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Thema: Alles zum Thema Pflanzen, Obst und Gemüse

  1. #21
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    Naturschätze

    Giersch



    Der erste praktische Beitrag aus der neuen Kolumne Schätze der Natur beschäftigt sich heute mit Giersch. Sonnenanbeter und Badefreunde kamen in diesem eher kühlen und nassen Sommer nicht so recht auf ihre Kosten. Dafür wuchs diesen Sommer das Wildgemüse noch einmal zart wie im Frühling nach: eine schöne Gelegenheit, um zum Beispiel den Giersch näher kennen zu lernen!

    weiter hier: http://www.infokriegernews.de/wordpress/2011/08/26/schatze-der-natur-i-giersch/

    und hier: http://www.infokriegernews.de/wordpress/2011/09/02/schatze-der-natur-ii-giersch-ii/
    Buche



    Die Buche ist die wichtigste Laubbaumart der mitteleuropäischen Wälder und gehört der Familie der Buchengewächse an (Fagaceae). Ohne menschlichen Eingriff in die Natur wäre Mitteleuropa großflächig von Buchenwäldern bedeckt. Aufschlussreich ist die Übersetzung des botanischen Namens der Buche: Der aus dem griechischen stammende Name „Fagus“ bedeutet „Essen“, „sylvatica“ „aus dem Wald“.

    weiter hier: http://www.infokriegernews.de/wordpress/2011/09/09/schatze-der-natur-iii-buche/
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  2. #22
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    Brennessel

    Schätze der Natur IV : Brennnessel

    Die Brennnessel ist ein echtes „all in one“ – Produkt der Natur: Wildgemüse, Heilpflanze und Stärkungsmittel. Früher wurde sie zudem sogar als Faserpflanze genutzt – aus den alten, verholzten Stengeln gewann man Zellulosefasern, welche man verspann und zu dem so genannten Nesseltuch webte.

    Die Brennnessel ist bei uns überall leicht zu finden: ganz besonders entlang von Feld- und Waldwegen, an Waldrändern, in nährstoffreichen Auwäldern, in und unter Hecken und Zäunen. Die Pflanze ist ein typischer Stickstoffanzeiger, d.h. sie liebt nährstoffreiche Böden.

    Die Blätter und Triebspitzen der Brennnessel sind sehr reich an organisch gebundenen Mineralstoffen und Spurenelementen wie Kalium, Phosphor, Magnesium und ganz besonders an Calcium und Eisen! Im Vergleich zu Kulturgemüse wie Weißkraut oder Kopfsalat liegen die Werte oft um das Zehn- oder Zwanzigfache höher! Zudem enthält diese Power-Pflanze drei mal so viel Vitamin C wie die dafür bekannten Gemüse Grünkohl oder Broccoli und bietet zudem reichlich Provitamin A und Eiweiß.

    Aufgrund dieser geballten Ladungen an wertvollen Inhaltsstoffen wird die Brennnessel seit je her als Heilpflanze hoch geschätzt. Folgende Wirkungen auf den menschlichen Organismus werden beschrieben:
    Blutbildend (hoher Eisengehalt, sehr gute Verfügbarkeit des in der Brennnessel enthaltenen Eisens). Sehr basisch, da hoher Gehalt an organisch gebundenen Mineralstoffen. Blutreinigend und harntreibend. Die Brennnessel ist folglich ein wertvolles Kraut für eine Entgiftungs- und Basenkur. Die Samen sind ebenso reich an Mineralien und Spurenelementen und bieten zudem wertvolles Fett mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. In der Volksmedizin und auch in der Tierzucht wurden die Samen als Stärkungsmittel verordnet.

    Wann ist Erntezeit?
    Blätter und Triebspitzen können von April bis Anfang August gesammelt werden. Man erntet das obere Drittel der Triebe, im Juli und August nur noch die oberen 10 cm, hier ist der Gehalt an den wertvollen Inhaltsstoffen am größten. Danach strömt die Kraft der Pflanze verstärkt in die Blüten und Samen. Werden die Brennnesseln ein oder zwei mal im Sommer abgemäht wachsen wieder junge Triebe nach. Auf diese Weise lässt sich die Saison für Blattgemüse bis zum ersten starken Frost verlängern.
    Die schmackhaften und nährstoffreichen Samen werden im Herbst geerntet (September/Oktober).

    Ein bewährtes Rezept:

    Brennnessel-Kartoffel-Suppe
    Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden und in Gemüsebrühe weich kochen. Mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Brennesselblätter und Triebspitzen mit heißem Wasser kurz überbrühen, dann klein schneiden und in die Suppe geben, für ca. 5 Minuten mitköcheln lassen. Abschmecken mit: Pfeffer, eventuell noch mehr Salz, Muskat, Knoblauch oder Bärlauch, Liebstöckel. Zur Verfeinerung, falls gewünscht, Schmand oder Sahne zugeben. Als Geschmacksverstärker eine Prise rohen Zucker sowie etwas Zitronensaft.

    Quelle: http://www.infokriegernews.de/wordpress/2011/09/16/schatze-der-natur-iv-brennnessel/
    LG
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  3. #23
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    Sanddorn

    Schätze der Natur V : Sanddorn – Überlebenskünstler und Medizinschrank der Natur



    Sanddornsträucher sind erstaunliche Gewächse: von Natur aus wachsen sie bei uns dort, wo sonst kaum eine andere Pflanze ihr Auskommen findet: an sturm- und orkangefährdeten Küsten auf purem Dünensand sowie auf Kies- und Schotterfeldern entlang der Flüsse im Voralpenland. Dank einer speziellen Partnerschaft mit Strahlenpilzen, diese binden den Stickstoff der Bodenluft und stellen diesen als „Dünger“ zur Verfügung, gelingt es dem Sanddorn sogar auf diesen extrem nährstoffarmen Standorten wunderbar aromatische und gesunde Früchte zu produzieren. Sanddorn ist also ein echter Überlebenskünstler! Seine Früchte werden umgangssprachlich fälschlicherweise als „Beeren“ bezeichnet. Doch egal ob man die leuchtend orangeroten, ca. 8 mm großen Kügelchen nun als „Frucht“ oder als „Beere“ bezeichnet: sie sind jetzt reif!

    Keine andere einheimische Pflanze (außer einer einzigen, welche in den nächsten Wochen hier auch noch vorgestellt werden wird) produziert so Vitamin C- reiche Früchte wie der Sanddorn! 100g Fruchtfleisch können bis zu 1200mg dieses wichtigen Vitamins enthalten. Meist sind es aber „nur“ etwa 300-400mg – was immer noch einem Mehrfachen der offiziell empfohlenen täglichen Menge entspricht. Doch das mit den offiziellen Mengen ist ein anderes Thema…

    Neben dem Vitamin C enthalten die Früchte auch noch reichlich Vitamin E, Folsäure, Karotinoide, B-Vitamine und Mineralien, besonders Kalzium und Magnesium. Doch damit nicht genug:

    Sanddornsaft oder Fruchtmus wird bei Schwäche des Immunsystems, zum Beispiel bei häufigen Erkältungskrankheiten, empfohlen. Ebenso bei Konzentrationsdefiziten, Kopfschmerz, allgemeinem Erschöpfungszustand und Kreislaufschwäche.

    Sowohl das Fruchtfleisch als auch die Kerne der Früchte enthalten wertvolles Öl:

    Das Fruchtfleisch-Öl ist reich an Carotinoiden (Provitamin A), und Vitamin E und enthält darüber hinaus zudem Phytosterole und essentielle Fettsäuren. Diese Stoffe wirken als Radikalenfänger und begünstigen die schnelle Verjüngung des Gewebes durch Zellerneuerung. Daher wird das Öl aus dem Fruchtfleisch heute auch bei Anti-Aging-Kuren und zur Förderung der Wundheilung eingesetzt.

    Das Sanddorn-Kernöl weist ein besonders Spektrum an mehrfach ungesättigten Fettsäuren auf und enthält Linol- und Linolensäure. Das Kernöl soll entzündungshemmend und antibakteriell wirken. Es wurde von vielen chronisch an Neurodermitis erkrankten angewendet und konnte die für diese Krankheit typischen, überschießenden Hautreaktionen regulieren helfen. Zudem zeigt es keinerlei Nebenwirkungen.

    In Gegenden in welchen Sanddorn von Natur aus häufig anzutreffen ist wird er traditionell in der Volksmedizin genutzt: aus den gesammelten Beeren werden Säfte, Mus-Zubereitungen, Marmeladen und Gelees zubereitet, welche vor allem in der kalten Jahreszeit genossen werden, um Erkältungskrankheiten vorzubeugen oder um den Heilungsprozess zu unterstützen. Bei Erkrankungen mit Fieber werden zum Beispiel aufbauende und erfrischende Getränke auf der Basis von Sanddorn getrunken.

    Aus der russischen Medizin wird von der erfolgreichen Nutzung des in den Samen enthaltenen fetten Öls bei der Behandlung von chronischen Hautkrankheiten, Akne und bei der Wundversorgung berichtet. Ferner wird dieses Öl bei bei der Behandlung von Decubitus (Wundliegen), Verbrennungen und vorbeugend auch bei Strahlenschäden angewendet. (Tode, Laux: Heilpflanzen, Frankfurt / Main 1990; In: Pahlow: Das große Buch der Heilpflanzen, München, 2006, S. 269)

    Quelle: http://www.infokriegernews.de/wordpress/2011/09/23/schatze-der-natur-v-sanddorn-uberlebenskunstler-und-medizinschrank-der-natur/
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  4. #24
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    Kartoffel

    Tolle Knolle wirkt wahre Wunder



    Aus Kartoffeln lässt sich viel mehr machen als nur eine Sättigungsbeilage. Die Knollen überraschen mit ihrer Vielseitigkeit in Haushalt und Hausapotheke. Sie helfen gegen Sodbrennen, Halsschmerzen, bringen Spiegel auf Hochglanz und machen die Haut zart und rein. Mit diesen zehn tollen Tipps holen Sie das Beste aus der Kartoffel heraus.

    Rasche Hilfe bei Sodbrennen

    Wer häufig unter Sodbrennen leidet, sollte öfter gekochte Kartoffeln essen. Denn die sind basenhaltig und neutralisieren die überschüssige Magensäure, die zum Brennen und Aufstoßen führt. In akuten Fällen hilft Presssaft aus Kartoffeln - am besten aus der Apotheke - oder ein Stück gekochte Kartoffel. Die grünen Stellen dürfen dabei allerdings nicht mitverzehrt werden, da diese den leicht giftigen Stoff Solanin enthalten.

    Kartoffelwickel gegen Halsschmerzen

    Schon unsere Großeltern wussten, dass Kartoffelwickel bei Ohren- und Halsschmerzen helfen. Warme Kartoffelwickel sind ein altes Hausrezept, das wunderbar und ohne Nebenwirkungen bei Halsschmerzen und Hustenreiz wirkt. Sie führen dem Körper Wärme zu und transportieren Heilsubstanzen über die Haut und die Atemwege zu den geschwollenen und entzündeten Organen. So wird's gemacht: Kartoffeln wie Pellkartoffeln kochen, zerdrücken und in eine Mullbinde geben. Handtuch auf die Brust legen, Kartoffeln darauf geben und mit einem Wollschal umwickeln. Etwa eine Stunde einwirken lassen. Aber Vorsicht: Nicht zu heiße Kartoffeln verwenden, sonst besteht Verbrennungsgefahr.

    Kartoffel-Kosmetik für schöne Haut

    Kartoffeln werden auch in der Beauty-Küche verwendet. Dank ihrer wertvolle Mineralien und Vitamine enthalten sie wichtige hautfreundliche Wirkstoffe. So lässt beispielsweise eine Kartoffelmaske den müden Teint nach kurzer Zeit wieder strahlend aussehen. Sie nehmen hierzu ein paar rohe Kartoffeln, schälen und reiben sie. Der Brei wird dann auf die Haut aufgetragen und sollte 20 Minuten einwirken. Anschließend wird er mit einem feuchten Tuch abgenommen und mit Wasser nachgespült. Insbesondere im Gesicht und am Dekolletee wird die Haut auf diese Weise hervorragend mit Feuchtigkeit versorgt und geglättet. Bei den Augenlidern ist es besser, Kartoffelscheiben aufzulegen. Bei spröden und rissigen Händen, bei Hornhaut an den Füssen, kleine Wunden oder rauer Haut wirkt eine Kartoffelsalbe heilend und macht die Haut zart und fein. Wer allerdings allergisch auf Kartoffeln reagiert, sollte Kartoffel-Kosmetik meiden.

    Lebensmittel für Figurbewusste

    Von ihrem Image als Dickmacher hat sich die Kartoffel längst befreit. Mit nur 70 Kilokalorien pro 100 Gramm enthält sie weit weniger Kalorien als die gleiche Menge Brot, Reis oder Nudeln. Außerdem ist Kartoffel nahezu fettfrei – vorausgesetzt man verzehrt sie gekocht und nicht gebraten oder frittiert. Die Knolle besteht zu fast 80 Prozent aus Wasser, der Rest ist ein schlankes Kraftpaket aus leichtverdaulicher Stärke, Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen. Da sie außerdem einen hohen Sättigungsindex hat, ist sie die ideale Beilage für Figurbewusste.
    Kartoffeln als Putzmittel

    Auch im Haushalt sind rohe Kartoffeln wichtige Helfer: Stumpfe Spiegel und Fenster bringen sie schnell wieder zum Glänzen. Teilen Sie hierzu den Erdapfel in der Mitte durch und reiben Sie mit der glatten Seite die verschmutzten Flächen gründlich ab. Wischen Sie anschließend gründlich mit klarem Wasser nach. Zum Trocknen verwenden Sie am besten Papiertücher. Auch Flecken an Silberlöffeln lassen sich gut mit einer rohen Kartoffel entfernen. Und wenn Ihr Ausfluss mal verstopft ist, schütten Sie einfach heißes Kartoffelwasser hinein. Auf diese Weise lösen sich leichte Verschmutzungen schnell und ohne den Einsatz chemischer Putzmittel.
    Rettung für versalzene Speisen

    Katastrophenalarm in der Küche: Das Essen ist versalzen. Dieses Missgeschick passiert jedem mal. Doch versalzene Suppen, Soßen oder Brühen sind kein Grund, das Essen wegzuwerfen. Legen Sie einfach eine rohe Kartoffel hinein und lassen Sie das Ganze eine Weile weiterkochen. sie werden überrascht sein, dass sich der Geschmack danach wieder neutralisiert. Auch altes Backfett wird wieder genießbar, wenn man es mit einer kleinen, geschälten, rohen Kartoffel leicht aufkocht. Diese zieht nämlich den unangenehmen Geschmack aus dem Fett.

    Quelle: http://www.feelgreen.de/kartoffeln-tolle-knolle-wirkt-wahre-wunder/id_48415516/index
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  5. #25
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    Lichtwurzel (Dioscorea batatas) Yamswurzel

    Ist auch mal interessant mehr über Yam zu erfahren.

    Lichtwurzel (Dioscorea batatas) Yamswurzel

    Rudolf Steiner, Antrophosoph und Reformpädagoge, erwähnte die Lichtwurzel als zeitgemäßes Nahrungsmittel für den Menschen und Alternative zur Kartoffel. Die Pflanze soll laut Steiner eine ganz besondere Eigenschaft haben: die Fähigkeit besitzen, so genannte Lichtenergie zu binden („Lichtäther“), in der Wurzelknolle zu speichern und so dem Menschen in der Nahrung zur Verfügung zu stellen. Der Mensch benötige Lichtäther als Nahrungsqualität, betonen die Antrophosophen. Die Bedeutsamkeit der Lichtwurzel ergebe sich daraus, „dass unsere Nahrungsmittel immer lebenskraftärmer und unsere Sinne immer mehr korrumpiert werden“. Der physiologische Lichtstoffwechsel, also die Möglichkeit, Licht aus der Nahrung frei zusetzen, werde dadurch zunehmend erschwert. Hier kann die Anwendung und der Verzehr von Lichtwurzelprodukten einen guten Ausgleich schaffen, so die Auffassung der Demeter-Leute.



    Alle Teile der Pflanze sind essbar.
    Auch als Tee geeignet.

    Ganzer Text:
    http://www.gesundheitstrends.de/ernaehrung/vitalstoffe/lichtwurzel.php
    http://www.lichtwurzel.de/images/Wurzeln2.jpg

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  6. #26
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    Im Quantenfeld der Bäume

    Im Quantenfeld der Bäume

    In dem 15 Minuten langen Film werden 12 Bäume vorgestellt und die Themen präsentiert, an denen wir mit Hilfe der Bäume arbeiten können. Das kann man auf meditativem Weg machen. Eine andere Möglichkeit sind Baumessenzen wie die von Enerwood.



    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  7. #27
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    Eichen

    Schätze der Natur VI : Eichen



    Haben Sie sich schon einmal gefragt wie Eicheln schmecken? Jetzt fallen die reifen Früchte dieser mächtigen Bäume, die Eicheln, massenweise herab: Zeit zum Sammeln und probieren: es lohnt sich! Bei uns in Mitteleuropa kommen vor allem zwei Arten weit verbreitet vor: die Stieleiche (Quercus robur) und die Traubeneiche (Quercus petrea), welche im Folgenden näher vorgestellt werden sollen. Seltener sind die Flaumeiche (Quercus pubescens), welche warme, submediterrane Standorte wie den Kaiserstuhl in Südbaden oder in Südtirol bevorzugt sowie die aus Nordamerika eingeführte Roteiche (Quercus rubra). Generell gilt jedoch: die Früchte aller Eichenarten sind essbar.


    Eichen
    Quercus robur und Quercus petrea
    Stieleiche und Traubeneiche

    Eichen sind die mächtigsten Bäume Mitteleuropas. Sie können über 1000 Jahre alt und über 40 Meter hoch werden. Der knorrige Wuchs, die raue Borke, die typisch gelappten Blätter sowie die in verholzten Fruchtbechern heranreifenden Eichelfrüchte machen sie unverwechselbar. Die Früchte der Stieleiche wachsen an langen Stielen, während die Blätter fast ungestielt sind. Die Blätter der Traubeneiche hingegen sind gestielt, jedoch sitzen deren Früchte ohne Stiel direkt auf den Zweigen auf. Rinde, Blätter und Früchte der Eichen haben einen hohen Gehalt an Gerbstoffen. Die Eicheln enthalten zudem viel Stärke.

    In der Volksmedizin werden die Gerbstoffe der Eichenrinde aus einem Absud zur Behandlung von juckenden und entzündlichen Hauterkrankungen genutzt. Dazu werden Behandlungen wie Waschungen oder Bäder empfohlen.

    Für die Zubereitung von Speisen sind jedoch nur die Früchte der Eichen, die Eicheln, interessant: wird deren hoher Gerbstoffgehalt durch das Wässern der geschälten Eicheln reduziert, so sind die wertvollen Nährstoffe für den Menschen sehr gut nutzbar:

    Grundrezept zur Herstellung von Eichelmehl

    Die Eicheln werden zunächst in einer Pfanne unter Bewegung

    ca. 8 bis 10 Minuten lang leicht geröstet. Der Wassergehalt der Eicheln verdampft dabei, der innere Kern dehnt sich aus und sprengt die Schale der Eichel – dies ist der Zweck des Röstens. Da manche Eicheln mit einem Knall – ähnlich wie Popkorn- aus der Pfanne springen würden sollte diese mit einem Deckel abgedeckt werden. Nach dem Rösten kann man die aufgeplatzten Schalen der Eicheln leicht entfernen. Die Eichelkerne werden nun für eine Stunde in kaltem Wasser gewässert, um ihnen die Gerbstoffe (Gerbsäure) zu entziehen. Dem kalten Wasser kann auf 2 Liter noch ein Teelöffel Schlemmkreide oder Natron zugesetzt werden, um den Vorgang zu unterstützen. Die Eicheln im Wasserbad ab und an umrühren. Das Wasser färbt sich braun, die Eichelkerne werden heller. Nach dem Wässern lässt man die Eichelkerne auf einem Sieb abtropfen und dreht sie durch einen Fleischwolf. Grobe Rückstände kann man ein zweites Mal durchdrehen. Das grobkörnige helle Eichelmehl kann nun nach Belieben durchgesiebt werden. Praktisch ist es, den jeweiligen Wochenbedarf an Eichelmehl in einem Arbeitsgang herzustellen.

    Eigenschaften des Eichelmehls

    Das auf die oben beschriebene Weise hergestellte Eichelmehl muss, um verdaulich zu werden, 10 Minuten lang gekocht oder gebacken werden.

    Geschmack: die im Wasserbad ausgelaugten Eicheln haben nur noch einen geringen Eigengeschmack der leicht an Mandeln erinnert.

    Eichelmehl macht nicht sämig, quillt kaum auf, bindet also nicht. Daher muss es, um zu Speisen gebunden zu werden, in Kombination mit Getreidemehl verarbeitet werden.

    Das auf diese Weise hergestellte Eichelmehl lässt sich vielseitig verwenden: zum Backen von Broten, Kuchen und Pfannkuchen sowie zur Herstellung von Brotaufstrichen, Bratlingen, Suppen und Breien. Hier ein besonders schmackhaftes Rezept:

    Eichelbratlinge

    150 g Hackfleisch oder Sojaschnetzel oder Pilze

    200 g fein zerdrückte Pellkartoffeln

    Mit 200 g Eichelmehl, Salz, Pfeffer, gewiegten Zwiebeln und Knoblauch sowie Kräutern vermengen, zur gleichmäßigen Masse durchkneten, mit nassen Händen Bratlinge formen.

    In vorgewärmter, gefetteter Pfanne mit darüber gelegtem Deckel etwa 20 Minuten von beiden Seiten braten.

    Quelle: http://www.infokriegernews.de/wordpress/2011/10/07/schatze-der-natur-vi-eichen/
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  8. #28
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    Kamille / Ringelblume

    Die Kamille




    Ringelblume





    Liebe Grüße
    Wir können die Windrichtung nicht ändern. Aber wir können die Segel richtig setzen.

  9. #29
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    Ingwer

    Da es so langsam sicher ist das der Winter küt, hier eine Pflanze für alle Frostbeulen;

    Ingwer - Zingiber officinalis, Ingwergewächse, m




    Ingwer wirkt wie ein warmer Ofen

    Gerade in der kalten Jahreszeit ist Ingwer die Geheimwaffe gegen inneres Frösteln und die ersten Anzeichen einer Erkältung. Wohlige Wärme von innen schenkt Ihnen ein einfacher Ingwertee. Nehmen Sie dazu ein ca. 2 cm großes Stück frischen geschälten Ingwer, schneiden Sie es in feine Scheiben und geben Sie diese in eine Teetasse. Mit kochendem Wasser überbrühen, ca. 5 Minuten lang ziehen lassen, mit etwas Zitronensaft und Honig abrunden. Haben Sie Husten und Schnupfen, trinken Sie alle 2 Stunden 1 Tasse Ingwertee.



    Ingwer ist weit mehr als ein Küchengewürz in der asiatischen Küche. Denn in dem unscheinbaren Gewürz steckt ein wahres Feuerwerk an ätherischen Ölen und Scharfstoffen, den Gingerolen und Shoagolen. Einer dänischen Studie zufolge verhindert der tägliche Genuss von 5 Gramm Ingwer die Anfälligkeit für Thrombose und Schlaganfall. Lesen Sie, wie Sie von Ingwer profitieren können.
    Mehr Infos und Rezepte...

    http://www.experto.de/b2c/gesundheit/naturheilkunde/ingwer-die-wunderknolle.html

    Beschreibung

    Aussehen:
    Staude, schilfähnlich
    Wurzel : graugelb, fingerdick, stark verzweigt.
    Stengel : schilfartig.
    Blätter : lanzettförmig, oval, fleischig, 20 cm lang.
    Höhe : 1, 2 m.
    Blüte : gelbgrün, ährenähnlich.
    Blütezeit : Juni.
    Es gibt etwa 85 Arten.
    Mehr dazu hier...

    http://www.gewuerzlexikon.de/ingwer.html


    LG
    Karina
    Besser wäre es,in das Herz eines Menschen zu sehen,als sein Aussehen zu prüfen.Noch besser wäre es seine Absichten zu ergründen.Sind die Absichten eines Menschen gut,dann hat er auch ein gutes Herz.

  10. #30
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    Vogelbeere (Eberesche)

    Schätze der Natur VII : Vogelbeere (Eberesche)



    Die Gattung Sorbus umfasst 80 Arten welche in den Gebieten mit gemäßigtem Klima auf der Nordhalbkugel überall vorkommen. Die Vogelbeere hat auch bei uns in Mitteleuropa nahe Verwandtschaft: die Elsbeere (Sorbus torminalis) ist ein relativ seltenes aber einheimisches Laubgehölz, ferner kommen bei uns die Mehlbeere (Sorbus aria) sowie die Schwedische Mehlbeere (Sorbus intermedia) vor. Die beiden letztgenannten findet man öfter auch als Park- oder als Alleebaum. Die Früchte all dieser Arten sind essbar und können in ähnlicher Weise wie dies hier für die Vogelbeere vorgestellt wird verarbeitet werden.


    Sorbus aucuparia, Rosaceae von Dr. Markus Strauss

    Die Eberesche wächst sowohl als Strauch, als auch als mehr- oder einstämmiger Baum. Sie erreicht meist nur Höhen von 5-8 Metern, selten erreicht sie 15 Meter.
    Kennzeichnend sind: die glatte hellgraue Borke des jungen Holzes und die charakteristischen Fiederblätter: diese sind aus 9-15 länglich-lanzettlich geformten, jeweils ca. 5 cm langen, scharf gezähnten und kaum gestielten Einzelblättern zusammengesetzt. Die Unterseite der Blätter ist behaart.
    Die Eberesche blüht in stehenden Doldentrauben in welchen viele der kleinen, weißen Blüten zusammengefasst sind. Blütezeit ist Mai, in kühleren Lagen erst Anfang Juni. Wie für Rosaceaeen üblich besitzen die Blüten 5 Kelchblätter. Die Blüten verströmen einen eher unangenehmen Geruch.
    Die Früchte der Vogelbeere sind 8-10 mm kleine, leuchtend orangerot gefärbte Äpfelchen, welche in dichten Doldentrauben an dem Gehölz hängen und sehr dekorativ aussehen.

    Aufgrund ihrer auffälligen Blüten, der Fiederblätter und vor allem wegen der dekorativen, leuchtend orangeroten Früchte wird die Vogelbeere in Gärten und Parks häufig angepflanzt. Auch an Waldrändern, in Hecken und Gebüschen ist das Gehölz oft anzutreffen, da Vogelschützer hier die Vogelbeere fördern.
    Von Natur aus besiedelt diese tiefwurzelnde Pionierpflanze nährstoff- und kalkarme Böden und gedeiht in Mittelgebirgslagen und im Hochgebirge auch noch an sehr unwirtlichen Standorten. Hier steigt sie bin in Höhen von 1500 m auf.

    Die Früchte enthalten Zitronen- und Apfelsäure, (Para)-Sorbinsäure, Sorbit, Carotinoide, welche für die auffällige Färbung der Früchte verantwortlich sind, sowie Gerbstoffe, Pektin und reichlich Vitamin C.
    Wegen des hohen Gehaltes an Vitamin C wurden die Beeren früher zur Behandlung von Skorbut sowie bei Erkältungskrankheiten verordnet. In der Volksmedizin ist zudem eine harntreibende und leicht abführende Wirkung der gekochten Beeren beschrieben, welche zur Behandlung von Gicht und Rheuma genutzt wurde.

    Die Früchte der Eberesche, Beeren genannt, eignen sich nur bedingt zum rohen Verzehr! Zum einen schmecken diese intensiv bitter und säuerlich, zum anderen führen größere Mengen roher Beeren zu Beschwerden in Magen und Darm, wie Erbrechen und Durchfall. Daher kochen Sie diese bitte vor dem Verzehr ab. Gekochte Beeren schmecken prima und sind gut verdaulich.

    Bei der Ernte der Früchte sollte man darauf achten nur sehr reife Beeren zu sammeln. Auch hierbei ist es am praktischsten gleich ganze Doldentrauben abzuschneiden und erst zu Hause die einzelnen Beeren abzuzupfen und zu sortieren. Nach dem ersten richtigen Frost (nicht nur ein schwacher Bodenfrost!), schmecken die Beeren etwas milder.

    Erntezeit der Beeren: Ende September – November (nach dem ersten starken Frost)

    Ein Tipp für Gartenbesitzer:
    Für Gartenbesitzer besonders interessant ist die „Essbare Eberesche“ oder auch „Mährische Eberesche“ (Sorbus aucuparia edulis) Diese Art wurde erst um 1810 in Mähren entdeckt. Sie hat größere Früchte als S. aucuparia und die Früchte sind auch roh essbar, da sie parasorbinfrei sind und zudem nicht bitter schmecken. Die Früchte sind reich an Vitamin C und enthalten 8,5% Sorbit. Sorbit ist ein Zuckeraustauschstoff welcher für Diabetiker geeignet ist.

    Rezeptideen (für 4 Personen):

    Vogelbeer-Birnen-Marmelade

    600g Birnen, entkernt und in kleine Stücke geschnitten sowie 400g Beeren von der Vogelbeere in einen Topf geben und mit dem Saft einer unbehandelten Zitrone sowie deren Schalenabrieb (Zesten) und 500g Gelierzucker 1:3 vermischen. Langsam unter Rühren zum Kochen bringen und ca. 3 Minuten kochen lassen ehe die heiße Marmelade in sterile, fertig bereit stehende Schraubdeckelgläser abgefüllt werden kann. Das bitter-saure Aroma der Vogelbeeren wird durch die Süße der Birnen und des Zuckers aufgefangen und kontrastiert!

    Vogelbeer-Apfel-Kompott
    4 große Äpfel, entkernen und ungeschält in Würfel schneiden.
    Zusammen mit 2 Händen voll abgezupften Vogelbeeren und etwas Wasser in einem Topf für 3-5 Minuten kochen. Nach Geschmack mit Zimt und / oder Kardamom abschmecken, eventuell mit rohem Rohrzucker, Agavendicksaft oder Ahornsirup süßen. Schmeckt lauwarm auch sehr gut!

    Quelle: http://www.infokriegernews.de/wordpress/2011/10/14/schatze-der-natur-vii-vogelbeere-eberesche/
    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

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