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Thema: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

  1. #51
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Israel
    Kultgegenstände aus der Zeit von König David freigelegt

    Archäologe spricht von ersten Funde dieser Art aus der frühen Königszeit
    Jerusalem - Erstmals sind in Israel offenbar Kultgegenstände aus der Zeit von König David gefunden worden: Archäologen der Hebräischen Universität in Jerusalem sollen bei jüngsten Grabungen in Khirbet Qeiyafa im Elah-Tal 30 Kilometer südwestlich von Jerusalem unter anderem drei Schreine entdeckt worden. Zudem seien Kultobjekte und Keramiken gefunden worden.

    Quelle: http://derstandard.at/1336563001647/...vid-freigelegt
    In vino veritas, in cervesa felicitas

  2. #52
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Guatemala
    Ur-Maya-Kalender entdeckt

    Vier vertikale Zahlenreihen des neu entdeckten Maya-Kalenders. Sie beziehen sich auf Mond und Sonne, womöglich Mars und Venus - und reichen 7000 Jahre in die Zukunft.
    Die Forscher glauben, dass die auf den Gebäudewänden dargestellten Figuren Männer in Uniform darstellen.

    US-Forscher stießen auf Malereien, die die ersten bekannten Maya-Kalender darstellen -
    Die Hieroglyphen stammen aus dem 9. Jahrhundert
    Washington/Wien - "So etwas haben wir noch nie zuvor gesehen", sagt David Stuart. Damit gemeint sind zwei vollständig mit Hieroglyphen und anderen Malereien bedeckte Wände, die der Maya-Spezialist von der University of Texas in Austin mit Kollegen in einer Maya-Anlage in Guatemala entdeckte und entschlüsselte.

    Das Gebäude, in dem sich die ebenso einzigartigen wie rätselhaften Wandmalereien fanden, ist Teil einer größeren Wohnanlage in den Maya-Ruinen von Xultun und dürfte aus dem 9. Jahrhundert stammen. US-Forscher um David Stuart und William Saturno (Uni Boston) gehen davon aus, dass es sich um das Haus eines Kopisten gehandelt haben dürfte, der das Wissen auf den Wänden festhielt.

    Zwar wurde ein Großteil der Zimmer von Plünderern beschädigt. Doch was an menschlichen Figuren sowie roten und schwarzen Hieroglyphen erhalten geblieben ist, wird die Forscher wohl noch eine Zeit lang beschäftigen. Im Fachmagazin Science und parallel dazu in National Geographic legen die Entdecker eine erste Analyse der Inschriften vor, die sie zum frühesten bekannten Maya-Kalender erklären. Offensichtlich ist, dass diese Hieroglyphen viel älter sind als die auf Rinde festgehaltenen Kalendarien.


    Quelle:http://derstandard.at/1336563148515/...ender-entdeckt
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  3. #53
    Erfahrener Benutzer Avatar von poseidon
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    Unterirdische gänge in der Osteiermark

    Bei Umbauarbeiten wird im Dachstuhl eines Bauernhofs eine jahrhundertalte Kanonenkugel gefunden. Darin entdeckt man einen Plan, der auf ein Labyrinth von unterirdischen Gängen verweist – das ist nicht der Beginn eines Thrillers, sondern hat sich in der oststeirischen Gemeinde Vorau wirklich zugetragen. Und es war der Ausgangspunkt von einer Reihe schier unglaublicher Entdeckungen. Die Höhlenforscher Ingrid und Heinrich Kusch machten sich an die Erforschung des viele Kilometer langen und offenbar in größere Tiefe führenden Gangsystems und stießen dabei immer wieder auf Einzelheiten, für die es keine Erklärung gibt. So sind die meisten dieser Gänge nach einer gewissen Strecke nicht nur zugemauert, sondern meterdick mit tonnenschwerem Gestein verschlossen. – Wer hatte da Angst vor einer Gefahr aus der Tiefe? In welcher unbekannten Bearbeitungstechnik wurden Teile der Gänge, die tiefer liegen als die mittelalterlichen Bereiche, so präzise oft durch blanken Fels geschnitten? Und warum sind diese Gänge so niedrig und schmal? Eine mögliche Antwort: Die Gänge gehen auf prähistorische Zeiten zurück, und es besteht ein Zusammenhang mit anderen ungeklärten Rätseln der Vorzeit: den Erdställen, die von Frankreich bis Tschechien zu finden sind, oder den tausenden Menhiren, die in der Steiermark Verlauf und Zugänge des unterirdischen Gangsystems zu markieren scheinen. Muss die europäische Vorgeschichte neu geschrieben werden ?

    Weiß einer mehr von euch darüber zu berichten

    Link dazu http://www.allmystery.de/themen/mt57091


    Liebe Grüße
    Geändert von Stone (28.09.2012 um 12:43 Uhr)
    Wir können die Windrichtung nicht ändern. Aber wir können die Segel richtig setzen.

  4. #54
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Ich hatte mal eine Doku über Erdställe gesehen.

    Hier ein Link aus dem allmystery-Forum: http://members.aon.at/godot/Erdstaellefotos.htm
    Gruss Gwynfor
    ----------------
    http://befriediger.blog.de

  5. #55
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Herrscher
    Die 21 größten Tyrannen der Weltgeschichte


    [img_lytebox=Laut Biografie seines Leibarztes hatte Mao Tse-tung pro Nacht im Durchschnitt sechs Frauen in seinem Bett:294t5abu]http://www.pm-magazin.de/sites/www.pm-magazin.de/files/imagecache/lightbox/images/Tyrann.JPG[/img_lytebox:294t5abu]

    Sie folterten ihr Volk und ihre Feinde. Sie töteten Millionen Menschen und hielten sich dennoch über Jahre und Jahrzehnte an der Macht. Was trieb die grausamsten Herrscher der Geschichte im Innersten an?

    [size=110:294t5abu]Größenwahn ist die einzige Form geistiger Gesundheit«, befand Winston Churchill (1874–1965). Man wusste bei Englands Premierminister nie genau, wie ernst oder scherzhaft seine Äußerungen gemeint waren. »Ihm ist nicht im mindesten zu trauen«, meinte der Abgeordnete Lord Edward Stanley Derby. Churchill selbst traute jedenfalls niemandem: Misstrauen und Kontrollzwang prägten seinen Charakter – zwei der Hauptmerkmale des Tyrannen (von griechisch »tyrannos« = Machthaber). Natürlich war Churchill weit davon entfernt, als solcher eingestuft zu werden, dafür fehlte ihm eine lange Reihe weiterer Attribute, die zum Beispiel sein größter Gegenspieler im Übermaß besaß: Adolf Hitler. Dem werden von der amerikanischen Psychologie-Professorin Barbara Oakley in ihrem Buch »Die Biologie des Bösen« antisoziale Persönlichkeitsstörungen, Narzissmus, Psychopathie, Paranoia, moralischer Kretinismus (Zwergwuchs) und Hybris-Nemesis- Komplex (Selbstverherrlichung) bescheinigt - und dazu ein Dutzend weitere psychische Defekte. Fast alle Tyrannen der Weltgeschichte weisen ein ganzes Bündel solcher Störungen auf . Doch sind es wirklich Störungen? »Das Böse ist ein Erfolgsmodell - eine Realität, die man verkraften muss«, meint der amerikanische Psychologe und Buchautor David Buss, »es ist ein genetisch verankertes Überbleibsel evolutionärer Verhaltensweisen.« Der US-Verhaltensforscher Samuel Bowles ergänzt: »Gegen andere gerichtete bösartige Handlungen sind fester Bestandteil fast aller Kulturen.«

    Aber warum treten immer nur einige wenige Menschen aus der Masse hervor, die ein Übermaß dieser Energie besitzen? Neurologen glauben, dass es im Hirn von Diktatoren, Tyrannen und Massenmördern »Schaltkreise« gibt, die harmlose Informationen als bedrohlich für das eigene Selbst empfinden und zu der Vorstellung führen, jeder wolle ihnen übel. Verfolgungswahn und Angst vor allem Unbekannten sind denn auch die beiden Grundsäulen der Tyrannei. Aber wo ist da die Henne und wo das Ei? Schließlich fürchten Tyrannen zu Recht um ihr Leben, im antiken Griechenland war der »Tyrannenmord« sogar Bürgerpflicht: Von Zeit zu Zeit ließ man alle Bürger einen Eid auf die Demokratie schwören, auf dem Staatsmarkt von Athen erinnerte ein Denkmal des Bildhauers Kritios an die Tötung des Tyrannen Hipparch. Nicht alle Tyrannen endeten so, einige lebten auch nach ihrer Schreckensherrschaft in Saus und Braus weiter wie »Kaiser« Bokassa oder Idi Amin, die brutalsten Schlächter des postkolonialen Afrika. Beide fühlten sich in ihrem Exil bis zum letzten Atemzug im Recht: Wen ich nicht töte, der tötet mich, so glaubten sie. Projektion nennt man das – die Überzeugung, dass alle so sind wie man selbst und es deshalb ratsam ist, zuerst zuzuschlagen. Vielen Tyrannen der Geschichte ging es jedoch um noch ganz andere Dinge, als »nur« zu töten – Dinge, die Menschen mit intakten »Schaltkreisen« ewig unergründlich bleiben werden.[/size]


    • 1. »Die sexuelle Dimension der Tyrannei wird von Historikern meistens übersehen«, behauptet die Anthropologin Laura Betzig von der University of Michigan. Die meisten Tyrannen hätten junge Frauen zu Hunderten oder zu Tausenden »gesammelt«. Als Rekordhalter gilt der indische Herrscher Udayama (ca. 500 v. Chr.), der 16 000 Frauen in seinem Harem hielt.




    • 2. Unter normalen Umständen hätte es Mao Tse-tung (1893–1976) schwer gehabt bei Frauen: Er wusch sich nicht, benutzte keine Zahnbürste (»Ein Tiger putzt sich nie die Zähne, trotzdem sind sie scharf«), wechselte fast nie die Wäsche, kurz – er stank. Trotzdem war Chinas kommunistischer Diktator (von 1949 bis 1976) stets umgeben von jungen Frauen, die aus ländlichen Gegenden für ihn herbeigeschafft wurden und die es als Ehre betrachteten, dem »großen Vorsitzenden« sexuell zu Diensten zu sein. Laut Biografie seines Leibarztes hatte Mao pro Nacht im Durchschnitt sechs Frauen in seinem Bett. Wie viele Kinder er gezeugt hat, ist unbekannt, bekannt ist nur, dass er glaubte, durch fortwährende Fortpflanzung unsterblich zu werden. Die Zahl der während seiner »Kulturrevolution« umgekommenen Chinesen wird auf 44 Millionen bis 72 Millionen geschätzt.




    • 3. »Entbehre und gebäre!«, so definierte Benito Mussolini (1883–1945), der eitelste aller Diktatoren der Neuzeit, die Rolle der Frauen und konnte nicht genug von ihnen bekommen. Um seine männliche Dominanz zu demonstrieren und Frauen zu imponieren, übte er sich in ungehemmter Brutalität und Gewalt. Nach Einführung des Faschismus 1922 wollte er Italien in das römische Imperium der Antike zurückführen: Von Afrika bis in den Balkan mordete seine Geheimpolizei »OVRA«. 21 Millionen Tote gehen auf das Konto des »Duce«.




    • 4. »Sie sehen doch: Ich kann nicht anders«, soll Adolf Hitler (1889–1945) gegen Ende seines Lebens zu einem Vertrauten gesagt haben. In diesem Satz offenbart sich sein ganzes Selbstmitleid: Getrieben von Ängsten und Minderwertigkeitsgefühlen, schuf er sich eine Gegenwelt der Schuldigen, auf die er seinen aufgestauten Hass projizierte und an denen er sich furchtbar rächte. So traf er den Zeitgeist – viele Deutsche waren auf der Suche nach Opfern und schlossen sich ihm begeistert an. In seinem Inneren ein Versager und Muttersöhnchen, präsentierte Hitler sich als Übermensch, der am Ende 25 Millionen Menschen den Tod gebracht hatte, bevor er sich selbst die Kugel gab, aus Angst vor Verhaftung.




    • 5. Hitler mochte ihn nicht, trotzdem unterstützte er ihn bei seinem Wüten in Spanien: Francisco Franco (1892–1975) war ebenso wie »der Führer« getrieben vom Hass auf jeden, der anders war, dachte oder sprach als er. Mit äußerster Brutalität ging er gegen politische Gegner vor, nach Errichtung der faschistischen Diktatur in Spanien überzog er das Land mit Konzentrationslagern, Folter und Mord. 1,2 Millionen Menschen überlebten Francos Diktatur nicht. Sie endete erst 1975.




    • 6. Römischer Kaiser zu sein genügte Commodus (161–192) nicht – er wollte allen beweisen, dass er der stärkste Mann der Welt war: Der Sohn des großen Mark Aurel trat als Athlet und Gladiator auf, zahlte sich selbst hohe Gagen aus der Staatskasse dafür, dass Sklaven sich in der Arena von ihm abschlachten lassen mussten. Am liebsten zeigte er sich der Öffentlichkeit im Löwenfell oder verkleidet als Herkules. Seine Ausschweifungen und Orgien duldete man noch – als er jedoch zu einem Staatsakt in Gladiatorenausrüstung erscheinen wollte, ließen Familienmitglieder ihn kurz vorher von einem richtigen Gladiator erwürgen.




    • 7. Wie gern wäre er ein großer Dichter, Sänger und Musiker gewesen – aber zu seinem Leidwesen musste Nero (37–68) seine Zeit als Imperator von Rom verbringen. Dass er im Jahr 64 die Stadt anzünden ließ und dazu auf seinem Balkon selbst komponierte Lieder sang, gilt mittlerweile als historisch zweifelhaft, fest steht allerdings, dass er sich fast täglich an Christenverbrennungen ergötzte; unter den Opfern sollen auch die Apostel Paulus und Petrus gewesen sein. Als sich aufständische Legionen im Jahr 68 seinem goldenen Palast näherten, verließ ihn der Mut: Mit den Worten »Welch ein Künstler stirbt mit mir!« ließ er sich von einem Sklaven den Dolch in die Kehle rammen.




    • 8. Als 14-Jähriger lernte er in türkischer Kriegsgefangenschaft alle Arten der Grausamkeit kennen, die das Spätmittelalter bereithielt. Die Legenden um die bestialische Lust, mit der Vlad III. (1431–1467), Fürst des transsylvanischen Reiches Walachei, später selbst folterte und mordete, gehen zwar weit über die Realität hinaus (wie in Bram Stokers Roman »Dracula«, der ihn zum Vampir verklärte), die Realität ist jedoch schon schrecklich genug. Die Walachei, eine Art Pufferstaat zwischen Ungarn und dem Osmanischen Reich, war ständig türkischen Übergriffen ausgesetzt, Vlad Basarab, der den Beinamen Tepes (der Pfähler) führte, schaffte es trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit, die Angreifer zurückzuschlagen: Entlang ihres Weges ließ er einen »Wald« gepfählter Kriegsgefangener aufstellen, deren Anblick die Türken so schockierte, dass sie Reißaus nahmen. Das Pfählen von Menschen war die Leidenschaft des Fürsten, der immer neue Methoden ersann, die Qualen der Sterbenden in die Länge zu ziehen. Er saß dann zwischen den Gepfählten, ließ sich ein Festmahl servieren und tunkte sein Brot in das Blut der Opfer. Mehr als 100 000 haben auf diese Weise ihr Leben gelassen – Männer, Frauen, Kinder, Säuglinge. Vlad, der den Zusatznamen Dracul (Sohn des Drachen) trug, weil sein Vater Mitglied des Drachenordens gewesen war, wurde 1477 bei Stepenica von Türken gefangenen genommen und hingerichtet, sein Kopf in Honig eingelegt und im Triumphzug nach Konstantinopel gebracht, sein zerstückelter Körper auf der Klosterinsel Snagov bei Bukarest beigesetzt. Als das Grab 1931 geöffnet wurde, war es leer – ein Umstand, der der Legende vom unsterblichen Blutsauger, wie Stoker ihn beschrieben hatte, weitere Nahrung gab.




    • 9. Sein Name war Programm: »der Schreckliche«. Zar Iwan IV. (1530–1584) tat alles, um seiner Lieblingsklage »Niemand liebt mich!« Nahrung zu geben. Ohne Vorwarnung ließ er seine Geheimpolizei Städte und Dörfer niederbrennen und jeden töten. Für das Massaker von Nowgorod im Januar 1570 gab er immerhin einen Grund an: Er wolle einen Verrat sühnen. 20 000 Menschen – alle Einwohner der nordwestrussischen Stadt – wurden in einer zweiwöchigen Gewaltorgie auf dem Marktplatz gefoltert und anschließend in siedendes Fett geworfen. Der Zar und sein kleiner Sohn sahen von einer Tribüne aus zu.




    • 10. Der Sultan von Marokko Mulai Ismail (1672–1727) hatte nichts dagegen, dass er von allen nur als »der Blutige« bezeichnet wurde. Europäer, die damals nach Nordafrika kamen, schilderten ihn als den grausamsten und zügellosesten aller orientalischen Despoten. Mit der Farbe seiner Kleidung, die er morgens anlegte, signalisierte er seine Laune: Gelb war die »Tötungsfarbe« – an solchen Tagen ordnete er Hinrichtungen an, die er selbst vollstreckte. Sein liebstes »Spiel« war es, dem Diener, der ihm vor dem Ausritt in die Steigbügel helfen musste,mit dem Krummsäbel den Kopf abzuschlagen.




    • 11. Vor 18 Jahren starb Kim Il-sung (1912–1994), der erste kommunistische Diktator Nordkoreas, trotzdem müssen jedes Jahr an seinem Geburtstag (»Tag der Sonne«) Hunderttausende vor dem Palast in Pjöngjang dem »Gottvater« huldigen. Nach ihm herrschte sein im Dezember 2011 gestorbener Sohn GlauKim Jong-il ebenso grausam: Die Hälfte des Bruttosozialproduktes Nordkoreas wurde in Arbeitslagern von Gefangenen erwirtschaftet, die sich zu Tode schuften mussten oder verhungerten. Gefangenen-»Nachschub« gab es genügend: In Nordkorea gilt die ganze Familie eines Verurteilten als schuldig, bei Säuberungsaktionen werden die Strafen auf Angehörige bis zur dritten Generationen ausgedehnt. Auf 47 Vergehen steht die Todesstrafe. Es ist zu befürchten, dass sich die Lage auch unter dem neu intrhonisierten »Enkel des Gottvaters«, Kim Jong-un, nicht bessern wird.




    • 12. Er gilt als der dienstälteste Tyrann der Geschichte: Ägyptens Pharao Pepi II. lebte von 2280 bis 2180 v. Chr., davon regierte er 94 Jahre lang. Nach ihm zerfiel das altägyptische Reich. Wie alle Pharaonen ein selbst ernannter Gott, behandelte er Menschen wie Gegenstände: Um sich Insekten vom Leib zu halten, ließ er Sklaven mit Honig einreiben und als Mückenfänger aufstellen.




    • 13. Alle Welt wusste, was in Uganda vorging, doch keiner schritt gegen Idi Amin (1928–2003) ein: Acht Jahre lang terrorisierte der »Schlächter von Afrika« das Land mit barbarischer Grausamkeit. Oft legte er selbst Hand an, wenn es darum ging, »Gegner« zu Tode zu foltern. Wenn sich nicht genügend Massengräber fanden, warf er die Opfer den Krokodilen vor. Am Viktoria-See plante der fast zwei Meter große Ex-Boxer ein Denkmal zu Ehren Adolf Hitlers. Nach einem verlorenen Krieg gegen Tansania musste er aus Uganda fliehen und lebte bis 2003 in Dschidda (Saudi-Arabien) in einer Luxusvilla mit einem Teil seiner 50 Kinder.




    • 14. Zur gleichen Zeit wie Idi Amin wütete in der Zentralkafrikanischen Republik Oberst Jean-Bédel Bokassa (1921–1996), der sich für den 13. Apostel Jesu hielt und sich 1976 zum Kaiser ausrufen ließ. Gestützt durch die französische Regierung, die in seinem Land Uran abbaute, errichtete er sein Schreckensregime, nahm an Folterungen und Massakern teil sowie an Kannibalismus-Orgien. Als im April 1979 Kinder gegen neue Schuluniformen protestierten, wurden sie in Gefängnissen zu Tode gequält. Nach einem Putsch floh Bokassa nach Frankreich, wo er Asyl erhielt.




    • 15. Der Prozess vor dem Menschenrechtstribunal in Den Haag gegen Charles Taylor (geb. 1948), Ex-Präsident von Liberia, förderte einen Abgrund an Menschenrechtsverletzungen zutage. Taylor, der in den USA Ökonomie studiert hat, gilt als »Erfinder« der Kindersoldaten, die er zur Terrorisierung der Bevölkerung einsetzte. Vergewaltigungen, Verstümmelungen und Plünderungen durch Polizei und Soldaten dominierten von 1997 bis 2003 den westafrikanischen Küstenstaat, der wegen seiner Diamantenvorkommen lange von der westlichen Welt hofiert wurde.




    • 16. Fast alle Tyrannen und Potentaten waren und sind ausgeprägte Kleptokraten. François Duvalier (1907–1971), Haitis Diktator von 1957 bis 1971, war einer der raffgierigsten, er betrachtete das ganze Land als seinen Privatbesitz. Die Schergen seiner Miliz VSN, die für ihn mordeten und folterten, bezahlte er nicht, dafür durften sie sich nach Belieben bei ihren Opfern bedienen. Der studierte Mediziner (Spitzname »Papa Doc«) nutzte den verbreiteten Voodoo-Glauben der Haitianer und behauptete, der gefürchtete Friedhofsgeist Loaz zu sein und übernatürliche Kräfte zu besitzen.




    • 17. Auf 50 bis 100 Milliarden US-Dollar wird das Privatvermögen geschätzt, das Indonesiens Präsident Haji Mohamed Suharto (1921–2008) zwischen 1967 und 1998 der Staatskasse entnahm. Der Mann, der eine Million politische Gegner ermorden und im Nachbarstaat Osttimor Massaker durchführen ließ, denen ein Drittel der Einwohner zum Opfer fiel, wurde 2008 mit militärischen Ehren beigesetzt. Das Verfahren gegen ihn, das nach seiner Entmachtung angestrengt worden war, wurde aus gesundheitlichen Gründen eingestellt.




    • 18. Mal nannte er sich »der Auserwählte«, mal »Genie der Karpaten«, mal »Conductor« (Führer) – Nicolae Ceau?escu (1918–1989), kommunistischer Staatspräsident Rumäniens, fühlte sich trotzdem keine Sekunde sicher. Der Mann, der alle verfolgen und ermorden ließ, die ihm bedrohlich erschienen, war stets von einer Hundertschaft Geheimdienstbeamter umgeben, die alles keimfrei machen mussten, was er berühren würde. Er trug Kleidung nie zweimal (Verseuchungsgefahr) und ließ die Hauptstadt Bukarest mit einem weit verzweigten Tunnelsystem versehen, um jederzeit fliehen zu können. Am Ende half das alles nichts: Er und seine beim Volk verhasste Frau Elena (offiziell die »liebende Mutter der Nation«) wurden am ersten Weihnachtstag 1989 vor laufenden Fernsehkameras hingerichtet.




    • 19. Er wusste, wie bösartig Menschen sein konnten, denn er war es selbst, fürchtete ständig um sein Leben und fühlte sich von Attentätern bedroht. Dank aufwendiger Sicherheitsmaßnahmen konnte sich Josef Stalin (1878–1953) von 1922 bis 1953 als Diktator der Sowjetunion halten – bis er den Folgen eines Hirnschlags erlag. Die Skrupellosigkeit, mit der Stalin (»Der Eiserne«) die Bevölkerung eroberter Länder in Todeslagern umkommen ließ und im eigenen Land Hungersnöte provozierte, um ganze Volksgruppen zu vernichten, ist beispiellos. 25 Millionen Menschen verloren durch ihn ihr Leben.




    • 20. Emotionslos und mit eiskaltem Kalkül verübte Kambodschas Ministerpräsident Pol Pot (1928–1998) in nur vier Jahren den Genozid an einem Achtel der Bevölkerung seines Landes (1,7 Millionen Menschen). Systematisch ließ er zwischen 1975 und 1979 seine Organisation »Rote Khmer«, die ihm zuvor zur Macht verholfen hatte, alle ermorden, die nicht in seine Vorstellung vom kommunistischen Arbeiterund Bauernstaat passten: Es genügte, eine Brille zu tragen oder lesen zu können. Er zeigte sich kaum in der Öffentlichkeit, viele Kambodschaner wussten bis zu seiner Verhaftung 1997 nicht einmal von seiner Existenz.




    • 21. Seine Vorbilder waren der babylonische König Nebukadnezar (5. Jh. v. Chr.) und Adolf Hitler. Zur Verdeutlichung seines Ziels, ein neues babylonisches Großreich zu erschaffen, ließ der irakische Diktator Saddam Hussein (1937–2006) das antike Babylon wieder aufbauen und Plakate mit dem Slogan »Gestern Nebukadnezar - heute Hussein« aufhängen. 1,5 Millionen Menschen fielen seinen rassischen, religiösen und politischen »Säuberungen« zum Opfer, Kriege gegen den Iran und Saudi-Arabien, Massaker an Kurden und Raketenangriffe gegen Israel führten schließlich zum Eingreifen der Westmächte. Saddams Hinrichtung am 30. Dezember 2006 wurde ins Internet gestellt.


    Quelle
    Geändert von Stone (28.09.2012 um 12:44 Uhr)

  6. #56
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Archäologen finden spektakuläre Grabkammer mit 80 Mumien in Peru

    Brüssel/ Belgien - In Peru haben belgische Archäologen einen spektakulären Fund gemacht: In einer großen Grabkammer in Pachacamac fanden die Forscher 80 teilweise sehr gut erhaltene Mumien und Skelette unterschiedlichen Alters.

    Rund 30 Kilometer von Lima entfernt an der Pazifikküste gelegen, wurde das etwa 1000 Jahre alte Pachacamac von unterschiedlichen Kulturen, darunter auch von den Inkas, als kulturelles Zentrum, genutzt und steht derzeit kurz vor der Aufnahme in die Welterbe-Liste der UNESCO. Wie das Team um Professor Peter Eeckhout von der Université libre de Bruxelles (ULB) berichtet, befindet sich die große Grabkammer direkt vor dem großen Tempel von Pachacamac und zählt schon jetzt zu den wichtigsten dortigen Funden.
    Unter Grabfunden jüngeren Datums fanden die Forscher eine ungewöhnlich große Grabkammer von 20 Metern Länge, die auf wundersame Weise die Plünderungen des Ortes während der Kolonialzeit unberührt überstanden hat. Die Kammer selbst hat eine ovale Form und war von einem Reeddach abgedeckt, dass auf verzierten Baumstämme ruht. Zu den Mumien gehören etwa ein Dutzend Babys und Kleinkinder, die entlang des Umfangs des Raumes verteilt platziert wurden. Die Hauptkammer ist hingegen durch eine Ziegelwand in zwei Teile aufgeteilt und enthält weitere Körper, die alle in der charakteristischen Fötushaltung beigesetzt worden waren (s. Abb.).

    Bei den Verstorbenen handelte es sich um Personen jeglichen Alters und Geschlechts, die gemeinsam mit Grabbeigaben wie Töpferware, Tieren (darunter vornehmlich Hunde und Meerschweinchen), sowie Gegenständen aus Gold und Kupfer, bemalte Holzmasken und Kalebassen beigesetzt wurden. Erste Untersuchungen durch ein Team unter der Leitung von Dr. Lawrence Owens von der University of London deuten daraufhin, dass zwischen vielen der hier beigesetzten Toten ein Verwandtschaftsverhältnis bestand. Während einige offenbar aufgrund natürlicher Ursachen zu Tode gekommen waren, fanden die Forscher an den Überresten zahlreicher anderer Individuen Hinweise auf tödliche Verletzungen, physische Traumata und schwere Krankheiten.




    Archivaufnahmen früherer Mumienfunde in Pachacamac

    Da schon früher Grabfunde zahlreiche Krankheitsbilder offenbart hatten, bestärkt auch der aktuelle Funde die Wissenschaftler in ihrer Theorie, dass Pachacama einst als Pilgerort genutzt wurde, dem - ähnlich dem heutigen Lourdes - Heilkräfte zugesprochen wurden.

    Weitere Untersuchungen vor Ort sollen nun klären, ob es sich bei der Grabkammer um ein zur gleichen Zeit genutztes Massengrab handelt, oder ob die Leichen hier über einen längeren Zeitraum verteilt, unabhängig voneinander beigesetzt worden waren. Auch steht aufgrund der auffallend hohen Anzahl von Kinderleichen weiterhin die Frage im Raum, ob diese möglicherweise geopfert wurden.
    http://grenzwissenschaft-aktuell.blogsp ... ulare.html
    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  7. #57
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Das Rätsel der Steppenstädte
    4.000 Jahre alte Siedlungen geben Zeugnis einer ungekannten bronzezeitlichen Kultur



    Wie aus dem Nichts heraus entstanden vor rund 4.000 Jahren im Trans-Ural befestigte Siedlungen,
    die eine ganze Region vollständig veränderten. In diesem "Land der Städte" an der Grenze zwischen
    Europa und Asien erblühte für mehr als zwei Jahrhunderte eine Kulturlandschaft, die ihresgleichen sucht.
    Wer waren ihre Bewohner, und woher kamen sie? Was wollten sie in dieser bis dahin nahezu unbesiedelten
    Region? Wie kam es zu den zahlreichen Innovationen, zu denen neue Pferdeschirrungen und die ältesten
    Streitwagen der Welt zählen? Ein deutsch-russisches Forscherteam ist angetreten, diese Rätsel zu lösen.

    Inhalt:
    [b]Mit Zelt in der Steppe
    - Ausgrabungen im Trans-Ural

    [link=http://www.scinexx.de/dossier-detail-586-5.html]Überraschender Fund[/link]
    - Luftbilder bringen Archäologen auf die Spur

    [link=http://www.scinexx.de/dossier-detail-586-6.html]Streitwagen, Kupfer und Bronze[/link]
    - Gräberfelder verraten den Entwicklungsstand der rätselhaften Siedler

    [link=http://www.scinexx.de/dossier-detail-586-7.html]Früher Wohnkomfort: Ofen und eigener Brunnen[/link]
    - Die Einrichtung der Steppenbewohner

    [link=http://www.scinexx.de/dossier-detail-586-8.html]Export bis nach China[/link]
    - Steppenstädte aus Ausgangspunkt von Kupfermetallurgie und neue Technologien

    [link=http://www.scinexx.de/dossier-233-1.html]Die eurasische Steppe[/link]
    - Verkannte Einöde zwischen Schwarzem Meer und Wüste Gobi

    [link=http://www.scinexx.de/dossier-387-1.html]Luftbildarchäologie[/link]
    - Wenn Archäologen zur Cessna statt zum Spaten greifen

    [link=http://www.scinexx.de/dossier-392-1.html]Die Seidenstraße[/link]
    - Ein alter Mythos im Licht der Gegenwart

    [link=http://www.scinexx.de/dossier-235-1.html]Die Taiga[/link]
    - Vom Naturparadies zum Krisengebiet?

    [link=http://www.scinexx.de/dossier-411-1.html]Erfindungen „made in China“[/link]
    - Spannende und ungewöhnliche Geniestreiche aus dem Reich der Mitte

    [link=http://www.scinexx.de/dossier-383-1.html]Astronomie der Steinzeit[/link]
    - Zwischen Sonnenwende und Siebengestirn
    http://www.scinexx.de/dossier-383-1.html

    LG Angeni
    Geändert von lamdacore (19.10.2012 um 10:29 Uhr)
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  8. #58
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Thunfisch ging schon vor 42.000 Jahren ins Netz

    Das Team um Sue O’Connor von der Australian National University in Canberra wurde in der Höhle von Jerimalai auf der südostasiatischen Insel Timor fündig. Hier kamen u.a. Feuersteinwerkzeuge, Tierknochen und Fragmente von Thunfischgräten ans Tageslicht, die nach ersten Untersuchungen auf ein Alter von etwa 42.000 Jahren datiert werden.

    Von besonderem Interesse sind hier vor allem die Überreste der verspeisten Fische. Da sich Thunfische für gewöhnlich nicht in Küstennähe aufhalten, muss man Hochseefischerei betreiben, um sie fangen zu können. Bislang war man davon ausgegangen, dass frühestens vor 12.000 auf hoher See gefischt wurde. In noch früheren Zeiten habe sich der Mensch – so die bisherige Lehrmeinung – auf küstennahe Gewässer beschränkt, wenn er an Meeresgetier gelangen wollte.

    Dass Menschen bereits vor 50.000 Jahren hochseetaugliche Boote hatten, ist allerdings schon lange bekannt. Denn nur so konnten sie von den indonesischen Inseln aus den australischen Kontinent erreichen, der in damaliger Zeit besiedelt wurde. Neu ist nun, dass sie sich auch für den Fischfang so weit aufs Meer hinauswagten. Wie unsere Vorfahren jedoch vor 42.000 Jahren dem Thunfisch nachstellten, bleibt zunächst unklar. Sie könnten Angeln oder Netze benutzt haben. Die ältesten Angelhaken, die an derselben Fundstelle wie jetzt die Thunfischgräten gefunden wurden, weisen jedoch lediglich ein Alter von 16.000 bis 23.000 Jahren auf.
    http://www.pm-magazin.de/t/evolution...ahren-ins-netz

    LG Angeni
    Geändert von Stone (28.09.2012 um 12:43 Uhr)
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  9. #59
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    Geschichtsfälschung

    [embedr:2uzpffem]geschichte[/embedr:2uzpffem]

    Dr. Heribert Illig spricht in einem Radiointerview bei "Orange94.0 im Jahre 2009",
    über die von ihm entwickelte Phantomzeittheorie:
    http://sendungsarchiv.o94.at/get.php?id=094pr3218
    Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter?
    http://www.fantomzeit.de
    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  10. #60
    Lisa
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Erstes römisches Kastell an der Mosel entdeckt

    Bei der Routine-Sanierung einer mittelalterlichen Burg bei Bernkastel-Kues stießen Forscher auf die massiven Reste einer spätrömischen Festung. Sie war Teil der Logistik der Kaiserstadt Trier.



    Die Ruine Landshut in Bernkastel-Kues. Beim Bau der Ruine wurden in ihren Fundamenten die römischen Reste konserviert

    In der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts n. Chr. schrieb der hohe römische Beamte Ausonius einen Hymnus auf Mosella, wie die Römer die Mosel nannten. Darin berichtet er in Versform von einer Reise von Bingium (Bingen) am Rhein bis zur Kaiserresidenz Augusta Treverorum (Trier), deren anmutige Lage er rühmt und die Landgüter, die sich den Strom entlang hinziehen.

    Ausonius schildert auch die Befestigung von Bingium, das er als vorgeschobene römische Bastion zum Schutz des Nachschubs an die Rheinfrontvorstellt, für die die Mosel von großer Bedeutung war. An ihrem Ufer, bei Bernkastel-Kues, haben Archäologen jetzt eine bemerkenswerte Entdeckung gemacht: die Reste eines römischen Kastells, das womöglich das erste Bauwerk seiner Art in der Provinz Belgica war.

    Es handelt sich um eine rechteckige Anlage mit den Maßen 60 mal 30 Meter, die bei der Sanierung der mittelalterlichen Burgruine Landshut ans Licht kam. Die freigelegten Mauern aus Quarzitsteinen sind 1,80 Meter dick, die sechs bis sieben Türme waren sechs mal sechs Meter groß.

    Zum Vergrössern auf das Bild klicken
    [img_lytebox=:1puj409z]http://www.welt.de/img/bildergalerien/origs106569495/566972614-w900-h600/Roemisches-Kastell-auf-Burg-Landshut-gefunden.jpg[/img_lytebox:1puj409z]

    Fundstelle an der mittelalterlichen Burg

    "Es ist ein Sensationsfund"

    "Es ist ein Sensationsfund", sagt der Archäologe Karl-Josef Gilles vom Rheinischen Landesmuseum Trier. Einerseits, weil damit erstmals eine römische Bergbefestigung im Moseltal mit Mauerresten belegt worden sei. Zudem wurde etwa 500 Meter südlich des Kastells ein "Vorposten" entdeckt. "Wir haben da einige konstantinische Münzen gefunden", sagt Gilles. "Womöglich stehen wir erst am Anfang." Möglicherweise ist das Kastell Teil einer regelrechten Linie von Bergbefestigungen, mit denen die Römer die Mosellinie zu Lande sicherten.

    Außerdem könnte der Fund an der Landshut die Lokalisierung von "Princastellum" ermöglichen. Der römische Ort wird in einem Text des anonymen Geografen von Ravenna aus dem 7. Jahrhundert erwähnt, der ihn in eine Reihe mit Trier, Neumagen, Karden und Koblenz stellt. "Wir haben Princastellum in Bernkastel vermutet, aber keinen Beweis gehabt", sagt Gilles. Das hat sich jetzt geändert.
    http://www.welt.de/kultur/history/ar...-entdeckt.html
    Geändert von Susi (20.09.2012 um 13:07 Uhr)

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