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Thema: Alles zum Thema Pflanzen, Obst und Gemüse

  1. #31
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  2. #32
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    Re: Alles zum Thema Planzen, Obst und Gemüse

    Schätze der Natur VIII : Die Brennnessel

    Ausgerüstet mit Handschuhen schneiden Sie die jungen und zarten Triebspitzen der Nessel ab und legen diese in einen Korb oder Stoffbeutel. Zu Hause taucht man die Triebspitzen zum Waschen in kaltes, klares Wasser. Damit die Nesseln nicht mehr brennen, werden sie jetzt entweder mit einem Wellholz kräftig gewalkt oder, noch einfacher: mit heißem Wasser kurz überbrüht.



    Sie brennen jetzt nicht mehr und können gefahrlos weiterverarbeitet werden – zum Beispiel zu einem „Spinat“:
    Zwiebel würfeln und in etwas Öl dünsten. Die wie oben beschrieben vorbereiteten Triebspitzen in ca. 1 cm lange Stückchen schneiden und zu den Zwiebelwürfeln hinzugeben. Mit etwas Gemüsebrühe ablöschen, mit Salz, Pfeffer, Muskat und Knoblauch abschmecken und ca. 5-8 Minuten garen lassen. Die Garzeit ist abhängig von der Konsistenz der Nesseln, daher einfach ab und an probieren, ob das Gericht schon fertig ist. Wer möchte kann durch Zugabe von süßer Sahne natürlich auch einen Rahmspinat zubereiten oder das Nesselgemüse mit Curry, Ingwer, Sojasoße und etwas Erdnusscreme auch als Asia-Gericht servieren.
    Dieser Brennnessel-Spinat eignet sich auch zum Belegen einer Pizza! Im Zusammenspiel mit Tomaten, Gemüsepaprika und Schafskäse ergeben sich schöne Farbspiele.

    Jetzt ganz aktuell: die Samen der Brennnessel sind reif! An den älteren, bis zu 1,5 m hohen Nesseln hängen zu dieser Jahreszeit „grüne Würstchen“ herunter. Diese bestehen aus den Samen der Pflanze. Das besondere daran: die Samen der Brennnessel schmecken nicht nur gut, sie werden auch seit Alters her als Kraftnahrung hoch geschätzt! Brennnesselsamen enthalten hohe Konzentrationen an Mineralien, Spurenelementen und ungesättigten Fettsäuren. Sie können die frisch geernteten Samen einfach als Gewürz verwenden: über den Salat, in die Suppe, in ein Kartoffelpüree hineinrühren. So erhalten Sie eine extra Portion Vitalstoffe – Nahrungsergänzung aus der Natur!
    Getrocknete Brennnesselsamen eignen sich hervorragend als Wintervorrat und können zur Herstellung von Trockenpesto– und Gewürzmischungen oder auch als Backzutat in Brot- und Pfannkuchenteigen verwendet werden.

    Quelle: http://www.infokriegernews.de/wordpress/2011/10/21/schatze-der-natur-viii-die-brennnessel/
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  3. #33
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    Re: Alles zum Thema Planzen, Obst und Gemüse

    hmmmm....der knoblauch. Ich liebe ihn. Am liebsten frisch zerdrückt direkt aufs brot!
    Zum entgiften eines der besten Gewächse. Wenn ich dann halt nicht so stinken würde

  4. #34
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    Re: Alles zum Thema Planzen, Obst und Gemüse

    300-mal so süß wie Zucker: Steviapflanze wird zugelassen

    Die Süßstoffpflanze Stevia wird am Freitag offiziell in der Europäischen Union zugelassen. Das aus Stevia gewonnene Granulat hat etwa die 300-fache Süße von herkömmlichem Zucker, ist für die Zähne unschädlich und auch für Diabetiker geeignet.

    Besonders die Zuckerindustrie schaut bereits mit Unbehagen auf die Einführung von Stevia als Zuckerersatz. Stevia soll dabei im Gegensatz zu normalen Kristallzucker völlig kalorienfrei sein.

    Das reine Stevia-Granulat ist pur verzehrt kaum genießbar. Die schwere Süße verbreitet sich bei der kleinsten Berührung mit der Zunge dabei explosionsartig im Mund und legt sich auf Zähne, Schleimhaut und Zunge.

    http://www.ftd.de/wissen/natur/:agenda-der-zucker-killer/60121928.html

  5. #35
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    Hagebutten

    Schätze der Natur IX : Die Hagebutten der wilden Heckenrose



    Die Früchte der Rose, Hagebutten genannt, wurden früher als die „Zitronen unseres Himmels“ gepriesen. In kriegsbedingten Notzeiten, als keine Zitrusfrüchte aus südlichen Ländern importiert werden konnten und vitaminreiches Obst und Gemüse generell Mangelware war besann man sich auf die Vitamin-C–reichsten Früchte der einheimischen Flora: Sanddorn, schwarze Johannisbeere und natürlich auf die Hagebutte. Grundsätzlich sind die Früchte aller Rosen, auch die der veredelten Sorten in Gärten und Parks, essbar.

    Rosa canina, Rosengewächse (Rosaceae)

    Die Heckenrose wächst als bis 3 m hoher Busch mit bogig überhängenden Zweigen. Die Heckenrose ist raschwüchsig, wird meist genau so breit wie hoch und kann sich auch durch Wurzelausläufer ausbreiten. Mitunter kann es dadurch zur Bildung von undurchdringlichen Heckenrosen-Dickichten kommen. Typisch für Rosen ist die Bewehrung mit Stacheln: im Falle der Heckenrose sind diese 3-10 mm lang und gekrümmt. Umgangssprachlich werden diese zwar als „Dornen“ bezeichnet, dies ist aus botanischer Sicht jedoch falsch: Stacheln werden aus der Rinde heraus gebildet und sind daher nicht direkt mit dem Holz des Astes verwachsen und können leichter abbrechen. Dornen hingegen sind kurze, spitze Ausbildungen der Zweige selbst.
    Die Blätter der Heckenrose sind unpaarig gefiedert, bestehen in der Regel aus fünf oder sieben Einzelblättern, direkt unterhalb der Blüte auch nur aus drei. Die Blattränder sind scharf gesägt.
    Die Blüte wird aus fünf Blütenblättern gebildet. Diese sind rosa gefärbt, seltener auch weiß. Die Blüte beginnt Ende Mai/Anfang Juni und dauert zwei bis drei Wochen. Aus diesen entwickeln sich bis zum Herbst hin die leuchtend roten, oval bis eiförmig geformten Hagebuttenfrüchte.

    Rosa canina ist ein in ganz Europa sehr häufig anzutreffender Strauch. Wie alle Rosen, so benötigt auch die Heckenrose einen sonnigen und eher trockenen Standort. An den Boden stellt sie keine besonderen Ansprüche. Wie der Name schon signalisiert: die Heckenrose ist eine der charakteristische Heckenpflanzen. Man findet die Rosensträucher auch an sonnigen Waldrändern, auf Feldrainen, Lesesteinhaufen, Böschungen, Heiden und Magerrasen, verwilderten Weinbergen und auf nicht mehr bewirtschafteten Wiesen.

    Charakteristische Inhaltsstoffe und Heilwirkungen

    Das Fruchtfleisch der Hagebutten ist außerordentlich reich an Vitamin C (500-1700 mg/100Gramm)!

    Außerdem enthält es die Vitamine A, K, P, B-Vitamine sowie bis zu 15 % Pektine, 3% Fruchtsäuren, 14% Zucker und 2-3% Gerbstoffe. Carotinoide sind für das leuchtende Rot der Früchte verantwortlich. Doch damit nicht genug: die Hagebutte ist auch voller wertvoller Mineralien! Folgende Werte gelten ebenfalls für 100 Gramm Fruchtfleisch: 512 mg Kalium, 47 mg Natrium, 50 mg Calcium, 122 mg Magnesium, 10 mg Eisen und 54 mg Phosphor.

    Das Vitamin C der Hagebutte ist im Unterschied zu anderen Vitamin C Trägern sehr beständig – auch nach (kurzem) Kochen oder Überbrühen! Daher lässt sich das wertvolle Vitamin in Form von Tee oder Hagebuttenmark auch im Winter nutzen: die Hagebutte wird traditionell zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt, zum Beispiel zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten oder auch bei der Rekonvaleszenz nach Erkrankungen.

    Umschläge mit in Tee getränkten Tüchern wirken belebend und regulierend auf die Hautfunktionen. Das Gurgeln mit Hagebuttentee soll bei einem entzündeten Rachen helfen.

    Sammeltipps

    Wer sich näher mit Rosen beschäftigt hat natürlich auch immer mit deren Dornen, besser gesagt deren Stacheln, zu tun. Also: denken Sie daran Arbeitshandschuhe mitzunehmen bevor sie Blütenblätter sammeln oder zur Hagebuttenernte aufbrechen wollen. Blütenblätter sammelt man ausschließlich von frisch aufgeblühten Blüten – am besten morgens nachdem der Tau abgetrocknet ist. Um die leicht flüchtigen ätherischen Öle der Blütenblätter nicht zu verlieren ist es ratsam, sofort nach der Ernte mit deren Verarbeitung zu beginnen.

    Im Gegensatz zu manch anderem Wildobst ist es bei Hagebutten ratsam diese zwar voll reif aber vor dem ersten Frost zu ernten, da die Früchte danach schnell an Qualität verlieren können. Anfang bis Mitte Oktober ist erfahrungsgemäß eine gute Erntezeit.

    Wer nah an den Küsten wohnt oder im Herbst dort ein paar freie Tage verbringt hat die Gelegenheit die großen und dickfleischigen Früchte der Apfel- oder Kartoffelrose Rosa rugosa zu ernten. Diese lassen sich aufgrund ihrer Größe und Konsistenz etwas schneller verarbeiten.

    Verwendete Pflanzenteile und Erntezeit

    Blütenblätter Ende Mai, Juni

    Hagebutten September, Oktober

    Rezepte & Ideen

    Hagebuttenmus

    Aus etwa 2 kg erntefrischen Hagebutten stellt man zunächst 1 kg Hagebuttenmark her: dazu die Früchte waschen und von Stil und Käppchen befreien. In einen Topf geben und so viel Wasser hinzufügen, dass die Früchte gerade so bedeckt sind und die Hagebutten nun 20 Minuten lang weich kochen. Nun die Masse durch eine so genannte Flotte Lotte drehen – Kerne und Härchen bleiben auf diese Weise im Sieb zurück. Das so gewonnene Hagebuttenmark kann nun mit einem Gelierzucker, zum Beispiel 1:3 Gelierzucker mit Apfelpektinen und Zitronensäure, eingekocht und in bereits vorbereitete, sterile Schraubdeckelgläser abgefüllt werden. (Bitte beachten Sie die Mengenangeben und Zubereitungshinweise auf der Packung des Gelierzuckers)

    Tee

    Hagebuttentee ist durch den hohen Vitamin C Gehalt ein ideales Getränk zur Stärkung der Abwehrkräfte oder zur Rekonvaleszenz nach Krankheiten. Bei der Herstellung von Hagebuttentee kann auch das Innenleben der Früchte, also die Kernchen und Haare, mitverarbeitet werden. Da die Kernchen ein Vanilleartiges Aroma abgeben wäre es geradezu schade diese auszukratzen und wegzuwerfen. Im Hals werden sie bestimmt nicht kratzen können, da sie im Teebeutel oder Sieb hängen bleiben werden. Nun zur Zubereitung: Hagebutten waschen, Stile und die Käppchen entfernen und die Früchte in kleine Stücke schneiden. Diese in einem Dörrgerät oder im Backofen bei maximal 50 Grad trocknen. Nach dem Trocknen auskühlen lassen und zeitnah in saubere Schraubdeckelgläser abfüllen. Diese dunkel und kühl lagern. Die spätere Zubereitung: pro Tasse Tee 2 TL getrocknete Hagebutten in entsprechender Menge Wasser für 10 Minuten kochen. Auf diese Weise enthält der Tee die höchstmögliche Konzentration an Vitamin C. Nun den Tee absieben und eventuell nach Geschmack süßen. Die Trägereigenschaften der Hagebutte für Vitamin C sind sehr günstig – auch Stunden nach dem Kochen enthält der Tee noch die gleich hohe Konzentration an Vitamin C. Daher ist dieser Hagebuttentee auch gut zur Aufbewahrung in einer Thermoskanne geeignet.

    Quelle: http://www.infokriegernews.de/wordpress/2011/10/28/schatze-der-natur-viiii-die-hagebutten-der-wilden-heckenrose/
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  6. #36
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    Haselnuss

    Schätze der Natur XI : Haselnuss

    Im Leben der steinzeitlichen Menschen spielte die Haselnuss eine sehr wichtige Rolle: die nahrhaften und für den Wintervorrat gut lagerbaren Nüsse waren damals eines der wichtigsten Lebensmittel.
    Heute kommt der Haselstrauch, ein Mitglied der Familie der Birkengewächse (Betulaceae), in ganz Europa und Westasien vor. Er bevorzugt zwar nährstoffreiche und tiefgründige Böden und kann auf solchen Gunststandorten über 100 Jahre alt werden, doch viele seiner Eigenschaften kennzeichnen ihn als robustes Pioniergehölz:



    Haselnuss Corylus avellana
    Birkengewächse, Betulaceae

    Haselsträucher sind sehr frosthart und windresistent. Mit ihrem weit reichenden und fein verzweigten Wurzelsystem ist die Haselnuss in der Lage auch auf Rohböden und an schlechteren Standorten gut Fuß zu fassen und den Boden gut zu befestigen. Nur auf sehr sauren und zu sumpfigen Böden kann sie nicht gedeihen. Die herbstliche Laubstreu der Hasel verrottet schnell und ist ein sehr guter Bodenverbesserer – die Haselnuss düngt sich so zu sagen selbst. Zudem besitzt sie eine außerordentliche Regenerationskraft: sogar nach einem totalen Rückschnitt treibt ein Haselstrauch wieder stark aus und schießt mit langen geraden Ruten geradezu in die Höhe.

    Haselnüsse werden heute vor allem in der Süßwarenindustrie verarbeitet: sie dienen als Zutat in Gebäck und Schokoladen oder es werden Produkte wie Nougat oder Brotaufstriche hergestellt. Das Haselnussöl schmeckt zwar sehr aromatisch spielt als Speiseöl aber dennoch eine untergeordnete Rolle. Hauptanbauländer für Haselnüsse sind heute die Türkei und Italien.

    Die Haselnuss wächst als vielstämmiger Großstrauch und wird bis zu 6 m hoch. In der Jugend ist ihr Wuchs straff aufrecht, im Alter bildet sie dagegen weit ausladende und überhängende Äste aus, welche eine Art Schirmdach bilden können.

    Die Blätter sind rundlich geformt, 6-10 cm lang und stehen wechselständig. Typisch sind die doppelt gesägten Blattränder.

    Haselnüsse sind wie Birken Windbestäuber: die männlichen Blüten, die so genannten Kätzchen, beginnen in milden Wintern schon im Januar, spätestens aber im März zu blühen und verlieren dann reichlich gelben Pollenstaub. Die weiblichen Blüten sind dagegen unscheinbarer: außer den kleinen, fadenförmigen, leuchtend roten Narben sind diese in ihrer Knospe versteckt. Aus dieser entwickeln sich dann die Haselnüsse, welche einzeln oder in Gruppen bis zu maximal 4 Früchten stehen. Charakteristisch für die Haselnüsse ist deren „Verpackung“: jede Nuss steckt in einem zerschlitzten Becher. Haselnüsse, welche einzeln oder in Gruppen bis zu maximal 4 Früchten stehen. Charakteristisch für die Haselnüsse ist deren „Verpackung“: jede Nuss steckt in einem zerschlitzten Becher.

    Die Nüsse sind 1,5 – 2 cm groß und werden im September/Oktober reif.

    Die Haselnuss ist in Mitteleuropa ein charakteristischer Strauch in Hecken, Knicks und Feldgehölzen. Sie wächst aber auch häufig an Waldrändern und im Unterholz von lichten Wäldern. Am ertragreichsten sind Sträucher auf nährstoffreichen und tiefgründigen Böden und in sonnigen Lagen. An schattigen Standorten kann der Strauch zwar überdauern, produziert aber weniger Nüsse.

    Der Blütenstaub der männlichen Blütenkätzchen ist sehr proteinreich. Die Nüsse enthalten 55-65% Öl und 12% Eiweiß! Außerdem bieten sie die Vitamine B1 und 2 sowie Vitamin E, und große Mengen organisch gebundener Mineralien und Spurenelemente (2,4 Gramm/100 Gramm Nüsse). Die Haselnuss ist keine klassische Heilpflanze. Sie ist jedoch ein außergewöhnlich gehalt- und wertvolles Lebensmittel und hat es von daher verdient wieder stärker beachtet zu werden.

    Quelle: http://www.infokriegernews.de/wordpress/2011/11/11/schatze-der-natur-xi-haselnuss/
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  7. #37
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    Schlehe, auch: Schwarzdorn

    Schätze der Natur XII : Schlehe, auch: Schwarzdorn

    Die Schlehe ist ein langsam wachsender, dicht verzweigter Strauch, welcher oft nur 1-3 Meter, bisweilen auch bis zu 5 Meter Höhe erreichen kann. Hat die Pflanze erst einmal einen Standort für sich eingenommen versucht sie sich durch unzählige, aus dem dichten, oberflächennahen Wurzelsystem heraus wachsenden Wurzelschösslinge massenhaft zu vermehren. Auf diese Weise bilden sich kleine, undurchdringliche, dornige Wäldchen oder Hecken, welche, genetisch gesehen, alle aus der gleichen Pflanze bestehen.



    Schlehe, auch: Schwarzdorn Prunus spinosa, Rosaceae von Dr. Michael Strauss

    Die Rinde der Schlehe ist zunächst rötlich-grau wird dann aber schwarz. Die Kurztriebe gehen meistens in Sprossdornen über.
    Die Blätter sind 2- 4 cm lang, von verkehrt eiförmiger Form und stehen wechselständig am Zweig. Die Farbe der Blätter ist matt dunkelgrün, an der Oberseite etwas glänzend.
    Die reinweißen Blüten erscheinen vor dem Blattaustrieb frühestens Ende März, spätestens Anfang Mai und duften stark nach Bittermandel. Die Sträucher blühen zahlreich, die einzelne Blüte ist 1-1,5 cm groß und steht einzeln oder zu zweit.
    Die Früchte sind dunkelblau-violett, manchmal fast schwärzlich, und tragen einen starken Reif. Sie erreichen die Größe kleiner Kirschen, ca. 1 cm im Durchmesser, und sind von kugeliger, höchstens leicht ovaler Form.

    Die Schlehe bevorzugt nährstoffreiche und eher kalkhaltige Böden. Allerdings hat sie jedoch eine sehr große ökologische Amplitude, das heißt, sie kommt auch abseits ihrer bevorzugten Standorte sowohl auf sommertrockenen als auch auf schwach sauren, feuchten Standorten gut zu Recht. Aus diesem Grund ist sie in Mitteleuropa eine der häufigsten Straucharten:

    Man begegnet der Schlehe entlang sonniger Weg- und Waldränder, entdeckt sie als wesentlichen Bestandteil von Feldhecken und Knicks, als einzeln stehendes Pioniergehölz auf Magerweiden, Heiden und aufgelassenen Weinbergen oder auch als Unterwuchs in lichten Wäldern.

    In den stark duftenden Blüten der Schlehe sind Flavonoide enthalten.

    Die Früchte enthalten Anthocyane und haben einen hohen Gehalt an Gerbstoffen, welche für die adstringierende, also zusammenziehende, Wirkung verantwortlich sind. Außerdem reichlich Zucker, Fruchtsäuren und Vitamin C.

    Die Samen enthalten Blausäureglycoside. Diese können bei der Zubereitung des Schlehenweines in geringen Mengen in diesen übergehen.

    Der Geschmack roher Schlehen ist sehr sauer und hinterlässt einen pelzigen Nachgeschmack im Mund. Erst sehr spät geerntete und voll ausgereifte Früchte werden etwas milder und süßer, ganz besonders nach den ersten richtigen Frostnächten im späten Herbst. Im Verarbeiteten Zustand entfalten sich jedoch intensive Aromen und lassen die zuvor etwas „anstrengenden Früchtchen“ zu einer wahren Köstlichkeit werden.

    Bei der Ernte ist es ratsam auf die Sprossdornen zu achten! Folgende Vorgehensweise hat sich bewährt: durch einen festen Gartenhandschuh aus Leder geschützt, biegen sie mit der linken Hand einen Zweig so zu recht, dass sie diesen gut abernten können. Die rechte Hand (falls sie Rechtshänder sind) bleibt frei, da sie so mit Daumen und Zeigefinger die kleinen Früchte pflücken und in einen zu ihren Füssen stehenden kleinen Eimer werfen können. Da es für dieses Geschäft etwas Fingerspitzengefühl braucht würde hier ein dicker Handschuh nur stören.

    Noch ein Hinweis zur Verarbeitung: anstrengend können die kleinen Schlehenfrüchtchen auch noch aus einem anderen Grund sein: das Fruchtfleisch löst sich sehr schlecht und oft auch gar nicht vom Kern. Bei den unten aufgeführten Rezepten ist es zum Glück nicht notwendig die Früchte zu entsteinen.

    weiter hier: http://www.infokriegernews.de/wordpress/2011/11/21/schatze-der-natur-xii-schlehe-auch-schwarzdorn/
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  8. #38
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    Walnuss

    Schätze der Natur XIII : Walnuss

    Vor der letzten Eiszeit war die Walnuss auch in Mitteleuropa heimisch ist dann aber vom vorrückenden Eis der Gletscher in das Mittelmeergebiet zurückgedrängt worden und schaffte zu Beginn unserer heutigen Warmzeit die Rückwanderung über die Alpen nicht mehr aus eigener Kraft. Die Römer verhalfen der Art schließlich zum Sprung über die Alpen und führten die Walnuss als Kulturbaum in ihren nördlichen Kolonien ein. Später förderten Herrscher wie Karl der Grosse den Anbau der wertvollen Nuss. Dank dieser Bemühungen ist die Walnuss heute wieder ein fester Bestandteil der heimischen Flora.



    Die Walnuss entwickelt sich zu einem bis zu 25 Meter hohen, im Alter mitunter mächtig ausladenden und reichlich verzweigten aber lockerastigen Baum. Die Rinde der jüngeren Stämme ist glatt und hellgrau-braun, erst später bildet sich eine in längliche Schuppen aufgerissene hellbraune Borke aus.

    Sehr kennzeichnend für die Walnuss ist ihr später Austrieb. Zudem sind die jungen Triebe auffallend rot gefärbt und ändern ihre Farbe erst allmählich in ein sattes Grün. Die einzelnen, bis zu 40 cm langen und oft nicht exakt paarig organisierte Fiederblätter sind wechselständig am Zweig angeordnet und setzen sich aus meist 7 oder 9 länglich ovalen Teilblättern mit glattem Rand zusammen. Die Teilblätter erreichen eine Länge von bis zu 15 cm. Die Herbstfärbung der Walnussbäume ist oft wenig ausgeprägt und der Blattfall erfolgt innerhalb kurzer Zeit, meist mit dem ersten Frost. Aufgrund des sehr hohen Gerbstoffanteils verrottet die Blattstreu nur sehr schlecht und ist daher auch schwer zu kompostieren.

    Der Nusskern ist 2- oder vierlappig organisiert und vielfach gefaltet, was zu der typischen, einem Gehirn ähnlichen Form führt. Die Dicke der Steinschale ist von Sorte zu Sorte sehr unterschiedlich.

    Der essbare Anteil einer Walnuss enthält 62% fettiges Öl, 14% Eiweiß, 11% Kohlehydrate sowie 6% Ballaststoffe und 2% Mineralstoffe. Außerdem enthält der Nusskern Vitamine der B-Gruppe und reichlich Vitamin E. Die Walnuss ist damit ein ausgesprochen wertvolles Lebensmittel mit extrem hoher Energiedichte sowie eine reichhaltige Ölfrucht.

    Naturheilkundler nutzen die Blätter und die fleischige Fruchtschale des Walnussbaumes: das Wirkungsspektrum wird unter anderem als schweißhemmend, zusammenziehend und Pilz vernichtend geschildert und eignet sich zur äußerlichen Behandlung, zum Beispiel in Form eines Badezusatzes, von Hautleiden wie Akne und Ekzemen.

    In der Blütentherapie nach Sir Edmund Bach wird die Essenz namens „Walnut“ zur Behandlung von Selbstzweifeln und Unsicherheit eingesetzt.

    Zur Ernte der Walnüsse ist keine Leiter erforderlich, da diese zur Reifezeit herabfallen und dank ihrer harten Schale durch den Aufprall keinen Schaden nehmen. Da nicht alle Nüsse zur gleichen Zeit reif werden und man in Konkurrenz zu Eichhörnchen, Waschbären und Rabenvögeln steht, ist es sinnvoll, den Boden unter den Walnussbäumen während der etwa 2-4 Wochen dauernden Erntezeit regelmäßig abzusuchen. Nach einem der ersten Herbststürme lohnt sich ein Besuch beim Nussbaum besonders. Ein Anfang September unter der Krone des Nussbaumes durchgeführter Grasschnitt oder das Entfernen von Unterholz erleichtert das spätere Sammeln sehr. Manch eine Walnuss muss noch von Hand aus der sie umgebenden Schale befreit werden. Wer seine Hände vor den stark abfärbenden Schalen schützen möchte sollte Arbeitshandschuhe parat haben. Das gründliche Entfernen dieser fleischig-dicken Fruchtschale ist allerdings unbedingt notwendig, um einer Schimmelbildung vorzubeugen, welche die Nuss ungenießbar machen würde. Aus dem gleichen Grund ist es ratsam, frisch gesammelte Walnüsse zu Hause sofort an einem warmen und vor allem trockenen Ort auf Zeitungspapier oder Karton zum Trocknen auszubreiten. Für den Wintervorrat können nur absolut trockene Nüsse in Papiertüten oder Stoffsäcken verpackt und luftig-trocken-kühl gelagert verwendet werden.

    weiter hier: http://www.infokriegernews.de/wordpress/2011/11/25/schatze-der-natur-xiii-walnuss/
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  9. #39
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Der mit den Pflanzen spricht

    Der mit den Pflanzen spricht



    Lieber Gruss
    Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  10. #40
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    Salbei / Purpursonnenhut

    Salbei: Heil- und Gewürzpflanze/Focus Gesundheit





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