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Thema: mensch vs tier

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von m.A.o
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    mensch vs tier

    eine frage, die mich manchmal beschäftigt, wenn ich irgendwo eine doku sehe, die sich über die tierwelt und/oder den menschlichen werdegang auslässt. (oder jetzt gerade mal die hier verlinkte doku viewtopic.php?p=26135#p26135)

    vor jahren, als ich noch mehr TV genossen habe und verschiedene dokumentationen über leben auf unseren planeten gesehen habe, habe ich mich oft gefragt, weshalb die sache mit dem nachwuchs beim menschen soooo extrem schwieriger und komplizierter ist, als in der tierwelt.

    wenn in der tierwelt (säugetiere) nachwuchs kommt, dann kann dieser nachwuchs schon innerhalb wenigen minuten bis einige stunden (manche erst nach paar tagen) selbstständig herumlaufen und sich irgendwie vor äusseren einflüssen schützen. damit meine ich z.b. das festklammern an der mutter bei den affen, oder das herumlaufen eines kalbes. ich kann mich nur noch vage an die geburt eines fohlens erinnern. ich war damals 5 oder 6 jahre alt. aber so ziemlich gleich nachdem das fohlen auf der wiese lag, stand es auf, zwar sehr wackelig, aber es stand. dabei wurde es von der mutter abgeleckt. die geburt selber hab ich nicht gesehen.

    hingegen dauert es drei bis vier wochen, bis das frischgeborene menschlein überhaupt was sehen kann, und fast ein jahr, bis das baby überhaupt mal sehr wackelig auf zwei beinen stehen kann.
    selbstständig irgendwelchen körperlichen bedarf zu decken (futtern usw) ist in der tierwelt schon nach kurzer zeit vollständig ausgeprägt, aber beim menschen dauert das jahre.
    und das wichtigste fehlt beim menschen. der natürliche instinkt, wenn eine gefahr lauert oder die einfache unterscheidung ob nahrung "nahrhaft" oder "giftig" ist.

    sind wir menschen irgendwie degeneriert. oder vor xxx-tausend jahren degeneriert worden? (siehe o.a. doku)
    um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
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  2. #2
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    Re: mensch vs tier

    Hallo mAo!

    Darüber hab ich schon öfter mal was gelesen. Die Tatsache, dass der Mensch eine so extrem verlängerte Kindheit hat, führt zu seinem oft lebenslangen Wissensdrang, seinem Forschertrieb.
    Der Mensch kann fast überall überleben, während Tiere sehr oft auf einen bestimmten Lebensraum spezialisiert sind.
    Möglicherweise kommt die Hilflosigkeit des Neugeborenen daher, dass es mal Urmenschen bei unseren Vorfahren gab, die wie die Delphine im Meer lebten. Desmond Morris hat diese Theorie mal in einem Buch namens "Der nackte Affe" erläutert und auch viele Indizien dazu gebracht, zB dass unsere Füße flossenartig sind im Vergleich zu den Menschenaffen. Es ist ja auch bekannt, dass Neugeborene nach der Geburt sofort schwimmen können, auch das spricht nach Morris Sicht für seine Theorie. Ein weiteres Argument war, dass wir Menschen kein Fell haben und dass die verbliebenen Körperhaare entsprechend der Strömung in einer bestimmten Richtung liegen.
    Dass der Mensch im Wasser lebte, ist nach Morris auch der Grund dafür, dass man das Missing Link nicht findet.
    Mir erschien das damals alles sehr plausibel und ich hab mich echt gewundert, warum die Wissenschaft das nicht aufgegriffen hat. (Heute wundert es mich allerdings NICHT mehr!)
    Es ist auch ein neues Indiz gekommen - heute lässt man Frauen immer öfter in Wasser gebären, da fällt es viel leichter und verursacht kaum noch Schmerzen, nach allem, was ich bisher dazu gehört habe.
    Übrigens stimmt es nicht, dass Neugeborene erst nach ein paar Wochen sehen lernen. Mein Sohn konnte sofort sehen, wenn ich einen Finger oder einen Gegenstand vor seinem Gesicht hin und her bewegte, folgte er diesem mit seinen Augen. Das hätte er wohl kaum getan, wenn er noch "blind" gewesen wäre.
    Nicht lieben zu können ist keine Schuld, sondern eine Tragik. - Alice Miller -

  3. #3
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    Re: mensch vs tier

    Wenn man bedenkt, dass viele Tiere nicht mal annähernd eine so hohe Lebenserwartung haben wie ein Mensch, dann halte ich das nur für gerecht, wenn die Entwicklung so viel schneller vonstatten geht. Komplizierter würde ich das beim Menschen deshalb aber nicht nennen. Es gibt auch bei uns einen Reifeprozess, der gesteuert ist.

    Was die Babys angeht, das stimmt. Die sind nicht blind in den ersten Lebenswochen. Die sehen zwar noch leicht verschwommen und können noch nicht alle Farben sehen, aber beim Öffnen der Augen nehmen die etwas wahr.

  4. #4
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    Re: mensch vs tier

    Was die Babys angeht, das stimmt. Die sind nicht blind in den ersten Lebenswochen. Die sehen zwar noch leicht verschwommen und können noch nicht alle Farben sehen, aber beim Öffnen der Augen nehmen die etwas wahr.
    ich habe es ja nciht als blindheit darstellen wollen. klar können babys in den ersten wochen nur verschwommen sehen. vll. habe ich mich da zu kurz ausgedrückt. schreiben ist halt nicht meine stärke.
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  5. #5
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    Re: mensch vs tier

    Zitat Zitat von Michi
    Was die Babys angeht, das stimmt. Die sind nicht blind in den ersten Lebenswochen. Die sehen zwar noch leicht verschwommen und können noch nicht alle Farben sehen, aber beim Öffnen der Augen nehmen die etwas wahr.
    ich habe es ja nciht als blindheit darstellen wollen. klar können babys in den ersten wochen nur verschwommen sehen. vll. habe ich mich da zu kurz ausgedrückt. schreiben ist halt nicht meine stärke.
    Na, dann ist ja alles klar!
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