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Thema: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

  1. #41
    Erfahrener Benutzer Avatar von neobras
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    Die Scheiterhaufen weden wieder lodern. Da kommt wieder die alte "Liebesreligion" Christentum zum Vorschein. Ob diese Politiker und Religionsfüher wissen das wir das Jahr 2012 schreiben?

    Debatte um Blasphemie-Verbot Lästern verboten

    Von Katja Auer und Sebastian Beck
    Sollen die Gefühle gläubiger Menschen mit einem Anti-Blasphemie-Gesetz geschützt werden? Die Forderung des Bamberger Erzbischofs sorgt für mächtig Wirbel. Kritik an dem Vorstoß wird laut, doch Ludwig Schick bekommt auch Zustimmung - von der CSU und von einem Imam.
    Mit seiner Forderung nach einem Blasphemie-Verbot hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick eine heftige Kontroverse ausgelöst. Die Kirchenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Kerstin Griese, erteilte ihm eine Absage: "Schicks Forderung ist nicht dazu geeignet, das Verständnis für Kirche und Religion zu erhöhen." Wünschenswert sei ein respektvoller Umgang untereinander in der Gesellschaft.



    Den Papst mit gelbem Fleck auf der Soutane zeigte die Satirezeitschrift Titanic. Dafür gab es Ärger - und die Titanic reagierte mit einem ähnlichen Cover




    Unterstützung kam dagegen aus der CSU: "Wer nicht so zu seinem Anstand findet, der braucht ein Gesetz", sagte Thomas Goppel, der Sprecher der Christsozialen Katholiken.


    Goppel spielte auf das Satire-Magazin Titanic an, das den Papst vor einigen Wochen mit einem gelben Fleck auf der Soutane gezeigt hatte. Auch der Vorstoß des Bamberger Erzbischofs steht damit offensichtlich in Zusammenhang. Schick hatte sich am Mittwoch in einer Pressemitteilung überraschend zu Wort gemeldet: "Wer die Seele der Gläubigen mit Spott und Hohn verletzt, der muss in die Schranken gewiesen und gegebenenfalls auch bestraft werden", heißt es darin. "Wir brauchen daher in unserem Staat ein Gesetz gegen die Verspottung religiöser Werte und Gefühle."


    Dabei gehe es nicht nur um die Verunglimpfung der christlichen Religion. Auch die anderen Gläubigen sollten in ihren religiösen Überzeugungen und der Ausübung ihrer Religion geschützt sein. Gegen "heilige Personen, heilige Schriften, Gottesdienste und Gebete sowie heilige Gegenstände und Geräte aller Religionen" dürfe kein Spott und Hohn zugelassen werden.
    "Ich möchte eine Debatte anregen, die meiner Meinung nach geführt werden muss", rechtfertigte sich Schick am Donnerstag. Der 62-Jährige, der in der Deutschen Bischofskonferenz für die Weltkirche zuständig ist, mischt sich immer wieder in politische Diskussionen ein. Besonders wenn es um Entwicklungspolitik oder soziale Themen geht, fordert er mehr Solidarität.
    Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren

    Schick sagte, zwar gebe es den Paragrafen 166 des Strafgesetzbuches, "doch der ist völlig in Vergessenheit geraten und wird kaum noch angewandt". Darin heißt es: "Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."


    Schick verwies auf den Schriftsteller und Büchner-Preisträger Martin Mosebach, der sich jüngst ebenso wie der Philosoph Robert Spaemann deutlich positionierte: "Es wird das soziale Klima fördern, wenn Blasphemie wieder gefährlich wird", schrieb Mosebach in einem Essay.
    Er kritisierte Christen, die sich die Schmähung ihres Glaubens gefallen ließen. "Auch Bischöfe blicken verlegen zur Seite, wenn von Blasphemie die Rede ist, sie wollen sie bloß nicht wahrnehmen, um nicht Stellung beziehen zu müssen", schrieb Mosebach.
    "Politisch werden wir es nicht hinkriegen"

    Ob es aber eine neue Debatte um ein Blasphemie-Verbot braucht? Alois Glück, der Vorsitzende des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken, wollte sich dazu nicht äußern. Franz Maget, Landtagsvizepräsident und Kirchenexperte der Bayern-SPD, selbst katholisch, hält den Vorstoß für nicht notwendig: "Blasphemie ist kein relevantes gesellschaftliches Problem", sagt er.
    Die Grünen reagierten mit Kritik. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Bundestags-Grünen, Volker Beck, warnte vor einer härteren strafrechtlichen Verfolgung blasphemischer Äußerungen. "Bischof Schick fühlt sich offenbar motiviert, gegen demokratische Freiheitsrechte vorzugehen", sagte er. "Gläubige brauchen keinen anderen strafrechtlichen Schutz vor Diffamierung, Beschimpfung und Hetze als andere soziale Gruppen."
    Der Bund für Geistesfreiheit, der sich gegen eine Verflechtung von Staat und Kirche stark macht, ist ebenfalls gegen Schicks Vorstoß. "Wenn jede satirisch-ironische Äußerung über Religiöses bestraft werden soll, dann geht das in die Richtung von Zuständen wie in streng islamischen Ländern", sagt Sprecher Rainer Hamp.
    Meinungsfreiheit ist eines der wichtigsten Grundrechte

    Ihm geht der Erzbischof zu weit, wenn er neben Personen und Schriften auch Gegenstände und Geräte vor satirischer Betrachtung schützen wolle. "Die Meinungsfreiheit ist eines der wichtigsten Grundrechte", sagt Hamp.
    Der frühere Wissenschaftsminister Goppel dagegen nahm für Schick Partei: Mit der eigenen Religion werde leichtfertig umgegangenen, während bei Vertretern des Islams größte Zurückhaltung an den Tag gelegt werde. Notwendig sei eine Rückkehr "zu Maßstäben des Umgangs miteinander".
    Allerdings beurteilte auch Goppel eine mögliche Verschärfung des Blasphemie-Paragrafen skeptisch: "Politisch werden wir es nicht hinkriegen", sagte Goppel. Zuletzt war Ministerpräsident Edmund Stoiber damit 2006 gescheitert.
    Der islamische Theologe und Imam der Gemeinde Penzberg, Benjamin Idriz, begrüßte den Vorschlag. "Blasphemie ist der Beginn eines Hasses, der zu Kriegen und Auseinandersetzungen führt." Er finde es richtig, wenn religiöse Werte und Symbole vor Spott geschützt würden. "Das heißt nicht, dass Kritik nicht erlaubt ist. Aber Beleidigungen sind etwas anderes."




    Quelle:
    http://www.sueddeutsche.de/bayern/2....oten-1.1430232
    .

  2. #42
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    Eigentlich ist ja traurig noch heute eine solche Forderung sehen zu müssen aber in diesen Zeiten der internen Skandale, scheint es wieder soweit zu sein nach dem ultimativem Mittel zu rufen.
    Ich selber finde es einfach lachhaft eine solche Forderung zu sehen, sollen die Religionen erst mal innerhalb der eigenen Häuser wieder führ eine saubere Linie sorgen, dann ist auch keine Angriffsfläche mehr vorhanden über diese Religionen zu lästern. Die katholische Kirche mit Ihrem Kirchen Leak, der Moslem mit seiner absoluten Intolleranz (etwas wofür gerade der frühe Mohammed nicht stand, zu seiner Zeit war der Muslimische Glaube wohl der modernste und toleranteste Glauben auf der Welt), damit zeigen gerade die sog. grossen Religionsgruppen, daß Sie beide es nicht geschafft haben sich an die neue Zeit mit Ihren Möglichkeiten der Kommunikation anzupassen.

  3. #43
    Erfahrener Benutzer Avatar von neobras
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    Studie zu globalisierter Spiritualität

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    Sonnengruß zur Sommersonnenwende auf dem Times Square in New York: Alte spirituelle Lehren, wie etwa Yoga, sind in der westlichen Welt weit verbreitet. Aber auf dem Weg in die Moderne gingen viele spirituellen Elemente und Ideen verloren. |


    Göttingen (Deutschland) - Spiritualität ist nicht mehr das, was sie mal war - soviel steht für den Anthropologen Peter van der Veer fest. Am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen hat er am Beispiel Chinas und Indiens die Bedeutung des Spirituellen und seiner Wandlungsprozesse in modernen Gesellschaften untersucht. Dabei hat er festgestellt, dass Widersprüche zum Konzept der Spiritualität dazu gehören. Auch standen diese keineswegs einer Weltkarriere im Wege. Allerdings widersprechen viele der modernen Trends der ursprünglichen Idee der Spiritualität.

    - Bei dieser Meldung handelt es sich um eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften, mmg.mpg.de

    Spätestens als zur Sommersonnenwende sich mehrere tausend Menschen gemeinsam auf dem Times Square zum Sonnengruß streckten, wurde allgemein sinnfällig, wie sehr Yoga zu einer westlichen Massenbewegung geworden ist. Peter van der Veer bezweifelt, ob solche Veranstaltungen tatsächlich noch etwas mit den ursprünglichen Vorstellungen von Spiritualität zu tun haben: "Es fehlen die kritischen Elemente, wie sie noch in den spirituellen Ideen zu Beginn des 20. Jahrhunderts steckten.“

    Für van der Veer gehört die Spiritualität zusammen mit anderen säkularen Ideen von Nationen, Gleichheit, Bürgertum, Demokratie und Rechten zu den zentralen Elementen in der Geschichte der Modernität, die sich gegen die althergebrachten Gesellschaftsordnungen und Wertvorstellungen richteten. "Das Spirituelle und das Säkulare sind im 19. Jahrhundert gleichzeitig als zwei miteinander verbundene Alternativen zur institutionalisierten Religion in der Euro-Amerikanischen Moderne entstanden", so lautet eine der Kernthesen des gebürtigen Niederländers. Damit verweist er ganz nebenbei auch die verbreitete Ansicht, dass die Wiege der Spiritualität in Indien liegt, ins Reich der modernen Mythen. "Es gibt nicht einmal ein Wort für Spiritualität in Sanskrit", sagt van der Veer.

    Auch von Hinduismus, Taoismus oder Konfuzianismus ist in Asien vor der Begegnung mit dem westlichen Imperialismus nicht die Rede gewesen. Zu einem "-ismus" haben sie sich erst durch die intellektuelle Wechselwirkung mit dem Westen gewandelt. Dieser rege geistige Austausch zwischen Ost und West ist nach van der Veers Überzeugung ein wesentliches Element in der Entwicklung der Modernität im Allgemeinen sowie ihrer Spiritualität im Besonderen. "Für mich ist sie Teil eines Prozesses, den ich als interaktionale Geschichte bezeichne", so der Göttinger Max-Planck-Direktor.

    Tatsächlich beschränkt sich der Austausch der neuen revolutionären Ideen nicht nur auf die Kommunikation zwischen den USA und Europa. Auf der Suche nach Alternativen zu den institutionalisierten Religionen hatte sich der Blick westlicher Intellektueller, Künstler oder anderer gesellschaftlicher Vordenker schon früh auf die Traditionen des Ostens gerichtet. Die Liste derer , die sich in ihren Werken oder Briefen auf indische Vorbilder bezogen, liest sich wie ein "Who-is-Who" der europäischen Geisteswelt: Sie reicht von Voltaire, Herder, Humboldt, Schlegel, Novalis bis hin zu Schopenhauer oder Goethe, der unter anderem spezielle Theatertechniken aus dem Sanskrit in seinen Faust einbaute.

    Vorstellungen kursierten von Indien als Ort der Spiritualität, des Mystizismus und des Geburtsortes alter philosophischer Traditionen, mit denen sich die Sinnlücken füllen ließen, die sich seit der Aufklärung für viele aufgetan hatten. "Diese wiederum stießen auch in Indien selbst auf fruchtbaren Boden", so der Forscher über die wechselseitige Dynamik der Gedankenströme. Vor allem religiöse Bewegungen in Indien machten sich den westlichen Diskurs über fernöstliche Spiritualität zu Eigen. Bald mischten sich auch politische Untertöne in die Diskussionen. "Manche betonten, dass Hindus die wahren Inder seien, deren Zivilisation durch die muslimische Herrschaft vom Untergang bedroht sei", beschreibt der Göttinger Anthropologe das aufkeimende Nationalgefühl, das sich in die Debatte mischte. Andere sahen den Westen und insbesondere die britische Kolonialmacht als Gefahren für die hinduistische Kultur und Zivilisation und setzten auf die Spiritualität zur Rückgewinnung oder Wahrung der eigenen Identität.

    Wie die verschiedenen Konzepte von Spiritualität zeigen, vereinen sie eine Reihe von Widersprüchen und Gegensätzen. So erscheint Spiritualität als universaler Gedanke, der gleichzeitig an nationale Konzepte gebunden sein kann. Als exemplarisch dafür nennt van der Veer den Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung Mahatma Gandhi. " Gandhi zufolge sollte niemand, der in eine bestimmte Tradition und Zivilisation geboren wurde, missioniert oder konvertiert werden", so der Forscher. Stattdessen sollte jeder Mensch die Wahrheit in seinen eigenen Traditionen suchen. In diesem Sinne konnte Gandhi für eine spirituelle Nation argumentieren, die internationale religiöse Unterschiede überwindet. "Angesichts der Tatsache, dass die Spannungen zwischen Moslems und Hindus zu den größten Problemen des indischen Subkontinents gehören, war die Vorstellung einer solchen universalen, allumfassenden Spiritualität von außerordentlicher politischer Bedeutung", sagt van der Veer.

    Gandhis Interpretation von Spiritualität sind auch in anderer Hinsicht interessant, denn ihre Grundeigenschaften können für das Gesamtkonzept gelten. Auch hält er dessen Vorstellungen für ein gutes Beispiel dafür, dass Spiritualität keineswegs das Gegenteil von Säkularität ist. "Gandhis Spiritualität war mit ihr zutiefst verbunden, wenn er argumentierte, dass alle Religionen gleichbehandelt werden sollten und der Staat sich neutral zu ihnen verhalten sollte." Diese spirituellen Prinzipien sind nach wie vor in Indien gültig und demonstrieren die Kontinuität zwischen der kolonialen und postkolonialen Situation. "Man könnte sie als indischen Säkularismus bezeichnen", meint van der Veer.

    Auch in Spiritualität und Materialität sieht er keinen Gegensatz. "Vielmehr bedingen sie häufig einander", hat der Forscher anhand der Entwicklungen in China und Indien beobachtet. Erst durch die Liberalisierung der Wirtschaften unter dem Einfluss des globalen Kapitalismus, sind in China als einem Land, das den Konfuzianismus durch einen aggressiven Säkularismus ersetzte, der die Religionen, Tempel und Priester massiv attackiert hatte, wieder traditionelle spirituelle Vorstellungen und Praktiken wie Tai Chi, Feng Shui oder Qi Gong gesellschaftsfähig geworden. Diese Verbindung von Spiritualität und Materialität im Gefolge der ökonomischen Globalisierung ist auch in Indien zu sehen. Im Fall Indiens ging der Impuls von der hochgebildeten Mittelklasse aus, die in den 1970er und 1980er Jahren in die USA gegangen waren, um dort Jobs in medizinischen oder technischen Berufen zu finden. "Dort wurden sie mit der aggressiven Vermarktung indischer Spiritualität konfrontiert, die auf einem Markt für Gesundheit, Sport oder Managementtraining angeboten wurde", berichtet van der Veer. Es dauerte nicht lange und diese Praxis wurde auch nach Indien importiert.

    Für den vielleicht interessantesten Teil der Liaison mit dem neoliberalen Kapitalismus hält der Göttinger Forscher die globalen Businesspraktiken, bei denen die Spiritualität Mittel zum Zwecke der Erfolgssteigerung wird. Zwar verzögerte sich durch Chinas Isolation zwischen 1950 und 1980 die Einführung der chinesischen Spiritualität auf dem Weltmarkt, doch haben sie mit Tai Chi, Qi Gong und Feng Shui den weltweiten Massenerfolg von Yoga inzwischen schon fast aufgeholt.

    Offenbar passen Meditationstechniken und spirituelle Erfahrungen hervorragend zum Lebensstil und Zeitgeist moderner Arbeitnehmer auf dem Weg der Selbstoptimierung für Markt und Wirtschaft. Außerdem präsentieren experimentelle Stile spirituellen Lebens eine Alternative zu dem vielen als leer erscheinenden säkularen und religiösen Leben. "Von außen betrachtet, erlauben sie Menschen innerhalb disziplinierender Institutionen ohne ein Übermaß an Stress oder Depressionen ihre Ziele in Karriere und Leben zu verfolgen", meint van der Veer. Anstatt sich den Herausforderungen des eigenen Lebens zu stellen, richtet man sich mit der wie auch immer produzierten spirituellen Erfahrung gemütlich ein.

    Wenn Yoga, Tai Chi oder Chi jedoch als Produkte der Wellnessindustrie einer Körperkultur zur Steigerung der Effizienz von disziplinierten, wohltemperierten Arbeitnehmern in einer kapitalistischen Gesellschaft dienen, führt sich die Bewegung, die sich in ihren Anfängen gegen das Establishment oder gegen den Kolonialismus oder Kapitalismus richtete, ad absurdum.

    (Originalveröffentlichung: Peter van der Veer “Spirituality in Modern Society” , Northwestern Journal of Ethnology, No.75, Spring 2012, pp.115-124. Translation editor: Dan Smyer Yu)


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  4. #44
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    Wirbel um "Nenas neue Schule Hamburg".

    Popsängerin Nena hat mit ihrem Hang zur Esoterik schon häufiger den Unmut von Sekten-Expertin Ursula Caberta auf sich ...

    Hamburg. Popsängerin Nena hat mit ihrem Hang zur Esoterik schon häufiger den Unmut von Sekten-Expertin Ursula Caberta auf sich gezogen. Jetzt gibt es Wirbel um die von Nena gegründete «Neue Schule Hamburg», nachdem Caberta die Schließung der Einrichtung gefordert hatte. «Das Schulkonzept sieht ja vor: Kinder macht doch, was ihr wollt», so einer von Cabertas Kritikpunkten. Nena selbst wirft sie «esoterisches Gedöns» vor.
    Die Schule reagierte gelassen auf die Vorwürfe. Man sei mit der Schulbehörde, die ihr Konzept in keiner Weise als undurchsichtig wahrnehme, in ständigem und bestem Kontakt, sagte Philipp Palm, Vorsitzender des Trägervereins. Auch die Schulbehörde kann die Aufregung nicht nachvollziehen. Caberta müsse ihnen konkrete Vorwürfe mitteilen, so Schulbehördensprecher Peter Albrecht. Die «Neue Schule Hamburg» war im September 2007 gegründet worden. Derzeit lernen dort nach Angaben der Schule 85 Kinder. «Jetzt sind wir extrem voll und haben eine lange Warteliste», sagte Palm. (dpa/lno)
    http://www.berliner-zeitung.de/newst...,17243640.html

    Lg
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  5. #45
    Luzifer
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    Von mir aus dürfen die so viel singen und hopsen wie sie wollen. Kreative Rechtschreibung und Stilmittel wie *lol* *hahaha* oder sind in und für das Internet ausreichend.

    Was mir nicht egal ist, sind diese "Trägerschaften". Ob nun katholische Kindergärten oder Hopsschulen wie diese, man übernimmt gern das Kommando, lässt den Staat aber zahlen. In der Regel werden 85 % der Kosten vom Staat übernommen.

    Ach ja ... Nena sagt von sich selbst, sie sei Fan von Osho (Bhagwan).
    Geändert von Luzifer (14.09.2012 um 01:00 Uhr)

  6. #46
    Moderator Avatar von Constantin Crusher
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    Sprecher der nigerianischen Sekte Boko Haram getötet

    Ein Sprecher der radikal-islamischen Sekte Boko Haram ist im Norden Nigerias von der Polizei erschossen worden.

    Dies berichtete das Fernsehen des westafrikanischen Landes unter Berufung auf Polizeisprecher Iweha Ikedichi. Weitere mutmaßliche Mitglieder von Boko Haram seien festgenommen worden.

    Die Sekte verübt seit vielen Monaten immer wieder schwere Anschläge gegen Christen im muslimische geprägten Norden des Landes. Sie lehnt jede westliche Lebensweise ab und nennt sich auch „nigerianischen Taliban“.

    Medienberichten zufolge haben Mitglieder der Sekte erst am Sonntag zehn Zivilisten getötet, darunter sechs Menschen, die vor einem Haus saßen und ein Gesellschaftsspiel spielten.
    http://www.sz-online.de/nachrichten/...asp?id=3158347

    lg

    Constantin Crusher
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  7. #47
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    Papyrus-Fund befeuert Debatte über mögliche Ehe Jesu

    Ein vergilbter Papyrus-Fetzen aus dem vierten Jahrhundert heizt neue Spekulationen über Jesus' Verhältnis zu Frauen an: War Jesus verheiratet? Karen King, eine Historikerin der Universität Harvard, untersuchte den Text, bei dem es sich den Angaben zufolge möglicherweise um einen Auszug aus einem Evangelium handelt, und stellte ihn am Dienstag in Rom vor. Die Herkunft des Dokuments, das aus einer Privaten Sammlung stammt, bleibt ein Geheimnis.

    weiter hier: http://de.nachrichten.yahoo.com/papy...041850587.html
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
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  8. #48
    Super-Moderator Avatar von lamdacore
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    Querverweis: KlarText No 57 - Christian Anders - Alle Religionen vereint - Die Beendigung aller Religionskriege
    Alle Religionen vereint -- Die Beendigung aller Religionskriege

    Lebe dein Leben so wie es dir gefällt, ohne daß du Jemandem etwas aufdrängst!

    Der, der nicht weiß, und nicht weiß, daß er nicht weiß, ist ein Narr - meide ihn.
    Der, der nicht weiß, und weiß, daß er nicht weiß, ist ein Kind - lehre ihn.
    Der, der weiß, und nicht weiß, daß er weiß, schläft - erwecke ihn.
    Doch der, der weiß, und weiß, daß er weiß, ist ein Weiser - folge ihm.

  9. #49
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Der Blickwinkel dieses Mädchens ist interessant. Sie sieht eigentlich nurn haufen Ärsche

  10. #50
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    Deutschlandpremiere auf Filmfestival: "Souls of Zen"

    Dokumentarfilm zu Buddhismus in Japan nach dem Tsunami


    Standbild aus dem Dokumentationsfilm "Souls of Zen". | Copyright: soulsofzen.com

    Saarbrücken (Deutschland) - Auf dem renommierten Filmfestivals Max Ophüls Preis in Saarbrücken wird erstmals in Deutschland der Dokumentarfilm "Souls of Zen: Nach dem Tsunami - Buddhismus und Ahnengedenken in Japan 2011" gezeigt.


    Gemeinsam mit dem Fachmann für Medienkommunikation Jakob Montrasio hat sich der Heidelberger Japanologe und Religionswissenschaftlers Tim Graf der Frage gewidmet, welche Rolle der Buddhismus im Umgang mit dem Tod wie auch im Wiederaufbau der vom Tsunami betroffenen Regionen spielt. "Vor welchen Herausforderungen stehen buddhistische Priesterinnen und Priester als Helfer im Katastrophengebiet? Wie bewältigen die Hinterbliebenen das Erlebte? Wie verarbeiten die Betroffenen ihre Trauer und Verlusterfahrungen?", so Graf.

    Ursprünglich wollte der wissenschaftliche Mitarbeiter am Sonderforschungsbereichs "Ritualdynamik“ an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg lediglich als Ergänzung zu seiner Promotionsforschung die visuelle und materiale Kultur des Zen-Buddhismus im gegenwärtigen Japan filmisch erfassen, wozu er von 2010 an mit Jakob Montrasio und Produzent Michael Zimmer von der Medienkommunikationsagentur "m&r Kreativ" kooperierte. "Die Planung des Projekts war fast abgeschlossen, als inmitten unserer Vorbereitungen die Katastrophe über den Nordosten des Landes hereinbrach: das Erdbeben vom 11. März 2011, der darauffolgende Tsunami sowie die Nuklearkatastrophe in Fukushima", erklärt Tim Graf.


    Auf diese Weise entstand anstelle eines 30-minütigen Buddhismus-Films ein 90 Minuten langes Zeitdokument, das sowohl den Alltag im Katastrophengebiet als auch die Vielfalt des Zen-Buddhismus in Japan zeigt. "Es war nicht einfach, beide Hauptthemen in einem Film unterzubringen: Zum einen standen wir vor der Herausforderung einer umsichtigen filmischen Auseinandersetzung mit dem Unglück. Zum anderen rückten mit dem Fokus auf die Hilfe nicht allein Zen-buddhistische Akteure in den Mittelpunkt", betont Tim Graf. Der Film erörtert, wie buddhistische Priesterinnen und Priester auf Erdbeben, Tsunami und atomaren Gau reagiert haben, wobei konsequent neue Forschungen zur Transformation des Buddhismus im gegenwärtigen Japan einbezogen werden.

    Der Dokumentarfilm war bereits auf Festivals in Zürich, Warschau und Singapur zu sehen. Zudem entstehen für den Einsatz in Forschung, Lehre und Rundfunk aktuell zwei eigenständige Filme: eine Dokumentation über den Zen-Buddhismus sowie eine Sonderedition über buddhistische Reaktionen auf die Katastrophe.




    Quelle: http://grenzwissenschaft-aktuell.blo...mfestival.html
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

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