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Thema: Die NATO - Untaten für den Frieden im Auftrag der USA

  1. #31
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    Die NATO hat uns in einen weiteren Schlamassel hineingezogen

    Auch in Syrien zeigt sich wieder, dass die NATO in den Ländern,
    in denen sie interveniert, nur Chaos anrichtet
    Von Luke Gittos
    Information Clearing House, 10.10.12
    ( http://www.informationclearinghouse....ticle32710.htm )
    Kann irgendjemand noch etwas Gutes an der NATO finden? Sogar begeisterte Interventionisten,
    die, mit den Hufen scharrend, die militärische Überlegenheit des Westens über den
    Globus durchsetzen wollen, beginnen am Verstand der ständig in Panik verfallenden
    (westlichen) Militärmächte zu zweifeln.
    Als sich die NATO-Mitglieder letzte Woche wegen der wohl nicht beabsichtigten Beschießung
    einer türkischen Grenzstadt durch eine die (syrische) Regierung unterstützende
    Splittergruppe zu einer Dringlichkeitssitzung in Brüssel trafen, zeigte sich die NATO wieder
    einmal als völlig verblendet. Sie verurteilte das Vorkommnis aufs Schärfste und bezeichnete
    es voreingenommen als weiteres Beispiel für die Missachtung "internationaler Normen,
    des Friedens, der Sicherheit und des menschlichen Lebens" durch die syrische Regierung,
    obwohl es überhaupt keine Beweise dafür gab, dass die Rakete von syrischen
    Regierungstruppen abgefeuert wurde.
    Die türkisch-syrische Beziehungen sind mit Beginn der Unruhen sehr frostig geworden.
    Die Türkei nimmt immer noch syrische Flüchtlinge auf und unterhält enge Beziehungen zu
    den Rebellen, die große Gebiete in der Nähe der türkischen Grenze kontrollieren. Einige
    Beobachter glauben, dass die türkische Regierung die Rebellen sogar mit Waffen versorgt.
    Schon im Juni, als die syrischen Streitkräfte ein türkisches Kampfflugzeug abgeschossen
    haben (s. http://www.luftpost-kl.de/luftpost-a...012_280612.pdf )
    das in der Küstenprovinz Latakia den syrischen Luftraum verletzte, hat sich die Türkei unter
    Berufung auf Artikel 4 (des Nordatlantik-Vertrages. s. http://www.staatsvertraege.de/natov49.
    htm ) an die NATO gewandt. Bereits im Anschluss an diese (erste) Dringlichkeitssitzung
    im Juni äußerte der niederländische Außenminister, die NATO müsse ein militärisches
    Eingreifen in den Syrien-Konflikt in Erwägung ziehen, um die Türkei zu verteidigen,
    sonst werde sie nicht mehr ernst genommen. Viele Analysten glauben aber, dass ein umfassendes
    militärisches Eingreifen der NATO in Syrien derzeit wenig wahrscheinlich ist.
    Warum denn nicht? Die NATO hat sich doch mit der Wirksamkeit ihres Eingreifens in Libyen
    gebrüstet, das zum Sturz Gaddafis führte. In der März-Ausgabe der Zeitschrift Foreign
    Affairs hat Ivo Daalder, der ständige Vertreter der USA im NATO-Rat (s. http://en.wikipedia.
    org/wiki/Ivo_Daalder ), das Eingreifen des Bündnisses in Libyen sogar als "Modell-Intervention"
    beschrieben (s. http://www.foreignaffairs.com/articl...h-daalder-and-
    james-g-stavridis/natos-victory-in-libya ). Da die NATO so stolz auf ihren "Sieg" in Libyen
    ist, haben sich viele gefragt, warum sie sich nicht offen zur Unterstützen der Rebellen in
    Syrien bekennt?
    1/5
    Friedenspolitische Mitteilungen aus der
    US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein
    LP 188/12 – 28.10.12
    Die Frage lässt sich zum Teil damit beantworten, dass keine Regierung eines NATO-Staates
    die Verantwortung für die Zustände übernehmen will, die in Syrien eintreten werden,
    wenn Assad fällt. Obwohl NATO-Vertreter das Eingreifen in Libyen als "Sieg" feiern, wurde
    Libyen dadurch in einem Zustand versetzt, der einem Bürgerkrieg sehr nahe kommt. Die
    ungelösten politischen Spannungen, die durch den Aufruhr in Libyen entstanden sind, haben
    Kämpfe zwischen den Klassen, Regionen und Religionen ausgelöst, die auch nach
    dem Sturz Gaddafis nicht aufhören. Bei der Vorbereitung der ersten landesweiten Wahlen,
    die im Juli dieses Jahres stattfanden, hat der National Transition Council (der Nationale
    Übergangsrat), die nach dem Sturz Gaddafis vom Westen eingesetzte Übergangsregierung,
    alle nur auf einzelne Stämme oder Regionen begrenzten Parteien verboten, weil viele
    von ihnen eine Aufsplitterung Libyens forderten.
    Tatsächlich leiden einzelne Regionen Libyens immer noch unter Gewalttaten separatistischer
    Bewegungen, die sich darüber beklagen, dass es den Menschen jetzt schlechter als
    unter Gaddafi gehe. Der Zustand der Zersplitterung und des Chaos, in dem sich Libyen
    befindet, ist vor allem dem Eingreifen der NATO in den Konflikt zuzuschreiben. Die NATO
    hat die Aufständischen nur vorübergehend zusammengeschweißt, sie verfügten aber über
    kein demokratischen Mandat und sind sich auch nicht einig, wie es nach dem Sturz des alten
    Regimes weitergehen soll.
    Das nach dem Abgang Assads in Syrien entstehende Chaos wäre noch viel schlimmer.
    Erstens sind die ethnisch bedingten Komponenten des Konflikts weit komplizierter. Die syrischen
    Christen verhalten sich entweder neutral oder unterstützen das (Assad-)Regime.
    Die Rebellen bestehen größtenteils aus sunnitischen Muslimen und halten die das Regime
    tragenden Aleviten (s. http://www.alevitentum.de/Aleviten/aleviten.html ) für Ketzer. Der
    Aufstand in Aleppo wird von Islamisten dominiert, während der Aufstand in Homs von Rebellengruppen
    ausgeht, die sich wegen ihrer unterschiedlichen ethnischen und religiösen
    Herkunft nicht einig sind. Wie in Libyen fehlt auch den Aufständischen in Syrien eine zentrale
    Führung, die das Vorgehen der unterschiedlichen Gruppen koordinieren könnte. Die
    NATO hat ihr Eingreifen in Libyen zwar vorschnell zum "Sieg" deklariert, aber der Schatten,
    den die immer noch anhaltende Gewalt zwischen den verschiedenen religiösen Gruppierungen
    in Libyen auf den angeblichen Sieg wirft, hält die Allianz zweifellos von einer Intervention
    in Syrien ab, denn die dortigen Aufständischen sind noch viel zerstrittener.
    Analysten haben zweitens darauf hingewiesen, dass eine Intervention in Syrien, um wirkungsvoll
    zu sein, viel aufwendiger als die in Libyen zu sein hätte. Schon bei der Errichtung
    einer Flugverbotszone müssten 22 Frühwarn-Radarstationen mit den dazugehörenden
    Kontroll- und Kommandoeinrichtungen, 150 Batterien mit Boden-Luft-Raketen, 27 Batterien
    mit Boden-Boden-Raketen, 12 Batterien mit Antischiffsraketen, 32 Flugplätze und
    mehr als 200 gehärtete Flugzeug-Schutzbunker zerstört werden. Dazu wären sehr viel
    mehr Militäreinsätze notwendig als bei der Sicherung der Lufthoheit über Libyen. Drittens
    gibt es auch politische Gründe, die einer Intervention in Syrien im Weg stehen, zum Beispiel
    die US-Wahlen im November und die Wirtschaftskrise in Europa.
    Wenn der NATO eine weitere Intervention so schwer fällt, erhebt sich natürlich die Frage:
    Wofür wird die NATO überhaupt noch gebraucht? Die Allianz wurde 1949 auf der Basis
    des Nordatlantik-Vertrages gebildet, weil man nach dem Zweiten Weltkrieg die Streitkräfte
    der USA und Europas vereinigen wollte, um ein weiteres Vordringen der Sowjetunion in
    Europa zu verhindern. (Der britische General) Lord Ismay, der erste NATO-Generalsekretär,
    (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Hasting...1._Baron_Ismay ), beschrieb den
    Zweck des Bündnisses 1949 so: "(Die NATO) soll die Russen draußen, die US-Amerikaner
    drinnen, und die Deutschen unten halten." Deshalb heißt es in Artikel 5 des Nordatlantik-
    Vertrages auch: "Die vertragschließenden Staaten sind darüber einig, daß ein bewaffneter
    Angriff gegen einen oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein An-
    2/5
    griff gegen sie alle betrachtet werden wird, und infolgedessen kommen sie überein, daß im
    Falle eines solchen bewaffneten Angriffs jeder von ihnen in Ausübung des in Artikel 51 der
    Charta der Vereinten Nationen anerkannten Rechts zur persönlichen oder gemeinsamen
    Selbstverteidigung den Vertragsstaat oder die Vertragsstaaten, die angegriffen werden,
    unterstützen wird, indem jeder von ihnen für sich und im Zusammenwirken mit den anderen
    Vertragsstaaten diejenigen Maßnahmen unter Einschluß der Verwendung bewaffneter
    Kräfte ergreift, die er für notwendig erachtet, um die Sicherheit des nordatlantischen Gebietes
    wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten." (vollständig zitiert nach http://www.-
    staatsvertraege.de/natov49.htm )
    Natürlich hat diese russische Invasion nie stattgefunden. Beistand nach Artikel 5 ist über -
    haupt erst einmal angefordert worden – von den USA nach den Anschlägen am
    11.09.2001. Die NATO hat sich bei ihren bisherigen Interventionen weniger auf den Atlantikvertrag
    als auf UN-Resolutionen berufen und sich faktisch zum bewaffneten Arm der
    Vereinten Nationen erklärt. Wie das Beispiel Syrien zeigt, scheint diese steinzeitliche
    North Atlantic Treaty Organization / NATO für komplizierte Eingriffe in Bürgerkriege anderer
    Staaten sehr schlecht gerüstet zu sein.
    Eigentlich ist die NATO ein orientierungsloses Bündnis ohne inneren Zusammenhalt, das
    nur noch dazu dient, andere Staaten durch ihr Eingreifen zu destabilisieren. Das gegenwärtige
    Stillhalten der NATO im Syrien-Konflikt belegt ja, dass sie zum Glück unter Führungsschwäche
    leidet und keine tragende gemeinsame Idee mehr hat. Einst wurde sie gegründet,
    weil sich Regierungen europäischer Staaten vor einer vermuteten militärischen
    Bedrohung schützen wollten, heute möchte sie die Rolle des Schiedsrichters in globalen
    Konflikten übernehmen; die jüngste Geschichte hat allerdings gezeigt, dass sie dafür völlig
    ungeeignet ist.
    Sogar diejenigen, die trotz der durchgehend desaströsen Misserfolge der NATO immer
    noch glauben, diese Allianz könne die Welt durch ihre Militärinterventionen besser machen,
    haben sich nach der vergangenen Woche wohl den Kopf gekratzt. Was ist aus den
    "ruhmvollen Errettern Bosniens" und aus den "siegreichen Befreiern Libyens" geworden?
    Eine einzige Rakete, die sich in die Türkei verirrt hatte, hat sie in tatenlose Geschäftigkeit
    versetzt. Es wird Zeit, diese aus grauer Vorzeit überkommene, gelegentlich noch polternde
    Allianz für westliche Interventionen endlich aufzulösen. Das verwirrte Geschwafel westlicher
    Militärmächte, die sich völlig willkürlich und ohne demokratisches Mandat überall einmischen,
    destabilisiert den Mittleren Osten vermutlich viel mehr als eine verirrte Rakete.

    Quelle: http://www.luftpost-kl.de/luftpost-a...812_281012.pdf
    Liebe Grüße
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  2. #32
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    Nato

    Moin,
    genau und deswegen gehört die Nato aufgelöst!

    lg Olaf
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  3. #33
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    Nato: EU-Staaten müssen Rüstungs-Ausgaben steigern

    Erstens ist kein Geld dafür da und zweitens wäre es wichtiger zu klären, ob Al-CIAda nun gut oder böse ist.

    Die europäischen Verbündeten sollten mehr Drohnen, Flugzeuge und Radaranlagen erwerben, so Nato-Chef Rasmussen. Die EU-Staaten müssten künftig mehr Verantwortung für Europa und dessen Nachbarschaft übernehmen. Die USA würden sich zunehmend auf Asien konzentrieren.

    Nato-Chef Fogh Rasmussen will, dass die EU-Staaten mehr Drohnen, Tank-Flugzeuge und Seeradare kaufen. Die USA würden sich künftig auf Asien konzentrieren. Um die Verantwortung für Europa und seine Nachbarschaft übernehmen zu können, müssten die EU-Staaten enger zusammenarbeiten und mehr Geld ausgeben.

    weiter hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...aben-steigern/
    Al-Kaida tötet über 50 Soldaten bei Anschlägen

    ...
    USA unterstützt jemenitische Armee

    Im krisengebeutelten Jemen ist die Terrorgruppe Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel aktiv. Westliche Geheimdienste halten sie derzeit für einen der gefährlichsten Ableger des Terrornetzwerkes weltweit. Mit Unterstützung der USA geht die jemenitische Armee hart gegen die Dschihadisten vor.

    Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/a...schlaegen.html
    Und nun die spannende Preisfrage, wer sie löst bekommt 100 Punkte!

    Warum unterstützen die USA die jemenitische Armee, nicht aber die syrische Armee im Kampf gegen Al-Kaida???

    Liebe Grüße
    Geändert von AreWe? (20.09.2013 um 13:58 Uhr)
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  4. #34
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    IRAK : Das grosse Schweigen


    IRAK : Das grosse Schweigen


    Von NEIL CLARK, 2. Oktober 2013 -

    Bei den jüngsten Gewaltakten wurden 54 Menschen getötet und über einhundert verletzt. Allein im Juli gab es über eintausend Tote und mehr als 2 300 Verwundete.

    Sie denken wahrscheinlich, die Rede sei von Syrien. Doch ich spreche vom Irak. Das Land, das George W. Bush und Tony Blair im Jahr 2003 „befreit“ hatten. Uns wurde gesagt, die westliche Militärintervention würde eine Ära der Demokratie, der Freiheit und der Menschenrechte einleiten. Stattdessen war es der Beginn eines Jahrzehntes schrecklicher, blutiger Auseinandersetzungen, die das Land zu einem der gefährlichsten auf der Welt gemacht haben und seine Bevölkerung dazu zwingt, einen lebendig gewordenen Alptraum alltäglich ertragen zu müssen.

    Das Schweigen der Pro-Kriegs-Fraktion angesichts des fortwährenden Blutvergießens im Irak ist äußerst aufschlussreich. Dieselben Angehörigen der westlichen Elite, die noch 2002 und Anfang 2003 nicht aufhören konnten uns einzutrichtern, was für eine schreckliche Bedrohung Saddam Husseins „Massenvernichtungswaffen“ darstellen würde, und dass wir in den Krieg gegen das arabische Land ziehen müssten, um dessen bösen Diktator zu entwaffnen und das Volk zu „befreien“, üben sich nun im Schweigen über die anhaltende Verwüstung und das fortwährende Blutvergießen, ausgelöst von der illegalen Invasion.


    Im Vorfeld der Invasion im März 2003 konnte man in Großbritannien und den USA keine Nachrichtensendung im Fernsehen einschalten, bei der nicht ein Neokonservativer oder ein „liberaler Interventionist“ wie besessen gegen den Irak Stimmung machte. Damals heuchelten diese großen „Humanisten“ ihre Besorgnis über das missliche Leben der Iraker unter der Diktatur Saddam Husseins – aber heute zeigen sie nur wenig oder überhaupt kein Interesse an der Notlage der Iraker, die regelmäßig und beinahe täglich von Bomben in Stücke zerrissen werden.


    Es gibt keine Aufrufe seitens der „üblichen Verdächtigen”, die sonst nach westlichen „humanitären” Interventionen schreien, das Töten im Irak zu stoppen. Dieselben Leute, die vor elf Jahren nicht müde wurden über den Irak zu reden, können heute nicht damit aufhören, über Syrien zu sprechen – und heucheln dabei auf dieselbe Weise ihre Besorgnis über die Not der Syrer, wie sie schon Anfang 2003 Krokodilstränen über das Leid der Iraker vergossen hatten.


    Wenn es um die Opferzahlen geht, dann können uns die Pro-Krieg-Politiker interessanterweise genau sagen, wie viele Menschen in Syrien seit Ausbruch der Gewalt 2011 gestorben sind, (und natürlich gehen alle Toten auf das persönliche Konto von Präsident Assad). Wenn es aber um den Irak geht, und um die Frage, wie viele Menschen dort seit März 2003 getötet wurden, sind die Aussagen äußerst vage.


    „Wir zählen nicht die Leichen anderer Leute“, erklärte US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld im November 2003. Die seit dem März 2003 getöteten Iraker – Zahlen variieren von 174 000 bis zu über eine Million – sind für unsere politische Elite nicht existent, es sind „non-people“. Im Jahr 2013 zählen nur tote Syrer (insoweit deren Tod den Regierungskräften angelastet werden kann), aber nicht tote Iraker.


    Weil der Irak als „Non-Story“ betrachtet wird und unsere politischen Führer nicht über die dortige Situation reden, ist es keine Überraschung, dass die öffentliche Wahrnehmung der Anzahl der Toten weit unter den selbst konservativsten Schätzungen liegt. In einer in diesem Jahr durchgeführten Umfrage schätzten 66 Prozent der Briten, dass infolge der Invasion 2003 zwanzigtausend oder weniger Iraker gestorben seien. Donald Rumsfeld wäre zweifellos entzückt das zu hören.


    Würden sie über irgendein Schamgefühl verfügen, dann würden die Leute, die den Irak zerstört haben, zumindest den Anstand haben, sich aus dem öffentlichen Leben zurückzuziehen. Aber die neokonservativen und die liberalen Imperialisten kennen weder Scham noch Gewissensbisse. Dieselben Falken und „humanitären“ Interventionisten, die auf die Invasion des Irak drängten, haben die letzten beiden Jahre damit zugebracht, einen Angriff auf Syrien zu propagieren.

    Diese manischen Kriegstreiber wollen, dass wir uns vom Irak abwenden, um uns auf das nächste Land des Nahen Osten zu konzentrieren, das auf ihrer Abschussliste steht. Doch wir sollten uns niemals vom Irak abwenden, solange diejenigen nicht auf der Anklagebank sitzen, die das Land zerstört haben. Das Chaos und Blutvergießen, das wir heute im Irak erleben, ist eine direkte Konsequenz der destabilisierenden und zerstörerischen Neocon-Politik der USA und Großbritanniens. Diejenigen, die für das schwerste internationale Verbrechen, das Führen eines Angriffskrieges gegen einen souveränen Staat, verantwortlich sind, müssen für das enorme Ausmaß menschlichen Leidens zur Verantwortung gezogen werden, das sie verursacht haben.

    Übersetzung und Bearbeitung:
    Hintergrund

    Der Artikel erschien im Original am 1. Oktober 2013 unter dem Titel Iraq: The Greatest ‘Non-story’ of the Modern Era bei Information Clearinghouse.
    Der britische Journalist und Autor Neil Clark schreibt regelmäßig unter anderem für den Guardian, den Morning Star und den Daily Express. Er ist Mitbegründer und Präsident der „Campaign for Public Ownership“, die sich für eine Umkehr der in Großbritannien während der letzten Jahrzehnte betriebenen neoliberalen Privatisierungspolitik einsetzt. Clark betreibt das preisgekrönte Blog http://www.neilclark66.blogspot.de/ .
    Quelle : http://www.hintergrund.de/2013052325...-im-krieg.html
    Was auch immer Du tust, handle klug und bedenke das Ende..........

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  5. #35
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    Tote Kinder bei Luftangriff in Afghanistan?

    Verwirrung um Nato-Einsatz

    In Afghanistan sind nach lokalen Behördenangaben fünf Zivilisten bei einem Nato-Luftangriff getötet worden. Der Angriff habe sich in der Gegend um Saratscha in der östlichen Provinz Nangarhar ereignet. "Wir können bestätigen, dass fünf männliche Zivilisten nahe des Flughafens im Bezirk Behsood durch einen Nato-Luftangriff getötet wurden", sagte ein Sprecher der Provinzregierung.

    weiter hier: http://www.t-online.de/nachrichten/a...hanistan-.html
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  6. #36
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    Renommee: 533442
    Putin bereitet auf das Schlimmste vor und beendet Kooperation mit der NATO über Raketenabwehr

    Hinter der Fassade der Kooperation zwischen der Obama-Regierung in den USA und der Putin-Regierung in Russland über den Abbau des Chemiewaffenarsenals in Syrien und einer Einigung über das Atomprogramm mit dem Iran läuft eine eiskalte Eskalation von Spannungen, die in den westlichen Medien kaum zur Kenntnis genommen wird.
    Im Zentrum der Spannungen steht Washingtons hartnäckige Weigerung, in der Frage der »Raketenverteidigung« in Europa – die diesen Namen sicherlich zu Unrecht trägt – mit Russland zusammenzuarbeiten.
    Mit Recht besteht Russland darauf, dass sich die Stationierung von amerikanischen Raketen und entsprechenden Anlagen in Polen, der Tschechischen Republik und jetzt auch in Rumänien und Bulgarien nicht gegen den Iran richtet. Vielmehr werde damit eine existenzielle Bedrohung für Russlands Zukunft geschaffen. Westliche Medien reagieren pflichtschuldig mit einer persönlichen Verteufelung Putins, während die Vorbereitungen für einen atomaren Erstschlag gegen Russland weiterlaufen.
    Ein Treffen zwischen Pentagon-Vertretern und dem rumänischen Präsidenten am 29. Oktober wurde in den westlichen Mainstreammedien weitgehend ignoriert. Der Leiter der Abteilung Politik im US-Verteidigungsministerium, James Miller, tat den ersten Spatenstich für eine amerikanische Raketenstellung, die zur US-Raketenabwehr, ange-blich gegen einen möglichen Angriff durch den Iran oder Nordkorea (!) auf Europa, gehört.
    Standort der rumänischen Raketenabwehr ist ein ehemaliger Luftwaffenstützpunkt in der Nähe von Deveselu, 180 Kilometer östlich der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Er wird 2015 fertiggestellt sein. Rumäniens Präsident Traian Băsescu war bei der Zeremonie an-wesend.
    Băsescu fällt offenbar auf die Pentagon-Propaganda über den defensiven Charakter der auf rumänischem Boden stationierten amerikanischen Raketen, die mit Atomspreng-köpfen bestückt werden können, herein. In seiner Begeisterung nimmt er nicht zur Kenntnis, dass er Rumänien damit zum vorrangigen Ziel eines atomaren Angriffs Russlands im Falle eines Kriegs mit der NATO gemacht hat.
    Bedeutsamerweise hat sich Washington immer wieder standhaft geweigert, sich auf rechtlich bindende Garantien darüber festzulegen, dass die neue Raketenabwehr in Europa nicht gegen Russlands strategisches Atomwaffenarsenal gerichtet ist. Rose Gottemoeller, im US-Verteidigungsministerium zuständig für Abrüstung, erklärte kürzlich vor polnischen Zuhörern: »Wir engagieren uns für einen Dialog über eine Raketenabwehr« – eine weitgehend bedeutungslose Geste, die es eindeutig so aussehen lassen soll, als verhalte sich Washington verantwortlich, ganz im Gegensatz zu den »paranoiden Russen«.
    Die amerikanischen Pläne für eine Verteidigung in Europa sehen Anlagen in der Tschechischen Republik und Polen, in Rumänien und Bulgarien sowie Radarstationen in der Türkei vor. Vertreter der USA und der NATO bestehen darauf, das System diene strikt dem Schutz Europas vor möglichen Angriffen durch den Iran und Nordkorea.

    Putin reagiert
    Am 31. Oktober, zwei Tage nach der Zeremonie in Rumänien, antwortete Russlands Präsident Wladimir Putin auf die jüngste Bedrohung durch US-Raketen. Putin kündigte offiziell eine Order aus dem Jahr 2011 auf, durch die eine ressortübergreifende Arbeits-gruppe im russischen Präsidentenamt gebildet worden war, die eine Zusammenarbeit mit der NATO in der Frage der Raketenabwehr entwickeln sollte.
    Zudem widerrief er ein Dekret vom 25. April 2012: »Über die Aufhebung der Anordnung des russischen Präsidenten ›Über den Sonderbeauftragten des russischen Präsidenten für die Raketenabwehr-Kooperation mit der North Atlantic Treaty Organization (NATO)‹«.
    Nicht minder alarmierend als der Bruch in der Zusammenarbeit mit der NATO ist die Tatsache, dass die Zeremonie in den westlichen Medien praktisch nicht zur Kenntnis genommen wurde. Es wurde nicht ernsthaft erwogen, weder in den Medien noch bei den Regierungen, die Öffentlichkeit im Westen über den destabilisierenden Charakter der Stationierung der Raketenabwehr durch das Pentagon zu informieren.
    Wladimir Kozin, ein ehemaliger hochrangiger Raketenabwehrexperte des russischen Außenministeriums und jetzt Mitglied von Putins ressortübergreifender Arbeitsgruppe, die in Kooperation mit der NATO ein Regelwerk über Raketenabwehr zu entwickeln versucht, erklärte jüngst in einem Artikel in der russischen Zeitung Moscow Times:
    »Amerikanische operative Raketenabwehrsysteme, die 2015 bzw. 2018 in Rumänien und Polen stationiert werden sollen, sind nicht dazu gedacht, potenziell vom Iran abge-schossene Raketen abzufangen – wie die USA zur Begründung ihres geplanten Raketen-schirms erklären. Das ist die Aufgabe der Raketenabwehrsysteme der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten in der Golfregion. Der einzige Zweck der amerikanischen Raketenabwehranlagen, die in Europa stationiert werden, besteht in der Zerstörung russischer Interkontinentalraketen.«
    Kozin betonte: »Russlands Bedenken gründen sich auf eine Reihe objektiver Faktoren, wie beispielsweise das Vorrücken der NATO-Infrastruktur in Richtung auf die Grenzen Russlands. Ein neuerliches Beispiel ist der Plan Bulgariens, Polens und Rumäniens, ein US-Raketenabwehrsystem auf ihrem Territorium zuzulassen, das noch weit schlag-kräftiger sein wird als das bereits zuvor für Polen und die Tschechische Republik geplante.«
    In Wirklichkeit verfolgt Washington eine Politik von Lügen und Täuschung, seit US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld Ende 2006 die Stationierung von Raketen und entsprechenden militärischen Anlagen in Polen und der Tschechischen Republik gegen »die Gefahr eines iranischen Raketenangriffs auf Westeuropa« ankündigte.
    Im Februar 2007 hielt Putin als Gast der internationalen Münchner Sicherheits-konferenz, der früheren Wehrkunde-Konferenz, eine ungewöhnliche Rede, die viele im Westen überraschte. Er erklärte ganz offen, die angekündigte US-Raketenabwehr in Polen und der Tschechischen Republik sei keinesfalls defensiv, sondern vielmehr offensiv ausgerichtet und richte sich nicht gegen den Iran, sondern gegen Russland. Putin vor seinen schockierten Zuhörern in München:
    Das bedeutet, dass die NATO ihre Stoßkräfte immer dichter an unsere Staatsgrenzen heranbringt… …es ist offensichtlich, dass der Prozess der NATO-Erweiterung keinerlei Bezug zur Modernisierung der Allianz selbst oder zur Gewährleistung der Sicherheit in Europa hat. Im Gegenteil, das ist ein provozierender Faktor, der das Niveau des gegen-seitigen Vertrauens senkt. Nun haben wir das Recht zu fragen: Gegen wen richtet sich diese Erweiterung? Und was ist aus jenen Versicherungen geworden, die uns die west-lichen Partner nach dem Zerfall des Warschauer Vertrages gegeben haben?
    Als Reaktion auf Putins Offenlegung der US-Offensivstrategie sprachen westliche Medien zum ersten Mal seit dem Ende der Sowjetunion im Jahr 1991 von einem neuen Kalten Krieg zwischen dem Westen und Russland. Allerdings erwähnten sie nicht, dass ihn Washington und nicht Russland initiiert hatte. Das US-Außenministerium veröffentlichte eine formelle Protestnote, worin sich die Bush-Regierung »über die wiederholten bissigen Kommentare über das geplante System durch Moskau verwundert« zeigte.
    Doch die Stationierung der Raketenabwehr in Europa und der Türkei ist alles andere als defensiv, genauso wenig wie die Haltung gegen China. Kein Geringerer als Lt. Colonel Dr. Robert Bowman, Direktor des Raketenverteidigungsprogramms der US Air Force in der Reagan-Ära, bezeichnete die Raketenabwehr als »fehlendes Bindeglied zu einem Erstschlag«.
    Wenn eine von zwei konkurrierenden Atommächten Raketenabwehrsysteme stationiert und die andere nicht, so ist erstere versucht, einen atomaren Erstschlag auszuführen, weil sie sich kalt ausrechnet, dass die Fähigkeit zur Vergeltung für den anderen, in diesem Fall Russland, durch die US-Raketen-»Abwehr« geschwächt ist.

    Russlands aktive Maßnahmen
    Russland steht nicht untätig und händeringend herum. Am 1. November gab die staatliche Nachrichtenagentur RIA Novosti bekannt, dass sich zwei russische Tupolew-Bomber vom Typ Tu-160 Blackjack auf einem Einsatz in Südamerika befinden. Sie führen dort im Rahmen eines Trainings für den Kampfeinsatz mehrere Kontrollmissionen über der Region durch, teilte das Verteidigungsministerium mit. Es sind atomwaffenfähige Bomber.
    Ursprünglich hatte Putin eingewilligt, sie nach einer kurzen Übung zurückzurufen. Am Tag nach dem ersten Spatenstich für die rumänische Raketenanlage rückte Putin von dem Plan ab, die russischen Tu-160-Bomber von ihrem Stützpunkt in Venezuela zurück-zurufen.
    Am 3. November war die Türkei gezwungen, ihre amerikanischen F-16-Jagdflugzeuge starten zu lassen, um mehrere russische Flugzeuge an der Grenze zur Türkei, einer der Stellungen der US-Raketenabwehr, abzufangen. Es war eine nicht gerade subtile Warnung an Ankara.
    Zudem hatte Präsident Putin am Rande der jährlichen russischen Militärmesse (9th International Exhibition of Arms, Military Equpiment and Ammunition) im September in Nischni Tagil angekündigt, Russland werde in den kommenden Jahren umgerechnet 775 Milliarden US-Dollar für die Modernisierung seiner Streitkräfte aufwenden.
    Zum Vergleich: Die Nummer zwei der Welt, China, wird offiziell 132 Milliarden, inoffiziell vermutlich weit mehr, ausgeben. Doch der große Elefant in der Welt der Verteidigung ist Washington mit offiziellen Ausgaben von über einer Billion Dollar in diesem Jahr, trotz Haushaltskürzungen. Der Trend weist in Russland nach 20 Jahren Haushaltsstagnation deutlich nach oben.
    Auch wenn Wladimir Putin mit Sicherheit kein Heiliger ist, lässt sich nicht verleugnen, dass Russland stets für diplomatische statt militärische Lösungen eingetreten ist. Die Weigerung von inzwischen zwei US-Präsidenten – George W. Bush und Barack Obama – zu ernsthaften Verhandlungen mit Russland über den Abbau der Atomkriegsgefahr ist mehr als merkwürdig.
    Sie lässt darauf schließen, das Washington und alle, die insgeheim die Fäden der Macht in der Hand halten, darunter auch die Militärs und der militärisch-industrielle Komplex der NATO-Mitgliedsländer, einseitig wieder die Vorstellung von Anfang der 1950er Jahre übernehmen, die damals von General Douglas MacArthur vertreten und von US-Marineminister Francis P. Matthews sowie dem vehementen Kommunismusgegner Papst Pius XII. und anderen unterstützt wurde – die atomare Auslöschung der damaligen Sowjetunion.
    Quelle

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  7. #37
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    Russland droht als Reaktion auf Entsendung eines US-Aegis-Zerstörers nach Spanien mit Aufkündigung des START-Abkommens

    Die USA haben den Raketen-Zerstörer USS Donald Cook nach Spanien verlegt, um dort den Raketenabwehrschild der NATO in Europa zu verstärken. Dieser Schritt, der sich angeblich nur gegen den Iran und Nordkorea richtet, hat in Russland Diskussionen über eine Aufkündigung des START-Vertrages ausgelöst.


    Der amerikanische Verteidigungsminister Charles »Chuck« Hagel hat die Verlegung des Zerstörers, der mit dem amerikanischen Aegis-Abwehrsystem gegen ballistische Raketen (AEGIS-BMD) ausgestattet ist, am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz angekündigt. »Als Antwort auf die Bedrohung durch ballistische Raketen aus dem Iran ist die Verstärkung der europäischen Raketenabwehr eine wichtige Geste«, sagte Hagel.

    Die USA seien entschlossen, »dort entsprechende Strukturen zur Raketenabwehr« als Teil der Phase 3 des European Phased Adaptive Approach (EPAA) aufzubauen, was eben auch die Verlegung speziell ausgestatteter Kriegsschiffe ins Mittelmeer einschließt.

    m Verlauf der nächsten zwei Jahre sollen daher noch drei weitere Zerstörer, die mit Aegis-Systemen zur Abwehr ballistischer Raketen ausgestattet sind, in dieses Projekt zum Schutz der NATO-Länder auf dem europäischen Kontinent integriert werden.

    »Trotz der Einschränkungen aufgrund der Haushaltslage deckt der Haushalt, den wir im kommenden Monat vorlegen werden, unsere Investitionen in die europäische Raketenverteidigung ab«, sagte Hagel weiter und bekräftigte damit Einschätzungen, die er bereits in der letzten Woche in Polen geäußert hatte. »Es gibt einige Fähigkeiten, in die das amerikanische Militär weiterhin massiv investieren wird. Wir werden auch in Zukunft die führende Weltmacht in diesem Bereich bleiben«, erklärte Hagel auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

    In seiner Rede in München ging Hagel auch darauf ein, dass China und Russland

    »ihre Streitkräfte und ihre weltweit agierende Rüstungsindustrie sehr rasch modernisieren. Dies stellt unseren technologischen Vorsprung und Verteidigungspartnerschaften weltweit in frage«.

    Die USS Donald Cook wird das erste von insgesamt vier Kriegsschiffen mit Fähigkeiten zur Abwehr ballistischer Raketen sein, das in Europa stationiert wird. In wenigen Monaten soll sich der Zerstörer USS Ross, hinzugesellen, während die USS Carney und die USS Porter, alles Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse, erst 2015 in europäischen Gewässern erwartet werden.

    Nach Schätzung der amerikanischen Kriegsmarine werden im Rahmen der EPAA-Planungen etwa 1239 Soldaten in den spanischen Hafen Rota im Südwesten Andalusiens verlegt werden, wie der Congressional Research Service, vergleichbar dem Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages, berichtet. Die Verlegung wird 92 Mio. Dollar kosten, für die Wartung der Schiffe in Spanien wird jährlich noch einmal ein Aufwand von 100 Mio. Dollar pro Jahr veranschlagt. Die Regierung Obama behauptet, der Einsatz diene dem Schutz amerikanischer Verbündeter vor iranischen und möglicherweise nordkoreanischen Raketen.

    Die Verlegung der vier Zerstörer nach Spanien und die Errichtung eines bodengestützten Radarsystems bilden die erste Phase des EPAA. Phase 2 umfasst die Stationierung des Raketenabwehrsystems Aegis Ashore, das mit der Abfangrakete Standard Missile 3 (SM-3) ausgestattet ist, in Rumänien. In der dritten Phase soll ein Aegis-Ashore-System in Polen aufgebaut werden, das mit Raketen vom Typ SM-3 II-A ausgerüstet werden soll. Phase 4, zu der auch die Stationierung von Raketen vom Typ SM-3 IIb gehörte, wurde von den USA im März 2013 abgeblasen.


    Die Zerstörer, die in Spanien stationiert werden sollen, gehören zu den sogenannten »Forward Deployed Naval Forces« (FDNF, »Marineverbände im vorgeschobenen Einsatz«), da sie die amerikanische Kriegsmarine in die Lage versetzen, mit einer geringeren Zahl von Schiffen eine größere vorgeschobene Präsenz zu erreichen und damit die Zeit zu verkürzen, in der man auf eine große Bandbreite von Bedrohungen reagieren kann.

    »Die ständige vorgeschobene Stationierung von vier Schiffen in Rota versetzt uns in die Lage, nicht nur zur rechten Zeit, sondern ständig am rechten Ort zu sein«, sagte Marinestaatssekretär Ray Mabus, wie Defense News berichtete.

    Russland könnte sich entscheiden, sich aus dem START zurückzuziehen
    Sollten die USA ihre Fähigkeiten zur Raketenabwehr durch die Stationierung von Raketenabwehrsystemen in Europa weiter ausbauen, könnte sich Russland dadurch gezwungen sehen, den Vertrag zur Verringerung strategischer Waffen (START) aufzukündigen, warnte der Leiter der Abteilung Sicherheit und Abrüstung im russischen Außenministerium, Michail Uljanow.


    »Wir sind beunruhigt, dass die USA ihre Fähigkeiten zur Raketenabwehr ohne Rücksicht auf Russland und seine Besorgnisse weiter ausbauen. Eine derartige Politik kann die strategische Stabilität untergraben und zu einer Situation führen, in der sich Russland gezwungen sehen könnte, von seinem Recht auf Vertragskündigung des START Gebrauch zu machen«, sagte er.

    Uljanow sagte weiter, die rechtliche Grundlage für eine Aufkündigung des START durch Moskau sei im Vertragstext enthalten, den Russland bisher vollständig umgesetzt habe. In bestimmten außergewöhnlichen Situationen, wie etwa einer offenbaren Bedrohung der nationalen Sicherheit, könnten beide Vertragspartner den Vertrag lösen.

    »In der Erklärung zur Raketenabwehr, die die russische Seite am 8. April 2010 bei der Unterzeichnung des START vorlegte, heißt es ausdrücklich, zu solchen außergewöhnlichen Umständen gehöre auch die Stationierung von Raketenabwehrsystemen durch die USA, die das Potenzial der russischen strategischen Nuklearstreitkräfte bedrohen«, erklärt Uljanow »Eine ähnliche Bestimmung ist auch im Bundesgesetz zur Ratifizierung des Neuen START enthalten.«

    Nach gegenwärtiger Einschätzung russischer Experten hat das amerikanische Raketenabwehrsystem »noch nicht ein Niveau erreicht, das eine Bedrohung der Wirksamkeit der russischen Abschreckungskräfte darstellt«, so Uljanow. Moskau hofft, das Problem des europäischen Raketenabwehrschildes einvernehmlich mit Washington regeln zu können. »Eine solche Chance gibt es natürlich, aber alles hängt jetzt von dem politischen Willen der USA ab«, erklärte er.


    Das Neue-START-Abkommen wurde im April 2010 von den USA und Russland unterzeichnet und trat nach beiderseitiger Ratifizierung im Februar 2011 in Kraft. Es gilt mindestens bis zum Jahr 2021

    Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...5E447FC16C3947


    Und noch so am rande:

    1 Milliarde Euro für das neue NATO-Hauptquartier



    Während die Kosten für das neue Hauptquartier der NATO in Brüssel auf satte 750 Millionen Euro geschätzt wurden, kündigte der Sprecher des Bündnisses an, dass es auf 1 Milliarde kommen werde.
    Die Rechnung wird unter den 28 Mitgliedstaaten aufgeteilt.


    Man kennt den Grund nicht, warum das belgisch-niederländische Bau-Konsortium BAM-Allianz einen solchen Kostenzuschlag verlangt.


    Jedenfalls sollte das neue Hauptquartier nicht Mitte 2016, sondern erst anfangs 2017 übergeben werden.


    Quelle: http://www.voltairenet.org/article181982.html

    Anscheinend hat es die Waffenlobby geschaft den kalten Krieg zu aktivieren!
    De EU-Politikrt machen auch noch mit bei den Spiel um den Weltfrieden!

    LG


  8. #38
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    ...Die U-Boote lauern..... Jede wette das schon gepeilt wurde .. lol.... Mich würds viel mehr interessieren was sich unter Wasser abspielt als das Überwassergetue : ) ... Na das wärn Traffic : )
    Was auch immer Du tust, handle klug und bedenke das Ende..........

    Agieren...nicht Reagieren!

  9. #39
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    Ukraine-Krise beschert der NATO neuen Lebenszweck

    Die Propaganda nimmt langsam ungeahnte Ausmaße an! Das ist alles unglaublich!
    Schaut Euch nur die Umfrage an, 2/3 sind dafür (indoktriniert worden)!

    Diese bescheuerten Kriegstreiber!!!!!!!

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	start-eines-awacs-aufklaerungsflugzeugs-am-luftwaffenstuetzpunkt-geilenkirchen.jpg 
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Größe:	57,4 KB 
ID:	3957 Flugzeug mit Heiligenschein

    Hat die NATO noch einen Sinn, eine Aufgabe? Jahre nach Ende des Kalten Krieges hielten immer mehr Kritiker das westliche Verteidigungsbündnis für überflüssig. Aber jetzt ist da die Ukraine-Krise.

    Mit einem ohrenbetäubenden Donnern durchschneidet das erste Awacs-Aufklärungsflugzeug der NATO den milchigen Morgenhimmel über dem deutschen Luftwaffenstützpunkt Geilenkirchen - auf dem Weg zum Luftraum über der Ukraine. Der Aufstieg der Maschine hat etwas Symbolhaftes: Die NATO kehrt sozusagen mit einem Donnerschlag in die geopolitische Arena zurück.

    Zahl der Kritiker wurde immer größer

    Es ist eine ziemlich überraschende Wende für das 65 Jahre alte Militärbündnis, das im Laufe der Jahre von einer zunehmenden Schar von Kritikern als kostspieliger Anachronismus verurteilt worden ist. Jetzt scheint die Ukraine-Krise der NATO einen neuen Lebenszweck zu geben, wie es etwa Nick Witney vom European Council on Foreign Relations formuliert. "Sie gibt ihr eine neue Lebensverlängerung."
    NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen machte sich am Dienstag auf den Weg nach Washington, zu Gesprächen über den Ukraine-Konflikt. Derweil kam US-Vizepräsident Joe Biden in Polen an, um vor aller Welt zu demonstrieren, dass die USA und die NATO an der Seite ihrer besorgten Verbündeten stehen.

    Am selben Tag gliederte Präsident Wladimir Putin die Schwarzmeer-Halbinsel Krim in die Russische Föderation ein und warnte, dass er keine Militärorganisation an Russlands "Zaun" aktiv sehen wolle.
    "In einem solchen Augenblick wissen wir alle die Tatsache, dass wir in der NATO sind, in einer besonderen Weise zu schätzen", sagte der polnische Präsident Bronislaw Komorowski kürzlich.

    Die NATO entstand in der Folge des Zweiten Weltkrieges, im Zuge einer direkten Konfrontation zwischen von freier Marktwirtschaft geleitetem Kapitalismus und Kommunismus. Ein ideologischer Kampf, der Europa praktisch in zwei Teile zerschnitt.

    Sinn und Zweck zunehmend in Frage gestellt

    Während des Kalten Krieges galt die NATO als unverzichtbar, es ging darum, die Warschauer-Pakt-Staaten in Schach zu halten, Tausende von Atomraketen waren im Spiel. Aber seit dem Niedergang des Kommunismus und stärker noch nach den Balkankriegen der 90er Jahre ist der Sinn und Zweck der NATO zunehmend infrage gestellt worden.

    Das Bündnis hat sich ausgeweitet, umfasst jetzt viele frühere Warschauer-Pakt-Länder. Und ist es auch beim Namen North Atlantic Treaty Organization - Nordatlantische Vertragsallianz - geblieben, so wurde die NATO in so weit entfernten Ländern wie Afghanistan oder Libyen aktiv. Aber es war Putin, der ihr mit seiner Intervention auf der Krim neue Glaubwürdigkeit verlieh.
    Neben dem Einsatz von Awacs-Flugzeugen beschloss London am Montag die Entsendung britischer Typhoon-Kampfflugzeuge im April, um die NATO-Luftüberwachung über dem Baltikum zu verstärken. Die US-Luftwaffe patrouilliert an den baltischen Grenzen bereits mit zehn F-15C-Eagle-Jets.
    In der vergangenen Woche schickte das Pentagon außerdem etwa 300 Soldaten und ein Dutzend F-15-Kampfflugzeuge zu gemeinsamen Manövern nach Polen - zugleich eine Demonstration unverbrüchlicher Solidarität mit dem NATO-Partner.

    Osteuropäer sehnen sich nach Schutz durch die NATO

    Einst von Moskau kontrollierte Staaten sehnen sich plötzlich nach dem Schutz durch die NATO. "Man könnte sich keine stärkere Sicherheitsgarantien für Polen vorstellen", sagte Komorowski in der vergangenen Woche. Da konnte Polen auf genau 15 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken. Die Ukraine ist ein NATO-Partner, aber kein Mitglied. Sie fällt daher nicht unter die Klausel, die eine kollektive Verteidigung für den Fall vorsieht, dass ein NATO-Staat angegriffen wird.

    Das heißt, würde Russland mit einem Mitglied des westlichen Bündnisses tun, was es mit der Ukraine tat - Invasion und Annektierung eines Landesteils - hätte die NATO die Verpflichtung zur Verteidigung, unter Einschluss bewaffneter Gewalt, sagt Steven Blockmans vom Centre for European Policy Studies. "Wenn Russland dieses Spiel wagen würde, gäbe es für die NATO-Staaten keinen Schritt zurück vom Rande eines Krieges."

    So wollen denn auch manche jetzt als Signal an Russland eine stärkere NATO-Präsenz in Form von Bodentruppen in den Baltikum-Staaten sehen, in denen eine beachtliche russische Minderheit lebt. "Eine größere Präsenz von Verbündeten in unserer Region würde Sinn machen, militärisch und als Abschreckung", meint beispielsweise Estlands Verteidigungsminister Urmas Reinsalu. "Als Nachbar des Großen Bären brauchen wir eine solide Verteidigungsbasis."

    Das alles spiegelt neue Realitäten in Europa wider, oder sind es vielmehr alte? Über das letzte Jahrzehnt hinweg schien es, als seien Handel und Zusammenarbeit zwischen Ost und West die Zukunft. Jetzt hat es der Kontinent mit Konfrontation zu tun.
    Witney vom European Council on Foreign Relations sieht wenig Wahlmöglichkeiten in dieser Phase. Der Westen müsse Flagge zeigen, andernfalls könnte Putin die Reaktion als eine Art tödliche Schwäche auslegen, sagt der Experte.

    Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/s...benszweck.html
    Liebe Grüße

    P.S. Ich erinnere nochmal, womit fing alles an?
    Mit dem (verständlicherweise) geplatzten Assoziationsabkommen!
    Nicht mit Putin!!!!!!!
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
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  10. #40
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    Rasmussen will Nato-Erweiterung in Ost-Europa fortsetzen

    Das ist weitere Eskalation und Provokation gegenüber Russland, sonst nix!!!

    Die Erweiterung der Nato in Ost-Europa ist noch nicht abgeschlossen, sagte Nato-Generalsekretär Rasmussen. Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Georgien und Montenegro strebten eine Mitgliedschaft in dem westlichen Militärbündnis an. Die Nato unterstütze sie bei den notwendigen Reformen.

    Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat sich dafür ausgesprochen, die Erweiterung des Militärbündnisses fortzusetzen.
    Der Beitritt osteuropäischer Staaten zur Nato sei eine der großen Erfolgsgeschichten dieser Zeit, schrieb Rasmussen in einem Beitrag für die Welt am Sonntag. „Die Aufgabe ist jedoch noch nicht erfüllt.“
    Jeder europäische Staat, der in der Lage sei, die Grundsätze der Allianz zu fördern und zur Sicherheit des nordatlantischen Gebietes beizutragen, könne sich um eine Mitgliedschaft bewerben. So strebten Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Georgien und Montenegro eine Mitgliedschaft in der Nato an. Diese Länder arbeiteten an den notwendigen Reformen, und die Nato unterstütze sie dabei.
    Die Partnerschaft mit der Ukraine sei stetig stärker geworden, fügte Rasmussen hinzu. Er kritisierte erneut Russlands Vorgehen auf der Halbinsel Krim als „Verletzung der territorialen Integrität und Souveränität der Ukraine“. Es untergrabe das internationale Recht.

    Rasmussens Amtszeit läuft noch bis Ende September. Sein Nachfolger soll der frühere norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg werden (mehr hier).

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...pa-fortsetzen/
    Auf das Selbstbestimmungrecht der Völker gem. UN-Charta möchte ich nicht weiter hinweisen, aber auf einen anderen Punkt, den man anscheinend damals "vergessen" oder "nicht so genau betrachtet" hat!

    A r t i k e l 2
    Die Organisation und ihre Mitglieder handeln im Verfolg der in Artikel 1 dargelegten Ziele nach folgenden Grundsätzen:
    4. Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.
    Quelle: http://www.documentarchiv.de/in/1945/un-charta.html
    Wie passt da im Rahmen der (gepredigten alternativlosen) Globalisierung die Privatisierung von Land (egal, wie groß) und der Verkauf an Konzerne mit rein? Ist die territoriale Unversehrtheit eigentlich noch gegeben, wenn in einem Land eine militärische US-Basis vorhanden ist? Ist die politische Unabhängigkeit immer noch gegeben, wenn ein Land durch "friedliche" NGO's unterwandert und beeinflusst wird?

    Ich denke die UN-Charta sollte langsam mal den aktuellen Verhältnissen angepasst werden!

    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
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