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Thema: Archäologie

  1. #11
    Gast

    Jerusalem: Rätselhafte 3.000 Jahre alte Kerben im Fels

    Jerusalem: Rätselhafte 3.000 Jahre alte Kerben im Fels verblüffen Forscher


    Jahrtausende alte Markierungen

    [size=110:7q7buz9x]Vor kurzem haben israelische Archäologen bei Ausgrabungen am Rande der Jerusalemer Altstadt eine Entdeckung gemacht, die sie ratlos zurück ließ: Die Wissenschafter fanden mehrere bis zu fünf Zentimeter tiefe und etwa 50 Zentimeter große "V"-förmige Einkerbungen im Felsengrund, deren Bedeutung oder Zweck ihnen völlig schleierhaft ist. Die Archäologen legten die mysteriösen Markierungen in einem Komplex von Räumen im ältesten Teil der Stadt Davids in Ostjerusalem frei. Wer die Kerben vor rund 3.000 Jahren angelegt hat und aus welchem Grund, darüber haben die Forscher allenfalls vage Mutmaßungen. Einige sprechen von Strukturen mit kultischer Bedeutungen einer heidnischen Religion, andere halten es für möglich, dass die Kerben eine hölzerne Konstruktion gestützt hatten. "Diese Markierungen sind äußerst seltsam und sehr faszinierend. Ich habe so etwas noch nie gesehen", erklärte der Ausgrabungsleiter Eli Shukron.[/size]

    Nach Angaben Shukrons existiert nur ein einziger Hinweis auf Markierungen ähnlicher Art: Zwischen 1909 und 1911 unternahm der britische Entdecker Montague Parker auf der Suche nach den verlorenen Schätzen des jüdischen Tempels eine Grabungsexpedition in einem antiken unterirdischen Kanal in der Nähe der aktuellen Fundstelle. Eine über hundert Jahre alte Karte der damals untersuchten Bereiche zeigt ebenfalls ein in den Fels geschlagenes "V". Mittlerweile haben die Archäologen bei ihrer Suche nach Antworten die Welt via Facebook um Mithilfe gebeten.
    http://derstandard.at/1323222717276/...mber=2&_seite=
    Geändert von Stone (28.09.2012 um 12:08 Uhr)

  2. #12
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    Re: Archäologie

    Kostbare Grabbeigaben
    2.600 Jahre alter keltischer Goldschmuck freigelegt

    Grab einer Frau wurde Ende 2010 in Ludwigsburg entdeckt
    Ludwigsburg - In Ludwigsburg im deutschen Bundesland Baden-Württemberg haben Archäologen einen reich verzierten Ohrring mit Anhänger und eine Kleiderspange aus der Keltenzeit ausgegraben. Die Forscher kratzten dafür am Dienstag die letzten Erdreste rund um ein etwa 26 Zentimeter langes Goldband frei. Es wurde vermutlich gebogen und als Ohrring getragen. Die Stücke sind die jüngsten Funde aus dem Grab einer vor rund 2.600 Jahren beigesetzten Frau am Fürstensitz Heuneburg nahe dem heutigen Herbertingen.

    En bloc abtransportiert

    In dem 4,50 x 3,60 Meter großen Grab fanden die Archäologen bisher unter anderem vier fein gefertigte Goldkugeln mit etwa 2,2 Zentimeter Durchmesser, mehrere Bernsteinperlen, Armreife und einen verzierten Blechgürtel. Das Grab wurde Ende 2010 in der Donauniederung entdeckt und als etwa 80 Tonnen schwerer Block nach Ludwigsburg transportiert
    Quelle: http://derstandard.at/1331780200556/...uck-freigelegt
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  3. #13
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    chinesische Mauer

    Durch Lesen dieses Artikels wurde für mich wieder ein Mythos entzaubert.

    Glaubt das eine oder das andere, wie Ihr wollt.







    Chinesische Mauer

    Die Chinesische Mauer (chinesisch ???? / ???? Wànl? Chángchéng ‚10.000 Li lange Mauer‘; auch chinesisch ???? / ???? Zh?ngguó Chángchéng ‚Lange chinesische Mauer‘), auch „Große Mauer“ genannt, ist eine historische Grenzbefestigung, die das chinesische Kaiserreich vor nomadischen Reitervölkern aus dem Norden schützen sollte.

    Nach einer neuerlichen Vermessung durch chinesische Behörden im April 2009 wurde die Länge der chinesischen Mauer mit 8851,8 km angegeben. In dieser Zahl sind aber auch 2233 km Naturbarrieren wie Flüsse und Berge enthalten.[1] Hinsichtlich Volumen und Masse gilt die chinesische Mauer als das größte Bauwerk der Welt. Dabei besteht die Mauer aus einem System mehrerer teilweise auch nicht miteinander verbundener Abschnitte unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Bauweise, deren Hauptmauer 2400 km lang ist.

    Der chinesische Name 10.000 Li lange Mauer beinhaltet eine Längenangabe. Ein Li entspricht etwa 575,5 m, 10.000 Li sind daher ca. 5755 km. Die Zahl 10.000 steht im Chinesischen jedoch für Unendlichkeit bzw. eine unzählbare Menge (vgl. Myriade), weshalb der Ausdruck etwa unvorstellbar lange Mauer bedeutet.

    Die Mauer wird heute durch staatliche Finanzierung ständig restauriert. Der bekannteste restaurierte Mauerabschnitt erstreckt sich bei Badaling, 70 km nordwestlich von Peking.

    weiter hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesische_Mauer
    LG
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  4. #14
    Gast

    Re: Archäologie

    Höhlenmalerei
    Picassos Ur-Ur-Urahnen




    [size=110:1ctts9fy]Wissenschaftler haben in Südfrankreich die älteste Höhlenmalerei der Welt entdeckt.Die rund 37000 Jahre alten Felsgemälde wurden in der eingestürzten Höhle Abri Castanet in der Dordogne gefunden. Damit sind sie knapp 5000 Jahre älter, als die Zeichnungen der französischen Chauvet-Höhle, die bisher als ältestes Beispiel für Höhlenmalerei galt. Die Kunstwerke befanden sich auf der Unterseite eines 1,5 Tonnen schweren Steinblocks. Die Künstler: Jäger und Sammler der Jungsteinzeit.[/size]

    Die ockerfarbenen Zeichnungen und Gravierungen zeigen Tiere und geometrische Figuren. Ein Bild lässt eine unfertige Tierfigur bestehend aus Kopf, Bauch und Vorderbeinen erkennen. "Diese vielleicht einen Bison darstellende Figur wurde offenbar nicht mehr fertig gemalt", meint der Professor für Anthropologie der New York University Randall White. Interessant ist auch eine ovalförmige Figur, die die Forscher als Vulva deuten. Die Darstellung von weiblichen Geschlechtsteilen sei nicht unüblich für die Kunst der Jungsteinzeit.

    Da sich die Höhlenmalerei auf der unteren Seite des einst abgestürzten Felsblocks befindet, ist anzunehmen, dass die Künstler der Steinzeit die Decke der Höhle dekoriert hatten. Die Höhle war wahrscheinlich zwei Meter hoch, so dass die damaligen Menschen mit ausgestreckten Armen gezeichnet und graviert haben müssten. Zwischen dem bemalten Felsblock und dem Boden der Höhle fanden sich keine Ablagerungen. Daher nehmen die Forscher an, dass die Höhle schon kurz nach dem Bemalen eingestürzt sein muss.

    Die Künstler gehörten einer Kultur an, die heute als Aurignacien bezeichnet wird und bis vor circa 30000 Jahren in Europa existierte. "Die frühen Aurignacien-Menschen funktionierten mehr oder weniger wie die Menschen heute", erklärt White, "sie hatten relativ komplexe soziale Strukturen. Für White und seine Kollegen zeigt dieser Fund, dass künstlerisches Schaffen schon in der Steinzeit eine zentrale Rolle gespielt haben muss.

    http://www.pm-magazin.de/r/geschicht...-ur-ur-urahnen

    © Fot?: ru.wikipedia.org
    Geändert von Stone (28.09.2012 um 12:09 Uhr)

  5. #15
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    Re: Archäologie

    Archäologie
    Tonsiegel belegt Existenz Bethlehems zur Zeit des Ersten Tempels



    foto:clara amit, courtesy of the israel antiquities authority/ap/dapd

    Das Tonsiegel war vermutlich in der einstigen judäischen Zollverwaltung in Gebrauch.
    1,5 Zentimeter kleines Fundstück in Jerusalem ausgegraben - Bedeutung war rein weltlich
    Jerusalem - Archäologen in Israel haben ein kleines Tonsiegel mit althebräischen Schriftzeichen entdeckt, das bei Grabungen in der Davidstadt unterhalb des Jerusalemer Tempelbergs zutage kam. Das 1,5 Zentimeter große und etwa 2.700 Jahre alte Siegel enthält den Forschern zufolge in drei Zeilen die Worte "im siebten", "Bethlehem" und "für den König".

    Das Fragment beweise demnach, dass Bethlehem entsprechend der biblischen Überlieferung zur Zeit des Ersten Tempels (1006 - 586 vor unserer Zeitrechnung) existiert habe, so die Archäologen. Einen noch älteren Hinweis auf die Stadt bieten - möglicherweise - nur die sogenannten Amarna-Briefe. Diese in akkadischer Keilschrift abgefassten Tontafeln wurden im 19. Jahrhundert im Palastarchiv des Pharao Echnaton entdeckt und enthalten einen Hinweis auf eine Stadt sehr ähnlichen Namens, mit der Bethlehem gemeint gewesen sein könnte.


    Quelle: http://derstandard.at/1336697706381/...Ersten-Tempels
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  6. #16
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    Re: Archäologie

    Fürstengrab in Strettweg entdeckt
    Strettweg in Judenburg ist einmal mehr Fundort einer archäologischen Sensation: Nach der Entdeckung eines Opferwagens vor 160 Jahren wurde nun ein Fürstengrab aus dem sechsten Jahrhundert vor Christus entdeckt.

    Die Ausgrabungsstätte liegt am Fuße des Falkenbergs, wo einst eine Totenstadt mit riesigen Grabhügeln angelegt war. 1851 wurde dort der so genannte Strettweger Kultwagen entdeckt - mit einer Versicherungssumme von 50 Millionen Euro das teuerste und international bekannteste Ausstellungsobjekt des Universalmuseums Joanneum.

    Seit diesem Zufallsfund vor über 160 Jahren wurde in Strettweg keine Grabung mehr durchgeführt. Im Vorjahr allerdings gaben geomagnetische Untersuchungen Hinweise auf unterirdische Grabanlagen, nur 90 Meter vom Fundort des Opferwagens entfernt. Tatsächlich stießen die Archäologen dort nun auf die Grabkammer eines ehemaligen Herrschers.
    Nach dem Fund des Opferwagens wurden die Grabungen in Strettweg eingestellt

    Die Archäologen sind sich sicher: Seit über 100 Jahren wurde kein so reich ausgestattetes, unberaubtes Grab aus der Hallstattzeit mehr entdeckt. Das Fürstengrab stammt wie auch schon der weltberühmte Opferwagen aus dem sechsten Jahrhundert vor Christus; insgesamt wurden über 100 kostbare Objekte und Prunkgegenstände wie etwa Waffen, Textilien oder Keramikgeschirr entdeckt.


    „In der Grabkammer selbst befanden sich die Bestattungen von drei Personen - dem Fürsten, dem Knappen und wohl einer seiner Frauen. Die beiden Männer sind mit einem umfangreichen Waffensatz bestattet worden - im Fall des Fürsten mit einem bronzenen Prunkhelm und einem bronzenen Schwert, dass um 300 Jahre älter ist als die eigentliche Bestattung“, so Archäologe Georg Tiefengraber.

    Meilenstein im Südostalpenraum
    Wie schon einst der Opferwagen übertraf damit auch das gefundenen Grab alle Erwartungen, sagt Tiefengraber: „In der Steiermark ist mir diesbezüglich nichts vergleichbares bekannt, auch österreichweit nicht. Insofern stellt dieser Fund sicher einen Meilenstein im gesamtem Südostalpenraum dar.“

    Die kostbaren Fundstücke sollen nun in Österreich und Deutschland restauriert und danach im Stadtmuseum Judenburg präsentiert werden. Weitere Grabungen sind bereits geplant und geht es nach den Archäologen, sind weitere archäologische Sensationen dabei nicht ausgeschlossen.

    Quelle:http://steiermark.orf.at/tv/stories/2535006/
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  7. #17
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    Re: Archäologie

    Archäologie
    7 Dinge, die es nicht geben dürfte - oder?

    1500 Jahre alte Flugzeugmodelle, Computer aus dem alten Griechenland oder modern anmutende Kristallschädel aus der Maya-Kultur: Immer wieder finden Archäologen Gegenstände, die eigentlich nicht existieren sollten. Wieso gibt es sie dann trotzdem?


    Noch heute bewegt jene verwunderliche Geschichte die Gemüter, die sich 1927 im Regenwald von Belize (damals Britisch-Honduras) ereignete. Der britische Abenteurer und Archäologe Fredrick Mitchell-Hedges war damals im Urwald unterwegs, um die Spuren einer untergegangenen Hochkultur zu erforschen, die er mit dem sagenhaften Atlantis in Verbindung brachte. Als seine Adoptivtochter Anna an ihrem siebzehnten Geburtstag über das Grabungsgelände streifte, entdeckte sie eine seltsame Leuchterscheinung: Zwischen alten Trümmern blitzte etwas Helles hervor. Die Arbeiter eilten herbei, räumten Schutt und Steine beiseite und fanden darunter einen Schädel, hergestellt aus reinem Bergkristall. Er war so groß wie ein menschlicher Totenkopf, mehr als fünf Kilogramm schwer und unglaublich perfekt gearbeitet.

    Sofort strömten die Indios aus dem nahen Dschungel herbei, fielen auf die Knie und beteten. Ein alter Maya erklärte, der Schädel sei über 100000 Jahre alt und ein wertvoller Schatz seiner Kultur. Insgesamt gebe es 13 solcher Schädel. Sie enthielten Informationen über den Ur-sprung der Menschheit und Antworten auf die größten Geheimnisse des Lebens. Wenn man alle Schädel zusammenbringe, würden sie zu sprechen beginnen.

    Mitchell-Hedges erklärte, der seltsame Fund sei mindestens 3600 Jahre alt und in einer unbekannten und höchst erstaunlichen Technik hergestellt. Man habe keine Ahnung, wie die Maya ihn hätten erschaffen können. Eine eingehende Untersuchung des Kopfes, die 1970 in den Labors des Computerherstellers Hewlett-Packard durchgeführt wurde, bestätigte seine erstaunlichen Eigenschaften:

    Der Schädel besteht aus reinem Quarz und ist gegen die natürliche Achse gearbeitet. Bei der Bearbeitung hätte er eigentlich in tausend Stücke springen müssen. Er wurde vermutlich erst mit Diamantwerkzeugen grob be-arbeitet und anschließend mit einer Mischung aus Sand und Wasser glatt geschliffen. Ge-schätzte Arbeitszeit hierfür: über dreihundert Jahre. »Das verdammte Ding dürfte eigentlich gar nicht existieren«, erklärte einer der Forscher.

    Was hat das zu bedeuten? Waren die Mayas tatsächlich in der Lage, Gegenstände herzustellen, die wir auch mit moderner Technik nicht nachbauen können? Waren die frühen Hochkulturen weiter entwickelt als wir heute glauben? Oder sind hier übernatürliche Kräfte am Werk? Hatten die Menschen gar Besuch von Außerirdischen, die die seltsamen Fundstücke dagelassen haben – wie Anna Mitchell-Hedges behauptet.

    Die Antworten auf solche Fragen sind nicht einfach, denn überraschenderweise finden die Archäologen immer wieder seltsame Gegenstände, die sich nicht in die bekannte Historie einordnen lassen. Sie fallen aus der normalen Geschichtsschreibung heraus und werden »Out of Place Artefacts« genannt, zu Deutsch etwa: künstlich hergestellte Gegenstände an seltsamen Orten. So gibt es Batteriefunde aus vorchristlicher Zeit, Darstellungen von Glühbirnen im alten Ägypten, menschliche Eisenwerkzeuge, die in Sandsteinschichten eingeschlossen sind, und Computer aus dem alten Griechenland. Sind das alles Fälschungen? Oder müssen wir die Frühgeschichte des Menschen umschreiben?

    Eines dieser Fundstücke ist die so genannte Batterie von Bagdad. Der österreichische Forscher Dr. Wilhelm König fand 1936 bei Ausgrabungen in Khujut Rabu‘a in der Nähe von Bagdad ein 2000 Jahre altes Tongefäß der Parther, in dessen Innern sich ein Kupferzylinder befand, der einen Eisenstab umschloss. Der Kupferzylinder war mit Asphalt so in die Öffnung des Tonkruges geklebt, dass man ihn hätte mit Flüssigkeit füllen können. Im Zentrum der Flüssigkeit stand dann, vom Kupfer elektrisch isoliert, der Eisenstab. Wozu diente dieser ungewöhnliche Tonkrug?

    Die Wissenschaftler hatten keine Ahnung – bis Dr. König 1940 seine kühne These veröffentlichte: Der Krug könnte eine Batterie gewesen sein. Damit wäre dann der elektrische Strom nicht von Luigi Galvani (1737 –1798) bei Froschschenkel-Ver-suchen entdeckt worden – sondern fast 2000 Jahre früher. Tatsächlich gelang es mehreren Forschergruppen (darunter einer im Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim) nachzuweisen, dass dieser alte Tonkrug einst Elektrizität geliefert haben könnte. Dazu bauten die Wissenschaftler das Fundstück nach und füllten den Hohl-raum zwischen beiden Metallen mit Traubensaft. Ein angeschlossenes Messgerät zeigte: Zwischen Kupfer und Eisen entstand eine Spannung von 0,5 Volt – nicht viel, aber immerhin! Mit geringem Aufwand konnten die Parther also aus der »Batterie« Strom ziehen. Doch wozu bloß? Stromleitungen, Glühbirnen, Telefone, Motoren, all das gab es ja damals noch nicht.

    Oder doch? »Schon im alten Ägypten gab es elektrische Beleuchtung«, behaupten die Autoren Peter Krassa und Reinhard Habeck und widmen dieser These ein ganzes Buch. Kernstück ihrer Argumentation: Das Relief von Dendera. Auf diesem Wandbild aus der Zeit von etwa 50 v. Chr. ist ein ägyptischer Priester zu sehen, der einen riesigen, ballonartigen Gegenstand in den Händen hält. Im Innern des Ballons windet sich eine Schlange himmelwärts. Für Krassa und Habeck ist die Indizienlage klar: Das Relief ist eine technische Zeichnung, der Ballon eine Glühbirne, die aufwärts strebende Schlange der Glühfaden. Mit derlei elektrischen Licht hätten die ägyptischen Bauleute die dunklen Gänge be-leuchtet, während sie die Wände bemalten. Somit wäre auch erklärt, wieso sich keine Rußspuren in den Gängen finden.
    http://www.pm-magazin.de/a/7-dinge-d...C3%BCrfte-oder
    Geändert von Stone (28.09.2012 um 12:09 Uhr)
    um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
    um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.


  8. #18
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    Re: Archäologie

    Archäologischer Sensationsfund in Haidershofen


    - In Haidershofen wurden Steine gefunden, die als Farbmörser dienten. Dieser wurde vor mehr als 500.000 Jahren vom „Homo Erectus“ angefertigt.



    VON SABINE HUMMER

    HAIDERSHOFEN / „Manchmal findet man Dinge am Acker, die noch nie jemand gesehen hat. Es ist ein absoluter Glücksmoment, wenn so etwas ans Tageslicht kommt“, weiß Geoarchäologe DI Alexander Binsteiner aus Erfahrung. Seitens des Landes NÖ wurde er nach der Schneeschmelze im März mit Geländeuntersuchungen am Lehberg beauftragt. Dort hatte der Haidershofner Hobbyarchäologe Franz Mitterhuber im Vorjahr 500.000 Jahre alte Faustkeile des Homo Erectus gefunden - eine Sensation, denn noch nie zuvor waren Spuren des Urzeit-Menschen am Alpenrand entdeckt worden. In Grundeigentümer Dr. Erich Ortner fand Binsteiner einen interessierten Partner, der für den Forscher extra tief ackerte, um eventuelle Schätze aus der Vergangenheit ans Tageslicht zu bringen.

    „Im Regen glänzte Stein mit seltsamer Mulde“

    Eine dieser Sternstunden passierte vor sechs Wochen, als Binsteiner am Lehberg einen seltsam anmutenden Stein entdeckte. „Es handelt sich hier um einen gerundeten, phallusähnlichen Quarzit mit einem Quarzitadereinschluss. Der Stein fühlt sich sehr abgegriffen, fast samtig an. Er muss sehr oft in der Hand gehalten worden sein“, erklärt Binsteiner (siehe Bild oben rechts). Was es mit diesem Ding auf sich haben konnte, wollte der Wissenschaftler unbedingt herausfinden. „Es hat mir keine Ruhe gelassen. Am Montag vor zwei Wochen regnete es stark, ideale Bedingungen für einen Archäologen. Ich bin zur Fundstelle gegangen und habe im Regen einen Stein mit seltsamer Mulde entdeckt. Wie sich herausgestellt hat, habe ich tatsächlich das Gegenstück gefunden.“

    Unter dem Mikroskop konnte der Fachmann Schliff und Bearbeitungsspuren sowie Ocker-Farbspuren erkennen. „Die Kerbe des ersten Steins passt wie ein Stößel in die Mulde des zweiten Steines. Das kann nicht von der Natur geformt werden.“ Damit stand nach dem Fund der sieben Homo Erectus-Artefakte durch Franz Mitterhuber fest: Der nächste Sensationsfund auf Haidershofner Boden kann der Welt präsentiert werden.

    Auch diesen Fund konnte Binsteiner auf den Homo Erectus zurück datieren, der vor etwa 500.000 bis 600.000 Jahren an der Enns gelebt hatte. „Am Lehberg finden wir eine ganz spezielle geologische Schichtfolge vor. Dieser sogenannte Günz-Schotter aus der Günz-Eiszeit endet 600.000 vor heute und stammt aus einer Zeit, als die Enns noch 70 Meter über ihrer heutigen Position lag. Auf dem Schotter hat sich eine Rotlehm-Schicht abgelagert, die eine Warmzeit signalisiert. Für uns Geologen ist das ein absolutes Zeitdatum und kann nur bedeuten, dass der Homo Erectus der Mensch war, der diesen Stein bearbeitet hat.“

    Weltweit gibt es nirgends etwas Vergleichbares

    Alexander Binsteiner vermutet hinter seinem Fund einen Farbmörser, mit dem der Homo Erectus Farbe angerieben hatte. „Es handelt sich hier um eine Weltpremiere. Noch nirgendwo ist etwas Vergleichbares gefunden worden. Ab diesem Fund muss man die Geschichte neu schreiben und sich diese urzeitliche Menschenform anders vorstellen. Es waren keine wilden Affen, sondern Menschen, die bewusst gelebt haben und so etwas wie Rituale oder Kultus gepflegt haben müssen, vergleichbar mit den noch heute urtümlich in Australien lebenden Aborigines haben sie Farbe angerührt und ihre Körper bemalt. Auch heute noch ist bei den Naturvölkern Ocker eine heilige Farbe. Das könnte auch auf den Homo Erectus zutreffen“, so Binsteiner.

    Auch für die Gemeinde Haidershofen und Bürgermeister Manfred Schimpl sind die neuen Erkenntnisse sensationell. Schimpl hat für die weitere Erforschung und die Publikation seine Unterstützung angekündigt: „Es ist eine einzigartige Gelegenheit. Es kann nur im Interesse der Gemeinde liegen, Professor Binsteiner zu unterstützen.“

    Ziel Binsteiners ist, die neuen Erkenntnisse zu publizieren und sie so einer internationalen Öffentlichkeit bekannt zu machen. Dafür fehlen allerdings noch die Geldmittel. Ein Antrag auf Unterstützung soll deshalb an das Land Niederösterreich gestellt werden. „Für mich bedeutet dieser Fund wesentlich mehr als die Venus von Willendorf oder der Ötzi“, sagt Binsteiner, der selbst bei deren Erforschung mitgewirkt hat.
    QUelle:http://admin.mobil.noen.at/lokales/n...art2538,387623

    Bin gespannt wies weitergeht.
    Geändert von Stone (28.09.2012 um 12:08 Uhr)
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  9. #19
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
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    Re: Archäologie

    Egal wie es weitergeht, der Mensch war nie Affe!!!!!!!

    Darwin go to hell!

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  10. #20
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    Re: Archäologie

    Auch Affen haben Gefühle
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


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