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Thema: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

  1. #31
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema



    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #32
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Erzbischof behauptet: Papst Benedikt wird noch 2012 ermordet

    Der Erzbischof von Palermo (Sizilien) hat angeblich behauptet, dass ein Mordkomplott gegen Papst Benedikt XVI. geplant sei. Der Papst solle innerhalb eines Jahres umgebracht werden, so Erzbischof Romero auf einer Chinareise. Er soll detailliert erzählt haben, wie der Papst zu Tode kommen soll.

    Darauf machte ein anderer Kardinal die Kurie im Vatikan mit einem Brief aufmerksam, schreibt die italienische Zeitung "Il Fatto Quotidiano". Romero habe als "möglicher Wissensträger eines Mordkomplotts" konsequent gesprochen, so dass seine Zuhörer seine Prophezeiung ernst nahmen.

    "Kardinal Romeo verkündete selbstsicher, so als wenn er dies genau wisse, dass der Heilige Vater nur noch zwölf Monate leben werde", steht in dem Schreiben. Auch die Nachfolge sei bereits geklärt: Es soll ein Italiener werden. Der Vatikan nennt die Gerüchte absurd und unseriös.

    http://derstandard.at/1328507396043/Bis-November-2012-Kardinal-prophezeit-Ratzingers-Tod
    gabs da nicht so ne Prophezeiung das er der vorletzte Papst sei?

    EDIT: ok waren doch dann noch 2 laut Nostradamus ^^ http://nostradamus-prophezeiungen.de/pr ... papst.html

  3. #33
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Das mit der Prophezeiung ging mir auch gleich durch den Kopf.
    Nur dachte ich es sei ein Zeichen vom letzten Papst und dann geht es
    zügig los,also das eine gibt gleich das andere. Kann mich aber auch locker täuschen.

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  4. #34
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Ich dachte auch Paparazzi wäre der Letzte.
    Gruss Gwynfor
    ----------------
    http://befriediger.blog.de

  5. #35
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Für den gegenwärtigen Papst Benedikt XVI gilt die vorletzte Prophezeiung: „De gloria olivae“.

    http://astrologieklassisch.wordpress.co ... malachias/

    und nocheine

    http://www.visions-wienerroither.com/20 ... C3%A4pste/
    also doch der vorletzte???

  6. #36
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Verlief der Passionsweg Jesu anders als bisher angenommen?
    Es gibt Hinweise darauf, dass der Weg vom Zion zur Grabeskirche am Palast des Pilatus vorbei geführt hat.

    Zitat Zitat von dradio.de - tagfuertag
    23.03.2012 · 09:35 Uhr
    Die archäologische Entdeckung einer alternativen Via Dolorosa
    Verlief der Passionsweg Jesu anders als bisher angenommen?
    Von Wolfram Nagel

    Der Verlauf der heutigen Via Dolorosa ist im Mittelalter entstanden, nachdem die Franziskaner die Pflege der Heiligen Stätten übernommen hatten. Nach historisch und topografisch belegbaren Erkenntnissen der Archäologen scheint Jesus aber auf einem anderen Weg zu seiner Kreuzigung gegangen zu sein.

    "Wir sind jetzt an einem Ort, der eigentlich, wenn man nachdenkt über Passionswege Jesu, erst mal überraschen könnte. Wir sind im Bereich des ... Jaffatores, also gut einige hundert Meter entfernt von der Via Dolorosa, die ja den Passionsweg Jesu für das christliche Bewusstsein in Jerusalem markiert. Und man kann sich fragen, warum wir das tun."

    Das Jaffator liegt im Süden der Altstadt von Jerusalem. Nach dem Berg Zion bildet es den höchsten Punkt der Altstadt. Von hier aus führt rechter Hand der Weg zum armenischen und jüdischen Viertel und geradeaus hinab zum Shuk, dem berühmten arabischen Markt.

    Auf der östlichen Seite des Jaffatores erhebt sich eine Festung, die "David-Zitadelle". Das trutzige Bauwerk aus Jerusalemer Kalkstein habe jedoch mit König David nichts zu tun, so Martin Vahrenhorst:

    "Kreuzfahrer haben daran mitgebaut, dann später die muslimischen Herrscher Jerusalems, die Osmanen, und, wenn man ganz genau hin guckt, sieht man aber noch Spuren aus dem 1. Jahrhundert. Wir haben hier einen ganz massiven Turm mit Steinen, mit Quadern, die typisch sind für die Art, wie Herodes gebaut hat. König Herodes auf der Wende zum 1. Jahrhundert, der Steine verwendet hat, die sogenannte Spiegel haben. Das nennt man herodianische Quader."

    Wie sie auch an der "Klagemauer" zu sehen sind, die von Juden verehrte Westwand des Tempels. Zur Zeit des Königs Herodes stand der Palast am Rand der ummauerten Stadt. Von hier aus hatte er einen exklusiven Blick auf den Tempelberg.

    "Das war natürlich für den König Herodes auch wichtig, dass er hier den Blick über seine Stadt hatte. Der König Herodes war allerdings, als Jesus gekreuzigt wurde, schon einige Jahrzehnte tot ... Dann haben die Römer das Heft selbst in die Hand genommen, dann ist das hier zur römischen Provinz gemacht worden ... Und einer dieser Statthalter war Pontius Pilatus, der in der Passionsgeschichte Jesu eine ganz bedeutende Rolle spielt."

    Eigentlich wohnte Pontius Pilatus in Cäsarea an der Mittelmeerküste, eine ebenfalls von König Herodes erbaute Stadtanlage mit Bädern, Theater, Hippodrom und einem Hafen. Ab und an musste der Prokurator seine Amtsgeschäfte auch in Jerusalem führen. Das hieß in der Regel, für Ruhe und Ordnung zu sorgen, gab es doch in der Zeit Jesu immer wieder Aufstände. Solche Anlässe waren die großen jüdischen Wallfahrtsfeste wie Pessach:

    "Feste sind bis heute sensible Zeiten. Zeiten, in denen die Polizei hier Sonderschichten schieben muss. Wir wissen aus den Schriften des Josephus, das ist der Historiker dieser Zeit, und aus den Schriften eines anderen jüdischen Autors, Philon von Alexandrien, dass Pilatus, wenn er in Jerusalem war, den Herodespalast als seinen Amtssitz nutzte und von hier aus seine Amtsgeschäfte verwaltete."

    Es spricht also vieles dafür, dass die im Neuen Testament beschriebene Verurteilung Jesu nicht in der "Burg Antonia" in der Nähe des Löwentores am Beginn der heutigen Via Dolorosa stattgefunden hat, sondern in der David-Zitadelle am Jaffator. Zunächst aber wurde der im Garten Gethsemane verhaftete Aufrührer, der von sich behauptete, König der Juden zu sein, vor den Hohepriester gebracht. Der Palast des Kaiphas befand sich vermutlich in der Nähe der heutigen Kirche St. Peter in Galikanto am Westhang des Kidrontales. Von dort wurde Jesus dann zum Palast des Pilatus geführt, um verhört und verurteilt zu werden.

    "Es spricht einiges dafür, dass natürlicherweise der Weg vom Zion zur Grabeskirche am Palast des Pilatus vorbei geführt haben muss, auch wenn die Leute damals nicht gewusst haben, dass unter dem, was man heute sieht, der Pilatuspalast lag. Aber so funktioniert Geschichte, dass manchmal zufällig sich Dinge ergeben."

    Im Mittelalter erinnerte man sich noch an diesen alternativen Passionsweg, der von Osten her auf der Südseite Jerusalems zum Berg Golgatha führte. Dazu musste der zum Kreuzestod verurteilte Jesus den Querbalken seines Kreuzes nicht einmal durch die Stadt tragen. Von römischen Soldaten begleitet schleppte er sich durch ein landwirtschaftlich genutztes Tal bis zu jenem Steinbruch unter der heutigen Grabeskirche:

    "Wo vielleicht ein Felsen stehen geblieben ist, der die Form eines Schädels hatte, und diesem Ort dann seinen Namen gegeben hat. Und dann hat man ein recht plausibles Bild, wie das sein kann."

    "Also wir sind jetzt auf dem Weg im Markusshuk vom Jaffator weg, Richtung Grabeskirche. Rechts und links Geschäfte, die jetzt hier morgens aufmachen. Wie gesagt, für das Allgemeinbewusstsein ist das mit der Passion Jesu so gar nicht verbunden, aber das ist eine Frage, die uns speziell im westlichen Christentum immer beschäftigt. Dass wir da genau wissen wollen, was war denn eigentlich wo und wann ... Und dann kommt man eben dazu, dass man sagt, wahrscheinlicher ist, dass die Via Dolorosa nicht da war, wo sie heute gezeigt wird."

    Sondern auf dem Weg vom Jaffator zum Muristan, wo Kaiser Wilhelm II. 1898 die evangelische Erlöserkirche einweihte. Auf den Trümmern des zerstörten Jerusalem hatte der römische Kaiser Hadrian nach Niederschlagung des jüdischen Bar-Kochba-Aufstandes im Jahre 135 seine neue Stadt errichten lassen, die Aelia Capitulina.

    "Wir haben vor der Grabeskirche ein künstlich planiertes Feld, das ist heute bebaut. Das ist mal das römische Forum gewesen, das braucht eine römische Stadt... Die Geografie hat das nicht hergegeben, also hat Hadrian das Ganze aufschütten lassen. Später, zur Kreuzfahrerzeit, hat man das Muristan genannt. Das ist ein Wort, das kommt aus dem Persischen und bedeutet Krankenhaus. Denn das ist hier eine Gegend gewesen, wo Pilgerhospize waren, wo kranke Pilger versorgt wurden."

    Ohne es zu wissen ist Kaiser Wilhelm seinerzeit auf diesem alternativen Passionsweg vom Jaffator zur neuen evangelischen Grabeskirche geritten. Er wollte die Tradition der Kreuzritter und Johanniter zum Schutz der Heiligen Stätten übernehmen und knüpfte deshalb direkt an das Erbe des ersten christlichen Kaisers Konstantin an.

    "Und im Bereich des Muristan hat der preußische Staat damals, noch bevor Wilhelm deutscher Kaiser wurde, ... dieses Gelände geschenkt bekommen, auf dem dann später die Erlöserkirche gebaut wurde. In unmittelbarer Nähe zur Grabeskirche, was auch wieder eine Bedeutung hat."

    Schon wegen der preußischen Symbole, die bis heute an den Pilgerritt Kaiser Wilhelms auf der unbekannten Via Dolorosa in Jerusalem erinnern:

    "Hier oben haben wir diesen Torbogen und sehen ... den preußischen Adler. Das war Teil der Prachtstraße, die hier angelegt wurde, um den Einzug des deutschen Kaisers anlässlich der Einweihung der Erlöserkirche ... zelebrieren zu können. So preußische Adler haben wir an der Erlöserkirche auch noch dran. Das ist eben auch ein Stückchen deutsch-preußischer Geschichte hier in Jerusalem."

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1711063/
    um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
    um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.


  7. #37
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    Entschädigun, Enteignung, Ablösung

    Die Linke will Staatsleistungen an Religionsgesellschaften abschaffen

    Recht/Gesetzentwurf - 21.03.2012
    Berlin: (hib/BOB) Die Trennung von Staat und Kirche mahnt die Fraktion Die Linke in einem Gesetzentwurf (17/8791) an. Die Länder seien nach Vorgaben der Weimarer Reichsverfassung von 1919 – die heute Bestandteil des Grundgesetz seien – verpflichtet, die Staatsleistungen an die Religionsgesellschaften abzulösen. Kirchen genössen nach wie vor Mittel in erheblichem Umfang. Eine solche Bevorzugung der Kirchen gegenüber anderen Bekenntnisgemeinschaften und nichtreligiösen wie gesellschaftlichen Gruppen verstoße grundsätzlich gegen das Prinzip der Trennung von Staat und Kirche und die Verpflichtung des Staates zur Wahrung der religiös-weltanschaulichen Neutralität. Ungeachtet dieser klaren und in der juristischen Fachwelt „unbestritten geltenden Regelung“ sei dieser bereits mehr als 90 Jahre gültige Verfassungsauftrag bis heute nicht umgesetzt worden.

    Die Linke schlägt vor, zur Wahrung der Einheitlichkeit dem Bund Grundsätze aufzustellen zu lassen. Diese müssten durch Landesgesetz verfügte Ablösung der Staatsleistungen an Religionsgesellschaften und deren Entschädigung regeln. Als Ausgleich für diesen Enteignungsvorgang setze dieses Gesetz eine Ablösungssumme in Höhe des zehnfachen Jahresbetrags gezahlten Summe fest.

    Quelle: http://www.bundestag.de/presse/hib/2...12_151/04.html
    Hammer, ich dachte immer, man kann nur den enteignen, der etwas besitzt! Und Ablösesummen waren mir im wesentlichen nur vom Fussball bekannt .......

    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  8. #38
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Die Bibel - Ursprung der Neuen Weltordnung

    Augen auf News - 040 - Die Bibel - Ursprung der Neuen Weltordnung

    In diesen sehr brisanten Artikel bekommt Ihr die passenden Antworten auf folgende Fragen!
    (Ob sie der Wahrheit entsprechen, sollte jeder für sich selbst endscheiden...)

    Sei wann führen SIE ihre Pläne durch?
    Warum machen SIE es?
    Wer sind SIE?
    Für wen wollen SIE die NWO?
    Wer ist IHR Anführer?
    Welchen Glauben besitzen SIE?

    "Das Ziel der Verschwörer ist die Neue Weltordnung. Sie glauben, dass sie durch Blutlinien, okkultes Wissen, Geld und Macht zu einer gottähnlichen Menschenrasse gekommen sind, die sich über die Masse der „Profanen" erhebt. Durch die Organisation in strikt hierarchischen (Geheim) Gruppen sind sie in der Lage ein weltumspannendes Netz von Agenten zu etablieren und viele entscheidende Machtpositionen innerhalb Wirtschaft, Politik, Militär, Medien und Kirche einzunehmen. Durch diese Personen in den Schlüsselpositionen wird am „Großen Werk" der Neuen Weltordnung gearbeitet. Die Idee des „Großen Werkes" ist keine neuzeitliche Erscheinung, sondern eine uralte Geschichte, die bereits in der Bibel mit dem „Turmbau zu Babel" beschrieben wurde. Dem Turmbau zu Babel ging der Sündenfall voraus und der Mordgeschichte von Kain und Abel. Das Verständnis um diese uralten Geschichten aus der Bibel sind der Schlüssel zum Verständnis der Neuen Weltordnung ."

    Quelle:
    http://sieleben.wordpress.com







    Auch eine interessante Auslegung

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  9. #39
    Gast

    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Religiöse Minderheiten im Schußfeld von Staat und Gesellschaft



    Dr. Peter Schulte, zwölf Jahre lang der sogenannte «Sektenbeauftragte» der Tiroler Landesregierung, im Gespräch mit Michael Vogt über die staatlich organisierte Verfolgung von religiösen Minderheiten.

    Der Sozialwissenschaftler Peter Schulte geht im Gespräch der Frage nach, wie sich das Spannungsverhältnis von Staat, Kirchen, Gesellschaft und Neuen Religiösen Bewegungen entwickeln konnte und in welchen sozialen Kontexten sich dieses besonders deutlich zeigt. Der damit verbundene Begriff der «Sekte» wird unter dem Aspekt seiner ursprünglich neutralen Bedeutung verwendet, gleichzeitig aber auch seine Instrumentalisierung als Herrschafts- und Sicherungsinstrument von Religion und Glaube analysiert und aufgezeigt. Anhand von ausgewählten Beispielen werden die Mechanismen sozialer Ausgrenzung von Neuen Religiösen Bewegungen dargestellt.

    Peter Schulte: «Es gibt Menschen, die sind dermaßen von der Sektenhysterie aufgebracht, daß sie sich nicht trauen, einem Mitglied einer so genannten Sekte die Hand zu geben, weil sie panische Angst davor haben, daß dadurch ihre Persönlichkeit verändert wird. Es gibt Menschen, die behaupten felsenfest, daß der Satanismus um sich greift, obwohl sie keine Beweise dafür haben, außer daß sie das von verschiedenen Menschen hörten, die es wiederum von anderen hörten. Es gibt vielfach noch Informationsunterlagen, die davon ausgehen, daß besonders Jugendliche in Krisensituation «besonders anfällig» für «Sekten» und deren «Methoden» sind. Ich habe in meiner Arbeit Menschen kennen gelernt, dessen Angehörige sich einer Neuen Religiösen Bewegung angeschlossen hatten. Gleichzeitig habe ich Sektenbeauftragte getroffen, die diesen Angehörigen stets das umstrittene Modell der Gehirnwäsche untergejubelt hatten, was zur Folge hatte, daß letztere felsenfest der Meinung waren, allein die «Sekte» wäre Schuld an der familiären Tragödie. Man könne ja nicht mehr miteinander reden, weil die Persönlichkeitsveränderung und der damit verbundene Einfluß der «Sekte» schon zu stark wären.

    Wir leben in einem Medienzeitalter, wo Nachrichten und Informationen sich binnen Sekunden neu generieren und in ihrem Inhalt verändern. Allein der Rummel um den amerikanischen Schauspieler Tom Cruise als Darsteller des Oberst von Stauffenberg im Jahr 2007 in Berlin hatte eine gigantische Medienkampagne ausgelöst. Darf ein bekennender Scientologe einen Guten spielen? Darf ein Tom Cruise, der ein Anhänger der Scientology Kirche ist, einen Helden spielen, der sich Sorgen um das Deutsche Vaterland macht, weil eigentlich ist Scientology doch das Böse. Es geht in solchen Fällen nicht einfach nur um die journalistische Darstellung von Fakten. Nein, in diesem Fall wird eine Re-ligionsgemeinschaft und dessen personale Verkörperung durch einen Prominenten einfach nur vorgeführt.

    Noch interessanter ist es, wenn Sektenbeauftragte sich nicht zu blöd sind und in Talkshows auftreten um sich in Szene zu setzen. Während das Böse schon lokalisiert wurde, nämlich die «Sekte» und das dementsprechende Schicksal, nämlich die Person, die sich aus den Fängen der «Sekte» befreien konnte, vorgestellt wurde, kann es nicht schaden, sich das Beschriebene noch einmal von einem «Sektenexperten» bescheinigen zu lassen. Das gibt der Sendung einen seriösen Touch und entlastet die meisten Beteiligten, weil ja der Sektenbeauftragte schon ähnliche Fälle «zu bearbeiten» hatte. Behaftet mit dem Stigma des Bösen werden so genannte Sekten in Geheimdienstmanier ausspioniert, diskriminiert und medial hingerichtet. Dies hat zur Folge, daß diese Gemeinschaften von unserer Gesellschaft ausgegrenzt werden oder sich aus Resignation selber zurückziehen und zu Recht das Böse, den Satan im gesellschaftlichen Verhalten ihnen gegenüber konkret verorten können.

    Das Thema «Sekten» ist nicht neu, auch im Mittelalter sprach die Obrigkeit von ketzerischen Bewegungen und Häretikern, welche die Menschen angeblich verderben und ins Unglück stürzen. Bekanntestes Beispiel sind die Hexenverbrennungen, sie traf besonders Frauen, die ihrer Zeit weit voraus und gerade deshalb der amtierenden Amtskirche ein Dorn im Auge waren. Die weit verbreitete Frauenfeindlichkeit der Kirche tat sein Übriges dazu.

    Was sich seit dem Mittelalter geändert hat, daß sind die Methoden der «Sektenbekämpfung». War es früher üblich, so genannte Ketzer einfach auf dem Scheiterhaufen bei lebendigen Leib öffentlich zu verbrennen um somit eine abschreckende Wirkung zu erzielen, so werden heute ihre Ideale und ihre Hingabe an das, was sie glauben, öffentlich in Frage gestellt und lächerlich gemacht. Daß hier die Amtkirchen besonders eifrig am Werke und maßgeblich an diesen Diffamierungskampagnen beteiligt sind, sollte jeden aufrechten Christen empören. Denn steht nicht in der Bibel, daß Gott alle Menschen gleich geschaffen hat? Und haben wir heutzutage nicht Menschenrechte, Religionsfreiheit, das Recht auf freie Religionsausübung oder gar das Recht, keinen Glauben anzugehören?»

    Auch Mitglieder so genannter Sekten sind Träger von Grundrechten, wie ein Amtskollege aus einer deutschen Ministerialabteilung Peter Schulte einmal hinter vorgehaltener Hand erklärte. In unserer Gesellschaft haben offenbar nur die Mitglieder von Amtskirchen das Recht auf freie Religionsaus-übung...
    Websites:



    http://www.alpenparlament.tv/politik...d-gesellschaft
    Geändert von Susi (21.09.2012 um 16:10 Uhr)

  10. #40
    Moderator Avatar von Aaljager
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Super Bericht und leider nur zu wahr, Sekten sind heute ein extrem hochgeputschtes Themengebiet. Quasi jede Glaubensgruppe welche nicht dem sogenannt normal Klerifikat zu gehörig ist oder diesem Gedanken entspricht, wird schnell in den Bereich einer Sekte abgeschoben. Ich sehe diesen Aspekt sehr skeptisch, denn auf diese Art und Weise ist schnell ein Feindbild erzeugt und die Konsequenzen davon im extremstfall, haben Wir ja leider in der Vergangenheit gehabt.

    Ich habe gelernt offen auf jede Form zuzugehen und erst dann ein Urteil für mich zu fällen, wenn ich nähere Infos habe.

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