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Thema: Diverse Nützliche Freeware Programme

  1. #21
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Re: Diverse Nützliche Freeware Programme & Apps


    Suchmaschine für Unpopuläres
    Berlin. Recherchiert man im Netz mit einer Suchmaschine nach Informationen, bekommt man schnell das Wichtigste angezeigt. Wer jedoch über die Standard-Seiten hinaus nach weniger Populärem Ausschau hält, für den ist diese neue Suchmaschine eine echte Alternative:

    [size=140:1yux0rp0]Suchmaschine für Unpopuläres[/size]
    © dpa
    Google auf den Kopf gestellt: Bei millionshort.com landen jene Suchergebnisse ganz oben, zu denen man sonst nie durchdringen würde.

    Fast gleichgültig, welche Begriffe man eingibt: Suchmaschinen listen auf den Topplätzen oft die immergleichen Seiten als vermeintlich populärste Ergebnisse auf. Was würde man wohl entdecken, wenn man die ersten 100, 1000 oder 100 000 Ergebnisse einfach überspringt? Dieses Experiment hat sich die alternative Suchmaschine millionshort.com zum Prinzip gemacht.

    Bevor sie die Suchanfrage abschicken, können Nutzer auswählen, wie viele Treffer oben abgeschnitten werden. Bis zu einer Million Treffer lässt Millionshort ganz galant verschwinden. In der Praxis liefern Aussparungen im Bereich von 10 000 Treffern besonders interessante Ergebnisse: Wer nach "Michael Jackson" sucht, findet so nicht den obligatorischen Wikipedia-Artikel, sondern eine unterhaltsame Mischung obskurer Fanclubs. Leider gibt es die Seite zurzeit nur auf Englisch, unter den durchsuchten Seiten findet sich daher kaum bis wenig Deutschsprachiges. (dpa/tmn)

    Link zu der Suchmaschine : http://at.millionshort.com/

    Da wird nicht zuviel versprochen, bin mit dieser Suchmaschine auch schon über Sachen gestolpert die man bei Google und Co selten findet.

    Hier nur ein Bsp: http://www.ufo.at/kornkreise.html


    LG
    Geändert von lamdacore (18.03.2013 um 08:16 Uhr) Grund: Thread-Titel geändert

  2. #22
    Erfahrener Benutzer Avatar von Wald_Fee
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    Kostenlose Adobe Fonts

    http://sourceforge.net/projects/sourcesans.adobe/files/

    als OpenType- und TrueType-Format und als "Quelltext" verfügbar. Sollte für jedes System etwas dabei sein.

    Wer sie vorher sehen will:

    http://www.heise.de/imgs/18/8/9/9/6/...47fb17026a.png
    Fee

    „We are not here to change the world. We are here for the world to change us.“
    "Wir sind nicht hier um die Welt zu verändern. Wir sind hier damit uns die Welt verändert."

    Unbekannter Verfasser

  3. #23
    Redakteur Avatar von Angeni
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    scinexx für Smartphone und Handy

    scinexx für Smartphone und Handy


    Wir bieten Ihnen nun zwei Online-Angebote für die Nutzung von scinexx auf Smartphones und Handys.

    Unter den Adressen mobil.scinexx.de bzw. scinexx.mobi finden Sie jetzt eine für das Hoch- und Querformat optimierte Version für Smartphones. Sie haben Zugriff auf eine Vielzahl von Nachrichten, Dossiers, dem TV-Programm sowie Fotos und Diaschauen.
    Unter der Adresse pda.scinexx.de erhalten Sie weiterhin eine reduzierte Auswahl von Inhalten aus dem scinexx-Angebot speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse kleiner Bildschirme und niedriger Datenübertragungsraten.
    Verzichten Sie auch unterwegs auf keine Informationen aus der Welt der Wissenschaft. Öffnen Sie einen der oben angegebenen Links einfach im integrierten Internet-Browser ihres mobilen
    Endgerätes.
    Toll auf dem Händy auch in der Auswahl enthalten:


    Bewegter Planet
    - Aktuelle Ereignisse der Woche


    Earthview präsentiert Ihnen die Hot Spots aus dem Tagebuch des Blauen Planeten. Ob Vulkanausbrüche, Erdbeben oder Waldbrände - hier finden Sie alles, was in den letzten Tagen an Naturkatastrophen oder Man-made Desastern passiert ist...



    Liebe Grüsse
    Abgeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  4. #24
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Radioaktive Strahlung messen mit dem Smartphone (radioactivity counter-App)

    Hier ein Mess-Test


    RadioactivityCounter for Android - REAL working Geiger counter + 10Sv/h Image





    Radioaktivitäts Zähler

    https://play.google.com/store/apps/d....radioactivity

    Ich habe das App gekauft und teste es grad.


    LG Angeni
    Geändert von Angeni (27.10.2013 um 20:00 Uhr)
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
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    - Angeni

  5. #25
    Erfahrener Benutzer Avatar von Polspringer
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    Zitat Zitat von Angeni Beitrag anzeigen
    Radioaktive Strahlung messen mit dem Smartphone
    Ich habe das App gekauft und teste es grad.
    LG Angeni

    Klappt mit Einschränkungen: Handy als Geiger-Zähler
    Presseinformation zum 94. Deutschen Röntgenkongress, 29.05.-01.06. 2013 im CCH Hamburg.


    Wie schon nach Tschernobyl stieg im Gefolge der Katastrophe von Fukushima die Nachfrage nach Geiger-Zählern stark an. Radiologen der Medizinischen Hochschule Hannover haben jetzt untersucht, ob sich auch moderne Smartphones zur Abschätzung ionisierender Strahlung eignen. Ergebnis: Es funktioniert. Aber ein amtliches Personendosimeter können die Handys nicht ersetzen.

    Moderne Smartphones gelten als Alleskönner: Telefonieren, im Internet surfen, spielen, Freunde treffen oder Texte verfassen: All das und noch viel mehr ist für viele Millionen Menschen überall auf der Welt aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken. Trotzdem sind die Geräte noch immer für Überraschungen gut: Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass sich Smartphone nutzen lassen, um radioaktive Umgebungsstrahlung zu messen?

    Kamerachip macht ionisierende Strahlung sichtbar

    „Der Trick ist der CMOS-Chip der Handykameras“, erläutert Dr. Georg Stamm vom Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Medizinischen Hochschule Hannover. Dieser Kamerachip misst elektromagnetische Wellen. Und nachdem ionisierende Strahlen eine Spielart dieser Wellen sind, lassen sich die Kamerachips der Handys mit Hilfe einer geeigneten Software im Prinzip so ansteuern, dass sie ionisierende Strahlen registrieren und möglicherweise messen können.

    Tatsächlich gibt es ein paar Apps für unterschiedliche Betriebssysteme, die genau das behaupten zu können. „Darunter sind aber auch einige Fake-Apps, sodass wir uns entschlossen haben, diese Fragestellung in einem medizinischen Kontext einmal genauer zu untersuchen“, so Stamm. Was die Hannoveraner Radiologen vor allem interessierte, war die Frage, ob sich Smartphones in der Radiologie als Personendosimeter einsetzen lassen. Solche Messgeräte trägt jeder Radiologe und jeder radiologisch-technische Assistent während der Arbeitszeit am Kittel. Mit ihnen wird gemessen, in welchem Umfang die einzelne Person im Arbeitsalltag ionisierenden Strahlen ausgesetzt ist. So wird sichergestellt, dass niemand schädliche Mengen an ionisierender Strahlung abbekommt.

    Beim Kippen kippt die Messung

    Für die Untersuchung haben Stamm und seine Kollegen die Situation im radiologischen Alltag mit Hilfe einer menschlichen Puppe simuliert, einem Alderson-Rando-Phantom: „Es ist so nachgebildet, dass es die ionisierenden Strahlen in ähnlichem Umfang schwächt und streut wie ein menschlicher Körper.“ Ins Rennen gingen ein Android-Smartphone, das eine kommerzielle App nutzte, die am Helmholtz-Zentrum in München bereits unter Laborbedingungen getestet wurde, außerdem ein iPad mit einer weiteren kommerziellen App aus Frankreich. Als Goldstandard dienten ein geeichtes Dosimeter mit Ionisationskammer und eines der moderneren elektronischen Personendosimeter, die Radiologen im Alltag einsetzen. „Wir konnten zeigen, dass es prinzipiell möglich ist, mit Hilfe der Smartphones ionisierende Strahlung zu messen“, so Stamm. Die kalibrierbare App aus München schnitt dabei klar besser ab als die französische App.

    Als professionelle Personendosimeter für eine amtliche Personendosimetrie sind die Geräte dagegen bisher eindeutig nicht geeignet. Der Grund sind nicht die Apps, sondern die baulichen Besonderheiten der Smartphones und Tablet-PCs: Der Kamerasensor ist streng in eine Richtung ausgerichtet. Entsprechend liefert er dann und nur dann brauchbare Daten, wenn er korrekt auf die Strahlenquellen ausgerichtet ist. Stamm: „Wenn das Gerät um 45 Grad gekippt wird, ändern sich die Messwerte teilweise erheblich. Die Messungen sind also extrem richtungsabhängig, was eine zuverlässige Dosimetrie unter Alltagsbedingungen unmöglich macht.“
    http://www.drg.de/de-DE/928/klappt-m...geiger-zaehler

    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell...013-06-03.html

  6. #26
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Grins-darum teste ich es ja und möchte sehen ob das was ist und wie was wo wenn
    es misst oder eben nicht. Kostet 4 Euro und ist mir der "Spass" wert.
    Es gab auch günstigere, aber das was ich gewählt habe ist das vom Entwickler
    an der Uni der auch all die Test durchgeführt hat.
    Ist es halbwegs was, kann man sogar eigene Grenzwerte eingeben und das App
    schlägt dann Alarm.

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  7. #27
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    PRISM Break

    Sag NEIN zu globalen Spionageprogrammen wie PRISM, X-Keyscore oder Tempora. Stopp die Verfolgung Deiner Onlineaktivitäten durch Regierungen mithilfe von Verschlüsselung und freien Softwarealternativen.

    Quelle: https://prism-break.org/#de
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
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  8. #28
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    Linux Mint ist einfach toll

    Wenn einem derzeit die Werbeprospekte von Saturn, Aldi, etc. ins Haus flattern, dann scheint es nur noch das kostenlose W10 zu geben. Bekanntermaßen ist das ein Spionageprogramm! Hat sich auch schon rumgesprochen und nun werden diverse Anti-Spionageprogramme, teilweise kostenlos, die mal mehr und mal weniger erfolgreich, aber auch nicht unbedingt durchsichtig sind, angeboten. Es bleibt die Arbeit und eine gewisse Unsicherheit!

    ...und ein mögliches (nötiges!) Umdenken findet aufgrund persönlicher Bequemlichkeit und Faulheit nicht statt!

    Vergangenen August habe ich darauf hingewiesen, "Windows 10 ist ein Spionagesystem" und davor gewarnt, es zu nutzen, wenn man seine Privatsphäre schätzt. Das gleiche trifft übrigens auf die Vorgängerversionen von Microschrott zu. Heute will ich Euch meine Erfahrung mit einer realistischen Alternative berichten. Es handelt sich um Linux Mint. Ich kann gleich verraten, ganz klar ist die neueste Version 17.3 der beste Linux Desktop bei weitem und bietet fast alles was w10 hat, dabei sogar viel mehr.


    Ich habe mich schon länger von den Produkten des Mikrosaftladens verabschiedet und benutze die verschiedenen Linux-Derivate. Wegen der Anschaffung neuer Hardware habe ich mich entschieden, Linux Mint diesmal zu installieren und zu probieren. Im Dezember wurde die Linux Mint Version 17.3 Distribution freigegeben und ich war sehr neugierig, wie sie sich "anfühlen" und verhalten würde. Gleich vorweg, so eine einfache und fehlerfrei Installation auf einer nagelneuen Hardware, habe ich noch nie erlebt. Alle Geräte wurden sofort vom Kernel erkannt und liefen einwandfrei.

    Da bei einer Neuanschaffung von Hardware diese bereits mit dem Betriebssystem des Monopolisten installiert ist, in meinem Fall w10, nutzte ich diese, um die neueste Mint-Distribution runter zu laden. Anschliessend verkleinerte ich die Win-Partition auf ein Minimum und erstellte eine neue grösstmögliche Partition für Mint. Dann kopierte ich Mint auf einen USB-Stick und machte daraus ein boot-fähiges Betriebssystem. Mint startete sofort vom Stick und voila ich sah zum ersten Mal die neue Oberfläche, frisch und sauber wie Pfefferminz. Die installation von Mint auf der vorgesehenen Partition lief dann zügig ab und mein neuer Laptop läuft jetzt im dual-boot.

    Nach meiner bisherigen Erfahrung muss ich sagen, die Entwickler von Linux Mint haben gezeigt, sie haben die Vision und sind willens, das bestmögliche Erlebnis mit einer Benutzeroberfläche zu realisieren. Die Version 17.3 oder Cinnamon, ist nicht nur die geschliffenste in der Linux-Welt, sie ist für mich die sauberste und ausgefeilste überhaupt, Punkt. Mag jetzt etwas übetrieben klingen, aber sie ist wirklich die gründlichst durchdachte und benutzerfreundlichste die ich je verwendet habe, ob Linux, Fenster oder Apfel. Und das grösste ist, Mint läuft schnell und ist sehr stabil, aber das sind wir von Linux eh gewöhnt.

    Ich meine mit geschliffen, nicht einen Bildschirm vollgestopft mit optischen Gags, sondern im Gegenteil, Mint ist sehr unaufdringlich, aber bietet alles was man sich von einem virtuellen Schreibtisch wünscht: einfach, handlich, intuitiv und nützlich. Wer Win beherrscht, ist sofort auch bei Mint zu Hause. Alles ist an seinem gewohnten Platz, aber besser. Was bei Win10 erst jetzt angeboten wird, gibt es bei Linux schon lange. Einer der wichtigsten Punkt dabei ist für mich, Mint schickt keine Daten meines Nutzungsverhaltens zu Big Brother, so wie die Spionagestation Win10 es tut.



    Also ich muss wirklich ein grosses Kompliment dem Hauptentwickler Clément Lefebvre und seinem Team aussprechen. Sie haben eine tolle Leistung erbracht und ein fantastisches Produkt geschaffen. Und das sogar lizenzfrei, gratis für jedermann und nur auf Spendenbasis. Daran sieht man, wenn genung finanzielle Unterstützung durch Spenden zusammenkommt, dann kann eine engagierte Mannschaft die tollsten Sachen erschaffen, besser als ein Konzern.

    Was mich am meisten beeindruckt, ist die Kompatibilität mit neuester Hardware und die Anwendungsverwaltung. Das heisst, die Hardware wird bereits ab neusten Kernel unterstützt und das Suchen, Finden, Installieren und Verwalten von Tausenden Applikationen, die es auch gratis für Linux gibt, ist so simple geworden. Was will man mehr?

    Also, Linux Mint bietet eine wirklich empfehlenswerte Alternative und es gibt jetzt keinen Grund und auch keine Ausrede mehr, das Monster von Redmont noch weiter mit Geld und Privatdaten zu füttern.

    Wisst ihr was der Insider-Witz in der IT-Branche ist? Das neue Win10 und der Browser Edge werden am meisten dafür benutzt, um eine Linux-Distribution herunter zu laden!
    Alles neu? Nein!!!

    http://www.iknews.de/2014/11/29/linu...st-einem-jahr/

    LG
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  9. #29
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    Digitale Selbstverteidigung ist kein Verbrechen, sie ist eine Pflicht

    In Zeiten einer staatlichen vollumfassenden Überwachung, gehört die digitale Selbstverteidigung zur obersten Bürgerpflicht. Die Systeme der Dienste werden immer Leistungsfähiger, die Speicher immer größer und die Budgets sprengen jede Vorstellungskraft. Im Hinblick auf diesen Zustand zu resignieren ist eben so falsch, wie zu akzeptieren dass nur Kriminelle ein Interesse an Anonymität haben. Bei einem tatsächlichen Faktencheck wird sehr deutlich, der gigantische Aufwand und damit verbundene Verlust der Privatsphäre stehen in keinem Verhältnis zu augenscheinlichen Erfolgen. Es ist Zeit aufzurüsten und die Kosten der Behörden so weit zu steigern, dass es nicht mehr möglich ist die globale Überwachung aufrecht zu erhalten. Noch vor einigen Jahren war Privatsphäre und Anonymität ein Privileg von Hackern, Computerspezialisten oder solchen die sich jene leisten konnten. Das hat sich sehr stark verändert. Sehr viele einfache Mittel helfen heute auch unbedarften Nutzern, sich dieser Möglichkeiten zu bedienen. Man muss es nur machen.
    Ich war überrascht wie viele Leute tatsächlich umgestiegen sind, nachdem ich 2013 die Artikel zur Installation von Linux veröffentlicht hatte.
    Seit dem nutze ich selber fast ausschließlich diese Software. Im Gegensatz zu IOS oder Windows, ist es keine Blackbox. Unzählige Programmierer sehen den Code ein und arbeiten gemeinsam daran es komfortabler und einfacher zu gestalten. Für mich besteht im Nutzen kaum noch ein Unterschied zu Windows.
    Damals wies ich auch darauf hin, dass man sehr einfach einen Tor-Browser installieren kann. Was wenn man ihn richtig benutzt einen erheblichen Schutz der Privatsphäre bringt. Diesen Browser kann Jeder nutzen egal welches Betriebssystem er betreibt.
    Unter https://www.torproject.org/download/download.html.en lassen sich die entsprechenden Versionen herunterladen.
    Je mehr Menschen Tor benutzen und auch selbst Nodes zur Verfügung stellen umso schwieriger wird es für all die Datenkraken da draußen. Ob nun Regierungen, Dienste, Verbrecher oder Konzerne. Wobei in den Kategorien die Grenzen -meiner Meinung nach – verschmelzen.
    Spannend ist wie sich die Berichterstattung zum Thema Tor und Anonymität verändert hat.
    Eigentlich ist Tor der Einstieg ins „Deep Web“. Dieser Begriff klingt interessant und könnte auch neugierig machen. Stattdessen wird in den Medien eigentlich nur noch vom „Darknet“ dem dunklen Netz gesprochen. Drogen, Waffen, Kinderpornographie sind immer im selben Kontext zu lesen. Dahinter ist durchaus Kalkül zu erwarten.
    Natürlich werden Deep Web und Darknet auch für kriminelle Eigenschaften benutzt, das trifft allerdings auch für Flugzeuge, Schiffe, Autobahnen und alles andere zu. Geht man deshalb so weit all das zu verbieten oder als schlecht darzustellen? Es wäre ja auch absurd. Waffen, Drogen und all das werden schon illegal verkauft soweit es diese Dinge gab. Kriminelle finden immer Mittel und Wege um die Geschäfte abzuwickeln.
    Eigentlich ist es bereits absurd, das Regierungen – angebliche Demokratien – die Bürger nicht nur dazu nötigen sich die Privatsphäre zurück zu erobern, sondern auch noch immense Summen von Steuergeldern dafür abzweigt. Die deutsche Regierung schützt die eigenen Bürger nicht nur nicht, sie kollaboriert mit fremden Ländern im Ausverkauf der Daten. Dazu bemühe ich gerne wieder ein Zitat:
    „Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“
    Das Feedback von Lesern zu Linux gibt mir Hoffnung, dass es Menschen gibt die nicht bereit sind einfach aufzugeben.
    Ich bitte darum Kommentare die destruktiv sind zu unterlassen. Je mehr Menschen Dienste wie Tor nutzen, umso exponentieller wird der finanzielle Aufwand für die Regierungen um Daten zu fischen. Die Nutzung ist mitterweile so unkompliziert, dass es fast sträflich ist das Angebot nicht zu nutzen.
    Nebenbei schützt man sich noch vor der Neugier der Konzerne und hält die eigene Zukunft so privat wie möglich. Machen ist besser als wollen, meine Damen und Herren.
    Carpe diem
    PS: Man sollte den Tor Browser nur von der Originalseite herunterladen um Kompromittierungen zu vermeiden.

    Quelle: http://www.iknews.de/2016/11/28/digi...-eine-pflicht/
    Liebe Grüße
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