu überdenken. Vorausgesetzt freilich, Lawrence Krauss und Tanmay Vachaspati von der Case Western Reserve University behalten Recht mit ihrer These, dass es Schwarze Löcher gar nicht gibt.

    Ihr revolutionäres Konzept geht auf ein altes Rätsel zurück, das als "Informationsverlustparadoxon" bekannt ist. Es gibt in der Astrophysik einen allgemein akzeptierten Lehrsatz, der besagt, dass schwarze Löcher durch nur drei Größen vollständig beschrieben werden können: Masse, Ladung und Drehimpuls - sonst nichts.

    Der US-Physiker John Archibald Wheeler, dem wir im Übrigen die Begriffe "Schwarzes Loch" und "Wurmloch" verdanken, umschrieb diesen Satz einmal so: "Black holes have no hair." Was er mit der launigen Bemerkung meinte, war: Schwarze Löcher haben keine physische Individualität, sie mögen sich zwar in den drei genannten Parametern bisweilen unterscheiden, ansonsten sieht das eine aus wie das andere.

    Das Statement ging in den allgemeinen Sprachgebrauch über, heute spricht man vom "No-hair theorem" bzw. vom "Glatzensatz".

    Hawking-Strahlung überwindet Ereignishorizont


    Schwarze Löcher verschlingen alles, was einen gewissen Mindestabstand zu ihnen - Ereignishorizont genannt - unterschreitet, ganz gleich um welche Art von Materie es sich dabei handelt. Für jedes Teilchen, das die magische Grenze einmal übertreten hat, gibt es kein Zurück mehr.

    So lautete zumindest die Lehrmeinung bis in die 1970er Jahre. Dann zeigte jedoch Stephen Hawking, dass auch Schwarze Löcher mitunter Energie verlieren - und zwar in Form der (heute so benannten) Hawking-Strahlung. Der Effekt hat mit virtuellen Teilchen-Antiteilchen-Paaren zu tun, die in der bizarren Welt der Quanten entstehen, und führt dazu, dass Schwarze Löcher unter bestimmten Bedingungen sogar schrumpfen können.

    Information geht verloren


    Das führt zu einem Problem: Gesetzt den Fall, ein Schwarzes Loch verliert durch Hawking-Strahlung so viel Energie, sodass nichts von ihm übrig bleibt. Was ist dann mit der Information über die Art von Materie geschehen, die das Schwarze Loch Milliarden Jahre zuvor verschlungen hat?

    In der Hawking-Strahlung kann sie nicht stecken, denn die ist rein thermisch, sprich: chaotisch, ohne Ordnung, ohne Information. Schwarze Löcher arbeiten demnach so ähnlich wie ein Reißwolf: Vorne steckt man Materie rein, hinten kommt (nach langer Zeit) etwas raus, mit dem man nichts mehr anfangen kann.

    Widerspruch zur Quantentheorie


    Genau das ist aber laut der Quantentheorie verboten: "In der Quantentheorie ist die Information so etwas wie eine Erhaltungsgröße" erklärt Peter C. Aichelburg von der Uni Wien: "Man kann sich das so vorstellen: Für jedes Teilchen gibt es eine Wahrscheinlichkeit, es an einem bestimmten Ort zu finden. Diese Wahrscheinlichkeit ist nicht zerstörbar, sie muss erhalten bleiben. Laut Hawkings Konzept passiert das aber doch - das ist der Kern des Informationsverlustparadoxons."

    Hawkings Kehrtwendung


    Wie löst man das Paradoxon? "Ich habe 30 Jahre über das Problem nachgedacht. Nun habe ich die Lösung dafür", erklärte Hawking vor drei Jahren auf der 17. International Conference on General Relativity and Gravitation in Dublin.

    Die Lösung ist im Wesentlichen eine Liberalisierung des Gefräßigkeitsprinzips Schwarzer Löcher: Seinen neuen Berechnungen zufolge könne in der Hawking-Strahlung nun doch Information erhalten bleiben, erklärte der britische Physiker im Juli 2004.
    Quelle


    LG
    Stone
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  2. #2
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Re: Grundlagen

    Hab da nen etwas älteren aber wie ich finde guten Text gefunden :

    Robert Gansler Erstfassung: Nerchau, Mai 2003
    geänderte Fassung: Februar 2004
    WÄRME - was ist das?

    Etwas überhöht definiert man einen Spezialisten als einen, der immer MEHR von immer WENIGER weiß, bis er
    über NICHTS ALLES weiß und einen Universalisten als einen, der immer WENIGER von immer MEHR weiß,
    bis er über ALLES NICHTS weiß. Es verhält sich hier wie mit den Parallelen, die sich im Unendlichen
    schneiden. Wir aber leben nicht im UNENDLICHEN-NICHTS. Noch hat uns die ENDLICHKEIT in seine
    raumzeitlichen Grenzen gesperrt, und allein deshalb scheint es ratsam, die „Goldene Mitte“ zwischen dem
    Spezialisten und dem Universalisten zu finden. Für den Physiker liegt der Schnitt dort, wo das Beobachtbare und
    Messbare endet - ob dies nun der „Goldene Schnitt“ ist - sei einmal dahingestellt. Für mich persönlich stellt diese
    Schnittstelle in vielfacher Hinsicht einen Interruptus dar. Beispiele für solch kommentarlose Abbrüche gibt es
    einige: hier seien nur stellvertretend die fehlende Ursachenforschung für Masse, Ladung, Elektrizität,
    Magnetismus, Gravitation und Wärme genannt. EINSTEIN, HAWKING, ITTEN... die Reihe der Suchenden
    nach einer Weltformel, die alle diese Phänomene verknüpft, ließe sich sicherlich in alle Richtungen fortsetzen.
    Bisweilen jedoch will mir scheinen, dass sich der „rote Faden“, der alles miteinander verbindet, zeigt, wenn man
    nur einem einzigen dieser ungeklärten Phänomene auf den Grund kommt. Versuchen wir es doch einmal mit dem
    Phänomen WÄRME, ... die Beschränktheit des Spezialisten überschreitend, das Finalitätsstreben des
    Universalisten beschränkend.
    Zunächst fällt auf, dass die am Ofen sich wärmende Großmutter uns in den Kindertagen einen ganz anderen
    Begriff von Wärme vermittelt hat, als später der Physiklehrer und jener tat es wieder etwas anders als der
    Thermodynamik-Dozent an der Universität. Biologen sprechen im Zusammenhang mit dem Wärmeempfinden
    vom Temperatursinn und meinen damit die Fähigkeit zur Wahrnehmung von Temperaturbereichen und
    Temperaturunterschieden bei Wirbeltieren und Menschen durch Thermorezeptoren (Krause- Endkolben, Ruffini-
    Körperchen)[1]. Der Thermodynamiker indes versteht unter einer Wärmemenge ein Maß für die Energie ?Q,
    die man benötigt, um die Temperatur eines Körpers um einen Betrag ?T zu erhöhen. Der Begriff „Wärmemenge“
    erinnert noch daran, dass man Wärme einst als einen Stoff verstand, der beim Erwärmen oder Abkühlen
    übertragen wurde. Ein Stoff mit großem Heizwert besaß eben viel Wärmestoff und einer mit geringem Heizwert
    wenig Wärmestoff. Dass Wärme eine Energie ist, die durch eine gerichtete Bewegung in Arbeit umgewandelt
    werden kann, war eine bahnbrechende Erkenntnis und führte 1769 zur Entwicklung der 1. Dampfmaschine durch
    JAMES WATT: die chemische Energie eines Brennstoffs wird dabei in Wärmeenergie und schließlich in
    mechanische Energie umgewandelt. Während die Thermodynamik die Wärmeenergie aus makroskopischer Sicht
    betrachtet, nämlich als Form der Änderung der inneren Energie eines Systems, beleuchtet die Physik die
    Wärmeenergie aus mikroskopischer Sicht. Für den Physiker ist Wärme eine spezielle Energieform, die als
    Bewegungsenergie der ungeordneten Bewegung der atomaren Teilchen eines Körpers angesehen wird. Sie
    entspricht in Gasen und Fluiden der Summe der Translations-, Rotations-, und Schwingungsenergie aller Atome
    und Moleküle und wird als Wärmebewegung oder nach dem Botaniker ROBERT BROWN auch als Brownsche
    Molekularbewegung bezeichnet. Für den Physiker besitzt deshalb jeder Stoff Wärme, deren absolute
    Temperatur oberhalb von –273,15 °C = 0 K liegt! Obschon Wärme immer zugleich den Temperatur-Begriff
    mit impliziert, muss Temperatur von Wärme grundsätzlich unterschieden werden. „Die Temperatur ist eine
    thermodynamische Zustandsgröße, die den Wärmezustand eines Stoffes beschreibt. Während die Wärme
    als Energieform eine extensive Größe darstellt, ist die Temperatur eine intensive Zustandsgröße und
    nimmt in einem System, das sich im thermodynamischen Gleichgewicht befindet, immer denselben Wert
    an.“[1] Nach der statistischen Theorie der Wärme (kinetische Gastheorie) steht die Temperatur in einem direkten
    Zusammenhang mit der mittleren kinetischen Energie der Moleküle (Boltzmann-Gleichung). Je höher die
    Temperatur, desto größer ist deren Bewegungsenergie. Aber beispielsweise bei der Sonne, die eine
    Oberflächentemperatur von 6.000 °C und eine Kerntemperatur von 20 Mio °C haben soll, kann man das nicht
    mehr als Temperatur auffassen, sondern eher als Energiewirkung. Da dort nur wenige Teilchen sind, ist der
    eigentliche Wärmegehalt pro Volumeneinheit gering. (I. ASIMOV). So gesehen ist es auch denkbar, dass die
    Sonne ein kaltes Gebilde ist.[3] Die Art und Anzahl der Teilchen ist entscheidend dafür, wie stark wir die
    Temperatur spüren. Luft von 70°C vertragen wir schadlos, auch noch den Dampf derselben und höherer
    Temperatur in der Sauna, hingegen kann uns Wasser von 70°C verbrühen![4] Wer oder was bringt aber nun die
    Atome, Moleküle oder gar die Elementarteilchen in Bewegung? Und wie ist die Feinstruktur der
    Elementarteilchen und Atome aufgebaut? Erst wenn wir das wissen, wissen wir wirklich, was Wärme ist!
    Wovon hängt Wärme ab und gibt es einen kleinsten gemeinsamen Nenner aller
    Wärmephänomene?
    Wärme und Vakuum
    Das vom Autor (RG) entwickelte Platonische-Körper-Modell[5] geht
    von einem Vakuum aus, das polar aufgebaut ist. In einer sogenannten
    konvexen oder imaginären Zeitsphäre evolvieren Strukturen mit
    Bewusstseinsinhalt (Überdruckäquivalent, positive massefreie
    Ladungen) in Form von Platonischen Körpern (PK), deren
    Grundinformationen linksrotierende schwingende Strings und deren
    Energieäquivalente schwingende Membranen (Flächen der PK) sind.
    In der sogenannten konkaven oder imaginären Raumsphäre
    evolvieren von Bewusstsein entleerte Strukturen in Form von PK
    (Unterdruckäquivalent, negative massefreie Ladungen), deren
    Grundinformationen rechtsrotierende schwingende Strings und die
    schwingenden Membranen gleichsam Energieäquivalente darstellen.
    Die Elementarstrukturen der Materie entstehen durch die Fusion von
    konkaven und konvexen bzw. imaginären Raum- und imaginären
    Zeitstrukturen zu realen materiellen Raumzeit-Strukturen. Dabei sind
    nur bestimmte Paarungen möglich, nämlich die PK, die sich in
    konjugierter Resonanz befinden, was identisch ist mit den
    „Einschreibungen der PK“. Dabei erfahren die Strukturen eine
    Dehnung oder Stauchung (Raumdilatation, Zeitkontraktion). Die
    dabei entstehende Spannung ist mit dem Masse- und Wärmepotenzial
    äquivalent.
    Auf der Suche nach der Ursache der Brownschen- bzw. Wärmebewegung stoßen wir unweigerlich an die
    Grenzen der materiellen Raumzeit und damit der Physik als der Wissenschaft von den messbaren und
    beobachtbaren Erscheinungen. Gemäß der physikalischen Definition von Wärme dürfte eine (Wärme-)
    Bewegung am absoluten Nullpunkt nicht mehr vorhanden sein. Tatsächlich ergaben jedoch Untersuchungen von
    1995, dass in dem von S. N. BOSE und A. EINSTEIN modellierten Nullpunkt-Energiezustand - dem
    sogenannten Bose-Einstein-Kondensat - die Atome und Moleküle noch eine Restenergie besitzen. Zwar
    schwingen sie dann nicht mehr chaotisch, wie das für die Wärmebewegung charakteristisch ist, sondern kohärent,
    d.h. mit gleicher Frequenz und Energie. Man kann sich diesen Zustand an der Grenze zwischen Vakuum und
    Raumzeit so vorstellen, dass die Teilchen im gleichen Takt und Rhythmus schwingen, so dass keine Energien
    untereinander ausgetauscht werden und also auch keine Wärme frei wird, etwa infolge von Zusammenstößen
    oder anderen Spannungsvorgängen.
    Der eigentliche Widerspruch besteht darin, dass das physikalische Vakuum einerseits als ein masse- und
    kräftefreier Zustand definiert wird. Andererseits wird beobachtet, dass elektromagnetische Wellen das
    sogenannte Vakuum im intergalaktischen Raum überbrücken können. Einerseits hat Wärme, die ja aufgrund der
    Bewegung von Masseladungen als eine elektromagnetische Schwingung eingeordnet werden muss, im
    Vakuum nichts zu suchen. Anderseits wissen wir aus eigener Erfahrung, dass sowohl Elektrizität als auch
    Magnetismus Kräfte ausüben! Darüber hinaus wird im intergalaktischen Raum die sogenannte 3KHintergrundstrahlung
    gemessen. Man fragt sich: Was wird da eigentlich gemessen? Hat also das Vakuum doch
    einen Wärmegehalt oder ist der Raum zwischen den Planeten und der Sonne gar kein absolutes Vakuum?
    Gleichwohl muss man sich fragen, wie es die Sonne denn fertig bringt, über ein masse- und kräftefreies 0KVakuum
    unsere Erde mit Licht und Wärme zu versorgen? Folgen wir streng den obigen Überlegungen, bieten
    sich zwei Möglichkeiten an:
    1. Zwischen Sonne und Erde herrscht kein absolutes Vakuum. Der gesamte intergalaktische (wie auch der
    inneratomare) Raum zwischen den Massekörpern ist erfüllt von Bosonen (z.B. Photonen und Neutrinos) und
    superleichten Fermionen (z.B. Elektronen und Positronen), die für den Wärme- und Lichttransport verantwortlich
    sind.
    2. Die raumzeitlichen Massenkörper sind über Vakuumfelder miteinander verbunden, und die von der Sonne
    produzierten Photonen überwinden das Vakuum, indem sie sich bei Eintritt ins raumzeitlose Vakuum in virtuelle
    bzw. imaginäre Strukturen verwandeln (auftrennen, aber verschränkt bleiben) und bei Eintritt in die Raumzeit
    wieder in reale raumzeitliche Photonen zurückverwandeln, also wieder fusionieren. Ihre elektromagnetischen
    Eigenschaften (und ihre Masse, sofern Photonen eine besitzen) verlieren Photonen, wie alle anderen
    raumzeitlichen Massestrukturen, im imaginären Zustand. Zu realen Photonen verwandeln sich imaginäre
    Photonen erst, wenn sie mit Materie interagieren. Die Wirkungen dieser Interaktionen sind Licht und Wärme.
    Der Autor dieses Aufsatzes (RG) hält beide Varianten für möglich. Die 1.Variante allein aus dem Grund, weil die
    3K-Hintergrundstrahlung die Anwesenheit von Wärme und damit von elektromagnetischer Strahlung impliziert.
    Die 2. Variante ergibt sich notwendig aus der Restenergie des Bose-Einstein-Kondensates. Ich schlage deshalb
    vor, zwischen einem 3K-Vakuum und einen 0K-Vakuum zu unterscheiden.
    Das 3K-Vakuum lässt raumzeit-liche
    Strukturen wie Bosonen (Photonen,
    Neutrinos) und super-leichte
    Fermionen (Elektronen, Positronen)
    zu. Das 0K-Vakuum hingegen stellt
    ein reines Informationsfeld dar, in
    dem nur noch imaginäre Strukturen
    existieren und also auch keine
    elektromagnetische Strahlung wie
    Wärme- und Lichtstrahlung etc.
    Bereits im Aufsatz des Autors (RG)
    „Das Platonische-Körper-Modell“[5]
    wurde unterschieden zwischen dem
    Vakuum-Informationsfeld, was dem
    0K-Vakuum entspricht und dem
    Vakuum-Energiefeld oder Neutrinofeld,
    was dem 3K-Vakuum entspricht,
    und dem elektromagnetischen Feld
    oder Kraftfeld. Wärme tritt demgemäß
    nur im 3K-Vakuum und im
    Nichtvakuum, nämlich dem
    elektromagnetischen Kraftfeld auf, von
    dem die reale Raumzeit durchzogen
    ist.
    2
    „ E inschreibungen der Platonischen
    Körper“ bedeutet, dass die Ecken
    des eingeschriebenen Polyeders die
    Flächenschwerpunkte aller Begrenzungsflächen
    des umschreibenden
    Polyeders berühren. Dabei muss
    das eingeschriebene Polyeder
    gestaucht (imaginäre Zeitstruktur)
    und das umschreibende Polyeder
    (imaginäre Raumstruktur) gedehnt
    werden.
    In der beschriebenen Art und
    Weise sind nur ganz bestimmte
    Paarungen möglich:
    Tetraeder / Tetraeder,
    Oktaeder / Hexaeder,
    Ikosaeder / Dodekaeder
    Es drängt sich die Frage auf: Was ist die
    wärmerelevante Gemeinsamkeit zwischen
    dem 3K-Vakuum und dem Kraftfeld? In [5]
    wird eine Antwort vorgeschlagen: Wärme ist
    (ebenso wie Masse) eine Folge der Raum-
    Zeit-Spannungen (Deformationen der
    energieäquivalenten Membranen), die bei
    der Fusion von imaginären Raumstrukturen
    (konkaven Vakuumstrukturen)
    und imaginären Zeitstrukturen (konvexe
    Vakuumstrukturen) bei Eintritt in die reale
    Raumzeit hervorgerufen werden.
    Demzufolge lautet die im Platonische-
    Körper-Modell[5] angegebene Wärme-These:
    Die Fusion von konvexen und konkaven
    Vakuumstrukturen zu materiellen Strukturen
    und die damit verbundene Zeit-
    Kontraktion und Raum-Dilatation sind mit
    einer Wärmeaufnahme und Abkühlung der
    Umgebung verbunden. Die Aufspal-tung
    von materiellen Strukturen in konvexe und
    konkave Vakuumstrukturen und die damit
    verbundene Zeit-Dilatation und Raum-
    Kontraktion ist mit einer Wärmeabgabe
    und Erwärmung der Umgebung
    verbunden.[5]
    Wärme und Moleküle
    In einem „zufällig“ wiederentdeckten Aufsatz
    von ERNST KAMMERER[6], der 1994 in der
    Zeitschrift „Mensch und Techniknaturgemäß“
    unter dem Titel „Das
    atmosphärische Fenster“ veröffentlicht wurde,
    fand ich folgende analoge Aussagen:
    „...Dabei ist unübersehbar, daß die gravitative Wirkrichtung zur Ballung und
    Erstarrung der Materie, die expansive zu ihrer Erhitzung und Ausweitung
    führt... Die Unantastbarkeit einer einzigen Kraft im Universum bestimmt also
    den unüber-schreitbaren Rahmen des Gesamtbestandes (an Energie [Anm.
    RG]) aus den beiden Wirkrichtungen „Gravitation und Expansion“ und
    zugleich die Invarianz des Gesamt-bestandes aus den Energieformen
    „Festigkeit und Wärme“, je unausweichlich gültig für jede einzelne
    Materiepartie vom winzigen Atom bis zu seinen Zusammenrottungen
    (Fusionen) zu Sternenkolossen. [...] Die „Erfolge bei der Energiegewinnung“
    beruhen nämlich ausschließlich auf der Veränderung im Anteilsverhältnis der
    beiden Wirkrichtungen im unüberschreitbaren Rahmen des invarianten
    Energiebestandes jeder einzelnen Materiepartie, also aus dem Verlust ihres
    Zusammenhaltes zugunsten der Erhitzung. Solche Umwandlung ist auch zu
    beobachten bei dem Schmelzen und bei der Zerspanung von Metallen. Dies
    wird noch deutlicher bei der als „Verbrauch“ bzw. „Verbrennung“
    bezeichneten [...] „Fusion“ fossiler Brennstoffe mit Sauerstoff zu CO2 [...] Die bei ihrer Aufspaltung in Gase
    ausgelöste Veränderung im Verhältnis der beiden Richtungen bringt betroffene Materiepartien in einen
    Spannungszustand zum Anteilsverhältnis in den Materiepartien der Umwelt; ein Spannungszustand, der
    bewertet werden kann als „Spannungspotential“ mit ? m³ kg, nämlich als mathematisches Produkt aus der
    Differenz der Expansion (? m³) bzw. der Ausgedehntheit und Erhitzung, und der Differenz der Gravitation als
    Zusammenhangskraft und Festigkeit (? kg).“ [Unterstreichungen RG]
    Das obige Zitat lässt darauf schließen, dass die „Spannungshypothese“ nicht nur als Ursache für die Generation
    eines Wärmepotenzials bei der Bildung von materiellen Elementarstrukturen aus Vakuumstrukturen Anwendung
    finden, sondern auch auf die Fusion und Aufspaltung von Molekülen übertragen werden kann.
    3
    [? Spaltung = Freisetzung von Wärme in die Umgebung; Fusion = Aufnahme von Wärme aus der Umgebung =
    Abkühlung der Umgebung]
    Ganz ähnliche Erklärungen hat man übrigens für das Phänomen „Reibungswärme“ gefunden (siehe Anhang 1-
    Stichwort „Reibung“)
    Freilich sind chemische Reaktionen, insbesondere im höhermolekularen Bereich nie reine Fusionen oder reine
    Spaltungen, sondern sowohl als auch. Das wird gerade in dem von E. KAMMERER gewählten Beispiel der
    Verbrennung deutlich. Natürlich findet dabei eine Fusion von Sauerstoff und Kohlenstoff zu Kohlendioxid und
    eine Fusion von Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser statt, was theoretisch mit einer Wärmeaufnahme
    verbunden sein müsste, aber letztlich ist jede Verbrennung ein exothermer Prozess, also mit Wärmefreisetzung
    verbunden, die aus der Aufspaltung der langkettigen Kohlenwasserstoffe resultiert. (siehe Anhang 1- Stichworte
    „Verbrennung“ und „Reaktionswärme“)
    Wärme und Atome
    Schwieriger ist es, die Kernfusion der o.a. Wärme-These unterzuordnen. In scheinbarem Widerspruch dazu steht
    die Freisetzung von Wärme bei der Fusion von Wasserstoff zu Helium nach dem Bethe-Weizsäcker-Zyklus1, wie
    sie in der Sonne vonstatten gehen soll. Während der radioaktive Zerfall unter Freisetzung von Energie in kaltem
    Zustand bzw. die Kernspaltung unter Zufuhr von relativ geringer Aktivierungsenergie vonstatten geht, ist die
    Kernfusion an das Vorhandensein von Hochtemperaturen (10-20 Mio. K) geknüpft.
    E. KAMMERER schreibt: „Selbst also, wenn es eine Energieausstrahlung der Sonne gäbe, könnte sie niemals
    abstammen aus der Kernfusion, denn Fusion ist niemals ein Zerfall oder eine Auflösung wie bei der
    Kernspaltung, sondern ein Zusammenschluß, zu welchem Bindeenergie aufgewendet, also Energie verbraucht
    wird, genau jene Wärmeenergie, welche die Experten als „überschüssig“ abstempeln, die aber einen Beitrag
    darstellt zur Verfestigung bzw. Erstarrung der Materie.“
    Das Platonische-Körper-Modell[5] modelliert die Energiespeicherung bei der Fusion von Protonen und/oder
    Neutronen durch die gemeinsame Nutzung von energieäquivalenten Membranen (Flächen der Platonische-
    Körper-Struktur) und die Energiefreisetzung bei der Kernspaltung durch die Aufgabe dieser gemeinsamen
    Membran(en), so dass zumindest eins der einstigen Partnerteilchen wieder seine eigene (Energie-)Membran
    aktivieren muss.
    Nach aller Erfahrung verläuft ein Fusionsprozess in der materiellen Ebene selten spontan, sondern meist unter
    Aufwendung einer sehr hohen Aktivierungsenergie. Fusionsprozesse verlaufen aber nur scheinbar exotherm; der
    Wärmeüberschuss kann mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Abgabe des Großteils der Aktivierungsenergie
    zurückgeführt werden, die nach der Aufnahme der erforderlichen Fusionsenergie übrig bleibt. Tatsächlich dürfte
    die Fusion ein endothermer Prozess sein, wie es die o.a. Wärme-These erfordert. Dass Atomkerne nur unter
    Aufwendung einer sehr hohen Wärmeenergie verschmelzen, wird mit den gleichnamigen elektrischen Ladungen
    der Kerne begründet; diese sogenannte Coulomb-Barriere gilt es zu überwinden, ehe eine Fusion möglich wird.2
    Diese Coulomb-Barriere ist bei der Fusion von konkaven und konvexen Vakuumstrukturen gemäß dem
    Platonische-Körper-Modell[5] nicht vorhanden, im Gegenteil: imaginäre Vakuumstrukturen, die sich in
    konjugierter Resonanz befinden und also ungleichnamige massefreie Ladungen besitzen, drängt es geradezu zu
    einer Fusion.
    Wärme und Gravitation
    KAMMERER bleibt in seinen Betrachtungen immer auf der materiellen Ebene, obschon er die Ursache der
    Materie auf eine einheitliche universelle („göttliche“) Kraft zurückführt. Das Vakuum aber lässt er außen vor, so
    dass er eine universelle Polarität in den beiden Kräften Gravitation (die zur Erstarrung und Abkühlung führt)
    und Expansion (die zur Auflösung und Erwärmung führt) sieht.
    Eine ähnliche Betrachtungsweise hatte ROLF SCHAFFRANKE, der unter dem Pseudonym RHO SIGMA[14]
    veröffentlichte, wobei er sich stark an den Wirbeltheorien von VIKTOR SCHAUBERGER (siehe Anhang 3)
    orientierte. SCHAUBERGER, SCHAFFRANKE u.a. unterschieden zwei grundsätzliche Bewegungen im
    Universum, die zentrifugale expandierende Bewegung und die zentripetale implosive Bewegung. Erstere ist die
    1 Bethe-Weizsäcker-Zyklus: Von BETHE und WEIZSÄCKER modellierte schrittweise Fusion von Wasserstoff zu Helium im Inneren der
    Sonne bei quantenmechanischem Durchtunneln der Coulomb-Barriere
    2 Fusionen bei niedrigeren Temperaturen als 15- 20 Mio K (Temperaturen im Inneren der Sonne) sind nur durch spezielle Prozessführungen
    möglich z.B. Kalte Fusion nach FLEISCHMANN und PONS durch elektrolytische Spaltung von schwerem Wasser mit einer Palladium-
    Kathode und Platin-Anode und LiOD- Elektrolyten bei Zimmertemperatur oder theoretisch nach dem PREUSSKER-Prozess: Katalyse von
    Deuterium zu Helium mit Xenon als Katalysator bei 2.000 °C [13] oder die von C.L. KERVRAN beschriebenen kalten Fusionen z.B. der
    Umbau von Silizium in Kalzium innerhalb des Hühnerorganismusses [27]
    4
    zur Auflösung führende Strahlung, welche die ungeordnete Molekularbewegung forciert, so dass Wärme und
    Entropie erzeugt werden. Letztere ist die Aufbau fördernde Gravitation, welche die Molekülbewegung ordnet,
    was eine Abkühlung und einen Entropieabfall zur Folge hat. Während die Strahlung chaotisch und ungerichtet
    ist, wird die Bewegungsart des ordnenden Prinzips, also die Gravitation, in zentripetal wirkenden Wirbeln
    gesehen. Gravitation und Strahlung müssen im Gleichgewicht stehen, um das Universum in stabilem Zustand zu
    halten. SCHAFFRANKE schlägt folgenden Kreislauf vor: Zentrifugalbewegung (expandiert, explosiv) ?
    Strahlung ? Wärmezunahme ? Zentripetalbewegung (zusammenziehend, implosiv) ? Schwerkraft ?
    Abkühlung ? Zentrifugalbewegung ...3
    Alles in allem erscheint diese Modellierung recht schlüssig, aber erklärt nicht die Ursache. Allein mit der
    Polarität „Gravitation-Strahlung“ wird man dem Wärmephänomen sicher nicht gerecht. Hier scheint die
    Einbeziehung des Vakuums unumgänglich, sofern nicht von vornherein mit dem Phänomen „Gravitation“ alles
    erschlagen werden will, was jenseits des elektromagnetischen Feldes postuliert wird4. SCHAUBERGER erkannte
    diese Wechselwirkung zwischen realen materiellen und imaginären Ebenen sehr wohl; wenn er von
    „höherwertigen Sauerstoff- und Süßstoffwerten, Kohlenstoff- und Fettstoffwerten“ spricht, liegt der Schluss nahe,
    dass hierbei imaginäre Strukturen mit reinem Informationscharakter jenseits der Raumzeit gemeint sind.
    Fündig bezüglich des Zusammenhangs zwischen Vakuum-Gravitation-Wärme wird man beispielsweise auch bei
    OLIVER CRANE[7] und HARTMUT MÜLLER[10]. CRANE (1936-1992) postulierte stehende Wellen, die den
    gesamten Raum zwischen einem zentralen Oszillator und der Peripherie des Universums ausfüllen. Die
    sogenannte Raumquanten- oder Ätherströmung führt zu Überdruck und Unterdruckzonen. Der Überdruck wird
    als die Ursache der Gravitation identifiziert.[8]
    Durch die in den späten 80-ern entwickelte, aber erst in 2000-2003 veröffentlichte Global Scaling Theorie des
    Erfurter Physikers HARTMUT MÜLLER[10] erfuhr die Theorie der stehenden Wellen im Vakuum eine
    Renaissance und Erweiterung, insbesondere in quantitativer Hinsicht. In den Knotenpunkten der stehenden
    Vakuumwellen konzentriert sich Materie, in den Wellenbäuchen löst sich Materie auf. Nur in den Druckknoten
    der stehenden Welle können laut MÜLLER materielle Teilchen und/oder Materieansammlungen existieren. Die
    Lage der Knotenpunkte der stehenden Vakuumwellen können mittels der Eulerschen Kettenbrüche berechnet
    werden, woraus hervorgeht, dass die Knotenpunkte und also materielle Strukturen logarithmisch verteilt sind,
    eine Feststellung, die- auf unser Sonnensystem bezogen - bereits 1981 von NORBERT HARTHUN[11],[12]
    hervorgehoben wurde. Gravitationszentren, also Massenanhäufungen, die unter hohem Druck und hoher
    Temperatur stehen, bilden einen Attraktor für Vakuumstrukturen; dort - nämlich im Knotenpunkt einer stehenden
    Vakuumwelle - herrscht das Milieu für die Fusion von Vakuumstrukturen zu materiellen Strukturen.
    Bereits O. C. HILGENBERG[26]- einer der Begründer des Expansionsmodells der Erde - hat 1933 vermutet, dass
    in großen Tiefen der Erde unter hohem Druck kein radioaktiver Zerfall möglich ist, weil sehr hoher Druck die
    Atomkerne stabilisieren muss. O. CRANE[9] sah die Ursache für die Wärmeströmung aus der Tiefe der Erde in
    der Adsorption des Raumquantenmediums bzw. Äthers (Anm. RG.: Vakuumstrukturen) und seine Verwandlung
    zu Elementarteilchen und Atomen.
    Im Grunde stellt die Kombination der Aussagen von HILGENBERG, CRANE und MÜLLER den
    Umkehrschluss zur o.a. Wärme-These des PK- Modells dar: Letztere formuliert, dass durch die Fusion
    von Vakuumstrukturen Masse, Wärme und also Temperatur und Druck erzeugt werden, erstere
    formulieren, dass Materieansammlungen unter hoher Temperatur und hohem Druck stehen und deshalb
    Attraktoren für Vakuumstrukturen und Stabilitätszonen für materielle Strukturen bilden.
    Ist das der Grund, warum die Pyramiden der Ägypter, der Maya, der Chinesen und Guanchen so massiv und in
    Anlehnung an Platonische-Körper-Formen (1/2 Oktaeder) gebaut sind? Nämlich um effektiv, Vakuumfeldenergie
    in elektromagnetische Energie zu transformieren?
    Die Gravitation erklärt sich gemäß den o.a. Theorien daraus, dass es eine Wellenbewegung von einem
    zentralen Oszillator zur Peripherie des Universums gibt und eine Wellenbewegung von der Peripherie zum
    zentralen Oszillator. In den Schnitt- oder Knotenpunkten dieser beiden Vakuumwellen wird Materie
    zusammengedrückt und in den Bereichen der größten Amplituden auseinander dividiert.
    (Im Platonische-Körper-Modell wird die Welle zum Urquell hin vom konvexen Vakuum bzw. der imaginären
    Zeitsphäre generiert und die Welle von Urquell weg vom konkaven Vakuum bzw. der imaginären Raumsphäre
    generiert!)
    Der Überdruck in den Knotenpunkten führt zu einem Temperaturanstieg und damit einer Wärmespeicherung in
    den Materieansammlungen; der Unterdruck in den Wellenbäuchen führt zu einem Temperaturabfall und einer
    3 SCHAFFRANKE verweist in diesem Zusammenhang auf die Arbeiten von JOSEPH HASSELBERGER, BERNHARD SCHÄFFER und
    WILHELM M. BAUER. Letztgenannter wies in seinem erst 1997 veröffentlichten Nachlass immer wieder darauf hin, dass für Wirbel der 2.
    Hauptsatz der Thermodynamik in seiner gebräuchlichen Auslegung nicht anwendbar ist. „Entgegen der sonstigen Erfahrung wird bei der
    Verdichtung von Wirbeln nicht Wärme, sondern Kälte erzeugt [Anm. RG: Siehe Tornado]. Die frei werdende Wärme verwandelt sich in
    kinetische Energie. Bei spontaner Wirbelbeschleunigung ist die frei werdende Wärme einzige Quelle der erzeugten kinetischen Energie.“[31]
    4 In der Literatur wird teilweise Gravitationsfeldenergie (z.B. bei BURHARD HEIM) und Vakuumfeldenergie oder Nullpunkt-Energie,
    Äther, Quantenpotenzial etc. als Pseudonyme für ein und dasselbe verwendet.
    5
    Wärmeabgabe und Auflösung der Materie. Die Wärmespeicherung wird noch durch die Fusion und die damit
    verbundene Raum-Zeit-Spannung gefördert.
    Da große Massenanhäufungen hohe Temperatur und hohen Druck implizieren, bilden sie das ideale Milieu für
    Kernfusionen. Alle Elemente im Universum verdanken wir somit den großen heißen Massen; alle
    Schwermetalle auf der Erde werden in ihrem Inneren geboren und durch Vulkanausbrüche an die Oberfläche
    befördert.
    Der Wechsel zwischen Aufspannung und Entspannung von Materiestrukturen löst eine Pulsation aus,
    die beispielsweise Phänomene wie die Wärmebewegung, die atomare Grundzustand-Stabilität5, die
    spontane Photon-Emission des Elektrons6 und auf neue Art die Schumann-Frequenz7 erklären kann.
    Wärme und Elektromagnetismus
    Der hier dargestellte Zusammenhang zwischen Spannung-Masse-Gravitation-Wärme fordert geradezu dazu auf,
    in diese Reihe die Elektrizität und den Magnetismus mit einzubeziehen. Im Grunde liegt der Zusammenhang ja
    bereits auf der Hand, allein durch die Beobachtung, dass sich elektrische Bauteile, wenn sie unter
    Wechselspannung stehen, erwärmen (siehe Anhang 1- Stichwort „dielektrische Erwärmung“). Darüber hinaus
    existieren über den Zusammenhang zwischen Gravitation und Elektromagnetismus bereits umfangreiche
    Arbeiten, stellvertretend seien hier nur die der Amerikaner THOMAS TOWNSEND BROWN und PAUL
    ALFRED BIEFIELD genannt[14]. Der BIEFIELD-BROWN-Effekt besagt, dass ein elektrischer Kondensator, frei
    aufgehängt mit seinen Polenden in der Horizontalen, eine Auslenkung in Richtung Pluspol erfährt, wenn er unter
    Spannung gesetzt wird.
    Der Effekt wird um so größer: - je geringer der Plattenabstand des Kondensators
    - je größer das Spannungsspeichervermögen (K- Faktor) des Dielektrikums
    - je größer die Kondensatorplattenfläche
    - je höher die Spannung
    - je höher die Masse des Dielektrikums ist.
    Obschon dieser als Elektrogravitation bezeichnete Zusammenhang hoch interessant und erstaunlich ist, bringt
    er uns erst einmal in punkto Wärme nicht weiter.
    Aufschlussreicher sind diesbezüglich die Aussagen von J. R. R. SEARL[16] (siehe Anhang 3). Er beobachtete,
    dass sich bei einer rotierenden Metallscheibe im Zentrum ein Pluspol und an der Peripherie ein Minuspol
    ausbildet. Über diesen Aufbau eines Spannungspotenzials hinaus, beobachtete er eine schwache
    elektromotorische Kraft, die der Gravitation entgegen gerichtet ist. Auch spielen spezielle Magnete eine
    signifikante Rolle bezüglich der Größe der Antigravitationswirkung. SEARL führt diese Wirkung auf einen durch
    die Rotation und Materialbeschaffenheit intensivierten Elektronenfluss durch die sogenannte SEARL-Scheibe
    zurück. Gemäß seiner Aussage zapft er dabei das atmosphärische Elektronenpotenzial an. Das Interessante im
    Zusammenhang mit unserem Thema „Wärme“ ist allerdings, dass es zu einer Erwärmung der Scheibe kommt,
    wenn der Elektronenfluss zentripetal ist (Pluspol zentrisch- Minuspol peripher) und zu einer Abkühlung
    der Scheibe, wenn der Elektronenfluss zentrifugal ist (Minuspol zentrisch- Pluspol peripher). Diese
    Beobachtung ordnet sich freilich übergangslos in die Reihe der oben betrachteten Phänomene ein.
    SEARL misst eine elektrische Spannung zwischen Zentrum und Peripherie der Scheibe und schließt automatisch
    auf einen Gradienten bezüglich der Elektronendichte, allein weil elektrischer Strom schulphysikalisch stets mit
    dem Elektronenfluss erklärt wird. Genau genommen hat jedoch noch nie jemand ein Elektron gesehen und kein
    Mensch weiß, was ein Elektron eigentlich ist. Einigermaßen sicher scheint nur zu sein, dass da eine negative
    Ladung ist, aber Form und Masse, sofern man bei einem Elektron davon sprechen darf, sind eigentlich nie sicher
    festgestellt worden. Der französische Physiker JEAN E. CHARON[15] geht sogar soweit, dass er Elektronen gar
    nicht als reale materielle Strukturen betrachtet, sondern als imaginäre- oder Geistteilchen. Elektronen als
    Grenzgänger, die unter bestimmten Resonanzbedingungen sowohl im Realen-Raumzeitlichen als auch im
    Imaginären-Raumzeitlosen existieren können. Gehen wir noch einmal ein paar Zeilen in diesem Text nach oben
    und rufen uns die sich kreuzenden zentripetalen und die zentrifugalen Vakuumwellen ins Bewusstsein zurück,
    verinnerlichen wir uns nun noch, dass Wellen ja in Wirklichkeit keine Sinus- oder Cosinuskurven sind, sondern
    Bewegungen in mehr als zwei Dimensionen, so wird klar, dass die „Knotenpunkte“ der stehenden Wellen im
    Grunde keine Punkte, sondern konzentrische Kreise in logarithmischen Abständen sind. Genauer genommen sind
    es wahrscheinlich nicht einmal Kreise, sondern Ovalbahnen. Aber möglicherweise sind auch diese Ovalbahnen
    Täuschungen und sie erscheinen uns nur als solche, weil sich die Planeten auf einer logarithmischen Spiralbahn
    5 Nur durch die spontane Photonen-Emission kann man Gegenstände wahrnehmen. Licht regt die Elektronen bestrahlter Gegenstände so an,
    dass sie höhere Energieniveaus annehmen. Nach kurzer Zeit findet ein Rückfall auf das vorherige Niveau unter Abgabe von Licht statt, das
    in unser Auge fällt und den Gegenstand erst sichtbar macht. Als Ursache wurde von H. PUTHOFF die Vakuumfeldenergie erkannt.[28]
    6 Da das den Atomkern umkreisende Elektron „scheinbar spontan“ Photonen emittiert und dabei Energie verliert, müsste es theoretisch in
    den Atomkern stürzen. Da dies jedoch nicht passiert, muss davon ausgegangen werden, dass es Energie- offenbar aus dem Vakuumabsorbiert.[
    28]
    7 Erdresonanzfrequenz: elektromagnetische Welle von durchschnittlich 7-8 Hz zwischen Erde und Ionosphäre; deren umstrittene Ursache
    verschiedentlich in den von Gewitter ausgelösten Sferics gesehen wird.
    6
    dem Gravitationszentrum unseres Systems, so dass letztendlich alle Materie auf einer universalen
    logarithmischen Spiralbahn dem Urquell des Universums zustrebt. Nun befinden sich die Materieansammlungen,
    eben weil sie sich auf „Knotenbahnen“ befinden, in relativer Ruhe und ihre Annäherung ans Zentrum ist
    unmerklich, aber sie werden beständig von zentrifugal nach außen gerichteten konkaven Vakuumstrukturen und
    zentripetal nach innen gerichteten konvexen Vakuumstrukturen durchströmt. Gemäß der obigen These können
    zumindest im 3K-Vakuum von diesen gegenläufigen Strömungen auch Photonen, Neutrinos und Elektronen bzw.
    Positronen erfasst werden. Man sollte meinen, dass sich die zentrifugalen und zentripetalen Stromdichten im
    Gleichgewicht befinden. Tatsächlich belehrt uns die Natur, dass insbesondere bei schwach wechselwirkenden
    Vorgängen die linke Rotationsrichtung bevorzugt wird, ein Phänomen, das unter den Begriffen
    „Paritätsverletzung“, „Links-Rechts-Asymmetrie“ oder „Linksphänomen“[30] bekannt geworden ist. Wäre es nicht
    möglich, dass durch die Rotation der SEARL-Scheibe eine Resonanzbedingung entsteht, die die eine
    Flussrichtung fördert und die andere hindert? Der Rotationssinn (links oder rechts) müsste dann einen Einfluss
    auf die bevorzugte Flussrichtung haben.8 Tatsächlich soll es SEARL gelungen sein, den SEARL-EFFEKTGENERATOR
    sowohl als Heiz- als auch als Kühlaggragat zu verwenden. Mechanische Druck- und/oder
    Zugspannung, das hatten wir bereits eingangs herausgearbeitet, ist immer mit Wärmespeicherung, Entspannung
    mit Wärmefreisetzung verbunden. Es bietet sich an, diese Analogie auf die elektrische Spannung zu übertragen.
    Tatsächlich existieren Modelle, die davon ausgehen, dass die dielektrische Erwärmung bei Wechselspannung aus
    der Verzerrung von Atom- und Molekülstrukturen resultiert (siehe Anhang 1-Stichwort „dielektrische
    Erwärmung“). Die COEHNsche Regel zeigt zudem, dass es zur elektrostatischen Ladungstrennung kommt, wenn
    man ungeladene Isolierstoffe miteinander reibt. Der Stoff mit der größeren Permittität ist nach dem Trennen
    positiv geladen (Glaselektrizität, Harzelektrizität).[2] Gleichzeitig entsteht beim Reiben Wärme. Dass sich Atome
    und Moleküle relativ leicht ionisieren lassen, zeigt sich nicht nur bei Anlegen eines elektrischen Feldes, sondern
    schon beim Auflösen von Salz in Wasser; auch nach einem Gewitter herrscht eine höhere Elektronegativität der
    Luft als davor. Derselbe Ionisierungseffekt der Luft soll auch beim Betrieb der SEARL-EFFEKTGENERATOREN
    beobachtet worden sein.
    Indizien über Indizien, die sicher einer weiteren Untersuchung wert sind, aber an dieser Stelle zu weit führen
    würden.
    Resümee
    „Wärme - was ist das?“ lautete die eingangs gestellte Frage. Die Recherche hat deutlich gemacht, dass man das
    Phänomen „Wärme“ eigentlich nicht losgelöst von den anderen Phänomenen wie Masse, Ladung, Elektrizität,
    Magnetismus, Gravitation, Kernkraft und auch schwache Wechselwirkung betrachten kann. Als übergeordnete
    Ursache möchte sich der Autor (RG) zu folgender Aussage durchringen: Wärmeaufnahme bzw. -speicherung
    ist an den Aufbau innerstruktureller Spannungen gebunden, Wärmefreisetzung an innerstrukturelle
    Entspannung. Aufspannung ist stets mit Volumenvergrößerung der Struktur verbunden, Entspannung
    mit Volumenreduzierung. 9
    Es hat sich gezeigt, dass Spannungen auf verschiedenste Art und Weise entstehen können, aber immer sind sie an
    die Existenz von materiellen raumzeitlichen Strukturen gebunden. Im Vakuum gibt es keine Spannungen bzw.
    sind sie nicht wahrnehmbar (unterhalb des Planckschen Wirkungsquantums); erst in der elektromagnetischen
    Raumzeit lassen sich Spannungen und damit Masse und Wärme messbar nachweisen. Spannungen werden stets
    von Strukturbildungen, Entspannungen von Strukturauflösungen begleitet.
    Attraktoren für Strukturbildungen aus dem Vakuum sind große Massen, in deren Zentrum aufgrund der
    Gravitation hoher Druck und hohe Temperatur herrschen und also eine hohe Bewegungs- bzw. Wärmeenergie
    gespeichert ist. Die Quantität der Bewegungsenergie, an der die Physik die Wärmeenergie festmacht, sagt
    an sich noch nichts über die Qualität bzw. Richtung der Wärmebewegung aus. Da Materieansammlungen
    i.d.R. stabil sind, muss davon ausgegangen werden, dass im Mittel wärmespeichernde Fusionsprozesse
    und wärmefreisetzende Spaltungsprozesse von Vakuumstrukturen im Gleichgewicht stehen und dass
    Erwärmungen und Abkühlungen quantitative örtliche und/oder zeitliche Verschiebungen zugunsten des
    einen oder anderen Prozesses sind.
    Komplizierter wird das Ganze im höhermolekularen Bereich, weil es dort meist um Gleichgewichtsreaktionen
    geht, bei denen Strukturauflösungen und Strukturbildungen parallel ablaufen. Strukturveränderungen gehen auch
    immer mit Ladungsübergängen sowie Masse- und Energieveränderungen einher. Diese Komplexität dürfte der
    Grund dafür sein, dass die Wärmephänomene so vielfältig, verstrickt und schwer durchschaubar sind.
    8 Auch für das Phänomen, dass beispielsweise links und rechts gedrehte Pflanzen unterschiedlich schnell und kräftig wachsen, ist mit dem
    „Platonische-Körper-Modell“[5] erklärbar. Es tritt offenbar hierbei eine Formresonanz zu den linksrotierenden Strings der imaginären
    Zeitstrukturen des Vakuums auf, so dass die „Zeitdichte“ in der realen Struktur erhöht wird; bestimmte Prozesse werden forciert.
    Umgekehrt, also bei rechter Orientierung, wird eine Formresonanz zu den rechts orientierten imaginären Raumstrukturen hergestellt, womit
    sich die Raumdichte erhöht;. linksresonante Prozesse werden gebremst. Siehe auch „Monstein-Effekt“ in [8] und [9]!
    9 siehe [5] und obige Abbildung „Einschreibungen der Platonischen Körper“: elastische Dehnung der äußeren Platonischen-Körper-Struktur
    bei jeder Einschreibung einer dualen Platonischen-Körper-Struktur (Fusion) und elastische Rücksetzung der äußeren Platonischen-Körper-
    Struktur bei Trennung der dualen Strukturen (Spaltung)
    7
    Anhang 1: WÄRMEPHÄNOMENE
    Wärmeübertragung: Übergang von Wärme von einem Ort höherer Temperatur zu einem Ort tieferer Temperatur,
    die durch Wärmeleitung, Konvektion und Strahlung erfolgen kann bzw. durch die Kombination dieser drei Formen
    (Wärmedurchgang, Wärmeübergang).[1]
    Wärmeleitung: Wärmeübertragung bei ruhenden und festen Körpern, indem energiereichere (wärmere) Teilchen kinetische Energie in
    Stoßprozessen oder durch Photonenwechselwirkungen an energieärmere (kältere) Teilchen abgeben. Durch den
    körperlichen Kontakt von unterschiedlich warmen Körpern kommt es zum Temperaturausgleich. Ein Maß für die
    Wärmeleitung die Wärmeleitfahigkeit eines Stoffes. [1]
    Konvektion: Wärmeströmung, bei der die Wärme durch strömende Flüssigkeiten und Gase transportiert wird; ist mit der
    Verlagerung von Materie verbunden, z.B. Meteorologie: Aufsteigen von warmer Luft - Absinken von kalter Luf[1t]
    Strahlung: Jeder Körper, dessen Temperatur oberhalb des absoluten Nullpunktes (–273,15°C) liegt, strahlt Energie in Form von
    elektromagnetischer Strahlung ab. Diese Tatsache wird auf die magnetische und elektrische Wechselwirkung der
    Elektronen zurückgeführt. Durch die Absorption und Emission von Photonen werden Eigenschwingungen im
    Raumzeitgitter verursacht und als Strahlung emittiert werden. Am absoluten Nullpunkt wird keine elektromagnetische
    Strahlung mehr emittiert, dennoch führen die Atome und Moleküle noch eine Restschwingung aus, die aber nunmehr
    kohärent ist. Da die Ursache für diese Restenergie nicht mehr in der materiellen Raumzeit gesucht werden kann, wird
    ihre Ursache im Vakuum angesiedelt.
    Der elektromagnetischen Strahlung werden zugeordnet: Gammastrahlung
    Röntgenstrahlung
    UV-Strahlung
    sichtbares Licht
    Infrarot-Strahlung
    Mikrowellen (UHF, SHF, EHF)
    Radiowellen (VHF, HF, MF, LF)
    Längstwellen (VLF) [2]
    Insbesondere von Infrarot und sichtbarem Licht ist bekannt, dass sie auch Wärme erzeugen, wenn sie mit Materie
    interagieren, aber auch alle anderen elektromagnetischen Strahlen sind mehr oder weniger mit Wärmephänomenen
    verknüpft. Die Freisetzung von Wärme wird in den Gitterschwingungen des Festkörpers gesehen, die insbesondere im
    Frequenzbereich 1011...1014 Hz (IR) ausgelöst wird; dort geht die IR- oder Lichtfrequenz mit der Molekülfrequenz in
    Resonanz.
    Der Biophysiker F. A. POPP sieht die Ursache für Bedeutung dieser Frequenzbereiche in der Wellenlänge der
    Infrarotstrahlung (? = c/f), die ideal auf die Zelle abgestimmt ist, so dass diese als Hohlraumresonator fungieren kann.
    Demnach bildet sich in der Zelle ein stehendes Wellenfeld aus, das aus einer IR- Welle und einer Schallwelle besteht,
    die sich gegenseitig stabilisieren und an der Zellwand Knoten bilden. [17]
    Der Autor (RG) vermutet, dass insbesondere bei guten Wärmeleitern die Gitterabstände mit den Wellenlängen des
    Lichtes und des Infrarot korrelieren, um auf ähnliche Art und Weise stehende Wellen auszubilden. Im Resonanzfall
    kann dadurch Kristallgitter zerstört werden, so dass das Material schmilzt.
    Stefansches Strahlungsgesetz: Die Temperatur eines Körpers im thermischen Gleichgewicht ist proportional der
    vierten Wurzel aus der empfangenen Strahlungsmenge
    Reibung: Im Jahre 1929 stellte der engl. Physiker TOMLINSON die These auf, dass die Atome von beiden aufeinander
    reibenden Grenzflächen infolge der gegenseitigen Anziehung so stark aus ihrer Ruhelage ausgelenkt werden, dass sie
    bei Überschreitung der Haltekraft wie eine überdehnte Gitarrensaite in ihre Ruhelage zurückschnellen und dabei
    Wärme freisetzen. Die Gruppe um FRANZ GIESSIBL (Uni Augsburg) konnte in 2002 diese Theorie mit Hilfe eines
    speziellen Rasterkraftmikroskops bestätigen.
    Es zeigte sich, dass Energieverluste immer dann auftraten, wenn die maximale Haltekraft zwischen den Atomen der
    Grenzflächen überschritten und in ihre Ausgangsposition zurückschnellten, ähnlich einer Gitarrensaite. Während die
    Gitarrensaite ihre durch die Aufspannung gespeicherte Energie in Schall umsetzt und somit für mechanische Arbeit
    nicht mehr zur Verfügung steht, wird die Schwingungsenergie der aufgespannten Atome als Wärme freigesetzt .[19]
    Als Ursache für die starke Anziehungskraft der Atome fest aufeinander gedrückter Grenzflächen werden in
    der Regel die van-der-Waals-Krafte oder der Casimir-Effekt ins Feld geführt, deren Ursachen im Vakuum
    vermutet werden.[28]
    plastische Verformung: Analog könnte die Erwärmung von Material bei plastischer Verformung infolge von Schlag-, Stoß-, Zug- und
    Druckeinwirkung erklärt werden. Feste Materialien verformen sich bei mech. Einwirkung elastisch und linear bis zur
    Fließgrenze. Erst bei Überschreitung dieser Grenzbeanspruchung beginnt die nichtlineare plastische Verformung, was
    dann spürbar mit Wärmefreisetzung verbunden ist. Bei Metallen sinkt die Fließgrenze mit steigender Temperatur.
    Möglicherweise korreliert die Fließgrenze mit den Gitterabständen des Materialgefüges, dem durch die Dehnung
    und/oder Stauchung Eigenschaften eines Hohlraumresonators mit veränderter Eigenfrequenz aufgeprägt werden.
    dielektrische Erwärmung: z.B. Mikrowellen, Wechselstrom; Kondensatorerwärmung
    Elektrische Dipole werden durch das elektrische Feld gedreht, wobei sie sich parallel zu ihm stellen. Dabei nehmen sie
    Energie aus dem Feld auf. Die Orientierung geht nach Abschalten des Feldes durch Stöße verloren (Relaxation). Dabei
    geht die potenzielle Orientierungsenergie in kinetische Wärmeenergie über. Nach Desorientierung wird das Feld
    wieder angeschaltet, denn nur unorientierte Moleküle können wieder im Zuge der Orientierung Energie dem Feld
    entziehen.
    Analog ist es bei Wechselfeldern: Bei niedrigen Frequenzen erfolgt die Orientierung der Feldumkehr vollständig, bei
    hohen Frequenzen gar nicht. In beiden Fällen ist die Energieabgabe aus dem Feld, d.h. die Absorption gering. Erst bei
    dazwischenliegenden Frequenzen, die sich reziprok zur Relaxationszeit verhalten (f = 1/? ), ist die Absorption
    stark. Mit diesen Frequenzen arbeiten Mikrowellenherde. [20]
    8
    Eine adäquate Erklärung für die dielektrische Erwärmung durch Hochfrequenz ist die Verzerrung der
    Molekülstrukturen der polaren Anteile der materiellen Matrix. Die Firma ARBES aus Berlin nutzt einen
    Hochfrequenzgenerator (13-27 MHz) um Erde zu erwärmen, wodurch bessere Bedingungen für Mikroorganismen bei
    der biologischen Sanierung von schadstoffbelasteten Böden geschaffen werden.[21]
    Joule-Gesetz: Erwärmung eines elektrischen Leiters infolge Stromdurchgang ? Q = R I² ?t = U I ?t
    Seebeck-Effekt: Hält man die beiden Verbindungsstellen zweier zu einem Leiterkreis geschlossener Stücke aus verschiedenen Metallen
    (oder Halbleitern) auf unterschiedlicher Temperatur, fließt wegen der unterschiedlichen Thermospannung ein
    Thermostrom. [1]
    Peltier-Effekt: Umkehrung des Seebeck-Effektes: Beim Stromfluss durch eine Leiterschleife aus unterschiedlichen Metallen wird
    Wärmeenergie an der Verbindungsstelle freigesetzt.
    Die thermoelektrische Spannungsreihe ergibt sich aus der erzeugten Thermospannung von Metallen gegen ein
    Bezugsmetall (meist Cu). [1]
    Joule-Thomson-Effekt: Temperaturänderung eines realen Gases durch Ausdehnung beim Durchströmen eines Drosselventils ohne äußere
    Arbeitsleistung und Wärmeaustausch (adiabatische Entspannung).
    Bei hohen Temperaturen tritt Erwärmung auf (negativer Joule-Thomson-Effekt), unterhalb der für jedes Gas
    charakteristischen Inversionstemperatur dagegen Abkühlung (positiver Joule-Thomson-Effekt) ? Anwendung bei
    Gasverflüssigung[1]
    Absorption: Dämpfung elektromagnetischer Wellen beim Eindringen in Materie, wobei die Energie der absorbierten Strahlung
    meist in Wärme umgewandelt wird. Bei konstantem Absorptionskoeffizienten spricht man von linearer Absorption,
    hängt er dagegen von der Intensität der einfallenden Strahlung ab, spricht man von nichtlinearer Absorption. Bei der
    Absorption von Licht gehen die Moleküle der durchstrahlten Materie zum Teil in angeregte Energiezustände über
    (Elektronen springen auf weiter außen liegende Bahnen), dabei werden, abhängig vom Material, stets nur bestimmte
    Wellenlängen absorbiert. Aus den dunklen Linien und Banden in dem Absorptionsspektrum schließt man auf die
    Beschaffenheit des Materials. [1]
    Reaktionswärme: Wärmemenge, die bei der Bildung chemischer Verbindungen aus ihren Elementen frei (exotherme Reaktion) oder
    verbraucht (endotherme Reaktion) wird. Die Reaktionswärme ist in isobaren Reaktionen gleich der Änderung der
    Enthalpie H des Systems und in isochoren Reaktionen gleich der Änderung der inneren Energie U ? Die Enthalpie H
    ist dabei definiert als die Summe aus innerer Energie und Volumenarbeit H = U + pV[1]
    Ist die Reaktionsenthalpie ?HR negativ, handelt es sich um eine exotherme Reaktion, bei positiver Reaktionsenthalpie
    um eine endotherme Reaktion. ? ?HR = ?HEndstoffe - ?HAusgangsstoffe
    Gasdruck: Gase kühlen sich bei Entspannung ab (Temperaturerniedrigung bei Volumenvergrößerung) und erwärmen sich bei
    Druckerhöhung (Temperaturerhöhung bei Volumenreduzierung).
    Beispiel aus der Natur:
    „Föhn“- wenn kühlfeuchte Luftmassen, die der erzwungene Aufstieg auf der Luv-Seite des Gebirges zunächst
    entspannt hat, auf der Lee-Seite als trockenwarme Fallwinde zu Tal stürzen. ? die Veränderung des Luftdrucks
    bewirkt eine Temperaturveränderung.
    Beispiele aus der Technik:
    Kühlschrank:Wärmeenthalpie wird dem Kühlschrankinneren entzogen, indem die Luft abgesaugt und verdampft wird.
    Mittels eines Kompressors und durch Kühlung (Kühlmittel) wird der Dampf wieder verflüssigt und über ein
    Drosselventil zurückgeführt. Die Entspannung über das Drosselventil führt zur Abkühlung des Gases (Joule-Thomson-
    Effekt s.o.)
    Wärmepumpe: Ein geeignetes Gas (z.B. FCKW), das in einem Wärmetauscher (“Verdampfer”) zirkuliert, nimmt
    Niedrigtemperaturwäre aus der Umgebung (Erde, Grundwasser, Atmosphäre) auf. Ein Verdichter verdichtet das Gas,
    wodurch dessen Temperatur erhöht wird, und schickt es durch einen “Kondensator”, der in der Regel das
    Heizungssystem ist. Dann wird das Gas wieder über ein Drosselventil entspannt und so gekühlt dem Verdampfer
    wieder zugeführt. [2]
    Verbrennung: Unter Licht- und Wärmeentwicklung schnell ablaufende chemische Reaktion mit Sauerstoff oder einem anderen
    Oxidationsmittel.
    CnHm + O2 ? nCO2 + mH2O + ?HR
    Die freiwerdende Wärme wird bei konstantem Druck als Verbrennungsenthalpie, bei konstantem Volumen als
    Verbrennungsenergie bezeichnet. [1]
    Pyrolyse: Thermische Spaltung chemischer Verbindungen unter Ausschluss von Sauerstoff oder anderen Oxidationsmitteln, z.B.
    Cracken = Aufspaltung von Kohlenwasserstoffmolekülen in kleinere Bruchstücke. [1]
    Schmelzen: Übergang eines Stoffes vom festen in den flüssigen Aggregatzustand durch Wärmezufuhr. Bei Erreichen des nur vom
    Druck abhängigen Schmelzpunktes zerfällt das Kristallgefüge. Am Schmelzpunkt befinden sich feste und flüssige
    Phase im Gleichgewicht; er ist identisch mit dem Erstarrungs- bzw. Gefrierpunkt. Während des Schmelzens bleibt die
    Temperatur konstant, die dabei aufgenommene Energie wird als Schmelzenthalpie (Schmelzwärme) bezeichnet. Die
    meisten Stoffe vergrößern ihr Volumen beim Schmelzen; bei ihnen steigt der Schmelzpunkt mit zunehmendem
    äußeren Druck. Ausnahmen bilden u.a. Wasser, Wismut und Gallium, deren Volumen in festem Zustand größer
    ist als in flüssigem, so dass der Schmelzpunkt mit steigendem Druck sinkt. [1]
    Sieden: Übergang eines Stoffes vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand durch Aufnahme von thermischer Energie
    (Verdampfungsenthalpie). Im Gegensatz zur Verdunstung (s.u.) vollzieht sich das Sieden nicht nur an der Oberfläche,
    sondern in allen Teilen der Flüssigkeit unter Bildung von Dampfblasen, wenn der Dampfdruck im Inneren die Größe
    des äußeren Druckes erreicht hat. Die Siedetemperatur ist von der Art des Stoffes und vom äußeren Druck abhängig.
    Der Siedepunkt sinkt mit steigender Höhe, also abnehmendem Luftdruck.
    Wärmezufuhr nach Erreichen des Siedepunktes erhöht die Temperatur nicht mehr, die Energie wird zum
    Verdampfen der Flüssigkeit verbraucht. [1]
    9
    Verdunstung: Übergang von Flüssigkeiten in den gasförmigen Aggregatzustand unterhalb des Siedepunktes. (Der gleiche Vorgang
    oberhalb des Siedepunktes heißt Verdampfen!)
    Beispiel: Wasserverdunstung: Sonne führt den Molekülen an der Wasseroberfläche Energie zu, wodurch sie genügend
    Bewegungsenergie erhalten um sich aus der Flüssigkeitsstruktur abzuheben. Damit steigt allerdings der Dampfdruck
    in der Luft (höhere Luftfeuchte), so dass weniger Flüssigkeit in den gasförmigen Zustand übergehen kann. Die
    Moleküle entziehen bei der Verdunstung der Umgebung Wärme. Verdunstender Schweiß kühlt deshalb die Haut.
    Pflanzen ermöglicht der durch Verdunstung (Transpiration) bedingte Wasserstrom, Nährstoffe in ihrem Inneren zu
    transportieren; durch Verdunstungskälte können Tiere ihre Körpertemperatur regulieren. [1]
    Diffusion: Physikalischer Ausgleichsprozess, in dessen Verlauf Teilchen infolge ihrer Wärmebewegung
    (Brownsche Bewegung) von Orten höherer zu solchen niedrigerer Teilchendichte oder Konzentration wandern, so dass
    sich die Dichte- oder Konzentrationsunterschiede ausgleichen. Diffusion ist mit Masse- und/oder Ladungstransport
    verbunden. Eine besondere Form der Diffusion ist die Thermodiffusion, die eine teilweise Entmischung eines
    Gemisches zweier Flüssigkeiten (SORET-Effekt) oder Gase bei einem Temperaturgefälle bewirkt. Dabei sammeln
    sich die leichteren Moleküle vor allem an Stellen höherer, die schwereren an Stellen tieferer Temperatur.
    Osmose und Dialyse ist eine einseitige Diffusion durch eine semipermeable Membran. [1]
    Anhang 2: Historisches zur Wärmeforschung
    HERAKLIT (um 500 v.Chr.) Feuer als Urelement; „ Das Feuer ist vernunftbegabt“
    Es gehen Ausdünstungen von der Erde aus und vom Meere, die einen hell und klar, die anderen
    dunkel. Es nährt sich das Feuer von den hellen, das Feuchte aber von den anderen [25]
    R. DESCARTES (1596-1650): FEUER als Lebensgeist, der die Wärme für alle Lebensprozesse liefert
    F. BACON (1561-1626): „Die Wärme selbst ist ihrem Wesen nach nichts anderes als Bewegung... Wärme besteht in
    wechselnder Bewegung der kleinsten Teilchen der Körper“ (Novum organon scientarum) [22]
    R. HOOKE (1635-1703): „Wärme ist die ununterbrochene Bewegung der Teilchen eines Körpers...
    Es gibt keinen Körper, dessen Teilchen sich in Ruhe befänden“ [22]
    I. NEWTON (1643-1727): Äther als Licht- und Wärmeüberträger [18]
    (Anm. RG: Wärme und Infrarotstrahlung können nur das 3K-Vakuum, aber nicht das 0KVakuum
    durchdringen [3])
    G. E. STAHL (1660-1734): Aufgrund der Entstehung von Wärme bei der Verbrennung entwickelte STAHL die Ansicht,
    Wärme sei eine in einem brennbaren Stoff vorhandene unzerstörbare ätherische Substanz, das
    Phlogiston oder Kalorikum, die bei steigender Konzentration eines festen Körper erst verflüssigt
    und dann vergast. [18]
    H. BOERHAAVES (1668-1738): „ätherisches Feuer“ als eine überall vorhandene, gewichtslose, alles durchdringende und aktive
    feinstoffliche Substanz aus soliden, harten unteilbaren Partikeln [18]
    R. G. BOSCOVICH (1711-1787): Substanzialisierte die Kraft als primäre Realität. Die räumlichen Muster dieser Kräfte stellte er
    (und auch M. FARADAY) als magnetische und elektrische Kraftlinien (später: Feldlinien) dar,
    wobei deren Abstände die Intensität der Kräfte symbolisierten. Er schlug vor,
    Strahlungsphänomene wie Licht und Wärme als transversale Schwingungen von solchen
    Kraftlinien, statt auf solche in einem Äther zurückzuführen. [18]
    M. LOMONOSSOV (1711-1765): Verneint Existenz eines Wärmestoffs (Phlogiston) und sieht Ursache „in der inneren Bewegung
    der eigenen Materie“ [22]
    I. KANT (1724-1804): Äther als „Wärme- oder Feuerstoff“ = inelastische Flüssigkeit in beständig oszillierender
    Bewegung
    B. THOMSON (1753- 1814): RUMFORD wies experimentell nach, dass Wärme kein Stoff sein kann, konnte aber die
    (SIR RUMFORD) Phlogiston-Vorstellung nicht erschüttern.
    W. R. GROVE (1811-1896): engl. Physiker veröffentlicht 1846 und 1856 Werke, in denen er die These beweisen will, dass
    Töne. Wärme, Licht, Elektrizität und Magnetismus keine Substanzen oder isolierte Gebilde sind,
    sondern nichts anderes als verschiedene Formen von Molekularbewegungen. Die verschiedenen
    Energieformen sind ineinander umwandelbar. GROVE wagt, wie ein Jahrhundert später
    SACHAROW, die Frage aufzuwerfen, ob die Gravitation nicht ein Resultat aus diesen
    verschiedenen Arten von Bewegungen sei.
    J. R. MEYER (1814-1878): MEYERs theoretischen Überlegungen (Energieerhaltungssatz) und
    J. P. JOULE (1818-1889): JOULEs Experimente verhalfen der Theorie zum Durchbruch, dass Wärme eine Energie- und
    Bewegungsform ist, die Moleküle und Atome in Schwingung versetzt.
    D. BERNOULLI (1700-1782): Begründung der kinetischen Wärme- bzw. Gastheorie (makroskopischen Eigenschaften eines
    Gases wie Druck, Temperatur, Wärmeleitung, innere Reibung und Diffusion werden aus der
    Bewegung seiner Moleküle abgeleitet, welche als Massenpunkte gedacht werden, die sich in
    ständiger regelloser, nur statistisch erfassbarer Bewegung befinden sowie untereinander und auf
    die Gefäßwand elastische Stöße ausüben.
    10
    J. L. GAY-LUSSAC (1778-1850) Entdeckte Zusammenhang zwischen Temperatur- und Volumenänderung eines idealen Gases.
    Pro Grad fallender Temperatur verkleinert sich das Volumen um 1/273. Dies inspirierte später
    Lord Kelvin (s.u.) zu der Erkenntnis, dass der absolute Temperatur-Nullpunkt bei –273°C liegen
    muss, wo die Moleküle keine Schwingungen mehr ausführen und also keine Wärmeenergie
    mehr besitzen.
    R. BROWN (1773-1858): Botaniker, der unter dem Mikroskop beobachtete, dass sich Pflanzenpollen und Tonpartikel
    unaufhörlich und chaotisch bewegen und zwar um so schneller, je kleiner die Partikel waren, als
    ob sie von einer unsichtbaren Kraft angestoßen werden ? Entdeckung der Wärmebewegung
    bzw. Brownschen Bewegung
    A. K. KRÖNIG (1822-1879) Maßgeblicher Ausbau von BERNOULLIs kinetischer Wärmetheorie, d.h. die
    R. CLAUSIUS (1822-1888) Modellierung der mikrokosmischen Ursachen des Wärmephänomens.
    J. C. MAXWELL (1831-1879) - Äthertheorie (s.u.)
    L. BOLTZMANN (1844-1906) - Zusammenhang eines idealen Gases zwischen absoluter Temperatur und
    der mittleren kin. Energie der Moleküle: Wkin = 3/2 kT
    W. THOMSON (1824-1907): Stellte Analogie zwischen Wärmequellen und Wärmefluss einerseits und Elektrizität
    (LORD KELVIN) und elektrostatischer Anziehung andererseits fest.
    Wärmetransportmedium: Luft; Medium für Transport elektromagnetischer Wellen: Äther
    (Vakuum)
    Dynamische Theorie der Wärme (1847): Modell, in dem Kräfte, die ein physikalisches System
    ausübt, allein auf die inneren Bewegungen der Teilchen in diesem System zurückgeführt
    werden, und nicht auf Anziehungs- und Abstoßungskräfte zwischen den Teilchen
    Wirbel-Äther-Theorie: Wärme besteht aus „molekularen Wirbeln“ in einem Medium
    (universelles Plenum; Äther) um die Moleküle herum und ist unmittelbar mit
    Magnetismus und Elektrizität verknüpft. Magnetische Kräfte als Drücke der zentrifugalen
    Kräfte dieser Wirbel und magnetische Induktion als Drehungsträgheit der Wirbel! [18]
    J. C. MAXWELL (1831-1879): Magnetfeldlinien als Ätherwirbel; die Zentrifugalkraft der Wirbel bewirke ihre Schrumpfung in
    Längsrichtung und dadurch werden ähnliche Wirbel abgestoßen- genau wie magnetische
    Kraftlinien.
    Licht und Wärme sind eine elektromagnetische Störung des Äthers in Form von Wellen, die sich
    durch das elektromagnetische Feld fortpflanzt. [18]
    E. SCHRÖDINGER „Mit der Auffassung, die Wärmeproduktion des Lebewesens sein Abfallprodukt der
    >Maschine<
    I. PRIGOGINE Mensch, räumen Schrödinger und Prigogine gründlich auf. Da Wärme immer auch dann frei
    F.-A. POPP wird, wenn sich Strukturen räumlich und zeitlich ordnen, wird die Wärmeproduktion sogar ein
    Maß für und nicht gegen die Qualität der Nahrung; je mehr Wärme bei gleicher Enrgiezufuhr
    entsteht, um so mehr Ordnung kann erzeugt werden, um so größer ist der Wert des
    aufgenommenen Lebensmittels, und nicht etwa um so geringer. Überspitzt formuliert bedeutet
    das: Die mechanistische Denkweise, die von der stofflichen Komposition ausgeht, läßt erwarten,
    daß man nach dem Essen möglichst frieren sollte, damit die Energie optimal genutzt wird,
    während die Schrödingersche Auffassung fordert, ein Wärmeempfinden zu verspüren und sich
    behaglich zu fühlen.“[32]
    Anhang 3: AUSSENSEITER zum Phänomen „WÄRME“
    RUDOLF STEINER (1861-1925): „Wärme ist eine noch feinere Substanz als ein Gas. Und dieses letztere ist ihm (dem
    Geisteswissenschaftler) nichts anderes als verdichtete Wärme, wie die Flüssigkeit verdichteter
    Dampf ist oder der feste Körper verdichtete Flüssigkeit. So spricht der Geisteswissenschaftler
    von Wärmekörpern...“ [23]
    VIKTOR SCHAUBERGER: Energiezerstreuung erzeugt Lärm und Wärme. Energiekonzentration erzeugt
    (1885-1958) Kälte und Stille, d.h. einrollende zentripetale Wirbel (Sogwirbel) entziehen der Umgebung
    Wärme (Abkühlung); ausrollende zentrifugale Wirbel (Druckwirbel) geben Wärme an die
    Umgebung ab (Erwärmung)
    Wärme x Kälte = Einheit = 1 (Tongesetz nach WALTER SCHAUBERGER)
    Unterscheidet ätherische Temperamente vom Typ A und Typ B:
    Typ A: aufsteigende expandierende Kälte und fallende konzentrierende Wärme = aufbauende
    Energien ? Sommer
    Typ B: aufsteigende expandierende Wärme und fallende konzentrierende Kälte (Anm. RG: siehe
    Wärmepumpe!) = zersetzende Energien ? Winter[18]
    Mit dem von V.S. entwickelten Klimator lassen sich Temperaturen vom Typ A und in
    Umkehrung vom Typ B erzeugen. Funktionsprinzip Luft wird auf Überschallgeschwindigkeit
    beschleunigt, so dass ihre Moleküle implodieren und eine unbekannte Energie (Anm. RG:
    möglicherweise Vakuumfeldenergie) freisetzen (Anm. RG: siehe auch Kavitation)
    WALTER RUSSELL : „Wärme und Kälte sind Gegensätze. Nach innen orientierte Lichtstrahlen
    (1875-1963) erzeugen Wärme aus Kälte, indem sie die Kälte komprimieren. Nach außen orientierte
    Lichtstrahlen bauen Wärme ab zu Kälte , indem sie die Wärme ausdehnen. Es heißt Kälte sei
    weniger Wärme. genauso gut könnte man sagen, Osten sei weniger Westen. Osten und Westen
    sind Gegensätze genau wie Kälte und Wärme.“
    „Dass heiße Luft angeblich zu kalter Luft aufsteigt und kalte Luft ins Warme absinkt, ist ein
    weiterer Bewegungseffekt, der die Sinne zu der Annahme verleitet hat, Gegensätze zögen sich
    11
    an. Das geschieht nicht, denn Gleich und Gleich gesellt sich gern. Abkühlende Luft dehnt sich
    aus und steigt zur Kälte empor, und sich erwärmende Luft zieht sich zusammen und sinkt zur
    Wärme herab.[24]
    F. D. RYCHNOWSKI DE WELEHRAD: „Verbrennung ist eine Verdichtung der Sauerstoffteilchen auf den Oberflächen der Kohlenstoff-
    (*1850): teilchen.“
    „Mit Ausnahme der Zelle, deren kubischer Innenraum den energiellen Lebenskeim beherbergt,
    befindet sich immer der wahrnehmbare Sitz der Energie vollends frei auf der Oberfläche eines
    jeden wägbar-materiellen Elementes [...]“
    „Prinzipiell ist die Strahlung der Sonne identisch mit der leiterlosen elektrischen Strahlung im
    luftleeren Raume, wobei das Plus in der Foto- bzw. Energiesphäre, Corona der Sonne, und das
    unbegrenzte Minus in dem grenzenlosen Weltraume situiert sind. Ursprünglich ist die
    Sonnenstrahlung für die menschlichen Sinne eine beinahe unfassbare Naturerscheinung,-doch in
    ihrem weiteren Verlaufe in die Atmosphäre der Erde, anlässig des Widerstandes der Gasteilchen
    der Atmosphäre, transformiert sich diese unsichtbare Sonnenstrahlung in eine sichtbare
    Lichtstrahlung, um dann fernerhin anlässig des Anstoßes in der in ihrer Fortbewegung erlittenen
    Hemmung an der widerstandleistenden festen Erdmasse, sich zu einer kalorischen Wirkung zu
    gestalten sowie auch dann schließlich als die bewegende Ursache der Rotation des Erdkörpers
    und dessen Umlauf um den Sonnenkörper mechanisch tätig zu sein, und dies in gleicher Weise
    wie auf der Erde so auch in dem gesamten Planetensystem des Sonnenkomplexes.“[29]
    JOHN R. R. SEARL (*1932): SEARL stellte fest, dass eine Metallscheibe, versetzt man sie in Rotation, eine positive Ladung
    im Zentrum und negative Ladungen an der Peripherie erhält. Er schloss daraus, dass freie
    Elektronen durch die Rotation an den Rand gedrückt werden. Neben diesem elektrostatischen
    Potenzial beobachtete er zudem eine schwache elektromotorische Kraft.
    Er konstruierte einen sogenannten Searl-Effekt-Generator (SEG), der aus konzentrischen
    Metallringen mit zwischenliegenden Rollmagneten besteht. Dieser SEG wandelt
    Rotationsenergie in elektrische und Wärmeenergie um. Nach dem Starten beschleunigt die
    Scheibe ohne weitere Energiezufuhr immer mehr und hebt schließlich ab, überwindet also die
    Gravitationskraft.
    SEARL bezeichnet den SEG gleichnishaft auch als ein Wasserrad, das er in den
    atmosphärischen Elektronenfluss setzt. Der Accelerator (zentrischer Pluspol) sammelt
    Elektronen aus der Atmosphäre ein und leitet sie an den Emitter (periphere Minuspole) weiter,
    der sie dann in die Atmosphäre wieder abgibt. Durch die spezielle Anordnung der Rollmagnete
    und der Auswahl der Materialien steigert sich der Elektronenfluss permanent; innen herrscht ein
    Elektronensog, ein Elektronenschub nach außen.
    Ist der Elektronenfluss zentripetal (Pluspol zentrisch- Minuspol peripher) kommt es zum
    Temperaturanstieg; ist er zentrifugal (Minuspol zentrisch- Pluspol peripher) kommt es
    zum Temperaturabfall. Die Masse in Rotation definiert die Temperatur![16]
    Anhang 4: Aussagen der MYTHOLOGIE zum Thema WÄRME
    Nacaal- Tafeln (Burma) Das Licht war in der Atmosphäre enthalten. Und die Strahlen der Sonne trafen die Strahlen des
    Lichts in der Atmosphäre und gebaren das Licht. Dann gab es Licht auf dem Antlitz der Erde.
    Auch die Wärme war in der Atmosphäre enthalten. Und die Strahlen der Sonne trafen die
    Strahlen der Wärme in der Atmosphäre und gaben ihnen Leben. Dann gab es Wärme auf dem
    Antlitz der Erde. [18]
    Tibet: All die Wärme und all das Licht sowie viele andere natürlichen Kräfte sind direkt in der Erde
    selbst enthalten. Die Sonne selbst hat keine Wärme und kein Licht. Sie verfügt über
    Potenzialitäten, die das Licht und die Wärme von der Erde ziehen. Nachdem die Sonne die
    Wärme- und Lichtstrahlen von der Erde gezogen hat, werden die Wärmestrahlen durch die
    Atmosphäre, die im Äther schwebt, zurück zur Erde reflektiert. [18]
    Vergleiche HERAKLIT (s.o. Anhang 3)
    Verwendete Literatur
    [1] Brockhaus-Lexikon multimedial 2002
    [2] Peter Rennert (Hrsg.): Kleine Enzyklopädie Physik; VEB Bibliographische Institut Leipzig 1988
    [3] Callum Coats: Naturenergien verstehen und nutzen; Omega Verlag, Düsseldorf 1999
    [4] Peter Ripota: Kam das Leben aus der Hölle; P.M. 6/99 Gruner + Jahr AG & Co. München 1999
    [5] Robert Gansler: Das Platonische-Körper-Modell; http://www.GruppeDerNeuen.de; 2003
    Auch als Exzerpt „Die Platonischen Körper - ein Schlüssel zur Freien Energie?“ erschienen in „Nikola Tesla - Erfinder ohne
    Nobelpreis. Ursachen und Wirkungen diesseits und jenseits der Materie“; Verlag für Außergewöhnliche Perspektiven, Preußisch
    Oldendorf 2003
    [6] Ernst Kammerer: Das atmosphärische Fenster; Mensch und Technik-naturgemäß Heft 1/1994 http://www.GruppeDerNeuen.de
    [8] Oliver Crane: Zentraler Oszillator und Raum-Quanten-Medium: Grundlagen einer neuen Physik und neuen Kosmologie
    Universal-Experten-Verlag, Rapperwil a. S. 1992
    [9] RQF Magnetik- Magazin über Elektromagnetismus und Gravitation; Universal-Expertenverlag Rapperswil Schweiz 1996
    [10] Hartmut Müller: Freie Energie-Global Scaling; Special 1 raum &zeit 2002, Ehlers Verlag Wolfratshausen
    [11] Norbert Harthun: Sonne und Planeten in Resonanz- Zusammenhalt durch unbekannte Energiewelle;
    Mensch und Technik- naturgemäß 1981; http://www.GruppeDerNeuen.de
    [12] Norbert Harthun: Die Struktur des Sonnensystems- warum so und nicht anders?; http://www.GruppeDerNeuen.de 2003
    [13] Horst Preußker: Der Wirbelring; Verlag H. Preußker, Halstenbek 2002
    12
    [14] Rho Sigma: Foschung in Fesseln, VAP Preußisch Oldendorf 1994
    [15] Jean E. Charon: Tod, wo ist dein Stachel; Ullstein Verlag Frankfurt/M-Berlin-Wien 1983
    [16] Special 7 „Freie Energie“ raum & zeit; Ehlers Verlag, Sauerlach 1994
    [17] Marco Bischof: Biophotonen- Das Licht in unseren Zellen, Verlag Zweitausendeins; Frankfurt a.M. 1996
    [18] Marco Bischof: Tachyonen, Orgonenergie, Skalarwellen - Feinstoffliche Felder zwischen Mythos und Wissenschaft; AT-Verlag;
    Aarau 2002
    [19] Anne Hardy: Atome wie Gitarrensaiten - Haftreibung zwischen zwei benachbarten Teilchen gemessen; Frankfurter Allgemeine
    Zeitung 5.10.2002
    [20] Fritz Keilmann: Biologische Resonanzwirkungen von Mikrowellen; Physik in unserer Zeit; 16. Jahrgang Nr. 2; VCH
    Verlagsgesellschaft Weinheim 1985
    [21] Firmenschrift der ARBES GmbH Berlin 1997
    [22] L.D. Landau, A.I. Kitaigorodski: Moleküle; Verlag MIR Moskau und Urania Verlag Leipzig-Jena-Berlin 1981
    [23] Rudolf Steiner: Die Geheimwissenschaft im Umriß; Rudolf Steiner Nachlaßverwaltung; Dornach/Schweiz 30. Auflage 2000
    [24] Walter Russell: Das Geheimnis des Lichtes; Genius Verlag, Oberstaufen 2002
    [25] Heraklit: Fragmente; Artemis Verlag München und Zürich 1989
    [26] O. C. Hilgenberg: Vom wachsenden Erdball, Verlag O. Hilgenberg, Berlin 1933
    [27] C. Louis Kervran: Biologische Transmutationen; Übersetzung ins Deutsche von Fred Kärgling, http://www.GruppeDerNeuen.de 1999
    [28] Wolfram Bahmann: Energiegewinnung aus dem leeren Raum. Praktische Nutzung der Nullpunkt-Energie als erneuerbare
    Energiequelle; Vortragsmanuskript für das International Symposium on New Energy; Denver Colorado 1996
    [29] Franz Dyonis Rychnowski de Welehrad: Das Wesen der Elektricität und das Problem der Sonnenstrahlung; Vortrag Lemberg
    1923
    [30] Wachtel, S., Jendrusch, A.: Das Linksphänomen. Eine Entdeckung und ihr Schicksal; Verlag Linksdruck, Berlin 1990
    [31] Wilhelm Moriz Bauer: Die Welt der Wirbel und Atome, Delta Pro Design und Verlag, Berlin 1997
    [32] Fritz-Albert Popp: Die Botschaft der Nahrung, 3. Auflage, Verlag Zweitausendeins, Frankfurt a.M. 2001
    13
    Quelle:
    http://home.arcor.de/joga-umwelttech...aerme_impl.pdf

    Der Text ist auch als PDF angehängt.

    LG
    Stone
    Geändert von Martin (23.09.2012 um 14:37 Uhr)
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  3. #3
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Re: Grundlagen

    Zitat Zitat von S.E.T.I
    Im Anfang war die Primzahl - Die Matrix der Materie

    [aptv:f4788nge]plichta_am-anfang-war-die-primzahl[/aptv:f4788nge]

    Michael Vogt im Gespräch mit dem Chemiker, Physiker und Universalgelehrten Dr. Peter Plichta über die Entdeckung der «Weltformel».

    Für Zahlen und Geometrie sind eigentlich die Mathematiker zuständig. Nun hatten im 18. Jahrhundert die Zahlentheoretiker, L. Euler und im 19. Jahrhundert C. F. Gauß (die beiden größten mathematischen Geister) längst die Grundlage dafür geschaffen, daß in den fortlaufenden Zahlen und den fortlaufenden Exponenten die Primzahlen den Hintergrund für die gesamte Mathematik darstellen.

    Ihre Arbeiten sind zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch eine Fülle von weltbekannten weiteren Mathematikern mehr oder weniger abgeschlossen worden. Zu diesem Zeitpunkt begannen aber die Chemie und Physik, sowie die Astronomie und Biologie überhaupt erst explosionsartig unser Wissen zu vermehren.

    Die Nobelpreise wurden dafür vergeben, wie etwas funktioniert, während die Fragen nach dem «Warum» auf der Strecke blieben, einfach weil es für tiefe Fragen keine Erklärung gab. Da Gott abgeschafft war, wurde ein Götze ersonnen. Der Zufall! Warum die modernen Naturwissenschaften nur mit Zahlen und mathematisch bewiesenen Sätzen behandelt werden können, wurde überhaupt nicht untersucht, weil mit immer eleganteren Meßgeräten ständig neue Entdeckungen produziert wurden.

    Nun haben ungeahnte Untersuchungen zur Primzahlforschung und der mathematischen Sätze gezeigt, daß alle Wissenschaften in einer Sackgasse gelandet sind. Für den Bau der Atome und die biochemischen Verbindungen und Zyklen wurde ein Bauplan entdeckt, der aber überraschender Weise nicht von einem «höheren Wesen» stammt (Plato), sondern immer schon da war in der Unendlichkeit von Raum, Zeit und Zahlen.

    http://www.alpenparlament.tv/raetsel-theorien-phaenomene/427-im-anfang-war-die-primzahl-die-matrix-der-materie
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  4. #4
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Re: Grundlagen

    "Pi ist falsch"


    Müssen die Mathematikbücher umgeschrieben werden? Der Mathematiker Michael Hartl will in Berechnungen die Kreiszahl Pi durch Tau ersetzen.

    Das Gespräch führte Ulrich Pontes.

    Der US-amerikanische Physiker Michael Hartl plädiert dafür, die Kreiszahl Pi (3,1416...) durch die doppelt so große Konstante Tau abzulösen. Analog zum Pi-Tag, der immer am 14.3. gefeiert wird, hat er für den 28.6. den Tau-Tag ausgerufen. Ulrich Pontes sprach deshalb mit dem Gelehrten.
    spektrumdirekt: In Ihrem Manifest behaupten Sie, dass Pi falsch sei. Das klingt revolutionär!

    Michael Hartl: In der Tat. Der Gedanke, dass so eine grundlegende mathematische Konstante in irgendeiner Weise "falsch" sein könnte, ist erschreckend.

    War denn die Mathematik, die wir alle in der Schule gelernt haben, falsch?

    Michael Hartl:
    Sie war fehlerhaft in dem Sinn, dass Ihnen eine unnatürliche Konvention beigebracht wurde. Ein Kreis ist in viel natürlicherer Weise durch seinen Radius bestimmt als durch seinen Umfang. Sie haben gelernt: Umfang gleich Durchmesser mal Pi: U = d?. Pi ist also das Verhältnis von Durchmesser zu Umfang. Es ist aber in praktisch jeder Hinsicht besser, mit dem Verhältnis von Radius zu Umfang zu rechnen, das ich mit dem griechischen Buchstaben ? (Tau) bezeichne. Ein Beispiel: Im Bogenmaß kann man einen rechten Winkel, also eine Vierteldrehung, mit ?/4 oder aber mit ?/2 angeben. Was ist einleuchtender? ............

    Quelle und weiter im Text:
    http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1114752
    LG
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  5. #5
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    Re: Grundlagen

    Ein fürwahr interessantes, beinahe endloses Thema. Konstanten und Naturgesetze haben nur so lange Bestand, wie es die Summe aller Bilder der Realität ermöglicht. War die Lichtgeschwindigkeit immer konstant ? Ist die Altersbestimmung mittels Isotopen verlässlich und aussagekräftig ? Gemessen an der aktuellen Realität ja, aber gilt das für alle Momente der Realität, die wir als vergangen empfinden ? Nein ... denn die Vergangenheit wird in der jeweils aktuellsten Gegenwart realisiert ... und dabei hilft das Zurückgreifen auf scheinbare Konstanten und Naturgesetze. Es gibt nur zwei wirkliche Konstanten ... die energetische Unordnung, aus der das gesamte Universum interpretiert wird, und die energetische Ordnung, welche das Bewusstsein ist, aus dem das Leben hervorgeht ... http://www.gold-dna.de/ziele7.html und http://www.gold-dna.de/update2.html#up30

    Interessant auch eine andere Sicht des Universums: http://www.thunderbolts.info/tpod/00archive.htm

    Gruß hierundjetzt
    Geändert von Martin (23.09.2012 um 14:38 Uhr)
    Vier Begriffe reichen aus, um das ganze Universum darzulegen:

    Aktive Unordnung
    Reaktive Unordnung
    Reaktive Ordung
    Aktive Ordnung

    http://www.gold-dna.de

  6. #6
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    Zahl der Schöpfung

    Diesen Artikel finde ich einfach nur spannend und würde auch gerne mehr darüber lesen (Teil 2 kommt ja noch!).



    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  7. #7
    Luzifer
    Gast
    Zitat Zitat von Stone Beitrag anzeigen
    LG
    Typisch Sommerloch.

    Zunächst mal ist die Überschrift falsch! Pi ist das Verhältnis von Umfang und Durchmesser eines Kreises. Und das bleibt gleich, ob man nun mit Pi oder Tau rechnet. Pi rechnet mit 2r (Radius mal 2), Tau mit Duchmesser, was das dasselbe ist.

    Und wo das bessere Verständnis liegen soll, wenn man mit Pi x 2 rechnet, um dann wieder durch 2 zu teilen, erschliesst sich mir auch nicht.

    Es kommt noch hinzu, dass die Idee gar nicht von Hartl stammt. Eben Sommerloch.

  8. #8
    Radio
    Gast
    Zitat Zitat von Stone Beitrag anzeigen
    LG
    Ein hübscher Parforceritt durch alles mögliche, mit einer entsprechend wahlfreien, sprachkontextbezogenen Interpretation und daraus folgenden gewagten angenommenen neuen Zusammenhängen.

    Die erste Verwendbare Dampfmaschine war allerdings schon 1712 von Thomas Newcomen und nicht von Watt, wie allgemeinhin fälschlicherweise bekannt.


    "In der sogenannten konkaven oder imaginären Raumsphäre
    evolvieren von Bewusstsein entleerte Strukturen in Form von PK
    (Unterdruckäquivalent, negative massefreie Ladungen), deren
    Grundinformationen rechtsrotierende schwingende Strings und die
    schwingenden Membranen gleichsam Energieäquivalente darstellen."


    Das bringt mich auf die Frage, wie man in einem bezugspunktfreien Raum überhaupt rechts - und linksdrehend definieren kann. (Kann man nämlich nicht.)

    "Freilich sind chemische Reaktionen, insbesondere im höhermolekularen Bereich nie reine Fusionen oder reine
    Spaltungen, sondern sowohl als auch. Das wird gerade in dem von E. KAMMERER gewählten Beispiel der
    Verbrennung deutlich. Natürlich findet dabei eine Fusion von Sauerstoff und Kohlenstoff zu Kohlendioxid und
    eine Fusion von Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser statt, was theoretisch mit einer Wärmeaufnahme
    verbunden sein müsste, aber letztlich ist jede Verbrennung ein exothermer Prozess, also mit Wärmefreisetzung
    verbunden, die aus der Aufspaltung der langkettigen Kohlenwasserstoffe resultiert. (siehe Anhang 1- Stichworte
    „Verbrennung“ und „Reaktionswärme“)"


    Chemische Reaktionen sind schon definitionsgemäss keine Fusionen. Die Aufspaltung langkettiger Kohlenwasserstoffe verbraucht Energie, sie gibt keine ab. Sonst wäre Benzin (Ohne Sauerstoffbeigabe!) ein Sprengstoff.

    So gehts weiter und weiter.....


    So passen auch die weiteren Überlegungen eher in ein New-Science-Konzept als in ein zusammenhängend begründbares und durch Versuche untermauerbares Physikmodell.

    Dem ganzen fehlt letztendlich eine Schlussfolgerung, welches aus den ganzen angenommenen Zusammenhängen, ausgehend von Wärmebegriff, irgendein ein neuses Stück Wissenschaft definiert, welches vorher noch nicht definiert war.

    Ein endlos langer Text, schwierig lesbar, m.E. aus der Sicht konventioneller Physik vollkommen wertlos. Oder, um es anders zu sagen - so einfach ist die Infragestellung konventioneller Physik nicht.

    Update 2.
    Gottchen, ich habe eine Post von 2011 kommentiert - vielmals sorry.
    Geändert von Radio (26.09.2012 um 18:07 Uhr) Grund: verbesserter letzter Satz.

  9. #9
    Radio
    Gast

    weitere Antwort

    Damit keiner sagt, ich hätte wieder geändert.

    Ich habe nochmal über den Text nachgedacht, und die Antwort die ich dazu geschrieben habe.

    Das ganze ist geprägt von dem Bemühen höflich zu bleiben, dabei ist aber die Sachlichkeit auf der Strecke gebileben. Ich habe mir überlegt, ob ich mich weiter so verbiegen kann - die Antwort ist - nein, ich will es nicht und ich kann es nicht.

    Um es kurz zu machen - meine meinung über den Artikel ist, daß er als Scifi betrachtet, armselig, als Erläuterung einer neuen Physik lächerlich, als Grundlage für die Funktionsweise eine Fluxompensators gerade eben brauchbar ist, wenn man den wenigstens die Fehler in der Beschreibung der aktuellen Physik verbessern würde.

    Ich denke, das schliesst für mich dieses Thema, und auch eine Menge weiteres, ab.

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