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Thema: Archäologie

  1. #21
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    Re: Archäologie

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    Es widerspricht nicht meiner Aussage!

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  2. #22
    Lisa
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    Re: Archäologie

    Archäologen finden Vampirgrab in Bulgarien


    Das Skelett des mit einem Eisenpflock (s. links über dem zertrümmerten linken Brustkorb) gepfählte "Vampir" von Sozopol. | Copyright: historymuseum.org

    Sozopol (Bulgarien) - Bei Ausgrabungen des bulgarischen Nationalmuseums für Geschichte sind Archäologen in der Nähe der Apsis des Klosters St. Nikolay Chudotvorets nahe Sozopol am Schwarzen Meer auf das Grab eines Mannes gestoßen, dessen linke Brust nach seinem Tod mit einem Eisenpfahl durchbohrt bzw. zu Boden genagelt worden war. Die schaurige Tradition sollte davor bewahren, dass der Mann als Vampir und Widergänger zurückkehren konnte.

    Wie der Direktor des Museums, Bozhidar Dimitrov, gegenüber lokalen Medien erklärte, handelt es sich um ein rund 700 Jahre altes Skelett. Die Praktik wurde im Schwarzmeerraum noch bis ins 20. Jahrhundert und angewandt und wird - glaubt man verschiedenen Volkskundlern, in einigen ländlichen Teilen selbst heute noch aus Angst vor Untoten praktiziert (s. Videos). Insgesamt sind in Bulgarien bislang rund 100 historische "Vampirgräber" bekannt. Im Raum Sozopol ist es hingegen der erste derartige Fund.

    Meist, so berichtete Dimitrov weiter, seien auf diese Weise verstorbene Intellektuelle und Mediziner behandelt worden, deren Wissen in der mittelalterlichen Gesellschaft auf Argwohn und Aberglaube stieß. Auch Menschen, die schon zu Lebzeiten als schlecht und böse galten, sollten auf diese Weise davon abgehalten werden, ihre Mitmenschen auch noch nach dem Tod zu drangsalieren. Die Lage Position des neusten Fundes in der Nähe der Apsis des Klosters deutet für die Forscher zudem daraufhin, dass es sich um einen Adligen oder Kleriker handelt.


    Detailvergrößerung.

    Interessanterweise habe man bislang in ganz Bulgarien noch kein Grab eines weiblichen vermeintlichen Vampirs entdeckt. Dies, so zitiert die "Sofia News Agency" (Novonite.com) den Museumsdirektor, deute daraufhin, dass es zur damaligen Zeit in der Region keinen Hexenwahn gegeben habe bzw. vermeintliche Hexen zumindest nicht auf entsprechende Weise begraben wurden.

    (Hinweis der GreWi-Redaktion: In anderen Medienberichten zum Fund ist immer wieder von weiteren "Vampir-Skeletten", etwa dem einer Frau, am Grabungsort die Rede. Bei unseren Recherchen der bulgarischen Quellen, fanden zumindest wir diese Angaben nicht bestätigt. Sollten hierzu noch weitere Informationen folgen, werden wir unsere Meldung selbstverständlich aktualisieren.)

    Die TV-Dokumentation "Der Vampirjäger" (Phoenix) in 3 Teilen begleitet den Bonner Wissenschaftler Peter Kreuter auf der suche nach Vampirglauben im Volksglauben nach Transilvanien



    http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/

  3. #23
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    Re: Archäologie

    Neue Knochenfunde komplettieren Vormenschen-Skelett
    Steinblock enthält bisher fehlende Relikte des 2009 entdeckten jugendlichen Australopithecus sediba.

    Der Vormenschenjunge "Karabo" ist bald wieder vollständig. Denn in Südafrika haben Forscher weitere Knochen dieses 2009 entdeckten Australopithecus sediba gefunden. Die 1,9 Millionen Jahre alten Fossilien sind noch in einem Gesteinsblock eingeschlossen. Höchstwahrscheinlich seien sie aber genau die Skeletteile, die dem ersten bekannten Vertreter dieser Art noch fehlten, berichten die Forscher. Der jugendliche Vormensch war damals "Karabo" getauft worden - "Antwort" in der Regionalsprache. "Die neue Entdeckung wird Karabo fast sicher zum vollständigsten Fossil eines unserer Vorfahren machen, das jemals gefunden worden ist", erklärt Lee Berger von der University of Witwatersrand, einer der Entdecker der Fossilien. Man habe in dem Gesteinsblock Kieferfragmente und entscheidende Teile des Körpers entdeckt, darunter einen vollständigen Oberschenkelknochen, einen Unterarmknochen, Rippen, Wirbel und weitere Gliedmaßenknochen, berichtet Berger. Einige dieser menschlichen Knochenteile seien zuvor noch nie in so gutem und vollständigem Zustand gefunden worden. "Das ist ein großer Tag für unser Team und für unser gesamtes Fachgebiet", sagt der Paläontologe.


    Schädel des Australopithecus sediba

    Zufallsfund im Steinblock
    Die neuen Skelettteile stammen ebenso wie die früheren Funde des Australopithecus sediba aus der Malapa-Höhle rund 40 Kilometer westlich von Johannesburg. Sie sind in einem etwa ein Mal einen Meter großen Gesteinsblock eingeschlossen und wurden daher zunächst unerkannt in die Labors der Paläoanthropologen an der University of Witwatersrand transportiert und eingelagert. Erst im vergangenen Monat enthüllte eine Computertomografie des Steinblocks, dass sich darin Vormenschenknochen verbergen.


    Zahn eines Australopithecus
    sediba im Steinblock
    "Als wir den Block zum Scannen brachten, entdeckte einer unserer Techniker, Justin Mukanku, einen kleinen, in die Gesteinsoberfläche eingebetteten Zahn", schildert Berger die Entdeckung. Nähere Untersuchungen enthüllten, dass ein kleines Stück des linken Kieferknochens von Karabo perfekt zu diesem im Stein gefundenen Zahn passte. Die CT-Aufnahmen zeigten zudem einen Unterarmknochen, der zum Karabo-Skelett zu gehören scheint. "Wir wissen aber noch nicht, ob alle anderen Knochen auch zu diesem Skelett gehören", sagt Berger. Das werde sich erst in weiteren Scans und nach der Präparation der Knochen zeigen. Aber es sehe so aus, als wenn die Knochen im Steinblock genau diejenigen seien, die bisher im Skelett von Karabo noch fehlten.

    Nach Angaben des Forschers stammen die Skelettteile im Steinblock aber auf jeden Fall von einem Jugendlichen im gleichen Alter wie Karabo. Das zeige sich unter anderem an der CT-Aufnahme eines Kieferstücks aus dem Steinblock mit einem noch nicht herausgewachsenen Weisheitszahn darin.

    Die Forscher wollen das Vormenschenfossil vor laufender Kamera freilegen und auch die langwierige Präparation und darauf folgende Erforschung der Knochen live über das Internet übertragen. "Die Öffentlichkeit wird in Echtzeit an der Erforschung des Skeletts und an zukünftigen Entdeckungen teilnehmen können - das ist einmalig für die Paläoanthropologie", sagt Berger. Ein entsprechend ausgerüstetes Labor wird eigens dafür im Maropeng Besucherzentrum im Herzen der UNESCO-Welterbestätte "Cradle of Humankind" in Südafrika eingerichtet.
    http://scinexx.de/wissen-aktuell-14935-2012-07-13.html
    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  4. #24
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    Re: Archäologie

    Wobei der Begriff "Zufall" mir dabei sehr weh tut, wieso ein Zufall!
    Wenn ich ein Forscher wäre und auf der Suche nach solchen Funden wäre bzw. Teile gefunden hätte. Dann wäre es für mich klar in weitem Umkreis aber auch jedes einzelne Sandkorn genau unter die Lupe zu nehmen. Man stelle sich nur vor dieser Stein wäre nie weiter Untersucht worden, sowas kommt bei der Menge an Proben leider allzu oft vor. Ein mir bekannter Archäologe meinte mal, er schätzt etwa 60% aller Funde würden wegen Geldmangel nie gemacht. Es sei ein grosser Zufall oder die Ausage eines Einheimischen über frühere Funde an einem Punkt würden helfen.

  5. #25
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    Zerschlagene Gesichter: Archäologen stoßen auf Steinzeit-Mysterium


    Rekonstruktion der zerstörten Schädel. | Copyright: Consejo Superior de Investigaciones Cientificas
    Barcelona (Spanien) - In Syrien haben spanische Archäologen ein Grab von Steinzeitmenschen aus dem Neolithikum entdeckt, in dem nicht nur - wie an vielen Steinzeit-Fundorten in Europa und dem Nahen Osten - die Köpfe der Bestatteten von den Körpern getrennt begraben wurden, sondern deren Schädel offenbar nach der Beisetzung wieder ausgegraben und deren Gesichtsknochen gezielt zertrümmert wurden. Das bizarre Ritual stellt die Forscher vor ein Rätsel.

    Wie Juan José Ibañez vom Oberster Rat für wissenschaftliche Forschung In Spanien (Agencia Estatal Consejo Superior de Investigaciones Científicas, csic.es) im Fachmagazin "American Journal of Physical Anthropology" vermutet, könnte die Praktik darauf hindeuten, dass schon in der Steinzeit der Glaube verbreitet war, dass gerade jung gestorbene Männer, auch weiterhin eine Bedrohung für die Lebenden sein könnten.

    Bis heute kann niemand genau sagen, warum die Menschen der Steinzeit die Körper ihrer Toten so oft getrennt von ihren Köpfen und meist in der Nähe oder direkt unter ihren Siedlungen beigesetzt hatten. Während einige Forscher dahinter einen Ahnenkult vermuten, deuten die neuen Funde für Ibanez und Kollegen auf eine gänzlich andere Erklärung.

    Spuren an den nun in Syrien gefundenen, rund 10.000 Jahre alten Köpfen deuten - wie schon in früheren Funden - daraufhin, dass die Köpfe sorgfältig von den Körpern abgetrennt wurden. Andere Spuren belegen jedoch, dass das Abtrennen der Köpfe erst nach der eigentlichen Bestattung des vollständigen Körpers geschah. Der Umstand, dass die Beisetzungen offenbar zwar zu unterschiedlichen Zeiten vollzogen, die Körper jedoch zu einem gemeinsamen Zeitpunkt ausgegraben wurden, um ihnen die Köpfe abzutrennen, deutet für die Archäologen darauf hin, dass dies zu einem bestimmten Zweck passierte.

    Tatsächlich handelt es sich fast ausschließlich um Schädel von Männern im Alter zwischen 18 und 30 Jahren. Nur ein Schädel war der eines Kindes. Hierbei handelte es sich u den einzigen unbeschädigten Schädel. Während ein weiterer Schädel hingegen nahezu vollständig zertrümmert wurde, waren allen anderen Schädeln die Gesichtsknochen zerschlagen und sogar entfernt worden.


    Blick in den Fundort. | Copyright: Consejo Superior de Investigaciones Cientificas

    "Aus der Art und Weise der Zerstörung der Schädel lässt sich ein Muster rekonstruieren", erläutert Ibanez. "Während der obere Teil des Schädel und der Kiefer erhalten blieb, fehlten den meisten Schädeln nahezu alle Gesichtsknochen dazwischen." Wahrscheinlich, so vermuten die Forscher, wurden die Gesichter mit Steinen mit grober Kraft aus den Schädeln geschlagen, da es keine Hinweise auf Schnittspuren an den verbliebenen Schädelknochen gibt.

    Warum den jungen Männern die Gesichter zerschlagen wurden, darüber können die Forscher nur spekulieren. "Vielleicht handelte es sich auch um eine Art Racheakt, oder aber auch um ein spirituelles Ritual."

    Gegenüber dem "New Scientist" vermutet Stuart Campbell von de University of Manchester hingegen, dass die Zerstörung der Gesichter darauf hindeutet, dass besagte Tote auch weiterhin für eine Gefahr für die Lebenden angesehen wurden. "In dem man ihre Gesichter zerschlug, zerstörte man auch ihre individuelle Identität." Anders deutet es hingegen Liv Nilsson Stutz von der Emory University in Atlanta. "Es könnte sich auch um einen Akt der Überwindung der Trauer handeln. Durch das zerstören der individuellen Merkmale unterschied man zwischen den Toten und den Lebenden."

    Quelle: http://grenzwissenschaft-aktuell.blo...chaologen.html
    Schöner Fund! Es würde bestimmt helfen, die fehlenden Stücke zu finden oder vielleicht auch eine DNA-Analyse.

    LG
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  6. #26
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    Neandertaler lernten Schmuckherstellung von unseren Vorfahren

    Neandertaler lernten Schmuckherstellung von unseren Vorfahren
    Rund 40.000 Jahre alte Fundstücke liefern neue Hinweise auf Kultur der letzten Eiszeitmenschen
    Die Neandertaler könnten sich die Kunst der Schmuckherstellung von unseren Vorfahren abgeschaut haben. Darauf deutet eine neue Datierung von rund 40.000 Jahre alten Funden aus der Grotte de Renne in Frankreich hin. Diese Höhle ist einer der wenigen Orte weltweit, an denen Schmuckstücke und Neandertaler-Fossilien eng beieinander gefunden wurden. Bisher war jedoch umstritten, ob dieser Schmuck von den Eiszeitmenschen stammt oder von den später in diese Gegend Europas eingewanderten modernen Menschen. Die neue Datierung spreche nun aber gegen einen späteren Ursprung der Fundstücke. Der Schmuck sei in etwa gleich alt wie ein in der Nähe entdecktes Neandertalerskelett, berichten Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und ihre Kollegen im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences".

    Von Neandertalern vor rund
    40.000 Jahren hergestellter
    Körperschmuck
    Nach Ansicht der Forscher sprechen Alter und Abfolge der Funde dafür, dass die Neandertaler die Schmuckherstellung kennenlernten, als sie mit den ersten modernen Menschen in Kontakt kamen. "Die Schmuckstücke entstanden zu einer Zeit, als der Homo sapiens schon im Süden Europas Fuß gefasst hatte", schreiben Jean-Jacques Hublin vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und seine Kollegen. Die weiter nördlich lebenden letzten Neandertaler könnten daher durchaus Kulturtechniken und Verhaltensweisen von den Neuankömmlingen übernommen haben, bevor sie wenige Jahrtausende später endgültig ausstarben. "Sehr wahrscheinlich standen die beiden Menschengruppen vor mehr als 40.000 Jahren in kulturellem Austausch", sagt Hublin.

    Auch diese Knochenartefakte
    wurden vor rund 40.000 Jahren
    von Neandertalern bearbeitet
    Ringe, Anhänger und Spangen aus Elfenbein
    Lange Zeit galten Schmuck und Ornamente als Erfindung der ersten modernen Menschen. In den 1950er Jahren aber wurden in der Grotte du Renne im französischen Burgund zahlreiche Neandertalerzähne gemeinsam mit einfachen Ringen, Anhängern und Spangen aus Elfenbein und anderen Materialien gefunden. Dies galt zunächst als Beleg dafür, dass auch die Eiszeitmenschen schon solche schmückenden Gegenstände herstellten. "Ob diese Schmuckstücke aber tatsächlich von den Neandertalern stammten, ist bis heute umstritten", erklären die Wissenschaftler.

    So wiesen britische Forscher im Jahr 2010 enorme Altersunterschiede zwischen den verschiedenen Fundstücken aus der sogenannten Châtelperronien-Schicht in der Grotte du Renne nach. Dies sprach ihrer Ansicht nach dafür, dass die Schmuckstücke von modernen Menschen stammten und erst nachträglich durch das Aufwühlen des Untergrunds mit den Neandertaler-Relikten vermischt worden waren.

    Kollagen aus fossilen Knochen datiert
    Um dies zu überprüfen, haben Hublin und seine Kollegen nun erneut Fundstücke aus der Châtelperronien-Schicht und den darüber und darunter liegenden Ablagerungen geborgen und mittels modernster Technologie datiert. Zudem datierten sie auch ein Neandertaler-Skelett, das im nahegelegenen Saint Césaire gefunden worden war. Für ihre Analyse extrahierten die Forscher das Kollagen aus den fossilen Knochenresten und führten damit eine Radiokarbonmessung durch. Bei einer solchen Messung wird das Verhältnis verschiedener Isotope des Kohlenstoffs in einer Probe untersucht. Da sich dieses im Laufe der Zeit verändert, können Forscher daraus auf das Alter kohlenstoffhaltiger Proben schließen.

    Das Ergebnis: Die 31 Proben aus der Châtelperronien-Schicht waren alle zwischen 35.500 und knapp 41.000 Jahren alt. Ausreißer, die auf eine Vermischung der Schichten hindeuteten, habe es dagegen nicht gegeben, sagen die Forscher. Die Datierung des Neandertaler-Skeletts von Saint Césaire habe ein Alter zwischen rund 40.500 und 42.000 Jahren ergeben. Die Neandertaler lebten demnach zur Entstehungszeit der Schmuckstücke noch in der Gegend und könnten daher deren Schöpfer sein, wie die Wissenschaftler erklären.

  7. #27
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    Prinzessinnen-Grab bei Kairo entdeckt

    Prinzessinnen-Grab bei Kairo entdeckt

    Archäologen haben südlich von Kairo das rund 4500 Jahre alte Grab einer Prinzessin entdeckt. Die Forscher hätten in der Region Abu Sir den Vorraum der Grabkammer mit vier Säulen aus Kalkstein freigelegt, erklärte Antiken-Minister Mohamed Ibrahim am Freitag.Hieroglyphen auf den Säulen gäben den Namen der Prinzessin mit Chert Nebti an. Sie wird als «Tochter von Pharao Men Salbo und dessen verehrte Geliebte» umschrieben.
    Beginn einer neuen Ära
    Laut Ibrahim wurden die Grabungen vom tschechischen Institut für Ägyptologie geleitet und von der Prager Karls-Universität finanziert. Es handele sich um den Beginn einer neuen Ära in der Geschichte der Grabstätten in Abu Sir und Sakkara. Gefunden wurde auch ein Korridor, der die Vorkammer mit vier weiteren Gräbern verbindet.

    Quelle

    LG Angeni

  8. #28
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    Archäologen finden deformierte und verstümmelte Schädel und Skelette in Mexiko

    Vielleicht deformiert, vielleicht aber auch nicht .......


    Beispiel eines Skeletts aus dem Friedhof von Onavas mit künstlich deformiertem Schädel.
    | Copyright: INAH, inah.gob.mx


    Onavas (Mexiko) - In der Nähe des Dorfes Onavas in nordmexikanischen Bundesstaat Sonora haben Archäologen einen rund 1.000 Jahre alten Friedhof entdeckt, der neben absichtlich verstümmelten auch eine Vielzahl von Skeletten mit auffallenden Schädeldeformationen beinhaltet.

    Insgesamt konnten die Forscher um Cristina Garcia Moreno von der Arizona State University, die vor Ort mit Genehmigung des mexikanischen Instituto Nacional de Antropología e Historia (INAH) arbeiten, 25 Skelette freilegen. 13 dieser Skelette weisen absichtlich herbeigeführte Schädeldeformationen auf, an fünf Skeletten fanden die Forscher verstümmelte Zähne.

    "Derartige Deformationen wurden von den mesoamerikanischen Kulturen wahrscheinlich zur Unterscheidung unterschiedliche sozialer Gruppen und zu rituellen Zwecken genutzt", so die Archäologin. "Die Verstümmelung von Zähnen war - etwa in der Nayarit-Kultur - ein Übergangsritus ins Erwachsenenalter. Auch die derart dental verstümmelten Skelette in Onavas sind die von Jugendlichen über 12 Jahre."


    Ein Skelett in Onavas wurde gemeinsam mit einem Schildkrötenpanzer bestattet. | Copyright: INAH, inah.gob.mx

    Im nun freigelegten Friedhof könne man jedoch zumindest anhand der Bestattungsart keine sozialen Unterschiede zwischen den hier beigesetzten Personen feststellen. "Zudem wissen wir noch nicht, warum einige der Skelette Grabschmuck tragen und andere nicht, oder warum sich unter den 25 Skeletten nur eine Frau befindet."

    17 der 25 der hier bestatteten Personen waren Kinder bzw. Jugendliche zwischen fünf Monaten und 16 Jahren. Acht Personen waren bereits im Erwachsenenalter.

    Anhand der Kinderskelette, deren Schädel deformiert waren, vermuten die Forscher, dass eine unsachgemäße Anwendung der Praktiken der Schädelvergrößerung zum Tode der Kinder geführt haben könnte - wurden die Schädeldeformationen traditionell doch durch permanent stark ausgeübten Druck erreicht. Zu diesem Schluss kommen die Forscher durch Untersuchungen der Erwachsenenskelette, an welchen sich keinerlei Hinweise auf erkennbare Todesursachen oder Erkrankungen gefunden fanden.

    Für die Archäologen ist der Fundort im nördlichen Mexiko von besonderer Bedeutung - zeigt er doch einen deutlich weiter reichenden Einfluss der mesoamerikanischen Gesellschaften und Kulturen als bislang bekannt war. "Aufgrund der Merkmale von Individuen, die in Onavas gefunden wurden, zeigt sich eine Verbindung zu Gruppen im südlichen Mexiko, etwa zu den Michoacán, Nayarit und Jalisco und damit zur mesoamerikanischen Kulturzone."




    Quelle: http://grenzwissenschaft-aktuell.blo...ierte-und.html
    LG
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  9. #29
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    Archäologen finden mysteriöse gewaltige Steinstruktur am Grunde des See Genezareth

    Jerusalem (Israel) - Am Grunde des See Genezareth haben israelische Archäologen eine künstlich errichtete Steinstruktur monumentaler Ausmaße entdeckt, deren Herkunft, Alter und Zweck jedoch noch unbekannt ist.

    Luft-, Sonar- und Unterwasseraufnahmen zeigen, dass die aus unzähligen aufgeschütteten Basaltbrocken Struktur 10 Meter hoch spitz zulaufende Kegelform auf einer annähernd kreisrunden Basis mit einem Durchmesser von 50 x 70 Metern besitzt. Damit ist die Kreisstruktur etwa doppelt so groß wie der berühmte Steinkreis von Stonehenge in Südengland.


    Wie die Wissenschaftler um Yitzhak Paz, von der israelischen Altertumsbehörde und der Ben-Gurion University aktuell in der Fachzeitschrift "International Journal of Nautical Archaeology" berichten, schätzen sie das Gesamtgewicht der Steinanlag

    Auf den ersten Blick gleiche die Anlage Hügelrundgräbern, wie sie nahezu überall auf der Welt erhalten geblieben sind. Ob es sich bei der Struktur im See Genezareth aber ebenfalls um eine Grabanlage handelt, ist bislang noch unbekannt. Ein Konstruktionsmuster konnten die Archäologen anhand der Positionen und Ausrichtungen der bis zu einem Meter großen Basaltbrocken bislang jedoch noch nicht ausfindig machen. "Die Steinbrocken weisen natürliche Oberflächen auf und zeigen keine Anzeichen irgendeiner Bearbeitung. Zudem gibt es bislang keine Hinweise auf konstruierte Wände, Kammern oder Gänge."

    Dennoch sei die Struktur eindeutig künstlich - ursprünglich möglicherweise noch an Land errichtet und später vom heutigen See überflutet worden, als der Wasserspiegel des Sees nach und nach anstieg. "Form und Struktur der Anlage entsprechen keiner bekannten natürlichen Anhäufung. Aus diesem Grund gehen wir davon aus, dass die Struktur von Menschen errichtet und vielleicht als Hügelgrab (Cairn) genutzt wurde."

    Weitere Unterwasserausgrabungen und Tauchgänge seien nun notwendig, um anhand möglicher weiterer Artefakte, sowohl das Alter als auch den Zweck der Anlage bestimmen zu können.



    Grafische Rekonstruktion anhand der bislang vorliegenden Daten zur Struktur.
    | Shmuel Marco


    "Die wahrscheinlichste Theorie datiert die Struktur ins dritte Jahrtausend vor Christus und damit in jene Zeit der meisten megalithischen Bauten in der Nähe des Sees", zitiert "LiveScience.com" den Archäologen. Die meisten dieser Anlagen, etwa jene der Steinkreise von Khirbet Beteiha oder die antike Festung Bet Yerah (Khirbet Kerak), sind rund 4000 Jahre alt.

    Wie auch diese Bauten, so belege auch der aktuelle Fund im See Genezareth, dass die damalige Gesellschaft zu komplexer Organisation und Bauchtechnischen Meisterleistungen in der Lage war.

    Quelle:
    http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/archaologen-finden-mysteriose-gewaltige.html

    LG
    zottel
    "Immer weigere ich mich, irgendetwas deswegen
    für wahr zu halten,
    weil Sachverständige es lehren, oder auch,
    weil alle es annehmen.

    Jede Erkenntnis muss ich mir selbst erarbeiten.
    Alles muß ich neu durchdenken, von Grund auf,
    ohne Vorurteile."


    Albert Einstein (1879-1955)

  10. #30
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    Fund in Schottland:
    Der älteste Kalender der Welt


    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Auf einem Feld in Schottland haben Archäologen offenbar den ältesten Kalender der Welt entdeckt: Zwölf Gruben erlaubten bereits vor mehr als 10.000 Jahren eine Zeitbestimmung. Die Steinzeituhr könnte das Zusammenleben radikal verändert haben.

    Hamburg - Kornkreise sind auf schottischen Feldern nichts Ungewöhnliches. Wo einst eine Mauer oder ein Graben verlief, ist bis heute der Boden verändert, so dass die Pflanzen dort andere Wachstumsbedingungen vorfinden als ihre Nachbarn auf unberührtem Boden. Daher wunderte sich zunächst auch niemand sonderlich über die Reihe von dunklen Flecken in Warren Field nahe dem Crathes Castle in Aberdeenshire.
    Doch dann begann eine Gruppe Forscher um Vincent Gaffney von der University of Birmingham, sich näher mit den unscheinbaren Bodenveränderungen zu beschäftigten. "Und als wir merkten, mit was wir es hier zu tun haben, wurde uns schlagartige die Tragweite bewusst", sagt Gaffney. Die Archäologen haben einen sogenannten Zeit-Marker gefunden, gebaut in der tiefsten Mittleren Steinzeit, im 8. Jahrtausend vor Christus. Eine Konstruktion, mit deren Hilfe sich anhand des Mondes und der Sonne der Verlauf der Zeit messen und darstellen ließ - fast fünf Jahrtausende, bevor in Mesopotamien die ersten Kalender gebaut wurden.
    Der Zeit-Marker von Warren Fields besteht aus einer Reihe von Gruben, die von Südwesten nach Nordosten ausgerichtet sind. Die äußeren Gruben sind kleiner, die näher der Mitte liegenden erreichen einen Durchmesser von über zwei Metern. Insgesamt sind es zwölf Gruben, wobei direkt neben der größten Grube in der Mitte noch drei kleinere Pfostenlöcher liegen.

    Pfähle in den Gruben als Uhrzeiger
    In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Internet Archaeology" beschreiben die Forscher, wie sie den Aufbau der Löcher im Boden mit Hilfe elektromagnetischer Induktion, Bodenradar, Magnetometrie, Messungen des Bodenwiderstands sowie geoelektrischen Untersuchungen bestimmten. Eine Software erlaubte es den Forschern, das Verhältnis der Gruben zur Landschaft zu berechnen und den Blick eines Beobachters im Mesolithikum über die Gruben hinweg in Richtung eines Tales zwischen zwei Hügeln, den so genannten Slug Road Pass, zu simulieren.
    Das Ergebnis war atemberaubend: Die Gruben markieren die verschiedenen Mondphasen und sind entsprechend der Lunarmonate aufgebaut. Pfähle, die in die Gruben gesteckt wurden, erlaubten nach Meinung der Forscher eine Zeitrechnung. Die Ausrichtung auf den Slug Road Pass markiert außerdem den Sonnenaufgang am Tag der Wintersonnenwende, so dass der sich von Jahr zu Jahr wandelnde Mondkalender im Sonnenjahr verankert und korrigiert werden kann.
    Warum aber gruben die Erbauer des Monuments ausgerechnet Löcher in den Boden? "Die Vermutung ist derzeit noch hypothetisch", schreiben die Forscher, "aber es ist interessant zu beobachten, dass zwei der zentralen Gruben, 5 und 6, Holzpfosten halten konnten, die als Marker gedient haben können." Wenn alle diese Beobachtungen tatsächlich zutreffend sind, "konnte ein Beobachter der Struktur von Warren Field durch das Jahr hindurch die Zeit bestimmen und einmal im Jahr die Sequenz den jeweiligen Jahresschwankungen angleichen" - anhand der Wintersonnenwende.
    Als der Zeit-Marker von Warren Field gebaut wurde, zogen die Menschen in der Region des heutigen Schottlands als Jäger und Sammler durch die Landschaft. Nur wenig ist bekannt aus dieser Zeit. "Die Menschen tendieren dazu, das Mesolithikum einfach zu vergessen", beklagt Gaffney. Dabei passierten hier jene revolutionären Umwälzungen, die eine Sesshaftwerdung im späteren Neolithikum erst ermöglichten.

    Wann treffen wir uns?
    "Was passiert, wenn die Menschen plötzlich einen Sinn für Zeit entwickeln?" fragt Gaffney. "Wie verändert sich ihr Zusammenleben, wenn sie plötzlich die Zukunft planen können?" Während beispielsweise ohne Möglichkeit zur Zeitberechnung Treffen größerer Gruppen mehr oder weniger dem Zufall überlassen bleiben, kann man mit einer Zeitbestimmung große Versammlungen koordinieren.
    Etwa so: Steckte der Pfahl in Warren Field im fünften Loch, ist die Zeit gekommen, sich zu treffen. "Die allerspannendste Frage ist nun: Wer steckt dahinter?" meint Gaffney. "Jemand oder eine Gruppe muss ja diese Events gemanagt haben." Und warum stand dieser Zeit-Markierer ausgerechnet auf einem abgelegenen Feld in Schottland? "Er war bei weitem nicht der einzige!" vermutet Gaffney. Tatsächlich fanden Archäologen bereits 1966 auf dem Gelände des heutigen Parkplatzes von Stonehenge drei Pfostenlöcher, deren Bedeutung nie geklärt werden konnte.
    Der erste Steinkreis wurde zwar erst um 3000 vor Christus errichtet. Doch Kiefernholzreste aus einem der Pfostenlöcher belegen, dass die Löcher unter dem Parkplatz wesentlich älter sind. Wie auch die Gruben von Warren Field stammen sie aus der Zeit um 8000 vor Christus. "Und wir werden in Zukunft noch mehr solcher Pfostensetzungen finden", ist Gaffney sich sicher. "Denn jetzt erst wissen wir ja, wonach wir überhaupt Ausschau halten müssen."

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    Quelle
    Warren Field - The Beginning of Time?



    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

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