Seite 5 von 22 ErsteErste 12345678915 ... LetzteLetzte
Ergebnis 41 bis 50 von 216

Thema: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

  1. #41
    Benutzer
    Registriert seit
    18.08.2011
    Beiträge
    38
    Mentioned
    0 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 38

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    ´´
    Schöne Bilder ´´ Netter Text


    http://www.bbc.co.uk/nature/15359263

  2. #42
    Super-Moderator Avatar von Stone
    Registriert seit
    12.08.2010
    Beiträge
    4.951
    Blog-Einträge
    1
    Mentioned
    220 Post(s)
    Follows
    1
    Following
    0
    Renommee: 246431

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Piranhas bellen, quaken und trommeln
    13. Oktober 2011 12:33

    Die Raubfische haben größeres akustisches Repertoire als bisher angenommen

    Lüttich - Stumm wie ein Fisch - für Rote Piranhas gilt diese Redwendung jedenfalls nicht: ein Team von Biologen hat nun festgestellt, dass die auch als Natterers Sägesalmler (Pygocentrus nattereri) bekannte Art bellen, quaken und trommelähnliche Geräusche von sich geben kann - und bei Kämpfen ihren Artgenossen spezielle Botschaften mitteilen. Die Piranhas haben somit ein größeres akustisches Repertoire als bisher angenommen, berichten Sandie Millot, Pierre Vandewalle und Eric Parmentier von der Universität Lüttich im "Journal of Experimental Biology".

    "Man muss die Roten Piranhas nur in die Hand nehmen - und schon geben sie Geräusche von sich", sagte Parmentier, der sich wegen seiner Bisswunden immerhin im Krankenhaus behandeln lassen musste. Dass die Roten Piranhas Geräusche produzieren, war bereits bekannt. Unklar war dagegen, wann und warum die Fische Töne von sich geben.

    Um dies herauszufinden, hängten die Forscher einen Unterwasserschallempfänger in ein Becken, in dem mehrere kleine Gruppen von Piranhas schwammen. Aus der Analyse des Film- und Audiomaterials ergab sich, dass die Piranhas in drei speziellen Situationen drei verschiedene Laute produzierten. Bei Konfrontation mit einem anderen Piranha gaben sie eine Art Bellen von sich, um das Gegenüber aufzufordern zu verschwinden. Wenn sie um Futter kämpften oder einen Gegner einkreisten, produzierten sie ein kurzes, trommelndes Geräusch. Und wenn ein Piranha nach einem anderen Artgenossen schnappte, erzeugte er einen weicheren, quakenden Laut mit den Kiefern.

    Schwimmblasen-Vibrationen

    Die Forscher untersuchten außerdem, wie die Fische die Bell- und Trommelgeräusche produzierten. Sie stimulierten den an der Schwimmblase befestigten Muskel, den Piranhas zur Geräuschproduktion einsetzen. Anschließend maßen sie die Vibration der Schwimmblase. Ergebnis: Die Blase hörte mit dem Vibrieren auf, sobald der Muskel sich nicht mehr zusammenzog. Die Muskelkontraktionsrate bestimmt somit direkt die Frequenz der Bell- und Trommelgeräusche der Piranhas.

    Während damit die aggressiven Laute der Piranhas erforscht sind, bleiben die Geräusche von balzenden Piranhas noch unklar. Da die Raubfische sich in Gefangenschaft nur selten fortpflanzen, könne man diese Laute nur mit Hilfe von Unterwasserschallempfängern im Amazonas aufnehmen, meinen die Forscher. (red/APA)
    Quelle:
    http://derstandard.at/1318461134365/Lauter-Amazonas-Piranhas-bellen-quaken-und-trommeln

    Fische, die bellen. Jetzt fehlt noch das pfeifende Schwein und die fliegende Kuh
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  3. #43
    Moderator Avatar von Constantin Crusher
    Registriert seit
    09.04.2010
    Ort
    Universum
    Beiträge
    1.082
    Blog-Einträge
    242
    Mentioned
    35 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 15285

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Hallo Leute...gestern abend hatte ich besuch von ein paar Leuten...Nachts standen wir im Flur und da viel uns etwas auf was an der Wand hing...es sah aus wie ein Wurm der aus der Wand kommt Wir haben es dann von der Wand abbekommen, was auch immer es ist...hier mal zwei Fotos...bitte entschuldigt wenn es offensichtlich ist was es ist...wir waren gestern zu fünft und sowas haben wir noch nicht gesehen Und es ist definitiv ein Tier...wir dachten auch erst es wäre Dreck Es lag nachdem wir es von der wand bekommen haben auf dem Toilettenpapier siehe erstes Bild und richtete sich dann auf und saugte/krallte sich dann wie an der Wand im Flur wieder fest... siehe Bild zwei
    „Ich bin gekommen um Sie an etwas zu erinnern... Etwas das Sie früher wussten.“
    (Inception)

    http://constantin-crusher.blogspot.com/

  4. #44
    Erfahrener Benutzer Avatar von poseidon
    Registriert seit
    08.04.2010
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    1.330
    Mentioned
    3 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 532

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Hallo kamaju,könnte auch eine Raupe sein,die von draußen reingekommen ist.

    Liebe Grüße
    Wir können die Windrichtung nicht ändern. Aber wir können die Segel richtig setzen.

  5. #45
    Moderator Avatar von Constantin Crusher
    Registriert seit
    09.04.2010
    Ort
    Universum
    Beiträge
    1.082
    Blog-Einträge
    242
    Mentioned
    35 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 15285

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Hallo kamaju,könnte auch eine Raupe sein,die von draußen reingekommen ist.

    Liebe Grüße
    das war auch unsere Vermutung, aber sicher bin ich mir nicht und auch nicht die anderen die es gesehen haben...wir fanden es alle irgendwie ein bisschen gruselig in dem Moment Ich wollte das Tier raussetzten, aber es ist schief gegangen und jetzt ist es irgendwo in meinem Teppich
    „Ich bin gekommen um Sie an etwas zu erinnern... Etwas das Sie früher wussten.“
    (Inception)

    http://constantin-crusher.blogspot.com/

  6. #46
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.618
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 352998

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Das muss wahre Freundschaft sein:
    Dieser Gecko hilft seinem Freund als der von einer Schlange angegriffen wird.

    [sevenload:2ezrsvhj]qQlgEp3[/sevenload:2ezrsvhj]

    weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/wissen/tiere/308c1vi#.A1000146


    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  7. #47
    Super-Moderator Avatar von Stone
    Registriert seit
    12.08.2010
    Beiträge
    4.951
    Blog-Einträge
    1
    Mentioned
    220 Post(s)
    Follows
    1
    Following
    0
    Renommee: 246431

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Hauskatze läuft 3000 Kilometer durch Australien

    Eine australische Familie zog vom Süden in den Norden des Kontinents um – doch Hauskatze Jessie war nicht einverstanden: Sie wanderte Tausende Kilometer zurück nach Hause.

    3000 Kilometer lief Jessie vom Norden in den Süden Australiens

    Katze „Jessie“ aus Australien hatte Heimweh und lief 3000 Kilometer quer durchs Land zurück in ihr altes Zuhause. Besitzerin Sheree Gale war mit der Katze vom südlichen Ungarra auf eine Farm nahe Darwin im Norden von Australien gezogen.

    Plötzlich verschwand Jessie und tauchte 15 Monate später in ihrer alten Gegend wieder auf, berichteten australische Medien.

    Eine andere Familie war in das alte Haus gezogen und schickte Fotos der gefundenen Katze an Gale. „Es war ganz bestimmt Jessie“, versicherte Gale dem Fernsehsender ABC. Gales Erklärung: „Mutter Natur war auf ihrer Seite: Es war Regenzeit. Danach herrschte eine Maus- und Heuschreckenplage. Es gab also Fressen und Wasser den ganzen Weg über.“

    Katze Jessie ist nun wieder mit ihrem Bruder Jack vereint. Dieser hatte vor knapp einem Jahr den Flieger in die neue Heimat verpasst – er war am Abflugtag der Gales weggelaufen.
    Quelle


    Ist immer wieder verblüffend wie Tiere sowas hinkriegen
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  8. #48
    Super-Moderator Avatar von Stone
    Registriert seit
    12.08.2010
    Beiträge
    4.951
    Blog-Einträge
    1
    Mentioned
    220 Post(s)
    Follows
    1
    Following
    0
    Renommee: 246431

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema



    Ritual unter Spinnen, Langer Sex für schöne Geschenke

    Der Dame seiner Wahl sollte Mann exquisite Geschenke offerieren - finden Listspinnen-Weibchen. Manch ein Männchen meint aber, nicht so viel investieren zu müssen und versucht es auch mal mit Ramsch. Doch das hat Folgen.

    Für ein bisschen Sex schummeln Listspinnen-Männchen gerne mal - werden aber schnell ertappt. Getäuscht werde beim Mitbringen von kleinen Leckerbissen als Geschenk, schreiben Forscher aus Dänemark und Uruguay im Fachblatt "BMC Evolutionary Biology". Statt einer leckeren Fliege brächten die Männchen etwa einen Pflanzensamen oder ein schon ausgelutschtes Insekt mit. In solchen Fällen komme es zwar zur Paarung, diese werde von den Weibchen aber vorschnell beendet.

    Die Wissenschaftler um Maria Albo von der Universität Aarhus (Dänemark) hatten junge Listspinnen eingesammelt und im Labor großgezogen. Bei dieser Art (Pisaura mirabilis) ist es üblich, dass die Männchen der Dame ihrer Wahl ein in Spinnenseide eingewickeltes Geschenk offerieren - meist eine Fliege oder ein anderes proteinreiches Insekt.
    Mogelpack ist besser als nichts

    Manche Männchen allerdings schleppen nur einen Pflanzensamen an - oder übergeben die hübsch eingewickelte Hülle eines Insekts, das sie zuvor selbst ausgelutscht haben. Die Forscher analysierten nun, wie solche Mogelpackungen bei den Weibchen ankommen. Sie statteten einige der Männchen im Labor mit proteinreichen Leckerbissen aus, andere bekamen nur einen hohlen Blütenkopf, ein Wollebäuschchen, eine bereits ausgelutschte Hausfliege - oder gar nichts. Dann wurden die Spinnen auf die Damenwelt losgelassen.

    Das Ergebnis: Einigen der Männchen war es offenbar unangenehm, mit einer Täuschung aufzuwarten - sie zogen lieber ohne Präsent los. Das allerdings hatte durchaus Nachteile: Generell waren die Männchen erfolgreicher, die überhaupt ein Geschenk vorweisen konnten. Wie lange die Spinnen ihr Sperma übertragen durften, hing aber klar von der Qualität ihres Mitbringsels ab. Hatten die Weibchen ihr Seidenpäckchen aufgefriemelt und fanden keinen proteinreichen Snack vor, war es mit der Liebe rasch vorbei.
    Quelle:
    http://www.n-tv.de/wissen/Langer-Sex-fuer-schoene-Geschenke-article4758201.html

    Tiere können ja so menschlich sein
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  9. #49
    Super-Moderator Avatar von Stone
    Registriert seit
    12.08.2010
    Beiträge
    4.951
    Blog-Einträge
    1
    Mentioned
    220 Post(s)
    Follows
    1
    Following
    0
    Renommee: 246431

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Wie Fliegen fliegen

    Einen molekularen Schalter, der die Bildung der Flugmuskeln von Fliegen steuert, hat ein Team deutscher und österreichischer Forscher entdeckt. Das von den Wissenschaftlern entdeckte Gen ist auch im menschlichen Herz aktiv und könnte auch für medizinische Fragen relevant sein.

    Kategorie: Genetik Erstellt am 17.11.2011.

    Indirekte Flugmuskeln

    Fliegenflügel schlagen bis zu tausendmal in der Sekunde. "Dem gegenüber wirkt ein Hundertmeter-Sprinter, der seine Beine nur wenige Male pro Sekunde bewegt, wie eine richtige Schnecke", so Studienleiter Frank Schnorrer vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München, der in der aktuellen Studie mit Forschern der Universität Erlangen-Nürnberg (Deutschland), der Technischen Universität Wien, der Medizinischen Universität Wien und des Institut für Molekulare Pathologie (IMP) Wien zusammengearbeitet hat.

    Die Studie in "Nature":

    "Spalt mediates an evolutionarily conserved switch to fibrillar muscle fate in insects" von
    Cornelia Schönbauer et al.

    Um die hohe Schlagfrequenz zu erreichen, haben die kleinen Insekten zwei Arten von Muskeln: sogenannte direkte Flugmuskeln, die an den Flügeln ansetzen und sie ähnlich bewegen, wie der Bizeps und sein Gegenspieler den menschlichen Arm. Zusätzlich gibt es bei den Insekten sogenannte indirekte Flugmuskeln. Sie setzen am Brustsegment an, verformen es, wodurch der Flügel bewegt wird.

    Aktiviert werden diese Muskeln zusätzlich zu Nervenimpulsen auch durch Spannung. Ziehen die indirekten Flugmuskeln an der einen Seite den Flügel nach unten, werden die Gegenspieler gedehnt und beginnen nun ihrerseits kräftig anzuziehen. Ein schneller Kreislauf beginnt, die Flügel surren. Auch im Mikroskop sehen indirekte Flugmuskeln anders aus, als zum Beispiel die Beinmuskeln der Fliegen, ihre Form ist eher faserförmig, die der anderen Muskeln röhrenförmig.
    Ähnlichkeit im Herzmuskel?

    "Damit die ultraschnellen Supermuskeln überhaupt entstehen können, ist das Gen 'spalt' essentiell", so Schnorrer. Fehlt das "spalt"-Gen, dann bilden sich anstatt der indirekten Flugmuskeln normale Beinmuskeln, die Fliegen bleiben am Boden. Normalerweise ist "spalt" nur in indirekten Flugmuskeln aktiv, brachten die Forscher das Gen aber in die Fliegenbeine, entstanden dort faserförmige, flugmuskelähnliche Gewebe.

    Auf das "spalt"-Gen stießen Schnorrer und die aus Österreich stammende Erstautorin der Arbeit, Cornelia Schönbauer, bereits vor zwei Jahren, als sie gemeinsam mit der Forschungsgruppe von Barry Dickson (IMP Wien) systematisch ein Fliegen-Gen nach dem anderen ausschalteten, beobachteten, welche Fliegen nun flugunfähig sind, und dabei 2.785 Muskelgene identifizierten, erklärte Schönbauer im Gespräch mit der APA.

    Die Ergebnisse könnten auch für die Medizin relevant sein. Menschen besitzen zwar keine Flugmuskeln, doch in ihrem Herzen sind zwei "spalt"-Gene aktiv. Der menschliche Herzmuskel bildet nach Angaben der Wissenschaftler das Protein "Spalt" und die Spannung in der Herzkammer beeinflusst die Stärke des Herzschlags. Ob "Spalt" eine Rolle bei der Regulation des Herzschlags spielt, ist bisher allerdings nicht bekannt und muss erst noch erforscht werden, so Schnorrer.
    Quelle:
    http://science.orf.at/stories/1690543/
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  10. #50
    Lisa
    Gast

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Ohne Worte:
    Raben kommunizieren mit Gesten


    Die klugen Vögel weisen Artgenossen auf Objekte hin, um dann mit ihnen in Interaktion zu treten



    Zwei Raben wenden sich dem Artgenossen zu, der ihnen ein Objekt zeigt

    Seewiesen/Wien (Österreich) - Raben treten auch ganz ohne Laute in Kontakt mit ihren Artgenossen. Sie verwenden stattdessen Gesten, hat ein deutsch-österreichisches Forscherduo bei wildlebenden Raben in den Alpen beobachtet. Die Vögel zeigen ihren Artgenossen - meist an das andere Geschlecht gerichtet - interessante Objekte oder bieten sie ihnen gezielt an. Dazu halten sie etwa Zweige, Moos oder kleine Steine mit dem Schnabel in die Höhe. So stärken die intelligenten Rabenvögel vermutlich bereits bestehende Beziehungen untereinander oder prüfen das Interesse potenzieller Partner, berichten die Biologen im Fachblatt "Nature Communications". Sie liefern damit erstmals Beweise für den Einsatz solch hinweisender Gesten außerhalb von Menschen und Menschenaffen und damit auch mögliche Hinweise auf die Entwicklung der menschlichen Sprache.

    "Gestenstudien haben sich viel zu lange nur auf Primaten beschränkt", sagt Simone Pika vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen. "Das Geheimnis um den Ursprung menschlicher Sprache kann aber nur gelöst werden, wenn wir über den Tellerrand hinausschauen und die Komplexität von Kommunikationssystemen anderer Tiergruppen mit einbeziehen und ergründen." Gemeinsam mit ihrem Kollegen Thomas Bugnyar von der Universität Wien hatte die Biologin Raben (Corvus Corax) in einer wilden Rabenkolonie im Cumberland Wildpark im österreichischen Grünau beobachtet und 38 soziale Interaktionen zwischen sieben Zweiergespannen analysiert.

    Die Rabenvögel hoben mit dem Schnabel unterschiedliche Objekte auf und präsentierten diese so ihren Artgenossen. Meist waren die Gesten an Angehörige des anderen Geschlechts gerichtet. Entweder sie zeigten die nicht essbaren Gegenstände einfach nur, indem sie sie erhobenen oder geneigten Hauptes hochhielten und in dieser Position verharrten. Oder sie boten die Objekte aktiv an, indem sie wiederholt mit dem Kopf wackelten. Das Gegenüber reagierte nur selten skeptisch oder abweisend auf die Gesten. Meist wandte sich der Adressat dem Signalgeber zu und es kam zur Interaktion zwischen den Vögeln, etwa zum Schnäbeln oder gemeinsamer Beschäftigung mit dem Objekt.

    Schon Kleinkinder beginnen etwa in einem Alter von einem Jahr noch vor den ersten Wörtern, mit hinweisenden Gesten wie Zeigen oder Hochhalten die Aufmerksamkeit anderer zu erregen und auf diverse Objekte zu lenken. Diese Gesten, so die Annahme, könnten ein erster Schritt zum Einsatz von Symbolen und damit entscheidend für die Entwicklung menschlicher Sprache sein. Dafür sind relativ komplexe Intelligenzleistungen erforderlich und bisher sind ähnliche Gesten nur bei Primaten nachgewiesen worden und dies auch nur selten. Pika und Bugnyar konnten mit ihren Beobachtungen nun zeigen, dass dieses Verhalten nicht auf Menschen und Menschenaffen beschränkt ist.

    http://www.wissenschaft-aktuell.de/

Seite 5 von 22 ErsteErste 12345678915 ... LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •