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Thema: Burkhard Heim

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    Burkhard Heim

    Der Name Burkhard Heim war mir bis vor kurzem unbekannt. Ich frag mich wiso so ein Genius in der Physik nicht mehr, oder mindestens genausoviel Beachtung findet wie ein Einstein ?


    Hier mal eine kleine Einleitung


    Die dicke Raupe begegnet der dritten Dimension

    Es war schon fast Abend, da begegnete Alice wieder ihrem Freund Caterpillar, der dicken Raupe. Caterpillar saß wie immer zufrieden rauchend auf seinem Fliegenpilz. "Ich habe Dir etwas mitgebracht", sagte Alice, "einen gläsernen Würfel!". Die dicke Raupe schwieg und paffte nur ein paar Rauchringe in die warme Abendluft. "Sieh nur, dicke Raupe, ich habe hier einen schönen dreidimensionalen Würfel - acht Ecken, zwölf Kanten und sechs Seiten."

    "Was bist Du nur für ein dummes Mädchen!", dachte der Caterpillar. "Ein Würfel hat doch nur vier Ecken und vier Seiten." In seiner zweidimensionalen Welt kannte er nur Quadrate und Dreiecke sowie die vielen runden Kleckse auf seinem Fliegenpilz, auf dem er thronte. "Ich glaube Dir nicht", begann er zu sprechen, "in meiner Welt hat ein Würfel nur vier Seiten."

    "Was bist Du nur für eine dumme dicke Raupe", rief Alice, sichtlich erregt. "Hier, sieh doch nur. Sechs Seiten: Eine links, eine rechts, eine vorne, eine hinten - eine oben und eine unten". Sie zeigte dabei demonstrativ auf die Wände ihres gläsernen Würfels, den sie aus dem königlichen Palast entwendet hatte. Die Raupe sah nichts. Raupen sind nämlich sehr kurzsichtig und kennen nur die Oberfläche ihres Pilzes. Caterpillars Körperhaltung glich einem Fragezeichen.

    "Was ist oben? Und was ist unten?", fragte er. "Du blöder Caterpillar", sagte Alice, "jedes Kind weiß doch, daß unser Raum drei Dimensionen hat. Oben und Unten sind Begriffe der dritten Dimension! Aber mit Deinem zweidimensionalen Verstand kapierst Du das nicht", sagte sie überlegen.

    Sonst war immer ihre Schwester schlauer, aber diesmal kostete Alice ihre Überlegenheit aus. Alice war ein dreidimensionales Kind, und sie wußte Bescheid. Aber diese blöde Raupe kannte nur die Oberfläche ihres Pilzes, für den Caterpillar gab es kein Oben und kein Unten. Seine Welt war zweidimensional. Seine Würfel waren Quadrate, seine Kugeln Kreise und seine Tetraeder einfache Dreiecke. Lächerlich!, mußte sie denken, was für einen beschränkten Verstand die blöde Raupe doch nur hatte.

    "Ich beweise es Dir!", triumphierte Alice. Und sie hielt den gläsernen Würfel in die wärmenden Strahlen der Abendsonne. Sie hielt den Würfel so, daß sein Schatten genau auf die Oberfläche des Fliegenpilzes fiel. Da sie den Würfel gerade parallel zu den Sonnenstrahlen hielt, sah sein Schatten aus wie ein Quadrat.

    "Ich sehe ein Quadrat: vier Seiten, vier Ecken!", entgegnete Caterpillar, "Na bitte!". Doch in diesem Moment begann Alice den Würfel zu drehen. "Jetzt sehe ich zwei etwas verzerrte Quadrate, deren Ecken durch Linien verbunden sind".

    "Zähle die Ecken!", forderte Alice die dicke Raupe auf. "Es sind zweimal vier, also acht", gab er zu. "Zähle die Kanten!", triumphierte sie. "Es sind - warte mal - vier pro Quadrat, macht also acht, plus die vier Verbindungslinien. Also zwölf!".

    Alice drehte den Würfel so weit, daß seine Raumdiagonale parallel zu den Sonnenstrahlen lag. "Und jetzt sieht der Schatten aus wie ein Sechseck, dessen Ecken mit dem Mittelpunkt verbunden sind", konstatierte Caterpillar. "Alice, Du verwirrst mich".

    "Jetzt zeigt der Würfel genau mit der Spitze auf Deinen Pilz". Alice stach mit der Spitze in die weiche Haut des Fliegenpilzes. Es entstand ein dreieckiges kleines Loch.

    Dies alles sah Caterpillar, und er fing an, neugierig zu werden. "Bisher habe ich nur den Schattenwurf gesehen", sagte er, "aber nun sehe ich in der Mitte ein dreieckiges Loch!". Alice bohrte den Würfel tiefer in das weiche Mark des Pilzes. Es schien dem Pilz zu gefallen, denn er duftete zufrieden. Das dreieckige Loch wurde größer. Die dicke Raupe sah, wie das Dreieck wuchs und schließlich sich in ein Sechseck verwandelte.

    Alice schob den Würfel weiter. Als er langsam unter der Oberfläche des Pilzes verschwand, wurde das Loch wieder kleiner. Schließlich blickte noch eine kleine dreieckige Spitze heraus, und schon war der gläserne Würfel im Innern des großen Pilzes verschwunden.

    "Ich sah in der Mitte des Schattenwurfes zunächst ein dreieckiges Loch in der Oberfläche meines Pilzes. Dieses Dreieck verwandelte sich zu einem Sechseck, und schließlich wieder zu einem Dreieck, bis es verschwand.", berichtete Caterpillar staunend. "Das ist also ein Würfel?"

    "Ja!", erwiderte Alice. "Das war mein Würfel! Jetzt ist er im Pilz verschwunden!". Die Oberfläche des Pilzes hatte sich wieder zusammengezogen und sah nun wieder unversehrt aus. In diesem Moment bemerkte Alice, daß sie ihren wertvollen Würfel nicht mehr hatte und wurde wütend. Ohne ein weiteres Wort rannte sie davon.

    "Mädchen sind schon komische Wesen", dachte Caterpillar und zog tief an seiner Pfeife.


    Ein vierdimensionaler Kubus durchdringt unseren dreidimensionalen Raum




    Der Schnittkörper von 4D-Kubus und 3D-Unterraum verändert sich im Laufe der Bewegung von einem Tetraeder zu einem Oktaeder und zurück. Seine Projektion (Schattenwurf) ist gepunktet dargestellt (siehst Du die acht Seitenwürfel?). Die Schnitte stehen senkrecht auf der Hyperraumdiagonalen.
    Für einen räumlichen Eindruck muß man die beiden Stereo-Bilder überlagern - Augen parallel stellen und fokussieren. Für eine interaktive Animation auf das Video klicken.
    Solid lines: Intersection of a 4D-cube with 3D-subspace in (1,1,1,1)-direction ("hypercube slices"). Dotted lines: Projection of the 4D-cube onto the 3D-subspace. This is a stereo pair: try to overlay the two images for a 3D view. Here is another animation.

    Alice begegnet der vierten Dimension
    Am großen Kastanienbaum wartete wieder die Grinsekatze. Freudig lief Alice auf sie zu. Doch bevor Alice die Grinsekatze streicheln konnte, verschwand die Grinsekatze wieder - ganz langsam entschwand sie Alices Raum, bis nur noch ihr Grinsen zu sehen war. "Katze, wo bist Du?" rief Alice. "Ich bin in der vierten Dimension, und ich habe Dir etwas mitgebracht", antwortete die Grinsekatze bedeutungsvoll, "Einen Würfel! Er hat 16 Ecken, 32 Kanten, 24 Flächen und 8 Seiten".

    "Ich glaube Dir nicht", entgegnete Alice, "ein Würfel hat nur 6 quadratische Seiten." Die Grinsekatze war mit der primitiven Art vertraut, mit der Menschen und besonders kleine Mädchen zu denken pflegen. Sie war daher nachsichtig und erklärte: "Hier, Alice, sieh doch nur: Ein Würfel hat acht kubische Seiten: Eine links, eine rechts, eine vorn, eine hinten, eine unten, eine oben - eine präsig und eine postig."

    "Was ist denn präsig und postig?", fragte Alice. "Das sind Begriffe der vierten Dimension", sagte die Grinsekatze bescheiden. "Ich zeig es Dir!". Und sie hielt ihren Würfel in die vierdimensionalen Strahlen der vierdimensionalen Abendsonne. Sie warfen in der Hyperebene, in der sich Alice befand (Alice sagte dazu schlicht "Raum"), einen wunderschönen Schatten.

    "Ich sehe einen Würfel", sagte Alice. Da begann die Grinsekatze den Würfel zu drehen, und der Schattenwurf vollzog lustige Tänze. "Jetzt sehe sich zwei verzerrte Würfel, die an ihren Ecken miteinander verbunden sind".

    Schließlich drehte die Grinsekatze ihren Würfel so, daß ihn die Sonnenstrahlen parallel zur Raumdiagonale durchdrangen. Der Schatten war zu einem merkwürdig schönen Gebilde geworden, das Alices Lehrerin gerne auch als "Rhombendodekaeder" bezeichnen würde. "Ich sehe einen zwölfseitigen lustigen Körper. Einige seiner Ecken sind mit dem Mittelpunkt verbunden", berichtete Alice. Nun stach die Katze den Würfel mit der Spitze in Alices Raum, und Alice sah ein kleines Loch in der Luft. Es hatte die Form eines Tetraeders. "Was ist denn das?" fragte Alice, "Du verwirrst mich".

    "Ich schiebe meinen Würfel durch Deinen Raum hindurch", sagte die Grinsekatze, "und zwar von präsig nach postig". Das Loch in der Luft wurde immer größer, und Alice sah einen Tetraeder, der sich schließlich in einen Oktader (eine Doppelpyramide) verwandelte, bis er schließlich wieder als Tetraeder verschwand. (s. Animation)

    "Wo ist denn jetzt der Würfel?" fragte Alice. "Natürlich postig, ich sitze ja schließlich hier präsig neben deinem Raum und habe meinen Würfel eben durch den Raum hindurchgeschoben".

    Alice verstand gar nichts mehr. Da trat die Grinsekatze wieder hervor, und Alice konnte sie wieder sehen. "Und nun zeige ich Dir, wie es aussieht, wenn ich meinen Würfel drehe", sagte die Katze.



    Quelle:

    http://cips02.physik.uni-bonn.de/ScienceSite/index.html
    LG
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  2. #2
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    Re: Burkhard Heim

    Das Posting von Jokke darf hier natürlich nicht fehlen, aus dem UFO-Bereich, Thema: Astrophysiker Illobrand von Ludwiger

    Burkhard Heim
    Sendungsgast: Diplom-Physiker Illobrand von Ludwiger

    Der am 9. Februar 1925 in Potsdam geborene Physiker Burkhard Heim, verstarb am 4. Januar 2001 nach schwerer Krankheit. Trotz eines verheerenden Laborunfalls im Mai 1944, bei dem er beide Hände, ein Auge sowie sein Gehör verlor,
    hinterlässt Heim ein umfangreiches Lebenswerk zu dem auch eine der herausragendsten wissenschaftlichen Leistungen des 20. Jahrhunderts zählt.
    Die Einheitliche strukturelle Quantenfeldtheorie der Materie und Gravitation - eine mathematische Beschreibung des subatomaren Aufbaus von Materie.
    Kurz gesagt: Die lang gesuchte "Weltformel" oder zumindest ein wichtiger Teil derselben.
    http://cropfm.at/past_shows.htm



    Download
    Mp3
    http://cropfm.at/cropfm/services/downlo ... &path=mp3/

    Jokke
    Direkt Anhören
    [mp3:12jh8ghr]http://cropfm.at/cropfm/services/download?file=sendung_heim.mp3&path=mp3/[/mp3:12jh8ghr]

    Lebe dein Leben so wie es dir gefällt, ohne daß du Jemandem etwas aufdrängst!

    Der, der nicht weiß, und nicht weiß, daß er nicht weiß, ist ein Narr - meide ihn.
    Der, der nicht weiß, und weiß, daß er nicht weiß, ist ein Kind - lehre ihn.
    Der, der weiß, und nicht weiß, daß er weiß, schläft - erwecke ihn.
    Doch der, der weiß, und weiß, daß er weiß, ist ein Weiser - folge ihm.

  3. #3
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    Re: Burkhard Heim

    Querverweis: viewtopic.php?p=32220#p32220
    Der Astrophysiker Illobrand von Ludwiger erläutert Leben und Werk Physikers Burghard Heim, der vor allem durch die Entwicklung der einheitlichen Feldtheorie, auch Heimische Quantenfeldtheorie, bekannt wurde.

    Lebe dein Leben so wie es dir gefällt, ohne daß du Jemandem etwas aufdrängst!

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  4. #4
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    Re: Burkhard Heim

    [size=180:2xzys2is]Mit Burkhard Heim zu den Sternen?[/size]




    Zukunftstechnologien, 08.01.2006, letzte Änderung 21.08.2006
    Eine alternative, komplizierte physikalische Theorie, die weit über die heutigen Theorien hinaus geht, könnte es möglich machen: eine Art "Warp-Antrieb", mit dem traumhafte Geschwindigkeiten möglich würden. Werden wir in fünf Jahren unser erstes interstellares Raumschiff bauen?


    Haben wir bald Warpantriebe?Es klingt wie ein Märchen, und vielleicht ist es das auch. Doch beginnen wir am Anfang. In den 50er Jahren entwickelte der deutsche Physiker Burkhard Heim eine alternative Theorie zur Beschreibung der Welt. Heim hatte während des zweiten Weltkrieges in einer Bombenschmiede der Nazis gearbeitet: dort explodierte ihm ein Sprengsatz in den Händen, so dass er sein Leben lang praktisch blind und taub war. Mit seinen Theorien ging er nie an die Öffentlichkeit, seine Arbeiten wurden nicht publiziert.
    Seine Theorie ist für einen Laien extrem kompliziert, aber im Prinzip beschreibt er die vier bekannten Naturkräfte der Welt durch geometrische Effekte. Genauso wie die Gravitationskraft auf eine lokale Krümmung des Raums zurück zu führen ist, wirken ähnliche Effekte bei den anderen Kräften. Darüber hinaus gibt es gemäss der Heimschen Theorie noch zwei weitere Kräfte, eine sogenannte "Quintessenz" (eine schwach abstossende, Gravitationsähnliche Kraft, die für die beschleunigte Expansion des Universums verantwortlich sein könnte) und eine "gravitophotonische Wechselwirkung". Weiter sagt die Theorie die Massen der Elementarteilchen mehr oder weniger korrekt voraus. Die Heimsche Theorie enthält die Relativitätstheorie als "Spezialfall" (die Relativitätstheorie bleibt damit korrekt, Heims Theorie geht jedoch darüber hinaus) - sie ist eine wahre "Theorie für alles", auch wenn sie nicht so einfach und elegant ist, wie man sich das vorgestellt hatte.

    Burkhard Heim starb im Januar 2001, doch andere (wie Walter Dröscher und Jochem Häuser) sind in seine Fussstapfen getreten und haben seine Theorie korrigiert und erweitert.

    Die angesprochene "gravitophotonische Wechselwirkung" erlaubt es, einen Antrieb zu bauen, mit dem hohe Beschleunigungen erreicht werden. Dies ist möglich, weil eben jene Wechselwirkung es erlaubt, starke Magnetfelder in starke Gravitationsfelder umzuwandeln (und umgekehrt). Weil die Gravitation, verlgichen mit anderen Kräften, so eine extrem schwache Kraft ist (Beispiel: bereits ein Küchenmagnet am Kühlschrank entwickelt eine so starke magnetische Kraft, dass er sich damit gegen die Anziehungskraft des gesamten Planeten am Kühlschrank halten kann...), würde die Transformation eines starken Magnetfeldes ein gewaltiges Gravitationsfeld bewirken - und dieses könnte benutzt werden, um ein Raumschiff anzutreiben. Bei sehr hohen Geschwindigkeiten würde dieser Antrieb vermutlich dazu führen, dass das Raumschiff in ein "Paralleluniversum" überwechselt, in dem Geschwindigkeiten viel höher als c erreichbar wären. Aber auch für Geschwindigkeiten weit unter der Lichtgeschwindigkeit wären spektakuläre Antriebe möglich.

    Der Antrieb basiert auf einem von einem Kabel umwickelten Ring (einer Spule), der sehr schnell in einem Magnetfeld rotiert. Für ein Raumschiff mit einer Masse von 150 Tonnen, einem Magnetfeld von 20 Tesla, einer Ringmasse von 2 Tonnen und einer Ring-Rotationsgeschwindigkeit von 1000 m/s kann bereits eine Beschleunigung von mehr als einem g erreicht werden (genug, um von der Oberfläche der Erde zu starten). (Alle diese Angaben stammen aus diesem Paper). Damit könnte man den Mond in 4 Stunden erreichen, zum Mars würde die Reise 34 Tage dauern. Für einen Flug durch das "Paralleluniversum" wäre ein leicht modifizierter Antrieb nötig, mit dem man den Mars bereits in 2.5 Stunden erreichen könnte - und mit dem man z.B. den 11 Lichtjahre entfernten Stern Procyon in nur 80 Tagen (34 Tage beschleunigen, 11 Tage Flug, 34 Tage bremsen) erreichen könnte. Nach Angaben des Papers würde die dafür nötige Energie "dem Vakuum" entnommen.

    Die Eigenschaften dieses "Paralleluniversums" werden hier nicht genau erklärt: es ist zum Beispiel nicht klar, ob man darin so navigieren kann, dass man an der richtigen Stelle wieder in unser eigenes Universum zurück findet. Aber solche Paralleluniversen könnten einiges Erklären: so könnte Masse aus diesen Paralleluniversen die Dunkle Materie erklären, die den Astrophysikern und Kosmologen in unserem Universum Kopfzerbrechen bereitet. Auch die beschleunigte Expansion des Universums könnte elegant durch die Quintessenz erklärt werden.

    Das oben verlinkte Paper hat letztes Jahr den Preis der AIAA (American Institute of Aeronautics and Astronautics) in der Kategorie "Nukleare- und zukünftige Antriebskonzepte" gewonnen. Dies hat nun das Interesse des amerikanischen Militärs geweckt: bereits haben Gespräche zwischen Jochem Häuser und der NASA stattgefunden, und auch die Luftwaffe interessiert sich für einen Test der Heim-Theorie. Sollte alles gut laufen, könnte man, so Jochem Häuser, bereits in etwa fünf Jahren mit einem funktionierenden Prototypen rechnen.

    Originalartikel im "Scotsman"

    Quelle
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  5. #5
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    Re: Burkhard Heim

    ............................würde die Transformation eines starken Magnetfeldes ein gewaltiges Gravitationsfeld bewirken - und dieses könnte benutzt werden, um ein Raumschiff anzutreiben. Bei sehr hohen Geschwindigkeiten würde dieser Antrieb vermutlich dazu führen, dass das Raumschiff in ein "Paralleluniversum" überwechselt, in dem Geschwindigkeiten viel höher als c erreichbar wären. Aber auch für Geschwindigkeiten weit unter der Lichtgeschwindigkeit wären spektakuläre Antriebe möglich.

    Der Antrieb basiert auf einem von einem Kabel umwickelten Ring (einer Spule), der sehr schnell in einem Magnetfeld rotiert. Für ein Raumschiff mit einer Masse von 150 Tonnen, einem Magnetfeld von 20 Tesla, einer Ringmasse von 2 Tonnen und einer Ring-Rotationsgeschwindigkeit von 1000 m/s kann bereits eine Beschleunigung von mehr als einem g erreicht werden.................
    Wurde nicht auch beim Philadelphia-Experiment mit sehr starken Feldstärken gearbeitet ?
    Ist womöglich doch was dran an der Geschichte ?
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  6. #6
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    Lichtgeschindigkeit und Gravitation

    Ich denke es passt hier ganz gut rein, mal 'ne andere Sichtweise zu bestimmten Dingen.





    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  7. #7
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    Re: Burkhard Heim

    Burkard Heim | CropFM - Illobrand von Ludwiger


    Der am 9. Februar 1925 in Potsdam geborene Physiker Burkhard Heim, verstarb am 4. Januar 2001 nach schwerer Krankheit. Trotz eines verheerenden Laborunfalls im Mai 1944, bei dem er beide Hände, ein Auge sowie sein Gehör verlor, hinterlässt Heim ein umfangreiches Lebenswerk zu dem auch eine der herausragendsten wissenschaftlichen Leistungen des 20. Jahrhunderts zählt. Die Einheitliche strukturelle Quantenfeldtheorie der Materie und Gravitation - eine mathematische Beschreibung des subatomaren Aufbaus von Materie. Kurz gesagt: Die lang gesuchte "Weltformel" oder zumindest ein wichtiger Teil derselben.

    1958, im Alter von ca. 21 Jahren, lernt Illobrand von Ludwiger Burkhard Heim persönlich kennen. Er wurde auf ihn aufmerksam, nachdem er in einer Illustrierten von der Heimschen Theorie gelesen hatte. Er erkannte bald, daß er es mit einem außergewöhnlichen Wissenschafter zu tun hatte dessen physikalisches Modell der Wirklichkeit nicht nur eine sehr exakte Beschreibung der subatomaren Teilchenwelt liefert, sondern weit über die bis dato anerkannte Wissenschaft hinausreicht. In der kommenden Sendung wird Illobrand von Ludwiger daher versuchen, uns "Das neue Weltbild des Physikers Burkhard Heim" ein Stück näher zu bringen.






    Interressantes Interview
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