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Thema: Frontex

  1. #11
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    Retter kritisiert Küstenwache vor Lampedusa

    Ein Fischer wirft der Küstenwache ein verspätetes Eingreifen und sogar die Behinderung seiner Rettungsaktion vor. Die Behörde weist das zurück.

    Ein Fischer hat nach dem Flüchtlingsdrama vor Lampedusa schwere Vorwürfe gegen die Rettungskräfte erhoben. Die Küstenwache habe 45 Minuten gebraucht, bis sie den etwa 500 Meter vor der Küste gelegenen Unglücksort erreicht habe, sagte Marcello Nizza, der am frühen Donnerstagmorgen mit einem Fischerboot in der Nähe des gekenterten Schiffs unterwegs war. Zusammen mit seinen sieben Begleitern kam er den Opfern zu Hilfe.
    Sie hätten um 6.30 Uhr damit begonnen, die Schiffbrüchigen auf ihr Boot zu ziehen und eine Viertelstunde später die Küstenwache alarmiert, sagte Nizza. Die Küstenwache wies dies zurück. Der erste Notruf sei um 7 Uhr eingegangen, 20 Minuten später seien die Retter vor Ort gewesen.

    Nizza beschuldigte die Küstenwache auch, die Rettung weiterer Überlebender behindert zu haben. Mit 47 Überlebenden habe sein Boot den Hafen von Lampedusa erreicht. Er sei dann aber daran gehindert worden, wieder aufs Meer zu fahren, weil hierfür keine offizielle Erlaubnis vorgelegen habe. "Ich hätte mehr Menschen retten können", sagte Nizza. Ein Sprecher der Küstenwache widersprach dieser Darstellung. Eine offizielle Erlaubnis sei nicht nötig gewesen. Es sei aber die Aufgabe der Küstenwache, die Rettungsaktion zu koordinieren und ein Chaos zu verhindern.
    Die Behörden vermuten, dass bei dem Unglück mehr als 300 Flüchtlinge ertranken. An Bord des gekenterten Schiffes sollen etwa 450 bis 500 afrikanische Flüchtlinge gewesen sein, die überwiegend aus Somalia und Eritrea stammten. Bislang wurden 111 Tote geborgen, 155 Menschen überlebten das Unglück.

    Der Gouverneur der Region Sizilien, Rosario Crocetta, zeigte sich fassungslos über die EU-Grenzschutz-Agentur Frontex. Es sei unverständlich, dass Frontex das Flüchtlingsschiff nicht bemerkt habe. "Wo war Frontex am Donnerstagmorgen?" fragte er.

    Die Bürgermeisterin von Lampedusa, Giusi Nicolini, übte heftige Kritik an einem italienischen Gesetz, wonach Helfer für die Rettung illegaler Einwanderer bestraft werden können. Mehrere Fischerboote hätten daher abgedreht, ohne den Schiffbrüchigen zu helfen. "Die Regierung muss diese unmenschlichen Normen ändern", sagte Nicolini.
    Die Rettungskräfte erwägen derweil eine Bergung des Bootes. "Es gibt eine juristische und moralische Verpflichtung, alle Leichen zu bergen", sagte Zoll-Sprecher Leonardo Ricci der Nachrichtenagentur AFP. Hunderte Familien warteten auf Gewissheit. Eine Möglichkeit sei eine Bergung des in 40 Metern Tiefe liegenden Wracks. Die nächsten Einsätze der Taucher würden zeigen, wie das gehen könne.
    Die Bergungsarbeiten waren am Samstag wegen heftigen Windes und hoher Wellen weiter unterbrochen. Der Taucher Rocco Canell berichtete von einer schrecklichen Szenerie an dem Wrack. "Es ist furchtbar da unten, Dutzende Leichen, vielleicht Hunderte", sagte Canell der italienischen Nachrichtenagentur Ansa. "Sie sind übereinander aufgetürmt. Glück hatten noch die, die zuerst ertrunken sind."

    Quelle: http://www.zeit.de/politik/ausland/2...tung-vorwuerfe
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  2. #12
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    Festung Europa und die Rolle von Frontex: Keine gute Antwort auf eine "ganz große Frage"

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Die grosse Frage? Was für eine Lüge!!! Das alles ist sozusagen hausgemacht durch die weltweiten westlichen Manipulationen, insbesondere der USA!

    In einem Interview mit ZEIT ONLINE spricht der Vorsitzende des Verwaltungsrates von Frontex (European Agency for the Management of Operational Cooperation at the External Borders of the Member States of the European Union), Ralf Göbel, über die Lage an den Außengrenzen der EU und über den Umgang mit ankommenden Flüchtlingen.

    Neben der "Grundrechtestrategie" von Frontex erwähnt er die Zahl von 40.000 Menschen, die seit 2011 im Rahmen von Frontex-Einsätzen gerettet werden konnten. Demgegenüber stehen jedoch schon 2011 1.500 Menschen, die starben. Einer Studie von statewatch.org zufolge gab aufgrund der hohen Todeszahlen einen Strategiewechsel, der die Rettung von in Not geratenen Flüchtlingen regeln sollte.

    In der Studie ist jedoch von "mangelnder Klarheit" die Rede, wer letztlich bei einer Entdeckung von Flüchtlingen auf See verantwortlich ist bzw. gemacht werden kann. Frontex als angeblich nur koordinierender Akteur, oder die Behörden der Mitgliedsstaaten.

    Die zahlreichen Regelungslücken sind hausgemacht. So erweckt es den Anschein, dass die Unsicherheit von der Politik bewusst in Kauf genommen wird, um die tatsächliche Klärung der Frage, wie die EU-Außengrenzen beschaffen sein sollen, welche Reformen Erstaufnahmeländer umsetzen müssen und wie die Zusammenarbeit mit Herkunfts- und Transitstaaten transparenter gemacht werden kann, aufzuschieben. Denn diese Diskussion würde unweigerlich die Frage nach der Neugestaltung des europäischen Asylsystems nach sich ziehen:

    ZEIT ONLINE: Wenn Frontex aus Ihrer Sicht nichts tun kann, was könnte denn die Politik tun, um solche Dramen wie das in Lampedusa zu verhindern?

    Göbel: Das ist eine ganz große Frage, auf die ich wie alle keine wirklich gute Antwort kenne.

    [...]

    ZEIT ONLINE: Also finden sie nicht, dass das Dublin-II-Abkommen, nachdem Flüchtlinge nur in dem EU-Land Asyl beantragen können, dass sie als Erstes betreten, die Länder in der Mitte Europas unverhältnismäßig entlastet?

    Göbel: Na, wenn das so wäre, hätten wir ja nicht fast hunderttausend Asylbewerber in Deutschland!
    Die Wirkung von Frontex und die Realität der europäischen Flüchtlingspolitik beschreibt die ARTE-Reportage "Festung Europa" vom 08.10.2013:



    Quelle: http://vergessene-kriege.blogspot.de...rolle-von.html


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  3. #13
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    EU-Grenzschutzagentur Frontex verstößt massiv gegen Menschenrechte

    Die Europäische Union reagiert auf die Flüchtlingskatastrophe von Lampedusa, indem sie die Grenzen stärker abschottet und den Polizeiapparat zur Abwehr von Flüchtlingen ausbaut.

    Nur eine Woche nachdem vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa über 360 Flüchtlinge ertrunken waren, verabschiedete das Europäische Parlament am 10. Oktober eine Eurosur-Verordnung, die den Einsatz von Drohnen, Satelliten und Offshore-Sensoren zum Aufspüren von Flüchtlingen im Mittelmeer vorsieht.

    Die zuständige EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström versuchte dies zwar zynisch als Maßnahme zur Rettung von Flüchtlingen darzustellen. Die gesamte Geschichte und Praxis der Grenzschutzagentur Frontex, die für die Koordinierung der europäischen Flüchtlingsabwehr zuständig ist, beweist aber das Gegenteil. Flüchtlinge nach Europa sollen noch mehr als bisher schikaniert, abgedrängt und zur Gefährdung ihres Lebens gezwungen werden.
    Dies wird durch die Tatsache unterstrichen, dass sich die Mittelmeerländer Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland und Malta bis heute weigern, der Änderung einer Frontex-Verordnung zuzustimmen, die der Europäische Gerichtshof bereits 2010 teilweise für ungültig erklärt hatte. Sie wollen nicht hinnehmen, dass eine Neufassung die Rettung Schiffbrüchiger zwingend vorschreibt.
    Aufgrund dieser Neufassung müssten Flüchtlinge auf offener See gerettet werden, wenn ein Schiff seinen vermuteten Bestimmungsort aus eigener Kraft nicht erreichen kann, die Zahl der Passagiere im Verhältnis zum Schiff zu groß ist, Nahrungsmittel fehlen oder Passagiere medizinische Hilfe benötigen und Schwangere und kleine Kinder an Bord sind. Obwohl auch das internationale Seerecht Hilfe für Schiffe und Menschen in Seenot dringend vorschreibt, konnte sich das Europäische Parlament bisher nicht auf eine entsprechende Regelung einigen.
    Ein Beitrag des ARD-Magazins „Monitor“, der am 17. Oktober ausgestrahlt wurde, wirft Frontex massive Menschenrechtsverletzungen vor. Im Mittelpunkt des kurzen Berichts stehen sogenannte Push-Back-Aktionen, bei denen Flüchtlinge auf hoher See abgefangen und in Drittstaaten zurückgeschickt werden.
    Ein EU-Ratsbeschluss vom April 2010 gibt eine klare Handlungsanleitung für solche Aktionen. Demnach können Schiffe, „bei denen ein begründeter Verdacht auf Beförderung von Personen besteht, die sich den Grenzkontrollen zu entziehen versuchen“, sowie „die an Bord befindlichen Personen“ an „die Behörden eines Drittstaates“ überstellt werden.
    Mit welcher Brutalität die EU-Grenzbeamten bei solchen Push-Back-Aktionen vorgehen, schilderte „Monitor“ Kibrom Andom Woldemichael, ein Flüchtling aus Eritrea, der mittlerweile in Deutschland lebt. Er war beim Versuch, auf einem Schlauchboot mit 82 Personen und drei Kindern an Bord das Mittelmeer zu überqueren, von EU-Grenzschutzbeamten aufgegriffen, gewaltsam an Bord ihres Schiffs gezerrt und nach Libyen zurückgebracht worden.
    Die EU-Grenzbeamten hätten ihn mit Elektroschlagstöcken verprügelt, als er verhindern wollte, dass sie ihm seinen Sohn aus den Händen reißen, berichtet Andom Woldemichael. Wegen der Schläge sei er bis heute auf dem rechten Ohr taub, doch kein Beamter sei deshalb belangt worden.
    Die Abschiebung von Flüchtlingen auf offener See an ihren Ursprungsort verstößt gegen die Menschenrechte und die Genfer Flüchtlingskonvention, die eine Abschiebung von Personengruppen ohne Einzelfallanhörung untersagen. Doch obwohl der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Anfang 2012 die Push-Back-Operationen für rechtswidrig erklärte, haben sie nicht aufgehört. Amnesty International listet noch für das Jahr 2012 mehr als 40 Push-Back-Operationen auf. Auf Nachfrage von „Monitor“ verteidigt Frontex-Direktor Ilkka Laitinen diese Aktionen.
    Der „Monitor“-Beitrag endet mit den Worten: „Wer den Tod Tausender aus niedrigen Beweggründen billigend in Kauf nimmt, obwohl er zum Schutz dieser Menschen verpflichtet ist, ist de jure ein Massenmörder. Nur, dass es hier keinen Ankläger und kein Gericht gibt, das darüber ein Urteil fällt.“
    Die Grenzschutzagentur Frontex ist eine Folge des Schengen-Abkommens, das 1995 die innereuropäischen Grenzen aufhob und die Asyl- und Einwanderungspolitik der Mitgliedsländer regelte. 2005 nahm Frontex mit 20 Mitarbeitern die Arbeit auf, um die Flüchtlingsabwehr der EU zu koordinieren. Inzwischen beschäftigt die Agentur 300 Mitarbeiter und verfügt über einen Jahreshaushalt von knapp 100 Millionen Euro.
    Ihre hochmoderne Kommunikationszentrale in Warschau überwacht Flüchtlingsrouten, organisiert Maßnahmen zur Flüchtlingsabwehr und Charter-Flüge für abgelehnte Asylbewerber. Der größte Teil des Budgets fließt jedoch in Polizeiaktionen an den EU-Außengrenzen und in die Entsendung von Verbindungsbeamten in Drittstaaten wie Libyen, Tunesien, Ukraine und Türkei. Dort bildet Frontex Grenzschützer aus und setzt die jeweiligen Regierungen unter Druck, Migranten an der Abreise in die EU zu hindern.
    Von Frontex koordinierte Grenzschutzaktionen haben wiederholt unmittelbar zum Tod von Flüchtlingen geführt. So wurden am türkisch-griechischen Grenzfluss Evros Schlauchboote mit Flüchtlingen beschossen, um sie zur Umkehr zu zwingen. Auch dort stationierte Grenzbeamte der deutschen Bundespolizei sollen an solchen Aktionen beteiligt gewesen sein.
    Im Dezember 2012 überfuhr ein spanisches Küstenwachboot vor der Kanareninsel Lanzarote in voller Absicht und mit hoher Geschwindigkeit ein Flüchtlingsboot mit 25 Personen an Bord, die darauf warteten, von der Küstenwache aufgenommen zu werden. Sieben Flüchtlinge kamen ums Leben.
    Im Mai 2011 verdursteten 63 Flüchtlinge nach einer 15-tägigen Irrfahrt auf dem Mittelmeer, obwohl sowohl Frontex als auch am Krieg gegen Libyen beteiligte Nato-Kriegsschiffe in unmittelbarer Nähe lagen, aber das Flüchtlingsboot nicht bemerkt haben wollen
    Und auch der Beschuss eines Flüchtlingsbootes vor wenigen Tagen durch libysche Soldaten oder Milizen muss als Folge von Frontex-Operationen betrachtet werden. Nach Angaben von Überlebenden starben mehrere Flüchtlinge im Kugelhagel, Dutzende ertranken, als das Boot kenterte, weil sich die Flüchtlinge alle auf einer Seite des Deckes in Deckung bringen wollten.
    Italien hatte mit Libyen bereits 2009 ein umfassendes Kooperationsabkommen abgeschlossen, das 2012 erneuert wurde. Im Rahmen dieses Abkommens kam es zu massenhaften Push-Back-Operationen, obwohl bekannt ist, dass die libyschen Behörden Flüchtlinge misshandeln, foltern und auch nicht davor zurückscheuen, sie einfach in der Wüste auszusetzen.
    Inzwischen hat der libysche Ministerpräsident Ali Zeidan seine Unterstützung für „koordinierte Aktionen gegen Migranten“ bekräftigt und die EU um Zugang zu europäischer Satellitentechnik gebeten, um die libyschen See- und Landgrenzen besser überwachen zu können.
    Die vertiefte Kooperation mit Drittstaaten gehört mittlerweile zum wichtigsten Operationsgebiet von Frontex. Die Agentur betreibt auf eigene Faust Außenpolitik, indem sie Verbindungsbeamte nach Nordafrika, Osteuropa und in den Mittleren Osten schickt. Diese bemühen sich, in Kooperation mit der einheimischen Polizei und Geheimdiensten eine „Vorverlagerung“ der EU-Außengrenze bis in die Sahara, an die türkisch-iranische Grenze oder an den Ural zu erreichen.
    Die Opfer dieses schmutzigen und unerklärten Krieges, den die EU gegen Flüchtlinge führt, gehen in die Zehntausende. Sie sind ertrunken im Mittelmeer oder vor den Kanaren, sie wurden von Minen an der griechisch-türkischen Grenze zerfetzt, sie sind in der Wüste verdurstet oder in den Folterkellern Nordafrikas gestorben, wohin sie von europäischen Grenzschützern abgeschoben wurden. Ihr einziges Verbrechen bestand darin, in der Europäischen Union Zuflucht zu suchen vor Verfolgung, Armut und Elend.

    Quelle: http://www.wsws.org/de/articles/2013.../fron-o23.html
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  4. #14
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    Die Linke fragt nach Eurosur

    Mit dem „Grenzüberwachungsnetzwerk Eurosur“ befasst sich die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage (18/76). Wie die Fraktion darin schreibt, soll Eurosur „die Zusammenschaltung von bereits vorhandenen Überwachungskapazitäten der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) bewerkstelligen“. Bilder und Daten anderer Sensoren würden von „nationalen Koordinierungszentren“ an den Außengrenzen in Echtzeit übermittelt. Als Hauptquartier fungiere die EU-Grenzschutzagentur Frontex in Warschau. Die Informationen könnten entweder an andere Staaten weitergegeben werden oder dienten als Grundlage für Risikoanalysen und sonstige Maßnahmen der EU-Grenzpolizei. Starten solle Eurosur Ende 2013 in zunächst 18 Mitgliedstaaten, heißt es in der Vorlage weiter. Die übrigen sechs Mitgliedstaaten mit Seeaußengrenzen, darunter auch Deutschland, folgten ab dem 1. Dezember 2014. Wissen wollen die Abgeordneten, nach welchen Kriterien entschieden wird, welche Informationen von „nationalen Koordinierungszentren“ an Frontex in Warschau weitergeleitet werden. Auch fragen sie unter anderem danach, nach welchen Kriterien Frontex entscheidet, welche Informationen mit anderen EU-Staaten beziehungsweise mit Staaten außerhalb der Europäischen Union geteilt werden sollen.

    Quelle: http://www.bundestag.de/presse/hib/2...13_508/04.html
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  5. #15
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    AW: Frontex

    Russland droht mit Veto gegen Militär-Aktionen der EU gegen Flüchtlings-Schiffe

    Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten


    Russland kritisiert die EU-Pläne, wonach Militäreinsätze gegen Flüchtlings-Boote im Mittelmer zerstört werden sollen. Der russische EU-Botschafter sagt, dass die Regierung in Moskau ihr Veto gegen UN-Resolutionen einsetzen werde, die derartige Einsätze legitimieren sollen.








    Russland protestiert gegen das Vorhaben der EU, Schiffe und Boote von Menschenschmugglern im Mittelmeer versenken zu wollen. Moskau hat angekündigt, gegen jede UN-Resolution ein Veto einlegen zu wollen, die darauf ausgerichtet ist, Boote und Schiffe an den Häfen von Libyen zu zerstören. „Die Festnahme von Menschenhändlern ist eine Sache. Doch alles gleich zerstören zu wollen, ist wiederum eine ganz andere Sache“, zitiert die Financial Times den russischen EU-Botschafter Wladimir Khishow. Zerstörungen von Booten ohne Gerichtsbeschluss und ohne Zustimmung des Gastlandes würden gegen das internationale Völkerrecht verstoßen. Die EU weiß, dass eine Genehmigung durch die libyschen Behörden nur schwer einzuholen ist. Denn Libyen befindet sich im Bürgerkrieg. Die Rebellen und die offizielle Regierung haben jeweils zwei verschiedene Verwaltungsstrukturen. Brüsseler Sicherheits-Analysten sind der Ansicht, dass die Einholung einer Genehmigung von der einen libyschen Seite, die jeweils andere Seite vor den Kopf stoßen würde. Die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit wäre damit in Gefahr.


    Insbesondere Italien unterstützt eine mögliche UN-Resolution zum Militäreinsatz im Mittelmeer. Das Land hatte bisher die Hauptlast der angeblichen Rettungsmaßnahmen für Flüchtlinge im Mittelmeer zu tragen. Doch das entspricht offenbar nicht der Wahrheit: Italien verzichtet offenbar flächendeckend auf Kontrollen der Flüchtlinge aus Syrien. Die italienischen Behörden führen keine Registrierung durch, weil der italienische Staat nicht für die Sozialleistungen aufkommen will. Flüchtlinge hingegen warnen vor den Folgen: Auf diese Weise könnten auch Terroristen spielend leicht nach Europa gelangen. Sollte es zu einem Anschlag kommen, würden die Flüchtlinge zu Sündenböcken unter Generalverdacht.


    Fast alle syrischen Flüchtlinge in Europa haben den Weg über Italien genommen. Nach Angaben des UN-Flüchtlingswerks haben insgesamt zwischen April 2011 und Dezember 2014 insgesamt 217.724 Syrer EU-Asylanträge gestellt. Nur ein Prozent dieser Flüchtlinge, also 1.967 Personen, sind in Italien geblieben. Die beliebtesten Reiseziele sind die Länder Nordeuropas und Skandinaviens. In Deutschland haben 59.529, in Schweden 53.750 und in den Niederlanden 11.710 Flüchtlinge Asylanträge gestellt.

    ...zuerst zerbomben die US-NATO Allianz im Auftrag der "Demokratie gegen den Terror" ihre Länder!
    Jetzt versenkt man die Flüchtlinge dass sie nicht nach Europa kommen!
    Eine echt humanitäre Aktion!

    LG

  6. #16
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    AW: Frontex

    Nach 25 Jahren wieder in Mode? Ungarn plant Mauerbau “gegen Migrationsproblem”

    Der ungarische Außenminister schlägt vor, die ungarische Grenze mit Serbien, „um der Immigrationsproblematik entgegenzutreten“, auf 175 Kilometer Länge mit einem 4 Meter hohen Sicherheitszaun zu umgeben. RT berichtet über den neuesten in einer ganzen Reihe von „Mauerbau-Plänen“. Serbiens Premier Alexandar Vučić reagierte empört und ließ verlautbaren: Serbien wird nicht dem ungarischen Beispiel folgen. Es wird keine Mauer bauen und nicht in Ausschwitz leben.“


    ...Mauer in der Ukraine, Ungarn, Frankreich, Zäune in Afrika... ein freies Europa!

    LG

  7. #17
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    EU-Grenztruppe kommt: National-Staaten werden entmachtet

    Nun kommt die Lösung als Reaktion auf das "Flüchtlings"-Problem .......

    Und wieder ein kleines Stück geschafft!

    Die EU wird im Eiltempo eine neue Grenztruppe installieren. Diese soll auch gegen den Willen der Regierung eines Staates tätig werden. Das wäre der größte Verlust an nationaler Souveränität seit der Einführung des Euro.

    weiter hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...en-entmachtet/
    LG
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  8. #18
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    AW: EU-Grenztruppe kommt: National-Staaten werden entmachtet

    Zitat Zitat von AreWe? Beitrag anzeigen
    Nun kommt die Lösung....

    Die EU wird im Eiltempo eine neue Grenztruppe installieren.....
    LG
    ...also wird GLADIO nun legalisiert?

    Zitat Zitat von AreWe? Beitrag anzeigen
    Und wieder ein kleines Stück geschafft!
    tja, der nächste schritt ist dann wohl der, dass diese Truppe dann nicht nur die Grenzen der EU überwachen sollen/müssen, sondern auch im inneren ihre Arbeit erledigen dürfen.

    Neusprech FRONTEX, früher hies die doch mal (ge)STAPO....

    lg
    um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
    um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.


  9. #19
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    Blockade der Balkanroute war wirksamer als der Türkei-Deal

    Die Schließung der Balkanroute führte "umgehend" zum Rückgang der Flüchtlingszahlen. Diese Bilanz zieht die Grenzschutzagentur Frontex. Das EU-Türkei-Abkommen spielt demnach eine untergeordnete Rolle.

    weiter hier: http://www.welt.de/politik/deutschla...rkei-Deal.html
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  10. #20
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    AW: Blockade der Balkanroute war wirksamer als der Türkei-Deal

    Zitat Zitat von AreWe? Beitrag anzeigen
    Die Schließung der Balkanroute führte "umgehend" zum Rückgang der Flüchtlingszahlen. Diese Bilanz zieht die Grenzschutzagentur Frontex. Das EU-Türkei-Abkommen spielt demnach eine untergeordnete Rolle.

    weiter hier: http://www.welt.de/politik/deutschla...rkei-Deal.html

    ...Tja...und der Dank von Frau Merkel und Co das unsere Regierung endlich mal was hingebracht hat das Sinn macht, sind unfletige Beschimpfungen...von wegen Menschenverachtend etc.....ich kann nur hoffen das das Personal das wir in Mazedonien stellen nach Griechenland verlegt wird....dann retten wir mal wirklich die Griechen...und nicht diverse Deutsche Banken.....
    Was auch immer Du tust, handle klug und bedenke das Ende..........

    Agieren...nicht Reagieren!

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