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Thema: Was so alles gesund sein soll

  1. #31
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Glutamat künstliche Geschmacksverstärker

    Glutamat künstliche Geschmacksverstärker

    Wie gefährlich ist Glutamat?
    Glutamat ist das Salz der Aminosäure (Glutaminsäure) und ein weißes Pulver, dass beispielsweise in Fertig- und Tiefkühlgerichten (Convenience-Produkten), Chips, Tütensuppen, Sojasoße und Gewürzmischungen als künstlicher Geschmacksverstärker zugesetzt wird. Glutamat werden die E-Nummern E620 bis 625 zugeordnet. Glutamat ist neben süß, salzig, bitter und sauer, der fünfte Geschmack und wird auch als „Umami“ bezeichnet.


    Nach dem Nahrungsmittel-Experten Hans Ulrich Grimm ist:
    “Glutamat der Zusatzstoff, der die weitreichendsten Auswirkungen auf das Leben der Menschen, ihr Gehirn und ihre Körperform hat. Und das auf eine heimtückische, ja hinterlistige Weise, ohne dass es den Menschen bewusst wird.”

    Industriell zugesetzte Geschmacksverstärker sind keine Gewürze sondern chemische Substanzen
    Glutamat beeinflusst die menschlichen Sinne. In Lebensmittel, in denen Glutamat zugesetzt wird, gibt es nur noch einen „Einheitsgeschmack“, der so intensiv ist, dass die Geschmacksnerven verbildet werden und kein natürliches Aroma mehr erkannt werden kann. Glutamat wirkt wie ein zusätzlicher Geschmacks-Rezeptor auf der Zunge. Mit Glutamat wird die Zunge getäuscht. Zum Beispiel schmeckt die Suppe dann so, als sei viel Fleisch verwendet worden, doch in Wahrheit ist es nur ein ganz geringer Teil und der Rest sind künstliche Geschmacksverstärker.

    Immer wieder gibt es Hinweise, dass Glutamat dick machen könnte. Denn der Geschmacksverstärker löst im Gehirn ein Signal aus, so dass man immer mehr essen möchte. Verschiedene Studien zeigen auf, dass Tiere durch Glutamat gefräßiger werden.


    Die gängigsten „Codenamen“ für Geschmacksverstärker (Glutamat):
    E620 – Glutaminsäure (oder Natrium-Glutamat)
    E621 – Mononatrium-Glutamat (Natriumsalz)
    E622 – Monokalium Glutamat
    E623 – Calcium-Glutamat
    E624 – Monoammonium Glutamat
    E625 – Magnesium-Glutamat


    Diese Bezeichnungen gelten für Glutamate in “Reinform” (>99%). Substanzen, die weniger als 99% enthalten, werden unter anderen Namen verarbeitet. Um sich vor Glutamaten zu schützen, muss man beim Einkauf ganz genau lesen, was auf der Verpackung unter Inhaltsstoffen aufgeführt ist.


    Bericht NDR – Wie gefährlich ist Glutamat?



    Häufig wird nicht die Bezeichnung Glutamat verwendet sondern E-Nummern. Die Industrie verwendet für die künstlichen Geschmacksverstärker auch Begriffe wie „Würze“, „Speisewürze“, „Aroma“, „Sojawürze“, „gekörnte Brühe“, „fementierter Weizen“ oder „Hefeextrakt“.
    Das Hefeextrakt hat mit dem Naturprodukt Hefe nicht viel zu tun. Bei der Herstellung von Hefeextrakt werden die in der Hefe enthaltenen Aminosäuren extrahiert. So entsteht Hefeextrakt. Gemäß Gesetzgebung gilt Hefeextrakt nicht als Geschmacksverstärker sondern als „natürliche“ Zutat.
    So können Hersteller über Hefeextrakt ihren Produkten Glutamat hinzugeben und trotzdem damit werben, keine Geschmacksverstärker oder Glutamat einzusetzen. So findet sich Hefeextrakt auch in Bio-Lebensmitteln, obwohl der Einsatz von Glutamat für Bioprodukte selbst nicht erlaubt ist.
    „Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.“ Hippokrates



    Än guete und liebe Grüsse
    Angeni


    Bücher Quellen:
    Die Ernährungsfalle: Wie die Lebensmittelindustrie unser Essen manipuliert
    Die Essensfälscher: Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen

    Die Ernährungslüge: Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt



  2. #32
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Mahlzeit - Krank vom Essen

    Mahlzeit - Krank vom Essen


    Was essen wir eigentlich, wie gesund ist unsere Nahrung, werden wir krank vom Essen? Die Reportage sucht Antworten und überprüft Klischees, informiert über neueste ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse und klärt auf, wie riskant unsere Nahrung heutzutage sein kann.


    Stecken wir in der Ernährungsfalle? Essen wir uns krank?
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf weist auf Risiken hin. Sie warnt vor zu viel Zucker in der Ernährung, warnt vor einer dramatischen Zunahme chronischer Krankheiten. Der Film zeigt, welche Gefahren in unserem heutigen Essen lauern und wie industriell gefertigte Nahrung krank machen kann.


    Essen lockt an jeder Ecke und wir werden immer dicker. Ist das Fastfood oder die Convenience Ware (bequemes Essen) dafür verantwortlich? Nicht Fett allein ist ein Problem. Die Lebensmittelindustrie hat eine “Kohlehydrat-Zucker-Falle” produziert, in die Verbraucher massenweise tappen. Der Ernährungswissenschaftler Nicolai Worm präsentiert neueste Forschungserkenntnisse, wonach die allseits beklagte Dickleibigkeit auf geschickt “gemischten” Lebensmitteln basiert, die die menschliche Suchtanfälligkeit nutzen.


    Täuschung gehört mit zum Geschäft
    Nichts hat sich in den letzten Jahren so sehr verändert wie unsere Nahrung. Sie stammt mittlerweise
    zu dreiviertel aus industrieller Produktion. Lebensmittel für deren Herstellung man viel Chemie benötigt. Aromen, Mundfühl-Regulatoren, » Süßstoffe, Farbstoffe oder » Geschmacksverstärker. Konservierungsstoffe wegen der langen Transportwege oder Gefriertaustabilisatoren für die » Aufbackware.


    Aus den Design-Labors der Industrie „frisch“ auf den Tisch
    Ein Chemie-Cocktail, der selbst Experten erschaudern lässt. Wie etwa Udo Pollmer. Der Lebensmittel Chemiker ist Experte in Sachen Lebensmittel: „ Wenn man das alles zusammenzählt, was es an Substanzen aus dem Bereich der Chemie oder Biotechnologie gibt, die Lebensmittel zugesetzt
    werden, so handelt es sich um mehrere tausend Stoffe. Wie viele es aber wirklich sind, kann bis heute niemand angeben, denn der Gesetzeber hat bereits Stoffe zugelassen, die noch gar nicht entdeckt sind. Wenn es um die Frage geht, ob diese tausenden von Stoffen nötig sind, um Lebensmittel herzustellen, muss man ganz klar sagen, nein.”



    LG Angeni
    Geändert von lamdacore (02.12.2012 um 23:08 Uhr) Grund: nicht mehr verfügbares video neu eingebunden

  3. #33
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    Statt sehr viel zu viel nur noch viel zu viel

    Statt sehr viel zu viel nur noch viel zu viel




    Nestlé will den Zuckergehalt seiner Frühstücksflocken senken. Maximal 28 Prozent sollen Produkte für Kinder ab dem Jahr 2013 noch erhalten. Übersetzt heißt das: Waren die Flocken bisher so süß wie Schoko-Doppelkekse, tischt Nestlé den Kindern künftig nur noch Kuchen zum Frühstück auf.

    Das Zuckerreduktionsprogramm bei Frühstücksflocken ist Nestlé heute eine Pressemitteilung wert. Maximal 30 Prozent Zucker international, in Deutschland sogar höchstens 28 Prozent sollen jedenfalls solche Produkte künftig enthalten, die gezielt an Kinder vermarktet werden.

    Butterkekse haben weniger Zucker als Nestlés Flocken

    Nur noch 28 Prozent Zucker also? Glückwunsch, Nestlé! Damit bleiben auch in Zukunft selbst Butterkekse ein ausgewogeneres und zuckerärmeres Frühstück als Nestlés Angebote. Frühstücksflocken können – bei entsprechender Rezeptur – durchaus ein Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung sein. Beim größten Nahrungsmittelkonzern der Welt suchen Eltern ein ausgewogenes Frühstückssortiment aber vergebens.Statt Schokokeksen jetzt Kuchen zum Frühstück?

    Zwar ist die Reduktion bei manchen Produkten prozentual gesehen gar nicht so gering: Bisher enthalten Nestlés Flocken für Kinder pro 100 Gramm zwischen 30 und 37 Gramm Zucker. Das ist sehr viel zu viel – die nun angekündigte Höchstgrenze von 28 Gramm aber ist noch immer viel zu viel. Anders formuliert: Statt Schoko-Doppelkeksen will Nestlé Kindern jetzt Kuchen zum Frühstück vorsetzen. Fraglich zudem, warum Nestlé gerade erst in diesem Jahr ein neues Flocken-Produkt, die "Kosmostars" auf den Markt gebracht hat – mit 34 Prozent Zucker, weit entfernt von der neuen Zielsetzung.

    Eines steht fest: Auch nach der Reduktion bleiben die Nestlé-Produkte Süßigkeiten. foodwatch meint: Kein Cerealienprodukt muss mehr als 10 Prozent Zucker enthalten, schon gar nicht, wenn der Hersteller wie Nestlé den Anspruch propagiert, ausgewogene Kinderlebensmittel anzubieten.
    Hier geht es zum Infovideo und zur Petition

    LG Angeni

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