Ergebnis 1 bis 3 von 3

Thema: Bericht aus Iron Mountain

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.562
    Blog-Einträge
    193
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 524139

    Bericht aus Iron Mountain

    Wollte eigentlich keinen Thread aufmachen, sondern nur etwas aus einem Buch zitieren! Aber wie das manchmal so ist, eins kommt zum anderen.

    Es geht um dieses Buch:

    Bei Amazon gibt es diese Beschreibung dazu:
    1963 versammelte die amerikanische Regierung eine 15-köpfige Strategiekommisson. Die Mitglieder waren sorgfältig ausgewählt und repräsentierten das höchste Niveau in verschiedenen Wissenschaftsgebieten. Die Gruppe arbeitete im Geheimen und musste sich zur Verschwiegenheit verpflichten. Ihre Aufgabe war es, darüber zu beraten, was wohl geschähe, wenn »Frieden ausbräche«. Der Name »Iron Mountain« stammt von einem Berg im US-Bundesstaat New York. Dort, in einer unterirdischen Bunkeranlage, traf sich die Arbeitsgruppe. Nach knapp drei Jahren legte die Kommission ihren Abschlussbericht vor.

    Sie kam zu dem Ergebnis, dass Krieg notwendig und erstrebenswert sei. Nur in Zeiten des Krieges oder der Kriegsdrohung würden die Massen das Joch einer Regierung ohne Klagen ertragen. Nur so könne die Regierung ihre Bürger kontrollieren und von einem Aufbegehren abhalten. Für den Fall, dass Frieden unvermeidlich sein sollte, schlägt der Bericht eine ganze Reihe von Maßnahmen vor.

    Der Inhalt des Berichts gelangte an die Öffentlichkeit, weil sich ein Mitglied der Gruppe, das sich nur als »John Doe« zu erkennen gab, wenige Monate nach Abschluss an Lewin mit der Bitte um Hilfe bei der Veröffentlichung wandte. Doe war der Ansicht, die Öffentlichkeit habe ein Recht darauf, über die Existenz dieses Berichtes und seinen Inhalt informiert zu werden. Lewin sagte seine Unterstützung zu und verfasste ein Vorwort.

    Die Veröffentlichung löste in Washington einen Skandal aus. Der Bericht wurde dementiert und ist seitdem heftig umstritten. Für den amerikanischen Filmproduzenten und Bestsellerautor G. Edward Griffin sind die Dementis letzten Endes alle unerheblich: »Von Bedeutung ist nur, dass der Bericht aus Iron Mountain die uns umgebende Realität erläutert. Die darin enthaltenen Konzepte werden heute fast bis ins Detail umgesetzt. Man braucht nur den Bericht in einer Hand und die Tageszeitung in der anderen zu halten, um zu erkennen, dass jeder große Trend im heutigen Leben dieser Blaupause entspricht. Viele ansonsten unverständliche Dinge werden plötzlich deutlich: Entwicklungshilfe, Verschwendung von Steuergeldern, die Zerstörung der Industrie, überwachungs- und polizeistaatliche Entwicklungen, die angebliche Abdankung der Sowjetmacht, eine UN-Armee, die Weltbank, eine Weltwährung, die Aufgabe der Nationalstaaten und die Hysterie der Ökologie. Der Bericht aus Iron Mountain ist eine präzise Zusammenfassung des Planes, der bereits unsere Gegenwart gestaltet. Er formt jetzt unsere Zukunft.«
    Und jetzt wird es etwas verwirrend. Man streitet sich darüber, ob es diese Gruppe und somit diesen Bericht (1967) tatsächlich gegeben hat.
    Um es kurz zu machen, der Autor äussert sich am Ende des Buches, dass er alles in einer satirischen Form selber geschrieben hat, um eine diesbezügliche Diskussion zu starten.
    In so fern ist die Kurzbeschreibung des Buches unvollständig bzw. falsch!

    Das interessante ist jedoch, dass es die Diskussion immer noch gibt!

    Noch interessanter ist, dass dort Dinge beschrieben werden, die jetzt/heute/gerade tatsächlich so geschehen!!!!!!!

    Ich mach mir gerade mal die Mühe zwei Stellen in Teilen (nur was mir wichtig erscheint, S. 101 u. 147!) aus dem Buch zu zitieren! Ihr werdet es vielleicht nicht glauben!

    Ersatzmöglichkeiten für die Funktionen des Krieges: Konzepte

    1. Wirtschaft: b) Ein unbefristetes gigantisches Programm zur Erforschung des Weltraums, das eigentlich unerreichbare Ziele umfasst.

    2. Politik: a) Eine omnipräsente, praktisch allmächtige internationale Polizeimacht. b) Eine überzeugende und erkennbare Bedrohung aus dem Weltall. c) Massive weltweite Umweltverschmutzung. d) Fiktive andere Feindbilder.

    3. Soziologie - Kontrollfunktionen b) Eine moderne, ausgeklügelte Form der Sklaverei.

    4. Ökologie: Ein umfassendes Programm angewandter Eugenik.
    Daraus folgt: Ein Staatsmann, dem es an Feinden mangelt, wird welche erfinden. Ein kluger Staatsmann verteidigt seine Gesellschaft am besten, indem er Fremde angreift, wobei er natürlich immer darauf bedacht ist, sich der Rhetorik des Friedens und der Befriedung zu bedienen.


    Quelle: New York Times, 26.11.1967 Lob des Krieges von Robert Lekachman
    An wen erinnert mich das nur? Hat da nicht jemand einen Friedensnobelpreis bekommen?

    Alles "nur Zufall" ???????

    Beim weiteren Suchen habe ich dann noch dies hier gefunden:



    Es hat sich zwischenzeitlich also noch jemand anderes dieses Themas angenommen und ein Buch daraus gemacht! Man kann das Buch auch als PDF finden bzw. downloaden:

    http://www.orwell-staat.de/cms/files/ironmountain1.pdf

    Ob meine zitierten Stellen auch in dem anderen Buch aufgeführt sind, weiss ich nicht. Es ist irgendwie ein Mix aus mehreren Sachen.

    Ich finde das Ganze sehr aufrüttelnd!

    LG

    P.S. Schon mal was von der Rand Corporation (sogenannter Think Tank!) gehört?
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    27.02.2011
    Beiträge
    1.919
    Mentioned
    0 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 383

    Re: Bericht aus Iron Mountain

    @AreWe
    Der 'rote Faden' von Joe verlinkt die ganzen Sachen.
    Mir diesen Göttergeschichten komme ich auch nicht klar.
    Ob Iron Mountain nur Ablenkung ist, weiss ich nicht.
    Aber gabs nicht noch gestern einen Post mit Vid in dem über 'Ufo-Disinformation' was kam.

    Man sollte sich vor Augen halten....... es ist alles nur 'Limited Hangout'.......
    Es kommt nur immer ein kleiner Teil an die Öffentlichkeit, um grössere Berge zu beschützen.
    Gruss Gwynfor
    ----------------
    http://befriediger.blog.de

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.562
    Blog-Einträge
    193
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 524139

    US-Ökonom: Wirtschafts-Wachstum ist nur mit Kriegen möglich

    Das Ganze ist natürlich völliger Blödsinn, aber wenn man zwanghaft einer gewissen Doktrin folgt, kommt immer wieder dasselbe raus: Krieg ist gut!

    Ein US-Wissenschaftler sagt, dass Friedenszeiten dem Wirtschafts-Wachstum eines Landes schaden. Krieg hingegen führe zu Wirtschaftswachstum, Innovation und der Schaffung von Arbeitsplätzen. Die Theorie erklärt in Zeiten von staatlichen Interventionen das Diktum, dass Krieg nichts anderes sei als die Fortführung der Politik mit anderen Mitteln.

    Das Ausbleiben von Groß-Kriegen und fortdauernder Frieden schadet dem weltweiten Wirtschafts-Wachstum. Das ist zumindest die Ansicht von US-Professor Tyler Cowen von der George Mason Universität.
    Denn gemäß dem Keynesianismus betreibt der Staat während der Kriegsvorbereitung eine expansive Fiskalpolitik. Er hebt die Ausgaben für die Produktion von Waffen an und vergibt Aufträge an die Privatwirtschaft. Das schafft Arbeitsplätze und führt zu einem Konjunktur-Aufschwung. Doch Kriege und Kriegsvorbereitungen bescheren einem Land auch Innovation und Fortschritt.
    Insbesondere die USA können diesen Gedanken nicht abtun, schreibt Cowen in den New York Times. Innovationen wie die Kernkraft, der Computer oder hochmoderne Flugzeuge sind im Zuge des Zweiten Weltkriegs oder des Kalten Kriegs entstanden. Die Auftraggeber von Silicon Valley kamen aus dem militärischen Bereich. Krieg führe zu einer technologischen und wirtschaftlichen Dringlichkeit, an der es in der Politik zu Friedenszeiten mangelt.
    Diese Gedankengänge Cowens hängen offenbar auch mit seiner aktuellen Position als Vorsitzender des Mercatus Zentrums an der George Mason Universität zusammen. Dieses Zentrum wurde von der Koch Family Foundations gegründet, die das Zentrum auch massiv finanziert.
    Im direkten Zusammenhang steht Koch Industries, welches das zweitgrößte nicht börsennotierte Unternehmen der USA ist. Es wird geführt von den Brüdern Charles und David Koch. Auch die libertär-konservative Tea-Party-Bewegung wird von den Koch-Brüdern sowohl finanziell als auch organisatorisch massiv unterstützt.
    US-Präsident Obamas Gesundheitsreform wird von den Koch-Brüdern als Sozialismus abgetan und bekämpft.
    Das Credo lautet: Der Markt regelt alles. Deregulierung ist gut. Regulierung ist schlecht.
    Es sei denn, der Staat leitet Steuergelder per Großaufträge an die Industrie weiter.

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...egen-moeglich/
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •