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Thema: Die NATO - Untaten für den Frieden im Auftrag der USA

  1. #21
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    Re: Die NATO - Untaten für den Frieden im Auftrag der USA

    @ Stone

    Ich kann Dich verstehen!

    Aber, ja, es gab mediale Ergebnisse von Untersuchungen! Angefangen bei 9/11 über die Bombardierung der Tanklaster, usw.

    Was man von diesen "Ergebnissen" zu halten hat, dürfte klar sein ....... (kontrolliert, manipuliert, aufoktroyiert)

    Mit Entschuldigung, Entschuldigung, Entschuldigung, Geldzahlungen, etc. wird kein unschuldiger Mensch wieder ins Leben gerufen.

    LG
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  2. #22
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    Re: Die NATO - Untaten für den Frieden im Auftrag der USA

    Bin da ganz Deiner Meinung Arewe.
    Was mich noch zusätzlich stört ist das die Verantwortlichen für solche "Fehler" so gut wie nie
    zur Verantwortung gezogen werden.

    LG
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  3. #23
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    Re: Die NATO - Untaten für den Frieden im Auftrag der USA

    wusste nicht so recht wohin damit,aber für mich passts

    S-Kongress erlaubt offensive "Cyber-Operationen"
    Der US-Kongress gab dem US-Militär in dieser Woche grünes Licht für "offensive Militäroperationen im Cyberspace". Diese sollen auf Befehl des Präsidenten durchgeführt werden dürfen, um die USA, deren Interessen sowie ihre Alliierten zu verteidigen, heißt es in einem Bericht des Kongresses.

    Die neue Regelung wurde als Teil des "National Defense Authorization Act" für das kommende Jahr verabschiedet. Wie es im Bericht des Kongresses heißt, sollen das Verteidigungsministerium sowie das Energieministerium entsprechende Operationen durchführen dürfen. Die Zuständigkeit des Energieministeriums leitet sich wahrscheinlich aus dessen Verantwortlichkeit für eine Reihe kritischer Infrastrukturen ab.

    Ebenso erlaubt der Kongress geheime "Cyber-Operationen" zur Unterstützung konventioneller militärischer Operationen. Offensive "Cyber-Operationen" seien "in bestimmten Fällen der effektivste Weg, mit Bedrohungen umzugehen und die Streitkräfte der USA und ihrer Alliierten zu schützen", schreibt der Kongress. Dies gelte insbesondere, wenn die Rolle der USA nicht bekannt werden solle.

    Der Kongress bestätigt, dass das Verteidigungsministerium die Mittel für entsprechende offensive Aktionen im "Cyberspace" hat und diese auf Anweisung des US-Präsidenten auch durchführen darf, um "unsere Nation, Alliierten und Interessen zu verteidigen". Dabei müssen sich die "Cyberkrieger" einerseits an die selben Regeln halten, die bei konventionellen Konflikten gelten (beispielsweise das "Gesetz über bewaffnete Konflikte"). Ferner gilt die "War Powers Resolution", ein 1973 verabschiedetes US-Gesetz, das den Präsidenten verpflichtet, den Kongress vorab über Militäreinsätze zu informieren.
    http://www.gulli.com/news/17707-us-kongress-erlaubt-offensive-cyber-operationen-2011-12-15?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  4. #24
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    Re: Die NATO - Untaten für den Frieden im Auftrag der USA

    Pakistanische Botschaft in Washington: Nato-Angriff war absichtlich

    Pakistan hat erneute bekräftigt, dass es sich beim jüngsten Angriff der US-geführten Nato-Kräfte auf zwei pakistanische Grenzposten um eine absichtliche Aggression gehandelt hat. Laut AFP hat die pakistanische Botschaft in Washington am Donnerstag Journalisten eingeladen und ihnen Bilder und Karten gezeigt, die die Unwahrheit der Nato-Behauptung, der Angriff sei versehentlich erfolgt, beweisen. Auf dieser Pressekonferenz enthielten sich jedoch die pakistanischen Verantwortlichen jeder Äußerung zu möglichen Motiven der USA für diesen Angriff.
    Am 26. November nahmen Nato-Flugzeuge die Stammesregion Mohmand im Nordwesten Pakistans unter Beschuss, wodurch 28 pakistanische Armeeangehörige getötet wurden. Pakistan blockierte aus Protest gegen den Angriff den Nachschub für die NATO-Truppen in Afghanistan und zwang die USA zudem, ihre Truppen von dem Luftwaffenstützpunkt Shamsi, eine wichtige Basis für US-Drohnen, abzuziehen.

    Quelle: http://german.irib.ir/nachrichten/po...ar-absichtlich
    LG
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  5. #25
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    Zivilisten

    Die NATO hat im Krieg gegen Libyen eine große Zahl von Zivilisten getötet

    Behauptungen über zielgenaue Schläge halten näherer Untersuchung nicht stand

    Der NATO-Krieg gegen Libyen, den Funktionäre noch immer als eine Art „makellosen“ Sieg bejubeln, kommt neuerlich unter die Lupe, nachdem eine Untersuchung von Angaben über zivile Opfer durch die New York Times zumindest 40 tote Zivilisten ergab, deren Tod auf Luftangriffe der NATO zurückzuführen ist.

    Die Zahl 40 ist natürlich das bloße Minimum und alles, was die flüchtige Untersuchung bestätigen konnte. Die Zeitung berichtet, dass die Zahl „vielleicht mehr als 70“ betragen könnte,“ wenn alles gesagt und getan ist.

    NATO-Chef Anders Fogh Rasmussen lobte erst im vergangenen Monat den Krieg und gab damit an, dass es „keine bestätigten zivilen Opfer“ gegeben habe. Der Grund für die fehlende Bestätigung liegt wohl darin, dass die NATO nicht wirklich nachgeschaut hat.

    Und tatsächlich, zivile Opfer schaden besonders in diesem Fall, da der Krieg unter einem UNO-Mandat „zum Schutz von Zivilisten“ geführt wurde. Tatsache ist, dass im Rahmen dieses „Schutzes“ die Tötung einer großen Anzahl von libyschen Frauen und Kindern vorgenommen wurde, deren Häuser mitten in der Nacht bombardiert wurden. Es sind nur weitere Beweise dafür, dass die NATO die Genehmigung einer Flugverbotszone drastisch dadurch überschritten hat, dass sie einen ausgewachsenen Luftkrieg führte.

    Quelle: http://antikrieg.com/aktuell/2011_12...hauptungen.htm
    LG
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  6. #26
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    Re: Die NATO - Untaten für den Frieden im Auftrag der USA

    Pfui Nato!!!

    ca 50.000 !!!

    stopt Nato ...seid gestern hängt ein schild im Fenster

    traut euch

    lg
    olaf
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  7. #27
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    Re: Die NATO - Untaten für den Frieden im Auftrag der USA

    Hallo

    ist schon vom 19.12

    Konfrontation an den Grenzen Chinas und Russlands Obama schlägt militärische Pflöcke ein

    Trotz schwerer politischer und militärischer Niederlagen in den blutigen Bodenkriegen in Afghanistan und im Irak, trotz der Absetzung langjähriger verbündeter (Diktatoren) im Jemen, in Ägypten und in Tunesien und trotz des Zerfalls der (US-)Marionettenregime in Somalia und im Südsudan, hat das Obama-Regime nichts dazu gelernt: Jetzt provoziert es sogar eine noch viel gefährlichere militärische Konfrontation mit den Großmächten Russland und China. Durch einen provokativ offensiven militärischen Aufmarsch in der Nähe ihrer Grenzen fordert Obama gleichzeitig China und Russland heraus.

    Nachdem er sich gegen viel schwächere Gegner eine Niederlage nach der anderen eingehandelt und bei dem Versuch, das US-Imperium durch wirtschaftlich schwächere Länder zu vergrößern, das Haushaltsdefizit der USA in eine bisher unvorstellbare Höhen getrieben hat, betreibt Obama jetzt eine Politik der Einkreisung und Provokation gegen China, die zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt und den wichtigsten Gläubiger der USA, und gegen Russland, den wichtigsten Öl- und Gaslieferanten der Europäischen Union und die zweitstärkste Atommacht der Welt.

    Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der in höchstem Maße irrationalen, die ganze Welt bedrohenden Eskalation des Strebens des Obama-Regimes nach militärischer Vorherrschaft. Wir untersuchen den globalen militärischen, wirtschaftlichen und innenpolitischen Kontext, der diese Politik verursacht. Dann untersuchen wir die vielen Konfliktherde und Interventionen, an denen Washington beteiligt ist – in Pakistan, im Iran, in Libyen, Venezuela, Kuba und anderswo. Wir analysieren die Gründe für die militärische Eskalation gegen Russland und China – als Teil einer neuen Offensive, die über die arabische Welt [Syrien und Libyen] hinausreicht – vor dem Hintergrund der schwindenden Vormachtstellung der EU und der USA in der Weltwirtschaft. Schließlich werden wir die Strategien eines untergehenden Imperiums erläutern, das auf ständige Kriege aufgebaut ist, sich jetzt aber mit einer globalen Wirtschaftskrise, innenpolitischem Ansehensverlust und einer arbeitenden Bevölkerung konfrontiert sieht, der es einen umfassenden Abbau grundlegender Sozialprogramme zumutet.
    Nach peripheren Auseinandersetzungen sucht der (US-)Militarismus jetzt die globale militärische Konfrontation

    Der November 2011 brachte einen großen historischen Wendepunkt. Obama gab zwei herausragende Entscheidungen bekannt, die beide weitreichende strategische Folgen für den Konkurrenzkampf der Weltmächte haben werden.

    Obama kündigte die militärische Einkreisung Chinas durch die Stationierung starker See und Luftstreitkräfte in der Nähe der chinesischen Küste an. Mit dieser Politik will er den Zugriff Chinas auf Rohstoffe erschweren und dessen kommerzielle und finanzielle Verbindungen in Asien zurückdrängen. Obamas Erklärung, Asien genieße Priorität bei der militärischen Expansion der USA, bei der Errichtung neuer Basen und bei der Knüpfung wirtschaftlicher Verbindungen, war eindeutig gegen China gerichtet; damit hat er Peking in dessen eigenen Hinterhof herausgefordert. Mit seiner vor dem australischen Parlament angekündigten Politik der eisernen Faust hat Obama die imperialen Ziele der USA ganz klar definiert.

    "Unser andauerndes Interesse an dieser Region [am asiatisch-pazifischen Raum] erfordert auch unsere andauernde Anwesenheit in dieser Region. … Die USA sind eine pazifische Macht, und wir sind hier, um zu bleiben. … Nachdem wir unsere bisherigen Kriege [die Niederlagen und Rückzüge aus dem Irak und aus Afghanistan] jetzt beenden, habe ich mein für die nationale Sicherheit zuständiges Team angewiesen, sich mit höchster Priorität unserer Präsenz und unserer Mission im asiatisch pazifischen Raum zu widmen. .. Die Reduzierung der US-Verteidigungsausgaben … wird nicht zu Lasten dieses Raumes geschehen. [CNN.com, 16.11.2011]

    Weiter Hier http://principiis-obsta.blogspot.com...hinas-und.html

    Geschrieben vonJames Petras ist ein emeritierter Professor der Soziologie an der Binghamton Universität, New York. Er ist der Autor von 64 in 29 Sprachen veröffentlichten Büchern. Er engagiert sich schon lange für soziale Gerechtigkeit und hat elf Jahre lang die Bewegung landloser brasilianischer Arbeiter unterstützt. Von 1973-76 war er Mitglied des Bertrand-Russell-Tribunals gegen die Unterdrückung in Lateinamerika. Jetzt schreibt er eine monatlich erscheinende Kolumne für die mexikanische Zeitung Le Jornada, vorher hat er Artikel für die spanische Zeitung El Mundo verfasst. Seinen Bachelor of Arts hat er an der Boston University erworben und seinen Dr. an der University of California in Berkeley gemacht.
    mfg
    thcok
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  8. #28
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    Re: Die NATO - Untaten für den Frieden im Auftrag der USA

    Nato-Chef Rasmussen verheimlichte Folter


    [size=110:20okj57g]Wegen Kriegsverbrechen im Irakkrieg gerät Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen unter Druck. Er soll vertuscht haben, dass dänische Soldaten Folter von Gefangenen durch die irakische Polizei tolerierten.
    [/size]
    Kopenhagen –

    George W. Bush führt für einen früheren US-Präsidenten ein bemerkenswert zurückgezogenes Leben, und Tony Blair muss sich ebenfalls überlegen, wo er noch willkommen ist. Die Führer der „Allianz der Willigen“, die vor neun Jahren mit frei erfundenen Behauptungen über angebliche Massenvernichtungswaffen ihre Länder in den Krieg gegen Saddam Husseins Irak führten, sind international nicht mehr sonderlich gut gelitten. Zwei ihrer treuesten Gefolgsleute von damals aber sind seither sogar noch befördert worden: José Manuel Barroso, seinerzeit portugiesischer Premier, stieg zum Chef der EU-Kommission auf. Und der dänische Regierungschef Anders Fogh Rasmussen wurde 2009 für die Kriegsteilnahme mit dem Posten des Nato-Generalsekretärs belohnt.

    Doch nun holt die Vergangenheit auch Rasmussen ein. Er hatte einst dem Parlament versichert, dass Gefangene, für die dänische Truppen verantwortlich waren, nicht misshandelt würden. Und er garantierte, dass er, falls er vom Gegenteil erfahre, die Informationen unverzüglich weitergeben werde. Jetzt deutet sich an, dass beides gelogen war: Ein dänischer Militärjurist berichtete schon 2004 von schwerer Folter an Gefangenen, die von den dänischen Truppen an die irakische Justiz übergeben worden waren. Doch in dem Rapport, den der zuständige Parlamentsausschuss erhielt, waren alle entsprechenden Passagen unkenntlich gemacht.
    Vier Jahre im Land

    Dänemark, ein treuer Verbündeter der USA, nahm mit etwa 500 Soldaten an der Irak-Invasion teil. Seit 2003 war ein Bataillon im südirakischen Basra unter britischen Kommando stationiert. Die Dänen zogen ihre Soldaten im August 2007 komplett ab, zeitgleich mit dem Teilabzug der Briten.
    Sieben Dänen verloren bei dem Einsatz ihr Leben. Den dänischen Staat kostete die Teílnahme am Irak-Krieg mehr als 2,2 Milliarden dänische Kronen, umgerechnet fast 300 Millionen Euro.

    So wurde erst jetzt bekannt, dass die dänischen Soldaten nicht rund 200 Iraker festnahmen, wie es bisher hieß, sondern mehr als 500. Dass zumindest einer von ihnen, der der irakischen Polizei übergeben wurde, in deren Obhut ums Leben kam. Dass anderen dort die Knochen gebrochen und die Zähne eingeschlagen wurden. Dass sie mit glühenden Zigaretten verbrannt wurden. Und dass die dänische Aufsicht nicht nur hoffnungslos unterbesetzt war, sondern auch keine Chance bekam, mit den Häftlingen zu sprechen, ohne dass irakische Aufpasser dabei waren.

    Die Briten-Finte

    Um derartige Probleme zu umgehen, bedienten sich die Truppen fortan der „Briten-Finte“: Dänische Soldaten waren zwar dabei, wenn feindliche Kombattanten oder Verdächtige festgenommen wurden. Doch die offizielle Verhaftung überließen sie britischen oder irakischen Mitstreitern. Dann waren nicht mehr die Dänen für das Schicksal der Gefangenen verantwortlich.

    All dies geht aus einer vorläufigen Untersuchung hervor, über die Armeechef Knud Bartels den sozialdemokratischen Verteidigungsminister Nick Hækkerup informierte. Dass der Inhalt bekannt wurde, hat mit dem Machtwechsel bei den Parlamentswahlen im letzten September zu tun. Bis dahin hatte die schmale parlamentarische Mehrheit aus Liberalen, Konservativen und der rechten Dänischen Volkspartei, die Dänemark in den Irak-Krieg schickte, sich allen Versuchen widersetzt, die Rechtsgrundlage der Kriegsteilnahme zu prüfen und mutmaßliche Übergriffe zu untersuchen. Erst jetzt ist durch den Amtsantritt der neuen Mitte-Links-Regierung die Grundlage geschaffen, auch in Dänemark das heikle Irak-Thema aufzurollen.

    Parlament belogen

    Zentral in den Untersuchungen ist nun die Rolle des früheren Verteidigungsministers Søren Gade, der im Parlament mehrmals wahrheitswidrig behauptete, dass dänische Truppen keine Gefangenen an irakische Behörden auslieferten und dass man „keine Misshandlung“ konstatiert habe. „Die Regierung log, weil sie keine Kritik an der Kriegsteilnahme wünschte“, sagt Frank Aaen, Abgeordneter der linken Einheitsliste. „Wäre sie offener gewesen, hätte man Menschen retten können, die ausgeliefert und gefoltert oder gar hingerichtet wurden.“

    Auch Ex-Premier Rasmussen steht im Fokus. Der heutige Nato-Generalsekretär habe sich „grober Irreführung“ des Parlaments schuldig gemacht, sagt Außenminister Villy Søvndahl, er habe „ausgestrichen, statt zu informieren“. Kommt auch die Untersuchungskommission zu diesem Schluss, droht sowohl Rasmussen als auch Gade eine Anklage vor dem Sondergericht für Amtsmissbrauch. Und auch als Zeugen in einem Zivilverfahren können sie zur Aussage gezwungen werden. Fünf irakische Gefangene haben den dänischen Staat wegen ihrer Misshandlung in irakischer Obhut verklagt.
    Quelle:
    http://www.fr-online.de/politik/irak-krieg-nato-chef-rasmussen-verheimlichte-folter,1472596,11389774.html

    Sieht so aus als gäbs für den IstGH endlich mal Arbeit. Wenn doch die Mainstream´s den Zitierten Sachverhalt mal groß rausbringen würden !
    Aber es wird so laufen wies bis jetzt immer lief. Irgend ein Soldat wird für die
    Verantwortlichen seinen Kopf hinhalten müssen und wir werden seltsamerweise nichts mehr weiter darüber erfahren.

    LG

    Nachtrag: Wenigstens EINE grosse Zeitung hat sich bis jetzt der Sache angenommen : http://diepresse.com/home/politik/ausse ... k/index.do
    Ich hoffe es werden noch mehr!
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  9. #29
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    Re: Die NATO - Untaten für den Frieden im Auftrag der USA

    The IMPERIAL NATO As Executor of US Strategy: A Geostrategic Instrument of Worldwide Military Conquest

    A Historical Review and Analysis (1949-2012)

    Quelle: http://www.4thmedia.org/2012/05/26/t...tary-conquest/
    LG

    P.S. Der "Schutzschirm" gegen den Iran!

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    So was aber auch...wollte man nicht in Lybien den Frieden und die Freiheit und Coca Cola importieren ?
    Naja, vlt das nächste mal. Jedenfalls der Exportschlager Libyens steht schon mal fest : ÖL und WAFFEN:

    Krise auf dem Sinai: Nato-Grüße aus Libyen

    Kommentar | Gudrun Harrer, 10. August 2012, 18:39


    Erst durch die in Libyen "verschwundenen" Waffen ist Waffenschmuggel ein richtig großes Geschäft für die jahrzehntelang vernachlässtigten Beduinen

    Was auf dem Sinai passiert, ist eine schöne Lektion in Sachen Kollateralschaden: Dass die ägyptischen Sicherheitskräfte heute mit Zustimmung aus Jerusalem die Entmilitarisierungsauflagen des israelisch-ägyptischen Friedensvertrages verletzen dürfen, ist auch eine Folge der Libyen-Intervention der Nato.
    Waffenschmuggel auf dem Sinai hat es immer gegeben, aber erst seit die in Libyen "verschwundenen" Waffen dazugekommen sind, ist das ein richtig großes Geschäft für die jahrzehntelang vernachlässtigten Beduinen - jene, denen Einkünfte aus dem Tourismus verwehrt sind, und das werden immer mehr. Man kann davon ausgehen, dass bereits eine Menge schwerer Waffen im Umlauf - und bei Jihadisten gelandet - sind. Diese wittern auch angesichts der Ereignisse in Syrien wieder Morgenluft. Sie haben in den Beduinenstämmen Fuß gefasst, die wenig Grund zur Identifikation mit dem ägyptischen Staat haben: Viele von ihnen, ein geschätztes Viertel der beduinischen Bevölkerung, haben keinen Pass und keine Bürgerrechte.
    Dazu kommen die einsickernden radikalen Gruppen aus dem Gazastreifen, die die Hamas längst nicht mehr im Griff hat. Präsident Mohammed Morsi trat in die Fußstapfen seines Vorgängers Hosni Mubarak und machte kurzfristig die Grenzen zu seinen palästinensischen Brüdern dicht. Und um die Ironie noch deutlicher zu machen, beschuldigte ihn die Hamas darauf der "kollektiven Bestrafung". (DER STANDARD, 11.8.2012)

    Quelle: http://derstandard.at/1343744549820/...sse-aus-Libyen

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