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Thema: E10 - die Macht der Autofahrer

  1. #21
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    Re: E10 - die Macht der Autofahrer

    Hallo Leute,
    Ihr seid super!!
    Mal schauen was ich in meiner region organisieren kann.

    Lg
    olaf
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  2. #22
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    Re: E10 - die Macht der Autofahrer

    jepp, nicht das ich auch noch zum wutbürger werde


    dazu von http://www.michaelwinkler.de :
    Es ist so einfach, etwas gegen den Hunger in der Dritten Welt zu tun: Super Plus tanken, damit nicht noch mehr Lebensmittel als Bioalkohol verbrannt werden!

    Warum ich diesen Satz voranstelle? Nun, der "Benzin-Gipfel" hat stattgefunden und die Regierung hat beschlossen, daß sich die Bürger gefälligst zu fügen haben. Wir sind schließlich eine Demokratie, das heißt, was die Obrigkeit beschließt, haben alle zu akzeptieren. Vielleicht hätte ja das Brüderle von der FDP noch eingelenkt, doch der Röttgen von der CDU braucht unbedingt etwas, mit dem sein Name verknüpft werden kann. Die letzte große Entscheidung gegen den Willen der Wähler, Merkels total verkorkstes Dosenpfand, wurde schließlich auch umgesetzt, auch wenn da jahrelang nachgebessert werden mußte.

    Immerhin, man möchte das alles besser kommunizieren. Die unverbindlichen Listen, welche Autos das Zeug vertragen, sollen künftig an den Tankstellen ausliegen. Eine Garantie, daß Ihr Motor sich auch an diese Liste hält, gibt Ihnen niemand, schon gar nicht die Regierung, die Ihnen E10 aufzwingen möchte. Das ist wie mit dem Ruder-Achter, bei dem ein Mann rudert und acht Deppen Anweisungen geben. Der wird garantiert schneller, wenn die acht Steuerleute ihre Anweisungen besser kommunizieren. Denkt wenigstens Röttgen - ob der immer noch bei der NRW-Wahl als Spitzenkandidat antreten möchte?

    gruß andy
    Geändert von Martin (11.09.2012 um 16:32 Uhr)
    Mein persönlicher Bildungsauftrag lautet nicht, Ihnen das Denken abzunehmen, sondern Sie dazu anzuleiten...

  3. #23
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    Monsanto

    Was hat E10 mit Genmanipulation zu tun?

    Motoren können mit E10 fahren, vorausgesetzt, sie sind darauf ausgelegt. Ich habe bereits Anfang der 60er Jahre im 20. Jahrhundert einen Opel Blitz gefahren, der auf Methangas umgeschaltet werden konnte, also in einer Zeit, in der Blinker noch Winker waren, die ausgeklappt wurden. Die mit der Umschaltung auf Methan verbundene Leistungseinbuße veranlasste uns, bei den Fahrten im Bergischen Land auf Gas umzusteigen, wenn es bergab ging. Aber damals waren auch Ölwechsel wesentlich öfter erforderlich, als das heute ist. Damals wurden die Motoren und alles Zubehör auch in Deutschland und der größte Teil davon direkt bei den Herstellern gefertigt. Heute kommt das Zubehör aus dem Ausland, zum großen Teil aus dem asiatischen Raum. Ob die Schläuche und Dichtungen wirklich die aggressiveren Beimengungen vertragen, wird sich zeigen. Richtig ist, dass in den USA seit langer Zeit Autos mit verschieden hohen Konzentrationen von Ethanol-Beimengungen fahren. Richtig ist aber auch, dass die Republikaner gerade versuchen, die Quersubventionen für den zur Ethanolherstellung benötigten Mais (zum großen Teil aus genmanipulierten Maissorten mit Roundup von Monsanto) zu kippen.

    Richtig ist, dass wir seit 2002 bereits E5 fahren. Aber wer hat 2002 mitbekommen, das da Lebensmittel in den Sprit gefüllt wurden? Sicher, es gab schon das Internet, aber die Vernetzung damals war nicht mit der heutigen zu vergleichen und private Haushalte mit einem PC waren noch eher selten. Heute hat die Mehrheit der Bevölkerung Internet, mittel PC, Tablet oder gar dem Handy. Damit ist die Informationsschiene erheblich breiter geworden. Aber was noch fehlt, ist die Erkenntnis der Verzahnung. Politik funktioniert wie ein Uhrwerk. Scheinbar von der einen Sache völlig losgelöste Dinge ergeben im Kontext mit anderen Ereignissen gesehen plötzlich ein völlig anderes Bild. Diese Verzahnung ist ja inzwischen längst nicht mehr auf Deutschland beschränkt, weil die meisten Entscheidungen in Brüssel getroffen werden.

    In Brasilien kann man alles tanken, bis zu E100 oder E85. Aber die Auswirkungen für die arme Bevölkerung in Brasilien wurden anschaulich im Spiegel, Ausgabe Nr. 16 von 1981 geschildert. Riesige Monokulturen mit Zuckerrohrpflanzungen.

    Kommen wir nun zu E10. In E10 ist kein BIO und es spart kein CO2 ein, aber, so dachten unsere Politiker, das macht sich gut als Argument. CO2-Reduzierung würde anders laufen. Wie meinte Röttgen? Tempolimit ist nicht drin, denn der deutsche Autofahrer soll nicht bevormundet werden.

    Aber E10 ist keine Bevormundung der Autofahrer, sondern ein Angebot, so der Originalton von Röttgen. Eine Mehrheit lehnt aber E10 ab, hat er das nicht mitbekommen? Hier wird einmal mehr deutlich, welche aufgeblasenen Popanze in deutschen Regierungsämtern sitzen. Offenbar haben sie noch immer nicht begriffen, dass man mit reinen Sprechblasen keinen Blumentopf mehr bei einer vernetzten Bevölkerung gewinnen kann. Werfen wir einen Blick auf die angeblichen Bedingungen für die Mineralölwirtschaft.

    Die Mineralölwirtschaft soll einen Anteil von durchschnittlich 6,25% an Beimischung aus nachwachsenden Rohstoffen verkaufen, sonst sollen Strafzahlungen erhoben werden. Die Mineralölwirtschaft äußert "verzweifelt", dann müsse sie die Spritpreise erhöhen, wenn sich E10 nicht verkaufen lässt. Merkt niemand diesen Unsinn im Zusammenhang? Wenn ein Produkt vom Käufer nicht angenommen wird, können Unternehmen nicht gezwungen werden, es dennoch in einer nicht absetzbaren Menge herzustellen. Jede Strafzahlung in Deutschland würde der Europäische Gerichtshof sofort wieder kippen, und man kann sicher sein, dass die Mineralölwirtschaft klagen würde. Wenn aber die Mineralölwirtschaft die Preise mit dem Argument von Strafzahlungen erhöht, wer merkt dann noch, dass er einem Joke aufgesessen ist?

    Das ist wie beim Fußball, hat man die Schiedsrichter gekauft, kann man die Spiele nach Belieben dirigieren.

    Gäbe es heute noch richtige Reporter, würden diese auch mal nachhaken, was es mit den Vorhaben, genmanipulierte Pflanzen in Futtermitteln und auch eine "teilweise" Kontaminierung von Saatgut mit genmanipuliertem Saatgut zuzulassen. EU-weit lehnen mehr als 70% genmanipulierte Lebensmittel ab, aber das stört offenbar weder Frau Aigner, noch die EU-Politiker. Wann, so sollte man sich fragen, kommt Monsanto auf dem Umweg über die Ethanolherstellung dazu, seine Produkte durch die Hintertür Ethanol bei uns flächendeckens einzuführen? Die Weichen werden offensichtlich gerade in der EU und in Deutschland gestellt, denn da meldet sich z. B. derzeit Foodwatch mit einem Newsletter zu Wort:

    Hallo und guten Tag, 09.03.2011

    die überwiegende Mehrheit der Verbraucher lehnt Gentechnik im Esen ab. Einer 2010 geführten Umfrage der Europäischen Kommission zufolge werden es in den meisten europäischen Ländern sogar kontinuierlich mehr. In Frankreich sind es überwältigende 84 Prozent und auch in Deutschland möchten immerhin 78 Prozent keine Gentechnik auf ihrem Teller. Dafür gibt es gute Gründe: Niemand weiß, was diese Technologie langfristig bewirkt. Das werden erst unsere Kinder und Kindeskinder erfahren! Welche Folgen die Eingriffe ins Erbgut von Nahrungsmittelpflanzen haben, lässt sich erst nach Generationen feststellen. Doch die großen Gentechnikkonzerne wie Monsanto fahren Jahr für Jahr Rekordgewinne ein. Mit anderen Worten: Die Konzerne verdienen prächtig, aber die Natur ist ihr Versuchslabor und wir spielen die Versuchskaninchen!

    Den Politikern scheint das allerdings völlig egal zu sein, denn nun haben die EU-Mitgliedsländer - also auch die "Verbraucher"ministerin aus Deutschland, Frau Aigner - beschlossen, dass künftig noch mehr Gentechnik als bisher in unserem Essen landen soll. Ab diesem Sommer dürfen Gen-Pflanzen, die noch nicht mal die bisher vorgeschriebene Sicherheitsprüfung durchlaufen haben, an das Vieh verfüttert werden. Das ist unfassbar: Nicht mal die - nicht gerade als gentechnikfeindlich bekannten - USA dulden Bestandteile von Genpflanzen, die nicht von den eigenen Behörden getestet worden sind! Hier geht es weiter zum Original-Newsletter mit der gesamten Aussage

    Auch Campact ruft zu einer Aktion bzgl. genmanipuliertem Saatgut auf. Dort heißt es:

    Kaum hat Brüssel die Nulltoleranz für nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) im Futtermittel gekippt, schon wollen einige Bundesländer das Reinheitsgebot im Saatgut aufweichen. Dazu liegt ein Antrag des Agrarausschusses beim Bundesrat, über den am 18. März 2011 abgestimmt werden soll. Doch nur garantiert sauberes Saatgut bannt die Gentechnik vom Acker und vom Teller.

    Die Agrarminister von Baden-Württemberg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben den Antrag in den Bundesrat eingebracht. Sie fordern von der Bundesregierung eine rasche Gesetzesvorlage, die die geltende Nulltoleranz für gentechnisch veränderte Organismen im Saatgut durch eine "für alle Wirtschaftsbeteiligten praktikable technische Lösung" ablöst. Das heißt im Klartext: Sie wollen einen Grenzwert für gentechnische Verunreinigung. Hier geht es weiter zum gesamten Original-Newsletter

    Ein Schelm, wer dahinter Zusammenhänge mit E10 vermutet. Man sollte sich von dem Gedanken verabschieden, dass Politiker dumm oder inkompetent sind. Na ja, inkompetent vielleicht schon, denn die eigentliche Arbeit machen ja die Leute im Hintergrund und in den wichtigen Ministerien werden sie "beraten" von den von Schily integrierten Vertretern der Lobbyisten, die die Gesetzgebung maßgeblich und im Interesse ihrer Lobbygruppe mitgestalten. Deshalb darf vermutet werden, dass das Wissen einer Menge Abgeordneter nicht über das hinausreicht, was auch in den Hochglanzbroschüren verkündet wird. Ist ja verständlich, denn die Suche nach lukrativen Nebentätigkeiten oder die Arbeit im nebenher/hauptamtlich betrieben eigenen Laden nimmt schließlich viel Zeit in Anspruch. Auch die "ehrenamtliche" Tätigkeit eigener Lobbyarbeit, um bei der nächsten Wahl auch wieder oben dabei zu sein, nimmt viel Zeit in Anspruch. Aber fehlendes Detailwissen ist nicht mit Dummheit gleichzusetzen, sondern beweist lediglich Desinteresse, wenn Detailwissen für den Job eigentlich erforderlich wäre. Wie meinte kürzlich ein Kaberattist über zu Guttenberg sinngemäß? Er habe 7 Jahre lang gelogen und betrogen. Gibt es eine bessere Voraussetzung für einen Spitzenjob in der Politik?

    Quelle:
    http://www.flegel-g.de/2011-03-11-E10-und-Genmanipulation.html
    LG
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  4. #24
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    Re: E10 - die Macht der Autofahrer

    Deutsche ganz 'nachhaltig' gegen E-10-Schwindel

    Diese Art von "Nachhaltigkeit" gefällt der Bundesregierung überhaupt nicht: der Widerstand in der Bevölkerung gegen E-10 bleibt nachhaltig stark trotz aller propagandistischen Bemühungen, den neuen Biosprit doch noch an den Mann oder die Frau zu bringen. Immer häufiger taucht in den Diskussionen das Argument auf, daß die Menschen es für unverantwortlich halten, Nahrungsmittel für Kraftstoff zu verheizen.

    Eine Blitzumfrage für die ARD nach dem E-10-Krisengipfel vom Dienstag in Berlin ergab, daß weiterhin 61 Prozent der Befragten es für besser halten, wenn man den Biosprit wieder aus dem Handel nähme, nur 27 Prozent halten ihn für sinnvoll.

    Und so verrückt, daß man sich sein eigenes Auto ruiniert, nur um der Regierung einen Gefallen zu tun, sind die meisten Bundesbürger auch nicht. Nicht einmal alle Befürworter würden E-10 auch in ihren Tank füllen-nur 10 Prozent aller Befragten wollen das tun. Also: selbst fast zwei Drittel der E-10-Befürworter wollen das Risiko nicht eingehen, daß ihr Auto an dem "grünen Sprit" Schaden nimmt.

    Zu denen, die zum Biosprit deutlichen Abstand halten, gehört auch die Polizei des Bundeslandes Schleswig-Holstein. Die tankt weiterhin Superbenzin in den Teil ihres 1200 Fahrzeuge umfassenden Fuhrparks, der nicht mit Diesel fährt. Die Polizei, die wegen der kritischen Haushaltslage des Landes überall einsparen muß und ohnehin finanzielle Probleme hat, ihre Wagen instandzuhalten und gar nicht daran denken kann, bessere Fahrzeuge anzuschaffen, will nicht auch noch Motorschäden der alten Fahrzeuge durch E-10 riskieren! "Bevor wir einen Teil unseres Fuhrparks lahmlegen oder größere Reparaturen riskieren, gehen wir auf Nummer Sicher", sagte Polizeisprecherin Jessica Wessel am 10. März in Kiel.
    Quelle:
    http://bueso.de/node/9678

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  5. #25
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    Re: E10 - die Macht der Autofahrer

    Bleibt standhaft, Leute, kein Essen in den Tank!

    Autofahrer verschmähen Biosprit E10 weiterhin



    Die meisten Autofahrer verschmähen weiterhin den sogenannten Biosprit E10. Weil stattdessen weiterhin traditionelles Superbenzin getankt werde, komme es dafür "flächendeckend zu befristeten Versorgungsengpässen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV), Klaus Picard, der "Bild"-Zeitung vom Donnerstag.

    Es gibt momentan zu wenig Superbenzin

    Er räumte ein, dass an den betroffenen Tankstellen dann nur noch E10 im Angebot sei. "Die meisten Autofahrer lehnen E10 weiter ab, es gibt einfach zu wenig Superkraftstoff am Markt", sagte Picard dazu weiter.

    Hauptsächlich wird E10 produziert

    Der Mineralölwirtschaftsverband wies darauf hin, derzeit würden die Raffinerien zu 80 Prozent E10 und nur zu 20 Prozent Super Plus produzieren. Letzteres reiche nicht, um die große Nachfrage zu decken, die Verteilung könne jedoch nicht ohne Weiteres geändert werden, hieß es laut "Bild" weiter. Dem Blatt zufolge kaufen die Mineralölkonzerne inzwischen traditionelles Superbenzin in Holland und Polen auf, um die deutschen Tankstellen noch beliefern zu können. Die Folge seien hohe Kosten und hohe Preise.

    ACE fordert günstigere Steuer auf Biosprit E10

    Der Auto Club Europa forderte von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) einen Steuerrabatt auf den sogenannten Biosprit. "Brüderle sollte sich für eine ermäßigte Mineralöl-Steuer auf E10 stark machen", zitierte "Bild" ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner.
    E10 weiterhin umstritten

    Dem Kraftstoff E10 werden zehn Prozent Bioethanol beigemischt, doppelt so viel als bei traditionellen Kraftstoffen. E10 ist umstritten, weil einige Motoren die höhere Ethanolbeimischung nicht vertragen. Zudem gibt es Berichte über mögliche Langzeitschäden auch bei den übrigen Motoren. Der ökologische Effekt von "Biosprit" ist umstritten. Umweltschützer befürchten einen Verdrängungseffekt zu Lasten des Anbaus von Lebensmitteln und eine Zerstörung von Wäldern und anderen Naturräumen.

    Tanken Sie inzwischen E10?
    Es haben 3221 Besucher abgestimmt

    Ja, wieso nicht.
    4.8% (153 Stimmen)

    Nur, wenn ich muss.
    5.5% (178 Stimmen)

    Nein, grundsätzlich nicht.
    86.6% (2788 Stimmen)

    Vielleicht in Zukunft.
    2.9% (95 Stimmen)

    Keine Ahnung.
    0.2% (7 Stimmen)
    Quelle:
    http://auto.t-online.de/e10-autofahr...45047972/index

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  6. #26
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    Re: E10 - die Macht der Autofahrer

    Und wieder mal ein Spielchen nach dem Motto, der seriösen (aber trotzdem nach eigenen "günstigen" Kriterien erstellten) Statistik vom berühmten "Stern" und der noch berühmteren "DEKRA" müßt Ihr jetzt aber wirklich glauben.
    Die nächste Statistik wird uns wahrscheinlich glauben machen wollen, dass sich durch E10 der Verbrauch halbiert!

    Ist es nicht schön, wenn einem die Presse "gehört" ....... ???

    Test bei "Stern.tv": Weniger Verbrauch mit E10

    Viele Autofahrer lassen den Biosprit E10 immer noch links liegen und tanken lieber das teurere Super oder Super Plus. Durch den höheren Bioethanolanteil gehen Experten von einem leicht steigenden Verbrauch aus - ein DEKRA-Test im Auftrag von "Stern.tv" will das Gegenteil bewiesen haben. Der Wirrwarr um den Biosprit scheint kein Ende zu nehmen.

    Erste Hürde - an welcher Tankstelle findet man E10?

    Die vielen Klagen im Internet über Motorenprobleme und erhöhten Verbrauch durch E10 verwundern angesichts der Tatsache, dass der Biosprit an den Tankstellen der Bundesrepublik wohl selten anzutreffen ist. Schließlich wurde bislang nur die Hälfte der Tankstellen mit E10 beliefert. Schon im Februar hatten Stichproben des ADAC allerdings ergeben, dass in vielen Tanks kein reines E10 vorhanden war: An dreizehn bayerischen Tankstellen lag der tatsächliche Ethanolgehalt bei zwölf Proben jeweils unter fünf Prozent - es war also E5. Auch die Tester von "Stern.tv" hatten ihre liebe Mühe und Not, reines E10 zu finden. Bei 18 Proben kamen sie auf einen durchschnittlichen Ethanolgehalt von nur 6,3 Prozent.

    Biosprit E10 von DEKRA auf dem Prüfstand gemessen Yyeeeehhaaaa !!!

    Der neue Sprit E10 soll einen geringeren Energiegehalt haben. Die Folge: Man braucht mehr Benzin für die gleiche Strecke. Wie viel Prozent das ausmacht, ist noch nicht klar. Bei Tests der "Autobild" sollen es fünf Prozent gewesen sein. Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft hält maximal zwei Prozent Mehrverbrauch für möglich. Bei "Stern.tv" wurden schließlich zwei Testwagen mit E10 befüllt und zur DEKRA auf den Prüfstand geschickt. Die Tester wollten herausfinden, wie hoch der Mehrverbrauch auf 100 Kilometer wirklich ist.

    Überraschung: Beim Test mit E10 sogar sparsamer

    Ein Opel Corsa mit 80 PS kam mit einer Tankfüllung E10 beim DEKRA-Test auf einen durchschnittlichen Verbrauch von 6,6 Litern und liegt damit gleichauf mit dem Super 95. Nur mit dem teureren Super Plus ließ sich noch ein Zehntel Liter Sprit sparen. Da E10 bis zu 8 Cent billiger ist, können so beim Tanken gegenüber dem Super Plus mehr als zwei Euro gespart werden. Noch deutlicher wird das Ergebnis laut "Stern.tv" mit einem leistungsstarken Motor: Ein Mini Cooper S mit 184 PS verbrauchte im Schnitt 6,7 Liter E10 - mit dem teuren Super 102 waren es 6,8, mit Super 95 gar 7,1 Liter. Das ergibt eine Ersparnis von über sieben Euro pro Tankfüllung.
    E10: Mehrverbrauch oder Minderverbrauch?

    Welchen Aussagewert diese und andere Tests (wie der o.g. von "Autobild") haben, wird die Zukunft zeigen. Die Raffinerien produzieren derzeit zu 80 Prozent E10 und nur zu 20 Prozent Super Plus. Durch den Boykott von E10 kommt es vermehrt zu Versorgungsengpässen bei E5 - und vielen Autofahrern wird nichts anderes übrig bleiben, als den Biosprit zu tanken.

    E10 vielleicht günstiger, aber nicht besser für die Umwelt

    Bleiben die Probleme mit E10, die vorerst nicht wegzudiskutieren sind: Einige Autofahrer können aufgrund alter Motoren die höhere Ethanolbeimischung nicht tanken, ohne Motorschäden zu riskieren. Zudem gibt es Berichte über mögliche Langzeitschäden auch bei anderen Motoren. Auch der angebliche ökologische Effekt von E10 ist allem Anschein nach nicht gegeben: Große Anbauflächen für Weizen, Zuckerrüben und Mais werden benötigt, doch diese Nahrungsmittel werden zu Benzin verarbeitet. Umweltschützer befürchten eine Zerstörung von Wäldern und anderen Naturräumen. Der Umwelt wäre mit einfachen Mitteln besser geholfen: Autos mit kleineren Motoren und weniger Verbrauch, Tempolimits auf den Autobahnen oder einfach mal das Auto stehen zu lassen. Genug Diskussionsstoff ist vorhanden, und nach wie vor will die Mehrheit der Autofahrer kein E10 tanken: Die Debatte um den Biosprit nimmt vorerst kein Ende.
    Quelle:
    http://auto.t-online.de/e10-test-erg...45071960/index

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  7. #27
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    Re: E10 - die Macht der Autofahrer

    E10: Kraftstoff wird nicht verbilligt

    Das Finanzministerium sieht keine Notwendigkeit für einen Steuerrabatt auf den umstrittenen Kraftstoff E10. Die Mineralölbranche fordert dagegen eine solche Steuersenkung. "Soweit ich das wahrgenommen habe, ist ja die mangelnde Akzeptanz des E10-Benzins, wenn sie überhaupt besteht, nicht auf den Preis an der Zapfsäule zurückzuführen, sondern auf andere Vorbehalte", sagte ein Ministeriumssprecher. "Insofern sehe ich nicht recht den Sinn dieser Forderung."

    E10: Steuersenkung gefordert

    Die Mineralölbranche verlangte eine "faire" Besteuerung. Der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbands, Klaus Picard, sagte der "Bild"-Zeitung: "Entsprechend des geringeren Energiegehalts fordert die Mineralölindustrie eine Senkung der Energiesteuer für E10 um zwei Cent."
    Autofahrer nach wie vor verunsichert

    Viele Autofahrer sind verunsichert, ob die Benzinmotoren ihrer Autos den zehnprozentigen Ethanol-Zusatz im Sprit vertragen. Bei einem Benzingipfel hatten Politik und Wirtschaft vereinbart, die Verbraucher besser zu informieren.

    E10 in vielen Teilen nicht vorhanden

    Im Osten und im Süden des Landes trifft der Autofahrer beim Tanken auf E10 - und meidet den Sprit weiter. Im Norden und Westen von Deutschland wird weitgehend kein E10 verkauft.

    Quelle: http://auto.t-online.de/e10-kraftsto...45250512/index
    Ich hätte da einen an Politik und Industrie:
    Nehmt die Scheiße endlich vom Markt und gesteht den Fehler ein!

    LG
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  8. #28
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    Re: E10 - die Macht der Autofahrer

    @arewe?
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  9. #29
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    Re: E10 - die Macht der Autofahrer

    Hi,

    @arewe? Damit gebe ich dir völlig Recht. Weg mit der Plörre die kein Mensch tanken möchte.

    Ich hab mir mal die Zeit und Mühe gemacht, und bei uns in der Gegend einige Tankstellen angeschaut. Komischerweise sind sehr viel Zapfsäulen mit alten Super E5 "angeblich defekt" oder es sei "ausverkauft" und es käme so schnell auch kein neues Super E5 herein.

    SCHEIßE MANN, für wie bescheuert halten DIE uns eigentlich, das man uns nun auf diese Weise dazu nötigt, das Zeug endlich in unsere Tanks zu schütten .

    Tankt die Scheiße doch selber, aber nein, EUCH kommt das Zeug ja nicht in die Autos, habt Ihr auch per Anordnung verbieten lassen, das Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen und auch eure eigenen Dienstwagen das nicht tanken sollen/dürfen, da es wird ja nicht gut von den Autos vertragen . Noch besser Sauft doch das Alkoholzeugs zünden euren Pf... an und schießt euch selber ins All, damit tut ihr der Menschheit einen ganz großen Gefallen


    Sorry, ich musste heute mal Dampf ablassen. Entschuldigt mich bitte
    Irgendwann wird die Wahrheit herauskommen, dann werden viele aus ihrer heilen "Scheinwelt" erwachen...

    Alle meine gemachten Beiträge basieren auf das GG Art. 5 und 21 i.V. GG Art. 20

  10. #30
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    Re: E10 - die Macht der Autofahrer

    Zitat Zitat von Ghostrider 2012
    Ich hab mir mal die Zeit und Mühe gemacht, und bei uns in der Gegend einige Tankstellen angeschaut. Komischerweise sind sehr viel Zapfsäulen mit alten Super E5 "angeblich defekt" oder es sei "ausverkauft" und es käme so schnell auch kein neues Super E5 herein.
    muss mal gugge, ob das bei uns in südhessen auch so einschlägt.

    sollte das der fall sen, muss ich mal überprüfen, ob ich auf 500-600 t€uro umsatz in der woche verzichten kann. wenn ich kein normalo-sprit (nur E10) bekomme, bin ich nicht mehr fähig, den o.g. umsatz/woche einzufahren. das sind immerhin ca. 2000 t€uro/monat.

    dann werde ich bei der ensprechenden instanz, die den E10 verordnet hat, den entgangenen umsatz/verlust wohl einklagen müssen.
    versteht sich von selber, dass ich dann natürlich auch viel weniger steuern abgeben kann.
    um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
    um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.


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