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Thema: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

  1. #121
    Erfahrener Benutzer Avatar von zottel
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    In Tschuwaschien in einem Dorf blühte plötzlich wieder der Flieder. Quelle + vollständiger Bericht

    LG
    zottel

  2. #122
    Erfahrener Benutzer Avatar von neobras
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    Deine Berichte Kometen, hier und anderswo haben oft russisch-sprachige Quellen.
    Sprichst du russisch.

    LG

    Erik

  3. #123
    Erfahrener Benutzer Avatar von zottel
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    Hallo Erik

    Deine Berichte Kometen, hier und anderswo haben oft russisch-sprachige Quellen.
    Sprichst du russisch.
    Ich konnte früher mal recht gut Russisch sprechen. Doch mittlerweile eher mehr schlecht als recht. Ich habe die einst sehr gut angelernte Sprache mehrere Jahrzehnte nicht nutzen können, weshalb ich den Großteil leider wieder verlernte. Viele Infos beziehe ich jedoch von russischen Quellen. Zum einen hat sich vor einiger Zeit mal ein Kontakt gebildet und anschließend haben wir den weiter ausgebaut, zum anderen findet man sogar in russisch öffentlichen Medien zu einigen Themen weitaus mehr Informationen als in unseren Breiten.
    Auch konnte ich in russischen Foren teilweise immer zusätzliche Infos finden, die auf deutschsprachigen Seiten einfach nicht existieren.

    LG
    zottel

  4. #124
    Erfahrener Benutzer Avatar von poseidon
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    Erbgut-Transfer

    Fische und Parasiten tauschen Gene aus

    Erbgut über Artengrenzen hinweg austauschen - das galt bisher als Spezialität von Bakterien. Jetzt aber haben Biologen bei Fischen einen unheimlichen Vorgang beobachtet: Offenbar übertragen Parasiten wie die Neunaugen Erbinformationen von einer Fischart zur anderen.


    weiter hier http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-850118.html


    Liebe Grüße
    Wir können die Windrichtung nicht ändern. Aber wir können die Segel richtig setzen.

  5. #125
    Erfahrener Benutzer Avatar von neobras
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    Renommee: 1596
    für jemanden der diese Art Tiere besonders mag

    Biologen entdecken neue Spinnen-Familie mit Klauen

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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ID:	1152


    Der Name passt: "Höhlenräuber" haben Forscher eine neue Spinnenart getauft. Ihre Beine sind mit Borsten und Fängen armiert. Das Tier ist derart exotisch, dass Biologen einen neuen Zweig im großen Stammbaum des Lebens eröffnet haben. Gefunden wurde der Trogloraptor in den USA.
    Hamburg - Eine so eigenartige Spinne haben Forscher bislang noch nie gesehen: Streckt der Trogloraptor, der "Höhlenräuber",seine Beine aus, kommt er immerhin auf einen Umfang von vier Zentimetern. Doch die Extremitäten sind alles andere als unauffällig. Sie enden in mit Borsten besetzten Klauen - in dieser Form einzigartig unter allen Spinnen. Auf Beute wartet der Achtbeiner an der Decke von Höhlen, dabei lauert er unter einem spärlichen Netz.
    Doch trotz ihres ungewöhnlichen Aussehens, wurde die Spinnenart erst jetzt von Forschern entdeckt. Das lässt sich kaum damit erklären, dass sie an einem besonders abgelegenen Winkel der Erde lebt. Gefunden haben sie Wissenschaftler in den USA.
    Im Fachmagazin "Zookeys" beschreibt die Gruppe um Charles Griswold die Entdeckung. Wissenschaftler der California Academy of Sciences sowie der Western Cave Conservancy hatten die Spinnen zuerst in Höhlen des US-Staates Oregon gesichtet. Später fanden Mitarbeiter der San Diego State University weitere Trogloraptor-Exemplare in ursprünglichen Waldgebieten in Oregon und Kalifornien.
    Jagdverhalten und Verbreitung? Noch nicht erforscht
    Trogloraptor marchingtoni ist ein echter Sonderfall. Es handelt sich nicht bloß um eine neu entdeckte Spinnenart. Das Tier unterscheidet sich so deutlich von allen bisher bekannten Spinnentieren - noch lebenden und ausgestorbenen -, dass es nicht nur in eine eigene Gattung, sondern sogar in eine eigene Familie eingeordnet werden muss.
    In der Biologie ist die "Familie" ein durchaus großer Begriff. Zum Vergleich: Als eine Art gilt der Löwe. Er bildet, zusammen mit Tiger, Leopard und einigen anderen die Gattung der Pantherartigen. Und die werden - mit so unterschiedlichen Tieren wie Hauskatze, Luchs und Nebelparder - in die Familie der Katzen eingeordnet. T. marchingtoni ist nun erst einmal alleiniges Mitglied der Familie der Trogloraptoridae. Als nächste Verwandte vermuten die Forscher die sogenannten Sechsaugenspinnen.
    Die spektakulären Fänge der neu entdeckten Spinnenart ließen vermuten, dass Trogloraptor ein spezialisierter Jäger sei. Doch auf welche Beute das Tier lauert und wie seine Jagdtechnik genau aussieht, ist noch unbekannt. Ebenso lassen sich noch keine Aussagen über ihr Verbreitungsgebiet treffen.
    Es handelt sich um eine sehr urtümliche Spinne, urteilen die Wissenschaftler. Damit reihe sie sich ein in die durchaus reiche Fauna im Nordwesten der USA, wo auch der ihren Aussagen zufolge urtümlichste Frosch und Nager zu finden seien - der Westliche Schwanzfrosch und das Biberhörnchen.
    "Wenn eine so große und bizarre Spinne so lange unentdeckt bleiben konnte, wer weiß was dann noch in diesem erstaunlichen Teil der Welt herumschleichen mag", schreiben die Forscher.
    wbr
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    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-850623.html

  6. #126
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Wie Kohleabbau Tigerland zerstört

    Wie Kohleabbau Tigerland zerstört

    Die stark wachsende Kohlenindustrie in Indien zerstört jährlich tausende Hektar Wald. Dadurch wird der Lebensraum des vom Aussterben bedrohten Königstigers vernichtet. Doch Indiens Regierung will mit der Kohleindustrie unabhängig von Energieimporten werden und fördert den regionalen Kohleabbau.

    Viele lokale Gemeinden leiden unter Luftverschmutzung, Ausgrenzung und schnellem Klimawechsel. Zusätzlich sind Lebensräume vieler Tierarten bedroht.
    Eine Auswertung von Satellitenbild gestützten Karten von Greenpeace hat ergeben, dass allein der Kohlenabbau über 1.1 Millionen Hektar in 13 von rund 40 untersuchten Kohlefeldern vernichtet wurde.
    Von den 1.1 Millionen Hektar gehören 180.500 Hektar zum Lebensraum der äusserst selten gewordenen Königstiger. Zudem leben in den Gebieten Leoparden und Elefanten.

    Am meisten betroffen aber ist der Lebensraum des gefährdeten Königstiger, der auch nach Aussagen der indischen Regierung besonders geschützt werden muss.
    In Zentralindien, wo die meisten Kohlereservate liegen, befindet sich zugleich das grösste zusammenhängende Habitat des Königstigers.
    Königstiger in Indien

    Wichtige verbindende Korridore zwischen den einzelnen Tiger-Schutzgebieten werden durch Kohlefelder und der zugehörigen Infrastruktur stark beeinträchtigt. Vor allem die Korridore zwischen den bekannten Tigerreservoirs Kanha und Bandhavgarh sind betroffen.
    Die Korridore sind überlebenswichtig für die Tiger, was die Regierung anerkannt hat. Doch gleichzeitig ist sie entschlossen diese Gebiete zu zerstören. Der gegenwärtige Premierminister Manmohan Singh hat zwar wiederholt bestätigt, dass der Schutz der Tiger nationale Priorität hat.
    Doch der derzeitige Kohle-Boom ist das Ergebnis eines paradoxen Regierungshandelns, das die Zerstörung der Tigerpopulation mit sich bringt.
    Kohle-Boom

    Beispiellos in den letzten fünf Jahren ist der Anstieg von Bergwerken und Kohlekraftwerken in Indien. Von 2007 bis 2011 hat die Kohlenindustrie ihre Kapazität verdoppelt.
    Auch die Deutsche Bank ist im Kohleabbau Indiens involviert. Sie investiert seit längerem in die indische Kohleindustrie.
    Über 400 Millionen Menschen haben in Indien noch immer keinen Zugang zu Strom. Das Geschäft boomt und die Industrie verabschiedet deshalb auf lange Sicht ineffiziente Mittel zur Energieerzeugung.
    Die Annahme, dass Kohle die derzeit billigste Energiequelle ist, wird als Rechtfertigung für den Kohleabbau verwendet.
    Aber die unbequeme Wahrheit ist, dass die Zerstörung der Wälder für Kohle nicht die Sicherheit der Energieversorgung Indiens garantiert.
    Wenn andere Kosten und Risiken, wie Luftverschmutzung, Auswirkungen auf die Gesundheit, Verlust von Wasser- und Waldressourcen berücksichtigt werden, kann Kohle nicht mehr als ein billiger Brennstoff, geschweige denn als eine sichere Investition gelten.
    Ein Grossteil der indischen Bevölkerung ist skeptisch gegenüber der Energiequelle Kohle zur Stromerzeugung und fordert nachhaltige Alternativen.
    Greenpeace fordert

    Um die Wälder Indiens und den Lebensraum des Tigers und vieler anderer Tiere zu schützen, fordert Greenpeace, dass die Waldabholzung für den Kohleabbau sofort einstellt wird.
    Ausserdem sollen alle Tierschutzgebiete, Wälder, Korridore und Gebiete mit bedrohten Tierarten von Kohleabbau ausgenommen werden. Auch Wälder, die wichtige Lebensgrundlagen für Tiere bieten, sollen nicht für Kohle abgeholzt werden.
    Weiter fordert Greenpeace, dass kein Wald ohne die Zustimmung der verantwortlichen Ministerien für Umwelt und Stammesangelegenheiten abgeholzt werden darf.
    Bei der Festlegung der Kriterien über Kohleabbau und die damit zusammenhängende Infrastruktur muss die Regierung die öffentliche Meinung miteinbeziehen.



    LG Angeni


    Deutsche Bank ist im Kohleabbau Indiens involviert





  7. #127
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    Forscher finden erste Hinweise auf Photosynthese bei Insekten

    Erbsenläuse.

    Sophia Antipolis (Frankreich) - Beim Studium von Erbsenläusen (Acyrthosiphon pisum) sind französische Forscher erstmals auf Hinweise gestoßen, dass auch Insekten durch Photosynthese energiereiche Stoffe mit Hilfe von Sonnenlicht erzeugen. Bislang war diese Fähigkeit nur von Pflanzen, Algen- und einigen Pilz- und Bakteriengruppen bekannt.

    Wie die Forscher um den Insektenforscher Alain Robichon vom Sophia Agrobiotech Institute aktuell im Fachmagazin "Nature" berichten, ist die Biologe von Läusen sowieso schon recht bizarr, können die Tiere doch schon schwanger geboren werden, während in anderen Fällen den Männchen schlichtweg die Mundöffnungen fehlen, wodurch sie nach der Paarung hilflos verhungern.

    Zusätzlich zu diesen Anomalien haben die Forscher nun Hinweise darauf gefunden, dass die kleinen Insekten über ein Pigment verfügen, dass es ihnen ermöglicht, auf rudimentäre Weise Sonnenlicht in energiereiche Nährstoffe umzuwandeln.

    Läuse sind dafür bekannt, dass sie spezielle Pigmente, sogenannte Carotinoide, synthetisieren können. Während zahlreiche Lebewesen aufgrund vielfältiger Funktionen - etwa die Herstellung bestimmter Vitamine und zur Aufrechterhaltung des Immunsystems - von diesen Pigmenten abhängig sind, scheinen Carotinoide von den Erbsenläusen zur Photosynthese verwendet zu werden.

    Nachdem die Forscher schon 2010 entdeckt hatten, dass die Läuse eine ungewöhnlich große Menge der Pigmente selbst erzeugen, wollten sie herausfinden, warum die Insekten gerade diese, für das eigene Stoffwechselsystem so aufwendig zu synthetisierenden Chemikalien erzeugen.

    Als die Wissenschaftler den Anteil an Adenosintriphosphat (ATP), also einem energiereichen Molekül und universellen Energieträger in lebenden Organismen, in den Läusen bestimmten, stellten sie fest, dass grüne Erbsenläuse, deren Farbe von den Umweltbedingungen abhängt, deutlich mehr ATP herstellen, als beispielsweise weißfarbene, die nahezu kaum entsprechende Pigmente aufweisen. Der ATP-Anteil in orangenen Läusen, die einen mittleren Pigmentwert aufzeigen, stieg hingegen erkennbar an, als die Tiere Licht ausgesetzt wurden und sank gleichfalls im Dunkeln wieder ab.

    Anhand der aus den Läusen extrahierten Carotenoiden stellten die Forscher dann anschließend fest, dass diese Extrakte besonders gut Licht absorbieren und Energie weiterleiten können.

    Weitere Untersuchungen seien nun notwendig, um mit Sicherheit bestimmen zu können, ob die Insekten tatsächlich Photosynthese nutzen. Die Ergebnisse, so beteuern die Forscher, deuteten jedoch in diese Richtung als einer möglichen Erklärung. Auch die Position der Pigmente, unmittelbar unter der (transparenten) Oberhaupt der Insekten, sei für diesen Zweck nahezu perfekt.

    Warum jedoch gerade Läuse, deren normale Nahrung schon sowieso derart gesättigt an Zucker sei, dass die Tiere gar nicht alles verarbeiten können, auch noch zur Photosynthese in der Lage sein sollten, bleibt den Forschern bislang noch unklar. Möglicherweise handele es sich hier jedoch um eine Art "Notstromreserve" für Zeiten, in welchen die Tiere, etwa beim Umzug auf andere Pflanzenwirte, umweltbedingtem Stress ausgesetzt sind.


    quelle

  8. #128
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    Der göttliche Parasit


    Kurios: Neu entdeckter Parasit entscheidet über Geschlecht von Garnelen


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ID:	1212

    Der neu entdeckte paramyxeaische Parasit.

    Am Anfang war die Garnele. Sie war geschlechtslos, doch dann befiel sie ein Parasit und machte sie weiblich. Erwachsen geworden schenkte sie neuen Garnelen das Leben. Doch der Parasit steckte auch in ihren Nachkommen und machte alle weiblich. Und so ging es fort und fort, bis alle Garnelen weiblich waren und sie sich nicht länger vermehren konnten…Diese bizarr anmutende Geschichte ist Forschern der University of Portsmouth zufolge tatsächlich Teil der Biologie von Garnelen und anderen Krebstieren.

    Ein neu entdeckter Parasit aus der Klasse der Paramyxea ändert nämlich das Geschlecht dieser Meerestiere. „Neugeborene Krebse sind geschlechtslos und sehr „offen“ dafür, sich in die eine oder andere Richtung zu entwickeln“, sagt Stephen Short, einer der Autoren der Studie. Der Parasit lenkt diese Entscheidung in die weibliche Richtung. Doch wenn zu viele Krebstiere weiblich sind, hat das bedrohliche Auswirkungen auf einen großen Teil des Ökosystems Meer.

    Das Prinzip der Verweiblichung durch einen Parasiten war bereits zuvor bekannt. Doch lange dachte man, dass kleine Parasiten namens Microspora – verwandt mit den Pilzen – das Geschlecht der Garnelen bestimmten. Die Untersuchungen der Forscher zeigen nun aber, dass die Microspora (Dictyocoela duebenum) sozusagen nur per Anhalter von den Paramyxea mitgenommen werden und gar nicht für den Effekt verantwortlich sind. Die Wissenschaftler gehen also davon aus, dass allein die Paramyxea der Auslöser der Verweiblichung sind.
    Jetzt, da der eigentliche Mechanismus bekannt ist, können zukünftig vielleicht Maßnahmen gegen den fatalen Effekt eingeleitet werden. „Wir können nun endlich die neue Parasiten-Gattung erforschen, die tatsächlich für die Feminisierung der Krebse verantwortlich ist“, sagt Alex Ford vom Meereswissenschaftlichen Institut der University of Portmouth. „Und das ist wichtig, denn ein Ungleichgewicht der Geschlechter kann ein ernstes ökologisches Problem darstellen. Es betrifft letztendlich auch Arten weiter oben in der Nahrungskette: Meerestiere wie Garnelen und Mollusken sind Nahrung für Seevögel und Fische, was bedeutet, dass die Auswirkungen tiefgreifend sein könnten.“

    Die neu entdeckten Parasiten sind nicht die einzigen blinden Passagiere, die einen Einfluss auf das Leben und Verhalten ihres Wirts haben. Wir haben hier ein paar Artikel zu diesem Thema zusammengestellt: Baculoviren bringen Raupen dazu, zu fressen, bis sie platzen und von den Bäumen herunter tropfen und so weitere Raupen infizieren. Gruselig? Noch unheimlicher ist das Verhalten der Juwelwespe, die Kakerlaken mithilfe von Gift zu gefügigen „Zombies“ macht und sie als Brutwirt für ihre Larven benutzt. Und dann sind da noch die Fadenwürmer, die Ameisen wie rote Beeren aussehen lassen, damit diese von Vögeln gefressen werden und der Parasit über deren Kot weiter verbreitet wird.


    Stephen Short (University of Portsmouth) et al.: International Journal for Parasitology, doi: 10.1016/j.ijpara.2012.04.014
    quelle:
    http://www.wissenschaft.de/wissensch...ws/315985.html
    .

  9. #129
    Erfahrener Benutzer Avatar von zottel
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    Vor der Küste von Kanada stieß man auf ein ungewöhnliches Phänomen. Und zwar wurden dort tropische Fische entdeckt. Wissenschaftler und Zoologen wissen nicht, ob es auf den Klimawandel zurückzuführen sei oder nur ein Zufall ist.

    pers.Anm: Wie viele solcher Anomalien, die ja weltweit auftauchen, sollen denn noch Zufälle sein?

    Quelle

    LG
    zottel
    "Immer weigere ich mich, irgendetwas deswegen
    für wahr zu halten,
    weil Sachverständige es lehren, oder auch,
    weil alle es annehmen.

    Jede Erkenntnis muss ich mir selbst erarbeiten.
    Alles muß ich neu durchdenken, von Grund auf,
    ohne Vorurteile."


    Albert Einstein (1879-1955)

  10. #130
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Net schlecht !

    "All You Can Eat" unter sengender Hitze

    23. August 2012, 12:36



    • foto: apa/epa/markus knaden/max-planck-institut
      All You Can Eat: Wenn Cataglyphis fortis eine Futterstelle entdeckt und nicht alles in den Bau transportieren kann, kehrt sie dahin zurück.


    Deutsche Forscher wiesen nach, dass Wüstenameisen zielstrebig zu lukrativen Futterstellen zurückkehren - Aber zählen können sie nicht

    Ulm - Wüstenameisen merken sich besonders ertragreiche Futterstellen und suchen sie immer wieder zielstrebig auf, berichten Forscher um Professor Harald Wolf von der deutschen Universität in Ulm im britischen "Journal of Experimental Biology".

    • MEHR ZUM THEMA

    Effektives Suchen
    Bei der Nahrungssuche dürfen die Ameisen demnach keine Zeit verlieren. "Je kürzer man draußen ist, desto besser", beschreibt Wolf. Außerhalb des Nestes lauerten Feinde, und es sei gefährlich heiß. Um möglichst effektiv zu suchen, konzentrieren sich die Insekten daher auf Orte, die sich schon einmal als lukrativ erwiesen haben, anstatt auf einer großen Fläche herumzuwandern.
    Versuchsaufbau mit losen und gehäuften Bröseln
    Zwei Fragen seien für die Wüstenameisen bei der Nahrungssuche entscheidend: Ist heute immer noch Futter an der Stelle, an der ich gestern erfolgreich war? Und wenn nicht, wie wahrscheinlich ist es, dass in der Nähe Futter liegt?
    Für ihren Versuch lenkten die Forscher Wüstenameisen der Art Cataglyphis fortis aus ihrem Bau heraus an eine Stelle, an der manchmal viele, manchmal wenige und manchmal gar keine Kuchenbrösel lagen. Den Versuchsaufbau mit vielen Bröseln gab es in zwei Versionen: aufgehäuft oder breitgestreut.
    Zählen können sie nicht
    Je mehr Brösel die Ameisen fanden, umso stärker konzentrierten sie sich bei ihrem nächsten Besuch auf genau dieselbe Stelle. Je weniger sie fanden, umso größer war die Fläche, die sie beim nächsten Mal absuchten.
    "Aber zählen können sie nicht", so Wolf. Lagen 25 Brösel dichtgepackt aufeinander, schätzten sie die Menge größer ein - und damit den Fundort zuverlässiger - als bei 25 lose gestreuten Bröseln.
    Wie kriegen die das nur fertig..ich mein die ham ja eigentlich nicht mal Ansatzweise son grosses Gehirn wie wir Menschen...und doch leisten und denken sie fast das Selbe wie wir
    Geändert von m.A.o (24.08.2012 um 15:04 Uhr) Grund: werbung entsorgt

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