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Thema: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

  1. #151
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Querverweis

    Projekt von Aliens?
    Netz rätselt über mysteriöse Unterseemauer

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    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #152
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Toll:
    Wikingerstätten Haithabu und Danewerk sind UNESCO-Weltkulturerbe


    Wikingerstätten Haithabu und Danewerk sind UNESCO-Weltkulturerbe (Archivbild)

    Die Wikingerstätten in Schleswig-Holstein sind zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt worden. Sie seien einzigartige Zeugnisse kultureller Traditionen, begründete das Welterbe-Komitee am Samstag die Entscheidung, die bei der deutschen Delegation Jubel auslöste.
    Damit gibt es in Deutschland nun 43 Unesco-Welterbestätten. Jetzt gelte es, Haithabu und das Danewerk als Erbe der Menschheit zu erhalten, so die deutsche UNESCO-Chefin Maria Böhmer. Die Befestigungsanlage Danewerk und der Handelsplatz Haithabu in Schleswig-Holstein gehören zu den bedeutendsten archäologischen Zeugnissen Nordeuropas.
    Am Freitag und Samstag hatte die Konferenz in der bahrainischen Hauptstadt Manama bereits mehrere andere Stätten zum Weltkulturerbe erklärt. Dazu zählten unter anderem das viktorianische und Art-Déco-Ensemble von Mumbai, die archäologische Stätte Thimlich Ohinga in Kenia, die antike Stadt Kalhat im Oman, die buddhistischen Bergklöster in Südkorea und die verborgenen christlichen Stätten in der Region Nagasaki in Japan.
    Quelle
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  3. #153
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    Deutschland älteste römische Bibliothek in Köln entdeckt:
    Ca. 150 nach Chr.

    Das Gebäude wurde in der Kölner Innenstadt bei Bauarbeiten im letzten Jahr für ein neues evangelisches Gemeindezentrum gefunden.
    Der mutmaßliche frühere Zweck des Gebäudes blieb zunächst aber unklar.

    Wie die Zeitung unter Berufung auf die Experten der städtischen Bodendenkmalpflege mitteilte, galt es von Anfang an als öffentliches Gebäude, weil es am Forum der ehemaligen Siedlung lag. "Zuerst dachten wir, es handele sich um die Überreste eines öffentlichen Versammlungsraumes", sagte Marcus Trier, Leiter der Kölner Bodendenkmalpflege.

    Erst durch Vergleichsfunde u.a. aus Ephesos sind die Archäologen zu dem Entschluss gekommen, dass es sich hier um eine Bibliothek handeln muss. Die Nischen in den Wänden dienten dabei zur Aufbewahrung von Schriftrollen. Der Bau datiert zwischen 150 und 200 nach Christus.
    Quelle


    Ausgrabungen in Köln : Älteste Bibliothek Deutschlands entdeckt
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  4. #154
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    Netzmeinung
    Genauso wie es die Stasi vor ihrem Abgang gemacht hat.. kommt mir bekannt vor... und wann macht man sowas...
    Genau wenn es aufs Ende zugeht.. haltet euch fest wir werden auch Zeitzeugen einer Riesen geschichtlichen Sache bin ich fest von überzeugt...
    Eine Million Dokumente! Staatsarchiv-Leiter ließ Hamburgs Geschichte schreddern


    Historiker und NS-Opferverbände sind außer sich vor Wut. Ausgerechnet diejenige Behörde, deren Aufgabe es ist, das Gedächtnis der Stadt zu sein, hat in großem Stil Akten vernichtet: Mehr als eine Million Dokumente, 45 laufende Meter, endeten im Schredder: sämtliche Todesbescheinigungen von 1876 bis 1953 – einfach weg. Dabei waren sie beispielsweise für die Erforschung von NS-Verbrechen von großer Bedeutung.
    „Ich bin niemand, der dieses Wort leichtfertig in den Mund nimmt, aber hier handelt es sich um einen Skandal“, sagt Professor Rainer Nicolaysen, der Vorsitzende des Vereins für Hamburgische Geschichte. Für die Forscher der Hamburger Stolperstein-Initiative beispielsweise seien die Unterlagen eine wichtige Quelle gewesen.
    Empört ist Nicolaysen nicht nur über die Aktenvernichtung selbst, sondern auch darüber, wie das Staatsarchiv mit dem Fehler umgeht: ausweichend und lavierend nämlich. Als die sogenannte „Kassation“ bekannt wurde, rechtfertigte sich der Leiter Udo Schäfer damit, der Erhaltungszustand sei erstens schlecht gewesen, zweitens hätten die Akten „keinen Mehrwert“ gehabt. Alle wesentlichen Daten seien auch anderswo zu finden. Sollte wohl heißen: Es ist nichts Schlimmes passiert.

    Doch das ist nicht zutreffend: Die Historikerin Sybille Baumbach, die unter anderem für die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem das Schicksal jüdischer NS-Opfer rekonstruiert, sagt, dass die Todesbescheinigungen Informationen enthielten, die sich nicht oder nur mit großer Mühe anderswo finden lassen: insbesondere die Todesursache, den Namen des Arztes, der den Tod feststellte, sowie dessen Unterschrift.
    Nicht mehr auf diese Daten zurückgreifen zu können – aus Sicht der Forscherin eine Katastrophe. Denn viele noch immer nicht aufgearbeitete NS-Verbrechen lassen sich jetzt bestenfalls mit weit größerem Aufwand recherchieren oder gar nicht mehr. Oft war die Todesbescheinigung eine wichtige Spur zum Täter: Bei Euthanasie-Opfern beispielsweise sind die Ärzte, die den Tod bescheinigten, häufig auch diejenigen, die ihn herbeiführten.
    Aber nicht nur die Erforschung der NS-Geschichte ist schwieriger geworden. Auch Historiker, die sich beispielsweise mit der Revolution 1918/19 oder der Choleraepidemie 1892 beschäftigen, sind einer Quelle beraubt: Wer in jenen Tagen durch eine Kugel bzw. an einer Cholera-Infektion starb oder schlicht eines natürlichen Todes, lässt sich nun nicht mehr klären. Denn die Todesursache stand vor 1938 allein auf den jetzt vernichteten Dokumenten. Ein riesiger Verlust.
    Es ist leider nicht das erste Mal, dass das Staatsarchiv ins Gerede kommt: In den 90er Jahren gab es bereits einen Skandal. Damals waren in großem Stil NS-Strafakten vernichtet worden, und zwar solche, die sich mit der strafrechtlichen Verfolgung von Homosexuellen beschäftigten. Historiker weltweit bekamen Schnappatmung.
    Auch diesmal brodelt es. Rainer Nicolaysen fordert, dass Konsequenzen gezogen werden. Er tritt dafür ein, dass eine externe Kommission gebildet wird, die die Entscheidungsabläufe im Staatsarchiv unter die Lupe nimmt. Dabei geht es um mehr als nur um die vernichteten Akten. Es geht um ganz Grundsätzliches.
    Hauptkritikpunkt: Im Staatsarchiv werde Hamburgs Geschichte bloß noch verwaltet. „Wer selbst nicht forscht, nie etwas veröffentlicht und daher nicht mit Quellen inhaltlich arbeitet, kann auch deren Relevanz nicht einschätzen“, so Historikerin Baumbach.

    Eine Sache macht übrigens die Vernichtung der Todesbescheinigungen ganz besonders peinlich: der Umstand nämlich, dass das Staatsarchiv gewarnt war! Ein Experte auf dem Gebiet der Ahnenforschung hatte von den Plänen Wind bekommen und schriftlich appelliert, die Dokumente nicht anzutasten. Warum niemand sich darum scherte? Weil die Warnung „durch einen extrem ärgerlichen Verfahrensfehler intern nicht richtig kommuniziert wurde.“ So erklärt es jedenfalls Staatsarchiv-Leiter Schäfer jetzt der MOPO.
    Fehler über Fehler. Inzwischen räumt auch Schäfer ein, dass die Aktenvernichtung falsch war. Er würde heute nicht wieder so entscheiden, sagt er. Für Enno Isermann, den Sprecher der Kulturbehörde, handelt es sich bei der Angelegenheit sogar um einen „katastrophalen Fehler“. Und es soll Konsequenzen geben: Schäfer versichert, dass künftig Kassationen öffentlich bekannt gemacht werden. Es soll eine bessere Kommunikation mit den Nutzern der Quellen geben. Auf diese Weise wird hoffentlich verhindert, dass sich eine solch dramatische Panne wiederholt.
    Quelle
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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